Panicoideae

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Panicoideae
Zuckerrohr (Saccharum officinarum) auf Réunion

Zuckerrohr (Saccharum officinarum) auf Réunion

Systematik
Klasse: Bedecktsamer (Magnoliopsida)
Monokotyledonen
Commeliniden
Ordnung: Süßgrasartige (Poales)
Familie: Süßgräser (Poaceae)
Unterfamilie: Panicoideae
Wissenschaftlicher Name
Panicoideae
Link

Die Panicoideae sind eine Unterfamilie der Süßgräser (Poaceae). Sie ist vorwiegend tropisch und subtropisch verbreitet und umfasst wichtige Kulturpflanzen wie Zuckerrohr (Saccharum officinale) und den Mais (Zea mays).

Beschreibung[Bearbeiten]

Vegetative Merkmale[Bearbeiten]

Die Vertreter der Panicoideae sind einjährige oder ausdauernde Pflanzen, die Rhizome und Ausläufer bilden und häufig Rasen bilden. Sie sind vorwiegend krautige Pflanzen. Die Halme sind meist voll, seltener hohl. Die Laubblätter stehen zweizeilig (distich). Die abaxiale Ligula ist meist fehlend, selten als Haarkranz vorhanden. Die adaxiale Ligula ist ein Häutchen oder ein Haarkranz, seltener fehlend. Die Blattspreiten sind relativ breit bis schmal, manchmal scheinbar gestielt. Die Blattnervatur ist parallel. Die Blattscheiden sind meist nicht geöhrt. Ein adaxiales Palisadenparenchym fehlt. Kranz-Anatomie ist vorhanden oder fehlt. Die Mittelrippe ist einfach, seltener komplex. Die Stomata haben dreieckige oder kuppelförmige Nebenzellen. Es gibt zweizellige Mikrohaare.

Generative Merkmale[Bearbeiten]

Die Blütenstände sind Ähren, Trauben oder Rispen, oder auch Kombinationen von diesen. Bei den Andropogoneae gibt es außerhalb der Ährchen Brakteen. Die Ährchen sind zwittrig oder seltener eingeschlechtig, in diesem Fall sind die Pflanzen dann diözisch oder monözisch. Es gibt meist zwei Hüllspelzen, ein steriles Blütchen und ein fertiles Blütchen. Die Ährchen sind am Rücken zusammengedrückt, seltener nicht oder seitlich. Die Ährchen zerfallen zur Reife unterhalb der Hüllspelzen (bei den Arundinelleae oberhalb), oder es brechen die Infloreszenz-Achsen auseinander. Die Deckspelze hat meist keine Makrohaare. Falls sie begrannt ist, dann nur mit einer Granne. Die Vorspelze ist ausgebildet bis fehlend (bei Andropogoneae). Die Lodiculae sind paarig, manchmal auch fehlend, frei, fleischig und meist kahl. Es gibt drei Staubblätter. Der Fruchtknoten ist meist kahl, Anhängsel an der Spitze fehlen. Die zwei Griffel sind frei bis verwachsen.

Die Karyopsen haben meist kurze Narben. Das Endosperm ist hart, ohne Fette, die Stärkekörner sind meist einfach, seltener zusammengesetzt. Der Embryo ist meist groß, ein Epiblast fehlt meist, die Scutellum-Spalte ist vorhanden. Der Mesokotyl-Knoten ist verlängert. Die Blattränder beim Embryo überlappen sich meist.

Chromosomensätze und Stoffwechselwege[Bearbeiten]

Die Chromosomengrungzahl beträgt x = 5, (7), 9, 10, (12, 14).

Es gibt unter den Panicoideae sowohl C3- wie auch C4-Pflanzen (PCK-, NAD-ME und NADP-ME-Typ), wie auch C3/C4-Intermediäre.

Systematik und Verbreitung[Bearbeiten]

Die Unterfamilie Panicoideae ist vor allem in den Tropen und Subtropen verbreitet, etliche Arten kommen auch in den gemäßigten Gebieten vor.

