Nola (Kampanien)

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Nola
Kein Wappen vorhanden.
Nola (Italien)
Nola
Staat: Italien
Region: Kampanien
Provinz: Neapel (NA)
Lokale Bezeichnung: Nola
Koordinaten: 40° 56′ N, 14° 32′ O40.92608333333314.527416666667Koordinaten: 40° 55′ 34″ N, 14° 31′ 39″ O
Fläche: 39 km²
Einwohner: 34.336 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 880 Einw./km²
Stadtviertel Piazzolla, Polvica
Angrenzende Gemeinden Acerra, Camposano, Casamarciano, Cicciano, Cimitile, Liveri, Marigliano, Ottaviano, Palma Campania, Roccarainola, San Felice a Cancello (CE), San Gennaro Vesuviano, San Paolo Bel Sito, San Vitaliano, Saviano, Scisciano, Somma Vesuviana, Visciano
Postleitzahl: 80035 (capoluogo e Polvica), 80037 (Piazzolla)
Vorwahl: 081
ISTAT-Nummer: 063050
Volksbezeichnung: Nolani
Schutzpatron: San Felice
Website: Nola

Nola ist eine süditalienische Kleinstadt mit 34.336 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2013).

Lage und Daten[Bearbeiten]

Nola liegt 35 km nordöstlich von Neapel am Fuße des Vesuvs und lebt im Wesentlichen von der Nahrungsmittelindustrie. Die Stadt hat Anschluss an die Bahnlinie Salerno–Caserta. Nola liegt am Kreuz der A16 und der A30, an der A30 gibt es eine Ausfahrt Nola.

Geschichte[Bearbeiten]

An der Stelle des heutigen Nola lag in der Bronzezeit ein Dorf, das bei der sogenannten Avellino-Eruption des Vulkans Vesuv zwischen 1935 und 1880 v. Chr. verschüttet wurde. Die unter der Vulkanasche hervorragend erhaltenen Überreste wurden ab 2001 gefunden und untersucht.[2]

Während des zweiten Punischen Krieges wehrte der römische General Marcus Claudius Marcellus drei Angriffe Hannibals in den Jahren 216 bis 214 v. Chr. auf Nola ab. In Nola starb im Jahr 14 der erste römische Kaiser Augustus. Im 4. Jahrhundert wirkten die Heiligen Felix und Paulinus von Nola in der Stadt, die seit dem 2. Jahrhundert Bischofssitz ist (siehe auch: Liste der Bischöfe von Nola). Die Kathedrale stammt aus dem 15. Jahrhundert. 1548 kam der Philosoph Giordano Bruno in Nola zur Welt. Pompeji war zu römischer Zeit der Hafen für Nola.

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Lawrence Richardson: Nola. In: Richard Stillwell u. a. (Hrsg.): The Princeton Encyclopedia of Classical Sites. Princeton University Press, Princeton, N.J. 1976, ISBN 0-691-03542-3.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Nola – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2013.
  2. archemail: Chronologie der Ausgrabungen (italienisch)