Ryke Geerd Hamer

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Ryke Geerd Hamer (* 17. Mai 1935 in Mettmann) ist ein ehemaliger deutscher Arzt, der seit 1981 die von ihm erfundene medizinisch unwirksame und zudem mit erheblichen Risiken und Gefahren verbundene[1][2] Behandlungsmethode Germanische Neue Medizin (GNM, auch als „Germanische Heilkunde“ bezeichnet, vormals „Neue Medizin“) propagiert.

Hamer wurde am 8. April 1986 die deutsche Approbation entzogen.[3] Er war wegen fortgesetzten illegalen Praktizierens und Betrugs mehrfach in Deutschland und Frankreich in Haft. Es stehen mehrere Haftbefehle gegen ihn aus. Bis zum Jahr 1995 wurden in Deutschland und Österreich über 80 Todesfälle von durch Hamer behandelten Patienten von den Behörden untersucht. Besonderes Aufsehen erregt 1995 der Fall der damals sechsjährigen Olivia Pilhar, deren Eltern die Therapie einer Krebserkrankung zugunsten Hamers Methoden verweigerten. Erst nach Entzug der Erziehungsberechtigung konnte die Sechsjährige erfolgreich nach den Regeln der wissenschaftlichen Medizin behandelt werden.

Hamer vertritt in Verbindung mit seiner Lehre auch antisemitische Positionen, die er im Rahmen von Verschwörungstheorien äußert.

Biografie

Ryke Geerd Hamer wurde am 17. Mai 1935 in Mettmann geboren. Nach eigenen Angaben wuchs er in Friesland auf und machte 1953 sein Abitur in Krefeld. 1953 begann er in Tübingen an der Eberhard Karls Universität mit dem Studium der Humanmedizin und der evangelischen Theologie; 1957 legte er nach eigenen Angaben in Erlangen sein Magisterexamen in evangelischer Theologie ab.[4] Die Approbation erhielt er am 10. April 1962, im Dezember 1963 wurde er mit der Arbeit „Untersuchungen über den Einfluss des Adaptinols auf die Dunkeladaptation des gesunden Auges“ promoviert.[5] 1972 legte er die Facharztprüfung zum Internisten ab.

Entstehung der Germanischen Neuen Medizin

1979 verstarb Hamers Sohn Dirk, nachdem er 1978 während eines Urlaubs auf Korsika durch einen Schuss schwer verletzt worden war. Dieser war infolge eines vermeintlichen Bootsdiebstahls abgegeben worden, wobei der schlafende und unbeteiligte Dirk Hamer getroffen wurde. Die Abläufe dieses Abends wurden gerichtlich später nur unzureichend aufgeklärt. Der angebliche Schütze, Viktor Emanuel von Savoyen, wurde im ersten Verfahren freigesprochen, unter anderem, da Hamer seinen Sohn gegen den Rat der behandelnden Ärzte in einem kritischen Zustand nach Deutschland verlegen ließ, so dass sich der Tod nicht mehr einwandfrei allein auf die Schussverletzung zurückführen ließ. Später wurde von Savoyen zu einer Bewährungsstrafe aufgrund illegalen Waffenbesitzes verurteilt.[6]

Einige Monate später erkrankte Hamer an Hodenkrebs. Auf eigenen Wunsch ließ sich Hamer diesen Tumor chirurgisch entfernen. Hamer behauptet im Nachhinein, dass er die chirurgische Entfernung nicht angeordnet hätte, wenn er sein Wissen zu der Zeit bereits besessen hätte. In der Folge entwickelte er eine Theorie über die Entstehung von Krebserkrankungen, die ihm, wie er behauptet, von seinem verstorbenen Sohn Dirk mehrfach in Träumen bestätigt wurde.[7] Die so entwickelten Konzepte reichte Hamer im Oktober 1981 mit dem Titel „Das Hamer-Syndrom und die Eiserne Regel des Krebs“ an der Universität Tübingen als Habilitationsschrift ein. Das Habilitationsgesuch wurde nach Begutachtung aufgrund wissenschaftlicher Mängel in Form und Methodik der Arbeit abgelehnt. Hamer versuchte erfolglos mit juristischen Mitteln eine erneute Überprüfung seiner Habilitationsschrift zu erwirken. Die Klage wurde im Juni 2010 abgewiesen.[8]