Die Schwestersippe der Panicoideae sind die Centothecoideae. In der Umschreibung der Grass Phylogeny Working Group umfasst die Unterfamilie rund 3270 Arten. Die Panicoideae werden in sieben Triben unterteilt:[1][2]

Tribus Andropogoneae: Andropogon gerardii
Tribus Andropogoneae: Andropogon virginicus
Tribus Andropogoneae: Bothriochloa barbinodis
Tribus Andropogoneae: Bothriochloa ewartiana
Tribus Andropogoneae: Hiobsträne (Coix lacryma-jobi)
Tribus Andropogoneae: Hyparrhenia hirta
Tribus Andropogoneae: Miscanthus oligostachyus
Tribus Andropogoneae: Chinaschilf (Miscanthus sinensis)
Tribus Andropogoneae: Wilde Mohrenhirse (Sorghum halepense)
Tribus Andropogoneae: Mohrenhirse (Sorghum bicolor)
Tribus Andropogoneae: Mais (Zea mays)
  • Tribus Andropogoneae[3]
    • Agenium Nees: Die nur drei Arten sind von Bolivien bis Argentinien und Paraguay verbreitet.[2]
    • Anadelphia Hack.: Die etwa 14 Arten sind in Afrika verbreitet.[2]
    • Andropogon L.: Die etwa 117 Arten sind in den Tropen und Subtropen weitverbreitet.
    • Andropterum Stapf: Sie enthält nur eine Art:
    • Apluda L.: Sie enthält nur eine Art:
    • Apocopis Nees: Das Verbreitungsgebiet der etwa 16 Arten reicht von Indien bis China und Malesien.[2]
    • Arthraxon P.Beauv.: Die etwa 22 Arten sind in den Tropen und Subtropen der Alten Welt bis nach Zentralasien weitverbreitet.[2]
    • Asthenochloa Buse: Sie enthält nur eine Art:
    • Bhidea Stapf ex Bor: Sie enthält nur drei Arten, die in Indien beheimatet sind.[2]
    • Bothriochloa Kuntze: Sie enthält etwa 34 Arten, die Gattung ist kosmopolitisch verbreitet.[2] Zu ihr gehört:
    • Capillipedium Stapf: Sie umfasst etwa 17 Arten, die in Afrika, im tropischen und subtropischen Asien bis zu den Inseln im Pazifik verbreitet sind.[2]
    • Chasmopodium Stapf: Sie enthält nur zwei Arten, die im tropischen Afrika beheimatet sind.[2]
    • Chionachne R.Br.: Die etwa neun Arten sind im tropischen Asien bis Hainan und im nördlichen Australien verbreitet.[2]
    • Chrysopogon Trin.: Die etwa 48 Arten sind in den Tropen bis Subtropen der Alten Welt, auf pazifischen Inseln und in Nordamerika und in der Karibik weitverbreitet.[2] Hierher gehört auch:
    • Clausospicula Lazarides: Sie enthält nur eine Art:
    • Cleistachne Benth.: Sie enthält nur eine Art:
    • Coix L.: Die nur drei Arten sind in Asien von Indien und Malesien bis Taiwan und im nördlichen Queensland weitverbreitet.[2] Hierher gehört auch mit vier Varietäten:
    • Zitronengräser (Cymbopogon Spreng.): Die etwa 53 Arten sind in den Tropen bis Subtropen der Alten Welt weitverbreitet.[2]
    • Dichanthium Willemet: Die etwa 20 Arten sind in den Tropen bis Subtropen der Alten Welt weitverbreitet.[2]
    • Diheteropogon (Hack.) Stapf: Die vier Arten sind in Afrika und Madagaskar verbreitet.[2]
    • Dimeria R.Br.: Die etwa 60 Arten sind in Asien, auf der Arabischen Halbinsel, auf Madagaskar, in Australien und auf Inseln im westlichen Pazifik weitverbreitet.[2]
    • Elionurus Humb. & Bonpl. ex Willd.: Die etwa 15 Arten sind von Afrika bis Indien, Papuasien bis Australien und in der Neotropis weitverbreitet.[2]
    • Elymandra Stapf: Die etwa sechs Arten sind im südöstlichen Brasilien und vom tropischen bis ins südliche Afrika verbreitet.[2]
    • Eremochloa Buse: Die etwa 13 Arten sind vom tropischen bis subtropischen Asien und in Queensland verbreitet.[2]
    • Eriochrysis P.Beauv. (Syn.: Leptosaccharum (Hack.) A.Camus): Die etwa zehn Arten sind von Afrika bis Indien und in der Neotropis verbreitet.[2]
    • Euclasta Franch. (Syn.: Indochloa Bor): Die etwa zwei Arten vom tropischen Afrika bis Myanmar und von Mexiko bis ins tropische Südamerika verbreitet.[2]
    • Eulalia Kunth: Das Verbreitungsgebiet der etwa 31 Arten reicht von Äthiopien bis zum südlichen Afrika , vom tropischen und subtropischen Asien bis Australien und zu Inseln im westliche Indischen Ozean.[2]
