Wikipedia:Kandidaturen von Artikeln, Listen und Portalen
|
Auf dieser Seite werden Artikel nominiert und diskutiert, die möglicherweise exzellent oder lesenswert sind, sowie Listen oder Portale, die möglicherweise informativ sind. Während einer Kandidatur wird entschieden, ob sie eine entsprechende Auszeichnung verdienen. Die Auszeichnungen sollen qualitativ hochwertiges Schreiben kennzeichnen und belohnen. Durch Nominierung und Abstimmung sollen Seiten gesammelt werden, die Leser leicht als überdurchschnittlich oder hervorragend identifizieren und Autoren sich zum Vorbild nehmen können. Sie sollen Mitarbeiter motivieren, auch noch den letzten Schritt zur Verbesserung eines Artikels, einer Liste oder eines Portals zu gehen, und ihnen dafür eine kleine Anerkennung der Community zukommen lassen. Bitte beachte beim Ausarbeiten von Kritik den Kritik-Knigge. Beachte ihn auch, wenn du auf Kritik antworten willst. Artikel, die gezielt für lesenswert kandidieren, können auch unter Wikipedia:Kandidaten für lesenswerte Artikel eingetragen werden. Das Verfahren ist dort beschrieben. Kandidaturen für exzellente Bilder finden sich unter Wikipedia:Kandidaten für exzellente Bilder. Vorgehen Jeder kann einen Kandidaten zur Wahl stellen und sich an der Bewertung beteiligen. Wie Du dafür vorgehst, erfährst Du hier im Detail. Ein Review vor der Kandidatur ist empfehlenswert. Bereits ausgezeichnete Artikel, Listen und Portale können zur Überprüfung des Auszeichnungsstatus erneut zur Wahl gestellt werden. Versuche bitte zuvor, die Seite selbst zu verbessern, Änderungen auf der Diskussionsseite oder in einem Review anzuregen und die Hauptautoren sowie das zuständige Portal auf Mängel hinzuweisen und eine angemessene Zeit auf eine Reaktion der selbigen zu warten. Wenn du eine bereits ausgezeichnete Seite nicht gut genug für ihre Auszeichnung findest, sollten auf der entsprechenden Diskussionsseite seit mehreren Wochen die Mängel genannt sein, die gegen eine bestehende Auszeichnung sprechen, bevor du hier die Aberkennung einer Auszeichnung vorschlägst. Alle Benutzer, auch unangemeldete (IPs), sind stimmberechtigt. Jeder hat ein Votum. Man stimmt ab, indem man seinen Diskussionsbeitrag auf dieser Seite mit einer der Bewertungen „keine Auszeichnung“, „lesenswert“ oder „exzellent“ (für Artikel) oder „informativ“ (für Listen und Portale) kennzeichnet. Die Kennzeichnungen „abwartend“ und „neutral“ sind auch möglich. Die Begründung seines Votums hinsichtlich der Qualitäten der bewerteten Seite wird empfohlen, damit der Auswerter die Entscheidungen nachvollziehen und der Autor die Kritikpunkte aufgreifen kann. Es existieren folgende unverbindliche Vorlagen zur Stimmabgabe:
Kriterien Alle Kandidaten müssen fachlich korrekt sein und dürfen keine gravierenden Fehler enthalten. Artikel mit Lücken in Kernbereichen sind auch dann nicht auszeichnungswürdig, wenn die Lücken auf nicht existierende Literatur zurückzuführen sind. Alle vorgeschlagenen Seiten halten sich an Wikipedia-Richtlinien und -Standards für gute Artikel, Listen oder Portale. Eine detaillierte Darstellung der unterschiedlichen Bewertungsstufen finden sich in der Kriteriendarstellung, folgende Tabelle gibt einen Überblick über die wichtigsten Punkte.
Auswertung Die Kandidatur wird frühestens am 10. Tag nach dem Einstellungsdatum ab 0:00 Uhr ausgewertet. Abgegebene Stimmen zählen bis zum Zeitpunkt der Auswertung. Die Auswertung erfolgt primär durch eine Gewichtung und Wertung der für oder gegen die Auszeichnung vorgebrachten Argumente. Sollten keine gravierenden Mängel festgestellt worden sein, gilt folgendes Auswertungsschema: Ein Artikel ist mit einer „Lesenswert“-Auszeichnung auszuwerten, wenn die Summe aus „Exzellent“- und „Lesenswert“-Stimmen mindestens drei Stimmen mehr ergibt als die Zahl der Stimmen „keine Auszeichnung“. Machen nach 10 Tagen die Exzellent-Stimmen sogar mehr als die Hälfte aller Stimmen aus, so wird die Kandidatur zur Überprüfung des Exzellent-Status um 10 auf insgesamt 20 Tage verlängert. Erhält der Artikel in diesen 20 Tagen insgesamt mindestens fünf „Exzellent“-Stimmen und mindestens doppelt so viele „Exzellent“-Stimmen wie „Lesenswert“-Stimmen und „Keine-Auszeichnung“-Stimmen zusammengenommen, dann gilt er als „exzellent“. Als vorzeitig exzellent können Kandidaturen ausgewertet werden, die nach 10 Tagen mindestens 10 Exzellent-Stimmen und keine einzige „Keine-Auszeichnung“-Stimme erhalten (wenn es zugleich mindestens doppelt so viele „Exzellent“-Stimmen wie „Lesenswert“-Stimmen gibt). Eine Liste oder ein Portal ist nach 10 Tagen als „informativ“ auszuwerten, wenn bis dahin mindestens drei „Informativ“-Stimmen mehr als „Keine-Auszeichnung“-Stimmen abgegeben wurden. Enthält eine Seite auch nur einen nachgewiesenen gravierenden inhaltlichen Fehler, so ist sie unabhängig vom Abstimmungsergebnis nicht oder nur mit einem begründeten niedrigeren Status auszuzeichnen. Wahlen mit geringer Beteiligung oder uneindeutigem Votum werden als „ergebnislos“ gewertet, so dass der Status vor der Kandidatur bestehen bleibt. Offensichtliche Unsinnskandidaten können sofort entfernt werden. Für Details siehe Wahlmodus und Auswertung. Technische Hinweise für den Auswertenden gibt es hier. |
|
[Bearbeiten] 9. Januar
Diese Kandidaturen laufen bis zum 19. Januar/29. Januar.
[Bearbeiten] Dreyfus-Affäre
Als Dreyfus-Affäre bezeichnet man die Verurteilung des jüdischen Artillerie-Hauptmanns Alfred Dreyfus 1894 wegen angeblichen Landesverrats. Die Verurteilung basierte auf zweifelhaften Handschriftengutachten und rechtswidrigen Beweisen. Für die Wiederaufnahme des Verfahrens und den Freispruch Dreyfus' setzten sich zunächst nur Familienmitglieder und einige wenige Personen ein, denen im Verlauf des Prozesses Zweifel an der Schuld des Angeklagten gekommen waren.
Der Artikel wurde im August 2005 in dieser Version als lesenswert bewertet. Da seitdem viel Zeit ins Land gegangen ist und der Artikel vor allem vor kurzem deutlich aus- und umgebaut wurde, sodass vom damaligen Artikel nichts mehr übrig ist, halte ich es für sinnvoll, den Status des Artikels zu überprüfen. Der Hauptautor konnte nicht informiert werden, da er seit zwei Monaten nicht mehr aktiv ist. Persönlich finde ich den Artikel exzellent, enthalte mich jedoch als Vorschlagender der Stimme. 88.130.198.222 18:42, 9. Jan. 2012 (CET)
- auf der disku der hauptautorin Benutzerin:BS Thurner Hof wurde von der IP noch nicht einmal eine info über diese kandidatur hinterlassen. das kann ich nicht verstehen, da die benutzerseite NICHT ausdrückt, dass die benutzerin abwesend ist. sie hat lediglich seit anfang november nicht mehr editiert. das verhalten der IP befremdet mich doch sehr. wer soll denn hier aus der kenntnis des artikels heraus in den nächsten 10 bis 20 tagen kleine verbesserungen am artikel vornehmen, um unsere möglicherweise noch kommenden verbesserungsvorschläge aufzunehmen und den artikel zur gelungenen kandidatur zu führen? oder bei nachfragen diese zu beantworten? --Jbergner 22:41, 9. Jan. 2012 (CET)
- Warum sollte der Artikel nicht die Chance haben durch andere (hier) verbessert werden zu können oder gar eine höhere Auszeichnungsstufe zu erlangen? Auch andere Autoren können ggf. später, nachdem sie die Verbesserungsvorschläge auf der Disku gelesen haben, diese einarbeiten. Sehe hier nichts befremdliches am Vorgehen der IP und hatte selbst schon mal gefragt, ob der Artikel vorgeschlagen werden kann. --Armin 22:52, 9. Jan. 2012 (CET)
Exzellent - IP hin oder her, der Artikel ist seit 2005 lesenwert und hat in dem jetztigen Zustand ein Sternchen verdient. --Hephaion vormals BayernMuenchen 00:48, 10. Jan. 2012 (CET)
- Ich habe den Artikel bisher nur überflogen, möchte aber jetzt schon anmerken, dass eine formale Anpassung der Einzelnachweise wünschenswert ist (vgl. Hilfe:Einzelnachweise#Literaturbelege): Ist eine Literaturangabe bereits im Abschnitt Literatur aufgeführt, kann die Angabe beim Einzelnachweis verkürzt werden im Format: „Autornachname: ''Titel.'' Erscheinungsjahr, S. xy.“ Zu den Formatierungsregeln für Literaturangaben siehe Wikipedia:Literatur#Format. Momentan sind die Einzelnachweise sehr uneinheitlich gestaltet. --Jamiri 09:42, 10. Jan. 2012 (CET)
- In meinen Augen ist dieser Artikel ebenfalls exzellent Die Lektüre habe ich als Juror im Schreibwettbewerb sehr genossen, Unstimmigkeiten und Auslassungen sind mir nicht aufgefallen (und Fehler kann ich nicht beurteilen). Man könnte dem Artikel maximal die Länge und den Detailreichtum als zu erzählend ankreiden - aber gerade das hat meinen Lesespass deutlich erhöht. -- Achim Raschka 22:18, 10. Jan. 2012 (CET)
Exzellent - halte den Artikel für außerordentlich gut - und das bei diesem verworrenen Thema. Marcus Cyron Reden 22:22, 10. Jan. 2012 (CET)
keine Auszeichnung Ich bin sicher, dass es keinen Sinn hat, diese Kandidatur zu machen, wenn die Hauptautorin fehlt. Bereits am 1. Oktober 2011 habe ich Anregungen formuliert für das, was noch zu tun ist.
- Die Gliederung des Artikels ist – mit Verlaub – immer noch unter aller Kanone.
- Einige meiner Anregungen und Anfragen wurden offenbar berücksichtigt. Manchmal aber auch nur, indem entsprechende Sätze gelöscht worden sind. In der Einleitung vom 1. Oktober 2011 fand sich bspw. der interessante Schlusssatz, dass die Affäre in Frankreich auch heute noch nachwirke. (Auswirkungen und Folgen der Affäre prägen bis heute Teile der politischen Kultur Frankreichs.) Das wäre ein sehr wichtiger Punkt gewesen, der am 1. Oktober 2011 völlig unbelegt und unausgeführt im Artikel stand. Jetzt ist davon nicht mehr die Rede. Fehlt also etwas Entscheidendes vom Gegenstand? Das kann uns nur die in der Materie bewanderte Hauptautorin sagen.
- Eine Formulierung, die mir stark nach einer antisemitischen ausschaut, ist immer noch im Artikel zu finden. (Die relativ kleine jüdische Gemeinde jüdischer Franzosen hatte verglichen zu ihrem Anteil an der Bevölkerung großen Einfluss.)
Allein schon aus diesen drei Gründen – Fehlen der Hauptautorin, möglicherweise das Fehlen eines wichtigen Aspektes (Auswirkungen heute), schlechte Gliederung – lege ich in Veto gegen die Kandidatur ein sage ich deutlich kontra. Im derzeitigen Zustand erscheint mir sogar ein „lesenswert“ fraglich, weil mir die Sache als nicht durchkomponiert, als nicht beherrscht erscheint. --Atomiccocktail 16:09, 11. Jan. 2012 (CET)
Du kannst hier kein Veto einlegen und das u.a. damit begründen, weil die Hauptautorin fehlt/inaktiv ist. Das widerspricht dem wiki Prinzip und verhindert weitere Verbesserungen am Artikel. Jeder kann Texte weiter bearbeiten und verbessern. Früher konnte hier jeder Artikel vorschlagen, die er als Leser gelungen fand, heute muss man bald schon einen Kniefall vorm Hauptautor machen und um Erlaubnis fragen. Als nächster Schritt muss wohl gefragt werden, ob man in dem Artikel editieren darf. Du hast keine groben inhaltlichen Fehler aufgezeigt, daher ist dein Veto für die spätere Auswertung auch wertlos. --Armin 16:56, 11. Jan. 2012 (CET)
- Sehe ich zwar ganz anders. Kniefälle sind nirgendwo nötig. Aber ich hab das Veto einfach in ein kräftiges "Kontra" verändert. Die Argumente gegen die Kandidatur und aktuell gegen die Auszeichnung wiegen nach meiner Meinung schwer genug ... --Atomiccocktail 17:42, 11. Jan. 2012 (CET)
- Meinetwegen, mit dem Kompromiss nun kann ich leben. Das Veto wäre so vom Auswerter eh nicht berücksichtigt worden. --Armin 17:48, 11. Jan. 2012 (CET)
- Ja. Das Kontra bewirkt bereits jetzt aus formalen Gründen die Verlängerung der Kandidatur und damit die Chance, dass die genannten Schwächen - möglichst durch die Hauptautorin - abgestellt werden. --Atomiccocktail 17:53, 11. Jan. 2012 (CET)
- Meinetwegen, mit dem Kompromiss nun kann ich leben. Das Veto wäre so vom Auswerter eh nicht berücksichtigt worden. --Armin 17:48, 11. Jan. 2012 (CET)
Exzellent War mir schon vorher positiv aufgefallen. -- Linksfuss 21:31, 11. Jan. 2012 (CET)
- Den haben wir im Schreibwettbewerb zu recht ganz weit oben plaçiert. Die auch schon von Achim bemängelte, sehrsehr detaillierte Beschreibung einzelner Vorgänge und Zusammenhänge wird durch andere Stärken mehr als ausgeglichen; dazu zähle ich die Einleitung (für den kurzatmigen Leser bereits vollauf ausreichend) und die Beleuchtung mehrerer grundsätzlicher Aspekte, die die Affaire bezüglich des Zustands der damaligen französischen Gesellschaft aufwarf. Auch ohne Anwesenheit von BS Thurner Hof:
Exzellent. --Wwwurm Mien Klönschnack 23:10, 11. Jan. 2012 (CET)
Exzellent Minimale Fehlerchen habe ich selbst ausgebessert, sicher kann man bei einigen Punkten noch besser formulieren oder ein paar Details ergänzen - aber insgesamt ist das ein ausgezeichneter Artikel, der sich gut liest und alle wesentlichen Aspekte und Hintergründe gut beleuchtet. Sehr gut gefallen mir vor allem die Struktur mit den Kapiteln zu den Einzelaspekten und die kurzen Hinweise dazu, was aus den Protagonisten wurde. Dass die Hauptautorin nicht informiert wurde, ist nun wirklich überhaupt kein Argument gegen eine Auszeichnung, da stimme ich Armin P. zu. --Wahldresdner 20:08, 12. Jan. 2012 (CET)
Exzellent Ich halte den Artikel für ausserordentlich lesenswert und daher auch für exzellent. Für den aufmerksamen und interessierten Leser sogar spannend. Cool-sidney 12:18, 13. Jan. 2012 (CET)
Exzellent Wie bereits oben aufgezählt, interessanter Artikel, der nochmals mit viel Liebe zum Detail überarbeitet wurde. Grüße --Amygdala77 21:25, 14. Jan. 2012 (CET)
Exzellent Flüssig lesbar, führt gut durch den aus zahlreichen Teilfällen bestehenden Fall, eine echte Fleißarbeit, die praktisch alle möglichen Aspekte abdeckt. Verbesserungspotenzial besteht nur bei:
- Das Inhaltsverrzeichnis bzw. die Struktur der Überschriften und ihre Hierarchisierung könnte noch klarer werden.
- „Louis Begley bezeichnet die Motivation Picquarts für diese Vertuschungsversuche als nicht nachvollziehbar“ – kann ich nicht nachvollziehen, Begley schreibt doch auf S. 106, Picquarts Verhalten „läßt sich mit seiner Vorleibe für selbstständiges Arbeiten erklären“, er habe eine „interessante Spur“ selbst verfolgen wollen.
- Beim zweiten Prozess gegen Dreyfus fehlt die Angabe des Strafmasses. Unter Begnadigung ist dann aber die Rede vom Risiko, „dass dieses Militärgericht weniger milde urteilen würde.“
- Unter Rehabilitierung muss klarer hervorgehoben werden, dass das Oberste Berufungsgericht ein ziviles Gericht war, während die zwei Verurteilungen Creyfus’ vor Militärgerichten erfolgten. Ohne diesen Unterschied wird demleser auch nicht verständlich, warum die Verhinderung einer „Rückverweisung an ein anderes Gericht“ für Dreyfus so wichtig war.
- „Die Armee genoss in Frankreich generell große Achtung, weil sie als Garant der französischen Größe galt.“ – Damit ist das Ansehen und Vertrauen, das die Armee genoss, bestenfalls erst gestreift.
- Es fehlt noch die Angabe, wie die offizielle (Schulbuch-)Schreibung zum Fall heute steht, Denkmäler, nach Dreyfus und anderen Protagonisten der Affäre benannte Straßen, Plätze, etc.
— Filoump 11:22, 15. Jan. 2012 (CET)
Exzellent, wenn auch die Verbesserung einiger der von Filoump angeführten Punkte durchaus noch gut wäre, auch Punkt 2 von Atomiccocktail (...bis heute...) ist nicht unwichtig, trotzdem jetzt schon! Servus, --Reimmichl → in memoriam Geos 00:28, 17. Jan. 2012 (CET)
ExzellentToller Artikel der die Affäre ausführlich behandelt. Die Auswirkungen auf die heutige Zeit wären ein schöner Bonus. Meine mich zu erinnern das erst vor wenigen Jahren Ärger um den Ort einer aufzustellenden Dreyfu-Statue entstand. Kleine Korinthenkackerei am Rande, bei der Degradierung wurden ihm nicht Epauletten runtergerissen, diese Uniform hatte keine, sondern die Goldschnüre an den Ärmeln. Siehe auch die Darstellung des Vorgangs auf der englischen Wikipedia.--Tresckow 14:31, 20. Jan. 2012 (CET)
Exzellent Bin kein Fachmann für die 3. Republik, aber das ist doch sehr interessant dargestellt (mit fast schon zu großer Liebe zum Detail). Assoziationen zur dten. Geschichte (dabei nicht nur zur Zabern Affäre) stellen sich von selbst ein. U.a. etwas mehr Absätze, einheitlche Staffelung der Gliederung u. gelegentliche Wiederholungen von Jahresangaben anstatt nur Tag/Monat wären zur Übersichtlichkeit vielleicht noch gut, aber das sind Details, die unter dem Strich nicht ins Gewicht fallen.--Superikonoskop 19:00, 20. Jan. 2012 (CET)
Exzellent klarer Fall, bei aller Kritik, ich halte den Artikel für absolut Auszeichnungswürdig, weil absolut nichts fehlt und er ist mehr als sehr gut zu lesen. Wichtig ist, das durch den Artikel alle Zusammenhänge gut nachvollziehbar sind, und das sehe ich hier absolut ale gegeben! --Yogi 22:28, 21. Jan. 2012 (CET)
Abwartend Fleißig sicher, toll nicht. Der Artikel erzählt in ermüdender, oft sogar verwirrender Detailtreue alle Konspirationen, Intrigen, Fälschungen und Einzelpublikationen nach, die eigentliche Bedeutung der Affäre wird nur unzulänglich herausgearbeitet: Die Dreyfus-Affäre war der (!) endgültige Sieg der Demokratie in Frankreich, die zweite und eigentliche Gründung der Troisième République. Dass das nur ein „einzelner Aspekt der Dreyfus-Affäre“ gewesen sein soll, geht an ihrer Bedeutung meilenweit vorbei. Die Gewichtung sollte umgekehrt vorgenommen werden.
Die Geringschätzung der politischen Bedeutung der Affäre zeigt sich auch daran, dass nicht mal ein Drittel der erwähnten Politiker und Publikationsorgane politisch eingeordnet werden. Ob ein Presseorgan nun nationalkonservativ-katholisch oder radical war, ob ein Politiker aufseiten der républicains stand oder der Monarchisten, ist entscheidend zur Beurteilung seiner Äußerungen und Handlungen. Ohne eine solche Einordnung bleibt für den Leser, wenn er sich nicht ohnehin mit der Sache auskennt, der Eindruck eines undurchschaubaren Sammelsuriums. Typisch für diesen Mangel an politischem Ordnungssinn ist die Bezeichnung von Léon Blum als bloßen „Zeitzeugen“ - als ob es in diesem Zusammenhang ganz gleichgültig wäre, dass er ein Marxist jüdischer Abstammung war.
Verbesserungswürdig ist auch die Gliederung: Dass Dreyfus zwischendurch auf der Île de Ré interniert war, erfährt der Leser zB nicht in Abschnitt 1.6 Verurteilung und Verbannung, wo es hingehört, sondern überraschend erst unter 1.7.2 Die ersten Dreyfusarden. Oder dass es eine vom Generalstab angestoßene Pressekampagne gegen Dreyfus gab, steht nicht unter 1.4 Erste Berichterstattung in der Presse, sondern ebenfalls erst unter 1.7.2 Die ersten Dreyfusarden.
Kleine Meckereien zum Schluss: Wieso wird die Chronologie der Dreyfus-Affäre als „Hauptartikel“ für den Abschnitt 1.1 Das belastende Schriftstück genannt, der doch viel ausführlicher ist? Was ist „eine angeblichen Espérance“? Bei der angeblich „temporären“ Republik fehlt die Quelle für das Zitat, das ich persönlich für unzutreffend halte. Warum gibt es keine Links auf den deutschen und den französischen Geheimdienst, auf die verschiedenen Ministerien, auf den Generalstab? Die Zitate sollten zudem gemäß WP:ZIT immer auch in der Originalsprache zitiert werden.