Hamer generalisierte seine Theorien zur Krebsentstehung bald auf alle Krankheiten. Bis zum Entzug seiner Approbation behandelte er in den folgenden Jahren ohne Kassenzulassung an wechselnden Orten in Deutschland und Österreich hauptsächlich krebskranke Patienten. Dazu gründete er verschiedene Privatkliniken, die teilweise aufgrund fehlender Zulassung illegal waren.[9]

Approbationsentzug, Verurteilungen und Haftstrafen

Hamer wurde 1986 die Zulassung als Arzt entzogen.[10] Das Verwaltungsgericht Koblenz hielt dazu im Urteil vom 19. Juli 1989 fest, dass Hamer wegen einer Schwäche seiner geistigen Kräfte, Unzuverlässigkeit und wegen seiner psychopathologischen Persönlichkeitsstruktur sowie mangelnder Einsichtsfähigkeit zur Ausübung des ärztlichen Berufes unfähig geworden sei.[11] Trotzdem praktizierte Hamer illegal weiter. 1992 wurde er in Köln zu sechs Monaten Haft auf Bewährung verurteilt, nachdem einem jungen Mann nach Falschbehandlung ein Bein amputiert werden musste.[12] Die Strafe wurde später auf vier Monate verkürzt.

1997 wurde Hamer wiederum in Köln verhaftet und aufgrund unterlassener Hilfeleistung und Verstoß gegen das Heilpraktikergesetz zu einer Freiheitsstrafe von 19 Monaten verurteilt, von denen er zwölf in der Justizvollzugsanstalt Köln-Ossendorf verbüßte. Ausgangspunkt der Anklage waren Anzeigen von Angehörigen nach dem Tode von drei Krebspatienten, die nach der Neuen Medizin behandelt worden waren.[13][14]

Hamer verlagerte in den 1990er Jahren seine Aktivitäten nach Frankreich und Spanien. Von September 2004 bis zu seiner vorzeitigen Entlassung im Februar 2006 saß Hamer in Frankreich eine dreijährige Haftstrafe ab. Zuvor war er dort in Abwesenheit wegen Betrugs und der illegalen Ausübung einer medizinischen Tätigkeit verurteilt und in Spanien aufgrund eines europäischen Haftbefehls verhaftet und nach Frankreich ausgeliefert worden.[15]

In Österreich, wo besonders der Fall Olivia Pilhar Aufmerksamkeit erregte, besteht ein Haftbefehl gegen ihn. Auch in Deutschland liegt ein Haftbefehl vor, dem er sich bisher durch Flucht entzogen hat. In Europa sind mittlerweile viele Tote durch die GNM gerichtsbekannt, alleine bis zum Jahr 1995 wurden in Deutschland und Österreich über 80 Todesfälle von durch Hamer behandelten Patienten von den Behörden untersucht.[9] Hamer hält sich seit 2007 in Norwegen auf. Er tritt dort als „Rektor“ der „Universitet Sandefjord“ auf, eine Scheinuniversität, unter deren Namen er einen Kleinverlag betreibt. Sein Gesuch, in Norwegen approbiert zu werden, wurde im April 2010 vom Gericht in Sandefjord abgewiesen.[16]

Germanische Neue Medizin

Hamer behauptet, die von ihm entdeckte „Neue Medizin“ kenne die Ursachen jeder sogenannten Krankheit und schließe darüber hinaus auch die Therapie mit ein. Sie basiere auf fünf empirisch gefundenen „Biologischen Naturgesetzen“, den sogenannten „Eisernen Regeln“, die auf jeden Fall einer Erkrankung bei Mensch, Tier und Pflanze zuträfen. Er behauptet, diese sei damit eine strenge Naturwissenschaft. Hamers Lehren genügen wissenschaftlichen Ansprüchen nicht und haben keinerlei fachliche Anerkennung gefunden.

