Marquesas

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Marquesas-Inseln
Karte der Marquesas
Karte der Marquesas
Gewässer Pazifischer Ozean
Geographische Lage 9° 18′ S, 139° 39′ W-9.3016666666667-139.65583333333Koordinaten: 9° 18′ S, 139° 39′ W
Marquesas-Inseln (Französisch-Polynesien)
Marquesas-Inseln
Anzahl der Inseln ca. 14
Hauptinsel Nuku Hiva
Gesamtfläche 1274 km²
Einwohner 9264 (2012)
Lage der Marquesas im Pazifik
Lage der Marquesas im Pazifik
Karte Französisch-Polynesiens

Die Marquesas-Inseln (französisch Archipel des Marquises; ursprünglicher Name Te Fenua Enata[Anm. 1] übersetzt „Die Erde der Männer“) gehören geografisch zu den ostpolynesischen Inseln und politisch zu Französisch-Polynesien.

Sie liegen südlich des Äquators im Pazifischen Ozean, 1600 Kilometer nordöstlich von Tahiti bei 9° Süd und 139° West (Hiva Oa).

Die Marquesas mit 14 Inseln und zahlreichen kleinen Eilanden werden in eine nördliche Gruppe mit den Hauptinseln Nuku Hiva, Ua Pou und Ua Huka sowie in eine südliche Gruppe mit Hiva Oa, Tahuata und Fatu Hiva unterteilt. Die gesamte Landfläche umfasst 1274 km². Die Gesamtbevölkerung der Subdivision administrative des îles Marquises, der Verwaltungseinheit der Marquesas-Inseln, belief sich 2012 auf 9264 Personen.[1]

Geografie[Bearbeiten]

Klimadiagramm Atuona, Hiva Oa

Die Marquesas sind die Gipfel einer aus der Tiefsee aufragenden Gebirgskette vulkanischen Ursprungs. Ähnlich wie Hawaii sind sie aus Hot-Spots der pazifischen Platte entstanden. Die Inseln liegen in drei Gruppen, nördliche, mittlere und südliche Gruppe, deren Alter von Südost nach Nordwest zunimmt. Die Gesteine der Insel Fatu Hiva im äußersten Südosten haben ein Alter von etwas mehr als 1 Mill., die von Hatutu im Nordwesten ein Alter von über 4 Mill. Jahren[2]

Ein umgebendes Saumriff fehlt, die meisten Inseln sind jedoch von kleinen Nebeninseln oder Rifffelsen umgeben. Die höchste Erhebung ist der Mont Oave mit 1.232 Metern auf Ua Pou, zweithöchste der Mont Tekao auf der Insel Nuku Hiva mit 1.224 Metern.

Das Innere der großen Inseln ist überwiegend gebirgig, stark zerklüftet mit tief eingeschnittenen Tälern, deren Flüsse sich manchmal mit spektakulären Wasserfällen ins Meer ergießen. Einen Küstenstreifen oder eine Küstenebene gibt es nicht. Die einzigen ebenen Flächen liegen an den Mündungen der Täler und waren in der Inselgeschichte meist besiedelt und/oder landwirtschaftlich genutzt. In den Buchten sind gelegentlich kleine Strände aus schwarzem Sand, Kies oder Rollkieseln entstanden. Die Süd- und Ostseite der Inseln ist in Luv mit üppiger tropischer Vegetation nahezu undurchdringlich bedeckt, der Regenwald reicht bis in die höchsten Gipfel. Die windabgewandte, im Regenschatten liegende Nordwestseite ist meist arid, mit spärlichem Bewuchs und stellenweise wüstenähnlichem Charakter.

Das Klima ist tropisch heiß mit ergiebigen Regenfällen und hoher Luftfeuchtigkeit, die Temperatur beträgt im Jahresmittel 28 °C. Die Nächte, insbesondere in den Monaten Mai bis Oktober, können jedoch gelegentlich unangenehm kühl werden.

Inseln[Bearbeiten]

Hiva Oa
Regenwald auf Fatu Hiva

Die Marquesas werden geografisch in eine Nord- und eine Südgruppe aufgeteilt. Die wichtigsten Inseln sind:

Name Gruppe Position Fläche
km²
Einwohner
(2012)
Nuku Hiva Nord 8° 52′ S, 140° 6′ W-8.8666666666667-140.1 339 2.966
Ua Pou Nord 9° 25′ S, 140° 5′ W-9.4166666666667-140.08333333333 105 2.173
Ua Huka Nord 8° 54′ S, 139° 33′ W-8.9-139.55 83,4 621
Eiao Nord 8° 0′ S, 140° 42′ W-8-140.7 43,8 1)
Hatutu Nord 7° 55′ S, 140° 34′ W-7.9166666666667-140.56666666667 6,4 1)
Motu Iti Nord 8° 40′ S, 140° 37′ W-8.6666666666667-140.61666666667 0,3 1)
Motu One Nord 8° 0′ S, 139° 12′ W-8-139.2 0,03 1)
Hiva Oa Süd 9° 45′ S, 139° 0′ W-9.75-139 387 2.190
Tahuata Süd 9° 56′ S, 139° 6′ W-9.9333333333333-139.1 61 703
Fatu Hiva Süd 10° 29′ S, 138° 39′ W-10.483333333333-138.65 84 611
Fatu Huku Süd 9° 25′ S, 138° 55′ W-9.4166666666667-138.91666666667 1,3 2)
Mohotane Süd 10° 0′ S, 138° 50′ W-10-138.83333333333 15 2)