    • Eulaliopsis Honda: Das Verbreitungsgebiet der zwei Arten reicht von Afghanistan bis Taiwan.[2]
    • Exotheca Andersson: Sie enthält nur eine Art:
    • Germainia Balansa & Poitrass.: Die etwa neun Arten sind vom tropischen bis subtropischen Asien und im nördlichen Australien verbreitet.[2]
    • Glyphochloa Clayton: Die etwa elf Arten sind in Indien verbreitet.[2]
    • Hemarthria R.Br.: Das Verbreitungsgebiet der etwa 12 Arten reicht von den Tropen und Subtropen der Alten Welt bis zum westlichen Australien.[2]
    • Hemisorghum C.E.Hubb. ex Bor: Das Verbreitungsgebiet der zwei Arten umfasst Indien, Sri Lanka und Indochina.[2]
    • Heteropogon Pers.: Das Verbreitungsgebiet der etwa fünf Arten reicht von Süd- und Mitteleuropa bis zu den Tropen und Subtropen.[2]
    • Homozeugos Stapf: Das Verbreitungsgebiet der etwa fünf Arten umfasst Tansania, Angola, Malawi und Sambia.[2]
    • Hyparrhenia Andersson ex E. Fourn.: Das Verbreitungsgebiet der etwa 56 Arten umfasst die ganzen Tropen und Subtropen.[2]
    • Hyperthelia Clayton: Das Verbreitungsgebiet der sechs Arten umfasst das tropische und südliche Afrika sowie Madagaskar.[2]
    • Imperata Cirillo: Das Verbreitungsgebiet der etwa 11 Arten umfasst die Tropn und Subtropen.[2]
    • Ischaemum L. (Syn.: Digastrium (Hack.) A.Camus): Die etwa 85 Arten sind in den Tropen und Subtropen weit vernbreitet.[2]
    • Iseilema Andersson: Das Verbreitungsgebiet der etwa 24 Arten reicht vom tropischen Asien bis Australien.[2]
    • Kerriochloa C.E.Hubb.: Sie enthält nur eine Art:
    • Lasiurus Boiss.: Sie enthält nur eine Art:
    • Lophopogon Hack.: Die Heimat der nur zwei Arten ist Indien.[2]
    • Loxodera Launert: Das Verbreitungsgebiet der fünf Arten ist das tropische Afrika.[2]
    • Manisuris L.: Sie enthält nur eine Art:
    • Microstegium Nees: Das Verbreitungsgebiet der etwa 25 Arten reicht von Uganda bis zum südlichen Afrika, dem tropischen und subtropischen Asien bis zu den Inseln im Pazifik.[2]
    • Miscanthus Andersson: Das Verbreitungsgebiet der etwa 16 Arten reicht von Uganda bis zum südlichen Afrika, vom tropischen Asien bis Ostasien und bis zu den Inseln im Pazifik.[2]
    • Mnesithea Kunth: Das Verbreitungsgebiet der etwa sechs Arten reicht vom tropischen und subtropischen Asien bis zu den Inseln im nordwestlichen Pazifik und bis Australien.[2]
    • Monocymbium Stapf: Das Verbreitungsgebiet der drei Arten umfasst das tropische und südliche Afrika.[2]
    • Ophiuros C.F.Gaertn.: Das Verbreitungsgebiet der vier Arten umfasst das nordöstliche tropische Afrika und reicht von den Tropen und Subtropen Asiens bis zum nördlichen Australien.[2]
    • Oxyrhachis Pilg.: Sie enthält nur eine Art:
    • Parahyparrhenia A.Camus: Das Verbreitungsgebiet der sechs Arten reicht vom tropischen Westafrika bis zur Sahara und dem Sudan und umfasst Indien und Indochina.[2]
    • Phacelurus Griseb.: Das Verbreitungsgebiet der etwa zehn Arten umfasst das tropische und südliche Afrika und reicht von Südosteuropa bis Indochina und Japan.[2]
    • Pogonachne Bor: Sie enthält nur eine Art:
    • Pogonatherum P.Beauv.: Die etwa vier Arten sind von Indien über China bis Japan weitverbreitet, darunter die Art:
    • Polliniopsis Hayata: Sie enthält nur eine Art: die aber auch zu Microstegium gestellt wird
    • Polytoca R.Br. (Syn.: Cyathorhachis Nees ex Steud.): Die nur zwei Arten sind von Assam bis zum südlichen China verbreitet und eine davon kommt auch in Neuguinea vor.[2]
    • Polytrias Hack.: Sie enthält nur eine Art:
    • Pseudanthistiria (Hack.) Hook. f.: Das Verbreitungsgebiet der drei Arten reicht von Indien und Sri Lanka bis Thailand und Myanmar.[2]
    • Pseudodichanthium Bor: Sie enthält nur eine Art:
    • Pseudopogonatherum A.Camus (die Arten werden auch zu Eulalia gestellt)