Hamer zufolge sei der Auslöser einer jeden sogenannten Krankheit immer ein Biologischer Konflikt, ein Schockerlebnis, das Hamer als DHS (Dirk-Hamer-Syndrom) bezeichnet. Namensgebend ist Hamers eigener Schock nach dem Unfalltod seines Sohnes Dirk, in dem Hamer den Grund für seinen späteren Hodenkrebs sieht. Hamer postuliert die Möglichkeit einer Diagnosestellung dieses Syndroms durch kreisförmige Hamer-Herde im Gehirn mittels Computertomografie.

Sogenannte Krebs-Erkrankungen seien in Wahrheit sinnvolle biologische Sonderprogramme („SBS“) und an sich bereits ein Teil des natürlichen Heilungsprozesses, der nach dem auslösenden Schockerlebnis beginne. Dieser Heilungsprozess – an dem auch Bakterien, Viren und Pilze beteiligt seien – dürfe nur in Ausnahmefällen durch Medikamente oder Operationen unterstützt werden. In der Behandlung, so behauptet Hamer, komme es vor allem auf den gesunden Menschenverstand an, nämlich darauf, dem Patienten die Zusammenhänge der „Germanischen Neuen Medizin“ zu erklären und die Angst vor der Krankheit zu nehmen, schließlich auf die Konfliktlösung oder Auflösung des Konflikt-Erlebnisses. Dies sei zum Beispiel beim Krebs die Voraussetzung für die natürliche Heilung.

Heilungsversprechen, die von Hamer und seinen Anhängern für bis zu 95 % der Fälle von sogenannten Krebserkrankungen gemacht werden, haben dazu geführt, dass beeinflusste Krebspatienten und deren Angehörige fest an die Germanische Neue Medizin glauben und Behandlungen im Rahmen der konventionellen Medizin zum Teil kategorisch ablehnen. Um Hamer hat sich in verschiedenen Ländern eine Anhängerschaft gebildet, die die Lehre der GNM intensiv auf Vorträgen, Stammtischen und im Internet auf verschiedenen Homepages und Diskussionsforen verbreitet.[17]

Hamer gehört auch zu den AIDS-Leugnern. Für ihn weist ein AIDS-Patient dieselben Symptome auf wie ein „Smegma-Allergiker“ nach einem „Smegma-Trauma“.[18]

Der Fall Olivia Pilhar

Europaweites Aufsehen in den Medien erregte Hamer mit dem Fall Olivia Pilhar 1995. Nachdem bei dieser ein Wilms-Tumor diagnostiziert worden war, hatte Hamer den Eltern der Sechsjährigen Hoffnung auf Heilung durch seine GNM gemacht. Die Eltern verweigerten deshalb die Behandlung mittels Chemotherapie und Operation, worauf ihnen das Sorgerecht entzogen wurde. Um dem Zugriff durch das Gericht zu entgehen, flüchteten sie mit ihrer Tochter nach Spanien. Erst nach Verhandlungen mit den Eltern kehrten diese nach Österreich zurück. Hier wurde dem Mädchen der inzwischen mehrere Kilogramm schwere Tumor nach Entzug des Sorgerechts gegen den Willen der Eltern entfernt und die Sechsjährige erfolgreich behandelt.[9] Die Eltern wurden 1997 wegen fahrlässiger Körperverletzung zu acht Monaten Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt.[19] Hamer selbst entzog sich einer gerichtlichen Verfolgung in Österreich ebenfalls durch Flucht nach Spanien.

