Officine Stampaggi Industriali

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Officine Stampaggi Industriali S.p.A.
Rechtsform S.p.A.
Gründung 1960
Auflösung 1968
Auflösungsgrund Insolvenz
Sitz Turin
Leitung Arrigo Olivetti und Luigi Segre
Branche Automobilhersteller
Produkte AutomobileVorlage:Infobox Unternehmen/Wartung/Produkte

Officine Stampaggi Industriali S.p.A. war ein italienischer Hersteller von Automobilen.

Unternehmensgeschichte[Bearbeiten]

Arrigo Olivetti und Luigi Segre gründeten 1960 in Turin das Unternehmen. Ziel war die Entwicklung und die Fertigung von Karosserien und kompletten Automobilen. Ab 1963 wurden komplette Fahrzeuge unter dem Markennamen OSI vermarktet. 1968 ging das Unternehmen in Insolvenz.

Fahrzeuge[Bearbeiten]

Zunächst entstanden verschiedene Karosserien für Modelle von Alfa Romeo, Fiat und Innocenti. Dazu zählten der Alfa Romeo 2600 Berlina de Luxe, das Fiat 2300 S Coupé, der Fiat 1300 Kombi, der Fiat 1500 Kombi und der Innocenti Spider. Als OSI 1200 S erschien 1963 das erste als OSI vermarktete Fahrzeug. Dies war ein Cabriolet auf Basis des Fiat 1100, mit Vierzylindermotor, 1221 cm³ Hubraum und 58 PS Leistung. Das zahlenmäßig erfolgreichste Modell war der OSI-Ford 20 M TS, von dem 3500 Exemplare entstanden. Vorgestellt wurde das Coupé auf dem Genfer Auto-Salon 1966. Basis war der Ford 20M. 1968 endete die Produktion.

Literatur[Bearbeiten]

  • Harald Linz und Halwart Schrader: Die Internationale Automobil-Enzyklopädie. United Soft Media Verlag GmbH, München 2008, ISBN 978-3-8032-9876-8
  • Nick Georgano: The Beaulieu Encyclopedia of the Automobile, Volume 2 G–O. Fitzroy Dearborn Publishers, Chicago 2001, ISBN 1-57958-293-1 (englisch)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: OSI – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien