Mars Incorporated

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Mars Incorporated
Mars-Logo
Rechtsform Incorporated
Gründung 1911 in Tacoma, Washington
Sitz McLean, Virginia
Leitung Paul S. Michaels (President and CEO)
Mitarbeiter 72.000 (2012)[1]
Umsatz 33 Mrd. US-Dollar
Branche Lebensmittelindustrie
Website Offizielle US-Website
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Mars Incorporated (Kurzform Mars Inc.) ist ein US-amerikanischer Nahrungsmittelkonzern mit Firmensitz in McLean in Virginia, der neben Schokoriegeln (Handelsnamen u. a. Mars, Milky Way, Snickers, Twix, M&M’s, Bounty) und anderen Lebensmitteln (Handelsnamen u. a. Uncle Ben’s Reis, Dolmio) auch Tierfutter (Handelsnamen u. a. Pedigree, Whiskas, Frolic, Kitekat, Sheba, Cesar, Perfect Fit, Trill) und Pflanzenpflegeprodukte (z. B. Seramis) produziert.

Bis zum 1. September 2007 firmierten die europäischen Tochtergesellschaften unter dem Namen Masterfoods. Vor der Umfirmierung auf Mars hieß der Bereich für Tiernahrung Effem, nach den Initialen des Firmengründers Frank Mars, wobei „F. M.“, gesprochen = „Effem“, entstand.

Allgemeines[Bearbeiten]

Gegründet wurde Mars Inc. 1911 von Frank C. Mars und seiner zweiten Frau Ethel V. Mars in Tacoma, Washington. Der gleichnamige Schokoriegel (siehe Mars) wurde erstmals 1932 von dem Sohn Forrest E. Mars. in Großbritannien hergestellt und vertrieben.[2]

Im Jahr 2012 ist das Unternehmen Mars weltweit an 394 Standorten in 74 Ländern vertreten und beschäftigt rund 72.000 Mitarbeiter. Der Jahresumsatz des Konzerns beträgt etwa 33 Milliarden US-Dollar.[1] Laut dem Forbes Magazine ist es das drittgrößte Unternehmen in den USA, das sich in Privatbesitz befindet und nicht börsennotiert ist.[3]

Das Unternehmen befindet sich nach wie vor in Familienbesitz. Ein Börsengang fand nicht statt und ist auch nicht geplant.

Am 28. April 2008 wurde die Übernahme von Wrigley für 23 Milliarden Dollar angekündigt. Wrigley soll als Tochterfirma erhalten bleiben.[4]

Mars Inc. hält seit 1995 ein Patent zum Einsatz von umstrittenen Nanoteilchen in der Lebensmittelverarbeitung (United States Patent 5741505, 1995). Die beschriebene Technologie ermöglicht es, mittels einer Beschichtung aus Titandioxid zu verhindern, dass Schokolade nach längerer Aufbewahrung einen grauen Überzug entwickelt. Die Beschichtungen können auch auf Keksen, Kartoffelchips und Frühstücksmüsli verwendet werden. Das Unternehmen erklärte, es setze die Technologie nicht ein.[5]

Tochterunternehmen[Bearbeiten]

Deutschland[Bearbeiten]

Mars Deutschland ist die deutsche Tochter des amerikanischen Familienunternehmens Mars, Incorporated, das zu den weltweit führenden Markenartikelherstellern gehört. 1960 startete das Unternehmen in Deutschland die Produktion und beging 2010 sein 50. Firmenjubiläum. Deutsche Niederlassungen (Mars GmbH) befinden sich in Verden, Viersen (Mackenstein), Minden und Mogendorf. Mit der Übernahme von Wrigley gehört seit 2008 die deutsche Niederlassung in Unterhaching ebenfalls zu Mars Deutschland. Aktuelle deutsche Geschäftsführer sind Thomas Bittinger (Mars Chocolate), Loïc Moutault (Mars Petcare) und Cyrille Balmes (Mars Food). Geschäftsführer von Wrigley Deutschland ist seit 1. April 2011 Michael Kunze.

Österreich[Bearbeiten]

Mars Austria OG ist die österreichische Tochtergesellschaft von Mars Inc. Die Produktionsstätten für Süßwaren in Breitenbrunn am Neusiedler See und für Tiernahrung in Bruck an der Leitha. Derzeitiger Geschäftsführer ist Gottfried Gröbl.

Schweiz[Bearbeiten]

Der Schweizer Firmensitz von Mars befindet sich in Zug.

Produkte[Bearbeiten]

Einige Schokoriegelverpackungen in Miniaturform, vertrieben unter dem Namen Celebrations

Unternehmenszweige und Markennamen von Mars Incorporated/Mars GmbH:

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Mars, Incorporated – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Mars in a Moment (engl.). Stand 2012.
  2. Mars History (engl.)
  3. Forbes (engl.) America's Largest Private Companies Of 2012 (abgerufen am 25. November 2013)
  4. Mars Pressemitteilung: Mars announces merger agreement with Wm. Wrigley (abgerufen am 25. November 2013)
  5. Aus dem Labor auf den Teller - Die Nutzung der Nanotechnologie im Lebensmittelsektor, Seite 20, online unter Nanotechnologie_lebensmittel_studie.pdf, dort bund.net.