Im Nachhinein wurden von verschiedenen Autoren (insbesondere der Journalistin Krista Federspiel) alle Beteiligten kritisiert; sie hätten den Fall für die Förderung ihrer jeweiligen Interessen und Ansichten genutzt. Insbesondere die Medien hätten durch das Veröffentlichen reißerischer Berichte Profit aus der Erkrankung geschlagen und Hamers Theorien eine unkritische Plattform geboten.[20][21]

Olivias Vater, der von seiner Ehefrau Erika als „Jünger Hamers“[22] bezeichnete Helmut Pilhar, vermarktet mittlerweile die GNM hauptberuflich und bestreitet dadurch den Lebensunterhalt für sich und seine Familie.[23]

Ein ähnlicher Fall ereignete sich auch im Jahr 2009/2010, als die Eltern einer Zwölfjährigen eine weitere Chemotherapie ihrer Tochter ablehnten und sich an Hamer wandten. Durch die Verzögerung der Therapie metastasierte der zunächst begrenzte Krebs. Hamer bestritt das Vorhandensein von Metastasen und stellte noch am 8. November 2009 in einem „Abschlussgutachten“ fest, das Kind sei „quasi gesund“, er könne „wirklich keinen Grund finden, woran das Mädchen sterben könnte“. Sechs Wochen später verstarb das Mädchen. Hamer spekulierte darauf hin, Bezug nehmend auf seine Verschwörungstheorien, es sei nicht auszuschließen, dass das Mädchen sowie ein weiterer verstorbener Patient in seiner Behandlung „unbemerkt einen Chip implantiert bekommen hatten, sodass man sie beide punktgenau ausknipsen konnte“.[24]

Wissenschaftliche Beurteilungen

Die Germanische Neue Medizin steht im Widerspruch zum anerkannten medizinischen Wissensstand. Hamers Krebsentstehungstheorie ist aus wissenschaftlicher Sicht falsch.[25]

Der Krebsinformationsdienst des deutschen Krebsforschungszentrums,[26] die deutsche Krebsgesellschaft,[1] die Schweizerische Studiengruppe für komplementäre und alternative Methoden bei Krebs,[2] die Bayerische Krebsgesellschaft,[27] weitere Wissenschaftler[28][29] sowie Ärztekammern und Verbraucherzentralen[30] widersprechen den Behauptungen Hamers und betonen die völlige Wirkungslosigkeit seiner Methoden, die günstigstenfalls einer verantwortungslosen Krebstherapie durch Nichtstun gleichkäme und ansonsten mit hohen vermeidbaren Risiken verbunden sei.

Drei Ärzte, der Däne Søren Ventegodt, der Norweger Niels Jørgen Andersen und der Israeli Joav Merrick, die auch in anderen Arbeiten gemeinsam über Alternativmedizin publizieren[31] haben in einem Artikel die fünf „Naturgesetze“ der GNM mit den Theorien der wissenschaftlichen Medizin und Ganzheitsmedizin verglichen. Aussagen zur Wirksamkeit treffen sie nicht. Die beiden ersten „Naturgesetze“ zur Krebsentstehung durch psychosomatische Schocks halten sie für vereinbar mit Vorstellungen zu psychischen Ursachen von Erkrankungen wie sie Aaron Antonovsky entwickelte. Die drei anderen „Naturgesetze“ seien mit Vorstellungen der wissenschaftlichen Medizin und bei Hamers Verneinung von Metastasenbildung auch mit denen der Ganzheitsmedizin unvereinbar bzw. stünden in direktem Widerspruch zu ihnen. Hamer habe durch sein erratisches Verhalten wie durch teils fachlich völlig unhaltbare Interpretationen isoliert und stehe völlig abseits der medizinischen Fachgemeinde.[32]

