Weibern (Oberösterreich)

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Weibern
Wappen von Weibern
Weibern (Oberösterreich) (Österreich)
Weibern (Oberösterreich)
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Oberösterreich
Politischer Bezirk: Grieskirchen
Kfz-Kennzeichen: GR
Fläche: 17,45 km²
Koordinaten: 48° 11′ N, 13° 42′ O48.18555555555613.703611111111441Koordinaten: 48° 11′ 8″ N, 13° 42′ 13″ O
Höhe: 441 m ü. A.
Einwohner: 1.642 (1. Jän. 2014)
Bevölkerungsdichte: 94 Einw. pro km²
Postleitzahl: 4675
Vorwahl: 07732
Gemeindekennziffer: 4 08 33
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstraße 5
4675 Weibern
Website: www.weibern.at
Politik
Bürgermeister: Gerhard Bruckmüller (ÖVP)
Gemeinderat: (2009)
(19 Mitglieder)
12 ÖVP, 3 SPÖ, 2 FPÖ, 2 Grüne
Lage der Gemeinde Weibern im Bezirk Grieskirchen
Aistersheim Bad Schallerbach Bruck-Waasen Eschenau im Hausruckkreis Gallspach Gaspoltshofen Geboltskirchen Grieskirchen Haag am Hausruck Heiligenberg Hofkirchen an der Trattnach Kallham Kematen am Innbach Meggenhofen Michaelnbach Natternbach Neukirchen am Walde Neumarkt im Hausruckkreis Peuerbach Pollham Pötting Pram Rottenbach St. Agatha St. Georgen bei Grieskirchen St. Thomas Schlüßlberg Steegen Taufkirchen an der Trattnach Tollet Waizenkirchen Wallern an der Trattnach Weibern Wendling OberösterreichLage der Gemeinde Weibern (Oberösterreich) im Bezirk Grieskirchen (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Weibern ist eine Gemeinde in Oberösterreich im Bezirk Grieskirchen im Hausruckviertel mit 1642 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2014). Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Grieskirchen.

Geografie[Bearbeiten]

Weibern liegt auf einer Höhe von 441 m ü. A. im Hausruckviertel. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 5,6 km, von West nach Ost 5,7 km. Die Gesamtfläche beträgt 17,4 km². 11,4 % der Fläche sind bewaldet, 76 % der Fläche werden landwirtschaftlich genutzt.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Das Gemeindegebiet umfasst folgende 22 Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 31. Oktober 2011[1]):

  • Auhäuseln (23)
  • Buch (21)
  • Dirisam (92)
  • Einberg (27)
  • Eitzenberg (22)
  • Fuchshub (9)
  • Grolzham (125)
  • Grub (21)
  • Gründling (18)
  • Hofreith (16)
  • Niederndorf (76)
  • Ortmanau (34)
  • Pesendorf (101)
  • Schachenreith (21)
  • Schwarzgrub (149)
  • Schwarzschachen (25)
  • Seewiesen (34)
  • Stüblreith (30)
  • Trattnach (24)
  • Unterlehen (25)
  • Untermeggenbach (81)
  • Weibern (630)

Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Dirisam, Schwarzgrub und Weibern.

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: Geteilt; oben in Rot eine goldene, stilisierte Krone, die unten auf der Teilungslinie in Form eines Doppelsturzsparrens, oben in den Schildecken und zwischen diesen in der Mitte in Spitzen endet; unten von Blau und Silber mit zweieinhalb rechten Spitzen gespalten. Die Gemeindefarben sind Rot-Gelb-Blau.

Die obere Hälfte des 1972 verliehenen Gemeindewappens zeigt ein stilisiertes „W“ als Initiale des Ortsnamens, die blauen Spitzen stehen für die Herleitung des Namens, der „Weiher“ bedeutet (ahd. wiwari, aus lat. vivarium).[2]

Geschichte[Bearbeiten]

Ursprünglich im Ostteil des Herzogtums Bayern liegend, gehörte der Ort seit dem 12. Jahrhundert zum Herzogtum Österreich. Seit 1490 wird er dem Fürstentum 'Österreich ob der Enns' zugerechnet. Während der Napoleonischen Kriege war der Ort mehrfach besetzt. Seit 1918 gehört der Ort zum Bundesland Oberösterreich. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum „Gau Oberdonau“. Nach 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs. Die Gemeinde ist seit dem 1. Jänner 2003 Teil des Gerichtsbezirkes Grieskirchen, zuvor gehörte sie zum Gerichtsbezirk Haag am Hausruck.

Politik[Bearbeiten]

Bürgermeister ist Gerhard Bruckmüller von der ÖVP.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

1991 hatte die Gemeinde laut Volkszählung 1546 Einwohner, 2001 dann 1587 Einwohner.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Weibern (Oberösterreich)

Musik[Bearbeiten]

Die Trachtenkapelle von Weibern wurde vor über 150 Jahren von Peter Wallaberger mit 7 Mann gegründet und unterhält seitdem die Einwohner von Weibern mit traditioneller Musik. Heute zählt der Musikverein unter der Leitung von Robert "Bobo" Mittendorfer 81 aktive Mitglieder. Neben der Trachtenkapelle hat Weibern auch noch 2 Jugendkapellen, die für Nachwuchs bei der Kapelle sorgen.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Weibern, Upper Austria – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistik Austria, Registerzählung vom 31. Oktober 2011
  2. Herbert Erich Baumert: Die Wappen der Städte, Märkte und Gemeinden Oberösterreichs (3. Nachtrag), in Oberösterreichische Heimatblätter, Heft 1/2, 1973, S. 19 (PDF)