Reichertshofen

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Reichertshofen (Begriffsklärung) aufgeführt.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Marktes Reichertshofen
Reichertshofen
Deutschlandkarte, Position des Marktes Reichertshofen hervorgehoben
48.65888888888911.466388888889381Koordinaten: 48° 40′ N, 11° 28′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: Pfaffenhofen an der Ilm
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Reichertshofen
Höhe: 381 m ü. NN
Fläche: 36,9 km²
Einwohner:

7.503 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 203 Einwohner je km²
Postleitzahl: 85084
Vorwahl: 08453
Kfz-Kennzeichen: PAF
Gemeindeschlüssel: 09 1 86 147
Adresse der
Marktverwaltung:
Schloßgasse 5
85084 Reichertshofen
Webpräsenz: www.reichertshofen.de
Bürgermeister: Michael Franken (JWU)
Lage des Marktes Reichertshofen im Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm
Ingolstadt Landkreis Aichach-Friedberg Landkreis Dachau Landkreis Eichstätt Landkreis Freising Landkreis Kelheim Landkreis Neuburg-Schrobenhausen Baar-Ebenhausen Ernsgaden Geisenfeld Gerolsbach Hettenshausen Hohenwart Ilmmünster Jetzendorf Manching Münchsmünster Pfaffenhofen an der Ilm Pörnbach Reichertshausen Reichertshofen Rohrbach (Ilm) Scheyern Schweitenkirchen Vohburg an der Donau WolnzachKarte
Über dieses Bild

Reichertshofen ist ein Markt im oberbayerischen Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm und bildet mit der Gemeinde Pörnbach die Verwaltungsgemeinschaft Reichertshofen.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie

Reichertshofen liegt in der Planungsregion Ingolstadt, an der Paar.

Ortsteile sind Agelsberg, Au am Aign, Dörfl, Gotteshofen, Hög, Langenbruck, Ronnweg, Starkertshofen, Sankt Kastl, Stöffel, Winden am Aign, Wolnhofen, Siedlung Feilenmoos und Walding. Es existieren folgende Gemarkungen: Feilenforst, Gotteshofen, Hög, Langenbruck, Reichertshofen, Winden am Aign.

[Bearbeiten] Geschichte

Reichertshofen wurde urkundlich erstmals um das Jahr 1100 erwähnt. Der Markt war seit 1505 Pflegamt und gehörte zum 1777 zu Bayern gekommenen wittelsbachischen Herzogtum Neuburg-Sulzbach. Reichertshofen besaß ein Marktgericht mit magistratischen Eigenrechten. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige politische Gemeinde. 1971 schloss sich die Gemeinde Gotteshofen dem Markt an. 1972 erfolgte die Auflösung des bisherigen Landkreises Ingolstadt, der Markt Reichertshofen kam zum Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm. Ebenfalls 1972 erfolgte die Eingemeindung der östlichen Nachbargemeinden Hög, Langenbruck und Winden am Aign.

Am 9. August 1968 stürzte beim Ortsteil Langenbruck ein Passagierflugzeug auf die Autobahn. Dabei kamen 48 Menschen ums Leben. (→ British-Eagle-Flug 802)

siehe auch: Liste der Baudenkmäler in Reichertshofen

[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung

Auf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 4.497, 1987 dann 5.624 und im Jahr 2001 7.423 Einwohner gezählt. Stand 30. September 2007 waren es 7.518 Einwohner.

[Bearbeiten] Politik

Bürgermeister ist Michael Franken (JWU).

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 4996 T€, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 1880 T€.

Im Gemeinderat befinden sich zur Zeit die Parteien CSU, JWU, SPD, FWG und LUB.

[Bearbeiten] Wappen

Das Wappen zeigt "auf blauem Grund zwei silberne abgewendete Reiherhälse mit roten Schnäbeln."

[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur

[Bearbeiten] Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft

Stand 1998 existieren nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 766 und im Bereich Handel und Verkehr 412 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gibt es demnach insgesamt 2465. Im verarbeitenden Gewerbe arbeiten 24 Betriebe, im Bauhauptgewerbe zehn. Zudem bestehen - Stand 1999 - 102 landwirtschaftliche Betriebe mit einer agrarisch genutzten Fläche von 1670 ha, davon 1237 ha Ackerfläche und 430 ha Dauergrünfläche.

[Bearbeiten] Verkehr

Reichertshofen liegt im Umland Ingolstadts sehr zentral zwischen den großen Wirtschaftsstandorten Nürnberg, München, Augsburg und Regensburg am Kreuzungspunkt der Bundesstraßen 13 und 300. Für den Fernverkehr existiert mit der BAB-Ausfahrt Langenbruck direkter Anschluss an die A 9. Schienengebunden bestehen Personen- und Gütertransportmöglichkeiten über den Bahnhof Baar-Ebenhausen, der an der Bahnstrecke München-Nürnberg liegt. Bis 2011 besaß die Gemeinde den eigenen Bahnhof Reichertshofen. Durch Streckenoptimierungsversuche der Deutschen Bahn bedingt wurde der Verlauf der Bahnlinie jedoch begradigt, was eine ersatzlose Verlegung des Bahnhofes an die Nachbargemeinde Baar-Ebenhausen zur Folge hatte. Der nächstgelegene Flughafen ist der ca. neun Kilometer entfernte Fliegerhorst Ingolstadt/Manching und der Flughafen München (ca. 40 Km).

[Bearbeiten] Persönlichkeiten

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Quartale (hier viertes Quartal, Stichtag zum Quartalsende) (Hilfe dazu)

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Reichertshofen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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