Wikipedia:Kandidaturen von Artikeln, Listen und Portalen

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Autorenportal > Bewertungen > Kandidaturen von Artikeln, Listen und Portalen

Auf dieser Seite werden Artikel nominiert und diskutiert, die möglicherweise exzellent oder lesenswert sind, sowie Listen oder Portale, die möglicherweise informativ sind. Während einer Kandidatur wird entschieden, ob sie eine entsprechende Auszeichnung verdienen.

Die Auszeichnungen sollen qualitativ hochwertiges Schreiben kennzeichnen und belohnen. Durch Nominierung und Abstimmung sollen Seiten gesammelt werden, die Leser leicht als überdurchschnittlich oder hervorragend identifizieren und Autoren sich zum Vorbild nehmen können. Sie sollen Mitarbeiter motivieren, auch noch den letzten Schritt zur Verbesserung eines Artikels, einer Liste oder eines Portals zu gehen, und ihnen dafür eine kleine Anerkennung der Community zukommen lassen. Bitte beachte beim Ausarbeiten von Kritik den Kritik-Knigge. Beachte ihn auch, wenn du auf Kritik antworten willst.

Artikel, die gezielt für lesenswert kandidieren, können auch unter Wikipedia:Kandidaten für lesenswerte Artikel eingetragen werden. Das Verfahren ist dort beschrieben.

Kandidaturen für exzellente Bilder finden sich unter Wikipedia:Kandidaten für exzellente Bilder.

Vorgehen

Jeder kann einen Kandidaten zur Wahl stellen und sich an der Bewertung beteiligen. Wie du dafür vorgehst, erfährst du hier im Detail. Ein Review vor der Kandidatur ist empfehlenswert.

Bereits ausgezeichnete Artikel, Listen und Portale können zur Überprüfung des Auszeichnungsstatus erneut zur Wahl bzw. zur Abwahl gestellt werden. In letzterem Fall versuche bitte zuvor, die Seite selbst zu verbessern, Änderungen auf der Diskussionsseite oder in einem Review anzuregen und die Hauptautoren sowie das zuständige Portal auf Mängel hinzuweisen und eine angemessene Zeit auf eine Reaktion der selbigen zu warten. Wenn du eine bereits ausgezeichnete Seite nicht gut genug für ihre Auszeichnung findest, sollten auf der entsprechenden Diskussionsseite seit mehreren Wochen die Mängel genannt sein, die gegen eine bestehende Auszeichnung sprechen, bevor du hier die Aberkennung einer Auszeichnung vorschlägst.

Alle Benutzer, auch unangemeldete (IP-Benutzer), sind stimmberechtigt. Jeder hat ein Votum. Man stimmt ab, indem man seinen Diskussionsbeitrag auf dieser Seite mit einer der Bewertungen „keine Auszeichnung“, „lesenswert“ oder „exzellent“ (für Artikel) oder „informativ“ (für Listen und Portale) kennzeichnet. Die Kennzeichnungen „abwartend“ und „neutral“ sind auch möglich. Die Begründung seines Votums hinsichtlich der Qualitäten der bewerteten Seite wird empfohlen, damit der Auswerter die Entscheidungen nachvollziehen und der Autor die Kritikpunkte aufgreifen kann. Es existieren folgende unverbindliche Vorlagen zur Stimmabgabe:

 Informativ  Lesenswert  Exzellent  keine Auszeichnung  Neutral  Abwartend
{{BE|i}} {{BE|l}} {{BE|e}} {{BE|k}} {{BE|n}} {{BE|a}}
Kriterien

Alle Kandidaten müssen fachlich korrekt sein und dürfen keine gravierenden Fehler enthalten. Artikel mit Lücken in Kernbereichen sind auch dann nicht auszeichnungswürdig, wenn die Lücken auf nicht existierende Literatur zurückzuführen sind. Alle vorgeschlagenen Seiten halten sich an Wikipedia-Richtlinien und -Standards für gute Artikel, Listen oder Portale. Eine detaillierte Darstellung der unterschiedlichen Bewertungsstufen findet sich in der Kriteriendarstellung, folgende Tabelle gibt einen Überblick über die wichtigsten Punkte.

Informative Listen und Portale
  • decken ihren Informationsbereich gut strukturiert und im Wesentlichen vollständig ab
  • sind optisch und sprachlich ansprechend sowie übersichtlich und nicht überladen
  • Listen haben zudem eine Einleitung
  • Portale haben ein passendes Layout, regen zur Mitarbeit an und werden aktiv betreut
Lesenswerte Artikel
  • sind Artikel überdurchschnittlicher Qualität
  • besitzen eine verständliche Einleitung, können jedoch aufgrund tolerierter Fachsprache im Detail für Laien unverständlich sein,
  • können inhaltliche Lücken außerhalb der Kernbereiche aufweisen
Exzellente Artikel
  • sind besonders herausragende Artikel
  • sind hervorragend geschrieben und angemessen illustriert
  • behandeln ihr Thema vollständig ohne gravierende Auslassungen
  • wirken weder einschläfernd noch anbiedernd
Auswertung

Die Kandidatur wird frühestens am 10. Tag (für exzellent am 20. Tag) nach dem Einstellungsdatum ab 0:00 Uhr ausgewertet (d. h. bei einer Nominierung am 7. kann am 17. ab 0:00 Uhr ausgewertet werden, für exzellent am 27. ab 0:00 Uhr). Abgegebene Stimmen zählen bis zum Zeitpunkt der Auswertung.

Die Auswertung erfolgt primär durch eine Gewichtung und Wertung der für oder gegen die Auszeichnung vorgebrachten Argumente. Sollten keine gravierenden Mängel festgestellt worden sein, gilt folgendes Auswertungsschema: Ein Artikel ist mit einer „Lesenswert“-Auszeichnung auszuwerten, wenn die Summe aus „Exzellent“- und „Lesenswert“-Stimmen mindestens drei Stimmen mehr ergibt als die Zahl der Stimmen „keine Auszeichnung“.

Machen am 10. Tag die Exzellent-Stimmen sogar mehr als die Hälfte aller Stimmen aus, so wird die Kandidatur zur Überprüfung des Exzellent-Status um 10 auf insgesamt 20 Tage verlängert. Hat der Artikel am 20. Tag insgesamt mindestens fünf „Exzellent“-Stimmen und mindestens doppelt so viele „Exzellent“-Stimmen wie „Lesenswert“-Stimmen und „Keine Auszeichnung“-Stimmen zusammengenommen, dann gilt er als „exzellent“.

Als vorzeitig exzellent können Kandidaturen ausgewertet werden, die nach 10 Tagen mindestens zehn Exzellent-Stimmen und keine einzige „Keine Auszeichnung“-Stimme erhalten (wenn es zugleich mindestens doppelt so viele „Exzellent“-Stimmen wie „Lesenswert“-Stimmen gibt).

Eine Liste oder ein Portal ist nach 10 Tagen als „informativ“ auszuwerten, wenn bis dahin mindestens drei „Informativ“-Stimmen mehr als „Keine Auszeichnung“-Stimmen abgegeben wurden.

Enthält eine Seite auch nur einen nachgewiesenen gravierenden inhaltlichen Fehler, so ist sie unabhängig vom Abstimmungsergebnis nicht oder nur mit einem begründeten niedrigeren Status auszuzeichnen.

Wahlen mit geringer Beteiligung oder uneindeutigem Votum werden als „ergebnislos“ gewertet, so dass der Status vor der Kandidatur bestehen bleibt.

Offensichtliche Unsinnskandidaten können sofort entfernt werden.

Weist eine Kandidatur ab 24 Stunden nach Beginn fünf Voten „ohne Auszeichnung“ mehr als Auszeichnungsstimmen auf, ist die Kandidatur sofort gescheitert.

Weitere Details siehe unter Wahlmodus und Auswertung. Technische Hinweise für den Auswertenden gibt es hier.

Review des Tages

Kandidaturen sind erfolgreicher, wenn die Artikel vorher ein Review durchlaufen. Dieses bedarf aber der Mitarbeit von Wikipedianern, die sich Zeit dafür nehmen. Beteilige dich zum Beispiel am Review des Tages:


Schemazeichnung einer Coffey Still. (1) Beer (2) Dampf (3) Flüssigkeit aus dem Beer (4) Low Wine (5) Flüssigkeit aus dem Low Wine (6) White Dog (7) Kondensator

Bourbon Whiskey ist eine Variante des amerikanischen Whiskeys. Er wird als Destillat einer Getreidemischung mit mindestens 51 % Mais hergestellt. Außerdem sind in der Mischung meistens Roggen oder Gerste enthalten. Der Whiskey kann aus den gesamten USA kommen, solange sich der Hersteller an bestimmte Vorgaben in der Herstellung hält. Tatsächlich aber liegen zehn der elf großen Bourbon-Herstellungsorte in Kentucky und einer im benachbarten Virginia. In den USA ist Bourbon die populärste Whiskey-Variante.

13. April[Bearbeiten]

Diese Kandidaturen laufen mindestens bis zum 23. April/3. Mai.

Schwarze Szene[Bearbeiten]

Szenegänger beim WGT, einer der international größten Szeneveranstaltungen

Als Schwarze Szene wird seit den späten 1980er Jahren ein soziales Netzwerk, welches seinen Ursprung in der Anhängerschaft des Dark Wave und Independent hatte, bezeichnet. Dabei handelt es sich mittlerweile um ein Milieu, das sich aus Teilen verschiedener Szenen zusammensetzt und deren große Gemeinsamkeit ein ästhetisches, selbstdarstellerisches und individualistisches Konzept darstellt. Hierbei ist die „Szene“ nicht als homogene, in sich geschlossene Gruppe zu verstehen, sondern als ein Umfeld, in dem sich Menschen ähnlicher Interessen und Vorlieben bewegen. Als kleinster gemeinsamer Nenner der Szene wird die Farbe Schwarz mit all ihren Symbolwerten gesehen. Zu den gemeinsamen Interessen der Szene zählen Musik, Kunst und Mode sowie die Auseinandersetzung mit philosophischen oder von der Durchschnittsgesellschaft als negativ wahrgenommenen Themen- und Tabubereichen.

Ich sitze seit Jahren immer wieder an diesem Artikel. Ich hab ihn zwar nicht erstellt, dass war noch Benutzer:Nergal, bin aber mittlerweile wohl der Hauptautor. Die Szene ist als eine der wenigen Jugendkulturen die sich nicht (mehr) auf einen einzelnen Musikstil zurückführen lassen schon spannend.
Es würde sich anbieten, den Artikel irgendwann zum WGT, welches seit Jahren ein starkes mediales Echo erhält, auf die Hauptseite zu setzen.
Der Artikel hatte bisher zwei Reviews, das letzte endete heute am 13. April 2015.
Schon mal herzlichen Dank für alle Anmerkungen.--Fraoch Spider.svg 12:47, 13. Apr. 2015 (CEST)
  1. Nur überflogen, der Artikel selbst ist kenntnisreich (andere mögen das als FanCruft bezeichnen).
  2. Die Einleitung ist allerdings fast vollkommen unverständlich. Was sollen dort die soziologischen Ausführungen über Netzwerke, Szene, Umfeld usw.? Kann alles in den Hauptartikel. Ausgehend von dem Satz mit dem kleinsten gemeinsamen Nenner, reicht es vollkommen, einen Umriss der Kulturen zu zeichnen, die darunter zusammengefasst sind oder waren.
  3. "Auseinandersetzung mit philosophischen Themen" ist heftig übertrieben...
  4. Und um dem Vorwurf der Theoriefindung zu entgehen, müsste auch geklärt werden, wer den Begriff heute noch nutzt. Du hast ganz weit unten im Text ein paar Belege aus der Zeit um 1990, aber es erschließt sich nicht, ob er auch noch für die Entwicklungen bis heute gilt.
  5. Es wäre schon OmA-freundlich, als Bild das Achtströmungsschema ganz nach oben zu nehmen. Aber selbst das steht bei mir unter TF-Verdacht, weil es vom Erstautor gemacht ist, aber im Text nirgends von acht Strömungen die Rede ist. Zumindest wegen der Einleitung erstmal keine Auszeichnung. --Aalfons (Diskussion) 13:13, 13. Apr. 2015 (CEST)
Wegen der intensive Bearbeitung des Artikels jetzt erst mal auf  Abwartend. --Aalfons (Diskussion) 21:16, 19. Apr. 2015 (CEST)
Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen  Lesenswert. Jetzt ist der Text viel strukturierter und didaktischer. Wehmutstropfen: Ein grünes Bapperl ist nicht drin, weil der Text weiterhin gesamthaft hölzern und mMn in den Formulierungen nicht zurückgenommen genug ist. Es ist halt deine "Schreibe". Auch solche Aufzählungen wie im Rutkowski-Abschnitt oder die hilflosen Autorenlisten sind keine guten Lösungen (ich habe mitgelesen, wie sie zustande gekommen sind). Aber gesamthaft eine sehr ordentliche Arbeit und Respekt vor deinem konstruktiven Umgang mit der (überwiegend berechtigten:-) Kritik hier. --Aalfons (Diskussion) 11:27, 24. Apr. 2015 (CEST)
Danke.
Meine Schreibe… Ja. Die ist wie sie ist. So sehen auch offizielle Artikel von mir, trotz glättend- und korrigierender Eingriffe, aus.
Umgang mit Kritik: Das hier ist ein Review, dem ich meine Arbeit auch aussetzte um sie zu verbessern. Wenn ich hier angeschissen auf berechtigte Kritik reagieren würde, hätte ich hier kein Review anstreben sollen.--Fraoch Spider.svg 23:29, 26. Apr. 2015 (CEST)
  1. Naja FanCruft ist überzogen, es war nie meine primäre Szene. Aber wenn ein solches Thema mit einer Entwicklung über Jahrzehnte hinweg, dargestellt werden soll bleibt es vielleicht nicht aus. Aber Danke
  2. Kannst Du das vielleicht näher erläutern? Ich geh da gerne dran, aber ganz bin ich mir nicht sicher, was Du meinst. Die Einleitung ist so nicht von mir, aber ich versteh die recht gut. Nun bin ich aber auch Sozialwissenschaftler… von daher mag das stimmen. Mit etwas mehr Tiefe in der Kritik geh ich das gerne an. EDIT: Hab mal einen Teil in die Sozialstruktur verschoben und einen Halbsatz gelöscht. Vielleicht so OmAtauglicher.
  3. "Auseinandersetzung mit philosophischen Themen" Ich habe den Absatz Schwarze Szene#Philosophie mal mit etwas Namedroping nach Rutkowski und Dornbusch ergänzt. Vielleicht so nachvollziehbarer.
  4. Reiche ich nach, sowohl bei Nym als auch bei Hitzler und Niederbacher findet sich der Begriff in der wissenschaftlichen Literatur, im allgemeinen Sprachgebrauch ist der Begriff relativ Szeneüblich (ich kann ein paar Onlinequellen einwerfen- Radios, Blogs, Magazine) aber das muss ich noch ausformulieren, und das wird erst heute Abend was.
  5. Da nehme ich lieber das Bild raus, dass führte ohnehin bereits zu Diskussionen. EDIT:erl.
Danke --Fraoch Spider.svg 14:33, 13. Apr. 2015 (CEST)
Wenn du die Einleitung beginnen würdest mit Schwarze Szene ist eine Sammelbezeichnung für meist jugendliche Anhänger von diesem und jenem. Gemeinsam ist ihnen die Vorliebe für die Farbe Schwarz, Symbol für x, y und z. Der Begriff ist seit etwa 19drölfzig verbreitet. Umstritten ist, ob. So etwas käme mir sortierter vor. --Aalfons (Diskussion) 19:02, 13. Apr. 2015 (CEST)
Keine Wertung von meiner Seite möglich. Auf fiel: "7.1.1 Zillo und die Junge Freiheit": "Alfred Schobert analysierte den ersten Skandal einer aufkeimenden Verbindung für die Spex 1996, indem er die Empörung des Labels Strange Ways Records über Kooperationen des Zillo mit der Jungen Freiheit, in Form von Anzeigen und des gemeinsamen Autors Peter Boßdorf, aufgriff." Ist mir syntaktisch unverständlich. In einem anderen Abschnitt (davor) wird eine Band zweimal genannt; es ist nicht ersichtlich ob mit Absicht. Ansonsten macht der Artikel einen kompetenten und vollständigen Eindruck; gut bebildert. Lücken kann ich nicht erkennen. Ich persönlich kämpfe mit der Nomenklatur, die irgendwie geisteswissenschaftlich geprägt ist. Liegt aber an mir, nicht am Artikel. --Slartibartfass (Diskussion) 20:07, 13. Apr. 2015 (CEST)
Die Einleitung ist verändert.
7.1.1. verändert
Begriffsetablierung für die Sozialwissenschaft (Nym sagt das sehr deutlich, daher reicht der mir hier) eingefügt, Etablierung in Szenepresse und allgemeiner Presse hinzugefügt, inkl. der Relativierung, dass die Szene auch noch als Gothic bezeichnet wird.
Danke soweit--Fraoch Spider.svg 23:09, 13. Apr. 2015 (CEST)

Kandidatur ist meines Erachtens ungültig, siehe dazu Wikipedia:Redundanz, wir haben doch bereits einen ausgezeichneten Artikel Gothic (Kultur).--Saginet55 (Diskussion) 19:23, 15. Apr. 2015 (CEST)

Der Artikel beruft sich in den Fußnoten mehrmals auf verschiedene Sammelbände. Dabei werden weder die Verfasser genannt noch die Aufsatztitel oder der Seitenumfang des Aufsatzes. Den Sammelband kann man nicht mehrfach als Beleg für irgendwas nennen, denn das geht nicht bzw. in seriösen Publikationen habe ich sowas noch nie gesehen, da der Hrsg. ja nicht Autor ist, also der Text nicht von ihm stammt. Hier müsste noch nachgebessert werden. Sonst sieht es so aus, als würde der wikipedia Autor den Unterschied zwischen Sammelband und Monographie nicht verstehen.. Ich bitte darum, dass dieser Schwachpunkt behoben wird. Siehe auch als Muster zur Zitierung von Sammelbänden WP:L#Format: Autor: Titel. In: Herausgeber (Hrsg.): Titel des Sammelwerks. Ort Jahr, S. X–Z, hier: Y. ([http:// online]). Ein Wissenschaftler oder auch Buchautor lebt davon, dass er mit seinen Ansichten auch korrekt mit seinem Namen zitiert wird (siehe dazu auch Impact Factor). Dazu wird auf eine Diplomarbeit und ein Book on Demand Werk mehrmals verwiesen. Wiss. Relevanz einer PoD-Publikation bitte begründen (Rezensionen, Buchpreise usw.) So auf jeden Fall  keine Auszeichnung --Armin (Diskussion) 19:34, 15. Apr. 2015 (CEST)

Oje. Der Artikel ist eher ein Fall für einen Wartungsbaustein als für eine Auszeichnung. Neben den von Saginet und Armin zurecht monierten Problemen fiel mir Folgendes störend auf:

  • Das fängt mit dem Zitat in der Einleitung an – kann man das nicht selber formulieren? Was ist Bruitismus – ich persönlich kann genug Französisch, dass ich mir darunter etwas vorstellen kann, aber ein Lemma mit einem ungeläufigen Fremdwort erklären zu wollen geht gar nicht.
  • Was das Lemma eigentlich definiert, wird nicht klar: Schwarze Szene scheint ein schlechtdefinierter catch all-Begriff ohne näheren Erklärwert zu sein. Alles, was irgendwie düster, schwarz und im weitesten Sinne jugendkulturell geprägt ist, gehört anscheinend dazu. Wo aber liegt die Abgrenzung? Gibt es auch schwarzgekleidete Jugendliche, die nicht zur Schwarzen Szene gehören?
  • Wieso sind die in der Lemmadefinition genannten Musikstile nicht verlinkt? Auch im übrigen Artikeltext ist die Verlinkung Glücksache: Mal bei der Zweit- oder Drittnennung, mal mehrfach, mal gar nicht.
  • Es gibt ganze Abschnitte ohne einen einzigen Einzelnachweis. Alles selbst ausgedacht?
  • Einige Formulierungen sind widersprüchlich: Wird in der Schwarzen Szene Religion nun „überwiegend […] kritisch-rational hinterfragt“ oder gibt es eine „verstärkte Zuwendung zu Themen des Glaubens“? Beides zusammen, also Hinterfragung und Zuwendung, geht ja wohl nicht.
  • Das Reflexionsniveau des Artikels (vielleicht auch der zugrundegelegten Literatur, ich weiß es nicht) ist eindeutig zu niedrig. Romantik soll zum Beispiel „eine Verbundenheit mit vergangenen Zeiten und der Suche nach vergangenen Werten“ sein? Nach welchen Werten denn? Christentum, Vernunft und Fortschritt, Vaterland, Wohlstand, Sieg über den Klassenfend sind alles „vergangene Werte“, und keiner davon ist für die Schwarze Szene relevant. Mit Romantik hat all das natürlich überhaupt nichts zu tun.
  • Die Liste der Lyriker, denen „eine hohe Bedeutung innerhalb der Szene zugeschrieben“ wird, ist nichtssagend: Die können alle auch im Deutschunterricht der gymnasialen Oberstufe vorkommen, das ist einfach der normale Kanon. Was lernen wir dadurch über die Schwarze Szene? Dass die Leute dort dieselben Gedichte lesen wie alle anderen auch? Dass sie alle gerade die Oberstufe eines Gymnasiums besuchen?
  • Die Gliederung ist ebenfalls suboptimal. Dass Oomphs „Konzeptalbum um traumatische Kindheitserinnerungen“ (wieso eigentlich „um“? Müsste es nicht heißen „über“?) im Abschnitt Philosophie steht, wundert wohl nur diejenigen nicht, die noch nie den Text eines Philosophen gelesen haben. Traumatische Kindheitserinnerungen sind jedenfalls kein Thema der Philosophie.

Difficile est saturam non scribere, deshalb höre ich jetzt auf. Für dieses fancruft-Sammelsurium kann es  keine Auszeichnung geben. --Φ (Diskussion) 20:29, 15. Apr. 2015 (CEST)

@Benutzer:Saginet55: Gothic (Kultur) =/= Schwarze Szene. Genauer die Gothic-Kultur, gilt als Teil der Szene, ist aber nicht DIE Szene. Das wird in beiden Artikeln differenziert. Cyber z.B. haben nichts mit der Gothickultur zu tun, gehören jedoch in die Schwarze Szene.
@Benutzer:Armin P.: Die Autoren aus Nyms Sammelband Schillerndes Dunkel werden alle einzeln erwähnt. Wo kein anderer Name erwähnt wird, ist Nym selbst der Autor. Das gleiche gilt bei Speits Ästhetischer Mobilmachung. Dazu wurde die Vorlage:Literatur genutzt mit der Unterscheidung in Autor und Herausgeber. Problematisch daran ist, dass die Vorlage den Hrsg. nicht hervorhebt. Bei Sammelbänden sind nun alle Autoren genannt. Die Herausgeber sind nun Kursiv gesetzt, damit sie sich von den Autoren absetzen.
Rutkowski (BoD): Das Buch war (2004) eine der ersten deutschsprachigen wissenschaftliche Auseinandersetzung. Es ist öffentlich zugänglich, entspricht dem Standard wissenschaftlichen Arbeitens und wird im Portal für Sozialwissenschaften als optionale Themenquelle geführt. Es enthält auch eine von zwei Studien die sich mit der Szene beschäftigen. Da es hier nicht um einen Artikel über Rutkowski geht, reicht das alles allemal um ihn als wissenschaftliche Quelle heranziehen zu können.
Stöber (Dipl.): Die Autorin schreibt oder schrieb (da bin ich mir nicht sicher), für Szenemedien wie Sonic Seducer und Sigill (Dort unter einem Pseudonym). Ihre Diplomarbeit ist öffentlich zugänglich, entspricht dem Standard wissenschaftlichen Arbeitens und wird auch in der Literatur zur Szene z.B. im Buch Looking for Europe als Quelle genutzt.
Beides ist kein POW, der Autoren.

Tut mir leid aber das ist so: Alexander Nym, Alexander Nym (Hrsg.): Schillerndes Dunkel: Geschichte, Entwicklung und Themen der Gothic-Szene.. 2010, ISBN 978-3-86211-006-3, Die Gothic-Szene gibt es nicht., S. 13–15. wenig hilfreich. Jetzt stehen dort verschiedene Namen vor dem Hrsg. und einer davon wird Kursiv von dir geschrieben. Durch das Kursivsetzen kann der Leser rein gar nichts erkennen. Hier der Sammelband mit den jeweiligen Autoren und Titel der Beiträge. Ich habe dir oben gesagt wie man Sammelbände zitieren muss. Autor: Titel des Beitrages. In: Name des Herausgebers (Hrsg.): Titel des Sammelwerks. Ort Jahr, S. X–Z, hier: S. Y. ([http:// online]). Abgesehen davon hast du mehrmals ganze Seitenpassagen zitiert. Hier müsste die konkrete Seitenzahl genannt werden. Es ist ungenau, wenn man als Nachweis keine konkrete Seite, sondern einen Raum von 30 Seiten angibt. Roman Rutkowski: Das Charisma des Grabes. Book on Demand GmbH, Norderstedt 2004, ISBN 3-8334-1351-4, Hauptelemente, S. 71–101. Ansonsten zu Bod: Im Selbstverlag erschienene Publikationen, beispielsweise BoD, VDM o. Ä., sind keine geeigneten Quellen, falls sie nicht zuvor als Dissertations- oder Habilitationsschriften angenommen worden sind. --Armin (Diskussion) 10:55, 16. Apr. 2015 (CEST)

Das fehlende IN ist ein Problem der Vorlage, ich habe das hier von Hand behoben. Die Sammelnachweise auf die Kapitel habe ich soweit aufgelöst, bzw. den letzten löse ich noch auf.--Fraoch Spider.svg 13:10, 16. Apr. 2015 (CEST)
Wozu braucht man diese sperrige Literatur-Vorlage eigentlich? In aller Regel schmeißt sie sowieso (durch falsche Anwendung?!) nicht WP:L#Format konforme Formatierung raus. Ich habe dir doch - ohne eine Vorlage zu benutzen - mehrmals gezeigt wie man Sammelbände korrekt zitiert. --Armin (Diskussion) 13:31, 16. Apr. 2015 (CEST)
Es ist nach wie vor falsch bzw. abenteuerlich zitiert: Claudio Grui, Klaus Neumann-Braun, Axel Schmidt, In Alexander Nym (Hrsg.): Schillerndes Dunkel. Geschichte, Entwicklung und Themen der Gothic-Szene. 1. Auflage. Plöttner Verlag, Leipzig 2010, ISBN 978-3-86211-006-3, Schwarze Musik heute, S. 341. Nach einem Komma kann keine Großschreibung bei "in" erfolgen. Eine erste Auflage gibt man nicht an. Der Titel des Aufsatzes fehlt oder soll das der ganz am Ende hinter der ISBN sein? Korrekt wäre bspw. in diesem Fall: Klaus Neumann-Braun, Axel Schmidt: Schwarze Musik heute. In: Alexander Nym (Hrsg.): Schillerndes Dunkel. Geschichte, Entwicklung und Themen der Gothic-Szene. Leipzig 2010, S. 330–350, hier: S. 341 --Armin (Diskussion) 13:39, 16. Apr. 2015 (CEST)
Armin, die Vorlage wird angeraten und wurde auch im Review erbeten.
Ich bin durchaus in der Lage wissenschaftlich zu zitieren, ich hatte nur ein Problem mit der Vorlage. Die Vorlage vereinheitlicht jedoch die Darstellung.
Die Vorlage steht jetzt und bleibt. Ich werde darin jetzt noch mal die Unterscheidung Kapitel/Titel/Sammelwerk korrigieren, aber eine Angabe der Kapitellänge ist in der Vorlage nicht vorgesehen. Wenn Du das hier zum Ausschlusskriterium machen möchtest. Bitte, erschieß den Boten.--Fraoch Spider.svg 14:05, 16. Apr. 2015 (CEST)
Ich weiß nicht wer dir was im Review angeraten hat und aus welchen Gründen. Fakt ist, dass die Verwendung der Vorlage keine Pflicht ist und in wikipedia auf große Ablehnung stößt Wikipedia Diskussion:Literatur/Archiv 2013#Vorlage:Literatur.. Wenn du in der Lage wärst korrekt zu zitieren, müsste ich dir nicht noch und noch es vorbeten wie man sorgfältig Literaturnachweise zitiert und du bräuchtest auch keine Vorlage (mit der du es ja dann auch nicht hinbekommst). Man kann auch ohne Vorlage einheitlich Literaturtitel zitieren. Sonst wäre ja jeder Wissenschaftler auf Vorlagen in seinen eigenen Arbeiten angewiesen. Ist doch albern. Das von mir krtisierte ist übrigens einfachstes Rüstzeug. Es kann doch nicht sein, dass man so etwas in einer Auszeichnungskandidatur immer und wieder ansprechen muss. Wir sind hier nicht auf WP:QS. Vorlage hin oder her. Es muss korrekt und nachvollziehbar zitiert werden. Das heißt: Klare Zuweisung des Autors, Herausgebers, nachvollziehbare Seitenangaben usw. und vor allem kein Kraut & Rüben. Du möchtest hier Lob und Wertschätzung für deine Arbeit doch bekommen. Genauso möchten die Autoren, aus denen du für deinen Artikel zitierst, mit ihrem Namen genannt werden. Und zu deiner genervten Reaktion "Bitte, erschieß den Boten." Ich arbeite hier genauso ehrenamtlich mit wie du und jeder andere auch. Für die Punkte, die ich dir hier zeitintensiv für lau mehrmals klein für klein in mehreren Beiträgen mitgeteilt habe, müssten andere woanders 100-150€ die Stunde zahlen. --Armin (Diskussion) 16:03, 16. Apr. 2015 (CEST)
Das hat immer noch nichts mit dem Thema zu tun. Bisher war ich nicht von Dir genervt und bin es immer noch nicht. Eine Anmerkung zu korrekten Verwendung der Vorlage, die ich nachschlagen und dann noch mal von Krächz ergänzt bekam, war hier einfach sinniger.
„Für die Punkte, die ich dir hier zeitintensiv für lau mehrmals klein für klein in mehreren Beiträgen mitgeteilt habe, müssten andere woanders 100-150€ die Stunde zahlen.“
Es tut mir leid, dass Du das so siehst. Es war nicht meine Absicht, Deine Beteiligung in dieser Diskussion herabzusetzen. Evtl. haben wir hier auch einfach aneinander vorbei geschrieben. Ich habe mehrfach auf die Vorlage verwiesen. Das ich einen Fehler in der Benutzung gemacht habe, hast Du jedoch nicht angemerkt, sondern lediglich eine korrekte Zitierweise angemahnt. Dein Anliegen (korrektes zitieren) ist ja völlig richtig.
Deine Vorschlag, alles aufzuschlüsseln und von Hand in die deutsche Zitierweise umzustellen, hingegen erschien mir verkehrt und scheint mir immer noch ein verkehrter Vorschlag. Die korrekte deutsche Zitierweise beherrsche ich durchaus. Aber das kommt, nachdem ich vereinheitlichend (auf Hinweis aus dem Review) auf eine reguläre Vorlage umgestellt habe, schon komisch. Die Vorlage existiert, kann und soll genutzt werden, sie sollte nur eben richtig genutzt werden. Ein Blick in die Nutzung und ein Hinweis, darauf dass Sammelwerk statt Titel, WerkErg statt TitelErg (Bzw. ohne WerkErg in den Werkstitel einfügen) und Titel statt Kapitel, genutzt werden sollte, hätte hier genügt.
Wie gesagt, wir schrieben hier aneinander vorbei.
Deine Kritikpunkte sind überdies nun alle abgearbeitet.
Nachtrag, Rutkowskis Buch ist eine Magisterarbeit, es wir in der Literatur zur Szene u.a. von Andrea Schilz: Flyer der Schwarzen Szene Deutschlands: Visualisierungen, Strukturen, Mentalitäten. Waxmann 2010. und Corinna Trippensee: [oa.slub-dresden.de/ejournals/zfm/article/download/73/pdf_3 Selbstbild und mediale Fremdwahrnehmung] in Medienwelten - Zeitschrift für Medienpädagogik Dresden 4/2014 und darüber hinaus in allgemeiner sozialwissenschaftlichen Literatur z.B. in Daniela Klimke (Hrsg.): Exklusion in der Marktgesellschaft. VS Verlag 2008. genutzt. Das es hinzukommend von der Szene als Teil des Kanons über die Szene übergegangen ist sollte wohl ausreichen.--Fraoch Spider.svg 22:57, 16. Apr. 2015 (CEST)
Danke. Das sieht jetzt bei den Literaturbelegen deutlich besser aus. Ich streiche mein obiges k.A- Votum entsprechend durch. Bei den Zitaten darf die wikipedia Fußnote nicht im Zitat selbst stehen (Stellt die schwarze Szene zwar immer noch einen Gegenpol zum konformen Rest dar, hat sie doch den Geist der Neunziger in sich einverleibt.[26]“). Das geht nicht. Sonst würde es bedeuten, dass die Fußnote noch zum Zitat selbst gehört. Bitte also alle Fußnoten aus dem Zitat selbst raus nehmen und hinter die Anführungszeichen setzen. Hier stimmt außerdem etwas mit den Klammern ]] nicht: Diesen Konflikten folgt zunehmend eine räumliche Abgrenzung der unterschiedlichen Szenegruppierungen, bis hin zu vollständigen „Absplitterungstendenzen“.]].[91] --Armin (Diskussion) 09:38, 18. Apr. 2015 (CEST)
Danke. Auch das habe ich korrigiert.--Fraoch Spider.svg 20:49, 18. Apr. 2015 (CEST)
Das gäbe die Vorlage schon her:
  •  Claudio Grui, Klaus Neumann-Braun, Axel Schmidt: Schwarze Musik heute. In: Alexander Nym (Hrsg.): Schillerndes Dunkel. Geschichte, Entwicklung und Themen der Gothic-Szene. Leipzig 2010, S. 330–350, hier: S. 341.
Ich nehme immer gerne noch den Parameter "Verlag" und ungerne die "ISBN" hinzu. --Krächz (Diskussion) 14:09, 16. Apr. 2015 (CEST)
So geschehen. Danke Krächz.--Fraoch Spider.svg 14:58, 16. Apr. 2015 (CEST)
@Benutzer:Phi: Deine Beteiligung in dieser Diskussion hat eine persönlich gefärbte Geschichte. Ich zweifele hier stark Deine Objektivität an. Das findet man auch im, erneut herablassend gewählten Tonfall und vielen deiner Punkten wieder:
Im Zusammenhang mit philosophischen Themen „findet auch eine stetige Auseinandersetzung mit psychischen Störungen und den Menschen als soziale Wesen und der Gesellschaft im Allgemeinen statt. Existenzialistische, nihilistische, skeptizistische und atheistische Schriften werden zumeist um sozialpsychologische und soziologische, auf der Suche nach Erkenntnissen über die eigene Existenz und einem Sinn des Seins, ergänzt.“ Erst danach werden Oomph!s Wunschkind und Janus' Auferstehung erwähnt. Ich halte mich hier an Rutkowski, normalerweise wäre mir aber danach den Absatz in Philosophie und Psychologie umzubenennen.
„Mit dem Begriff der Romantik bezeichnet Rutkowski, bezogen auf die Schwarze Szene, eine Verbundenheit mit vergangenen Zeiten und der Suche nach vergangenen Werten.“ Das lässt sich sicherlich noch ausführen, aber „das sinnsuchende Individuum“ das sich „etwas Vergessenes“ gegen die „Vermassungstendenzen“ „wieder in Erinnerung“ bringen will ist subjektiv und individuell und zugleich universell und emotional, und damit durchaus mit den Idealen der Lyriker der Romantik vergleichbar.
Der Bruitismus, steht in einem Zitat. Natürlich aber lässt sich ein Link auf die entsprechende Musik setzen.
Religion: „Hinterfragung und Zuwendung“, dass die eine Zuwendung zu Themen des Glaubens nicht gleich eine persönliche Zuwendung zum Glauben bedeutet, leuchtet denke ich auch OmA ein. [D]ie theoretische und praktische Beschäftigung mit Okkultismus [, Religion] und Esoterik ist ein permanenter Bestandteil der Schwarzen Szene.
„Wo aber liegt die Abgrenzung?“: ein soziales Netzwerk, dessen große Gemeinsamkeit in einem ästhetischen, selbstdarstellerischen und individualistischen Konzept liegt. „Zu den gemeinsamen Interessen der Szene zählen Musik, Kunst und Mode sowie die Auseinandersetzung mit philosophischen oder von der Durchschnittsgesellschaft als negativ wahrgenommenen Themen- und Tabubereichen. Dabei ist die „Szene“ weder musikalisch noch modisch als homogene, in sich geschlossene Gruppe zu verstehen. Sie gliedert sich in unterschiedliche Strömungen, die sich zum Teil in ihren musikalischen und modischen Vorstellungen diametral gegenüberstehen. Als kleinster gemeinsamer Nenner der Szene wird die Farbe Schwarz mit all ihren Symbolwerten. Sie gilt hier unter anderem als Ausdruck von Ernsthaftigkeit, Dunkelheit und Mystik, aber auch für Hoffnungslosigkeit und Leere, Melancholie, und den Bezug zu Trauer und Tod.“
Am Ende ist es eine Gemeinschaft, die sich über die kodierten Symbole (hier zuvorderst die Farbe Schwarz), die unterschiedlichen Strömungen in der szeneeigenen Mode, die Medien (Zillo, Orkus, Sonic Seducer, Sponits etc.) und die Treffpunkte (vornehmlich entsprechende Diskotheken, Konzerte und Festivals) definiert, dass ist Szenen meist so zu eigen. Alle drei Punkte werden im Verlauf des Artikels ausgeführt. Das ändere ich aber für Dich noch mal in der Einleitung.
Links sind eine ist eine formale Sache, die so wie Du es formulierst nicht stimmt, aber in der zugrundeliegenden Kritik -nicht jeder Link ist optimal gesetzt- tatsächlich noch zu beheben ist. Formal soweit verbessert
Literatur, das ist einfach nur Unfug:
Dass z.B. Milton, Nerval, Baudelaire, de Sade, die Autoren der Gothic Fiction, Anne Rice und die Symbolisten im „Deutschunterricht der gymnasialen Oberstufe“ vorkommen bezweifele ich stark -schon allein weil sie keine deutsch Literatur schufen/schaffen. Ebenso bezweifele ich, dass ALLE ANDEREN diese Autoren lesen. Denn der Clou ist eigentlich, dass es hier um eine Szene geht, die viel liest und welcher das Lesen bedeutsam ist. Das spielt in anderen Szenen (Vgl. hierzu auch Hitzler und Niederbacher: Leben in Szenen) eine nachrangige Rolle.
Fair, wäre es wenn Du ungeachtet Deiner Kritik -die ich teilweise annehme und teilweise für einen privaten Kleinkrieg halte (z.B. Fancruft), an welchem ich nicht gewillt bin mich zu beteiligen- aufgrund der persönlichen Geschichte, die wir beide nun einmal haben, Deine Wertung streichen würdest. Ich halte mich auch aus Metadiskussionen raus, die Dich betreffen.---Fraoch Spider.svg 00:58, 16. Apr. 2015 (CEST)
  • wenn ich es zeitlich schaffe, werde ich hier solange die kandidatur läuft, die eine oder andere änderungsanregung anbringen. (aktuell habe ich noch nicht alle kapitel durchgelesen)
Danke.
  • struktur: die struktur ist aktuell bescheiden. der begriff schwarze szene ist augenscheinlich nicht sofort klar. daher gehört für mich das aktuell bei 9 Anmerkungen zum Begriff geparkte kapitel als "Begriffsklärung und Begriffsabgrenzung" entweder vor die geschichte oder unmittelbar dahinter. was ist und was ist die SZ nicht?? dazu sind auch alle redundanzen zu entfernen oder dort einzubauen (siehe absatz 1 aus sozialstatistik (eigentlich begriffsklärung), ggf. gehört satz 1 aus 3 Szeneinhalt dort hin und vielleicht zum grübeln für dich, lässt sich das kapitel szeneinhalt mit in die begriffsklärung setzen, schließlich werden hier die einschlussmerkmale formuliert.
  • auch unter begriffsabgrenzung ließen sich die reste des sozialstatistik (warum nicht sozialstruktur?) abschnitts einordnen. der vorteil, die bisher sehr unübersichtliche hauptstruktur würde unter thematischen hauptabschnitten eingegliedert (vorschlag)
Das lag am langen Entstehungsprozess des Artikels, ich habe Deine Anregung mal aufgenommen und weitergedacht (Zeitlinie unter die Geschichte, Überschriften neu angepasst etc.)
  • wir sind hier nicht die springerpresse (=spiegel^^) es gibt sicherlich viele gründe, weshalb junge menschen sich oder andere umbringen, aber die wenigsten davon dürften etwas mit videospielen oder satanismus zu tun haben. entweder diesen ganzen abschnitt löschen oder mit den drei unterkapiteln auf einen textabschnitt radikal kürzen unter der überschrift Mediale Rezeption' und Zuschreibungen - zumal sich bei den dort angegebenen quelle keine auf vernünftige literatur bezieht sondern auf die sprichwörtliche lügenpublizistik :-) von welt, spiegel und nyt, da stehen schlagzeilen und verkauf im hintergund, aber sicherlich nicht verwertbare Einschätzungen
Die Darstellung der Szene in den Medien nach Columbine und Witten schlug damals große Wellen. Spiegel.tv drückte die Szene nach Witten in die Richtung einer kollektiven dissozialen Persönlichkeitsstörung, darauf reagierte die Szene entsprechend. Die Zillo titelte damals mit einer Collage von Szenegesichtern unter einer Schlagzeile wie Wir sind keine Mörder. Ich kann das mal bei Rutkowski oder Nym raussuchen um das noch wissenschaftlich zu referenzieren, alle drei Fälle werden bei Rutkowski und Nym besprochen.
  • einleitung: mit philosophischen, neureligiösen oder von der Durchschnittsgesellschaft als negativ wahrgenommenen Themen- und Tabubereichen. die themen- und tabubereiche konkret machen (aber insgesamt sollte die aufzählung mit den beiden themen davor nicht mehr als 5-6 wichtigsten umfassen)
Hab mal die naheliegensten Themenkomplexe aufgezählt, Tod, Sterblichkeit, Trauer, Melancholie, Psychische Krankheiten und Psychopathologie.
  • --> so als erste anmerkungen - abwartend (sehe potential) Bunnyfrosch 01:58, 16. Apr. 2015 (CEST)
Danke soweit, das fand ich sehr hilfreich.--Fraoch Spider.svg 09:51, 16. Apr. 2015 (CEST)
Das ist mir doch tatsächlich eine Kommentierung wert. Die Verbesserung der Sturktur macht den Artikel  Exzellent Korrektur der Wertung nach oben--Etheriel (Diskussion) 09:30, 18. Apr. 2015 (CEST). Dennoch zwei Anmerkungen aus der Szene.
Die Mode, bis in die Mitte der 90er, lässt sich vorzüglich mit Schmidt und Janalik: Grufties – Jugendkultur in Schwarz belegen.
In 4 Politische Tendenzen fehlt die Zuschreibung als Neo-Cons durch Matzke. Das ist auch in Nym: Schillerndes Dunkel zu finden.--Etheriel (Diskussion) 10:06, 16. Apr. 2015 (CEST)
Grufties – Jugendkultur in Schwarz hab ich nicht, aber werde ich mal ordern.
Neo-Cons, muss ich dann wohl noch nacharbeiten. EDIT: ERL
Danke--Fraoch Spider.svg 10:15, 16. Apr. 2015 (CEST)

 keine Auszeichnung Handwerklich ein sehr guter Artikel. Wenn es sich um ein greifbares Thema wie The Cure oder David Bowie handeln würde, wäre er sicher exzellent. So sehe ich inhaltlich eine Vielzahl schwer überprüfbarer Informationen, die näher an der Theoriefindung als am etablierten Wissen sind. --Siehe-auch-Löscher (Diskussion) 09:05, 17. Apr. 2015 (CEST)

@Siehe-auch-Löscher: Danke, zu deinen Zweifeln und der darin begründeten Wertung. Die herangezogene Literatur enthält zwei Studien, beide aus dem Jahr 2004(Rutkowski 2004; Schmidt&Neumann-Braun 2004), bei welchen es besonders um die Einstellungen und Vorstellungen der Szenegänger ging. Dazu sind diese und ein paar weitere der genutzten Bücher sozialwissenschaftliche Fachliteratur. Daneben ist populärwissenschaftliche Szeneliteratur zum tragen gekommen (Matzke&Seeliger), Nym ist ein wenig von beidem. Die "schwer überprüfbare[n] Informationen" sind damit etabliertes Szene- und/oder Fachwissen.--Fraoch Spider.svg 20:49, 18. Apr. 2015 (CEST)
Schwarze Szene ist wie bereits das Lemma andeutet und wie Fraoch im Artikel ausführt ein nicht einfach mit wenigen Worten zu fassendes Phämomen. Intuitiv auf der Straße bemerkt jeder sofort den dunklen Stil und Habitus, die Schwierigkeiten liegen dann in der Abgrenzung, der Identifikation von Kennzeichen und der sinnvollen Gliederung und Aufbereitung derselben. Wir befinden uns mitten in der sozioligischen Wirklichkeit, die in ihrer niedergeschriebenen Schwabbeligkeit eigentlich nur noch von der Pädagogik übertroffen wird. Fraoch beherrscht sein Literaturkorpus und die methodisch-sprachliche Herangehensweise der soziologischen Gruppenforschung, unterscheidet begründet relevante von irrelevanten Schriften, hat sich für eine gut zu folgenden Gliederung entschieden (die sicher nicht die einzig mögliche ist) und hat mit viel Engagement einen verständlichen, informativen und detailreichen Artikel zu einem Thema geschrieben, welches von der "Mächtigkeit des Lemmas" in meiner persönlichen Lemma-Mächtigkeitsskala von 1 bis 10 sicher eine starke 8 einnimmt. Da sind die 130 kb keinesfalls zu viel. Bei solchen Großthemen bleibt es nicht aus, dass der Autor für einen schlüssigen Aufbau Entscheidungen treffen muss. Bei naturwissenschafltlichen Themen erscheint das oft einfacher.
Beim gestrigen Durchschauen fallen immer wieder Kleingkeiten in Formulierung und Formatierung auf, die man ansprechen kann, das ändert aber nichts am sehr positiven Gesamteindruck. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich von dem bisherigen Stand der Kandidatur etwas überrascht bin und ahne da eine seltsame (wahrscheinlich von allen unintendierte) Abstimmungsdynamik, der ich hiermit (in voller Überzeugung) noch mal zu einem möglicherweise anderen Dreh verhelfen will. Es lohnt sich den Artikel genau zu lesen und zu bewerten. Daher ohne WEnn und Aber (unter Vorbehalt noch nachgewiesener grober Fehler, die ich aus begrenzter Fachkenntnis nicht erkenne):  Exzellent --Krächz (Diskussion) 10:22, 17. Apr. 2015 (CEST)
Vielen Dank. --Fraoch Spider.svg 13:10, 17. Apr. 2015 (CEST)

Ich kann mich Krächz nur anschließen, eindeutig:  Exzellent--Agricolax (Diskussion) 16:42, 17. Apr. 2015 (CEST)

Danke--Fraoch Spider.svg 20:49, 18. Apr. 2015 (CEST)
  • noch ein review:
  • „diverser Musikrichtungen. Die musikalischen Vorlieben der unterschiedlichen Anhänger der Schwarzen Szene sind geprägt von einem „Stilmischmasch,“ divers und stilmischmasch sind eine Doppelung
erl
  • „die Farbe Schwarz mit all ihren Symbolwerten benannt … die sich über szeneinterne Symbole, hier zuvorderst die Farbe Schwarz,“ Doppelung
erl
  • „2004 befürwortete Rutkowski“ - „2010 führte Nym aus,“ → keine satzanfänge mit zahlen!
erl
  • „Auch die Metal-Bands Tiamat und Moonspell zeigten sich an Crowley interessiert und durch dessen Schriften thematisch beeinflusst.“ spannend aber hier geht es soweit ich es verstehe um metalbands und nicht mehr um die SZ – löschen??
Gothic-Metal-Bands, erste Mischkulturen in den späten 80ern frühen 90ern, The Astral Sleep, Clouds, Wolfheart und Irreligous sind Szenealben Moonspell treten bis heute -trotz verändertem Stil- auf Szenefestivals auf. Habe Gothic- vor dem Metal ergänzt.
  • „Boyd Rice und Michael Moynihan wurden als Teil der Szene wahrgenommen.“ wurden oder werden?
mehr wurden als werden, wobei Moynihan zum Teil heute noch als Szenebestandteil gesehen wird (Nym verschaffte ihm in Schillerndes Dunkel ein Podium und rechtfertigte ihn). Aber die Neofolk- und Industrial-Culture ist kaum noch Teil der Szene.
  • „Beschäftigung mit der Szene entsprechenden Comics“ pure neugier (so als belohnung für mein revieew :-) ) beispiele falls da was relevantes da ist, mir ist der comics-aspekt völlig unbekannt, muss aber nichts heißen
James O’Barrs The Crow (Wird später noch mal erwähnt) aber auch Sandman und natürlich die Comicstrip-Figuren wie Dead, Ruby Gloom, Die kleine Gruftschlampe und mit Abstrichen Emily Strange.
  • „oder Randbereiche der Wicca“anregung: wicca oben bei dem kapitel zu philosophisch/neureligiösen ausführungen in einem satz kurz erwähnen?
da kommt noch was.
Ergänzt.
  • kapitel: Erste Mischkulturen, auch wennd er artikel schon recht umfangreich ist, könnte das kapitel neben paradies lost ggf. mit My Dying Bride noch eine zweite verweisband/einen satz gebrauchen – vorschlag?
ich habe mal etwas mehr dazu geschrieben (Tiamat, My Dying Bride, Theatre of Tragedy, Crematory, Moonspell)
  • „bis heute als wichtiger Faktor in der Szene.“ a) plural und b) halte ich faktor für zu unbestimmt – was willst du da konkret ausdrücken?
geändert (hohe Bedeutung und häufig rezipierte Szenebands)
  • „ein an der Schwarzen Szene und deren Themen orientiertes Ästhetikbewusstsein“ bauchgefühl: bin mir beim lesen des erscheinungsbildesabschnitts unschlüssig ob das Ästhetikbewusstsein dargelegt ist, der begriff wird hier im ersten abschnitt verwendet, als wäre er bereits dargestellt, was allerdings erst in den nächsten abschnitten erfolgen wird
Die Ästhetik im Sinn der konkreten Mode wird erst im Erscheinungsbild ausgeführt, das Grundgerüst wird allerdings im Kapitel des Szeneinhalts kurz behandelt:
Eine alle Lebensbereiche umfassende in sich stimmige und aufeinander abgestimmte Atmosphäre, mit teils überspitzt karikaturesken Zügen, nahm jenen Raum ein, welchen die Szene mit der Abkehr vom Dark Wave aufgegeben hatte. Instrumentelle und alltägliche Gegenstände erfüllen hier einen dekorativen und somit symbolischen Charakter, welcher auf jenseits des Alltags liegende Zusammenhänge verweist. […]
Neben der Farbe Schwarz stehen das Ästhetikbewusstsein und die vermeintliche Individualität im Zentrum der Schwarzen Szene. Diese Faktoren bedingen eine stetige individuelle Selbstinszenierung vor dem Bedeutungshintergrund szeneinterner Ästhetik. Damit sind die Hauptpunkte der sozialen Abgrenzung stilistisch und ästhetisch, wodurch der Stil zum Kerninhalt wird. Als von der Gesellschaft abgrenzender Fokus der Szene wird ebenfalls von Hitzler und Niederbacher auf die „stilistische Einheit aus Musik, Körperinszenierung (‚Outfit‘) und ‚Lebensart‘, welche zentrale Überzeugungen, Einstellungen und Werte der Szene in ästhetischer Weise zum Ausdruck bringen“ verwiesen.
Diese Abgrenzung kennzeichnet damit die Ebene der Identifikation in der Szene. Ein authentisch wahrgenommener Szeneauftritt schafft Identifikation, und damit Anerkennung, in der Szene.
  • „Die unterschiedlichen Strömungen der Schwarzen Szene beeinflussten und befruchteten sich in der gesamten Entwicklung der Szene häufig gegenseitig.“ ich lass mich gerne eines besseren belehren, aber können sich die strömmungen gegenseitig befruchten?
Beeinflussen reicht
  • „Eng verbunden mit dem Mittelalter-Rock wurden auch Teile der Rollenspieler-Szene, insbesondere der LARP-Szene, mit epochalen und fantastischen Gesamt-Kostümen.“ hier fehl irgendwas zum verständnis der aussage
ergänzt
  • ergänzend fehlt mir persönlich, sofern mit deinem quellenbestand darstellbar die erweiterte kritik, dass einige angehörige der sz mit fascho-uniformen als musiker auftraten oder meinen zu konzerten zu gehen. Daneben rekurriert die kritik auf einige der neuheidnischen religiösen symboliken ob nun verschiedene sonnenräder (triskelen, hakkenkreuze, schwarze sonnen) oder thorshämmer, die ihre anknüpfungspunkte eben auch zur naziszene haben und bei manchem nicht nur accessoire sind. Vor allem an die gebräuchliche ignoranz aus der szene knüpten die kulturellen eindringungsversuche der neuen rechte an (stichwort kulturelle hegemonie) gelebt durch akzeptanz., dieser leute im äußerlichen (kleidung und symbolik) und im nächstens chritt auch mit ihren inhalten/songtexten (ich hatte vor 10 jahren oder so, die broschüre der grufties gegen rechts in der hand, die es aber leider nicht online gibt. In der zeit hatte auch andreas speit, bei rat im unrastverlag „ästhetische mobilmachung“ herausgegeben, dass sich damit beschäftigt hat), ich vermute, das liegt dir nicht vor (mir auch nicht) und wird obwohl eine der wenigen monogaphien zum thema nur mit 3 fussnoten ausgewertet
Doch Ästhetische Mobilmachung besitze ich. Das soll eigentlich was eigenes werden, es ist ein sehr ausschweifendes Thema. (Anm. ich kannte Alfred Schobert persönlich, seine Arbeit liegt mir in diesem Thema sehr). Zum Teil ist es hier: Benutzer:Sängerkrieg auf Wartburg/Baustelle8 mit eingeflossen und soll dort auch noch mitunter fortgeführt werden.
  • „fand ein breiter Diskurs statt, welcher mitunter von Außenstehenden beachtet wurde.“ hölzerne formulierung
Der Halbsatz hinter dem Komma kann raus.
  • so unter der vorannahme, einer sinnvollen abarbeitung meiner anmerkungen und gedanken zum artikel und nachdem ich einiges an kleinkram bereits selbst bearbeitet habe, schonmal  Exzellent mit vertrauensvorschuss Bunnyfrosch 19:38, 19. Apr. 2015 (CEST)
Danke soweit--Fraoch Spider.svg 09:38, 20. Apr. 2015 (CEST)
Vertrauensvorschuss war berechtigt :-), ich drück dir die daumen für die kandidatur Bunnyfrosch 11:40, 20. Apr. 2015 (CEST)
Vielen Dank, das Orginal The Crow Comic lohnt als Band auf Englisch insbesondere wenn man die Diskografie von Joy Division kennt.

Sehr interessanter und umfangreicher Artikel; fängt die Zeitrechnung eigentlich nicht mit Black Sabbath [1] und den schwarzen Lederjacken (yeeeaaah!) der Zuhörer an ? Die älteren Leser erinnern sich bestimmt an das ;-) -- Beademung (Diskussion) 19:55, 19. Apr. 2015 (CEST)

Heh, vereinzelt hatte Ozzy schon am Anfang Einfluss auf die Szene. Die Szene stand halt auf düsterböse Showeffekte (Dinah Cancer von 45 Graves nennt ihn einen Einfluss), später dann zu Gothic-Metal-Zeiten und dessen Nachwehen, war der Sabbath-Einfluss natürlich überdeutlich (Es gibt eine Vielzahl Coversongs Moonspell, Type O u.v.a.). Und das Ozzy mit Manson befreundet ist, ist hinglänglich bekannt, aber Nein, das würde deutlich zu weit gehen und dann müsste man sich mindestens auch über Christa Päffgen unterhalten. Angefangen hat das als Kleine Splitterkultur der Punkszene, die über den Dark Wave immer größer wurde und sich danach immer mehr von der Musik emanzipierte.--Fraoch Spider.svg 17:14, 20. Apr. 2015 (CEST)
Danke für die Antwort, an der man festellen kann, dass Du weisst wovon Du schreibst. Daher  Exzellent -- Beademung (Diskussion) 11:23, 21. Apr. 2015 (CEST)

18. April[Bearbeiten]

Diese Kandidaturen laufen mindestens bis zum 28. April/8. Mai.

Waverley Line[Bearbeiten]

Die Waverley Line (auch als Waverley Route oder Borders Railway bezeichnet) ist eine stillgelegte Eisenbahnstrecke in Schottland. Sie verlief von Edinburgh durch die Scottish Borders nach Carlisle in England. Erbaut wurde die Strecke zwischen 1849 und 1862 von der North British Railway Company. Ihren Namen erhielt sie nach dem Roman „Waverley“ von Sir Walter Scott. Im Zuge der umfangreichen Streckenstilllegungen während der als Beeching Axe bekannten Umstrukturierung des britischen Eisenbahnnetzes in den 1960er Jahren wurde die Strecke trotz erheblicher öffentlicher Proteste 1969 eingestellt, Teilabschnitte blieben bis 1972 für einen Restgüterverkehr in Betrieb. Das schottische Parlament beschloss 2006 den Wiederaufbau des nördlichen Abschnitts der Waverley Line von Edinburgh bis Tweedbank. Die Bauarbeiten für die neue Borders Railway begannen im November 2012, die Strecke soll im September 2015 wieder in Betrieb gehen.

Rechtzeitig, bevor die Strecke am 6. September in Betrieb geht, würde ich sie gerne mit einem "Bapperl" versehen und dann passend als AdT präsentieren (wobei zuvor natürlich der Text am 5.9. aktualisiert werden muss). Einiges aus den Anregungen zweier Reviews ist bereits aufgenommen worden, Dank geht an Benutzer:Pechristener für die ausgezeichneten Karten und das Streckenband. Als Hauptautor bleibe ich  Neutral. --Wdd (Diskussion) 23:08, 18. Apr. 2015 (CEST)

Bitte "p." (en.wp) durch "S." ersetzen (de.wp). MfG--Krib (Diskussion) 13:37, 19. Apr. 2015 (CEST)
✔ Ok --Wdd (Diskussion) 14:19, 19. Apr. 2015 (CEST)
 Lesenswert na dann allzeit Gute Fahrt. Das ist keine Gegenstimme gegen Exzellent, aber ich bin in Eisenbahnartikeln nicht so bewandert dass ich jetzt gleich als erster mit Exzellent stimmen möchte. --HelgeRieder (Diskussion) 21:57, 20. Apr. 2015 (CEST)

 Exzellent Wie bereits im Review geschrieben, finde ich den Artikel hervorragend. Er beleuchtet ausführlich sämtliche Aspekte, von der Geschichte über die Anlagen bis zum Betrieb. Ich bin den Artikel nochmals durchgegangen und habe ein paar stilistische Änderungen vorgenommen. Insbesondere habe ich darauf geachtet, die moderne Schreibweise British Rail zu vermeiden, da diese erst ein Jahr vor der Stilllegung eingeführt wurde (durch British Railways oder BR ersetzt). Eine wichtige Information fehlt aber noch: Welche Gesellschaft wird denn ab September 2015 den Zugbetrieb durchführen? ScotRail vielleicht? --Voyager (Diskussion) 22:19, 22. Apr. 2015 (CEST)

Danke für die Bewertung und die Korrekturen. Ich hoffe nur, dass jetzt niemandem die Einzelnachweise zu kurz sind - bei früheren Kandidaturen wurde mir angekreidet, dass die EN gefälligst auch Verlag, Ort und Jahr anzugeben hätten... also genau das, was Du jetzt entfernt hast. Im Zweifel werde ich das daher wieder rückgängig machen (nicht die stilistischen Änderungen, die sind sehr in Ordnung!). Zu deiner Frage - ja, Scotrail wird ab September dort fahren, bzw. jetzt natürlich Abellio, die seit Anfang April den Betrieb von First übernommen haben (aber weiter unter der Marke ScotRail). Habe jetzt dazu etwas im Artikel ergänzt. --Wdd (Diskussion) 10:58, 23. Apr. 2015 (CEST)

 Exzellent Toller Artikel, sehr schön lesbar, gut strukturiert, viele Passende Bilder, finde nichts zum Bemäkeln. --ECP.data (Diskussion) 15:50, 24. Apr. 2015 (CEST)

 Exzellent Das ist ohne Zweifel ein Spitzen-Artikel, den ich meiner Erinnerung nach zuletzt (als Reviewkandidat?) schonmal durchgeschaut hatte und schon da sehr schön fand. Ein paar Fragen dennoch: Wenn ich mir die Karte anschaue, dann sehe ich eine Nord-Süd-Verbindung, die aufgrund der gekrümmten Form Britanniens dennoch die Nordsee zumindest beinahe mit der Irischen See (als Ost- mit Westküste) verbindet und damit quer durch die zuweilen tendentiell schmale Insel verläuft. Ich habe mich gefragt, welche Hauptstrecken des britischen Eisenbahnnetz dieser Streckenlage so deutlich Konkurrenz machen konnten, dass die Line so weit oben auf der Stilllegungsliste stehen konnte. Welche Strecken sind denn seinerzeit verblieben und was waren ihre verkehrsgeografischen oder politischen Vorteile? Zweite Frage: Eigentlich ist das für eine Eisenbahnstrecke ein Artikel mit enormen tagesaktuellen Bezug. Wie stellst du dir die Pflege des Artikels vor, wenn mit der Eröffnung im Herbst doch sicher einige Aufmerksamkeit der Fachwelt auf die Strecke gezogen wird und einfach auch neue Daten zum Betrieb hinzukommen werden? Das ist ja ein eher ungewöhnlicher Fall, dass eine bereits rückgebaute Strecke wieder begleist wird, oder täusche ich mich da in meiner Laiensicht? Grüße --Krächz (Diskussion) 00:00, 26. Apr. 2015 (CEST)

Danke für die Bewertung. Zu deinen Fragen: Ich dachte, die Nachteile der Waverley Line gegenüber den beiden heute noch bestehenden Strecken der ECML und WCML würden im Artikel schon ausreichend deutlich werden - da muss ich also noch mal schauen, ob das prägnanter zu formulieren ist. Kurzgefasste Antworten vorweg schon jetzt: Für London - Glasgow sowie Midlands - Glasgow war und ist die WCML eh die kürzeste und schnellste Verbindung. Für London - Edinburgh gilt das dito für die ECML. Bleiben die Verbindungen von den Midlands und Nordwestengland nach Edinburgh. Da besteht ab Carlisle über die WCML und eine Verbindungskurve bei Carstairs eine Alternative, die zwar ein paar Kilometer länger ist, die aber dennoch kürzere Fahrzeiten zulässt - die Waverley Line war durch ihre Kurven und Steigungen ggü. den anderen Strecken schlicht zu langsam. Hinzu kam, dass bis 1923 (und auch 1948) durch die Konkurrenz der privaten Gesellschaften die Züge über die Waverley Line südlich von Carlisle die gegenüber der WCML ebenfalls langsamere Strecke der Midland nutzen mussten, was sich - die Briten pflegen ja bekanntlich gerne merkwürdige Traditionen ;-) - bis 1969 trotz der Verstaatlichung nicht änderte. Zur Aktualisierung - ich denke, das wird ein weitgehend einmaliger Aufwand rund um die Eröffnung Anfang September sein. Einige Formulierungen habe ich schon so gewählt, dass sie schnell angepasst werden können, zum künftigen Betrieb sind die meisten Details bis hin zum Fahrplan ja bereits bekannt und benannt. Und zur letzten Frage - du täuschst Dich nicht - ein solcher Wiederaufbau ist tatsächlich extrem selten. In Großbritannien gab es schon einzelne Fälle, allerdings allesamt deutlich kürzer. In Deutschland ist mir abgesehen vom Wiederaufbau von Reparationsabbauten nach 1945 ad hoc nur ein Abschnitt der Bahnstrecke Tübingen–Herrenberg geläufig - alle übrigen Fälle von Wiederinbetriebnahmen für den Personenverkehr fanden auf Strecken statt, die für den Güterverkehr erhalten und nicht abgebaut worden waren. Maximal waren sie einige Jahre ungenutzt - aber eben nicht abgebaut. Gruß, --Wdd (Diskussion) 13:44, 26. Apr. 2015 (CEST)
Ginge es d.m.N. zu weit, die die Hauptstrecken für den Nord-Süd-Verkehr zwischen England und Schottland nochmal in einer Übersichtskarte zu skizzieren? --Krächz (Diskussion) 22:19, 26. Apr. 2015 (CEST)
Britische Hauptlinien Eisenbahn-Diagramm.PNG
PS: also im Prinzip sowas ähnliches wie nebenstehend. --Krächz (Diskussion) 22:22, 26. Apr. 2015 (CEST)
Hmmm, nicht die schlechteste Idee, das wäre zu überlegen, obwohl es evt. etwas weit weg von der Beschreibung der konkreten Strecke ist. Ich werde mal Benutzer:Pechristener anfragen, ob auf Basis dieser Karte etwas zu machen ist. Zwischen Carlisle und Edinburgh sieht man ja schon gut, dass die heutige Strecke einen Bogen nach Westen über Carstairs (die Verzweigung kurz vor Glasgow bzw. Edinburgh) macht - dem stand ein ähnlicher Bogen der Waverley Line nach Osten gegenüber. Da müsste dann noch eine nördliche Fortsetzung der Midland Main Line in die Karte, dann könnte es passen. --Wdd (Diskussion) 22:28, 26. Apr. 2015 (CEST)

19. April[Bearbeiten]

Diese Kandidaturen laufen mindestens bis zum 29. April/9. Mai.

Andrew Johnson[Bearbeiten]

Andrew Johnson (* 29. Dezember 1808 in Raleigh, North Carolina; † 31. Juli 1875 in Carter Station, Tennessee) war ein US-amerikanischer Politiker und von 1865 bis 1869 der 17. Präsident der Vereinigten Staaten. Als Abraham Lincolns zweiter Vizepräsident zwischen März und April 1865 musste Johnson nach dem tödlichen Attentat auf den Präsidenten dessen Nachfolge antreten. Er gehörte der Demokratischen Partei an.

Nach nicht ganz unerheblicher Arbeit und einem umfassenden Review (hier nochmal herzlichen Dank an alle Mitwirkenden, von deren Anstößen der Artikel überaus profitiert hat) möchte ich den Artikel über den 17. US-Präsidenten zur Wahl stellen. Mit dem Review soll der Verbesserungsprozess aber nicht abgeschlossen sein: An dieser Stelle freue ich mich natürlich auf weitere Anregungen, Lob und Kritik. Als Hauptautor enthalte ich mich mit einem  Neutral der Stimme. Viele Grüße -- Jerchel 11:33, 19. Apr. 2015 (CEST)

Ich finde den Artikel sehr gut; er stellt Johnsons Karriere umfassend und gut gegliedert dar und stützt sich gewissenhaft auf wesentliche Literatur. An ein paar Stellen würde ich mir (siehe Disk.) mehr Tiefe wünschen (Unterstützer, Publikum, Politikstil/Persönlichkeit: gab es für ihn Vorbilder, Traditionsanknüpfungen). Das ist aber nicht wesentlich, ich halte den Artikel für exzellent. Hut ab! --Andropov (Diskussion) 19:12, 19. Apr. 2015 (CEST)
Dankesehr für die Anregungen. Als eines von Johnsons größten Vorbildern wird ein Präsident mit einem sehr ähnlichen Namen angesehen: Andrew Jackson. Ich werde das in den kommenden Tagen im Artikel noch aufgreifen, denn Jackson war der erste Präsident, der sich als "Anwalt der kleinen Leute" sah. Diese Überzeugungen waren auch für Johnsons politische Ansichten prägend. Gruß -- Jerchel 19:20, 19. Apr. 2015 (CEST)

 Exzellent Der Artikel gefällt mir sehr gut. Gute Struktur, flüssig zu lesen und - soweit ich das als Laie beurteilen kann - anhand reputabler Literatur geschrieben und gut belegt. --Wdd (Diskussion) 21:46, 19. Apr. 2015 (CEST)

 Exzellent Länge, Ausgewogenheit, Literatur perfekt. --Pass3456 (Diskussion) 20:11, 20. Apr. 2015 (CEST)

Schade, dass mir beim Präsidenten, den ich schwerpunktmäßig bearbeite, diese Fähigkeit zur Prägnanz ziemlich fehlt. Sicher ein exzellenter Artikel, da einige wenige Absätze im Artikel von mir sind, der Form halber aber  Neutral. Danke an den Autor für die geleistete Arbeit und Grüße, --Arabsalam (Diskussion) 07:14, 22. Apr. 2015 (CEST)

 Exzellent Schöne Arbeit, inzwischen auch nach meinem Dafürhalten ausgewogener. Herzlichen Dank --Hans-Jürgen Hübner (Diskussion) 07:17, 23. Apr. 2015 (CEST)

 Exzellent Sehr Gut! --Chewbacca2205 Gamepad.svg 18:11, 23. Apr. 2015 (CEST)

Mich wundert, dass sich der Artikel einereits auf Seklit. stützt, andererseits aber auch auf pbs.org, history.com oder den Spiegel. Im Abschnitt zur Nachwirkung ist noch erheblich Luft nach oben. Ein systematischer Abriß der Forschung fehlt. Der Einfluss der Dunning School ist wohl als größer zu veranschlagen als der Schoulers. Die Studien im Zusammenhang mit Myers v. United States fehlen (dieser Fall sollte mit Seklit. belegt werden und nicht mir dem Urteilstext selbst). Das jeweils im Gefolge der Amtsenthebungsdiskussion um Nixon und Clinton erwachende Interesse fehlt, und das Standardwerk von Hans Trafousse findet sich einmal zitiert, aber nicht im Literaturverzeichnis. Trafousse wird zwar zitiert, aber der Einzelnachweis verweist auf einen Text, den ich nicht als einen von Trafousse identifizieren kann, und der zudem im Passiv formuliert ist.[2] Da stimmt was nicht. Zitate sollten auch im Original angegeben werden. Die Vorlage WP:ZIT hat dafür eigene Parameter. Am Rande: Wenn Johnson einer der am wenigsten erfolgreichen US-Präsidenten war, impliziert dies, dass es nur erfolgreiche US-Präsidenten gab. Ein Votum gebe ich nicht ab. --Assayer (Diskussion) 18:11, 24. Apr. 2015 (CEST)

Hallo Assayer; eine Reihe von Dingen habe ich angepasst, zunächst aber ein paar Anmerkungen: Warum soll/darf sich der Artikel nicht ergänzend auf Medien und Interessensportale stützen? Als Ergänzung können meines Wissens solche Quellen durchaus verwendet werden, solange die vorhandene Literatur zum Thema schwerpunktmäßig zu Rate gezogen wird. Bei der Auswahl habe ich mich an die vorliegenden Standardwerke gehalten, die im Übrigen auch im ausgezeichneten englischssprachigen Artikel gebraucht wurden. Zu Myres v. United States: Ich halte die Darstellung über die festgestellte Verfassungswidirgkeit eines ähnlichen Gesetzes für ausreichend. Detaillierte Informationen würden mE zu sehr vom eigentlichen Thema, der Biografie Johnsons, abweichen (wie übrigens auch eine zu umfangreiche Darstellung von den Verfahren gegen Nixon und Clinton, oder habe ich das missverstanden?) und wären daher im Hauptartikel besser aufgehoben. Trafousse erscheint jetzt ebenfalls in der Literaturliste und auch die Formulierung "am wenigsten erfolgreich" habe ich abgeändert, wobei im amerikanischen tatsächlich oft von "one of the worst presidents" gesprochen wird. Auch sein Zitat (an der Stelle ein Danke für den aufmerksamen Hinweis; die Autorin bei der University of Virginia wird übrigens auf der Hauptseite benannt) habe ich korrigiert. Wie schon von Andropov angeregt habe ich auch die englischen Originalzitate ergänzt. -- Jerchel 12:39, 25. Apr. 2015 (CEST)
Ich halte einen Spiegel-Artikel von 1974 oder history.com für nicht so wertig wie historiografische Sekundärliteratur. Ich halte auch das Urteil im Fall Myers v. United States für einen weniger geeigneten Nachweis als Sekundärliteratur. --Assayer (Diskussion) 18:52, 25. Apr. 2015 (CEST)
Andrew Johnson gehört zu den Präsidenten deren Arbeit sowohl von Historikern als auch in allgemeinen Meinungsumfragen am schlechtesten bewertet wird [3]. In jüngerer Zeit konkurriert er mit George W. Bush um die hintersten Plätze. Die Formulierung "am wenigsten beliebt" trifft den Sachverhalt wohl nur zum Teil. --Pass3456 (Diskussion) 19:35, 25. Apr. 2015 (CEST)
+1: In amerikanischen Meinungsumfragen wird zwischen Job Approval und Favorable Rating unterschieden: Zwischen Erfolg in der Amtsführung und persönlicher Beliebtheit (siehe Pollster). Hier ist Ersteres gemeint. Deshalb bin ich für die Ausgangsformulierung und kann die Kritik von Assayer daran nicht teilen: „am wenigsten erfolgreich“ heißt, den Erfolg auf einer Skala zwischen überhaupt nicht und total zu skalieren und sagt nichts darüber aus, ob die anderen Präsidenten erfolgreich waren. --Andropov (Diskussion) 19:00, 26. Apr. 2015 (CEST)
Der Vorschlag von Pass3456 scheint mir hier am geeignetsten, deshalb habe ich das mal so aufgenommen. -- Jerchel 21:21, 26. Apr. 2015 (CEST)

Ein ausführlicher und interessanter Artikel, der jedoch (noch) ein paar Schwächen hat:

  • So wird die Tatsache, dass Johnson Sklaven besaß, nur en passant eingeführt. Hatte er denn eine Plantage? Oder waren das Haussklaven?
  • Dass die Konföderierten seinen Besitz konfiszierten, obwohl doch kurz vorher behauptet wird, Tennessee habe unter der Kontrolle der Nordstaaten gestanden, kann logisch nicht stimmen.
  • Mary Surratt steht völlig unvermittelt im Artikel, das stört den Lesefluss: Ein Zusammenhang erschließt sich nur dem, der den verlinkten Artikel anklickt. Entweder kurz erklären, welche Rolle sie spielte, oder (besser) weglassen.
  • „Schwarze stimmten für die Republikaner als die Partei, die die Sklaverei abgeschafft hatte“ – wie kann das sein, wo Johnson sich doch weigerte, „den Afroamerikanern gesetzlich das Wahlrecht voll einzuräumen? Diesen Widerspruch bitte aufklären.
  • Johnson unterstellte dem Kongress, nur noch aus radikalen Republikanern zu bestehen, „die sich zum Ziel gesetzt hätten, seine bisherige Reconstruction-Politik durch ein weitgehendes Stimmrecht für Afroamerikaner zunichte zu machen“. Wie kann man da von einer „anfänglichen Kompromissbereitschaft der Senatoren und Abgeordneten“, die er „fatal verkannt“ hätte, schreiben? Hier geht offenkundig die Reihenfolge durcheinander.
  • Wie konnte Johnson versuchen, die Ratifizierung zu verhindern, wenn er doch „keine Mittel hat, die Verabschiedung … zu verhindern“? Das ist nicht nur durch das zweimalige „verhindern“ hässlich formuliert, das ist unlogisch.
  • Johnsons „Einstellung zu dieser Bevölkerungsgruppe“ (gemeint: sein Rassismus) erst erwähnt wird, nachdem seine rassistische Politik nacherzählt wird, ist ein Chronologiefehler: Die „Einstellung“ hatte er sicher doch schon früher.
  • Dass die Midtermwahlen im Spätherbst ein „Referendum über die bisherige Regierungsarbeit des Präsidenten“ sind, auch wenn der gar nicht zur Wahl steht, ist doch immer so, oder?
  • Der Expansionismus, der sich beim Alaska Purchase zeigte, folgte der Ideologie der Manifest Destiny. Einbauen?
  • Als was Johnson „in Erinnerung blieb“, gehört besser in einen eigen Teil zu Forschungsgeschichte und Rezeption.
  • Bei den Karikaturen fehlen die Textzeilen, deswegen sind sie nur teilweise verständlich. Das geht gar nicht.
  • Dass sich der Artikel auch auf nichtwissenschaftliche Quellen wie die Encyclopaedia Britannica, den Spiegel oder PBS.Org stützt, macht meines Erachtens eine Auszeichnung als exzellent unmöglich.
  • Mehrere andere Formulierungen sind missglückt. Johnsons geplanter Ausstieg aus der Politik kommt zweimal hintereinander vor; der Gegensatz („dennoch“) zwischen seinem Entschluss, in den Senat zu gehen und dem Wahlkampf für seinen Nachfolger ist falsch, ebenso der Kausalzusammenhang („da“) zwischen Hamlins Nichtzugehörigkeit zum engeren Machtzirkel und der Entscheidung für Johnson; wie es angehen kann, dass der Vizepräsident „nicht zum engeren Machtzirkel“ gehören soll, leuchtet nicht ein. Dass der Kandidat für das Amt des Vizepräsidenten im Wahlkampf mehrere öffentliche Auftritte absolviert, ist erwartbar: Wieso steht da ein „sogar“? Der Satz „Obwohl im Kongress von 1865/66 […], so waren …“ ist nicht verständlich.

Ich würde mich freuen, wenn diese Monita noch abgestellt werden könnten Erst einmal  Abwartend. Mit freundlichen Grüßen, --Φ (Diskussion) 23:40, 25. Apr. 2015 (CEST)

Dazu zwei Anmerkungen: Im Artikel steht „Teile von Tennessee“, weshalb es durchaus sein kann, dass Johnsons Grundeigentum im konföderierten Teil lag, und Vizepräsidenten in den USA hatten bis weit ins 20. Jahrhundert hinein fast nichts zu sagen. So bezeichnete Karl Loewenstein 1959 das Amt als „das fünfte Rad am Wagen“. --Andropov (Diskussion) 19:00, 26. Apr. 2015 (CEST)
Danke Phi, für dein Feedback und auch deine Änderungen. Ich habe ein Großteil umgesetzt. Noch ein paar Anmerkungen: 1.) Es stimmt schon, nach dem Bürgerkrieg unterstützten Schwarze bis zum New Deal geschlossen die Republikaner. Johnson war aber anders als Lincoln Demokrat, deshalb ergibt das so wie im Artikel dargestellt schon Sinn. 2.) Johnson versuchte durch Zureden die Staaten von einer Ratifizierung der Zusätze abzubringen (ich hoffe, es ist nun verständlicher formuliert). 3.) Natürlich sind Midterm-elections ein Referendum über die Politik des Präsidenten; du weißt das, ich auch, aber tut es der Laie (also viele Leser), der von US-Politik nur wenig weiß? Als Hintergrundinformation halte ich das schon für nicht ganz unwichtig. Die anderen beiden Punkte hat ja mein Vorreder schon angesprochen. Das "sogar" zu seinen Wahlkampfauftritten 1864 ist deshalb im Text, da ja persönliche Wahlveranstaltungen wie man es von heute oder auch dem 20. Jahrhundert kennt, damals eher unüblich waren.
Die Quellen pbs und history.com sind, wie auch Assayer angeregt, entfernt, sie haben ja nichts zusätzliches belegt. Den Absatz zum Rassismus habe ich etwas umgewandelt, hier war nicht nur ein Chronologiefehler, sondern auch der Streit um die Zuständigkeit des Wahlrechts (Bund, Staaten) doppelt abgehandelt. Sollte jetzt insgesamt verständlicher und übersichtlicher sein. Grüße -- Jerchel 21:21, 26. Apr. 2015 (CEST)

20. April[Bearbeiten]

Diese Kandidaturen laufen mindestens bis zum 30. April/10. Mai.

Thutmosis III.[Bearbeiten]

Thutmosis III. war der sechste altägyptische König der 18. Dynastie (Neues Reich). Er regierte von 1479 v. Chr. bis 1425 v. Chr. Da Thutmosis III. bei der Thronbesteigung offensichtlich noch ein Kind war, führte seine Stiefmutter Hatschepsut, die gleichzeitig seine Tante war, die Regierungsgeschäfte. Vermutlich übernahm Hatschepsut zwischen dem 2. und 7. Jahr der gemeinsamen Regierung den Thron, indem sie sich zur Alleinherrscherin machte. Spätestens im 22. Regierungsjahr endete ihre Koregenz und Thutmosis III. übernahm die Alleinherrschaft. Dieses Jahr leitete auch den Auftakt für fast jährlich stattfindende Feldzüge nach Vorderasien ein. Ägypten profitierte von reichen Handelsgütern und Tributen wie Arbeitskräften, Naturalien und Rohstoffen, die dem Land einen noch nicht da gewesenen Wohlstand sicherten. Außer nach Vorderasien expandierte Ägypten in der frühen 18. Dynastie auch nach Nubien, südlich des 1. Nilkatarakts bei Assuan. Besonders verbunden fühlten sich die Könige der 18. Dynastie mit dem Reichsgott Amun in Karnak. Dementsprechend wurde der Tempelbezirk des Amun unter Thutmosis III. maßgeblich erweitert und restauriert. Bestattet wurde der König in Grab KV34 im Tal der Könige. Seine Mumie wurde später in die „Cachette von Deir el-Bahari“ umgebettet, wo sie in den 1870er-Jahren entdeckt wurde. Möglicherweise setzte er seinen Sohn und Nachfolger Amenophis II. bereits in seinen letzten Regierungsjahren als Mitregent ein.

Der Artikel zu diesem altägyptischen König ist über die letzten Jahre stetig gewachsen. Dank der tatkräftigen Unterstützung einiger Mitarbeiter im Portal Ägyptologie konnten ich ihn in den letzten Wochen noch einmal überarbeiten. Nun halte ich ihn reif für eine Kandidatur. Über eine rege Beteiligung und vielleicht noch weitere kleine Korrekturvorschläge würde ich mich freuen. LG --Didia (Diskussion) 16:56, 20. Apr. 2015 (CEST)

 Exzellent Eventuelle Mängel wurden bereits im portalinternen Review benannt.--Sinuhe20 (Diskussion) 22:30, 21. Apr. 2015 (CEST)

 Exzellent Ich hoffe, die stilistischen Änderungen sind für Dich annehmbar. Toller Beitrag, herzlichen Dank. --Hans-Jürgen Hübner (Diskussion) 10:19, 23. Apr. 2015 (CEST)

Nach allem:  Exzellent Danke für deine Arbeit! --Sat Ra (Diskussion) 21:56, 23. Apr. 2015 (CEST)

Der Artikel erschlägt einen ja fast ;-) Scherz beiseite, als völliger Laie auf dem Gebiet der Ägyptologie fühle ich mich nach der Lektüre umfassend informiert, die vielen mir unbekannten Begriffe sind ja zum Glück in der Regel gut verlinkt und nachlesbar. Artikelstruktur und Bebilderung sind auch angemessen. Das einzige, was ich ein wenig vermisse, wird bspw. im Kapitel "posthume Verehrung" nur angedeutet und findet sich verstreut an vielen anderen Stellen des Artikels, nämlich das Bild, das sich die Nachwelt von Thutmosis III. nach seinem Tod machte. Mir fehlt - in anderen Worten gesagt - ein kurzer zusammenfassende Überblick über seine Wahrnehmung und Bewertung ("guter/schlechter, starker/schwacher Herrscher" etc.) von der frühen Geschichtsschreibung der Antike über den Beginn der neuzeitlichen Ägyptologie bis zur Jetztzeit. Das ändert aber nichts an der Bewertung als  Exzellent. --Wdd (Diskussion) 10:49, 24. Apr. 2015 (CEST)

Danke für dein Votum. Über einen Abschnitt zur Rezeption habe ich mir auch schon Gedanken gemacht. Allerdings würde dieser sehr spärlich ausfallen, weshalb ich entsprechende Hinweise eher in die jeweiligen Kapitel wie zum Verhältnis zur Hatschepsut untergebracht habe. Dies liegt auch an der Überlieferungssituation. Abgesehen von offiziellen, zeitgenössichen Quellen findet sich nur wenig, das zur Beurteilung von Thutmosis' Leistungen herangezogen werden könnte, schon gar nicht eine antike historiographische Darstellung. Wenn, dann existierten nur Königslisten bzw. Annalen. Auch Manetho geht nicht über Namen und Regierungslänge hinaus. Bei antiken Historikern werden vor allem "Pyramidenbau" und "Fremdherrschaft" thematisiert. Der König war nach ägyptischer Vorstellung ein "Bewahrer" der Geschichte. Dokumente über einen König finden sich selten, wennschon vom König. So gesehen kommen wir auch kaum an die Persönlichkeit eines Pharaos heran, das ist halt irgendwie unbefriedigend... Thutmosis III. trat somit eigentlich erst nach der Entzifferung der Hieroglyphen 1822 wieder ins geschichtliche Bewusstsein. Allerdings dauerte es wiederum eine gewisse Zeit, bis die Originalquellen erschlossen werden konnten. So gesehen kann man auch keine Beurteilung aus der frühen Neuzeit erwarten. Eine heroische Überzeichnung findet sich dann in Breasteds "Geschichte Ägyptens" von 1905: "erster großer Feldherr des Orients", "Das Genie, welches aus einem obskuren priesterlichen Amt sich aufschwang, um solches zum ertenmal in der Geschichte zu erreichen, erinnert uns an einen Alexander oder Napoleon". Helck dagegen sah ihn wiederum nur als eine "Marionette" von hohen Beamten. Es stellt sich natürlich die Frage, inwieweit man solche "Altlasten" im Artikel (der ja eh schon ziemlich lang ist) auch noch darstellen will oder nicht. --Didia (Diskussion) 13:47, 26. Apr. 2015 (CEST)
Na da hast du den entsprechenden Absatz schon fast so formuliert, wie ich ihn mir ungefähr vorgestellt hatte ;-) Wenn es nur wenig zur Rezeption der Person des Pharao gibt, dann ist das halt so, aber das sollte auch an irgendeiner Stelle im Artikel stehen. Deine Antwort stellt das gut dar, ich rege dringend an, daraus einen entsprechenden kurzen Absatz zu machen. Diese unterschiedliche Einschätzungen, die du erwähnt hast, die fände ich im Artikel sehr gut untergebracht. Ich hatte nach der Lektüre aber schon vermutet, dass die Person Thutmosis' recht unscharf bleibt, weil es - anders als bspw. bei römischen Kaisern - eben wenig entsprechende Dokumente über die Person gibt. --Wdd (Diskussion) 14:29, 26. Apr. 2015 (CEST)

21. April[Bearbeiten]

Diese Kandidaturen laufen mindestens bis zum 1. Mai/11. Mai.

Amalrikaner[Bearbeiten]

Die Amalrikaner (vulgärlateinisch Amauriani, französisch Amauriciens) waren eine religiöse Bewegung des frühen 13. Jahrhunderts in Frankreich, die sich auf die theologischen Lehren des 1206 gestorbenen Magisters Amalrich von Bena berief. Inwieweit sie tatsächlich Amalrichs authentische Position vertraten, ist unklar. Den Kern bildete eine Gruppe von Klerikern, die an der Universität von Paris an Amalrichs Unterricht teilgenommen hatten. Sie verbreiteten nach seinem Tod ihre Ideen in weiten Kreisen und wandten sich in der altfranzösischen Volkssprache an die Laien. Damit popularisierten sie eine theologische Thematik, die gewöhnlich nur von Gelehrten in mittellateinischer Sprache erörtert wurde. Nach wenigen Jahren machten sie sich mit ihrem Auftreten verdächtig; die Anführer wurden 1210 verhaftet, als Häretiker kirchlich verurteilt und großenteils auf dem Scheiterhaufen hingerichtet. In den frühen 1210er Jahren wurde die Bewegung anscheinend durch die Verfolgung vollständig ausgerottet.

Den Artikel habe ich 2009 geschrieben (vorher stub) und jetzt gründlich überarbeitet. Benutzer:DerHexer hat bei der Bebilderung wertvolle Hilfe gleistet. Nwabueze 12:52, 21. Apr. 2015 (CEST)

Nach erster Durchsicht dürfte  Lesenswert auf jeden Fall gerechtfertigt sein, wahrscheinlich mehr. Könntest Du bitte noch einen Blick in den neuen Sammelband Labels and libels: naming beguines in Northern Medieval Europe ISBN 9782503551357 werfen, ob dort substanzielles zum Thema Beginen bzw. Papelarden (Fn. 5) steht, hier ist er (noch?) nicht vorhanden. Herbert Grundmanns Werk ist zwar immer noch grundlegend und einflußreich, aber inzwischen doch recht alt. --HHill (Diskussion) 18:31, 22. Apr. 2015 (CEST) Link erg. --HHill (Diskussion) 18:49, 22. Apr. 2015 (CEST)
Den Band werde ich in den nächsten Tagen anschauen. Grundmann ist in der Tat etwas alt, daher habe ich generell eher sparsam von seiner Arbeit Gebrauch gemacht. Aber sie ist zu diesem (für diesen Artikel nicht übermäßig wichtigen) Sonderpunkt die gründlichste Darstellung, als Zusammenstellung der Fakten. Grundmann mag in mancher Hinsicht überholt sein, in dieser ist er es nicht. Im Allgemeinen gebe ich immer die aktuellste Literatur an, Fußnote 5 ist eine begründete Ausnahme von dieser Regel. Nwabueze 01:46, 23. Apr. 2015 (CEST)

 Exzellent Spannende Lektüre, inkl. der modernen Deutungen. Vielen Dank --Hans-Jürgen Hübner (Diskussion) 08:19, 24. Apr. 2015 (CEST)

 Exzellent Wunderbar. Sehr interessante Lektüre. Dank für die Arbeit! -- Andreas Werle (Diskussion) 22:35, 24. Apr. 2015 (CEST)

 Exzellent Sehr gut strukturiert, flüssig zu lesen, allgemeinverständlich und meines Erachtens auf den Punkt gebracht. Ob inhaltlich alles vollständig ist, kann ich als Laie (ohne mindeste Ahnung) nicht beurteilen. Aber das was drinsteht, ist aus meiner Sicht optimal dargestellt. Vielen Dank an den Autoren! Knurrikowski (Diskussion) 09:45, 26. Apr. 2015 (CEST)

25. April[Bearbeiten]

Diese Kandidaturen laufen mindestens bis zum 5. Mai/15. Mai.

Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen[Bearbeiten]

Der Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen ist der südlichste Landkreis des bayerischen Regierungsbezirks Mittelfranken. Er entstand 1972 durch die Zusammenlegung der Landkreise Gunzenhausen und Weißenburg sowie der vorher kreisfreien Stadt Weißenburg in Bayern. Der Landkreis hat etwa 92.000 Einwohner, eine Gesamtfläche von rund 970 Quadratkilometern und gliedert sich in 27 Gemeinden und fünf Verwaltungsgemeinschaften auf. Der Landkreis gehört zur Planungsregion Westmittelfranken und ist Mitglied der Metropolregion Nürnberg. Südlich von Nürnberg gelegen, bildet die ländlich geprägte Region die Grenze zwischen den Kulturräumen Franken, Schwaben und Altbayern. Die seit der Urzeit bezeugte zentrale Verkehrslage des heutigen Landkreisgebietes ist bis in die Gegenwart geblieben.

Der Artikel wurde dank meiner Arbeit (während meiner IP-Zeit) am 14. Juli 2012 als  Lesenswert ausgezeichnet. Zwischenzeitig habe ich in den letzten Tagen und Wochen den Artikel stark ausgebaut und bin nun der Meinung, dass der Artikel bereit für  Exzellent ist. Der Artikel befand sich vom 28. März zum 27. Juli 2013 und vom 12. April zum 25. April 2015 mit annähernd keiner Beteiligung im Review.--CG (Diskussion) 12:57, 25. Apr. 2015 (CEST)

26. April[Bearbeiten]

Diese Kandidaturen laufen mindestens bis zum 6. Mai/16. Mai.