Oper Köln

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Das neue Kölner Opernhaus am Offenbachplatz
Das alte Kölner Opernhaus am Habsburgerring
Inneneinrichtung
Mosaikbrunnen am Offenbachplatz

Die Oper Köln ist das Opernhaus der Bühnen der Stadt Köln. Es befindet sich in der Kölner Innenstadt auf dem Offenbachplatz. Bis 2015 werden aufgrund der umfassenden Sanierung des Riphahnbaus verschiedene Interimsquartiere bespielt. Dazu zählen die Oper am Dom (Musical Dome), das Palladium in Köln-Mülheim sowie die Trinitatiskirche nahe dem Heumarkt.

Geschichte der Oper[Bearbeiten]

Altes Opernhaus[Bearbeiten]

Im Mai 1898 beschlossen die Stadtverordneten den Bau eines repräsentativen Opernhauses am Habsburgerring. Bis dahin teilten sich Oper, Operette und Schauspiel das nach einem Entwurf von Julius Raschdorff im Stil der Neorenaissance erbaute Stadttheater in der Glockengasse. Die Oper am Ring führte in der ersten Spielzeit auch noch Schauspiele auf, wurde dann aber ausschließlich als Opernhaus genutzt. Beide Häuser wurden als „Vereinigte Stadttheater“ gemeinsam geführt. Zunächst lag der Betrieb noch in den Händen eines Pächters, seit 1905 führte die Stadt das Theater auf eigene Rechnung.

Die erste Kölner Oper wurde zwischen 1900 und 1902 am Habsburgerring im Stil des Historismus nach den Plänen des Architekten Carl Moritz errichtet. Dieser war als Stadtbauinspektor in Köln tätig, bevor er sich dort als freier Architekt etablierte. Moritz vermischte für das repräsentativ anzulegende Gebäude an der Kölner Ringstraße Formen aus Barock und Jugendstil. Der Bau wurde als gelungene Synthese „heiterer Festlichkeit“ gelobt. Mit seinen 1800 Sitzplätzen zählte es zu den größten Theatern Deutschlands.

Das fünf Stockwerke hohe Gebäude war in hellen Farbtönen gehalten und mit allegorischem Figurenschmuck geziert. Die von Türmchen, Kuppeln und Giebeln geprägte Dachlandschaft wurde von einem Bronzegenius gekrönt. Für kurzweilige Entrüstung sorgte das Relief des knapp bekleideten Apoll im Mittelgiebel des Haupthauses. Dieses wurde bei einem mysteriösen Bombentreffer im August 1943 zerstört. Bis heute halten sich Gerüchte, dass es sich hierbei um eine fehlgeleitete deutsche „Wunderwaffe“ handelte, da es keinen Alarm und keinen Luftangriff gegeben hatte. Dem Bau angegliedert waren die Opernhausgaststätten nebst Garten, Musikpavillon und Springbrunnen.

Gleich der äußeren Hülle, so war auch der gesamte Innenraum reich mit figuralem und floralem Schmuck in Form von Fresken, Stuck und Schnitzkunst ausgestattet. Besonders gelobt wurden hierbei die Wandmalereien in der Wandelhalle von Sascha Schneider, dem Illustrator der Karl May-Bücher. Dementsprechend meinte die Kölner Autorin Irmgard Keun als Kind in den, die Menschheitsgeschichte darstellenden Fresken, Winnetou erkannt zu haben. Das Deckengemälde im Zuschauerraum stellte Prometheus dar, der den Menschen den göttlichen Funken überreicht. Unüblich für damalige Theaterbauten, wurde das Deckengemälde nicht durch einen Lüster durchbrochen. Vielmehr waren in den einfassenden Stuckelementen Beleuchtungskörper integriert. Als Grund wurde genannt, dass man in der Bürgerstadt Köln den preiswerten Plätzen der Galerie, dem „Hahnenbalken“, nicht die Sicht verschlechtern wolle. Dieser soziale Gedanke fand jedoch kein Pendant im Foyer, das nach Klassen getrennt war.

Die technische Ausstattung wurde vom Ingenieurbüro Albert Rosenberg, das sich überwiegend auf Theaterbauten spezialisiert hatte, übernommen und war auf dem Höhepunkt ihrer Zeit. Kölner Aufführungen galten bis in die 1920er Jahre oftmals als mustergültig. So wurde Der Fliegende Holländer mit Wolken-, Dampf- und Wellenmaschinerie als der Aufführung in Bayreuth weit überlegen bewertet. Auch die Personal- und Künstlerräume waren optimal ausgestattet.

