Natalie Wood

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Natalie Wood (1973)

Natalie Wood, geboren als Natalja Nikolajewna Sacharenko (russisch Наталья Николаевна Захаренко; * 20. Juli 1938 in San Francisco, Kalifornien; † 29. November 1981 vor Santa Catalina Island, Kalifornien) war eine US-amerikanische Schauspielerin.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Leben

Natalie Wood, deren Eltern aus Russland emigrierten, drehte bereits als Kind Hollywoodfilme, den ersten im Alter von vier Jahren. In den 1950er-Jahren wurde sie zu einem der größten Teenager-Idole. Zu Beginn der Dreharbeiten zu …denn sie wissen nicht, was sie tun mit James Dean, war sie 17 Jahre alt. Für die Rolle der Judy erhielt sie eine Oscar-Nominierung als Beste Nebendarstellerin und den Golden Globe Award als Beste Nachwuchsdarstellerin.

Ihren größten Kinoerfolg hatte sie 1961 mit der Rolle der Maria in der Verfilmung von Leonard Bernsteins West Side Story. Sie war darin allerdings nur in den Sprechszenen selbst zu hören. Ihre Singstimme war die von Marni Nixon, die dann auch Audrey Hepburns Stimme im Filmmusical My Fair Lady ersetzte.

Privat bildete Natalie Wood mit Schauspieler Robert Wagner, mit dem sie zunächst von 1957 bis 1962 verheiratet war, eines der Traumpaare der 1950er- und 1960er-Jahre. Nach ihrer kurzen Ehe mit dem englischen Produzenten und Agenten Richard Gregson sowie der Geburt ihrer Tochter Natasha Gregson Wagner heirateten Wood und Robert Wagner 1972 erneut. Beruflich war es bereits recht still geworden um Natalie Wood, sie trat fast nur noch in Fernsehfilmen auf.

1981 arbeitete sie mit Christopher Walken zusammen an dem Film Projekt Brainstorm, der 1983 herauskam. Bei einem Bootstrip mit ihrem Ehemann Robert Wagner, an dem auch Christopher Walken teilnahm, ist Natalie Wood unter mysteriösen Umständen nahe Santa Catalina Island in der Nähe von Los Angeles ertrunken. Von Robert Redford, der in früheren Jahren auch einige Filme mit ihr zusammen drehte, gab es dazu die Aussage, dass Wood im Wasser immer Angst gehabt haben soll. Im November 2011 meldeten sich nun neue Zeugen bei der Polizei, weswegen die Umstände ihres Todes von den Behörden nochmals untersucht werden. Zudem räumte der Kapitän der Jacht in einer Fernsehsendung ein, bei den damaligen Ermittlungen nicht die volle Wahrheit gesagt zu haben.[1] Ihre letzte Ruhe fand Natalie Wood auf dem Westwood Village Memorial Park Cemetery.

Laut Los Angeles Times haben sich laut Kriminalkommissar William McSweeney bei den neuen Ermittlungen keine Hinweise auf ein Verbrechen ergeben.[2]

Im Jahr 2004 verfilmte der US-amerikanische Regisseur Peter Bogdanovich Natalie Woods Lebensgeschichte mit der Südafrikanerin Justine Waddell unter dem Titel The Mystery of Natalie Wood. Als Co-Produzentin war auch Natalie Woods jüngere Schwester, die Schauspielerin Lana Wood (u.a. Plenty O’Toole im James-Bond-Film Diamantenfieber, 1971), an dem Film beteiligt.

[Bearbeiten] Filmografie

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Comeback eines mysteriösen Todesfalls. Spiegel Online, 18. November 2011. Abgerufen am gleichen Tage.
  2. Zitiert nach Welt Online, 12.Januar 2012.
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