    • Pseudosorghum A.Camus: Die zwei Arten sind vom tropischen Asien bis China verbreitet.[2]
    • Rhytachne Desv.: Die etwa zwölf Arten sind im tropische und südliche Afrika, auf Madagaskar und vom südlichen Mexiko bis zum tropischen Südamerika weitverbreitet.[2]
    • Rottboellia L. f.: Das Verbreitungsgebiet der etwa sechs Arten umfasst die Tropen und Subtropen der Alten Welt.[2]
    • Rubimons B.S.Sun, die aber vielleicht zu Miscanthus zu stellen ist: Sie enthält nur eine Art:
    • Saccharum L. (Syn.: Erianthus Michx.): Sie enthält etwa 37 Arten in den Tropen und warmen Klimagebieten. Darunter:
      • Saccharum longesetosum (Andersson) V.Naray. ex Bor (Syn.: Erianthus longisetosus Andersson): Sie ist im tropischen Asien und in China weitverbreitet.
      • Zuckerrohr (Saccharum officinarum L.)
    • Schizachyrium Nees: Die etwa 61 Arten sind in Afrika, im tropischen sowie subtropischen Asien bis zu den Inseln im westlichen Indischen Ozean und im westlichen Pazifik und in der Neotropis weitverbreitet.[2]
    • Sclerachne R.Br. (die Arten werden z. T. zu Chionachne , z. T. zu Limnodea gestellt)
    • Sclerostachya (Hack.) A.Camus (die etwa fünf Arten werden auch zu Miscanthus gestellt)
    • Sehima Forssk.: Die etwa fünf Arten sind vom tropischen und subtropischen Afrika bis Asien verbreitet.[2]
    • Sorghastrum Nash: Die etwa 20 Arten in der Neuen Welt und vom tropischen bis ins südliche Afrika weitverbreitet.[2]
    • Sorghumhirsen (Sorghum Moench): Das Verbreitungsgebiet der etwa 20 Arten umfasst Afrika und reicht vom Kaukasusraum bis Zentralasien und von Mexiko bis Zentralamerika.[2]
    • Spathia Ewart: Sie enthält nur eine Art:
    • Spodiopogon Trin.: Die etwa 15 Arten sind Asien verbreitet.[2]
    • Thaumastochloa C.E.Hubb.: Die etwa acht Arten sind von Maluku bis ins nördliche Australien verbreitet.[2]
    • Thelepogon Roth ex Roem. & Schult.: Das Verbreitungsgebiet der etwa zwei Arten reicht von Namibia bis zum tropischen Afrika, von Indien bis Indochina und vom südlichen Malesien bis ins nordöstliche Australien.[2]
    • Themeda Forssk.: Die etwa 27 Arten sind in der Paläotropis weitverbreitet.[2]
    • Trachypogon Nees: Die etwa vier Arten sind in der Neotropis und vom tropischen bis zum südlichen Afrika sowie Madagaskar weitverbreitet.[2]
    • Trilobachne Schenck ex Henrard: Sie enthält nur eine Art:
    • Triplopogon Bor: Sie enthält nur eine Art:
    • Tripsacum L.: Die etwa 14 Arten sind in der Neuen Welt weitverbreitet.[2]
    • Urelytrum Hack.: Die etwa acht Arten sind vom tropischen bis zum südlichen Afrika und Madagaskar verbreitet.[2]
    • Vossia Wall. & Griff.: Sie enthält nur eine Art:
      • Vossia cuspidata (Roxb.) Griff.: Sie ist in Westafrika und von Indien bis Myanmar weitverbreitet.
    • Zea L.: Sie enthält etwa sechs Arten in Zentralamerika.
Tribus Arundinelleae: Loudetiopsis chrysothrix
  • Tribus Arundinelleae [4]
    • Arundinella Raddi: Das Verbreitungsgebiet der etwa 47 Arten umfasst die Tropen und Subtropen und reicht bis zu den gemäßigten Zonen Asiens.[2]
    • Chandrasekharania V.J.Nair, V.S.Ramach. & Sreek.: Sie enthält nur eine Art:
    • Danthoniopsis Stapf: Die etwa 16 Arten kommen von Afrika und den Arabischen Halbinsel bis Pakistan vor.[2]
    • Dilophotriche (C.E.Hubb.) Jacq.-Fél.: Die etwa drei Arten sind im tropischen Westafrika verbreitet.[2]
    • Garnotia Brongn.: Die etwa 30 Arten kommen von Aldabra bis zu den Seychellen, auf der südlichen Arabischen Halbinsel und vom tropischen und subtropischen Asien bis zu den Inseln im Pazifik vor.[2]
    • Gilgiochloa Pilg.: Sie enthält nur eine Art:
    • Jansenella Bor: Sie enthält nur eine Art:
    • Loudetia Hochst. ex Steud.: Die etwa 25 Arten kommen im tropischen und südlichen Afrika, in Madagaskar, auf der südlichen Arabischen Halbinsel und von Bolivien bis Brasilien und Paraguay vor.[2]
