Hainburg

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Dieser Artikel beschreibt die hessische Gemeinde Hainburg. Gleichnamige Orte oder davon abgeleitete Begriffe findet man unter Hainburg (Begriffsklärung)
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Hainburg
Hainburg
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Hainburg hervorgehoben
50.0766666666678.9529861111111108Koordinaten: 50° 5′ N, 8° 57′ O
Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Darmstadt
Landkreis: Offenbach
Höhe: 108 m ü. NHN
Fläche: 15,95 km²
Einwohner: 14.014 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 879 Einwohner je km²
Postleitzahl: 63512
Vorwahl: 06182
Kfz-Kennzeichen: OF
Gemeindeschlüssel: 06 4 38 004
Gemeindegliederung: 2 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
OT Hainstadt: Hauptstraße 44
OT Kl. Kr.: Krotzenburgerstr. 9
Webpräsenz: www.hainburg.de
Bürgermeister: Bernhard Bessel (CDU)
Lage der Gemeinde Hainburg im Landkreis Offenbach
Neu-Isenburg Dreieich Langen (Hessen) Egelsbach Rödermark Dietzenbach Heusenstamm Mühlheim am Main Rodgau Obertshausen Hainburg Seligenstadt Mainhausen Darmstadt Landkreis Darmstadt-Dieburg Landkreis Darmstadt-Dieburg Bayern Main-Kinzig-Kreis Offenbach am Main Kreis Groß-Gerau Frankfurt am MainKarte
Über dieses Bild
St.-Wendelinus-Kirche in Hainstadt

Hainburg ist eine Gemeinde im Landkreis Offenbach in Hessen in Deutschland.

Geographie[Bearbeiten]

Hainburg ist eine von 13 Städten und Gemeinden im Landkreis Offenbach. Sie liegt am Rande des Rhein-Main-Gebietes am Ufer des Main, östlich von Frankfurt am Main. Im Norden findet sich die Stadt Hanau (Main-Kinzig-Kreis). Das Gemeindegebiet erstreckt sich über knapp 16 km² und liegt im südlichen Teil Hessens und grenzt im Osten an das Bundesland Bayern.

Hainburg besteht aus den beiden Ortsteilen

Hainburg grenzt im Norden an die Stadt Hanau und die Gemeinde Großkrotzenburg (beide Main-Kinzig-Kreis), im Osten (auf der anderen Mainseite) an die Gemeinden Kahl und Karlstein (beide Landkreis Aschaffenburg), im Süden an die Stadt Seligenstadt sowie im Westen an die Städte Rodgau und Obertshausen.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Gemeinde Hainburg entstand am 1. Januar 1977 im Zuge der hessischen Kommunalgebietsreform durch Zusammenschluss der bis dahin selbstständigen Gemeinden Hainstadt und Klein-Krotzenburg per Gesetz.[2]

Politik[Bearbeiten]

  • Bürgermeister: Der seit 1993 amtierende Bürgermeister Bernhard Bessel (CDU) wurde am 12. September 2004 im ersten Wahlgang mit 74,8 % der Stimmen für eine dritte Amtsperiode wiedergewählt. Die Wahlbeteiligung betrug 79,1 %.
  • Gemeindevertretung:

Die Kommunalwahl am 27. März 2011 lieferte folgendes Ergebnis: [3]

Kommunalwahl 2011
 %
60
50
40
30
20
10
0
51,2 %
22,9 %
16,2 %
7,8 %
2,0 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2006
 %p
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
-3,3 %p
-3,9 %p
+8,4 %p
+1,1 %p
-2,3 %p
Parteien und Wählergemeinschaften %
2011
Sitze
2011
%
2006
Sitze
2006
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 51,2 19 54,5 20
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 22,9 8 26,8 10
GRÜNE Bündnis 90/Die Grünen 16,2 6 7,8 3
BFH Bürger für Hainburg 7,8 3 6,7 2
FDP Freie Demokratische Partei 2,0 1 4,3 2
Gesamt 100,0 37 100,0 37
Wahlbeteiligung in % 47,0 51,4

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Patenschaft

Verkehr[Bearbeiten]

Bahnhof Hainstadt

Der Bahnhof Hainstadt liegt an der Odenwaldbahn, die die Gemeinde mit Hanau, Frankfurt sowie Groß-Umstadt Wiebelsbach und Erbach verbindet.

Nach Westen führt die Offenbacher Landstraße / L3416 zur B45 und A3, nach Norden geht es über die L3065 Richtung Hanau, sowie Offenbach am Main und in südlicher Richtung nach Seligenstadt. Nach Stilllegung der Mainfähre zwischen Klein-Krotzenburg und Großkrotzenburg im Jahre 1999 [4] verbleibt als einzige Verbindung über den Main der Fußgängersteg über die Staustufe Krotzenburg.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Söhne und Töchter:

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bevölkerung der hessischen Gemeinden (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Gesetz zur Neugliederung des Landkreises Offenbach vom 26. Juni 1974 In: GVBl.I 1974/22
  3. Hessisches Statistisches Landesamt: Endgültiges Ergebnis der Gemeindewahl am 27. März 2011
  4. Wagenfähren am Main Website fjordfaehren.de. Abgerufen am 31. August 2011

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Hainburg (Hessen) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien