Schweitenkirchen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Schweitenkirchen
Schweitenkirchen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Schweitenkirchen hervorgehoben
48.511.616666666667533Koordinaten: 48° 30′ N, 11° 37′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: Pfaffenhofen an der Ilm
Höhe: 533 m ü. NN
Fläche: 53,01 km²
Einwohner:

4.902 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 92 Einwohner je km²
Postleitzahl: 85301
Vorwahl: 08444
Kfz-Kennzeichen: PAF
Gemeindeschlüssel: 09 1 86 152
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstr. 29
85301 Schweitenkirchen
Webpräsenz: www.schweitenkirchen.de
Bürgermeister: Albert Vogler (CSU)
Lage der Gemeinde Schweitenkirchen im Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm
Ingolstadt Landkreis Aichach-Friedberg Landkreis Dachau Landkreis Eichstätt Landkreis Freising Landkreis Kelheim Landkreis Neuburg-Schrobenhausen Baar-Ebenhausen Ernsgaden Geisenfeld Gerolsbach Hettenshausen Hohenwart Ilmmünster Jetzendorf Manching Münchsmünster Pfaffenhofen an der Ilm Pörnbach Reichertshausen Reichertshofen Rohrbach (Ilm) Scheyern Schweitenkirchen Vohburg an der Donau WolnzachKarte
Über dieses Bild

Schweitenkirchen ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie

Schweitenkirchen liegt in der Planungsregion Ingolstadt.

Es existieren folgende Gemarkungen: Aufham (mit Güntersdorf), Dürnzhausen, Eberstetten, Geisenhausen, Schweitenkirchen, Sünzhausen.

[Bearbeiten] Geschichte

Schweitenkirchen soll bereits bei der Stammesbildung der Bajuwaren, also zwischen 550 bis 600 gegründet worden sein. Für das Jahr 837 ist in Freisinger Urkunden festgehalten, dass eine Frau namens „Suidmuot“ hier eine Kirche erbaute und sie mit Grund und Boden ausstattete. Im Jahre 972 wird der Ort „Suidmuotochirihun“ genannt, der ab 1315 gebräuchliche Name „Sweitmarschirchen“ ähnelt schon dem heutigen Namen. Schweitenkirchen gehörte im 17. Jahrhundert zum Rentamt Landshut und zum Landgericht Moosburg des Kurfürstentums Bayern. 1660 wurde im Ortsteil Dietersdorf die Kapelle St. Magdalena errichtet. 1806 zerstörte ein großer Brand den Ort, Brandstifter soll ein gewisser Franz Dobmayr gewesen sein. Mit dem Gemeindeedikt von 1818 entstand die heutige politische Gemeinde. 1841 wurde der Ort dem Landgericht Pfaffenhofen zugeteilt. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurden die vormals selbstständigen Gemeinden Dürnzhausen (1971), Aufham, Geisenhausen und Sünzhausen (alle 1978) nach Schweitenkirchen eingegliedert. 1998 wurde Schweitenkirchen im Regionalplan 10 als Kleinzentrum aufgenommen.

Einwohnerentwicklung

Auf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 2.717, 1987 dann 3.586 und im Jahr 2000 4.667 Einwohner gezählt.

[Bearbeiten] Politik

Bürgermeister ist Albert Vogler (CSU).

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 2.822 T€, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 1.037 T€.

[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur

[Bearbeiten] Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im Bereich der Land- und Forstwirtschaft 41, im produzierenden Gewerbe 308 und im Bereich Handel und Verkehr 211 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 280 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 1.497. Im verarbeitenden Gewerbe gab es keine, im Bauhauptgewerbe 11 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 218 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 3.567 ha, davon waren 3.066 ha Ackerfläche und 497 ha Dauergrünfläche.

[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten

siehe auch: Liste der Baudenkmäler in Schweitenkirchen

  • Pfarrkirche St. Johannes der Täufer in Schweitenkirchen
  • Pfarrkirche St. Nikolaus in Aufham aus dem 14. Jahrhundert
  • Pfarrkirche St. Dionysius in Niederthann
  • Kirche St. Georg in Dürnzhausen, gotischen Ursprungs mit Glocken von 1443
  • Pfarrkirche St. Josef in Güntersdorf
  • Filialkirche St. Peter und Paul in Ampertshausen
  • Pfarrkirche St. Emmeram in Geisenhausen mit Plastiken aus dem 15. Jahrhundert
  • Kirche St. Koloman in Sünzhausen, nach Brand 1722 neu erbaut
  • Kapelle St. Magdalena in Dietersdorf
  • Feldkreuz zwischen Güntersdorf und Dietersdorf

[Bearbeiten] Persönlichkeiten

  • Georg Kronawitter (* 1928 in Oberthann), Oberbürgermeister von München (1972–1978; 1984–1993)
  • Hans Eisenmann (* 1923 in Ampertshausen, † 1987 in München), Staatsminister für Landwirtschaft und Forsten in Bayern (1969–1987)

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Quartale (hier viertes Quartal, Stichtag zum Quartalsende) (Hilfe dazu)

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Schweitenkirchen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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