Kreis Lemgo

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Kreises Lemgo Deutschlandkarte, Position des Kreises Lemgo hervorgehoben52.0272228.911667Koordinaten: 52° 2′ N, 8° 55′ O
Basisdaten (Stand 1972)
Bestandszeitraum: 1932–1972
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Detmold
Landschaftsverband: Westfalen-Lippe
Verwaltungssitz: Lemgo
Fläche: 582,43 km²
Einwohner: 155.298 (27. Mai 1970)
Bevölkerungsdichte: 267 Einwohner je km²
Kfz-Kennzeichen: LE
Kreisschlüssel: 05 7 37
Kreisgliederung: 8 Gemeinden
Lage des Kreises Lemgo in Nordrhein-Westfalen
Karte
Über dieses Bild

Der Kreis Lemgo (1939–1969: Landkreis Lemgo) war ein von 1932 bis 1972 bestehender Kreis und als solcher zunächst Teil des Freistaates Lippe und ab 1947 Teil des nordrhein-westfälischen Regierungsbezirks Detmold. Kreisstadt war das zunächst kreisfreie, 1934 dem Kreis angegliederte Lemgo.

Bis zur Gemeindereform gliederte sich der Kreis in 75 Gemeinden, von denen fünf das Stadtrecht besaßen, und vier unbewohnte Forstbezirke. Aufgrund des „Gesetzes zur Neugliederung des Landkreises Lemgo“ vom 5. November 1968 wurden die Gemeinden zum 1. Januar 1969 zu den acht neuen Städten und Gemeinden Bad Salzuflen, Barntrup, Dörentrup, Extertal, Kalletal, Lemgo, Leopoldshöhe und Oerlinghausen zusammengeschlossen.

Der Kreis ging zum 1. Januar 1973 im Zuge der nordrhein-westfälischen Kreisreform im Rahmen des Bielefeld-Gesetzes durch Vereinigung mit dem Kreis Detmold im heutigen Kreis Lippe auf. Detmold wurde Sitz der Kreisverwaltung.

Das Kfz-Kennzeichen war LE.


Politik[Bearbeiten]

Ergebnisse der Kreistagswahlen ab 1946[Bearbeiten]

In der Liste werden nur Parteien und Wählergemeinschaften aufgeführt, die mindestens zwei Prozent der Stimmen bei der jeweiligen Wahl erhalten haben.[1]

Stimmenanteile der Parteien in Prozent

Jahr SPD CDU FDP BHE
119461 48,6 40,7 4,9
1948
1952 46,9 18,6 21,4 10,5
1956 55,3 19,0 18,4 6,2
1961 53,3 26,3 17,1 3,3
1964 56,3 27,7 16,0
219692 50,9 35,9 8,7

Fußnoten

1 1946: zusätzlich: KPD: 5,8 %
2 1969: zusätzlich: NPD: 4,2 %

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Quelle: Jeweiliges Heft des Statistischen Landesamtes (LDS NRW), Mauerstr. 51, Düsseldorf, mit den Wahlergebnissen auf der Kreisebene. Die Zahlen von 1948 liegen nicht vor.

Weblinks[Bearbeiten]