Silke Scheuermann

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Silke Scheuermann stellt auf dem Erlanger Poetenfest 2014 ihren Gedichtband "Skizze vom Gras" vor.
Silke Scheuermann bei einer Lesung in Stuttgart am 4. April 2007

Silke Scheuermann (* 15. Juni 1973 in Karlsruhe) ist eine deutsche Schriftstellerin.

Leben und Werk[Bearbeiten]

Nach dem Abitur studierte Silke Scheuermann Theater- und Literaturwissenschaften in Frankfurt am Main, Leipzig und Paris. Sie verfasst Lyrik und Prosa, die in zahlreichen Anthologien (darunter Der Große Conrady) und Literaturzeitschriften veröffentlicht wurde. Silke Scheuermann debütierte 2001 mit dem Lyrikband Der Tag an dem die Möwen zweistimmig sangen. 2007 erschien der Roman Die Stunde zwischen Hund und Wolf, für den die Autorin mit dem Förderpreis zum Grimmelshausen-Preis ausgezeichnet wurde. 2007 wurde sie zum Klagenfurter Wettlesen um den Ingeborg-Bachmann-Preis eingeladen. 2009 erhielt sie ein Stipendium der Villa Massimo. Für die Literaturzeitschrift Volltext verfasst sie regelmäßig die Kolumne Lyrischer Moment. Den mit 20.000 Euro dotierte Hölty-Preis für Lyrik 2014 erhielt die Dichterin für ihr bisheriges lyrisches Werk und dabei vor allem für das Gedichtbuch Skizze vom Gras. Es handelt sich um die am höchsten dotierte Lyrikauszeichnung im deutschsprachigen Raum.[1]

Silke Scheuermann lebte bis 2008 in Frankfurt und ist dann in die Nachbarstadt Offenbach am Main gezogen.

Einzeltitel[Bearbeiten]

Herausgabe[Bearbeiten]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Silke Scheuermann erhält Hölty-Lyrikpreis, Der Standard vom 22. Mai 2014, abgerufen 7. Juli 2014
  2. Deutschlandradio Kultur vom 15. Februar 2011: Die Kunst als Ausbeuterin des Lebens, Rezension
  3. Interview mit Silke Scheuermann, Kulturmagazin FAUST März 2011
  4. Buchmarkt.de vom 21. Mai 2014: Silke Scheuermann erhält Hölty-Preis, abgerufen am 21. Mai 2014