Herrliberg
| Herrliberg | |
|---|---|
| Basisdaten | |
| Staat: | Schweiz |
| Kanton: | Zürich |
| Bezirk: | Meilen |
| Gemeindenummer: | 0152 |
| Postleitzahl: | 8704 |
| UN/LOCODE: | CH HBG |
| Koordinaten: | 688989 / 23801247.2878.615464Koordinaten: 47° 17′ 13″ N, 8° 36′ 54″ O; CH1903: 688989 / 238012 |
| Höhe: | 464 m ü. M. |
| Fläche: | 8.97 km² |
| Einwohner: | 6069 (31. Dezember 2010)[1] |
| Website: | www.herrliberg.ch |
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Stich von Heinrich Brupbacher, 1794: Mittelwachtplatz mit Schiffanlegestelle |
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| Karte | |
Herrliberg ist eine politische Gemeinde in der Schweiz. Sie liegt am unteren rechten Zürichseeufer an der so genannten Goldküste im Bezirk Meilen im Kanton Zürich.
Zur Gemeinde zählt auch der Weiler Wetzwil.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Wappen
- In Gold übereinander drei schwarze Doppeljoche
Das Wappen der Gemeinde Herrliberg wurde erstmals im Wappenbuch von Gerold Edlibach erwähnt, das Ende des 15. Jahrhunderts erschien. Die Doppeljoche verweisen auf das früher bedeutsame Bauerntum in Herrliberg. Mitte des 19. Jahrhunderts verdrängte als Folge der wachsenden Bedeutung des Weinbaus ein Wappen mit einer Weintraube das traditionelle Gemeindewappen, das dann aber ab 1934 wieder verwendet wurde.
[Bearbeiten] Geographie
Fläche: 897 ha, davon 56 % Landwirtschaft, 24 % Wald, 16 % Siedlungen und 4 % Verkehr. Auf dem oberen Gemeindegebiet liegt der Pflugstein, ein gewaltiger, erratischer Melaphyr-Block von dunkelrot-violetter Farbe. Er wanderte in der letzten Eiszeit auf dem Rücken des Linthgletschers vom Gandstock im Glarnerland zum heutigen Standort und blieb beim Rückzug des Gletschers liegen. Mit seinen rund 1000 Kubikmetern ist er der grösste Findling im Kanton Zürich und steht unter Naturschutz, wie auch die mächtige Linde, die 1832 zum Andenken an den Ustertag vom freiheitlich gesinnten Grafen Bentzel-Sternau gepflanzt wurde.
[Bearbeiten] Demografie
[Bearbeiten] Bevölkerung
| Bevölkerungsentwicklung | |||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Jahr | 1634 | 1760 | 1850 | 1888 | 1900 | 1950 | 2000 | 2005 | 2010 |
| Einwohnerzahl | 512 | 979 | 1144 | 964 | 985 | 2298 | 5499 | 5585 | 6069 |
[Bearbeiten] Altersgruppen
Tabelle mit prozentualer Anzahl der Einwohner pro Altersgruppe
| 0 bis 19 | 20 bis 64 | über 64 |
|---|---|---|
| 21,4% | 62,6% | 16% |
[Bearbeiten] Sprachen
Tabelle mit prozentualem Anteil der Bevölkerung mit der jeweiligen Sprache als Muttersprache
| Deutsch | Englisch | Französisch |
|---|---|---|
| 89,2% | 2,9% | 2,2% |
Der Ausländeranteil beträgt 12 %.
Konfessionszugehörigkeit: 42.2% evangelisch-reformiert, 26.9% römisch-katholisch, 30.9% andere oder keine konfessionelle Zugehörigkeit (Stand: 2010).
[Bearbeiten] Politik
Gemeindepräsident ist Walter Wittmer ([Gemeindeverein] Stand 2010).
[Bearbeiten] Bildergalerie
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Reformierte Kirche und Anlegestelle der Zürichsee-Schiffahrtsgesellschaft (ZSG)
-
Herrliberg am 21. Mai 1786, Aquarell von Hans Conrad Escher von der Linth
[Bearbeiten] Persönlichkeiten
- David Ammann (1855–1923), Begründer der Mazdaznan-Bewegung in Europa
- Hans Kasser (1907–1978), Grafiker
- Walter Stutzer, Journalist
- wohnhaft:
- Christoph Blocher (* 1940), Industrieller, ehemaliger SVP-Bundesrat
- Steve Guerdat (* 1982), Springreiter
- Nikolaus Senn (* 1926), Bankmanager, Ehrenpräsident der UBS
- Peter Uebersax, (1925–2011), Chefredaktor beim Blick
- Charlotte Weiss (1870–1961), Malerin
- wirkte vor Ort:
- Margarethe Faas-Hardegger (1882–1963), Sozialistin und Frauenrechtlerin
- Carl Fischer (1888–1987), Bildhauer
[Bearbeiten] Weblinks
- Offizielle Website der Gemeinde Herrliberg
- Statistische Daten Gemeinde Herrliberg
- Herrliberg im Historischen Lexikon der Schweiz
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Statistisches Amt des Kantons Zürich – Bevölkerung in den Gemeinden und Regionen des Kantons Zürich, 2010
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