Weder Hamer selbst noch seine Anhänger konnten bis zum jetzigen Zeitpunkt stichhaltige Hinweise oder Belege dafür erbringen, dass die von ihm propagierten Methoden und Therapieansätze wirksam sind, weshalb die zitierten Institutionen und Fachleute von der Anwendung in der Behandlung abraten. Die Hamer-Herde werden von Radiologen als Ringartefakte identifiziert.[33][34] Die Fallbeschreibungen, die Hamer und seine Anhänger vorstellen, sind aufgrund fehlender Daten aus wissenschaftlicher Sicht nicht brauchbar. Abschließend wird vor einer Behandlung nach den Methoden Hamers, die als gefährlich eingestuft werden, gewarnt, da dadurch wirksame Behandlungsverfahren versäumt und Patienten in falsche Sicherheit gewiegt werden. Auch die Empfehlung des völligen Verzichts auf Schmerzmittel wird scharf kritisiert, weil dies unnötiges Leiden für viele Krebskranke bedeute.[1][2][35][36][37]

Entgegen der von Hamers Anhängern verbreiteten Behauptung, die Ausübung der GNM sei verboten, ist dies nicht der Fall, die Therapiefreiheit des Arztes schließt auch die Anwendung der GNM mit ein. Da die Germanische Neue Medizin jedoch dem anerkannten medizinischen Wissensstand widerspricht, kann dies für Behandler standesrechtliche und allgemeinjuristische Konsequenzen haben. Ärzten, die nach dieser Methode vorgehen, droht eine Anklage wegen Körperverletzung durch unterlassene Hilfeleistung, falls sie die konventionelle Behandlung abbrechen oder nicht beginnen und der Entzug der Approbation aufgrund grober Behandlungsfehler, Verletzung ärztlicher Sorgfaltspflichten und vorsätzlicher Falschbehandlung.

Antisemitismus und Verschwörungstheorien

Die jüdische Religion teilt bekanntlich alles ein in gutartig u. bösartig, so auch in der jüdischen sog. Schulmedizin. Wir Nichtjuden werden gezwungen, weiterhin die jüdische Schulmedizin zu praktizieren. […] 15 Millionen Eurer Mitbürger aus Eurem Volke sind in den letzten 20 Jahren [durch diese] umgebracht worden […].

Hamer [38]

Seit seiner Verhaftung sieht sich Hamer selbst durch Kräfte verfolgt, die er als „jüdische Schulmedizin“ bezeichnet. Äußerungen wie die Behauptung, „jüdische Logen“ beeinflussten Professoren, Journalisten und Juristen, um eine „beispiellose Erkenntnisunterdrückungskampagne“ der „dummen alten Schulmedizin“ gegen Hamers GNM durchzusetzen, sowie die Behauptung, bei dieser Kampagne handele es sich um „den wahnsinnigen Kampf der Talmud-Zionisten, alle Nichtjuden umbringen zu wollen“, zeigen Hamer als Antisemiten.[39]

Zu Hamers Verschwörungstheorien gehört auch seine Annahme, die allermeisten Onkologen in Deutschland seien Juden und „in Deutschland kriegt kein Jude Chemo“ (Chemotherapie). Durch die Kanülen bei der Chemotherapie werden nach Hamers Meinung „Chips“ eingepflanzt, die mit „Giftkammern“ versehen sind, die per Satellit ausgelöst werden können, um Patienten gezielt zu töten.

Diese Chips, die werden in die Kanüle vorne eingesetzt. Die Kanüle hat einen Durchmesser von 0,3 Millimeter und da können sie so einen Chip einsetzen, beliebig lang, einen Millimeter oder zwei je nach dem. Und der hat dann also Giftkammern und da ist ja ein Patent angemeldet sogar und die können sie dann beliebig, per Satellit auslösen. Und denn ist er tot.