1) zur Gemeinde Nuku Hiva
2) zur Gemeinde Hiva Oa

Flora und Fauna[Bearbeiten]

Flora[Bearbeiten]

Die Flora der Inseln ist sehr artenreich. Ein Forschungsprojekt der Smithsonian Institution hat festgestellt, dass von den 714 dort vorkommenden Gefäßpflanzen 337 einheimische Spezies sind, davon nahezu die Hälfte endemisch. Der Bestand an Farnpflanzen ist mit 27 Familien, 55 Gattungen und 117 Arten einer der reichhaltigsten auf der Erde.[3]

Die ursprüngliche Vegetation der Marquesas stammt überwiegend aus dem indo-asiatischen Raum, was mit der Ausbreitung der Pflanzen im Pazifik von West nach Ost zusammenhängt. Es gibt jedoch auch einige amerikanische und austral-asiatische Spezies. Vor der menschlichen Besiedlung waren die Inseln von einem dichten Regenwald bedeckt. Auf der windabgewandten und daher regenarmen Seite dominierten savannenähnliche Busch- und Graslandschaften.

Heute lässt sich die Vegetation der Inseln in mehrere Höhenstufen einteilen. In den unteren Bereichen, bis etwa 300 Höhenmeter, findet man tropische Vegetation, die jedoch in den Jahrhunderten menschlicher Besiedlung entscheidend verändert wurde. Diese Eingriffe waren so umfassend, dass heute kaum noch indigene Pflanzengemeinschaften zu finden sind. Viele ursprüngliche Arten sind ausgestorben. Es dominieren die anthropochoren Pflanzenarten.

Die auf den Inseln vorherrschenden Kulturpflanzen wurden im Zuge der verschiedenen Siedlungswellen der Polynesier oder später von den Europäer verbreitet. Hauptnahrungsmittel ist bis zum heutigen Tag die Brotfrucht, die zu einem nahrhaften Brei, Popoi genannt, verarbeitet wird. Von großer Bedeutung sind auch Yams und Taro, Bananen, Kava sowie alle Arten von tropischen Früchten. Ein wichtiger Wirtschaftsfaktor und Grundlage für eine bescheidene Kopra-Produktion ist die Kokospalme, wenn auch mit abnehmender Bedeutung. Neuerdings wird vermehrt der Anbau von Noni-Früchten (Morinda citrifolia) für die alternative Heilkunde betrieben.

Die mittlere Vegetationszone ist überwiegend mesophytisch geprägt und trägt eine niedrige Bewaldung oder geschlossenes Buschland. In den feuchten Taleinschnitten wachsen außerhalb der Anbauflächen dichte und artenreiche Bestände von Farnen. Auf den großen Inseln findet man in den mittleren Höhenlagen zwischen 400 und 900 m einen meist ungestörten, mittelhoch wachsenden Waldgürtel, der sich vorwiegend zusammensetzt aus Hibiskus, Pandanus und Angiopteris (eine Gattung großer, tropischer Farne).

Die Höhen oberhalb von 900 m sind auf den Marquesas die meiste Zeit von Wolken verdeckt. Hier hat sich ein weitgehend ungestörter Nebelwald aus niedrigen Bäumen und hochwachsenden Sträuchern erhalten. Häufige Pflanzenarten sind: Weinmannia, Metrosideros, Myrsine, Trimenia und Scaevola. Der Untergrund ist dicht mit Moosen, krautigen Pflanzen und Farnen bedeckt. [4]

Einige Inseln, zum Beispiel Eiao, deren Flora durch eingeführte und mittlerweile ausgewilderte europäische Haustiere (Schafe, Ziegen, Pferde) stark geschädigt ist, sind weitgehend arid und tragen nur noch eine spärliche, xerophytische Vegetation aus robusten, oftmals eingeführten Gräsern und niedrigen Büschen.

Fauna[Bearbeiten]

Als Großtiere kommen lediglich Nutztiere wie Pferde, Rinder, Schweine und Hühner vor. Die Tierwelt an Land beschränkt sich ansonsten auf Insekten, Schnecken und Eidechsen. Im Regenwald sind zahlreiche seltene Vogelarten heimisch, zum Beispiel die Marquesen-Erdtaube (Gallicolumba rubescens), der Marquesasliest (Todiramphus godeffroyi), der Marquesas-Monarch (Pomarea mendozae), der Iphis-Fliegenschnäpper (Pomarea iphis), der auf der Insel Ua Huka endemisch ist, und der nur auf Fatu Hiva vorkommende Fatuhivamonarch (Pomarea whitneyi).

Auf den kleineren, unbewohnten Inseln gibt es eine reichhaltige Vogelwelt mit Fregattvögeln, Seeschwalben und anderen Seevogelarten.

Geschichte[Bearbeiten]

Schnitzkunst der Marquesas (U'u-Kriegskeulen)

Vorgeschichte[Bearbeiten]

Funde von später Lapita-Keramik (Plainware) auf Nuku Hiva durch den Anthropologen Harry Lionel Shapiro von American Museum of Natural History bei Ausgrabungen 1956 beweisen eine verhältnismäßig frühe Kolonisierung der Marquesas durch Protopolynesier, wobei der genaue Zeitpunkt umstritten ist. Der amerikanische Archäologe Robert Suggs geht von einer Initialbesiedlung zwischen 100 v. Chr. bis 150 n. Chr. aus,[5]:181 neuere Veröffentlichungen nehmen jedoch eine Erstbesiedlung nicht vor 300 n.Chr. an.[6] Die polynesische Kolonisierung der Marquesas erfolgte von Westen, vermutlich von Samoa oder Tonga, im Rahmen der Polynesischen Expansion.[7]:78 Neuere Erkenntnisse stützen allerdings eher die Multibesiedelungsthese in Form mehrerer Siedlungswellen. Von den Marquesas ging später die Besiedlung Hawaiis, Neuseelands, der Gesellschaftsinseln und möglicherweise auch der Osterinsel aus.

Fußend auf den Forschungen von Suggs teilt man die Inselgeschichte bis zur europäischen Entdeckung in vier Zeitabschnitte ein:

  1. Siedlungsperiode (vom Beginn der Besiedlung bis ca. 600 n. Chr.)
  2. Entwicklungsperiode (von 600 bis 1200 n. Chr.)
  3. Expansion (von 1200 bis 1600 n. Chr.)
  4. Klassische Zeit (von 1600 bis zur Einflussnahme der Europäer im späten 18. Jahrhundert).

Im frühesten, der Initialbesiedlung folgenden Zeitabschnitt ließen sich die Menschen in kleinen, kompakten Strandsiedlungen oder unter Felsüberhängen im unmittelbaren Küstenbereich nieder. Ihre Hauptnahrungsquelle war die Küstenfischerei, wie Funde zahlreicher Angelhaken aus Muschelschalen beweisen.[8] Daneben betrieben die Menschen kleinzelligen Gartenbau sowie ressourcenschonende Baumnutzung.

Dieser Besiedlungsphase schloss sich eine Periode der kulturellen Entwicklung und Stabilisierung an. Ab der Mitte des 1. Jahrtausends n. Chr. gewann der Ackerbau (Taro, Yams) und die Nutzung kultivierter, fruchttragender Bäume (Brotfrucht, Kokosnuss) zunehmend an Bedeutung. Die Technik der Tiefseefischerei wurde, wie aus der Fortentwicklung der Angelhaken ersichtlich ist, verfeinert, wahrscheinlich hielt man auch Schweine und Hunde als Nahrungstiere.[7]:158 Fortschritte im Kanubau ermöglichten einen umfangreichen Warenaustausch mit anderen Inseln. Belegt sind Fahrten nach Rarotonga, 2500 Kilometer entfernt, um die leuchtendroten, sehr begehrten Kura-Federn (von einer Unterart des Kaka (Nestor meridionalis)) für den Häuptlingsschmuck einzuhandeln. Gegen Ende dieser Periode gab es eine auffallende Änderung im Nahrungsangebot. Archäologische Untersuchungen von Abfallhaufen zeigten eine drastische Abnahme der Überreste wildlebender Tiere (Land- und Seevögel, Schildkröten und Meeressäuger).[9] Lokal gab es einen deutlichen Anstieg in der Bevölkerungsdichte, verbunden mit einem Raubbau an der umgebenden Natur und der Ausrottung einzelner Spezies.[10]

Das weitere Bevölkerungswachstum und der Niedergang der natürlichen Nahrungsquellen machte ab dem 2. Jahrtausend n. Chr. die Expansion und die Entwicklung neuer Agrartechniken notwendig. Die Siedlungen entfernten sich von der Küste und wuchsen die steilen Täler hinauf. Anbauterrassen für den Taro mit ausgeklügelten Bewässerungssystemen wurden angelegt. Gelegentliche Trockenperioden und Naturkatastrophen, die den Ertrag minderten, wurden mittels aufwendig angelegter, riesiger Vorratsgruben für den fermentierten Brei aus der Brotfrucht (ma) überbrückt. Eine dieser Vorratsgruben im Taipivai-Tal auf Nuku Hiva hatte ein Fassungsvermögen von 216 m³.[11] In den durch steile Felsrücken getrennten, tief eingeschnittenen Tälern entwickelten sich unabhängige Stammesfürstentümer mit einer stratifizierten Gesellschaftsordnung. An der Spitze standen die Stammeshäuptlinge, die ihre Genealogie auf die vergöttlichten, mythischen Vorfahren zurückführen konnten und vom Adel und der Priesterschaft gestützt wurden. Sie waren Inhaber aller Ressourcen und sicherten die komplizierte Gesellschaftsstruktur durch ein ausgeklügeltes System von Abhängigkeiten, Rechten und Tapus (Verbote, Unantastbarkeiten), die jedem Individuum zwar ein gewisses Mitsprache- und Mitgestaltungsrecht einräumten, aber die Einflussmöglichkeiten sorgsam nach Alter, Geschlecht und sozialer Stufe unterschieden.

