Pollham

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Pollham
Wappen von Pollham
Pollham (Österreich)
Pollham
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Oberösterreich
Politischer Bezirk: Grieskirchen
Kfz-Kennzeichen: GR
Fläche: 11,3 km²
Koordinaten: 48° 16′ N, 13° 51′ O48.26055555555613.851666666667380Koordinaten: 48° 15′ 38″ N, 13° 51′ 6″ O
Höhe: 380 m ü. A.
Einwohner: 956 (1. Jän. 2014)
Bevölkerungsdichte: 85 Einw. pro km²
Postleitzahl: 4710
Vorwahl: 07248
Gemeindekennziffer: 4 08 21
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Pollham 31
4710 Pollham
Website: www.pollham.at
Politik
Bürgermeister: Johann Giglleitner (GIG)
Gemeinderat: (2009)
(13 Mitglieder)
1 SPÖ, 5 ÖVP, 1 FPÖ,
6 GIG – Liste Giglleitner
Lage der Gemeinde Pollham im Bezirk Grieskirchen
Aistersheim Bad Schallerbach Bruck-Waasen Eschenau im Hausruckkreis Gallspach Gaspoltshofen Geboltskirchen Grieskirchen Haag am Hausruck Heiligenberg Hofkirchen an der Trattnach Kallham Kematen am Innbach Meggenhofen Michaelnbach Natternbach Neukirchen am Walde Neumarkt im Hausruckkreis Peuerbach Pollham Pötting Pram Rottenbach St. Agatha St. Georgen bei Grieskirchen St. Thomas Schlüßlberg Steegen Taufkirchen an der Trattnach Tollet Waizenkirchen Wallern an der Trattnach Weibern Wendling OberösterreichLage der Gemeinde Pollham im Bezirk Grieskirchen (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)

Pollham ist eine Gemeinde in Oberösterreich im Bezirk Grieskirchen im Hausruckviertel mit 956 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2014). Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Grieskirchen.

Geografie[Bearbeiten]

Pollham liegt auf um die 380 m ü. A. am Oberlauf der Polsenz (zum Innbach). Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 5,1 km, von West nach Ost 3,6 km. Die Gesamtfläche beträgt 11,2 km². 16,1 % der Fläche sind bewaldet, 71,4 % der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Das Gemeindegebiet umfasst folgende 16 Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 31. Oktober 2011[1]):

  • Aigelsberg (20)
  • Aigen (97)
  • Edt (32)
  • Egg (151)
  • Forsthof (151)
  • Hainbuch (53)
  • Hornesberg (42)
  • Kaltenbach (114)
  • Kleingerstdoppl (18)
  • Kolbing (67)
  • Pollham (131)
  • Pollhamerwald (30)
  • Schmidgraben (2)
  • Schönau (1)
  • Wackersbuch (64)
  • Wimm (16)

Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Forsthof und Pollham. Einziger Zählsprengel ist Pollham.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Michaelnbach St. Thomas
Tollet Nachbargemeinden Sankt Marienkirchen an der Polsenz (Bez. Eferding)
Grieskirchen Schlüßlberg Bad Schallerbach

Geschichte[Bearbeiten]

Ursprünglich im Ostteil des Herzogtums Bayern liegend, gehörte der Ort seit dem 12. Jahrhundert zum Herzogtum Österreich. Seit 1490 wird er dem Fürstentum Österreich ob der Enns zugerechnet. Während der Napoleonischen Kriege war der Ort mehrfach besetzt. Seit 1918 gehört der Ort zum Bundesland Oberösterreich. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum Gau Oberdonau. Nach 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

1991 hatte die Gemeinde laut Volkszählung 866 Einwohner, 2001 dann 915 Einwohner.

Politik[Bearbeiten]

Gemeindevertretung[Bearbeiten]

Bürgermeister ist Johann Giglleitner von der GIG Liste Bürgermeister Johann Giglleitner, Vizebürgermeisterin ist Elisabeth Greinecker. Gemeindevorstand ist Markus Lehner von der ÖVP.

Wappen[Bearbeiten]

Coat of arms Pollham.svg

Blasonierung:

Gespalten; rechts in Schwarz ein goldener, pfahlweise gestellter Rost, links von Silber und Rot siebenmal schräglinks geteilt.

Die Gemeindefarben sind Rot-Gelb.

Das Gemeindewappen wurde 1973 verliehen. Die silber-roten Balken sind das Wappen der Polheimer, deren Stammsitz sich in Pollham befand. Der Rost steht als Attribut des heiligen Laurentius für den Pfarrpatron.[2]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Pollham

Literatur[Bearbeiten]

Karten:

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Pollham – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistik Austria, Registerzählung vom 31. Oktober 2011
  2. Herbert Erich Baumert: Die Wappen der Städte, Märkte und Gemeinden Oberösterreichs (4. Nachtrag 1973-1976), in Oberösterreichische Heimatblätter, Heft 1/2, 1977, S. 21 (PDF)