Insgesamt: So bitte nicht. Aber vielleicht ändert sich ja noch was. --Φ 22:14, 26. Jan. 2012 (CET)
Zum jetzigen Zeitpunkt mehr als Lesenswert, aber noch nicht exzellent. Habe den Artikel seit dem 16.Januar stilistisch und in geringerem Maße inhaltlich bearbeitet und einige der hier genannten Kritikpunkte (Attomiccocktail, Filoump, Superkonoskop) aufgegriffen (siehe Kommentare in der Zusammenfassungszeile). Wie den Befürwortern, ist mir aufgefallen, dass die Historie hier teilweise zur spannenden Agentenstory wird, mit den Kirtikern meine ich aber, dass die genaue Darstellung (z.B. der Rolle des Kolonialismus, der Armee, der franz. Juden, der politischen Parteien u. religiösen, sozialen u. polit. Bewegungen u.a.m.) zu kurz kommt. Die verlinkten Artikel zum gesamten Komplex Dritte Republik sind in der Regel noch lückenhaft. Die französische Wikipedia ist da um Längen besser. Die Autorin hat gute Arbeit geleistet, interessant erzählt und sehr viel Literatur rezipiert, z.T. aber dort Meinungen übernommen, ohne sie dem jeweiligen Verfasser zuzuordnen und ihn einzuordnen. Ebenso werden die anderen Personen zu wenig charaterisiert, die Gliederung ist noch nicht stringent. Die Punkte, die Phi aufführt, sind mir auch aufgestoßen. Ich würde es sehr begrüßen, wenn sich noch andere an der Überarbeitung beteiligen würden, vielleicht findet sich sogar ein Experte für die franz. Geschichte des ausgehenden 19. Jhs und beginnenden 20.Jhs. Exzellent wird der Artikel aus meiner Sicht im zeitlichen Rahmen der KALP-Kandidatur nicht. --Anima 20:40, 27. Jan. 2012 (CET)
Exzellent Ist mir im Prinzip eigentlich ja wurscht, wie der Artikel bewertet wird. Da ich mich aber derzeit persönlich in einer ähnlichen Lage wie Hptm. Dreyfus befinde (ich habe vor kurzem aufgrund einer bösartigen und hundsgemeinen Intrige meine Arbeit verloren und kämpfe nun darum, sie wieder zu gewinnen), hab ich an dem Ding ein paar Schönheitsreparaturen vorgenommen. Hab leider keinen Zola, der die Entlastungsschrift schreibt und hoff' auch, dass sich die Sache nicht über zwölf Jahre hinzieht, aber diesen Link hab ich an die maßgeblichen Stellen weitergeleitet -- vllt hilfts ja was. Die exzellente Bewertung gönn ich dem Artikel auf jeden Fall, auch wenn im Moment nur der Abschnitt vor dem Inhaltsverzeichnis für mich von Bedeutung ist. - Dank dem Trupp, der meine Vandalismen gesichtet hat ;) + LG HHM
Info: Ich hab den Artikel nicht gelesen, aber: Es wäre schön, wenn hier nicht stur ausgezählt wird, sondern die Schwere der Einwände gewichtet wird. Möglichst Mehraugenauswertung. --Armin 01:26, 29. Jan. 2012 (CET)
Kritik an einem Artikel kann selbstverständlich jeder äußern, jedoch spiegelt es "nur" die persönliche Meinung eines Autors wieder. Ich möchte den Hauptkritikpunkten nicht widersprechen, sehe jedoch imho laut Intro keinen gravierenden inhaltlichen Fehler. Des Weiteren steht es stimmenmäßig derzeit bei 13 Exzellenten und 1 Lesenwerten Stimme gegen 1 keine Auszeichnung und 1 Abwartend, was relativ eindeutig ist. Für mich sollte die Auswertung daher als exzellent erfolgen, jedoch sollte nach dem angesprochenen Mehraugenprinzip neben mir noch ein weiterer Stellung nehmen. Grüße --Hephaion
[Bearbeiten] 13. Januar
Diese Kandidaturen laufen bis zum 23. Januar/2. Februar.
[Bearbeiten] Myxogastria
Die Myxogastria, meist als Myxomyceten oder gelegentlich auch plasmodiale Schleimpilze bezeichnet, sind eine der drei Unterklassen der Schleimpilze. Mit rund 900 Arten in fast 60 Gattungen umfassen sie den größten Teil der Schleimpilze. Alle Arten durchlaufen im Laufe ihres Lebens mehrere, morphologisch sehr verschiedene Phasen von der mikroskopisch kleinen Zelle über mit bloßem Auge sichtbare, schleimige, amorphe Organismen bis hin zu teils ungewöhnlich auffällig gestalteten Fruchtkörpern. Dabei können sie, obwohl sie einzellige Lebewesen sind, beträchtliche Größen und Gewichte erreichen. Die Unterklasse ist weltweit verbreitet, in gemäßigten Breiten ist sie jedoch deutlich häufiger und weist auch einen höheren Artenreichtum auf als in polaren Regionen, den Subtropen oder Tropen. Hauptsächlich sind sie in offenen Wäldern anzutreffen, finden sich aber auch an extremen Standorten wie Wüsten, unter geschlossenen Schneedecken oder sogar unter Wasser.
Mir ist klar, dass der Artikel harter Tobak ist, obwohl es doch „nur“ um ein Lebewesen geht. Aber auch wenn es vordergründig nicht so scheint: es ist durchaus auf OMA-Kompatibilität geachtet worden. Ich wäre dem geneigten Leser dankbar, wenn er berücksichtigt, dass solche Lebewesen sich leider nicht mit so plastischen und vertrauten Begriffen beschreiben lassen wie ein Vogel oder eine Pflanze. Für Hinweise, wo sich noch etwas machen läßt, bin ich aber selbstverständlich dankbar. Denis Barthel 23:01, 13. Jan. 2012 (CET)
- Hallo, ich bin absoluter Laie und enthalte mich jedes Votums, obschon er sehr gut strukturiert erscheint. Zwei Anmerkungen: was hat Fruchtkörper der Myxogastria (1/4) zu bedeuten? Ist das eine Bildüberschrift und der Vergrößerungsfaktor? Die Überschrift Verwendung finde ich bei einem Lebewesen komisch. Liebe Grüße Catfisheye 00:49, 14. Jan. 2012 (CET)
- Ein Super Artikel! Habe angefangen, ihn zu bearbeiten und leider erst später gemerkt, dass er "Kandidat" ist. Hoffentlich stören die Bearbeitungen nicht, wie bei... Habe die Quellen zwar nicht geprüft, aber so kann ich schon mal sagen: Hut ab, das ist richtig gut! :-) --Brummfuss - Autorengilde № 1 23:41, 14. Jan. 2012 (CET) Ach ja:
Oma Kompatibilität ist auch gegeben, ansonsten Oma austauschen oder kompatibel machen. --Brummfuss - Autorengilde № 1 23:44, 14. Jan. 2012 (CET)
Exzellent
Ohje, jetzt sehe ich gerade, dass es wohl schon Unstimmigkeiten wegen der Leerzeichen zwischen Satzzeichen und Einzelnachweisnote gab? Hieraus lese ich, es gibt da noch inhaltliche Unklarheiten (hab mir soetwas schon gedacht, als ich den Text durchging). Von daher erstmal:
Abwartend - bis zur Klärung. Ich revertiere mich dann mal selber. Gruß --Brummfuss - Autorengilde № 1 23:50, 14. Jan. 2012 (CET)
Nach einer sehr ausführlichen Diskussion konnte jetzt das "Leerzeichenproblem" gelöst werden, danke allen Beteiligten. Denis Barthel 20:37, 18. Jan. 2012 (CET)
Erstmal ein großes Lob, den Artikel über diese superinteressante, leider für die meisten unbekannte Gruppe so auszubauen. Ich habe aber noch ein paar Anmerkungen, bevor ich ein Votum abgeben möchte:
Abwartend
- Wie im Abschnitt Nomenklatur beschrieben steht, ist der Name wohl auch für viele Biologen ungewohnt, da sie meist Myxomyceten und halt dann (unrichtigerweise) schlicht Schleimpilze genannt werden. Diese Schwierigkeit würde ich noch besser herausstreichen, ebenso, dass sie trotz des Namens keine Pilze sind (auch wenn dies schon bei den Schleimpilzen steht, halt ich dies doch für wichtig).
- Merkmale und Lebenszyklus: Da die Überschrift "Merkmale und Lebenszyklus" heißt, würde ich einen einleitenden Satz schreiben, dass sich die Merkmale je nach Lebensabschnitt ändert (kann man sicher viel besser formulieren als ich eben). Der ganze Abschnitt ist mir aber generell noch zu unübersichtlich. Fang vielleicht zuerst mit den Merkmalen an, die der Naturkundige zuerst im Wald sieht, dh. mit dem plasmoiden Stadium. Helfen würde wahrscheinlich auch eine Grafik zum Lebenszyklus (so wie beim Getreideschwarzrost).
- Myxamöben und Myxoflagellaten: solltest du etwas erklären
- Zygote, und va. Plasmodium: ditto (für die Oma)
- Dass man bei den 4 Fotos "Fruchtkörper der Myxogastria" weitklicken kann, hatte ich anfangs auch nicht kapiert, da würde ich eine Galerie machen, ist aber Geschmackssache.
- Beziehung zu anderen Lebewesen: gib wo vorhanden die deutschen Namen für die Käfer- und Fliegenfamilien an, unter Staphilinidae kann sich Oma schwer was vorstellen, unter Kurzflügler schon eher.
- Systematik: hier würde ich bis auf Familienebene gehen, da es mM den Rahmen noch nicht sprengt, ist aber auch Geschmackssache.
Alles im Allen gefällt mir der Artikel schon gut. Das wird schon noch. Grüße --Josef Papi 00:01, 15. Jan. 2012 (CET)
- Achja, bei den Beziehungen zu anderen Lebewesen sollte man wohl der Vollständigkeit halber auch parasitische Plze erwähnen wie zB Nectriopsis violacea.--Josef Papi 00:26, 15. Jan. 2012 (CET)
-
- Hi Josef, danke für deine Anmerkungen.
- Zu Nomenklatur: ergänzt
- Zu Merkmale und Lebenszyklus: Einleitungssatz erledigt, eine Grafik reiche ich nach, die Reihenfolge umzuändern allerdings halte ich didaktisch für eher unklug, weil bestimmte Dinge bereits klar sein müssen, bevor man andere Stadien und ihre Morphologie und seine Funktion erläutert. Die recht schlichte Spore ist als Start mE am besten geeignet.
- Zu den Begriffen Myxamöben/Myxoflagellaten bzw. Plasmodium: da gibt es jeweils ganze ausführliche Absätze zu, wozu noch mehr Erklärungen?
- Zu Zygote: ergänzt (und verlinkt ;) )
- Zu den Beziehungen zu anderen Lebewesen: alles ergänzt und angepasst.
- Herzlichen Dank nochmal, Denis Barthel 11:29, 15. Jan. 2012 (CET)
- Das ging ja fix. Ich hab nochmal in meiner (zugegebenermaßen nicht sehr aktuellen) Literatur nachgeschaut, die sprechen beim deutschen Trivialnamen durchwegs von Echten Schleimpilzen, bzw. S. im engeren Sinne. Ich hab das mal in die Einleitung eingebaut, ich hoff, das passt für dich. Auch das charakteristische Merkmal, das Plasmodium hab ich nochmal an den Anfang der Merkmale gestellt, im Wissen, dass es dann nochmal ausführlicher erklärt wird. ABer ich halte es für das essentielle Merkmal. So macht es für mich dann auch Sinn, den Lebenszyklus mit der Spore zu beginnen. Ansonsten fehlt eigentlich nur noch eine Grafik zum Lebenszyklus, aber die reichst du ja noch nach. Damit ist er für mich klar
Exzellent. Grüße --Josef Papi 23:53, 15. Jan. 2012 (CET)
- Das ging ja fix. Ich hab nochmal in meiner (zugegebenermaßen nicht sehr aktuellen) Literatur nachgeschaut, die sprechen beim deutschen Trivialnamen durchwegs von Echten Schleimpilzen, bzw. S. im engeren Sinne. Ich hab das mal in die Einleitung eingebaut, ich hoff, das passt für dich. Auch das charakteristische Merkmal, das Plasmodium hab ich nochmal an den Anfang der Merkmale gestellt, im Wissen, dass es dann nochmal ausführlicher erklärt wird. ABer ich halte es für das essentielle Merkmal. So macht es für mich dann auch Sinn, den Lebenszyklus mit der Spore zu beginnen. Ansonsten fehlt eigentlich nur noch eine Grafik zum Lebenszyklus, aber die reichst du ja noch nach. Damit ist er für mich klar
- Hi Josef, danke für deine Anmerkungen.
Exzellent - Ein sehr runder, ausführlicher und bei der Fremdartigkeit der beschriebenen Lebewesen so omatauglich wie möglich geschriebener Artikel, der (abgesehen von der Rumreiterei auf Formalismen) durch die Verbesserungen während der Kandidatur noch deutlich gewonnen hat. Zudem ist der Artikel sprachlich weitgehend ausgereift und sehr gut belegt. Ich würde mir noch als Literatur die Angabe von 1 oder 2 Standardwerken zusätzlich zu den Einzelnachweisen wünschen, aber das ist sicher zum Teil Auffassungssache. --Accipiter 22:04, 21. Jan. 2012 (CET)
- Danke. Literaturangaben sind ergänzt. Denis Barthel 22:35, 21. Jan. 2012 (CET)
Hi Denis, Da ich von Myxogastria keine Ahnung habe, habe ich deinen Artikel gleich mal einem Laientest unterzogen. Hier die Fragen zu den Punkten die mir noch nicht ganz klar sind.
- (Wahrscheinliche eine saudumme Frage) Aber was sind offene Wälder oder was ist hier damit gemeint? Offen im Sinne von licht oder offen im Sinne frei von Strauch- und Krautschicht?
-
- Gegen "licht" getauscht.
- so simpel, das enttäuscht mich jetzt fast.
- Gegen "licht" getauscht.
- Was ist damit gemeint "die ein erstes trophisches Stadium bilden." Welche weiteren trophische Stadien gibt es, sind damit Ernährungsstadien gemeint?
-
- Weiter unten ist explizit angeführt, dass das Plasmodium noch ein weiteres trophisches Stadium ist und ja, das sind (wie der Link erklärt) Ernährungsstadien.
- Also mich hat die Verlinkung verwirrt, zumal der Begriff ganz unterschiedlich verwendet wird und der Link mehr verwirrt als weiterhilft. In meinen Botanikbüchern wird der Begriff nicht verwendet. Wenn er in der Fachliteratur Verwendung findet, kann man ihn hier ruhig verwenden, sollte ihn aber kurz erläutern trophisches Stadium: Bezeichnet eine Entwicklungsphase die der hauptsächlich der Ernährung dient (oder so ähnlich). Man könnte ihn aber auch einfach durch erstes Ernährungsstadium ersetzen (muss man aber nicht).
- Weiter unten ist explizit angeführt, dass das Plasmodium noch ein weiteres trophisches Stadium ist und ja, das sind (wie der Link erklärt) Ernährungsstadien.
- "die sich nicht apomiktisch vermehren" Wie ist der Begriff apomiktisch hier zu verstehen?
Ich kenne den Begriff aus der Botanik. Dort bezeichnet er die Samenbildung aus diploiden Eizellen, z.B. beim Löwenzahn. Bilden die apomiktisch Formen auch Sporen? (die dann diploid sind?) oder vermehren sie sich rein vegetativ durch Knospung oder Teilung?
- Als Myxamöben und Myxoflagellaten ernähren sich die Myxogastria von Bakterien und Pilzsporen. Und später, als Plasmodium wird da eine signifikant andersartige Nahrung aufgenommen? Wenn ja, sollte man das herausstellen.
-
- Ja, da ernähren sie sich anders, ist jetzt ergänzt.
- Also einen großen Unterschied sehe ich da nicht. Die Bezeichnung trophisches Stadium dient wohl zur Abgrenzung zum reproduktiven Stadium. Erstes trophisches Stadium haploid und einkernig und zweites trophisches Stadium diploid und vielkernig.
- Naja, ob man nur Bakterien verzehrt oder gleich ganze Baumpilze - das finde ich durchaus einen Unterschied.
- ;-) Das hast du schön formuliert und deutlich! Und wie immer man das nun verstehen will, erstes und zweites Stadium lassen sich deutlich unterscheiden. Durch den Gestaltwechsel erschließt sich Myxograstria immer wieder neue Nahrungsquellen.
- Naja, ob man nur Bakterien verzehrt oder gleich ganze Baumpilze - das finde ich durchaus einen Unterschied.
- Also einen großen Unterschied sehe ich da nicht. Die Bezeichnung trophisches Stadium dient wohl zur Abgrenzung zum reproduktiven Stadium. Erstes trophisches Stadium haploid und einkernig und zweites trophisches Stadium diploid und vielkernig.
- Ja, da ernähren sie sich anders, ist jetzt ergänzt.
- "Treffen zwei sexuelle Zellen aufeinander..." Gibt es weibliche und männliche Zellen, bzw., unterschiedlich Polaritäten? Verschmelzen die Zellen wirklich nur als Myxamöben?
- Heterothallie, welche Thalli verschmelzen denn hier?
- Apogamie? Laut Link: Apogamie ist ein botanischer Fachbegriff aus dem Bereich „Ungeschlechtliche Fortpflanzung“, der unterschiedlich definiert wurde. Und was wird hier darunter verstanden?
- "Als sogenannt assoziiert fanden sich bei einigen Untersuchungen Bakterien meist aus der Familie der Enterobacteriaceae." Der Begriff "assoziiert" ist verlinkt, aber meiner Meinung trifft keine der Definitionen die richtige Bedeutung. Ich nehme an, hier ist gemeint assoziiert=vergesellschaftet. Gibt es dazu mehr Informationen? Wie sieht die Vergesellschaftung aus. Um welche Gattungen handelt es sich? Leben die Bakterien auf oder in den Schleimpilzen. Das Enterobacteriaceae Cellulasen bilden ist mir neu, zumal es sich bei Cellulasen normalerweise um Exoenzyme handelt, die gramnegative Bakterien wegen ihrer äußeren Membran gar nicht abgeben können.
-
- Ich habe den Abschnitt etwas überarbeitet, um die Fragen soweit zu klären.
Ich denke, dass waren die wichtigsten Fragen, vielleicht kannst du ja ( hoffentlich ohne übermäßigen Aufwand) ein wenig Licht ins Dunkle bringen. Ich hoffe die Fragen helfen dir, den Artikel noch ein bisschen auf Oma-tauglich zu trimmen. Die Myxomyceten sind ja wirklich sehr interessante Lebewesen, aber leicht zu beschreiben sind sie nicht. Ich hoffe wirklich sehr, dass ich dich nicht mit meinen Fragen nicht zu sehr frustriert habe. --Thkgk 22:56, 23. Jan. 2012 (CET)
-
- Die Aspekte zur Vermehrung trage ich noch nach. Und:danke für die Hinweise, sie sind von Nutzen für einen besseren Artikel und nicht frustrierend.--Denis Barthel 01:30, 25. Jan. 2012 (CET)
- So. Griensteidl war so freundlich, mir bei deinen durchaus anspruchsvollen Fragen zum Lebenszyklus zu helfen, dafür sei ihm herzlich gedankt. Ich bin zuversichtlich, dass dadurch all deine Fragen geklärt werden konnten. Denis Barthel 21:39, 26. Jan. 2012 (CET)
- Die Aspekte zur Vermehrung trage ich noch nach. Und:danke für die Hinweise, sie sind von Nutzen für einen besseren Artikel und nicht frustrierend.--Denis Barthel 01:30, 25. Jan. 2012 (CET)
- Sehr spannender, wenngleich aufgrund der doch sehr speziellen Organismen nicht wirklich einfach zu lesender Artikel - ein weiterer Laientest wäre imho angebracht, um evtl. noch fehlende Verlinkungen oder notwendige Erläuterungen zu identifizieren. Inhaltliche Ungereimtheiten sind mir nicht aufgefallen (Fehler zu bemerken masse ich mir mal nicht an) und mir fallen auch keine Auslassungen auf - in meinen Augen daher gern exzellent. -- Achim Raschka 21:33, 24. Jan. 2012 (CET)
- Der Artikel hat in den letzten Tagen eine überaus positive Entwicklung hingelegt. Nachdem ich zunächst noch unsicher war, ob die Formatierung und die abgedeckte Literatur für exzellent reichen, kann ich diese Frage mittlerweile mit ja beantworten.--Toter Alter Mann 22:52, 25. Jan. 2012 (CET)
[Bearbeiten] Anmerkungen Thkgk
Denis Barthel hat mich gebeten eine Bewertung abzugeben, und dieser Bitte komme ich gern nach. Der Artikel behandelt ein sehr spannendes und interessantes Thema und erfüllt sicher alle Punkte, die formal an einen Wikipedia-Artikel gestellt werden. Außerdem werden alle Aspekte des Themas angesprochen.
(mindestens
Lesenswert )Daher ist der Artikel ganz sicher lesenswert! Für exzellent halte ich ihn nicht. Ich habe das Thema in drei (inzwischen schon ein wenig in die Jahre gekommen Lehrbüchern nachgelesen) und in alle wurde das Thema verständlicher dargestellt. (Natürlich kann er nach Wikipedia Maßstäben exzellent sein, aber das kann ich nicht beurteilen. Deshalb soll dies ganz deutlich kein Votum gegen eine "Wikipedia Bewertung exzellent" sein.)
Doch nun zur Kritik: Vorweg, ich möchte ganz ehrlich und offen meine Kritik und bitte alle Autoren diese nicht persönlich zu nehmen, ich habe großen Respekt vor deren Leistung. Einen solchen Übersichtsartikel zu schreiben gehört zu den schwersten Aufgaben überhaupt! (Kritik an Autoren halte ich im übrigen schwachsinnig und Zeitverschwendung.) Wenn man Kritik an einem Artikel übt, heißt nicht, dass man es selbst besser kann. Man muss es aber auch nicht selbst besser können, um Kritik zu üben. Ich hoffe, dass ich durch meine Kritik etwas zur Verbesserung des Artikel beitragen kann. Ansonsten habe ich nur unglaublich viel Zeit verschwendet. Noch mal, ich halte den Artikel für sehr ordentlich und gut. Wenn ich einzelne Punkte deutlich benenne und gegebenenfalls auch übertreibe, dann nicht um zu beleidigen, sondern um bestimmte Punkte zu verdeutlichen. Die Kritik wird daher möglicherweise härter klingen, als sie gemeint ist. Ich bitte das zu berücksichtigen.
Man kann nur dann einen guten Artikel schreiben, wenn man seine Zielgruppe kennt. Da Schüler (obere Mittelstufe/Oberstufe), wahrscheinlich die Personengruppe ist, die diese Art von Artikeln am häufigsten liest, (für Hausarbeiten, Referate), scheint mir dieser Personenkreis als Zielgruppe am geeignetsten zu sein. Und ich fürchte, diese werden weite Teile des Artikels nicht verstehen. Mit Verständnis meine ich folgendes: Wird ein Schüler, nachdem er den Artikel gelesen hat, die Frage beantworten können. Warum hat sich im Laufe der Evolution dieser dreiphasige Lebenszyklus durchgesetzt? Was sind die Vorteile, Nachteile der einzelnen Phasen? Was sind Unterschiede was Gemeinsamkeiten zwischen Pilzen und Schleimpilzen? Was bringt ein Generationswechsel? und so weiter (Natürlich ist das nicht einfach, aber mit Sicherheit möglich.)
