Samuel L. Devine

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Samuel L. Devine (1977)

Samuel Leeper Devine (* 21. Dezember 1915 in South Bend, Indiana; † 27. Juni 1997) war ein US-amerikanischer Politiker. Zwischen 1959 und 1981 vertrat er den Bundesstaat Ohio im US-Repräsentantenhaus.

Werdegang[Bearbeiten]

1920 kam Samuel Devine nach Columbus in Ohio. Er besuchte sowohl die dortigen öffentlichen Schulen als auch die in Grandview und Upper Arlington. In den Jahren 1933 und 1934 absolvierte er die Colgate University und danach bis 1937 die Ohio State University. Nach einem anschließenden Jurastudium an der University of Notre Dame in Indiana und seiner 1940 erfolgten Zulassung als Rechtsanwalt begann er in Columbus zu praktizieren. Allerdings gab er diesen Beruf zwischenzeitlich wieder auf, um von 1940 bis 1945 für das FBI zu arbeiten. Danach setzte er seine Anwaltstätigkeit in Columbus fort. Politisch schloss er sich der Republikanischen Partei an. Von 1951 bis 1955 saß er als Abgeordneter im Repräsentantenhaus von Ohio. Dort war er Vorsitzender des gemeinsamen Ausschusses für unamerikanische Umtriebe in Ohio mit dem Staatssenat. Zwischen 1955 und 1958 war Devine Staatsanwalt im Franklin County. Außerdem war er 27 Jahre lang Funktionär im amerikanischen College Football.

Bei den Kongresswahlen des Jahres 1958 wurde Devine im zwölften Wahlbezirk von Ohio in das US-Repräsentantenhaus in Washington D.C. gewählt, wo er am 3. Januar 1959 die Nachfolge von John Martin Vorys antrat. Nach zehn Wiederwahlen konnte er bis zum 3. Januar 1981 elf Legislaturperioden im Kongress absolvieren. In seine Zeit im Kongress fielen unter anderem die Kubakrise, der Vietnamkrieg, die Bürgerrechtsbewegung und im Jahr 1974 die Watergate-Affäre. 1980 wurde er nicht wiedergewählt. Danach ist er politisch nicht mehr in Erscheinung getreten. Er starb am 27. Juni 1997.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Samuel L. Devine – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Samuel L. Devine im Biographical Directory of the United States Congress (englisch)