Shane Kelly
| Shane Kelly in Geelong (Australien) 2010 | |
| zur Person | |
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| Geburtsdatum | 7. Januar 1972 |
| Nation | |
| zum Team | |
| Disziplin | Bahn |
| Wichtigste Erfolge | |
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1995, 1996 und 1997: Weltmeister - 1000m-Zeitfahren |
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| Infobox zuletzt aktualisiert: : 9. Juni 2011 | |
Shane Kelly (* 7. Januar 1972 in Ararat) ist ein ehemaliger australischer Radrennfahrer. Kelly war Bahnradsportler und Spezialist für die Kurzzeitdisziplinen.
Kelly, der bereits im Juniorenalter erfolgreich war, wurde 1992 bei den Olympischen Sommerspielen in Barcelona Zweiter im 1000m-Zeitfahren. Denselben Platz belegte er 1993 bei den Bahnrad-Weltmeisterschaften in Hamar. 1994 wurde er Dritter den Weltmeisterschaften und gewann den 1000m-Zeitfahrwettbewerb bei den Commonwealth Games.
1995 wurde Kelly in Bogotá mit Weltrekordzeit Weltmeister im 1000m-Zeitfahren. Er verteidigte den Titel im folgenden Jahr und gewann einen weiteren Weltmeistertitel mit Gary Neiwand und Darryn Hill im Teamsprint.
Bei den Olympischen Spielen 1996 in Atlanta unterlief Shane Kelly, der als Weltmeister und Rekordhalter angetreten war, ein folgenschwerer Fehler: Beim Start zum Zeitfahren rutschte er mit dem Fuß aus der Pedale und fuhr gar nicht erst los.[1]
1997 wurde Kelly erneut Weltmeister über den Kilometer, im Teamsprint wurde das Team Dritter. 1998 gewann Kelly seine Spezialdisziplin bei den Commonwealth Games, bei den Bahnrad-Weltmeisterschaften holte er im Zeitfahren und im Teamsprint jeweils zweite Plätze. 1999 folgte ein weiterer zweiter Platz im Zeitfahren bei der Rad-WM.
Bei den Olympischen Sommerspielen 2000 in Sydney startete Kelly wieder im Zeitfahren und gewann diesmal eine Bronzemedaille. Nachdem Kelly 2001 die Ozeanienmeisterschaft gewonnen hatte, belegte er 2002 bei den Weltmeisterschaften den zweiten und 2003 nochmals einen dritten Platz. 2004 startete er bei den Olympischen Sommerspielen in Athen im Zeitfahren, im Teamsprint und im Keirin und belegte zweimal den vierten Platz. Im Keirinfinale unterstützte Kelly seinen Mannschaftskameraden Ryan Bayley, der die Goldmedaille gewann, und wurde selbst Dritter.
Da bei den Olympischen Sommerspielen 2008 das 1000m-Zeitfahren aus dem Programm genommen wurde, verlegte sich Kelly seit 2004 neben dem Teamsprint zunehmend auf die Disziplin Keirin. 2005 wurde er im Keirin Dritter der Weltmeisterschaften, im Jahr 2006 belegte er denselben Rang im Teamsprint. Bei den Olympischen Spielen 2008 gelang es Kelly, das Finale im Keirin zu erreichen und wurde Vierter.
Kelly wurde 2004 mit der Medal of the Order of Australia (OAM) geehrt.
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ abc.net.au: „Shane Kelly“ (englisch) (Version vom 17. August 2000 im Internet Archive)
Weblinks [Bearbeiten]
- Shane Kelly in der Datenbank von Radsportseiten.net
- Shane Kelly auf Sports-Reference.com (englisch)
- Profil beim australischen Radsportverband
1995 van Eijden/Fiedler/Hübner | 1996 Hill/Kelly/Neiwand | 1997, 1998 Le Quellec/Roussea/Tournant | 1999, 2000, 2001 Gané/Rousseau/Tournant | 2002 Staff/Hoy/McLean | 2003 Bergemann/Wolff/Fiedler | 2004 Bourgain/Gané/Tournant | 2005 Hoy/Queylly/Staff | 2006, 2007 Baugé/Bourgain/Tournan | 2008 Baugé/Sireau/Tournan | 2009 Baugé/Bourgain/Sireau | 2010 Förstemann/Levy/Nimke | 2011 Enders/Levy/Nimke | 2012 Perkins/Sunderland/Glaetzer | 2013 Enders/Bötticher/Levy
1966 Pierre Trentin | 1967, 1968, 1970 Niels Fredborg | 1969 Gianni Sartori | 1971, 1974 Eduard Rapp | 1973 Janusz Kierzkowski | 1975 Klaus-Jürgen Grünke | 1977, 1978, 1979, 1981 Lothar Thoms | 1982 Fredy Schmidtke | 1983 Sergei Kopylow | 1986 Maic Malchow | 1985, 1989 Jens Glücklich | 1987 Martin Vinnicombe | 1990 Aleksandr Kiritschenko | 1991 José Moreno | 1993, 1994 Florian Rousseau | 1995, 1996, 1997 Shane Kelly | 1998, 1999, 2000, 2001 Arnaud Tournant | 2002, 2004, 2006, 2007 Chris Hoy | 2003, 2009, 2011, 2012 Stefan Nimke | 2005 Theo Bos | 2008, 2010 Teun Mulder | 2013 François Pervis
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Kelly, Shane |
| KURZBESCHREIBUNG | australischer Radrennfahrer |
| GEBURTSDATUM | 7. Januar 1972 |
| GEBURTSORT | Ararat |