Spione wie wir
| Filmdaten | |
|---|---|
| Deutscher Titel | Spione wie wir |
| Originaltitel | Spies Like Us |
| Produktionsland | USA |
| Originalsprache | Englisch |
| Erscheinungsjahr | 1985 |
| Länge | 98 Minuten |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Stab | |
| Regie | John Landis |
| Drehbuch | Lowell Ganz Dan Aykroyd Dave Thomas Babaloo Mandel |
| Produktion | Bernie Brillstein George Folsey Jr. |
| Musik | Elmer Bernstein Paul McCartney |
| Kamera | Robert Paynter |
| Schnitt | Malcolm Campbell |
| Besetzung | |
|
|
Spione wie wir (Originaltitel: Spies Like Us) ist eine US-amerikanische Filmkomödie aus dem Jahr 1985. Der Regisseur war John Landis, das Drehbuch schrieben Dan Aykroyd, Lowell Ganz, Babaloo Mandel und Dave Thomas. Die Hauptrollen spielten Chevy Chase und Dan Aykroyd.
Inhaltsverzeichnis |
Handlung [Bearbeiten]
Austin Millbarge (Dan Aykroyd), ein Kryptografieexperte, und Emmett Fitz-Hume (Chevy Chase) ein untergeordneter Pressesprecher des US-Außenministeriums, bewerben sich als Spezialagenten der Regierung. Sie werden während des Eignungstests beim Schummeln erwischt, bekommen aber ein Angebot, für die CIA eine streng geheime Mission zu übernehmen. Sie wissen nicht, dass sie lediglich als Köder benötigt werden, um von den anderen, wirklichen Agenten abzulenken, welche nach Tadschikistan eindringen und eine sowjetische Interkontinentalrakete starten sollen, die als Ziel zum Testen einer Laserkanone der Strategic Defense Initiative dienen sollte.
Millbarge und Fitz-Hume werden in einem Crashkurs fürs Feld ausgebildet und nach Zentralasien geschickt. Die zwei können als KGB-Agenten entkommen und begegnen dabei unwissenderweise auch dem richtigen Agententeam, Dr. Hadley und Karen Boyer, die als Ärzte bei afghanischen Freiheitskämpfern untergetaucht sind. Nach einer katastrophalen Vorstellung Fitz-Humes und Millbarges als zwei noch nicht eingetroffene Doktoren sehen sie sich gezwungen, über die russische Grenze zu flüchten, wobei sie prompt eine unangenehme Begegnung mit dem KGB und den Grenzwachen hinter sich bringen müssen. Gleichzeitig jedoch scheitert die Mission der eigentlichen Agenten, und Boyer schließt sich Millbarge und Fitz-Hume an. Gemeinsam überwältigen sie die Wachmannschaft der Interkontinentalrakete. Daraufhin erhalten sie Anweisungen von der SDI, bestimmte Operationen an der Raketensteuerung durchzuführen.
Nach der Eingabe des Startcodes beginnt allerdings die automatische Startprozedur der mobilen Abschussrampe, und kurz darauf startet die Rakete. Der Versuch, die Rakete durch die Laserabwehrvorrichtung abzuschießen, scheitert allerdings. Die den Test durchführenden Militärs haben jedoch diese Möglichkeit mit einkalkuliert: Anstatt den betroffenen Regierungen, die sich nun zu einem Atomkrieg rüsten, von dem illegalen Projekt zu erzählen, beschließen sie einfach, die Ereignisse mit der Begründung auszuharren, dass der Kalte Krieg und das atomare Wettrüsten sowieso ein sinnloses Unterfangen seien, da das Potential des Atomarsenals ja nie wirklich ausgeschöpft würde.
Millbarge und Fitz-Hume finden im letzten Augenblick einen Weg, die Rakete von ihrem Kurs abzubringen, indem sie die Programmierung der Rakete nachträglich korrigieren. Die Rakete ändert ihren Kurs und zerstört sich im All selbst; daraufhin wird die Geheimbasis der Verschwörer gestürmt und die Schuldigen festgenommen. Im Anschluss an die Affäre leiten Fitz-Hume und Millbarge eine geheime Abrüstungsverhandlung - mit der Wachmannschaft der Rakete als Delegierte der Sowjetunion und als "Verhandlungsinstrument" das Spiel Risiko verbunden mit Trivial Pursuit.
Hintergründe [Bearbeiten]
- Die Produktionskosten betrugen ca. 17 Millionen US-Dollar. Der Film spielte in den Kinos der USA über 56 Millionen US-Dollar ein.
- Im Film haben viele Regisseure einen Cameo-Auftritt: Neben John Landis spielen auch Terry Gilliam, Sam Raimi, Joel Coen, Costa-Gavras und Frank Oz in kleinen Rollen mit. Auch der Musiker B.B. King und der Entertainer Bob Hope haben Cameo-Auftritte.
- Der russische Satz über die Art des Auftrages, den Dan Aykroyd den KGB-Agenten mitteilt, bedeutet übersetzt: "Je weniger man weiß, desto besser!"
- Die im Film verwendeten geografischen Koordinaten verweisen tatsächlich auf ein Gebiet in Texas (Paducah, TX 79248, USA).
- 2009 gab es in der Animationsserie Family Guy eine Folge in der achten Staffel mit dem Titel Spies Reminiscent of Us, welche direkt auf den Film anspielt und bei denen Aykroyd und Chase sich selber sprachen. In der Folge wird behauptet, dass Reagan der Film so gut gefiel, dass er beide Schauspieler tatsächlich zu Geheimagenten machte.
Kritik [Bearbeiten]
„Mit Zitaten aus einschlägigen Agenten- und Kriegsfilmen gespickte Agentenklamotte, die trotz aller Längen und Albernheiten als methodische Attacke gegen Hurra-Patriotismus und militärisches Machtgehabe zu verstehen ist.“
Weblinks [Bearbeiten]
- Spione wie wir in der Internet Movie Database (englisch)
- Spione wie wir im Lexikon des Internationalen Films
- Sammlung von Kritiken zu Spione wie wir bei Rotten Tomatoes (englisch)
- Vergleich der Schnittfassungen deutsches Video und TV-Fassung und DVD Fassung von Spione wie wir bei Schnittberichte.com
- The New York Times: Spies Like Us (englisch)
- Einige Filmzitate (englisch)
- Spies Like Us – eine Filmkritik (englisch)
Einzelnachweise [Bearbeiten]
Schlock – Das Bananenmonster | Kentucky Fried Movie | Ich glaub’, mich tritt ein Pferd | Blues Brothers | American Werewolf | Die Glücksritter | Unheimliche Schattenlichter | Kopfüber in die Nacht | Spione wie wir | ¡Drei Amigos! | Amazonen auf dem Mond | Der Prinz aus Zamunda | Oscar – Vom Regen in die Traufe | Bloody Marie – Eine Frau mit Biß | Beverly Hills Cop III | Eine Familie zum Kotzen | Blues Brothers 2000 | Susan’s Plan | Burke & Hare