    • Loudetiopsis Conert: Die etwa elf Arten kommen vom tropischen Westafrika bis zum Tschad und von Bolivien bis Brasilien und Paraguay vor.[2]
    • Trichopteryx Nees: Die etwa fünf Arten sind vom tropischen bis zum südlichen Afrika und in Madagaskar verbreitet.[2]
    • Tristachya Nees: Die etwa 22 Arten sind vom tropischen bis ins südliche Afrika sowie Madagaskar und von Mexiko über Zentralamerika bis Brasilien sowie Paraguay weitverbreitet.[2]
    • Zonotriche (C.E.Hubb.) J.B.Phipps: Die drei Arten sind von Tansania bis zum tropischen südlichen Afrika verbreitet.[2]
Tribus Gynerieae: Gynerium sagittatum
  • Tribus Gynerieae:
  • Tribus Hubbardieae:
    • Hubbardia Bor: Sie enthält nur eine Art:
  • Tribus Isachneae:[5]
    • Coelachne R.Br.: Die etwa elf Arten kommen im tropischen Afrika, in Madagaskar und vom tropischen und subtropischen Asien bis zum nördlichen Australien vor.[2]
    • Heteranthoecia Stapf: Sie enthält nur eine Art:
    • Isachne R.Br.: Die etwa 99 Arten kommen in den Tropen und Subtropen vor.[2]
    • Limnopoa C.E.Hubb.: Sie enthält nur eine Art:
    • Sphaerocaryum Nees ex Hook. f.: Sie enthält nur eine Art:
Tribus Paniceae: Axonopus compressus
Tribus Paniceae: Cenchrus echinatus
Tribus Paniceae: Blutrote Fingerhirse (Digitaria sanguinalis)
Tribus Paniceae: Echte Hühnerhirse (Echinochloa crus-galli)
Tribus Paniceae: Stachelspelze (Oplismenus undulatifolius)
Tribus Paniceae: Echte Hirse (Panicum miliaceum)
Tribus Paniceae: Paspalum saccharoides
Tribus Paniceae: Pennisetum caffrum
Tribus Paniceae: Pennisetum setaceum
Tribus Paniceae: Kolbenhirse (Setaria italica)
Tribus Paniceae: Rote Borstenhirse (Setaria pumila)
Tribus Paniceae: Spinifex littoreus
Tribus Paniceae: Fruchtstand von Zygochloa paradoxa
  • Tribus Paniceae [6]
    • Achlaena Griseb. (die einzige Art wird auch zu Arthropogon gestellt)
    • Acritochaete Pilg.: Sie enthält nur eine Art:
    • Acroceras Stapf: Die etwa 24 Arten kommen in den Tropen und Subtropen vor.[2]
    • Alexfloydia B.K.Simon: Sie enthält nur eine Art:
    • Alloteropsis J.Presl: Die etwa fünf Arten sind in der Tropen und Subtropen der Alten Welt weitverbreitet.[2]
    • Altoparadisium Filg, Davidse, Zuloaga & Morrone: Die etwa zwei Arten sind in Brasilien und Bolivien verbreitet.[2]
    • Amphicarpum Kunth: Die etwa zwei Arten kommen nur in der östlichen USA vor.[2]
    • Ancistrachne S.T.Blake: Die vier Arten kommen auf den Philippinen, im östlichen Australien und in Neukaledonien vor.[2]
    • Anthaenantia P.Beauv.: Die etwa vier Arten sind in der Neotropis verbreitet.[2]
    • Anthaenantiopsis Mez ex Pilg.: Die vier Arten sind in Bolivien, Brasilien, Paraguay und im nördlichen Argentinien verbreitet.[2]
    • Anthephora Schreb.: Die etwa fünf Arten sind in der Neotropis und von Afrika bis zum Iran verbreitet.[2]
    • Arthragrostis Lazarides: Die etwa vier Arten kommen nur im australischen Bundesstaat Queensland vor.[2]
    • Arthropogon Nees: Die etwa fünf Arten kommen auf Jamaika sowie Kuba vor und sind in Kolumbien, Bolivien und Brasilien verbreitet.[2]
    • Axonopus P.Beauv.: Die etwa 71 Arten sind im tropischen Afrika, in der Neotropis und auf der Osterinsel verbreitet.[2]
    • Baptorhachis Clayton & Renvoize: Sie enthält nur eine Art:
    • Brachiaria (Trin.) Griseb.: Die etwa 119 Arten kommen in den Tropen und Subtropen vor.[2]
    • Calyptochloa C.E.Hubb.: Sie enthält nur eine Art:
    • Canastra Morrone, Zuloaga, Davidse & Filg.: Sie enthält nur eine Art:
    • Cenchrus L.: Die etwa 26 Arten kommen in Amerika, in Afrika bis Indochina, in Australien, in Südosteuropa und aif den Inseln im Pazifik vor.[2]
    • Centrochloa Swallen: Sie enthält nur eine Art:
    • Chaetium Nees: Die nur drei Arten kommen in Kuba, von Mexiko bis Venezuela und im nordöstlichen Brasilien vor.[2]
    • Chaetopoa C.E.Hubb.: Sie enthält nur zwei Arten, die in Tansania vorkommen.[2]
