USS Bainbridge (DD-246)

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USS Bainbridge (DD-246)

Die USS Bainbridge (DD-246) war ein Zerstörer der Clemson-Klasse, der während des Zweiten Weltkrieges für die US Navy im Einsatz war.

Bau[Bearbeiten]

Die dritte USS Bainbridge wurde am 12. Juni 1920 bei New York Shipbuilding Corp., Camden, N, J. auf Kiel gelegt. Gesponsert wurde das Schiff von Juliet Edith Greene, der Ur-Urenkelin von Kommodore Bainbridge. In Dienst gestellt wurde DD-246 am 9. Februar 1921 unter Lieutenant Commander E.l Thebaud und wurde der atlantischen Flotte zugeordnet.

Einsätze[Bearbeiten]

Zwischenkriegszeit[Bearbeiten]

Die Bainbridge operierte dabei an der Ostküste und in der Karibik und nahm an Übungen und Manövern bis zum Oktober 1922 teil. Danach verlegte sie in türkische Gewässer. Am 16. Dezember 1922 rettete sie rund 500 Überlebende des brennenden französischen Militärtransporters Vinh-Long gut 10 Seemeilen vor Konstantinopel. Für außerordentliche Tapferkeit und Heldenmut bekam Lieutenant Commander W.A. Edwards die Medal of Honor verliehen.

Sie diente im nächsten Jahr, stationiert in Newport, Rhode Island, als vorübergehendes Flaggschiff der Aufklärungsflotte und dann im 14. Geschwader der atlantischen Aufklärungsflotte. Zwischen 1923 und 1928 nahm sie an zahlreichen Übungen und Manövern teil. Meistens in den Sommermonaten nahm DD-246 an Übungsprogrammen der Aufklärungsflotte teil, oftmals mit Reservisten. Am 23. Dezember 1930 wurde sie außer Dienst gestellt und der Reserve zugeteilt. Im März 1932 wurde sie wieder teilweise in den aktiven Dienst gestellt und diente in der 19. rotierenden Reservedivision, wo sie an vielen Reserveübungen teilnahm. Am 5. September 1933 wurde sie wieder voll in den aktiven Dienst gestellt, diesmal in der 8. Zerstörer-Division der Aufklärungsflotte. Kurzzeitig diente sie in der Special Service Squadron in den Florida Keys und der Guantánamo-Bucht, Kuba. Später verlegte sie in den Pazifik, wo DD-246 San Diego am 5. November 1937 erreichte. Während ihrer Dienstzeit an der Westküste machte die Bainbridge Fahrten nach British Columbia, Alaska und Hawaii. Am 20. November 1937 wurde sie der Reserve in San Diego zugeteilt.

Zweiter Weltkrieg[Bearbeiten]

Wieder in Dienst gestellt am 26. September 1939 wurde die Bainbridge der 62. Division zugeteilt, die Neutralitätspatrouillen in der Kanalzone durchführte. Im Sommer 1940 kam sie nach Key West, Florida, für Aufklärungszwecke. Im Jahr 1941 unternahm sie drei Konvoi-Eskorten nach Neufundland und Island. Zwischen 1941 und Juli 1945 operierte sie als Konvoi-Eskorter an der Ostküste, an der Golfküste und in der Karibik. Ausnahmen waren fünf Trans-Atlantik-Eskortierungen (Februar – Dezember 1943). Am 1. Juli 1945 wurde das Schiff aus dem aktiven Dienst genommen und am 21. Juli in Philadelphia außer Dienst gestellt. Sie wurde am 30. November 1945 verkauft.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Die Bainbridge erhielt einen Battle Star für ihre Dienste als Konvoi-Eskorter vom 13. Juni bis zum August 1943.

Weblinks/Quelle[Bearbeiten]