Ich möchte den Artikel mit einem 5 Gänge-Menü vergleichen, das man in einen Mixer gegeben und anschließend einreduziert hat. Es ist alles drin und dennoch komm eine sehr schwer verdauliche Kost heraus. Und das ist auch der Tenor aller Kritiken, unabhängig von der (bestimmt nicht unberechtigt) positiven Bewertung.
Aber sind diese Lebewesen wirklich so schwer zu verstehen? Schließlich sind es einfache, einzellige Organismen, also einfacher als ein Vogel, ein Lurch oder Plattwurm. (Um es mal überspitzt zu formulieren.) Es geht um eukaryontisches Lebewesen und damit um die Fragen: 1. Wo, Was, Wann kann ich fressen; 2. Wie wehre ich mich gegen meine Konkurrenten; 3. Wo und mit wem bekomme ich guten Sex. Also alles Fragen mit denen sich auch ein Schüler (ebenfalls ein Lebewesen) auseinandersetzt. (Auch wenn er die Prioritäten sicherlich anders setzt. ;-) Ich möchte betonen, all das, wird in dem Artikel durchaus behandelt, aber die Parallelen und Unterschiede werden nicht herausgestellt. Um im Bild zu bleiben es werden keine appetitlichen Happen serviert, sondern Brei. Ein paar Beispiele für Vergleiche die man anstellen könnte. Wechsel von Flagellaten- und amöboiden Stadium. Einzigartig? Vergleich Spermazelle, Weiße Blutkörperchen. (Was ist der Unterschied) Vielkernigkeit? Erstaunlich und bemerkenswert! Aber einzigartig? Vergleich Ciliaten, Muskelzellen.
Heterophasischer Generationswechsel? Ein alter Hut! Haben wir auch! Welche Überlebensstrategien benutzen die Myxogastria, um sich durchs Leben zuschlagen, (Steht alles im Artikel, aber die wenigsten Schüler werden es erkennen.(behaupte ich mal)) Ich könnte das Ganze noch weiter ausführen, aber ich hoffe, ich habe andeuten können, was ich unter einem verständlichen und wirklich exzellenten Artikel verstehe. Und um anzudeuten in welche Richtung ich mir eine Verbesserung vorstelle.
Aber nun zu den Dingen, die sich leicht beheben lassen:
- Abschnitt Sporen
- Einleitungssatz fehlt (wurde wieder herausgestrichen) Der Satz, der mit dem der Abschnitt beginnt ist, ist falsch. "Die Sporen sind diploid, meist rund ..."
Die Sporen sind (im reifen Zustand) haploid. Unbedingt ändern!
- Myxamöben und Myxoflagellaten
Aus der Spore keimt je nach Umgebungsbedingungen eine Myxamöbe oder ein Myxoflagellat: Genau genommen falsch, (wenn ich meinen drei unabhängigen Quellen trauen kann.) Es schlüpft ein amöboider Protoplast (Protoplast sollte Schülerwissen sein!). „In diesem einzelligen Stadium vermehren sie sich durch einfache Zellteilung.“ Das ist richtig, trotzdem kann man erläutern, das einfache Zellteilung, eine Mitose ist im Unterschied zur Meiose in den Sporen, aus der haploide Clone entstehen. (Einem Schüler ist das nicht klar! Redundanz erhöht manchmal einfach das Verständnis)
- Abschnitt Zygotenbildung
Treffen in diesem Stadium zwei Zellen gleicher Art aufeinander ... Einleitender Satz fehlt. Wodurch zeichnet sich diese Stadium aus, wie wird es ausgelöst? „Die Bedingungen, die dies auslösen, sind nicht bekannt.“ Stimmt so nicht, nach 100 Jahren Forschungsgeschichte weiß man sehr wohl, welche Faktoren mit verantwortlich sind, nur das komplexe Zusammenwirken ist noch nicht gänzlich verstanden. „Für die Bildung einer Zygote sind Zellen unterschiedlichen Kreuzungstyps nötig“ Simmt das? Stimmt das für alle Myxogastria? Nach meinen Quellen sind Myxogastria selbststeril. Was ein Kreuzungstypen ist, darf man ruhig erklären, weiß auch nicht jeder Schüler. Der Begriff (Heterothallie) sollte den Pilzen vorbehalten bleiben (So wird er auch im Link definiert.) Die Myxogastria haben nun mal keine Talli, sondern sind (Iso-)Gameten. Der Begriff führt nur zur Verwirrung und trägt nichts zum Verständnis bei. Ich weiß, dass der Begriff historisch so verwendet wurde (Die Schleimpilze werden aber schon lange nicht mehr zu den Pilzen gezählt).
- Abschnitt Plasmodium /Fruktifikation
Vielleicht kann man hier noch die Durchschnittsgröße (wenige dm und Durchschnittsgewichte (ca 20 –30g) angeben, sofern gesicherte Angaben vorliegen.
- Asexuelle Formen
„Bei einigen Myxogastria gibt es asexuelle Formen, die sich apomiktisch fortpflanzen.“ Schülerverständlich ist das nicht unbedingt. (Auch wenn sich der Abschnitt schon deutlich verbessert hat.) Ich fände es besser, wenn man dies kurz und auf die Myxogastria bezogen erklärt. Ich nehme an mit apomiktisch ist hier gemeint, dass ungeschlechtlich diploide Sporen entstehen, die alle identisch mit der Elterzelle sind. Diploid? Stimmt das, widerspricht meiner Quelle, wonach ungeschlechtliche Formen haploid sind, oder gibt es beides? Wenn das explizit so in der angegebenen Quelle steht, akzeptiere ich das, da die angegebene Quelle aktueller ist. Ps. der Begriff apomiktisch ist nicht falsch, aber ich brauche ihn hier nicht.
- Systematik und Phylogenie
Dieser Abschnitt sollte ausgebaut werden. Warum verwendet man die Systematik nach Adl, die Ränge aber nach Dykstra und Keller, worauf beruhen die beiden Systematiken? Zu welchen Urreich gehören die Myxogastria? Zu den Pilzen, Protisten ...? Wodurch unterscheiden sich die beiden Schwestertaxa von einander und von den übrigen Abstammungslinien?
- Abschnitt Beziehungen zu anderen Lebenwesen
Letzter Absatz Enterobacteriaceae / Plasmodium Auch wenn ich nur das Abstract gelesen habe, scheint mir der Artikel wissenschaftlich gesehen sehr fragwürdig. Ich würde diesen Abschnitt lieber weglassen, wenn er nicht durch eine andere Arbeit bestätigt wird.
Folgende Punkte aus der Arbeit kann man aber als gesichert ansehen: - Einige Plasmodien sind auf lebende Bakterien angewiesen und können nicht ohne lebende Bakterien kultiviert werden. (Das steht so schon in einem uralt Straßburger von 1978). - Enterobacteriaceae können in diesem Lebensraum gefunden werden und einige Enterobacteriaceae können auch Stickstoff fixieren. - Enterobacteriaceae können mit Sicherheit keine hochmolekulare Cellulose oder Hemicellulose abbauen, sondern nur kleine lösliche Bruchstücke aus wenigen Monomeren. Ganz sicher können im Boden oder in der Streu lebende Enterobacteriaceae auch einige chemische Schadstoffe abbauen.
Für unwahrscheinlich halte ich, dass ein Enterobacterium seine Fähigkeit Stickstoff zu fixieren, in Reinkultur verliert.(Ausgeschlossen ist das natürlich auch nicht). Wahrscheinlicher ist, dass entweder die falschen Bakterien isoliert oder die Bakterien zuvor falsch kultiviert wurden, sodass die Bildung der Nitrogenase nicht induziert wurde. Dazu müsste man sich den Material und Methodenteil ansehen.
Grundsätzlich kann ich mir eine Lebensgemeinschaft oder Vergesellschaftung von Bakterien und Plasmodien sehr gut vorstellen. Denn Organismen, die sich von celluloserreicher Kost ernähren, haben das Problem, dass ihre Nahrung ein sehr ungünstiges C : N Verhältnis hat. Faher sind sie auf eine zusätzliche N-Quelle angewiesen. Molekularen Stickstoff können aber nur Bakterien fixieren (und Archaeen). Die Lebensgemeinschaft aus Bakterien und Plasmodien könnte also so aussehen. Die Plasmodien bilden Exoenzyme, die aus dem celluloserreichen Substrat lösliche Bruchstücke freisetzen. Diese Bruchstücke können die Bakterien als C- und Energiequelle nutzen können. Anschließend fressen sie einen Teil der Bakterien und sichern so ihren Stickstoffbedarf.
Das Plasmodien Celluasen bilden, wurde immer wieder postuliert, ob das wirklich bewiesen wurde, weiß ich nicht. Wenn sich da eine belastbare Quelle finden ließe. Übrigens im Abstrakt finde ich keinen Hinweis, dass die Bakterien in den Plasmodien leben, da sie aber zur Nahrung gehören wird man im Plasmodium immer auch Bakterien finden. Ersetze "assoziierte" durch vergesellschaftet. Eine Assoziation ist eine Vergesellschaftung von Lebewesen.
Ich hoffe sehr, dass meine Ausführungen ein wenig von Nutzen sind. --Thkgk 17:37, 29. Jan. 2012 (CET)
- Wow, das ist ja mal ein Review! :) Ich will hier eigentlich nix von Denis' Antwort vorweg nehmen, zumal ich auf dem Gebiet nur ein Laie bin, aber ein paar Punkte sind mir aufgefallen.
- Myxamöben und Myxoflagellaten: Also in meinem Strasburger (2008) steht dazu: „Die Sporen entlassen dabei entweder […] Myxamöben oder begeißelte Myxoflagellaten.“ (S. 643) Ich hab auch nochmal im im Artikel erwähnten Nowotny (Wolfsblut und Lohblüte) nachgeschlagen, da steht: „Die Hüllen der Myxomycetensporen platzen […] auf […] und entlassen ein bis vier Protoplasten. Abhängig vom Feuchtigkeitsangebot beginnen diese als Myxoflagellaten oder Myxamöben“. Ich hätte das jetzt auch so verstanden, wie es im Artikel steht, aber vielleicht täusche ich mich da ja. Was steht denn in den von dir zu Rate gezogenen Werken genauer dazu?
- Zygotenbildung: Also soweit ich weiß ist Heterothallie durchaus ein gängiger Begriff bei den Schleimpilzen, auch wenn die Mykologen das (verständlicherweise) lieber auf die Pilze beschränkt sähen (geht mir bei sonem Schundfug wie Soziales Netzwerk ähnlich :)). Vielleicht kann Denis da ja noch was dazu sagen.
- Enteriobacteriaceae: „Enterobacteriaceae können mit Sicherheit keine hochmolekulare Cellulose oder Hemicellulose abbauen, sondern nur kleine lösliche Bruchstücke aus wenigen Monomeren. Ganz sicher können im Boden oder in der Streu lebende Enterobacteriaceae auch einige chemische Schadstoffe abbauen.“ – Ja, einzeln können sie das tatsächlich nicht. Aber genau so steht das ja auch im Artikel: „Erst dem Verbund aus Plasmodien und bakteriellen Assoziierten ist es möglich, atmosphärischen Stickstoff zu binden oder Enzyme zu produzieren, die die Zersetzung zum Beispiel von Lignin, Carboxymethylcellulosen oder Xylan ermöglichen. In einzelnen Fällen erwarben die Plasmodien durch die Assoziation Salz- oder Schwermetalltoleranzen.“ Oder les ich den Satz anders als du?
- Deine Vorschläge zum Artikelkonzept finde ich an sich nicht schlecht. Das ist auch etwas, was ich versuche, zumindest in Teilen in meinen Artikeln umzusetzen und dem Leser näher zu bringen. Ich habe aber auch die Erfahrung gemacht, dass das hier nur in engen Grenzen geht und Wikipedia nicht das beste Format dazu ist – das wäre dann eher ein Lehrbuchkapitel. Wikipedia fokussiert abgegrenzte Einheiten (Analyse), nicht ihren Vergleich (Synthese). Wir schreiben halt primär über evolutionäre Einheiten, nicht über ökologische Anpassungsstrategien, deshalb kann man letztere nur sehr begrenzt diskutieren. Dazu kommt das Problem der Literatur, denn die Vergleiche, die ich anstelle, sollten ja auch in der Fachliteratur vorher Niederschlag gefunden haben. Als Beispiel nur mal der von dir vorgeschlagene Flagellaten-/Sperma-Vergleich: Natürlich handelt es sich hier um frappierend ähnliche evolutionäre Strategien. Sie sind aber tatsächlich beide einzigartig, und zwar insofern, als dass sie unabhängig von einander – also in konvergenter Evolution – entstanden sind. Unter phylogenetischen Aspekten kann man das also nicht diskutieren, denn Flagellanten und Spermazellen haben keinen gemeinsamen begeißelten Vorfahren. Auch ökologisch wird's schwer, weil die sich ihren Lebensraum (hoffentlich) nicht teilen. Bleibt höchstens noch morphologisch, und da stellt sich die Frage, welchen Mehrwert der Leser von dem Vergleich an dieser Stelle hat. Vielleicht wäre das eher etwas für den Artikel Flagellum, denn dort wird ja genau die Morphologie diskutiert. Eine ähnliche Geschichte wäre sicher auch der Vergleich der Beine von Tetrapoden und Gliederfüßern; der sollte ja nach Möglichkeit auch in einem Artikel Bein erfolgen, wo die physikalischen Grundlagen und die Unterschiede diskutiert werden. Ich finde dass Denis' einen sehr guten Job gemacht hat, wenn es darum geht, die Myxogastria in einen größeren Zusammenhang zu stellen (vor allem bei der Ökologie und der Systematik, und das trotz der vergleichsweise schlechten Forschungslage in diesen Bereichen). Mehr lässt sich an dieser Stelle wohl nicht herausholen, sondern nur in übergeordneten Artikeln.--Toter Alter Mann 13:10, 30. Jan. 2012 (CET)
[Bearbeiten] Pieter Menten
Anfang Dezember 2011 hat dieser Artikel auf WP:KLA erfolgreich als „lesenswerter Artikel“ kandidiert. Heute habe ich aus dem niederländischen Nationaal Archief eine Mail mit der Freigabe von zwei historisch bedeutsamen Fotos aus dem Jahr 1977 erhalten. Das eine zeigt den Angeklagten, das zweite den Journalisten Hans Knoop, der Wesentliches dafür leistete, dass Menten nach Jahrzehnten doch noch wegen Kriegsverbrechen verurteilt wurde. Ein Menten-Foto war meiner Meinung nach das einzige, was dem Artikel noch fehlte. Darum lasse ich ihn heute hier kandidieren unter der Frage: Ist er exzellent? --Atomiccocktail 23:45, 13. Jan. 2012 (CET)
Exzellent Ohne mit dem Fall/der Person vertraut zu sein. In der WP leider nur selten zu finden sind Beiträge wie dieser, der ohne Abschweifungen strikt am Wesentlichsten über ein Thema bleibt. Und das in einer präzisen, abwechslungsreichen und in ihrer mitreissenden Art erfreulich „unenzyklopädischen“ Sprache. Beeindruckend ist schon der Stabreim „Kaufmann, Kunstsammler und Kriegsverbrecher“ im ersten Satz des Artikels. — Filoump 23:58, 15. Jan. 2012 (CET)
- Wenigstens einer hat's gesehen :-) --Atomiccocktail 09:52, 16. Jan. 2012 (CET)
Exzellent Ich konnte den Artikel mit den anderen Sprachversionen vergleichen. Der Deutsche ist eindeutig der beste und umfassendste. Ich erinnere mich noch an die Affäre -damals in Holland. Den Stabreim kritisiere ich aber zumindest was der Reihenfolge betrifft. Als Kaufmann und Kunstsammler hätte Menten nie Wikipedia Relevanz erreicht. - Wenn man Kaufmann und Kunstsammler überhaupt im Eingangslemma aufnehmen will - was ich nicht getan hätte - das reicht bei den weiteren Ausführungen unterhalb der Inhaltsangabe - dann nicht an erster Stelle. Plädiere daher dafür Satz 1 zu ändern: Pieter Menten war ein niederländischer Kriegsverbrecher. Punkt. (So machen es auch die NL und E Version) Ich denke mit einiger Kreativität kann man den Stabreim irgendwie erhalten und weiter unten wieder einbauen. Auf 5 erweitert ginge der Stabreim: Kaufmann, Kunstsammler, Kollaborateur, Kriegsverbrecher, Knastinsasse. --RBinSE 08:59, 18. Jan. 2012 (CET)
- In aktueller Form funktioniert der Stabreim m. E. deswegen besonders gut, weil er die Lebensstationen des PM aufeinanderfolgend benennt und zum dritten „K“ (Kriegsverbrecher) hinführt. Dieses Wort erzwingt im Vergleich mit den zwei vorangegangenen, nüchtern-respektheischenden K-Begriffen ein sehr hohes Maß an Aufmerksamkeit. PMs Jahre im Gefängnis haben keine Besonderheiten mehr mit sich gebracht. --Atomiccocktail 07:44, 19. Jan. 2012 (CET)
- Dein Gesichtspunkt kann ich respektieren- mit der Steigerung hin zu Kriegsverbrecher. - Und Meine Erweiterung auf 5K war natürlich nur ein Augenzwinkern --RBinSE 08:09, 19. Jan. 2012 (CET)
Exzellent Der Artikel war imho, wie ich bei meinem Votum bei KAL begründet habe, damals schon mehr als lesenswert und hat mittlerweile noch weiter gewonnen. -- Miraki 09:23, 19. Jan. 2012 (CET)
Exzellent - ich bin wirklich begeistert! Ein immenser Mehrwert an Info für wiki-Leser, servus, --Reimmichl → in memoriam Geos 12:53, 19. Jan. 2012 (CET)
- Lässt sich hier nicht die Struktur überarbeiten? 14 Hauptüberschriften? Der Abschnitt Menten-Affäre als Rezeption und Zusammenfassung kann sich so nicht deutlich genug vom chronologischen Strang seiner Biografie absetzen. Seine Herkunft wird leider nur sehr skizzenhaft abgehandelt. --Alabasterstein 13:03, 19. Jan. 2012 (CET)
-
- Danke für die Rückmeldung. Dazu kurz die Antworten:
- Zur Gliederung: Denkbar wäre grundsätzlich A. Leben (Abschnitt 1-10), B. Menten-Affäre (Abschnitt 11), C. Anhang (Abschnitt 12-14). Das fände ich aber unschön, weil sich in Kapitel B keine Unterkapitel bilden lassen. Die Gliederung würde in meinen Augen dadurch „unrunder“ werden.
- Zur Herkunft: Menten hat gelegentlich damit geprahlt, dass er von einem Gründer der Shell-Company abstamme. Das hat sich im Zuge der gerichtlichen Auseinandersetzungen als Unwahrheit herausgestellt. Das könnte man im Artikel ergänzen. Neue Fakten zur tatsächlichen Herkunft dieses Mannes stellen sich dadurch aber nicht ein, jedenfalls nicht im Kapitel „Herkunft“. Ich hab das aus Prägnanzgründen rausgelassen. --Atomiccocktail 15:20, 19. Jan. 2012 (CET)
- Es spricht nach meiner Auffassung nichts dagegen, einen Abschnitt ohne Unterüberschriften zu haben. Im Moment hast Du derer 14 und das finde ich zum Zurechtfinden deutlich schwieriger. Immerhin ist die Affäre ein bedeutender Teil seines Lebens. Da es aber eine andere Perspektive auf den Menschen liefert als der Abschnitt leben ist die Abkopplung völlig legitim. --Alabasterstein 15:25, 19. Jan. 2012 (CET)
- Es lassen sich Argumente für einen Umbau und für das Beibehalten der Gliederung finden. Ich Moment - Mangel einer durchschlagenden Idee - möchte ich es so lassen. Deine Zusammenfassung von zwei Kapiteln unter einer Überschrift finde ich aber gut. --Atomiccocktail 06:56, 20. Jan. 2012 (CET)
- Danke für die Rückmeldung. Dazu kurz die Antworten:
Exzellent Bin nicht ganz glücklich mit der Gliederung, aber das ist für mich nur eine optische Sache. Der Artikel verdient aufgrund der klaren Sprache, der sachlichen Darlegung der Fakten und der Rechercheleistung die Exzellenz-Auszeichnung. Das im Artikel enthaltene Bildmaterial ist ebenfalls vorbildlich und sinnvoll eingesetzt. --Alabasterstein 08:36, 20. Jan. 2012 (CET)
- Hallo Atomiccocktail. Auch ich will dich ermutigen, die Gliederung umzustellen. Einzelpunkte auf der höchsten Ebene sind keineswegs unschön, sondern Standard, der sich in aller Regel auch gar nicht vermeiden lässt. Lediglich Untergliederungen mit nur einem Unterpunkt sollten vermieden werden.--Krächz 23:37, 21. Jan. 2012 (CET)
Mir gefällt die Gliederung auch nicht. Jedes mal eine fette Hauptüberschrift ohne jegliche Untergliederung bzw. Unterpunkte ist unschön. Ich würde Leben (mit den Unterabschnitten 1-9), dann wie gehabt weiter mit Menten-Affäre (Abschnitt 10), Literatur (Abschn. 11), Weblinks (Abschn. 12) und Fußnoten (Abschn. 13) vorschlagen. --Armin 01:51, 22. Jan. 2012 (CET)
Info: Ich hab die Gliederung geändert: Nun gibt es drei Hauptabschnitte: 1. Leben, 2. Menten-Affäre, 3. Anhang. --Atomiccocktail 07:32, 23. Jan. 2012 (CET)
-
- Die neue Gliederung finde ich sehr gut. Sie ist vor allem für diejenigen übersichtlicher, die nur etwas Bestimmtes im Artikel suchen. Ich plädiere generell dafür, dass man künftig stärker auf eine Gliederungsstruktur achten sollte nach dem Grundsatz „so wenig Hauptüberschriften wie möglich, so viele wie nötig“. --Alabasterstein 11:26, 25. Jan. 2012 (CET)
Exzellent Seit Lesenswert ist einiges passiert, sehr gut. Den Anhang wurde ich in die üblichen Abschnitte untergliedern, aber das ist wohl Geschmackssache. Ich bin begeistert, dass es möglich war eine Freigabe des Mentenbildes zu erreichen. Respekt, wie hast Du das gemacht? --Schreiben Seltsam? 19:00, 23. Jan. 2012 (CET)
- Ich habe die Website, auf der die Bilder zur Menten-Affäre präsentiert werden, angeschrieben. Die Antwort kam zwar erst nach einiger Zeit, weil die sich im Nationalarchiv intern und extern erst verständigen mussten. Da die Anfrage aber sehr klar formuliert war und das Nationalarchiv aus seinem Fotobestand bereits eine große Bilderspende an Commons gemacht hat, wurde meinem Wunsch entsprochen. Ich finde es auch super, dass hier zeitgenössisches Material für die Öffentlichkeit bereitgestellt wurde - hup Holland hup. Grüße --Atomiccocktail 09:13, 24. Jan. 2012 (CET)
Ich habe noch folgende Anmerkungen:
- Herkunft
- Eventuell sollte nicht für jeden Satz ein Absatz genommen werden, sieht bei hohen Bildschirmauflösungen durch den hohen Zeilenabstand merkwürdig aus da jeder Satz in eine Zeile passt.