Hamer[40]

Auch die Impfkampagne gegen die Schweinegrippe sei benutzt worden, um Menschen mit Chips zu markieren.[41] In einigen seiner Veröffentlichungen beruft sich Hamer auf den „Oberrabiner Dr. Esra Götz“, der seine Theorien bestätige. Dabei handelt es sich um den wegen Titelanmaßung und Volksverhetzung verurteilten Iwan Götz aus dem Umfeld der Kommissarischen Reichsregierung.[42]

Schriften

  • Ryke Geerd Hamer: Kurzfassung der Neuen Medizin. 3. Aufl. Amici di Dirk - Ediciones de la Nueva Medicina S.L., Fuengirola, España, 2000 ISBN 84-930091-8-0
  • Ryke Geerd Hamer: Vermächtnis einer Neuen Medizin Band 1. 1. Aufl. Amici di Dirk Verlagsgesellschaft, 1987 ISBN 3-926755-00-8
  • Ryke Geerd Hamer: Einer gegen alle. Amici di Dirk, ISBN 978-84-96127-15-9

Weblinks

Einzelnachweise

  1. a b c Deutsche Krebsgesellschaft e. V. - Stellungnahme zur „Germanischen Neuen Medizin“ (GNM) (zuletzt abgerufen Februar 2010)
  2. a b c Krebsliga Schweiz: Hamers «Neue Medizin» (PDF; 351 kB) (abgerufen am 25. Juli 2012)
  3. Amtsgericht Koblenz, Aktenzeichen 6B54/86 und 9K/215/87
  4. Hamer: Kurzfassung der Neue Medizin, 2000, S. 189
  5. Daten aus dem Gerichtsbeschluss des OVG Koblenz vom 21. Dezember 1990, Hamers eigene Angaben datieren in Diskrepanz dazu auf 1961
  6. Fakten nach einem Beschluss des European Court of Human Rights 1996, den eine Tochter Hamers anrief. [1], [2]
  7. http://www.neue-medizin.de/html/ein_vermachtnis.html Das Vermächtnis seines Sohnes Dirk Hamer
  8. Ryke Geerd Hamer streitet weiter mit der Tübinger Universität im tagblatt.de
  9. a b c Kampf gegen die Stärksten, Der Spiegel 32/1995, S. 154–162.
  10. Urteil des Amtsgerichts Koblenz, 18. Dezember 1986. Aktenzeichen 6B54/86
  11. Urteil des Verwaltungsgerichts Koblenz, Aktenzeichen 9 K 215/87. Auszug aus dem Urteil (Version vom 16. September 2008 im Internet Archive)
  12. Urteil des Amtsgerichts Köln, 22. Januar 1992. Aktenzeichen 613 Ls 152/91
  13. Urteil des Amtsgerichts Köln, 9. September 1997. Aktenzeichen 34 Js 178/95
  14. Haftstrafe für Hamer. Deutsches Ärzteblatt 94, Ausgabe 40, 3. Oktober 1997
  15. Deutscher 'Wunderheiler" in Frankreich zu drei Jahren verurteilt. AFP Agence France-Presse GmbH, 1. Juli 2004
  16. Tvedestrandsposten, 30.April 2010: Hamer får ikke jobbe som lege
  17. Michael Prang: Alternativmedizin: Was sie leistet. Wann sie schadet. C.H.Beck, 2014
  18. Dr. Hamer an Prof. Müller (Uni Graz), 12. Dezember 2009
  19. De Bousingen DD: Austrian cancer patient’s parents sentenced. Lancet. 1996;348:1440
  20. Krista Federspiel: 'Krebsheiler' Geerd Ryke Hamer im Spiegel von Presse und TV oder: die Eiserne Regel der Medien. in Oepen, Sarma (Hrsg.): Paramedizin - Analysen und Kommentare. (1998) ISBN 3-89473-721-2
  21. Andrea Appel, Dietmar Jazbinsek: Olivia und die Onkologie. Über das Thema Krebsmedizin in den Medien. in Koch, Quehl (Hrsg.): Jahrbuch 1998/99 des Tumorzentrums Potsdam e. V.
  22. Zeitschrift Woman vom 4. Juli 2008
  23. Antisemitische Thesen in Kronacher Synagoge http://www.redok.de/content/view/1373/36/
  24. Krebstod einer Zwölfjährigen. "Wunderheiler" versprach Hilfe - und Susanne starb doch. augsburger Allgemeine, 20. Januar 2010
  25. Jutta Hübner: Diagnose Krebs ... was mir jetzt hilft. Schattauer Verlag, 2011, S. 77
  26. Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums Heidelberg über die „Therapie nach Hamer“ (Weblink nicht mehr verfügbar)
  27. Zitiert aus: Abstruse Außenseiterlehre, Frankenpost, 15. September 2007
  28. Falsche Versprechen – die tödliche Gefahr der „Germanischen Neuen Medizin.“ ARD: Kontraste, Sendung vom 10. November 2005
  29. Krebs heilen durch Nichtstun? - Die gefährlichen Thesen der „Neuen Medizin.“ SWR: Report Mainz vom 18. November 2002. (Weblink ist nicht mehr verfügbar)
  30. Laut Meldung der Hamburger Morgenpost vom 8. Februar 2006
  31. Beispiel: https://www.novapublishers.com/catalog/product_info.php?products_id=10029
  32. Ventegodt S, Andersen NJ, Merrick J: Rationality and irrationality in Ryke Geerd Hamer's system for holistic treatment of metastatic cancer. ScientificWorldJournal;5:93-102, Review. PMID 15702221, 28. Januar 2005
  33. Stellungnahme der Deutschen Röntgengesellschaft/ CT-Untersuchungen des Gehirns zur Detektion „Hamer'scher Herde" (Deutsche Röntgengesellschaft) Berlin, 20. August 2008, archivierte Version einsehbar über das Internet Archive.
  34. Stellungnahme der Deutschen Röntgengesellschaft zu den Beurteilungen Hamers in seinem Buch "Vermächtnis einer Neuen Medizin (Bd. 1 und 2)", 22. Januar 2007 (zuletzt abgerufen August 2007)
  35. H. Heimpel , P. Drings, G. Gaedicke, M. Girke, W.-D. Ludwig und M. Bamberg: Krebsbehandlung 2008: Wissenschaftlich begründete Verfahren und Methoden mit umstrittener Wirksamkeit. Der Onkologe, Volume 15, Number 1, S. 85-94 (2009)
  36. J. Beuth: Nebenwirkungen komplementärer Therapien in der Onkologie. Der Gynäkologe, Volume 40, Number 11, S. 876-882 (2007)
  37. http://books.google.de/books?id=NXdgIp4f23UC&pg=PA368 Ben Pfeifer, Joachim Preiß, Clemens Unger: Onkologie integrativ: Konventionelle und komplementäre Therapie, Elsevier, Urban&FischerVerlag 2006, S. 368
  38. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Archivdatum nicht im ISO-FormatDr. Ryke Geerd Hamer: Germanische Neue Medizin-Teil 2. In: Forum der Neuen Medizin. Dr. Ryke Geerd Hamer, 18. September 2003, archiviert vom Original am 22. Juni 2008, abgerufen am August 2007.
  39. taz.de: Germanisch gegen den Krebs. 30. Januar 2006 (zuletzt abgerufen August 2007)
  40. Report München: Todesfalle Germanische Neue Medizin. ARD, 18. Januar 2010
  41. Ryke Geerd Hamer: "HIV ist eine ganz normale Allergie" Der Standard, 14. Januar 2010
  42. Alma Fathi: Die ideologischen Hintergründe der Germanischen Neuen Medizin. Elterninitiative zur Hilfe gegen seelische Abhängigkeit und religiösen Extremismus, München, S. 25f
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