Hessische Küche

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Die hessische Küche ist wie alle traditionellen deutschen Küchen jahreszeitabhängig.

Die hessische Küche ist sehr vielschichtig, da jede Region ihre eigenen Gerichte besitzt. So ist die nordhessische Küche der Thüringer Küche nicht unähnlich, und in Südhessen findet sich der Einfluss der Rheinhessischen und Fränkischen Küche wieder. In Mittelhessen stehen ebenfalls oft schwere und gleichermaßen schmackhafte Gerichte (Hausmannskost) auf dem Speiseplan.

In Frankfurt am Main entwickelte sich infolge der zahlreichen wohlhabenden Gäste, die während der Kaiserkrönungen und der Messen in die Stadt strömten, bereits im 17. und 18. Jahrhundert eine hochentwickelte Gastronomie- und Hotelkultur. Im 19. Jahrhundert galt Frankfurts Küche neben der Hamburger und der Wiener als führend in Deutschland.[1]

Sehr typisch für Hessen sind Gerichte auf Basis von Kartoffeln und Brot. Ähnlich wie die italienische Pizza gibt es belegte Brot- und Hefekuchenvarianten (Ploatz, Speckkuchen, Zwiebelkuchen), die beim Brotbacken gleich mitgebacken wurden.

Hauptgerichte[Bearbeiten]

Kuchen und Gebäck[Bearbeiten]

Wurst, Käse und Brotaufstriche[Bearbeiten]

Salate[Bearbeiten]

  • Kartoffelsalat mit Kraut (Nord- und Mittelhessen)
  • Schmandsalat
  • Zwiebelsalat

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Siehe Wolfgang Klötzer: Zu Gast im alten Frankfurt. Heinrich Hugendubel-Verlag, München 1990, ISBN 3-88034-493-0. Norbert Brieke, Köstlichkeiten aus Frankfurts Küche und Keller, Verlag Waldemar Kramer, Frankfurt am Main 1991, ISBN 3-7829-0409-5.