    • Chamaeraphis R.Br.: Sie enthält nur eine Art:
    • Chlorocalymma Clayton: Sie enthält nur eine Art:
    • Cleistochloa C.E.Hubb.: Die nur drei Arten kommen zwischen Neuguinea und dem östlichen Australien vor.[2]
    • Cliffordiochloa B.K.Simon: Sie enthält nur eine Art:
    • Cyphochlaena Hack.: Die Verbreitung der zwei Arten ist auf die Komoren und Madagaskar beschränkt.[2]
    • Cyrtococcum Stapf: Die etwa 14 Arten sind in der Paläotropis weitverbreitet.[2]
    • Dallwatsonia B.K.Simon: Sie enthält nur eine Art:
    • Fingerhirsen (Digitaria Haller): Die Gattung ist kosmopolitisch verbreitet und enthält etwa 259 Arten.[2]
    • Dissochondrus (Hildebr.) Kuntze: Sie enthält nur eine Art:
    • Eccoptocarpha Launert: Sie enthält nur eine Art:
    • Hühnerhirsen (Echinochloa P.Beauv.): Sie ist kosmopolitisch verbreitet und umfasst etwa 34 Arten.[2]
    • Echinolaena Desv.: Die Verbreitung der etwa sieben Arten reicht von Mexiko bis Argentinien und auch Madagaskar.[2]
    • Entolasia Stapf: Die etwa sechs Arten kommen in Afrika und von Neuguinea bis Australien vor.[2]
    • Eriochloa Kunth: Die Gattung ist kosmopolitisch verbreitet und enthält etwa 34 Arten.[2]
    • Gerritea Zuloaga, Morrone & Killeen: Sie enthält nur eine Art:
    • Holcolemma Stapf & C.E.Hubb.: Die drei Arten sind von Somalia bis Tansania und Sri Lanka bis Indien sowie im nordöstlichen Australien verbreitet.[2]
    • Homolepis Cha: Die etwa fünf Arten sind in der Neotropis weitverbreitet.[2]
    • Homopholis C.E.Hubb.: Sie enthält nur eine Art:
    • Hydrothauma C.E.Hubb.: Sie enthält nur eine Art:
    • Hygrochloa Lazarides: Die zwei Arten kommen im nördlichen Australien vor.[2]
    • Hylebates Chippind.: Die zwei Arten sind von Kenia, Tansania, Mosambik, Sambia bis Simbabwe verbreitet.[2]
    • Hymenachne P.Beauv.: Die etwa sieben Arten sind in der Neotropis , im tropischen Afrika und von Assam bis China und Indochina weitverbreitet.[2]
    • Ichnanthus P.Beauv.: Die etwa 31 Arten sind in den Tropen und Subtropen weitverbreitet.[2]
    • Ixophorus Schldl.: Sie enthält nur eine Art:
    • Lasiacis (Griseb.) Hitchc.: Die etwa 15 Arten sind in der Neotropis weitverbreitet.[2]
    • Lecomtella A.Camus: Sie enthält nur eine Art:
    • Leucophrys Rendle (mit bis zu drei Arten, die aber auch zu Brachiaria gestellt werden)
    • Louisiella C.E.Hubb. & J.Léonard: Sie enthält nur eine Art:
    • Megaloprotachne C.E.Hubb.: Sie enthält nur eine Art:
    • Megathyrsus (Pilg.) B.K.Simon & S. W.L.Jacobs (wird auch zu Panicum gestellt)
    • Melinis P.Beauv.: Die etwa 22 Arten sind in Afrika und auf der Arabischen Halbinsel verbreitet.[2]
    • Mesosetum Steud.: Die etwa 26 Arten sind in der Neotropis verbreitet.[2]
    • Microcalamus Franch.: Sie enthält nur eine Art:
    • Neurachne R.Br.: Die sieben Arten kommen nur in Australien vor.[2]
    • Odontelytrum Hack.: Sie enthält nur eine Art:
    • Ophiochloa Filg., Davidse & Zuloaga: Die nur zwei Arten sind in Brasilien verbreitet.[2]
    • Oplismenopsis Parodi: Sie enthält nur eine Art:
    • Oplismenus P.Beauv.: Die etwa sieben Arten sind in den Tropen und Subtropen bis zum Kaukasusraum verbreitet.[2]
    • Oryzidium C.E.Hubb. & Schweick.: Sie enthält nur eine Art:
    • Otachyrium Nees: Die etwa acht Arten sind im tropischen Südamerika verbreitet.[2]
    • Ottochloa Dandy: Die etwa drei Arten kommen im tropischen Afrika und von tropischen und subtropischen Asien bis Australien vor.[2]
    • Rispenhirsen (Panicum L., inkl. Dichanthelium (Hitchc. & Chase) Gould): Sie ist kosmopolitisch verbreitet und umfasst etwa 464 Arten.
    • Paractaenum P.Beauv.: Sie enthält nur eine Art:
    • Paraneurachne S.T.Blake: Sie enthält nur eine Art:
    • Paratheria Griseb.: Die nur zwei Arten sind vom tropischen Afrika bis Namibia sowie auf Madagaskar und in der Neotropis verbreitet.[2]
