Internationale Walfangkommission
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Die Internationale Walfangkommission – IWC (Abkürzung für International Whaling Commission) – ist eine Einrichtung des Internationalen Übereinkommens zur Regelung des Walfangs, das am 2. Dezember 1946 in Washington DC unterzeichnet wurde.
Die Kommission besteht aus den Repräsentanten (Kommissare) der derzeit 75 Unterzeichnerstaaten. Diese wählen aus ihren Reihen einen Vorsitzenden und einen Vizevorsitzenden. In der Regel bekleiden die Gewählten ihr Amt drei Jahre lang. Vorsitzender ist zurzeit der US-Amerikaner William Hoghart (Vorgänger: Henrik Fischer aus Dänemark) und Vizevorsitzender ist der Japaner Minoru Morimoto (Vorgänger: Horst Kleinschmidt aus Südafrika).
Die Internationale Walfangkommission hat unter anderem die Aufgabe, Fangquoten für Wale in den Weltmeeren festzulegen. Auch werden von der IWC Schutzzonen definiert, in denen nicht gejagt werden darf.
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[Bearbeiten] Konferenzen
Einmal im Jahr findet eine Internationale Konferenz statt.
[Bearbeiten] 2006
Die 58. Jahrestagung der Kommission fand vom 16. bis 20. Juni 2006 auf der Karibikinsel St. Kitts und Nevis statt.
[Bearbeiten] 2007
Die 59. Tagung fand vom 4. bis 31. Mai 2007 in Anchorage (Alaska) statt und wurde begleitet von wissenschaftlichen Veranstaltungen zu Krankheiten der Meeressäugetiere.
Dabei setzten sich die Walfanggegner mit 37:4 Stimmen durch und bestätigten das seit 1986 bestehende Verbot der kommerziellen Jagd.[1] Japan droht mit seinem Austritt aus der Kommission.[2] Island und Norwegen erkennen weiterhin das Verbot nicht an.

