Greccio

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Greccio
Wappen
Greccio (Italien)
Greccio
Staat: Italien
Region: Latium
Provinz: Rieti (RI)
Koordinaten: 42° 27′ N, 12° 45′ O42.44472222222212.751666666667388Koordinaten: 42° 26′ 41″ N, 12° 45′ 6″ O
Höhe: 388 m s.l.m.
Fläche: 18 km²
Einwohner: 1.524 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 85 Einw./km²
Postleitzahl: 02040
Vorwahl: 0746
ISTAT-Nummer: 057031
Volksbezeichnung: Grecciani
Schutzpatron: San Michele
Website: Greccio

Greccio ist eine Gemeinde in der Provinz Rieti in der italienischen Region Latium mit 1524 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2012). Sie liegt 90 km nördlich von Rom und 15 km westlich von Rieti.

Greccio

Geographie[Bearbeiten]

Greccio liegt in den Sabiner Bergen oberhalb des Tals des Velino. Es ist von Eichenwäldern umgeben, die bis zum höchsten Punkt des Gemeindegebiets, dem Monte Lacerone (1204 m), reichen. Es ist Mitglied der Comunità Montana Montepiano Reatino.

Die Nachbarorte Contigliano, Cottanello, Rieti und Stroncone (TR).

Verkehr[Bearbeiten]

Greccio liegt an der Strada Statale SS 79 Ternana die von Rieti nach Terni führt. Die Gemeinde hat außerdem einen Bahnhof an der Bahnstrecke TerniSulmona.

Geschichte[Bearbeiten]

Nach einer Legende soll Greccio von griechischen Einwanderern in der Antike gegründet worden sein. Erstmals erwähnt wurde es allerdings erst im 10. bis 11. Jahrhundert. 1242 wurde es von Friedrich II. erobert und zerstört.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Jahr 1861 1881 1901 1921 1936 1951 1971 1991 2001
Einwohner 1.545 1.813 1.892 1.951 1.940 2.018 1.361 1.504 1.464

Quelle: ISTAT

Politik[Bearbeiten]

Albertina Miccadei (Bürgerliste Il Cambiamento per la continuità per Greccio) wurde im Juni 2009 zur Bürgermeisterin gewählt.[2] Ihr Vorgänger Antonio Rosati (Bürgerliste) (2004-2009) trat nicht mehr zur Wahl an.

Partnerstadt[Bearbeiten]

Weihnachtskrippe[Bearbeiten]

Franz von Assisi hat der Legende nach 1223 in Greccio das erste Mal das Weihnachtsevangelium in Form einer lebenden Krippe darstellen lassen. Diese Tradition wird bis heute aufrechterhalten und die Weihnachtsgeschichte zwischen dem 24. Dezember und dem 6. Januar dargestellt. An der Stelle der ersten Aufführung von Franz von Assisi wurde ein Kloster errichtet.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Christoph Henning: Latium. Das Land um Rom. Mit Spaziergängen in der Ewigen Stadt (= DuMont-Kunst-Reiseführer). 3. aktualisierte Auflage. DuMont-Reiseverlag, Ostfildern 2006, ISBN 3-7701-6031-2.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2012.
  2. Italienisches Innenministerium