Besonders gelobt wurde die vorzügliche Akustik des Hauses. Die alte Kölner Oper wurde zum Sprungbrett bedeutender Sänger wie Peter Anders und Claire Dux oder des Dirigenten Otto Klemperer. Viele Künstler blieben dem Hause über Jahrzehnte treu, so z.B. die Primadonna Elsa Oehme-Förster, die bereits als Kind an der Metropolitan Opera unter anderem in der Oper Königskinder von Engelbert Humperdinck gesungen hatte. Bis zum Ausbruch des 1. Weltkrieges wurden regelmäßig Festspiele in der Kölner Oper abgehalten, bei denen unter anderem Richard Strauss dirigierte.

In der Zeit des Nationalsozialismus wurden die als „entartet“ geltenden Jugendstil-Elemente des Baus innen und außen weitgehend entfernt. Ein ähnliches Schicksal widerfuhr dem Opernhaus in Nürnberg. Auch die Wandmalereien von Sascha Schneider wurden übermalt. Das Deckengemälde im Zuschauerraum blieb erhalten und wurde erweitert. Die Kölner Oper galt als kleine „Fluchtburg“ für Künstler. Noch nach der Machtergreifung gab es Festvorstellungen für das „Jüdische Handwerk“. Als die Deutschamerikanerin Elsa Oehme-Förster entlassen werden sollte, regte sich ein derartiger Proteststurm, dass die Kündigung zurückgezogen wurde.

Das Opernhaus wurde am 6. September 1902 mit dem dritten Akt aus Richard Wagners Oper Die Meistersinger von Nürnberg eröffnet und im Jahre 1943 bei einem Luftangriff leicht beschädigt. Trotz Wiederaufbauplänen wurde der Bau, der nach dem Krieg als Probebühne, Standesamt und Verwaltungsbau gedient hatte, 1958 abgerissen. Die Ziegel wurden für den Neubau der im Krieg zerstörten Kirche St. Alban im Kölner Stadtgarten wiederverwertet. Was mit den Schmuckelementen geschah, ist nicht bekannt. Fotos aus den 50er Jahren belegen den wiederaufbauwürdigen Zustand des Hauses. So erkennt man sowohl die schmiedeeisernen Geländer des Haupttreppenhauses als auch fein ausgearbeitete Steinmetzarbeiten, die den Krieg überdauert hatten.

An die renommierte Stelle des Opernhauses wurde ein gläserner Verwaltungsbau gesetzt. Dieses Gebäude dient heute als Hotel. Im Hotelgarten erinnert seit 1990 eine Gedenkplatte an das alte Opernhaus.

Neue Oper[Bearbeiten]

Als Standort für die neue Oper wurde das Areal des während des Zweiten Weltkriegs beschädigten Schauspielhauses gewählt. Auf dem auf der Hauptseite neu angelegten Offenbachplatz (benannt nach Jacques Offenbach) befand sich bis zu ihrer Zerstörung in der Pogromnacht die Synagoge. Das Gebäude für die neue Kölner Oper wurde vom Architekten Wilhelm Riphahn entworfen. Die Oper war ein Bekenntnis zur Moderne und sollte daher insbesondere dem „zeitgenössischen Musiktheater“ ein Inbegriff und Forum sein. Im Volksmund wurde der Bau „Indisches Grabmal“ oder „Grabmal des gescheiterten Intendanten“ genannt. Bis heute halten sich die Begriffe „neue“ und „alte“ Oper - obwohl die „alte Oper“ bereits 1958 abgerissen wurde.

Der Ausgestaltung des Offenbachplatzes mit dem denkmalgeschützten Mosaikbrunnen wurde Mitte der 1960er Jahre vom Kölner Maler und Bildhauer Jürgen Hans Grümmer entworfen. Gelegt wurden die Mosaikelemente bei der Berliner Traditionswerkstatt Puhl & Wagner, die dem Kölner Künstler Grümmer Mosaikfragmente aus der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche (Apostelkopf) und aus dem Bad der Luxusjacht „Christina“ des griechischen Reeders Aristoteles Onassis zur Verfügung stellte.

Das neue Opernhaus weist keine umlaufenden Ränge im Zuschauerraum auf. Vielmehr ragen höhenmäßig versetzt Balkons in das Auditorium und gewähren allesamt einen frontalen Blick auf die Bühne. Am 8. Mai 1957 wurde die neue Oper Köln in Anwesenheit des damaligen Bundeskanzlers und Alt-Oberbürgermeisters von Köln, Konrad Adenauer, als Großes Haus für Oper und Schauspiel eingeweiht. Die erste Premiere im neuen Haus war Carl Maria von Webers Oper Oberon. Das Gebäude wurde bei der Eröffnung von der Presse als „schönster Theaterbau“ Deutschlands gerühmt. Einzig der Münchner Merkur bemerkte, dass die Akustik im Hause nicht optimal sei und dass es in der Bevölkerung „lange Gesichter“ gegeben habe, da viele ihr altes Opernhaus vermissen würden. Das langjährige Ensemblemitglied Klaus Bruch war der erste Sänger, der auf der Bühne – noch vor den ersten Proben – einen Ton sang und bemerkte: „Die Akustik ist zu trocken.“

Seit der Einweihung fanden viele wichtige Uraufführungen in der Kölner Oper statt, wie z. B. Die Soldaten von Bernd Alois Zimmermann im Jahre 1965 oder kurz nach der Eröffnung Wolfgang Fortners Bluthochzeit. Zuletzt war hier die Uraufführung von Péter Eötvös´ Oper Love and other demons zu erleben (2010). Im Juli 1957 gastierte die Mailänder Scala in Köln, und Maria Callas stand als Sonnambula auf der Bühne.

Das internationale Opernstudio in Köln wurde 1961 gegründet und ist das älteste Opernstudio im deutschsprachigen Raum. Sieben hochtalentierte Nachwuchssänger/innen erhalten hier die Möglichkeit, unter professionellen Bedingungen neben erfahrenen Bühnenprofis der Oper Köln sowohl in der Kinderoper als auch auf der Hauptbühne solistisch aufzutreten.[1] Das Opernstudio hat bereits zahlreiche große Sängerinnen und Sänger hervorgebracht, unter anderem Anne Schwanewilms.

Oper der Stadt Köln während des Tages des offenen Denkmals am 7. September 2013 (während der Sanierungsarbeiten)

Kinderoper[Bearbeiten]

Die Kinderoper ist Teil der Oper der Stadt Köln und wurde 1996 als erste Kinderoper Europas begründet. Als Domizil diente die Yakult-Halle. Bedingt durch die Sanierung des Opernhauses befindet sich die Kinderoper Köln derzeit (2012) in ihrer Interimsspielstätte Altes Pfandhaus in der Südstadt (Kartäuserwall 20). Danach soll sie wieder in der großen Oper ein eigenes Haus erhalten. Leiterin der Kinderoper ist die Regisseurin Elena Tzavara.

Sanierung und Umbau seit 2012[Bearbeiten]

Infobox Sanierung am Offenbachplatz/Glockengasse
„Oper am Dom“ im Musical Dome

Das unter Denkmalschutz stehende Opernhaus wird seit 2012 nach Entwürfen der Architektenbüros HPP Köln und Theater Projekte Daberto + Kollegen München umfassend saniert und renoviert. Während der Sanierung ist die Hauptspielstätte die Oper am Dom im Musical Dome. Ausgewählte Stücke werden u. a. im Palladium an der Schanzenstraße in Köln-Mülheim sowie im Oberlandesgericht Köln und der Trinitatiskirche aufgeführt.

Nach der letzten Aufführung Die Meistersinger von Nürnberg begannen im Juni 2012 die umfangreichen Sanierungsarbeiten. Über den Fortschritt der Arbeiten informiert eine im Oktober 2012 errichtete Infobox Sanierung. Die Wiedereröffnung der Oper ist für Sommer 2015 geplant.

Logen der Oper der Stadt Köln während des Tages des offenen Denkmals am 7. September 2013 (während der Sanierungsarbeiten)

Profil[Bearbeiten]

Die Kölner Oper umfasst 1346 Plätze und zählt damit zu den „großen Häusern“. Im Vergleich dazu umfasst die Interimspielstätte Oper am Dom 1.660 Plätze und ist damit das größte Theater der Stadt[2]. Die Oper gehört den Bühnen der Stadt Köln an, zu denen auch das Schauspiel Köln und weitere Häuser zählen. Der künstlerische Anspruch des Hauses wurde durch Michael Hampe geprägt, der von 1975 bis 1995 als Intendant und Regisseur an der Kölner Oper tätig war. Von der Spielzeit 2009/2010 bis zum 21. Juni 2012 war Uwe Eric Laufenberg Intendant der Kölner Oper, der geschäftsführende Direktor ist Patrick Wasserbauer. Die bisherige stellvertretende Intendantin Birgit Meyer wurde im August 2012 für drei Interimsspielzeiten bis 2014/2015 zur Opernintendantin berufen[3].

Die Auslastung der Spielzeit 2011/2012 lag bei ca. 90 %.

