Kognitive Neurowissenschaft

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Die kognitive Neurowissenschaft (engl.: Cognitive Neuroscience) beschäftigt sich mit den neuronalen Mechanismen, die mit kognitiven Fähigkeiten im Zusammenhang stehen.

Das Feld der kognitiven Neurowissenschaft hat Überlappungen mit Kognitionswissenschaft und kognitiver Psychologie und ist hauptsächlich in der kognitiven Psychophysiologie begründet.

Die kognitiven Neurowissenschaften versuchen aber, im Gegensatz zu den kognitiven Psychologen, nicht den (menschlichen) Geist zu verstehen, sondern beschäftigen sich mit den mentalen Prozessen. Trotzdem beeinflussen sich die beiden Disziplinen regelmäßig gegenseitig, da ein genaueres Verständnis der mentalen Prozesse hilfreich für das Verständnis der darunterliegenden Hirnstrukturen ist und umgekehrt.

Hintergrund[Bearbeiten]

Für gewöhnlich entstammen Forscher in der kognitiven Neurowissenschaft einem experimentalpsychologischen, kognitionspsychologischen, biopsychologischen, neurobiologischen, neurologischen, physikalischen oder mathematischen Hintergrund. Die verwendeten Methoden sind folglich vielfältig und umfassen psychophysikalische Experimente und funktionelle Bildgebung, aber auch Methoden der Neurophysiologie und auch der Neuroinformatik und der Computational Neuroscience, wobei die zentrale Methode der Kognitiven Neurowissenschaft die Auswertung der Aussagen von Patienten und Probanden ist.

Die Disziplin der kognitiven Neurowissenschaft wurde von George A. Miller und Michael Gazzaniga begründet.

Siehe auch[Bearbeiten]