Überreste eines tohua auf der Insel Ua Pou

Zentrum der Siedlung war der tohua, ein ausgedehnter Platz für Feste, Tänze und Zeremonien, um den sich zahlreiche steinerne Plattformen kumulierten. Darauf befanden sich die aus vergänglichen Materialien errichteten Häuser – z. B.: Tempel, die Häuptlingsresidenz, Wohnhäuser für den Adel und die Priesterschaft, Versammlungshallen, ein Tätowierhaus, ein Haus für die Krieger u. a. – die heute nicht mehr erhalten sind. Bergfestungen aus einem sinnreich konstruierten System von Gräben, Palisaden und Plattformen überzogen die schwer zugänglichen Bergrücken und belegen eine kriegerische Gesellschaft mit häufigen, ritualisierten Stammeskriegen.

Steinstatuen der Marquesas (Ua Pou)

In der klassischen Periode, etwa ab dem 17. Jahrhundert, wuchsen die Siedlungen weiter die Täler hinauf, die Strände jedoch wurden gemieden, der Archäologe Suggs vermutet, um sich zunehmender Angriffe von See her zu entziehen.[5]:185 Die Architektur strebte einem Höhepunkt entgegen. Man errichtete riesige, mehrstufige Tempelplattformen (me'ae) mit kolossalen, anthropomorphen Steinfiguren. Hausplattformen (paepae) wurden nun in megalithischer Steinsetzung gebaut. Das Kunstschaffen verlagerte sich auf Experten (tohunga), die die Kultur zu einer neuen Blüte führten und begnadete Tattoo-Künstler, Holz- und Knochenschnitzer, Steinbildhauer und Kanubauer hervorbrachten. Deren Erzeugnisse sind heute über die Völkerkundemuseen der ganzen Welt verstreut. Auf den Marquesas selbst ist nur wenig davon verblieben.

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Zu den Schattenseiten gehörte der zunehmende Einfluss der Kriegerkaste (toa), was zur Intensivierung der Konflikte führte. Es bildete sich der elitäre Kriegerorden der Kaioi, etwa vergleichbar mit den Arioi auf Tahiti, jedoch aggressiver in der Ausprägung. Menschenopfer und Kannibalismus waren verbreitet.

„Die Männer der Marquesas, kaum weniger barbarisch als die von Neuseeland, gestalten ihren Krieg meistens als Geplänkel oder überraschenden Überfall, weil er häufig lediglich ein Vorwand ist, die Zutaten für eine kannibalische Mahlzeit auf Kosten des besiegten Feindes zu erobern.“[12]

Diese Periode reichen kulturellen Wachstums endete, als die Europäer – insbesondere die Missionare – ab der Mitte des 18. Jahrhunderts zunehmend Einfluss ausübten.

Entdeckungsgeschichte[Bearbeiten]

Für Europa entdeckt wurden die Marquesas vom Spanier Alvaro de Mendaña de Neyra. Er fuhr mit vier Schiffen von Peru zu den Salomonen, um dort einen spanischen Stützpunkt zu errichten. Zunächst sichtete er die Insel Tahuata und benannte die Inselgruppe nach Marques de Mendoza, dem damaligen Vizekönig von Peru: „Las Islas Marquesas Don García Hurtado de Mendoza y Canete“, verkürzt „Marquesas“. Am 21. Juli 1595 landete er auf Fatu Hiva. Nach einer freundlichen Begrüßung und dem Austausch von Geschenken begingen die Inselbewohner einige kleinere Diebstähle. Bei dem anschließenden Gefecht wurden 8 Eingeborene getötet, darunter ein betagter Häuptling.

Vom 27. Juli bis 5. August 1595 hielt sich Mendana auf der Insel Hiva Oa auf. Auch dort kam es zu Konflikten und der Plan einer Eroberung und Besiedlung scheiterte am heftigen Widerstand der Insulaner. Fernandes de Quiros, einer der Kapitäne, schreibt, bei diesen Auseinandersetzungen seien insgesamt 200 Eingeborene getötet worden.[13]

Wegen der ungenauen Positionsangabe und einer Interessenverlagerung der Spanier vom Pazifik weg, gerieten die Inseln bald in Vergessenheit. Erst fast zweihundert Jahre später wurden sie von James Cook wiederentdeckt, der sich während seiner zweiten Südseeexpedition vom 7. bis 11. April 1774 auf den Marquesas aufhielt.