    • Paspalum L. (inkl. Thrasyopsis Parodi): Die etwa 322 Arten sind vom tropischen Asien bis zu den Inseln im Pazifik, in Afrika und in der Neuen Welt weitverbreitet.[2]
    • Lampenputzergräser (Pennisetum Rich. ex Pers.): Die etwa 82 Arten sind in Afrika, von Asien bis Australien und in der Neotropis weitverbreitet.[2]
    • Plagiantha Renvoize: Sie enthält nur eine Art:
    • Poecilostachys Hack.: Die etwa 15 Arten sind im tropischen Afrika und in Madagaskar verbreitet.[2]
    • Pseudechinolaena Stapf: Die etwa sechs Arten von den Tropen bis zu den Subtropen weitverbreitet.[2]
    • Pseudochaetochloa Hitchc.: Sie enthält nur eine Art:
    • Pseudoraphis Griff.: Die etwa sieben Arten sind vom tropischen und subtropischen Asien bis Australien verbreitet.[2]
    • Reimarochloa Hitchc.: Die etwa drei Arten sind von den südlichen USA bis Argentinien und Paraguay weitverbreitet.[2]
    • Reynaudia Kunth: Sie enthält nur eine Art:
    • Sacciolepis Nash: Die etwa 26 Arten kommen von den Tropen und Subtropen nördlich bis zu den USA und östlich bis Ostasien vor.[2]
    • Scutachne Hitchc. & Chase: Die nur zwei Arten kommen nur auf Kuba vor.
    • Borstenhirsen (Setaria P. Beauv.): Die etwa 105 Arten sind fast weltweit verbreitet.[2]
    • Setariopsis Scribn. ex Millsp.: Die zwei Arten kommen von Arizona bis Venezuela vor.[2]
    • Snowdenia C.E.Hubb.: Die vier Arten sind im tropischen Afrika und auf der Arabischen Halbinsel verbreitet.[2]
    • Spheneria Kuhlm.: Sie enthält nur eine Art:
      • Spheneria kegelii (C.A.Muell.) Pilg.: Sie ist im tropischen Südamerika verbreitet.
    • Spinifex L.: Die etwa fünf Arten sind vom tropischen und subtropischen Asien bis Australasien und zu den Inseln im südwestlichen Pazifik verbreitet.[2]
    • Steinchisma Raf.: Die sieben Arten sind in der Neotropis weitverbreitet.[2]
    • Stenotaphrum Trin.: Die sieben Arten sind von den Tropen bis Subtropen weitverbreitet.[2]
    • Stereochlaena Hack.: Die vier Arten sind von Tansania bis ins südliche Afrika verbreitet.[2]
    • Streptolophus Hughes: Sie enthält nur eine Art:
    • Streptostachys Desv.: Die etwa sechs Arten sind von Trinidad bis Paraguay verbreitet.[2]
    • Taeniorhachis Cope: Sie enthält nur eine Art:
    • Tarigidia Stent: Sie enthält nur eine Art:
    • Tatianyx Zuloaga & Soderstr.: Sie enthält nur eine Art:
    • Thrasya Kunth: Die etwa 22 Arten sind von Mexiko und Trinidad bis ins tropische Südamerika verbreitet.[2]
    • Thuarea Pers.: Die nur zwei Arten kommen in Madagaskar und vom tropischen und subtropischen Asien bis zu den Inseln im Pazifik vor.[2]
    • Thyridachne C.E.Hubb.: Sie enthält nur eine Art:
    • Thyridolepis S.T.Blake: Die nur drei Arten kommen in Australien vor.[2]
    • Trachys Pers.: Sie enthält nur eine Art:
    • Tricholaena Schrad.: Die etwa vier Arten sind von Afrika und vom Mittelmeerraum bis zur Arabischen Halbinsel und bis Indien weitverbreitet.[2]
    • Triscenia Griseb.: Sie enthält nur eine Art:
    • Uranthoecium Stapf: Sie enthält nur eine Art:
    • Urochloa P.Beauv.: Die etwa 16 Arten kommen in den Tropen und Subtropen der Alten Welt und in Mexiko vor.[2]
    • Walwhalleya Wills & J.J.Bruhl (Syn.:Whalleya Wills & J.J.Bruhl): Die vier Arten kommen nur im östlichen und südöstlichen Australien vor.[2]
    • Whiteochloa C.E.Hubb.: Die sieben Arten kommen von den Kleinen Sundainseln bis Australien vor.[2]
    • Xerochloa R.Br.: Die drei Arten kommen in Thailand, auf Java und Australien vor.[2]
    • Yakirra Lazarides & R.D.Webster: Die sieben Arten kommen in Myanmar und im nördlichen sowie zentralen Australien vor.[2]
    • Yvesia A.Camus: Sie enthält nur eine Art:
    • Zygochloa S.T.Blake: Sie enthält nur eine Art:
  • Tribus Steyermarkochloeae[7]
    • Arundoclaytonia Davidse & R.P.Ellis: Sie enthält nur eine Art:
    • Steyermarkochloa Davidse & R.P.Ellis: Sie enthält nur eine Art:

Nutzung[Bearbeiten]

In der Unterfamilie der Panicoideae gibt es einige wichtige Nutzpflanzen:

Belege[Bearbeiten]

  • Grass Phylogeny Working Group, Nigel P. Barker, Lynn G. Clark, Jerrold I. Davis, Melvin R. Duvall, Gerald F. Guala, Catherine Hsiao, Elizabeth A. Kellogg, H. Peter Linder: Phylogeny and Subfamilial Classification of the Grasses (Poaceae). In: Annals of the Missouri Botanical Garden Band 88, 2001, S. 373–457.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Grass Phylogeny Working Group: Nigel P. Barker, Lynn G. Clark, Jerrold I. Davis, Melvin R. Duvall, Gerald F. Guala, Catherine Hsiao, Elizabeth A. Kellogg, H. Peter Linder: Phylogeny and Subfamilial Classification of the Grasses (Poaceae). In: Annals of the Missouri Botanical Garden, Band 88, 2001, S. 373–457.
  2. a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y z aa ab ac ad ae af ag ah ai aj ak al am an ao ap aq ar as at au av aw ax ay az ba bb bc bd be bf bg bh bi bj bk bl bm bn bo bp bq br bs bt bu bv bw bx by bz ca cb cc cd ce cf cg ch ci cj ck cl cm cn co cp cq cr cs ct cu cv cw cx cy cz da db dc dd de df dg dh di dj dk dl dm dn do dp dq dr ds dt du dv dw dx dy dz ea eb ec ed ee ef eg eh ei ej Rafaël Govaerts (Hrsg.): Poaceae - Datenblatt bei World Checklist of Selected Plant Families des Board of Trustees of the Royal Botanic Gardens, Kew. Zuletzt eingesehen am 22. Dezember 2014
  3. Andropogoneae im Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program. National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland. Abgerufen am 27. Juli 2008.
  4. Arundinelleae im Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program. National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland. Abgerufen am 27. Juli 2008.
  5. Isachneae im Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program. National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland. Abgerufen am 27. Juli 2008.
  6. Paniceae im Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program. National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland. Abgerufen am 17. Dezember 2014.
  7. Steyermarkochloeae im Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program. National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland. Abgerufen am 27. Juli 2008.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Panicoideae – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien