Stadtwerke Hannover

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Stadtwerke Hannover AG
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Rechtsform Aktiengesellschaft
Gründung 21. Dezember 1970
Sitz Hannover
Leitung Michael G. Feist (Vorsitzender), Harald Noske, Jochen Westerholz
Mitarbeiter 2.591 (Stand: 2013)
Umsatz 2,45 Mrd. Euro. (Stand: 2013)
Branche Energiewirtschaft
Produkte Strom, Gas, Fernwärme, Trinkwasser, EnergiedienstleistungenVorlage:Infobox Unternehmen/Wartung/Produkte
Website www.enercity.de
enercity-Leuchtreklame

Die Stadtwerke Hannover AG (enercity) in Hannover ist ein kommunales Energieversorgungs- und Dienstleistungsunternehmen. Es deckt die Grundversorgung der Bevölkerung und der Industrie mit Strom, Gas, Fernwärme und Trinkwasser ab. Mit etwa 2.591 Mitarbeitern und einem Umsatz von rund 2,45 Mrd. Euro zählt es zu den zehn größten Energieversorgungsunternehmen Deutschlands. Für Privatkunden bietet das Unternehmen Energie und Dienstleistungen in Hannover und in der Region Hannover an, für Geschäftskunden auch deutschlandweit. Die Marke "enercity" wurde 1996 für besondere Effizienzprogramme und -produkte etabliert. Seit 2000 ist „enercity – positive energie“ die Dachmarke des Unternehmens. Eigentümer sind die Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft Hannover (75,09 %), die Thüga AG (24 %) und die Region Hannover (0,91 %).

Geschichte[Bearbeiten]

Gaswerk Glocksee an der Ihme, heute nicht mehr existent

[Datei:Siegelmarke Städtisches Elektrizitätswerk Hannover W0238549.jpg|thumb|Siegelmarke Städtisches Elektrizitätswerk Hannover]] Schon gegen Mitte des 16. Jahrhunderts existierte in Hannover eine Wasserverteilung über ein Brunnensystem und Wasserleitungen, das über 300 Jahre lang mittels ständiger Ausbauten und Wartungen erhalten werden konnte. 1875 jedoch fasste der Magistrat den Entschluss, ein Grundwasserwerk in Ricklingen zu erbauen Die Einwohnerzahl Hannovers von mehr als 100.000 machte diese Entscheidung notwendig, da die einfachen Brunnen dem Wasserbedarf der Stadt nicht mehr gewachsen waren.

1878 nahm das neue Werk in Ricklingen seinen Betrieb auf. Es war allerdings nicht der erste große Energielieferant, von dem die Stadt Hannover profitierte: Bereits 1825 war ein Vertrag mit der Londoner Imperial-Continental-Gas-Association (ICGA) abgeschlossen worden, der das britische Unternehmen mit der Aufgabe betraute, die alten, noch mit Talg betriebenen Straßenlampen durch neue Gaslampen zu ersetzen, diese zu betreiben und zu warten. Hierzu wurde noch im selben Jahr der Vertragsunterzeichnung das Gaswerk Glocksee errichtet.

1883 folgte dem Wasserwerk Ricklingen und dem Gaswerk Glocksee eine Blockanlage zur Erzeugung elektrischer Energie. 1891 ging schließlich das erste Elektrizitätswerk in der Osterstraße ans Netz. Alle einzelnen Werke wurden 1922 zu einem Regiebetrieb zusammengefasst: den städtischen Betriebswerken.

Die Nachkriegszeit war durch Wiederaufbaumaßnahmen und das Wirtschaftswunder geprägt, wovon auch die städtischen Betriebswerke profitierten. Neue Anlagen wurden eingerichtet und die Erweiterung der Netze in vorher noch nicht erschlossene Gebiete gefördert. Ab 1952 hieß das Versorgungsunternehmen offiziell Städtische Betriebswerke.

Nachdem das Wirtschaftswunder der Nachkriegszeit und insbesondere der Aufschwung der späten 1960er Jahren den Stadtwerken (bis Ende 1952: Städtische Betriebswerke) bis zu zweistellige Zuwachsraten beschert hatte, beschloss der Rat der Stadt Hannover im November 1970 die Umwandlung der Versorgungseinrichtungen in eine Aktiengesellschaft; alleiniger Aktionär der Stadtwerke Hannover AG wurde am 21. Dezember 1970 die Landeshauptstadt Hannover. Die Umwandlung der Stadtwerke in eine Aktiengesellschaft war notwendig, um Stadtwerke und Üstra in der Holding Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft Hannover mbH (VVG) zusammenfassen zu können.

Die Förderung von Erdgas begann Anfang der 1970er Jahre, 1982 wurde der erste Kavernenspeicher in Empelde in Betrieb genommen, und 1989 begann der Betrieb des Gemeinschaftskraftwerks in Stöcken.

Die Hauptverwaltung befindet sich seit 1975 im Ihme-Zentrum im hannoverschen Stadtteil Linden-Mitte.

Unternehmen[Bearbeiten]

20-stöckiges Hauptverwaltungsgebäude im Ihme-Zentrum

Die Stadtwerke Hannover AG (enercity) gehört mit einem Jahresumsatz von rund 2,45 Milliarden Euro zu den größten kommunalen Energieversorgern Deutschlands. Sie bietet unter der Dachmarke "enercity - positive energie" Strom, Gas, Fernwärme, Trinkwasser und Dienstleistungen an.

Das Stammkapital von enercity gehört zu 75,09 Prozent der Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft Hannover (VVG). Weitere 24 Prozent befinden sich im Besitz der Thüga AG mit Sitz in München, an der wiederum die Stadtwerke Hannover beteiligt sind. Die restlichen 0,91 Prozent gehören der Region Hannover.

enercity hält mehrere Beteiligungen an Energieunternehmen in der Region Hannover und führt das operative Geschäft für die beiden großen Kraftwerke in den Stadtteilen Stöcken und Linden sowie für den Gasspeicher in Empelde.

Seit Anfang der 1990er Jahre engagiert sich das Unternehmen für den Einsatz von Biomasse zur klimafreundlichen Wärme- und Stromerzeugung. Das größte Projekt in diesem Zusammenhang ist die Übernahme von Anteilen der Danpower GmbH im Jahr 2006.

Leuchtröhrenwand des KundenCenter von enercity (ehemaliges enercity expo Café)

enercity bildet jährlich 31 Menschen in einem technischen oder kaufmännischen Beruf aus oder bietet ein duales Studium an. Des Weiteren fördert enercity ehemalige Auszubildende mit einem Stipendium für ein Vollzeitstudium und unterstützt die Initiative "Deutschlandstipendium" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. enercity wurde 2010 mit dem audit berufundfamilie zertifiziert (Reauditierung 2013).

Neben Angeboten zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie bietet es auch gesundheitsfördernde Maßnahmen, wie Ernährungsberatungen und Rückenschule sowie eine Betriebssportgemeinschaft an.

Das KundenCenter von enercity befindet sich im ehemaligen enercity expo Café in der Ständehausstraße 6 in Hannover am Kröpcke. Dort erhalten Kunden sowohl Preis-, Produkt- und Rechnungsinformationen als auch Beratungen zum Thema Haushaltstechnik und Energiesparen. Das Gebäude wurde von enercity außen mit einer Lichtkunst-Fassade verschönert.

Geschäftsfelder/Produkte[Bearbeiten]

In der Region Hannover beliefert das Unternehmen über 650.000 Menschen mit Strom, Gas, Fernwärme, Trinkwasser und Energiedienstleistungen.

Strom, Fernwärme[Bearbeiten]

Die Stadtwerke betreiben zur Produktion von Strom und Fernwärme in Hannover drei Kraftwerke: das Heizkraftwerk Linden in Linden-Nord, das Kraftwerk Herrenhausen in Leinhausen (beide mit Erdgas betrieben) sowie zusammen mit VW das Gemeinschaftskraftwerk Hannover in Stöcken (mit Steinkohle betrieben). 70 Prozent des selbst erzeugten Stroms werden in diesen drei Heizkraftwerken erzeugt.

Fernwärme wurde 1962 in Hannover eingeführt. Nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung wird die Abwärme aus der Stromerzeugung der drei Kraftwerke den Kunden als Raum- oder Prozesswärme geliefert.

enercity erweitert die Strom-Produkte neben Standardprodukten im Grundversorgungstarif um Produkte mit Rabatt-Optionen oder Umweltstrom-Angeboten.

Gas[Bearbeiten]

Als weiteren Energieträger bietet enercity Gas an, das direkt über die Leitungen ins Haus kommen und z. B. zum Beheizen der Wohnung und zum Kochen genutzt werden kann. Das Gas wird zum größten Teil aus Erdgasspeichern, wie der Gasspeicher Hannover GmbH, gewonnen oder es entsteht in Biogasanlagen. Erdgas wird auch über Erdgastankstellen als Kraftstoffalternative für Fahrzeuge zur Verfügung gestellt.

enercity erweitert die Gas-Produkte neben Standardprodukten im Grundversorgungstarif um Produkte mit Rabatt-Optionen oder Umweltgas-Angeboten.

Wasser[Bearbeiten]

Die Wasserwerke Elze-Berkhof und Fuhrberg, 25 Kilometer nördlich von Hannover gelegen, fördern und pumpen stündlich jeweils bis zu 4.300 Kubikmeter Trinkwasser in die Landeshauptstadt. Damit produzieren beide Wasserwerke jeweils etwa 45 Prozent des insgesamt nach Hannover eingespeisten Trinkwassers und stellen die wichtigste Säule der Wassergewinnung für über 650.000 Menschen in der Region Hannover dar.[1]

Holzenergie[Bearbeiten]

Das enercity HolzenergieCenter Hannover in Hannover-Stöcken ist ein im Jahre 2007 eröffneter Unternehmensteil, in dem Kunden verschiedene Brennholzsorten in Form von Holzhackschnitzeln, Scheitholz oder Holzpellets im Direktverkauf erwerben können. Das enercity HolzenergieCenter ist Teil des von Hannover koordinierten EU Programms CONCERTO, das als Klimaschutz-Modellprojekt die energieoptimierte Sanierung von mehr als 300 Wohnungen sowie den Einsatz erneuerbarer Energien unterstützt. Große Teile des Holzes stammen aus Wäldern der Region Hannover sowie den nördlich im Wassergewinnungsgebiet Fuhrberger Feld liegenden rund 1.800 Hektar umfassenden Stadtwerke-Wäldern.

Beteiligungen (Auszug)[Bearbeiten]

Clevergy GmbH & Co. KG[Bearbeiten]

Im Oktober 2013 wurden mit Wirkung zum 1. November 2013 die Anteile an der Clevergy GmbH & Co. KG an die LichtBlick SE verkauft. An der Clevergy GmbH & Co. KG waren enercity und die N-ERGIE Aktiengesellschaft aus Nürnberg jeweils mit 50 Prozent beteiligt. Das Energieunternehmen wurde Anfang 2008 gegründet und bot im Baukastenprinzip individuell gestaltbare Stromtarife für Privatkunden über das Internet an.

Danpower GmbH[Bearbeiten]

Die Danpower GmbH ist ein bundesweit tätiges Wärmeversorgungs- und Contractingunternehmen mit Sitz in Potsdam. Es ist spezialisiert im Bereich dezentrale Energieversorgung und regenerative Energien mittels Kraft-Wärme-Kopplung und für den Einsatz von Biomasse. Seit 2006 ist enercity an Danpower beteiligt und hält mittlerweile 84,9 Prozent der Geschäftsanteile.

enercity Contracting GmbH[Bearbeiten]

Im Januar 2009 hat enercity die hundertprozentige Tochter enercity Contracting GmbH gegründet, die die Vertriebsaktivitäten von enercity in dem Geschäftsfeld Contracting (Erstellen und Betreiben dezentraler Energieanlagen im Kundenauftrag) übernimmt.

enercity Netzgesellschaft mbH[Bearbeiten]

Die Strom-, Gas-, Wasser- und Fernwärmeinfrastruktur von enercity wird seit 1. Januar 2007 von der hundertprozentigen Tochter enercity Netzgesellschaft mbH bewirtschaftet, die darüber hinaus die Betreiberrolle für das Strom- und Gasnetz gemäß dem Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) wahrnimmt. Den operativen Netzbetrieb führt enercity im Auftrag der enercity Netzgesellschaft mbH durch.

enercity-Fonds proKlima GbR[Bearbeiten]

Der im Juni 1998 gegründete und bis heute europaweit einzigartige Klimaschutzfonds proKlima wird finanziert von den Städten Hannover, Hemmingen, Laatzen, Langenhagen, Ronnenberg und Seelze (zusammen das proKlima-Fördergebiet) sowie von enercity. enercity trägt mit ca. 75 % Anteil den Großteil des jährlichen Fondsvolumens von rund 4,4 Millionen Euro. proKlima bewilligte von 1998 bis 2012 Fördermittel in Höhe von circa 52 Millionen Euro. Die Vergabe des Geldes erfolgt nach festgelegten Kriterien: Die CO2-Effizienz, die absolute CO2-Reduzierung, die Multiplikatorenwirkung und der Innovationsgrad der Maßnahmen sind dabei ausschlaggebend.

Energie-Projektgesellschaft Langenhagen mbH[Bearbeiten]

An der Energie-Projektgesellschaft Langenhagen mbH sind die Stadt Langenhagen und enercity zu je 50 Prozent beteiligt. Das Unternehmen wurde 1994 gegründet. Seine Hauptziele sind, eine wirtschaftliche, ressourcen- und klimaschonende Energieversorgung auf kommunaler Ebene zu realisieren sowie die verbrauchsbedingten Emissionen zu reduzieren. Zu den Geschäftsfeldern des Unternehmens zählen die Planung, der Bau und der Betrieb effizienter Strom- und Wärmeproduktionsanlagen sowie die ökologische Energieverteilung. Ein Schwerpunkt ist die Nahwärmeversorgung von Wohnhäusern und anderen Gebäuden durch den Einsatz von modernen Blockheizkraftwerken.

Gasspeicher Hannover GmbH[Bearbeiten]

Gemeinsam mit der Erdgas Münster GmbH unterhält enercity mit einem Anteil von 68,35 % einen Erdgasspeicher mit vier Kavernen in der Nähe von Hannover in Ronnenberg-Empelde, die Gasspeicher Hannover GmbH (GHG), dessen Kapazitäten zurzeit erweitert werden. Die GHG ist für Bau und Betrieb dieser Untertagegasspeicher zuständig.

Gemeinschaftskraftwerk Hannover GmbH[Bearbeiten]

Die Energieerzeugungsanlage Gemeinschaftskraftwerk Hannover entstand in Zusammenarbeit mit dem Volkswagenwerk Hannover sowie der Continental AG in Hannover-Stöcken. Das Heizkraftwerk deckt den gesamten Prozess- und Raumwärmebedarf von VW-Nutzfahrzeuge sowie die Grundlast an Fernwärme und Strom für das Versorgungsgebiet von enercity. Mit Kaufvertrag vom 23. Juni 2010 hat enercity von der Continental Reifen Deutschland GmbH, Hannover, deren 10,2-prozentigen Anteil an der Gemeinschaftskraftwerk Hannover GmbH erworben. enercity hält damit einen Anteil von 84,7 %.

Gemeinschaftskraftwerk Hannover-Linden GmbH[Bearbeiten]

Am Heizkraftwerk Linden in Hannover-Linden hält enercity einen Anteil von 90 %.

htp GmbH[Bearbeiten]

Logo htp GmbH

Ab 1996 vermarktete enercity das eigene Telekommunikationsnetz zur Steuerung ihrer Anlagen über eine eigens gegründete Gesellschaft. Die Netzgesellschaft htp GmbH ist ein in der Region um Hannover, Braunschweig und Hildesheim etabliertes Telekommunikationsunternehmen mit über 80.000 Privat- und Geschäftskunden (Stand: 2010). enercity hält 50 Prozent der Anteile an htp, die anderen 50 Prozent werden von der EWE AG mit Sitz in Oldenburg gehalten.

Kraftwerk Mehrum GmbH[Bearbeiten]

Am mit Steinkohle betriebenen Kraftwerk Mehrum hat enercity einen Anteil von 83,3 % und die Braunschweiger Versorgungs-AG einen Anteil von 16,7 %.

Metegra GmbH[Bearbeiten]

Die Metegra GmbH ist eine Gesellschaft zur Prüfung, Eichung, Parametrierung und Instandsetzung von Messgeräten. Die Geräte dienen der Verrechnung von Strom, Gas, Wasser und Wärme. enercity und die E.ON Avacon AG haben die Metegra GmbH im Jahre 2000 gegründet. Zum 1. Januar 2011 konnten die Mainova Service Dienste GmbH, ein Tochterunternehmen der Mainova AG , Frankfurt am Main, und die CentraPlus GmbH, ein Tochterunternehmen der N-ERGIE AG, Nürnberg, als gleichberechtigte Gesellschafter der Metegra GmbH gewonnen werden. enercity hält einen Anteil von 25 %.

Stadtwerke Wunstorf GmbH & Co. KG[Bearbeiten]

Die Stadtwerke Wunstorf GmbH & Co. KG versorgen rund 10.000 Haushalte und Gewerbetreibende mit Strom, Erdgas und Wärme in der Region Wunstorf. Bei dem kommunalen Unternehmen wird die Mehrheit der Anteile von der Stadt Wunstorf - über die Bäderbetriebe – gehalten. Neben der E.ON Avacon AG ist enercity mit einem Anteil von 34 % beteiligt.

Thüga Holding GmbH & Co. KG aA[Bearbeiten]

Im Dezember 2009 hat eine Gruppe kommunaler Unternehmen unter Beteiligung von enercity sämtliche Anteile an der Thüga AG über die Thüga Holding GmbH & Co. KGaA von der E.ON Ruhrgas AG , einer hundertprozentigen Tochter der E.ON AG , erworben. enercity erwartet sich davon positive Ergebnis- und Wachstumseffekte sowie Kooperationsoptionen zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit. enercity hält einen Anteil von 20,53 %

Engagement[Bearbeiten]

enercity engagiert sich im kulturellen, sozialen und sportlichen Bereich mit verschiedenen Projekten. So ist das Unternehmen Gründungspartner und Hauptsponsor des Jungen Schauspiels Hannover und unterstützt jährlich ein Jugendtheaterprojekt, an dem Jugendliche aus Hannover mitwirken können.

Als Hauptsponsor unterstützt enercity seit 2005 das vom Jazz Club Hannover veranstaltete Musikfestival „enercity swinging hannover“. Das traditionelle Open-Air-Festival mit namhaften Künstlern findet seit über 40 Jahren am Himmelfahrtstag auf dem Trammplatz in Hannover statt. Ebenfalls gefördert wird der am Vortag stattfindende Jazzbandball.

Seit 1. November 2012 unterstützt enercity den Verein Hannover 96 in der Fußball-Bundesliga als Co-Sponsor. Außerdem fördert enercity seit Sommer 2010 die TSV Hannover-Burgdorf in der Handball-Bundesliga als Trikot-Sponsor.

Am 8. April 2011 wurde mit Unterstützung der Landeshauptstadt Hannover der enercity Härtefonds e.V. gegründet. Der Verein soll soziale Härten bei Strom-, Gas- und Wassersperrungen vermeiden helfen. Der Verein ist mit jährlich 150.000 € ausgestattet. Er ist das Ergebnis eines langjährigen Konsultationsprozesses mit gesellschaftlichen und behördlichen Akteuren aus dem Sozialsektor.

Literatur[Bearbeiten]

  • Olaf Grohmann: Geschichte der Wasser- und Energieversorgung der Stadt Hannover: von den Anfängen bis zur Gegenwart, Hannover, 1999, S. 148–155, 202–207, 240–244
  • Rainer Ertel: Stadtwerke Hannover AG, in: Stadtlexikon Hannover, S. 587f.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. water-click.de: Die Wassergewinnung im Fuhrberger Feld