1791 entdeckte der Amerikaner Joseph Ingraham, der mit seiner Handelsbrigg Hope von Boston in die Südsee segelte, die Nordwestgruppe der Marquesas mit der größten Insel Eiao, er benannte sie nach dem amerikanischen Präsidenten „Washington Island“.[14]

Leutnant Richard Hergest von der Daedalus, dem Versorgungsschiff der Vancouver-Expedition, zeichnete im März/April 1792 die erste vollständige Karte der Marquesas.

Im Mai 1804 ankerte Adam Johann von Krusenstern bei seiner Weltumseglung mit den Schiffen Nadeshda und Newa in der Bucht von Taiohae auf der Insel Nuku Hiva. Während seines zehntägigen Aufenthaltes studierte er den Alltag und die Bräuche der Insulaner. Hierbei konnte er auch Anzeichen für rituellen Kannibalismus feststellen.[15]

Zum Ende des 18. Jahrhunderts wurden die bewaldeten Inseln der Marquesas das Ziel von Sandelholzhändlern und Zwischenstation für Walfangschiffe. Abenteurer und entlaufene Matrosen siedelten sich auf einigen Inseln an und brachten Geschlechtskrankheiten, Feuerwaffen und Alkohol mit. Das soziale Gefüge auf den Inseln geriet völlig aus dem Gleichgewicht.[16]

„Da waren die wilden Abenteurer, kleine Conquistadoren, die, im Besitz von Flinte und Munition, einen oder ein paar Talstämme beherrschten, die Eingeborenen in ihren Kriegen anführten und sie womöglich zur Strandpiraterie anstifteten. Sie waren der Schrecken der Missionare. Als ‚Erzieher‘ der Eingeborenen spendeten sie ihnen die Gabe des Kokospalmweines.“[17]:38

1813 erreichte Kommodore David Porter mit der Fregatte USS Essex Nuku Hiva, nahm die Insel am 19. November 1813 für die USA in Besitz und nannte sie „Madison Island“. Der Kongress der Vereinigten Staaten hat die Okkupation jedoch nicht ratifiziert.

Vom 18. August bis zum 2. September 1814 ankerten die Kriegsschiffe HMS Briton und HMS Targus vor Nuku Hiva und Tahuata. Von dort fuhren sie weiter nach Pitcairn, wo die Besatzung auf John Adams, den letzten Überlebenden der Meuterei auf der Bounty traf.

1838 erreichte der Franzose Abel Aubert Dupetit-Thouars mit der Fregatte Venus die Marquesas-Inseln und brachte katholische Missionare mit. Nach einem Bericht von Jules Dumont d’Urville, der wenige Wochen später mit seinen Schiffen Astrolabe und Zélee vor Taiohae ankerte, hatten sich damals schon vier Amerikaner, zwei Spanier und ein Engländer unter der indigenen Bevölkerung in Taiohae angesiedelt.

Tätowierter Krieger aus dem Buch von K.v.d. Steinen: Die Marquesaner und ihre Kunst

Bei seiner zweiten Reise in den Pazifik nahm Du Petit-Thouars, inzwischen Konteradmiral, die Marquesas als Kolonie für Frankreich in Besitz. Die Annexion vollzog sich in zwei Etappen:

  • am 1. Mai 1842 in Vaitahu auf Tahuata für die südöstliche Gruppe. Nach anfänglichem Widerstand akzeptierte Häuptling Iotete (andere Schreibweise: Lotete) die französische Oberherrschaft vertraglich. Zum Dank unterstützten ihn die Franzosen in den Stammeskonflikten, sodass sich Iotete zum König der gesamten Inselgruppe erheben konnte.
  • am 2. Juni 1842 in Taiohae auf Nuku Hiva für die nordwestliche Gruppe. Die Franzosen errichteten dort ein Fort und eine Siedlung, um ihren Anspruch deutlich zu machen.[18]

Der Schriftsteller Herman Melville hielt sich vom 23. Juni 1842 bis zum 9. August 1842 auf der Insel Nuku Hiva auf.[19] In seinem Roman Typee schildert er – romantisch überzeichnet, doch keineswegs unrealistisch – sein Leben mit einem Clan der Marquesas. Der Erfolgsroman erschien 1846 bei John Murray in London. Die in dem Buch enthaltene Kritik an Kolonisierung und Missionierung führte zu heftigen Angriffen konservativer Kreise. Dennoch beeinflusste der Roman viele spätere Autoren die über die Südsee schrieben, zum Beispiel Robert Louis Stevenson, Jack London oder Robert Dean Frisbie.

1862 begann ein zwei Jahre dauernder Raubzug peruanischer Sklavenhändler zu den südpazifischen Inseln, die zahlreiche Einwohner als billige Arbeitskräfte nach Peru und Chile verschleppten, von Ua Pou, Hiva Oa und Tahuata insgesamt ca. 30 Personen. Die wenigen Rückkehrer verursachten 1863 auf Ua Pou und Nuku Hiva eine Pockenepidemie, der rund die Hälfte der Inselbevölkerung zum Opfer fiel.[20]

1888 weilte der Schriftsteller Robert Louis Stevenson für mehrere Monate auf den Marquesas, auf dem Tuamotu-Archipel und auf Tahiti.

