Rod Taylor

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Rod Taylor (links) mit Lloyd Bochner 1961 in der TV-Serie Hong Kong.

Rodney Sturt „Rod“ Taylor (* 11. Januar 1930 in Sydney, Australien) ist ein australischer Schauspieler.[1]

Leben und Karriere[Bearbeiten]

Taylor studierte ein Jahr an der Sydney’s Independent Theatre School und war danach für mehrere Jahre in verschiedenen Theater-, Radio- und Filmrollen in Australien tätig. 1953 spielte er in einer US-Produktion, die in Australien gedreht wurde. In der Hoffnung auf eine Hollywoodkarriere kam er 1954 in die Vereinigten Staaten. Dort war er mehrere Jahre als Nebendarsteller tätig, unter anderem in Großproduktionen wie Giganten (Giant, 1956) oder in dem Film Immer die verflixten Frauen, in dem Shirley MacLaine und David Niven die Hauptrollen spielten.

Seinen Durchbruch hatte er 1960 in der Verfilmung des Romans Die Zeitmaschine (Time Machine) von H. G. Wells, in der er als Erfinder George in die Zukunft reist.[2] 1963 spielte Rod Taylor in Alfred Hitchcocks Verfilmung Die Vögel nach einer Kurzgeschichte von Daphne du Maurier zusammen mit Tippi Hedren. In den folgenden Jahren übernahm Taylor Hauptrollen in einigen romantischen Komödien unter anderem an der Seite von Doris Day, trat aber überwiegend in Abenteuer-, Action- und Westernfilmen auf. Der Western Chuka (1967) war Taylors einziger Film, bei dem er auch als Produzent beteiligt war.

Ab 1970 verlagerte Taylor wie viele Stars der 1960er Jahre seine Tätigkeit zunehmend auf Fernsehproduktionen, so zum Beispiel in Serien wie Falcon Crest, Mord ist ihr Hobby oder Walker, Texas Ranger. 2009 hatte er mit 79 Jahren seinen bisher letzten Filmauftritt in Inglourious Basterds von Quentin Tarantino als Winston Churchill.

Taylor ist in dritter Ehe mit Carol Kikumura Taylor verheiratet; aus seiner zweiten Ehe hat er eine Tochter.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

  • 1971: Ohne Furcht und Sattel (Bearcats!) (Fernsehserie) (14 Episoden)
  • 1972: Start ins Ungewisse (Family Flight) (Fernsehfilm)
  • 1973: Dreckiges Gold (The Train Robbers)
  • 1973: Die Helden von Afrika (Gli Eroi)
  • 1973: Trader Horn (Trader Horn)
  • 1973: Bis zum letzten Atemzug (The Deadly Trackers)
  • 1974: Der letzte Haufen der 7. Division (Partizani)
  • 1976: Blondy
  • 1976–1977: Der Weg nach Oregon (The Oregon Trail) (Fernsehserie) (14 Episoden)
  • 1977: Gullivers Reisen (Gulliver's Travels) (nur Stimme)
  • 1977: Wanderkino Pym (The Picture Show Man)
  • 1980: Die Zeitbombe (Cry of the Innocent)
  • 1980: Hellingers Gesetz (Hellinger’s Law) (Fernsehfilm)
  • 1981: Das Leben der Jackie Kennedy (Jacqueline Bouvier Kennedy) (Fernsehfilm)
  • 1982: Zeit zu sterben (A Time to Die)
  • 1983: On the Run
  • 1983: Operation Maskerade: Pariser Sünden (Masquerade) (Fernsehserie) (13 Episoden)
  • 1985: Mask of Murder
  • 1985: Marbella, un golpe de cinco estrellas
  • 1985: Investigator (The Investigator)
  • 1986: Hot Spot
  • 1986: Outlaws (Fernsehserie) (11 Episoden)
  • 1988–1990: Falcon Crest (Fernsehserie) (30 Episoden)
  • 1991: Palomino (Danielle Steel’s Palomino) (Fernsehfilm)
  • 1992: Kampf um Georgia (Grass Roots) (Fernsehfilm)
  • 1995: Point of Betrayal
  • 1995: Open Season
  • 1996–2000: Walker, Texas Ranger (Fernsehserie)
  • 1997: Welcome to Woop Woop
  • 1998: Starship Osiris (Fernsehfilm)
  • 2007: Die Vögel – Attack From Above (Kaw)
  • 2009: Inglourious Basterds

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. The Complete Rod Taylor Site bei rodtaylorsite
  2. Rod Taylor In: The Time Machine. Text and Study Aids, von H. G. Wells, Werner Sedlak, Ernst Klett Sprachen, 2010, S. 116