Natalie Wood

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Natalie Wood 1973
Unterschrift von Natalie Wood

Natalie Wood (geboren als: Natalia Nikolaevna Zakharenko, russisch Наталья Николаевна Захаренко, Natalja Nikolajewna Sacharenko; * 20. Juli 1938 in San Francisco, Kalifornien; † 29. November 1981 vor Santa Catalina Island, Kalifornien) war eine US-amerikanische Schauspielerin.

Leben[Bearbeiten]

Natalie Wood, deren Eltern aus Russland in die USA einwanderten, drehte bereits als Kind Hollywoodfilme, den ersten im Alter von vier Jahren. In den 1950er Jahren wurde sie zu einem der größten Teenager-Idole. Zu Beginn der Dreharbeiten zu … denn sie wissen nicht, was sie tun mit James Dean war sie 16 Jahre alt. Für die Rolle der Judy erhielt sie eine Oscar-Nominierung als Beste Nebendarstellerin und den Golden Globe Award als Beste Nachwuchsdarstellerin.

Ihren größten Kinoerfolg hatte sie 1961 mit der Rolle der Maria in der Verfilmung von Leonard Bernsteins West Side Story. Sie war darin allerdings nur in den Sprechszenen selbst zu hören. Ihre Singstimme war die von Marni Nixon, die dann auch Audrey Hepburns Stimme in dem Filmmusical My Fair Lady ersetzte.

Privat bildete Wood mit dem Schauspieler Robert Wagner, mit dem sie zunächst von 1957 bis 1962 verheiratet war, eines der Traumpaare der 1950er und 1960er Jahre. Nach ihrer kurzen Ehe mit dem englischen Produzenten und Agenten Richard Gregson sowie der Geburt ihrer Tochter Natasha Gregson Wagner heirateten Wood und Robert Wagner 1972 erneut. Beruflich war es um Natalie Wood zu der Zeit bereits recht still geworden. Sie trat fast nur noch in Fernsehfilmen auf.

1981 arbeitete sie mit Christopher Walken zusammen an dem Film Projekt Brainstorm, der 1983 herauskam. Bei einer Bootsfahrt mit ihrem Ehemann Robert Wagner, an der auch Christopher Walken teilnahm, ertrank sie nahe Santa Catalina Island in der Nähe von Los Angeles. Ihre letzte Ruhe fand Natalie Wood auf dem Friedhof Westwood Village Memorial Park Cemetery.

Nachdem sich neue Zeugen bei der Polizei gemeldet hatten, wurden die Todesumstände im November 2011 nochmals ohne konkretes Ergebnis untersucht.[1][2] Der bisher als Unfall eingestufte Todesfall wurde im Januar 2013 erneut bewertet und ein neuer Autopsiebericht angefertigt. Demnach wies Woods Leichnam Blutergüsse und Kratzer an Armen und Beinen auf, die sie sich vor dem Ertrinken zugezogen haben könnte. Ihr Tod wird nun auf „unbestimmte Ursachen“ zurückgeführt.[3]

2004 verfilmte der US-amerikanische Regisseur Peter Bogdanovich Woods Lebensgeschichte mit der Südafrikanerin Justine Waddell unter dem Titel The Mystery of Natalie Wood. Als Koproduzentin war auch Woods jüngere Schwester, die Schauspielerin Lana Wood (u. a. Plenty O’Toole in dem James-Bond-Film Diamantenfieber, 1971), an dem Film beteiligt.

Filmografie[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Comeback eines mysteriösen Todesfalls. Spiegel Online, 18. November 2011, abgerufen am selben Tage
  2. Winton, Richard: Detectives find no evidence of foul play in Natalie Wood's death. Los Angeles Times, 10. Januar 2012, englisch, abgerufen am 7. April 2012
  3. Neuer Autopsiebericht zu Natalie Woods Tod Kölner Stadtanzeiger vom 14. Januar 2013