George Coe

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Dieser Artikel bezieht sich auf den Schauspieler George Coe. Der gleichnamige Politiker ist unter George Coe (Politiker) zu finden.

George Coe (* 10. Mai 1929 in Jamaica, Queens, New York) ist ein US-amerikanischer Film-, Bühnen- und Fernsehschauspieler sowie Filmproduzent. Zu seinen bekanntesten Filmen gehören Kramer gegen Kramer (1979), Entity - Es gibt kein Entrinnen vor dem Unsichtbaren, das uns verfolgt (1982) und Wie das Leben so spielt (2009).[1]

Leben[Bearbeiten]

Coe startete seine Karriere 1964 am Broadway. So war er Mitglied der Originalbesetzung von Jerry Hermans Musical Mame und trat in Cy Colemans Musical On The Twentieth Century ebenso auf, wie in Stephen Sondheims Musical Company. Als Schauspieler im Fernsehen gab Coe 1965 in der Fernsehserie For the People in der Rolle eines Reporters sein Debüt.

1969 wurde er zusammen mit Anthony Lover und Sidney Davis für De Düva in der Kategorie „Bester Kurzfilm“ für den Oscar nominiert, der jedoch an Charles Guggenheim für seine Kurzfilm-Hommage Robert Kennedy Remembered ging. In De Düva war Coe gleich dreifach tätig, er führte Regie, war an der Produktion beteiligt und spielte in seiner Parodie auf Werke des Regisseurs Ingmar Bergman auch selbst mit. Der Film blieb Coes einzige Regiearbeit. 1975 war er noch als Produzent an dem Film Tödlicher Abstand (Distance) beteiligt.

Coe war eines der Gründungsmitglieder von Not Ready For Prime Time Players, hervorgegangen aus der Comedyshow Saturday Night Live, wo er als Darsteller in den ersten drei Shows (1975) in Parodien agierte. 1979 stand er an der Spitze der von Dustin Hoffmans Management initiierten Werbung für das mehrfach oscardekorierte Filmdrama Kramer gegen Kramer, in dem er auch selbst mitspielte.

Gastrollen übernahm der vielseitige Schauspieler auch in Raumschiff Enterprise: Das nächste Jahrhundert sowie in der Science-Fiction-Fernsehserie Max Headroom. Auch in so unterschiedlichen Fernsehserien wie Golden Girls, Mord ist ihr Hobby, Columbo, Für alle Fälle Amy, Gilmore Girls, Bones – Die Knochenjägerin, King of Queens sowie Grey’s Anatomy wirkte er – neben diversen weiteren – mit.

In den 2011 erschienenen Videospielen The Elder Scrolls V: Skyrim und Star Wars: The Old Republic war er in der Originalversion als Stimme gefragt.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  1. George Coe Biografie bei IMDb. Abgerufen am 23. Januar 2014.
  2. Screen Actors Guild Awards: Auszeichnungen für das Jahr 2009 bei IMDb. Abgerufen am 23. Januar 2014.