- Hinweis ist jetzt umgesetzt. --Atomiccocktail 10:22, 25. Jan. 2012 (CET)
- Arisierungen
- Ist bekannt, wie lange Menten interniert war? Allzu lang kann es ja nicht gewesen sein, er ist ja mindestens vor dem Jahreswechsel 1939-40 entlassen worden.
- Zunächst einen Monat lang als „Ehrenhäftling“ - bis er verschwand. Wie lange er ab Ende August 1942 Auflagen unterworfen oder interniert war, weiß ich nicht. Ich weiß nur, dass die Ermittlungen eben nicht mit Nachdruck verfolgt wurden, weil zu viele SS-Größen drinhingen. --Atomiccocktail 10:22, 25. Jan. 2012 (CET)
- Wofür war Menten bei den deutschen Behörden Sachverständiger?
- Er hat betont, dass er Polnisch könne, die Verhältnisse in dieser Region Polens gut kenne und hat sich auch als Kunstexperte angeboten. --Atomiccocktail 10:22, 25. Jan. 2012 (CET)
- Das Datum beim Überfall auf die Niederlande vielleicht aus den Klammern holen, indem ein am davor gesetzt wird.
- Hinweis ist jetzt umgesetzt. --Atomiccocktail 10:22, 25. Jan. 2012 (CET)
- Auf welcher Position hat Menten ehrenamtlich im SD gearbeitet, bevor er sich in das Einsatzkommando hat verlegen lassen? Die Treuhänderschaft? Liest sich bisher so, als habe er die durch die Behörden des Generalgouvernements bekommen.
- Wer ihn in welcher Form mit den Treuhänderschaften beauftragte, habe ich in der Literatur nicht finden können. --Atomiccocktail 10:22, 25. Jan. 2012 (CET)
- Etwas unglücklich formuliert, dass Ostrowskis Wohnung nicht nur als sicher vor deutschen und sowjetischen sondern auch ukrainischen Zugriffen galt. Die Ukraine war zu dieser Zeit Teil der Sowjetunion und sofern man von der ukrainischen Bevölkerungsgruppe in Ostpolen spricht passt sowjetisch nicht mehr in den Zusammenhang, da Sowjets kein Volks bezeichnet. Ich würde dafür plädieren, dass ukrainisch zu streichen.
- Ich habe aus „ukrainisch“ jetzt „ukrainisch-nationalistisch“ gemacht. Das ist hier wichtig und richtig, weil es solche Milizen gab, die nichts mit der Sowjetmacht zu tun hatten, sondern diese als ihren Feind betrachteten. --Atomiccocktail 10:22, 25. Jan. 2012 (CET)
- Beteiligung am Holocaust
- Hat Menten bei der Erschießung in Podhoroce selbst geschossen oder war er nur mit anwesend?
- Er hat wesentlich Erschießungsbefehle an den Gruben erteilt. Einige wenige Juden soll er selbst erschossen haben, insbesondere solche, die er persönlich kannte und die er der Familie von Isaak Pistyner zuordnete. --Atomiccocktail 10:22, 25. Jan. 2012 (CET)
- Menten-Affäre
- Werden Aussagen darüber gemacht, ob diese Umfrage als repräsentativ galt?
- Das weiß ich nicht genau, ich meine aber, die Dissertation spricht von einer Meinungsumfrage eines Meinungsforschungsinstituts. Sicher bin ich in diesem Detail allerdins nicht (Buch ist längst wieder zurück in der Bibliothek). --Atomiccocktail 10:22, 25. Jan. 2012 (CET)
Eine Antwort auf die Punkte würde mich freien, ich gebe aber trotzdem schon jetzt ein
Exzellent. Was vielleicht auch interessant wäre, was hat Menten so in der Nachkriegszeit getan wenn er nicht gerade klagte oder selbst verklagt wurde? --Bomzibar 17:10, 24. Jan. 2012 (CET)
- Hi Bomzibar. Danke für die Rückmeldungen. Meine Antworten "dazwischen". Grüße --Atomiccocktail 10:22, 25. Jan. 2012 (CET)
- Danke für die Rückmeldung, nur bei dem ersten Punkt unter Arisierungen scheinen wir was unterschiedliches gemeint zu haben. Du gehst wahrscheinlich von der Internierung durch die deutschen Behörden aus, ich meinte die Internierung durch die sowjetischen Besatzungsbehörden nach der Besetzung Ostpolens. --Bomzibar 13:39, 25. Jan. 2012 (CET)
- Ach so. Dazu habe ich leider keine Angaben gefunden. --Atomiccocktail 17:49, 25. Jan. 2012 (CET)
- Danke für die Rückmeldung, nur bei dem ersten Punkt unter Arisierungen scheinen wir was unterschiedliches gemeint zu haben. Du gehst wahrscheinlich von der Internierung durch die deutschen Behörden aus, ich meinte die Internierung durch die sowjetischen Besatzungsbehörden nach der Besetzung Ostpolens. --Bomzibar 13:39, 25. Jan. 2012 (CET)
Ja der Artikel ist
Exzellent Grüße --Tim1900 20:51, 27. Jan. 2012 (CET)
Im Dezember meinte ich „lesenswert, gerne auch mehr“, und genau dafür stimme ich jetzt: klar
Exzellent. --Φ 22:28, 27. Jan. 2012 (CET)
Exzellent, doch vielleicht lassen sich noch mehr Bilder direkt einbinden. Der ganze erste Abschnitt (Leben bis Rückkehr in die Niederlande) ist unbebildert - gibt es da nichts dazu? --Sebbe xy 00:37, 29. Jan. 2012 (CET)
- Es gibt keine weiteren freien Bilder. Und Bilder, die nicht direkt mit P. Menten zu tun haben, gehören m. E. da nicht hin. Ich würde es darum gern so lassen, wie es ist. Ich bin unerhört froh, dass ich überhaupt ein Foto bekommen habe, das Menten zeigt. Das Bild mit den beiden Journalisten ist da das i-Tüpfelchen. --Atomiccocktail 10:48, 29. Jan. 2012 (CET)
[Bearbeiten] 16. Januar
Diese Kandidaturen laufen bis zum 26. Januar/5. Februar.
[Bearbeiten] The White Angel
The White Angel ist ein US-amerikanischer Spielfilm aus dem Jahr 1936 über das Wirken von Florence Nightingale während des Krimkrieges mit Kay Francis in der Hauptrolle. Die Regie führte William Dieterle. Der Film ist ein typisches Beispiel für das Genre des biografischen Films, das insbesondere seit dem Aufkommen des Tonfilms einen großen Aufschwung erfuhr. Gleichzeitig steht der Film mit seinem Fokus auf die Kämpfe und Auseinandersetzungen von Florence Nightingale gegen männliche Vorurteile und gesellschaftliche Beschränkungen gegenüber Frauen ganz in der erzählerischen Tradition des sog. „woman’s picture“. Für die Hauptdarstellerin Kay Francis war The White Angel eine Abkehr von den sonst für sie typischen Filmsujets, die sich in der Regel mit emotionalen Problemen und romantischen Verwicklungen der Heldin beschäftigen.
- KONZEPTION: Exemplarisch werden neben der reinen Produktionsgeschichte, die für sich schon interessant ist, zwei in den 1930ern populäre Genre erläutert und dargestellt: der biografische Filme (engl: biopic) und women's pictures. Der Wiki-Eintrag zum biografischen Film ist stark defizitär, zu woman's pictures gibt es keine zusammengefassten, weiterführende Information. Insoweit holt der Artikel relativ weit aus und stellt den Film in einen übergeordneten Gesamtkomplex. Die Ausführungen zum biografischen Film beschränken sich auf einen engen zeitlichen Korridor ab 1929 bis zum Ende des Jahrzehnts, mit Schwerpunkt auf die Mitte der Dekade. Was "woman's pictures" angeht, sind die Ausführungen soweit kondensiert, als sie auf den Beispielsfilm passen.
- QUELLENLAGE: Überraschend gut für einen Film der Dekade, gerade was Pre-Production und Dreharbeiten angeht. Ansonsten gibt es in der Sekundärliteratur einige Ausführungen und Besprechungen. All das rechtfertigt m.E. die Länge des Artikels.
- FORMALER AUFBAU: Ich bevorzuge das wörtliche Zitat gegenüber Zusammenfassungen. Der Originaltext ist in der entsprechenden Fußnote aufgenommen. Wenn angebracht, enthalten die Fußnoten weitergehende Informationen bzw. Erläuterungen zu Aspekten, die im Text selber nicht aufgeführt werden können.
- BILDER: Aus urheberrechtlichen Gründen stehen keine Bilder zur Verfügung.
- ÄNDERUNGSWÜNSCHE: Gerne, aber bitte nach Möglichkeit präzise formuliert.
Als Hauptautor ohne Votum. --Saint-Simon 12:08, 16. Jan. 2012 (CET)
NeutralFür meinen Geschmack schweift der Artikel viel zu weit vom eigentlichen Thema ab. Zwar finde ich es sehr gut, einen Film auch als ein Produkt seiner Zeit darzustellen, doch die Exkurse zum Biopic und Frauenfilm holen zu weit aus und erinnern ein bisschen an den guten alten Professor Wikipedia (selbst bei einem bekannteren und „typischeren“ Vertreter die biografishen Films wie die erwähnten Filme mit Arliss oder Charles Laughtons Verkörperungen von Rembrandt und Heinrich VIII. wären die Erläuterungen zu ausführlich und zu abschweifend).
Auch im Abschnitt kinoauswertung finde ich die Vergleiche mit anderen Filmen zu weit ausholend (zumal The Charge of the Light Brigade ein anderes Genres darstellt und ein anderes Publikum bediente).