1897/98 besuchte der deutsche Arzt und Ethnologe Karl von den Steinen die Marquesas. Ihm verdanken wir u.a. eine akribische Beschreibung der Tätowierungen. Ohne diese Arbeit wären die kunstvollen Muster für immer verloren.

Missionsgeschichte[Bearbeiten]

Die ersten Missionare, die ab 1797 aus England kommend über Tahiti die Marquesas erreichten, waren die Baptisten William Pascoe Crook und John Harris. Harris kam mit den Verhältnissen überhaupt nicht zurecht und kehrte wenige Monate später nach Tahiti zurück (in einem zeitgenössischen Bericht heißt es, er sei völlig verzweifelt, nackt und ausgeplündert am Stand aufgelesen worden). Crook blieb bis 1799.

Nicht mehr Erfolg hatte die amerikanisch-hawaiische Mission. William Patterson Alexander, Benjamin Parker und Richard Armstrong erreichten 1834 mit ihren Ehefrauen und einem drei Monate alten Baby von Hawaii kommend die Marquesas. Bereits im selben Jahr kehrten sie zurück. 1835 kamen zwei weitere Reverends mit ihren Ehefrauen aus Hawaii nach Fatu Hiva, konnten sich aber dort nicht halten und gingen später nach Hiva Oa. Immerhin gelang es dem aus Hawaii stammenden James Bicknell 1857 das Johannesevangelium ins Marquesanische zu übersetzen.

Ab 1838/39 konnte sich die katholische Mission, getragen von dem erst 1800 gegründeten französischen Orden „Pères et religieuses des Sacrés-Cœurs de Picpus“ (oder auch „Picpusiens“, benannt nach dem Ordenssitz in der Picpus-Straße in Paris) etablieren. Die Missionare breiteten sich von Mangareva aus nach Tahuata, Ua Pou und Nuku Hiva aus. Sie hatten, nicht anders als ihre evangelischen Glaubensbrüder, unter der gleichen feindseligen Aufnahme und den Stammeskriegen zu leiden. Mit Unterstützung der französischen Behörden konnten sie sich allerdings – trotz aller Hindernisse – auf Dauer behaupten. Ihnen gelang es sogar, König Moana von Nuku Hiva zu taufen, der jedoch 1863 an den Pocken starb.

Die Missionare jeder Glaubensrichtung taten ihr Bestes, die überlieferte Kultur mit Kava-Trinken, Fruchtbarkeits- und Mannbarkeits-Riten, Tatauierung, Schädelpräparation, Tanz und traditioneller Musik auszumerzen, allerdings versuchten sie auch – und das letztlich mit Erfolg – Kannibalismus und die ständigen Stammeskriege zu unterbinden.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Die fruchtbare Natur war in den ersten Jahrhunderten in der Lage, die zahlreiche und schnell wachsende Bevölkerung zu ernähren. Ältere Schätzungen gehen davon aus, dass Ende des 13. Jahrhunderts die Inseln insgesamt zwischen 50.000 und 100.000 Einwohner hatten. Neuere Forschungen halten aber die Zahl von 35.000 für realistischer. Das rasche Wachstum verlief nicht ohne Konflikte:

„Eine wesentliche Ursache für die immensen Stammesrivalitäten darf man in der Relation zwischen der Einwohnerzahl und dem nutzbaren Land sehen. Als die Bevölkerung über den Punkt hinauswuchs, an dem alle ökologischen Nischen gefüllt waren, vervielfachten sich auch die Konflikte über die Landverteilung und –nutzung.“[21]

Naturkatastrophen, Abtreibung und Kindstötung, aber vor allem die grausamen Stammeskriege, verhinderten ein weiteres Ausufern der Bevölkerungszahl. Die Einflussnahme der Europäer beendete die Konflikte zunächst nicht, sondern verschärfte sie noch durch die Verfügbarkeit von Feuerwaffen. Hinzu kamen bisher unbekannte Krankheiten und Seuchen sowie ein Geburtenrückgang.

Einigermaßen zuverlässige Zahlen, die den dramatischen Bevölkerungsrückgang nach dem Kontakt mit den Europäern deutlich machen, gab es erst nach Übernahme der Verwaltung durch die französischen Behörden (Zahlen für alle Inseln zusammen):

  • 1842: 20.200 Einw.
  • 1856: 12.550 Einw.
  • 1872: 06.045 Einw.
  • 1882: 04.865 Einw.
  • 1897: 04.279 Einw.
  • 1911: 03.000 Einw.
  • 1930: 02.200 Einw.

Die amtliche Zählung registrierte die Einwohner insgesamt, einschließlich der europäischen Zuwanderer. In bereinigten Zahlen dürften 1897 nur noch etwa 3.800 marquesanische Ureinwohner verblieben sein.[17]:12

Politik und Verwaltung heute[Bearbeiten]

Politisch gehören die Marquesas heute zum französischen Überseeland (Pays d'outre-mer, POM) Französisch-Polynesien und sind damit der EU angegliedert. Sie werden durch eine Unterabteilung (Subdivision administrative des Îles Marquises) des Hochkommissariats von Französisch-Polynesien (Haut-commissariat de la République en Polynésie française) mit Sitz in Papeete verwaltet.

Die Subdivision administrative des Îles Marquises umfasst sechs politisch eigenständige Gemeinden (Communes des Îles Marquises):

Gemeinde Hauptort Fläche[22]
km²
Bevölkerung[23]
2012
Teilgemeinden (Communes associées)[24]
Fatu Hiva Omoa 85,0 636 (mit Motu Nao)
Hiva Oa Atuona 326,5 2.447 Atuona (mit Mohotane)
Puamau (mit Fatu Huku)
Nuku Hiva Taiohae 387,8 3.153 Hatiheu
Taiohae (mit Motu Iti, Eiao, Hatutu, und Motu One)
Taipivai
Tahuata Vaitahu 61,0 723
Ua Huka Vaipaee 83,4 633
Ua Pou Hakahau 105,6 2.243 Hakahau
Hakamaii

Währung ist (noch) der an den Euro gebundene CFP-Franc. Der Verwaltungshaushalt der Marquesas wird wesentlich mit Mitteln aus Frankreich und der EU subventioniert.

Die 9.835 Einwohner (2012)[1] sind mehrheitlich katholischen Glaubens. Sie wohnen überwiegend in kleinen Dörfern, große Städte gibt es auf den Marquesas nicht. Größter Ort ist Taiohae auf der Insel Nuku Hiva, gleichzeitig auch der Verwaltungssitz, mit 2.132 Einwohnern (2012).[25]

Seit einigen Jahren gibt es Unabhängigkeitsbestrebungen. Die Marquesas fühlen sich von der Zentralverwaltung Französisch-Polynesiens in Papeete nicht ausreichend vertreten und streben eine unmittelbare Anbindung an Frankreich an.[26]

Sprache[Bearbeiten]

Amtssprache auf den Marquesas ist das Französische. Die indigene Sprache Marquesanisch gehört zu den polynesischen Sprachen, einer Untereinheit des austronesischen Sprachstamms. Sie wird von 5.500 Marquesanern gesprochen. Marquesanisch gliedert sich in einen Nord-Dialekt (3.400 Sprecher) auf der nördlichen Insel-Gruppe und einen Süd-Dialekt (2.100 Sprecher) auf den südlichen Inseln.[27] Manche Forscher betrachten die beiden Varietäten als selbstständige Sprachen.

Sonstiges[Bearbeiten]

Jules Verne vergleicht in seinem 1895 erschienenen Roman „Die Propellerinsel“ den Marquesas-Archipel mit einem Geschwader französischer Kriegsschiffe:

„Die größten wären dann die erstklassigen Schiffe „Nuka-Hiva“ und „Hiva-Oa“; die mittleren die Kreuzer verschiedenen Ranges „Hiaou“, „Uapou“ und „Uauka“; die kleinsten endlich die Avisos „Motane“, „Fatou-Hiva“ und „Taou-Ata“, während die Eilande und Atolle einfache Pinassen und Boote wären – nur daß alle nicht beweglich sind.“

Jules Verne: Die Propellerinsel

Literatur[Bearbeiten]

  • Thor Heyerdahl: Fatu Hiva; Goldmann Verlag München, Neuauflage 1996; ISBN 3-442-08943-3 (Bericht über eine ein Jahr dauernde abenteuerliche Robinsonade auf der heute noch abgelegenen Insel Fatu Hiva).
  • Herman Melville: Typee. Erstveröffentlichung 1846, mehrere deutsche Auflagen. (Persönliche Erlebnisse Melvilles bei einem Stamm auf der Insel Nuku Hiva, eingebunden in eine Romanhandlung)
  • Karl von den Steinen: Die Marquesaner und ihre Kunst, 3 Bände; Dietrich Reimers Berlin, 1925–1928; Facsimilereprint Fines Mundi, Saarbrücken 2006 (auch heute noch gültiges ethnologisches Grundlagenwerk über die Marquesas) (Digitalisat der Bodleian Libraries)
  • Adam Johann von Krusenstern: Reise um die Welt, ausgewählt, bearbeitet und herausgegeben von Christel und Helmuth Pelzer; F.A. Brockhaus Verlag Leipzig, 1985; ISBN 3-325-00172-6.
  • Greg Dening: Islands and beaches: discourse on a silent land; Marquesas 1774–1880; Honolulu, Hawaii: University Press of Hawaii, 1980; ISBN 0-8248-0721-9.
  • Burgl Lichtenstein: Die Welt der 'Enana – Eine Reise durch Geschichte und Gegenwart der Marquesas-Inseln. MANA-Verlag, Berlin 2007; ISBN 978-3-934031-62-3 (eine Art Reisetagebuch mit umfangreichen Hintergrundinformationen und vielen persönlichen Eindrücken).
  • Marie-Pierre Cerveau: Les îles Marquises : Insularité et développement (Iles & Archipe. Nø31) Pu Bordeaux 2001; ISBN 978-2-905081-43-8 ([4] bei Google Books)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Marquesas – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Anmerkungen[Bearbeiten]

