M3 (Russland)

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Magistrale föderaler Bedeutung 3 in Russland
M3
 Tabliczka E101.svg Tabliczka E391.svg
Karte
Verlauf der M/M 3
Basisdaten
Betreiber: Федеральное дорожное агентство
(Federal Highway Agency)
Straßenbeginn: Moskau
(55° 38′ N, 37° 28′ O55.63889737.45955)
Straßenende: Grenze RU-UA
(51° 53′ N, 34° 19′ O51.8750434.323659)
Gesamtlänge: 515 km

Föderationssubjekte:

Sankt PetersburgMoskau Moskau
Moskau OblastOblast Moskau Oblast Moskau
Kaluga OblastOblast Kaluga Oblast Kaluga
Brjansk OblastOblast Brjansk Oblast Brjansk
Kursk OblastOblast Kursk Oblast Kursk

Die M3 (Magistrale Nr. 3 Ukraina) ist eine Fernstraße in Russland. Sie ist Teil der Europastraße 101.

Die M3 führt vom Oktoberplatz am Moskauer Boulevardring über den Leninprospekt in südwestlicher Richtung, den Moskauer Autobahnring querend aus der Stadt heraus. Sie führt vorbei am Moskauer Flughafen Wnukowo über Naro-Fominsk in die Oblast Kaluga. Von hier verläuft sie weiter über Obninsk, vorbei an Kaluga, Brjansk und Lokot bis zur ukrainischen Grenze bei Chomutowka. Bis hierhin ist die M3 etwa 515 km lang.

Zur Zeit der Sowjetunion führte die M3 in der Ukrainischen Sowjetrepublik weiter vorbei an Konotop und Nischyn nach Kipti, 92 km nördlich von Kiew. Der ukrainische Abschnitt trägt heute die Nummer M 02. Bei Kipti traf die M3 auf die damalige M20, heute ukrainische M 01. Sie verband somit Moskau und die Hauptstadt der Ukrainischen SSR.

Flugzeugunglück[Bearbeiten]

Am 29. Dezember 2012 kam es auf dem benachbarten Flughafen Moskau-Wnukowo zu einem folgenschweren Unglück. Eine Tupolew Tu-204-100 mit Luftfahrzeugkennzeichen RA-64047 war vom Flughafen Pardubice in Tschechien um 11:10 Uhr lokaler Zeit gestartet. Bei der Landung in Wnukowo auf der Landebahn 19 um 16:33 Uhr lokaler Zeit kam die Maschine nicht zum Stehen, geriet mit hoher Geschwindigkeit über die Landebahn hinaus und prallte gegen den Damm der angrenzenden Autobahn M3. Dabei brach das Flugzeug in drei Teile und Wrackteile beschädigten auf der Autobahn vorbeifahrende PKW. Ein Video der in einem der PKW installierten Fahrzeugkamera, das bei YouTube veröffentlicht wurde, zeigt den Aufprall.[1][2] Bei dem Unfall wurden der Pilot, der Copilot, der Flugingenieur sowie eine Flugbegleiterin getötet. Eine weitere Flugbegleiterin starb einen Tag später infolge ihrer Verletzungen. Drei weitere Insassen wurden zum Teil schwer verletzt.[3]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Video zeigt Flugzeugunglück von Moskau. Augsburger Allgemeine vom 30. Dezember 2012
  2. Video des Unfalls auf YouTube
  3. Russia Today: Moscow plane crash: Deathtoll rises to five, vom 30. Dezember 2012


Georeferenzierung Karte mit allen Koordinaten: OSM, Google oder Bing