2010 hat die Oper ein Gastspiel in China gegeben. Zweimal in Folge wurde im September in Shanghai Der Ring des Nibelungen auf der Expo 2010 in der Inszenierung von Robert Carsen aufgeführt, ein Höhepunkt des deutschen Pavillons.[4] Und in Peking wurde im neuen National Centre for the Performing Arts an drei Abenden Mozarts Don Giovanni in der Inszenierung von Uwe Eric Laufenberg aufgeführt.[5] 2013 wurde die Oper Köln in der Welt am Sonntag Kritikerumfrage zur besten Oper Nordrhein-Westfalens gekürt.[6]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

2012 wurde die Kölner Oper von der Fachzeitschrift Opernwelt und ihrer jährlichen Umfrage unter 50 internationalen Opernkritikern zum Opernhaus des Jahres gewählt. Damit werden die Leistungen unter dem Intendanten Uwe Eric Laufenberg gewürdigt.[7] Zugleich erhielt die Oper die Auszeichnung Ärgernis des Jahres aufgrund der kulturpolitischen Querelen um die Geschäftsführung und den Etat des Hauses, die den künstlerischen Erfolg des Hauses überschatteten.[8]

Auswahl der Dirigenten und Intendanten[Bearbeiten]

Uraufführungen[Bearbeiten]

Uraufführungen spielten in der Geschichte der Kölner Oper eine große Rolle. So erfolgte beispielsweise 1926 in der alten Oper am Habsburgerring die Uraufführung von Béla Bartóks Tanzpantomime Der wunderbare Mandarin oder 1965 im neuen Haus die Uraufführung von Bernd Alois Zimmermanns Oper Die Soldaten.

Ab 1975 fanden folgende Uraufführungen statt:

Ensemble[Bearbeiten]

  • Andrea Andonian
  • Adriana Bastidas Gamboa
  • Gloria Rehm
  • Machiko Obata
  • Regina Richter
  • Claudia Rohrbach
  • Dalia Schaechter
  • Katrin Wundsam
  • Jeongki Cho
  • Alexander Fedin
  • John Heuzenroeder
  • Martin Koch
  • Samuel Youn
  • Young Doo Park
  • Ralf Rachbauer
  • Matias Tosi

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  •  Christoph Schwandt (Hrsg.): Oper in Köln. Von den Anfängen bis zur Gegenwart. Dittrich, Berlin 14. April 2007, ISBN 3-937717-21-8.
  •  Carl Hiller: Vom Quatermarkt zum Offenbachplatz. Bachem, Köln 1986, ISBN 3-7616-0853-5.
  •  Hiltrud Kier: Die Kölner Neustadt. Schwann, Düsseldorf 1978, ISBN 3-590-29023-4.
  •  Hiltrud Kier: Die Kölner Ringe. Vista Point, Köln 1994, ISBN 3-88973-066-3.
  •  Elmar Buck: Köln, Die Stadt und ihr Theater. M.Faste, Kassel 2007, ISBN 978-3-931691-52-3.
  •  Inge Hohberg: Der Dom so nah und doch so fern. Emons, Köln 1998, ISBN 3-89705-110-9.
  •  Albert Rosenberg: Die Bühneneinrichtung des neuen Cölner Stadttheaters. Köln 1902.
  •  Stadt Köln: 25 Jahre Kölner Opernhaus, 1902 - 1927. Köln 1927.
  •  Stadt Köln: Bühnenjahrbuch, 1929. Köln 1929.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.operkoeln.com/die-oper/opernstudio/
  2. http://www.musical-dome.de/Theatersaal.186.0.html
  3. a b Stefan Palm/ Inge Schürmann: Hauptausschuss trifft wichtige Personalentscheidungen. Vakante Leitungsstellen in städtischen Kultureinrichtungen neu besetzt. Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, 6. August 2012, abgerufen am 7. August 2012.
  4. Kölner Stadt-Anzeiger: „Der Hunger nach Musik“ von 21. September 2010, [abgerufen 1. Januar 2011]
  5. China-Blog der Oper Köln, [abgerufen 1. Januar 2011]
  6. http://www.welt.de/regionales/koeln/article118413966/Opern-in-Koeln-und-Essen-sind-am-beliebtesten.html
  7. Zeit online, dpa Newsticker vom 1. Oktober 2012
  8. http://www.3sat.de/page/?source=/kulturzeit/news/165072/index.html 3 sat Homepage News vom Montag, 1. Oktober 2012 Opernhaus des Jahres steht in Köln
  9. Stadt Köln Pressemitteilung vom 14. Februar 2014: François-Xavier Roth wird Generalmusikdirektor in Köln. Dirigent tritt sein Amt am 1. September 2015 für fünf Jahre an, von Stefan Palm, abgerufen am 14. Februar 2014
  10. http://www.stadt-koeln.de/1/presseservice/mitteilungen/2012/07298/ Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (Gregor Timmer), Pressemitteilung vom 28. August 2012

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Oper Köln – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

50.9386.9517222222222Koordinaten: 50° 56′ 17″ N, 6° 57′ 6″ O