  1. Es gibt mehrere Schreibweisen: Te Henua Kenana, Henua ‘enana, um nur zwei weitere zu nennen. Da die marquesanische Kultur keine eigene Schrift entwickelt hat, beruhen alle auf mündlichen Weitergaben an die Europäer. Man darf unterstellen, dass eine so unzutreffend ist wie die andere.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Institut Statistique de Polynésie Française (ISPF) – Recensement de la population 2012
  2. Valérie Clouard & Alain Bonneville: Ages of seamounts, islands and plateaus on the Pacific plate. In: Foulger, G. R., Natland, J. H., Presnall, D. C., and Anderson, D.L., (eds.): Plates, plumes, and paradigms, Geological Society of America Special Paper No. 388, S. 71-90
  3. Flora of the Marquesas
  4. Dieter Mueller-Dombois & Raymond Fosberg: Vegetation of the Tropical Pacific Islands. Springer-Verlag Berlin-New York 1998, ISBN 0-387-98313-9, S. 447-453
  5. a b R.C. Suggs: Archaeology of Nuku Hiva, Marquesas Islands, French Polynesia; Anthropological Papers of the American Museum of Natural History. New York 1961
  6. Matthew Spriggs & Atholl Anderson: Late colonization of East Polynesia. In: Antiquity – A quarterly review of World Archaeology, Band 67, Nummer 255, S. 210
  7. a b Patrick Vinton Kirch: The Evolution of the Polynesian Chiefdoms, Cambridge University Press New York 1984 (4. Auflage 1996)
  8. F. Leach u. a.: The fishermen of Anapua Rock Shelter, Ua Pou, Marquesas Islands; in Asian Perspectives – the Journal of Archaeology for Asia and the Pacific 36 (1997), S. 51–66
  9. Patrick Vinton Kirch: On the Road of the Winds – An Archaeological History of the Pacific Islands before European Contact, University of California Press, Berkeley 2002, S. 258–259
  10. B.V. Rollett: Colonisation and cultural change in the Marquesas; in J. Davidson et al.: Oceanic Culture History: Essays in Honor of Roger Green; Dunedin (Neuseeland) 1996, S. 538 ff.
  11. R. Linton: Archaeology of the Marquesas Islands; Honolulu 1925, S. 103
  12. Zitat aus: Jacques-Antoine Moerenhout: Voyages aux îles du Grand Océan; A. Bertrand Paris, 1837, S. 304
  13. The Voyages of Pedro Fernandez de Quiros – 1595 to 1606; übersetzt und herausgegeben von Clements Markham, Band 1; London 1904; Kapitel 4–7
  14. Papers of Joseph Ingraham, 1790-1792: Journal of the Voyage of the Brigantine "Hope" from Boston to the North-West Coast of America. 1790. Abgerufen am 8. Juni 2013.
  15. Ivan Fedorovich Kruzenshtern: Reise um die Welt in den Jahren 1803, 1804, 1805 und 1806 auf Befehl Seiner Kaiserl. Majestät Alexander des Ersten, auf den Schiffen Nadeshda und Newa, unter dem Commando des Capitäns von der Kaiserl. Marine, A.J. von Krusenstern; Berlin 1811
  16. Steven Roger Fischer: A History of the Pacific Islands, Palgrave New York 2002, S. 98
  17. a b Karl von den Steinen: Die Marquesaner und ihre Kunst. Dietrich Reimer Berlin, 1925–1928, Band 1
  18. Eugéne Caillot, Histoire de la Polinésie Orientale, Paris 1910, S. 344
  19. Hershel Parker: Herman Melville – A Biograpy, Volume 1, 1819-1851, Johns Hopkins University Press, Baltimore 1996, S. 210-220
  20. Henry Evans Maude: Slavers in Paradise, University of the South Pacific Press, Uva (Fidschi), 1986
  21. Zitat aus R. C. Suggs: The island civilisations of Polynesia; New York 1961; S. 128
  22. [1]
  23. Population des communes de Polynésie française
  24. [2]
  25. Population des communes et communes associées de Polynésie française Einwohnerzahl 2012 der commune associée
  26. Le Nouvel Observateur vom 23. Dezember 2007: „Polémique à Tahiti: les Marquises veulent se rapprocher de Paris“ [3]
  27. Stephen A. Wurm & Shirô Hattori: Language Atlas of the Pacific Area. Australian Academy of the Humanities, Canberra 1981
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Dieser Artikel wurde am 23. August 2005 in dieser Version in die Liste der lesenswerten Artikel aufgenommen.