Gerhard Henschel

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Gerhard Henschel (* 28. April 1962 in Hannover) ist ein deutscher Schriftsteller und Übersetzer.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Leben

Henschel wuchs in Vallendar bei Koblenz auf und verarbeitete seine Kindheitserlebnisse der 1960er und 1970er Jahre in dem halb-biografischen Werk Kindheitsroman.

Er war Redakteur des Satire-Magazins Titanic und Mitarbeiter der inzwischen eingestellten Zeitschrift Kowalski. Er lebt heute als freier Schriftsteller bei Hamburg und veröffentlicht Satiren, Sachbücher und Romane.

[Bearbeiten] Diekmann-Affäre

Kai Diekmann, der Chef-Redakteur der Bild-Zeitung, verklagte Henschel 2002 erfolglos auf 30.000 Euro Schmerzensgeld: In der Satire "Sex-Schock – Penis kaputt?" [1], die in der taz erschienen war, hatte der Schriftsteller behauptet, Diekmann habe nach einer missglückten Penis-Verlängerung seine Potenz verloren. Als Grund für seine Satire führte Henschel unter anderem an, er habe sich gewünscht, „dass sich Diekmann einmal im Leben so fühlt wie die Leute, deren Unterhosen er täglich aus dem Fenster hängt“.[2] In der Folge veröffentlichte Henschel weitere Polemiken gegen die Bild-Zeitung und ihren Chef-Redakteur, in denen er den Stil der Zeitung persiflierte (z. B. "Kaischi, Du Liebes-Schuft!" [3], "Tabuloser Puff-Journalismus" [4] oder "Von Tag zu Tag wird's schmutziger" [5]).

[Bearbeiten] Werke

[Bearbeiten] Übersetzungen

(zusammen mit Kathrin Passig)

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Quellen

  1. "Sex-Schock – Penis kaputt?", auf allesbonanza.net
  2. laut Süddeutscher Zeitung vom 18.5.2002; siehe auch Penis-Prozess nicht verlängert, taz, 3.5.2003
  3. "Kaischi, Du Liebes-Schuft!", auf titanic-magazin.de
  4. "Tabuloser Puff-Journalismus", auf taz.de
  5. "Von Tag zu Tag wird's schmutziger", auf taz.de
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