Meggenhofen

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Dieser Artikel behandelt die oberösterreichische Gemeinde. Zum österreichischen Beamten und Mitglied des Illuminatenordens siehe Ferdinand von Meggenhofen.
Meggenhofen
Wappen von Meggenhofen
Meggenhofen (Österreich)
Meggenhofen
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Oberösterreich
Politischer Bezirk: Grieskirchen
Kfz-Kennzeichen: GR
Fläche: 18,2 km²
Koordinaten: 48° 11′ N, 13° 48′ O48.18138888888913.796388888889390Koordinaten: 48° 10′ 53″ N, 13° 47′ 47″ O
Höhe: 390 m ü. A.
Einwohner: 1.397 (1. Jän. 2014)
Bevölkerungsdichte: 77 Einw. pro km²
Postleitzahl: 4714
Vorwahl: 07247
Gemeindekennziffer: 4 08 14
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Am Dorfplatz 1
4714 Meggenhofen
Website: www.meggenhofen.at
Politik
Bürgermeister: Wilfried Suchy (SPÖ)
Gemeinderat: (2009)
(19 Mitglieder)
2 SPÖ, 13 ÖVP, 4 FPÖ
Lage der Gemeinde Meggenhofen im Bezirk Grieskirchen
Aistersheim Bad Schallerbach Bruck-Waasen Eschenau im Hausruckkreis Gallspach Gaspoltshofen Geboltskirchen Grieskirchen Haag am Hausruck Heiligenberg Hofkirchen an der Trattnach Kallham Kematen am Innbach Meggenhofen Michaelnbach Natternbach Neukirchen am Walde Neumarkt im Hausruckkreis Peuerbach Pollham Pötting Pram Rottenbach St. Agatha St. Georgen bei Grieskirchen St. Thomas Schlüßlberg Steegen Taufkirchen an der Trattnach Tollet Waizenkirchen Wallern an der Trattnach Weibern Wendling OberösterreichLage der Gemeinde Meggenhofen im Bezirk Grieskirchen (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
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Meggenhofen von Süden
Meggenhofen von Süden
(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)

Meggenhofen ist eine Gemeinde in Oberösterreich im Bezirk Grieskirchen im Hausruckviertel mit 1397 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2014). Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Grieskirchen.

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Meggenhofen liegt auf 390 m Höhe im Hausruckviertel. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 6,3 km, von West nach Ost 5,2 km. Die Gesamtfläche beträgt 18,2 km². 13,7 % der Fläche sind bewaldet, 75,8 % der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Das Gemeindegebiet umfasst folgende 37 Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 31. Oktober 2011[1]):

  • Breinroith (10)
  • Breitwies (25)
  • Bruckhof (12)
  • Egg (47)
  • Erlet (24)
  • Etnischberg (13)
  • Felling (9)
  • Freinberg (14)
  • Gferet (21)
  • Hart (20)
  • Hirm (32)
  • Holzackern (39)
  • Holzhäuseln bei Hart (8)
  • Holzhäuseln bei Wilhelmsberg (12)
  • Inn (16)
  • Kirchberg (13)
  • Kröstlinghof (3)
  • Langdorf (30)
  • Meggenhofen (261)
  • Moos (9)
  • Niederbuch (21)
  • Niederetnisch (16)
  • Oberetnisch (15)
  • Obergallspach (100)
  • Oberndorf (66)
  • Pfarrhofsberg (95)
  • Radhof (10)
  • Rahof (22)
  • Roitham (129)
  • Schlatt (59)
  • Straß (21)
  • Trappenhof (5)
  • Vornbuch (20)
  • Wald (10)
  • Wilhelmsberg (93)
  • Wimm (3)
  • Zwisl (66)

Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Meggenhofen, Pfarrhofsberg und Wilhelmsberg.

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: Über grünem Schildfuß, darin ein silberner, sechsstrahliger Stern, in Silber eine schwarze Elster mit goldenem Schnabel und goldenen Füßen. Die Gemeindefarben sind Weiß-Grün.

Das 1976 verliehene Gemeindewappen basiert auf dem Siegelbild des Pschenko Ketringer aus dem Jahr 1416. Die Ketringer waren ein bedeutendes Geschlecht in Ober- und Niederösterreich, das auch den Edelsitz Meggenhofen innehatte.[2]

Geschichte[Bearbeiten]

Ursprünglich im Ostteil des Herzogtums Bayern liegend, gehörte der Ort seit dem 12. Jahrhundert zum Herzogtum Österreich. Der Steinbacher Dienstmann Sigibert (Sigibrant) de Mekchenhoven besaß hier um 1170 einen Edelsitz. 1302 war die erste Nennung als Pfarrort. Im 14. Jahrhundert erfolgte eine mehrmalige Nennung eines Schlosses, das 1380 Wernhart Tutschenberger, 1386 Heinrich Fleischhacker und 1388 Stefan Geymann innehatte. Seit 1490 wird er dem Fürstentum 'Österreich ob der Enns' zugerechnet.

Burgstall Meggenhofen

Während der Napoleonischen Kriege war der Ort mehrfach besetzt. Von 1810 bis 1816 verlief die Staatsgrenze quer durch den Ort, ein Teil des Gemeindegebietes gehörte zum Königreich Bayern. Seit 1918 gehört der Ort zum Bundesland Oberösterreich. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum „Gau Oberdonau“. Nach 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs.

Politik[Bearbeiten]

Bürgermeister ist Wilfried Suchy (SPÖ). 1991 hatte die Gemeinde laut Volkszählung 1.227 Einwohner, 2001 dann 1.236 Einwohner.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Meggenhofen

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

  • Theater im Bauernhof: seit 1969 jährlich im Sommer (Juni – Juli, ca. 6 Wochen) stattfindende Hoffestspiele in der Ortschaft Schlatt[3]
  • Landl Rallye: seit 1990 jährlich stattfindendes mehrtägiges Oldtimertreffen[4]

Sport[Bearbeiten]

In Meggenhofen gibt es einen Fußballplatz, 2 Tennisplätze, eine Stocksporthalle sowie einen Modellflugplatz.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Söhne und Töchter[Bearbeiten]

  • Josef Novotny (* 1963), Komponist und Musiker (Jazz und Neue Musik)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Meggenhofen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistik Austria, Registerzählung vom 31. Oktober 2011
  2. Herbert Erich Baumert: Die Wappen der Städte, Märkte und Gemeinden Oberösterreichs (4. Nachtrag 1973-1976). In: Oberösterreichische Heimatblätter, Heft 1/2, 1977, S. 17 (PDF)
  3. Das Theater - Theater Meggenhofen. Abgerufen am 1. Oktober 2013.
  4. Landl Rallye Chronik Seite 2. Abgerufen am 1. Oktober 2013.