Liebesroman

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Unter einem Liebesroman versteht man einen Roman, dessen zentrales Thema die Liebe ist. Obwohl viele Liebesromane der Trivialliteratur zuzurechnen sind (siehe Liebes- und Familienroman), schließt der Begriff grundsätzlich auch Werke der Hochliteratur ein.[1] Zu den historischen Vorläufer des modernen Liebesromans – sowohl in seiner trivial- als auch in seiner hochliterarischen Form – zählen der barocke Schäferroman, der galante Roman und der englische Sittenroman des 18. und 19. Jahrhunderts.

Anders als z. B. im englischsprachigen Raum, wo dem literarischen Thema große Beachtung geschenkt wird,[2] stehen in der deutschen Philologie traditionell Stoffe und Motive im Vordergrund. Übergreifende Darstellungen zum hochliterarischen Liebesroman sind im deutschsprachigen Raum daher noch selten.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Beispiele für literaturhistorisch bedeutende Liebesromane

Siehe auch: Liste von literarischen Werken mit homosexuellem Inhalt

Auch viele neuere Liebesromane lassen sich der Hochliteratur zurechnen, z. B.:

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Gero von Wilpert: Sachwörterbuch der Literatur, Stuttgart: Kröner, 6. Auflage, 1979, ISBN 3-520-23106-9
  2. Z.B. Paula Kay Montgomery: Approaches to literature through theme, 1992
  3. Das Gift der Anhänglichkeit
  4. Etüde über das menschliche Paarungsverhalten

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Literatur

  • Reinhold Merkelbach: Liebesroman. Liebe im Roman, Erlangen 1987, ISBN 3922135498
  • Otto Weinreich: Der griechische Liebesroman, Artemis Verlag, 1968
Meine Werkzeuge
Namensräume
Varianten
Aktionen
Navigation
Mitmachen
Drucken/exportieren
Werkzeuge