HMS Sikh (F82)

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HMS Sikh Naval Ensign of the United Kingdom.svg
HMS Sikh (F82).jpg
Allgemeine Schiffsdaten
Klasse: Tribal-Klasse
Werft: Alexander Stephen and Sons, Glasgow
Stapellauf: 17. Dezember 1937
Indienststellung: 12. Oktober 1938
Schicksal: Am 14. September 1942 vor Tobruk durch deutsche Küstenartillerie versenkt.
Technische Daten
Verdrängung: 1.850 ts
Länge: 377 ft (114,9 m)
Breite: 36 ft 6 in (11,1 m)
Tiefgang: 9 ft (2,7 m)
Antrieb: Drei Admiralty-Dreitrommel-Dampfkessel
Zwei Parsons-Dampfturbinen mit zusammen 44.000 PS (32.340 kW) über Einfachgetriebe auf 2 Propeller
Geschwindigkeit: 36 kn
Reichweite: 5.700 Seemeilen bei 15 Knoten
Besatzung: 190 Mann (Friedensstärke)
Bewaffnung (ursprüngl.): 8 × 4,7-Zoll-Geschütze in 4 Doppellafetten
4 × 2-Pfünder-Flak in 1 Vierlingslafette
8 × 0,5-Zoll-Fla-MGs in 2 Vierlingslafetten
4 × 21 Zoll-Torpedorohre in 1 Vierlingssatz
2 Wasserbombenwerfer

Die HMS Sikh (F82) war ein Zerstörer der Tribal-Klasse der Royal Navy. Er wurde nach der indischen Volksgruppe der Sikh benannt.

Nach dem Stapellauf am 17. Dezember 1937 auf der Werft Alexander Stephen and Sons in Glasgow wurde das Schiff am 12. Oktober 1938 in Dienst gestellt.

Im Mai 1941 war die Sikh an der Verfolgung des deutschen Schlachtschiffs Bismarck beteiligt (siehe auch: Unternehmen Rheinübung). In der Nacht vor deren Versenkung hatte sie eine Vierersalve Torpedos ohne Erfolg verschossen.

Danach verlegte das Schiff als Teil der Force H ins Mittelmeer. Am 13. Dezember 1941 versenkte der Zerstörer zusammen mit HMS Legion, HMS Maori und Hr. Ms. Issac Sweers die italienischen Leichten Kreuzer Alberico di Barbiano und Alberto di Giussano.

Am 4. August 1942 versenkte die Sikh zusammen mit HMS Zulu, HMS Croome und HMS Trescott das deutsche U-Boot U 372 vor Haifa.

Am 14. September 1942 schließlich deckten HMS Sikh und HMS Zulu eine Kommandooperation gegen Tobruk. Hierbei wurde die Sikh von als Küstenbatterie eingesetzten deutschen 8,8-cm-Flugabwehrkanonen schwer beschädigt. Das Schiff wurde durch die HMS Zulu in Schlepp genommen, konnte letztendlich aber nicht über Wasser gehalten werden und sank, wobei 115 Mann der Besatzung den Tod fanden. Die Zulu ereilte dasselbe Schicksal am folgenden Tag durch Luftangriffe.

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