-
- Über die Auswahl von vergleibaren Filmen kann und darf man geteilter Meinung sein. Mir ist bewusst, dass Charge ein Actionfilm ist. Trotzdem ist es mehr als ein Zufall, wenn ein Studio innerhalb weniger Monate zwei Filme herausbringt, die beide während des Krimkrieges spielen und sich mit den bekanntesten Episoden aus dem Waffengang beschäftigen. Und Hussy ist ein biografischer Film über eine bürgerliche Frau, der fast zeitgleich in die Kinos kam. --Saint-Simon 07:50, 30. Jan. 2012 (CET)
Insgesamt wirkt der Artikel dadurch etwas in die Länge gezogen und - trotz des gefälligen Schreibstils - eher zäh. Da es eine grundsätzliche Frage darstellt, wieviel Exkurs in einem lesenswerten Artikel zumutbar sind, verbinde ich meinen Kommentar vorerst nicht mit einer Wertung. --Andibrunt 22:16, 16. Jan. 2012 (CET)
Der Artikel vermittelt auf angenehm und flüssig zu lesende Art umfassend über das Werk. Insofern ist er exzellent. Das die Exkurse zu den zwei Genres länger als üblich ausgefallen sind, hat mich persönlich nicht gestört, daher habe ich das bei der Durchsicht nicht erwähnt. Es ist aber nachvollziehbar, wenn es anderen zu weit geht. Mit gezielten Auslagerungen von Textteilen (v.a. „Entwicklung des biografischen Films seit 1929“) in die Genreartikel ließe sich The White Angel ins Lot bringen, ohne weniger exzellent zu werden. Das Expertenwissen ist ja offensichtlich vorhanden. — Filoump 22:44, 17. Jan. 2012 (CET)
Wie bereits im Review angekündigt:
Exzellent. Sauber recherchiert, guter Schreibstil, interessante Inhalte. Die Zusatzinfos zum biografischen Film kann man zwar kritisieren, für mich sind sie allerdings kein Grund von einer Auszeichnung abzusehen, da der Rahmen des Artikels nicht gesprengt wird. --Hachinger 00:59, 21. Jan. 2012 (CET)
Exzellent, soweit ich das beurteilen kann.--CENNOXX 18:18, 26. Jan. 2012 (CET)
Man ist nicht dümmer, wenn man den Artikel gelesen hat. Für mich
Exzellent --93.231.138.108 16:05, 28. Jan. 2012 (CET)
Abwartend/
Lesenswert Gibt es keine Bilder dazu, vielleicht von irgendeiner Gala - wenn Bilder aus dem Film noch unter Copyrights haben. So ist es zwar gut zu lesen, aber es macht keinen so schönen Eindruck, wenn es nur Text ist. --Sebbe xy 00:34, 29. Jan. 2012 (CET)
- Es gibt bedauerlichweise keine freien Bilder zum Film. Auch die Auswahl von gemeinfreien Aufnahmen von Kay Francis ist mehr als mager. Zu meinem großen Bedauern sehe ich mich außerstande, dem Wunsch nach Auflockerung durch Bilder nachzukommen. Ich bitte das bei der Abgabe eines eindeutigen Votums zu berücksichtigen. --Saint-Simon 07:50, 30. Jan. 2012 (CET)
[Bearbeiten] 19. Januar
Diese Kandidaturen laufen bis zum 29. Januar/8. Februar.
[Bearbeiten] Burgas
Burgas ist die viertgrößte Stadt Bulgariens. Die Stadt ist der Verwaltungssitz der gleichnamigen Provinz Burgas und der Gemeinde Burgas. Als Industrie- und Hafenstadt ist sie das wirtschaftliche, kulturelle und politische Zentrum des gesamten Südostens von Bulgarien. Die geographische Lage zwischen mehreren unter Naturschutz stehenden Seen, das Schwarze Meer, die antiken und mittelalterlichen Siedlungen und die Festivals ziehen nicht nur Besucher aus den Balkanländern, sondern aus ganz Europa und Asien an. Das Kloster Sweta Anastasia auf der vorgelagerten gleichnamigen Insel ist das einzige im Schwarzmeer erhaltene mittelalterliche Inselkloster.
Westlich der Stadt ist mit LUKoil Neftochim die größte Raffinerie Südosteuropas und der größte Arbeitgeber Bulgariens angesiedelt. Durch die gute Verkehrsanbindung auf Straße, Schiene und See ist Burgas einer der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte des Landes. Der Hafen Burgas ist der größte Hafen und einzige Rohölhafen Bulgariens sowie der Heimathafen der bulgarischen Übersee-Fischfangflotte und der Schwarzmeerkriegsmarine. Der Flughafen Burgas ist einer der meistfrequentierten Flughäfen des Landes.
- Nach einem erfolgreichem Review ist er lückenlos belegt, mit einem guten Aufbau, umfassend und der erste zum Thema Bulgarien der für eine Kandidatur vorgestellt wird. Die Einstufung möchte ich aber gerne Euch überlassen und nehme auch weitere Anregungen gerne entgegen. Ich als Hauptautor enthalte mich natürlich.--Vammpi 12:07, 19. Jan. 2012 (CET)
- Frage: Wieso ist bei den Städtepartnerschaften bei Rijeka erwähnt, seit wann die besteht und bei den anderen nicht? --Alabasterstein 12:40, 19. Jan. 2012 (CET)
-
Erledigt Weil damals das bezweifelt wurde. Ich werde es nun vereinheitlichen. --Vammpi 12:46, 19. Jan. 2012 (CET)
- Grundsätzlich bin ich geneigt, den Artikel für lesenswert zu halten. Bei der Größe brauche ich aber etwas, um ihn mir komplett durchzulesen. Insgesamt frage ich mich: ist hier nicht weniger mehr? Im Abschnitt Burgas#Bildung und Forschung fällt auf, dass sehr kleine Abschnitte gemacht wurde, das kann m.E. in einem unterbracht werden. Ein Absatz wie Stadtfarben, in dem effektiv nur ein Satz steht ist unsinnig. Der Abschnitt Burgas#Mit der Stadt verbundene Personen ist leider nur eine Liste in Satzform. Hier darf ruhig ein oder zwei Sätze verloren werden, in welcher genauen Verbindung die Person mit der Stadt steht. Andere Artikel machen vor, wie es geht. Dafür finde ich zum Beispiel den Geschichtsartikel viel zu lang. Hier sollte man einen eigenen Artikel Geschichte der Stadt Burgas auslagern und im Stadtartikel deutlich kürzer treten. Insgesamt also fehlt mir eine lesbare und homogene Struktur. Es wirkt ganz so als habe der Autor hier viel zusammengetragen (was ans ich ja löblich ist), aber vor lauter Recherche und schreiben den Artikel aus den Augen verloren. --Alabasterstein 12:48, 19. Jan. 2012 (CET)
-
-
- Ein Absatz wie Stadtfarben - wurde zu Wappen und Stadtfarben
Erledigt - einen Artikel Geschichte der Stadt Burgas sollte es/wird es auch zweifellos geben, nur welche der hier genannten wichtigen Informationen soll weg? Als Hauptautor tut man sich da immer schwer die »Keule« einzusetzen. Dass man bei über 3000 Jahre Geschichte viel mehr schreiben kann, ist mir schon bewusst.
- Im Abschnitt Mit der Stadt verbundene Personen, da gibt es wohl unterschiedlichen Lösungen (Mannheim#Persönlichkeiten) und vor allem Listen bei lesenswert Artikel (Bremen#Persönlichkeiten; Bangkok#Persönlichkeiten, Lippstadt#Persönlichkeiten), was ich hier vermeiden wollte (Koblenz#Persönlichkeiten). Artikel-Listen wie Liste der Söhne und Töchter der Stadt Burgas und Liste der Ehrenbürger von Burgas werden auch zweifelsfrei kommen (in Anlehnung an Liste der Bürgermeister der Stadt Burgas). Nur sollten diese Listen m.E. keine Rotlinks-Sammlung sein, bei den unzähligen Ehrenbürger. Das Thema ist aber lange nicht abgeschlossen. Da werde ich noch in den nächsten Jahren dabei sein (bin ja quasi der »einzige« Benutzer der das Thema Bulgarien in der deutschen Wiki ausbaut). Der Ausbau der jetzigen Persönlichkeiten-Stubs wird nach der Kandidatur fortgesetzt. --Vammpi 13:41, 19. Jan. 2012 (CET)
- Mit der Bildung werde ich noch die anderen Meinungen abwarten. M.E. macht eine Unterteilung durchaus Sinn --Vammpi 13:41, 19. Jan. 2012 (CET)
- Ein Absatz wie Stadtfarben - wurde zu Wappen und Stadtfarben
-
-
-
- zu 2) Mir fehlen die Kenntnisse, um inhaltlich weiter zu helfen, was von der Geschichte wirklich gekürzt werden kann. Ich muss mir den Artikel auch erst mal in Ruhe durchlesen. Dann kann ich dazu sicher mehr sagen. Fakt ist, dass auch für eine 3000 jährige Geschichte der Teil sehr stark betont wurde, stärker als andere Teile. Und für mich persönlich erzeugt es ein Ungleichgewicht.
- zu 3) Vorbildlich gelöst ist das Thema z.B. hier Montreal#Persönlichkeiten. In einem Stadtartikel erwarte ich auch keine vollständige Auflistung aller Persönlichkeiten, sondern nur der wichtigsten. Und Ehrenbürger sollten auch nur dann aufgeführt werden, wenn sie relevant sind. Möchte man das Thema vollständig abhandeln, so gilt auch hier: Listen machen oder eigene Artikel aber nicht im Stadtartikel selbst.
- Grüße --Alabasterstein 14:03, 19. Jan. 2012 (CET)
-
- zu 3) zu Burgas#Mit der Stadt verbundene Personen, nach dem Vorbild von Montreal#Persönlichkeiten umgebaut (nun Burgas#Persönlichkeiten)
Erledigt--Vammpi 14:48, 19. Jan. 2012 (CET)
- Viel besser. Vielen Dank. --Alabasterstein 14:54, 19. Jan. 2012 (CET)
- zu 4) Burgas#Bildung und Forschung, nun etwas ausgebaut
Erledigt --Vammpi 18:02, 19. Jan. 2012 (CET)
- zu 3) zu Burgas#Mit der Stadt verbundene Personen, nach dem Vorbild von Montreal#Persönlichkeiten umgebaut (nun Burgas#Persönlichkeiten)
-
-
Exzellent Burgas ist eine bedeutende Stadt in Bulgarien. Der Artikel ist ausführlich und ordentlich geschrieben. Exzellent! --Bin im Garten 20:55, 19. Jan. 2012 (CET)
Sehr ausführlich und umfassend, verständlich und ansprechend geschrieben, übersichtlich und gut gegliedert - mit einem Wort:
Lesenswertlesenswert. --Bujo 23:50, 19. Jan. 2012 (CET) Hab mir den Artikel gerade nochmal den Artikel anhand der Exzellenzkriterien vorgenommen und muss, da es anhand der vorbildhaft erschöpfenden Abhandlung des Themas, der sehr guten Belege und der ansprechenden Bebilderung, einfach nichts zu bemängeln gibt, auf
Exzellent ändern. --Bujo 02:38, 29. Jan. 2012 (CET)
Lesenswert allemal lesenswert. Grundsätzlich sauber geschrieben und strukturiert. Die Bebilderung ist gut, aber verbesserungsfähig. Was fehlt mir zur Exzellenz: wie bereits erwähnt sollte der sehr ausführliche Geschichtsartikel sinnvoll (!) gekürzt werden, dann wird der Artikel insgesamt besser lesbar. Hingegen fehlt mir im Artikel eine statistische Darstellung der Bevölkerung: wie setzte sich diese ethnisch und religiös zusammen? Wie hoch ist der Ausländeranteil? --Alabasterstein 08:32, 20. Jan. 2012 (CET)
-
-
- Bei Burgas handelt es sich um eine konservative Stadt in der ein Großteil der Bevölkerung Nachfahren von Flüchtlinge sind. (siehe Abschnitt Geschichte). Das mit der Struktur der Bevölkerung ist sehr schwierig herauszubekommen. Nach meiner Einschätzung ist der Ausländeranteil sehr gering, bis nicht nennenswert, vielleicht mit Ausnahme der Armenier. Diese sind jedoch bestens integriert (+bulg. Staatsangehörigkeit) und sehen sich nicht als Ausländer/ und werden auch nicht als Ausländer angesehen. Jedoch siedelten sich in den letzten Jahren in den Randviertel (Banewo, Wetren) vereinzelt Engländer und Russen.
- Nicht zu den Ausländer fallen die Roma und bulgarischen Türken. Problem sind jedoch die Daten und dass, die Roma aus Furcht vor der allgegenwärtigen Diskriminierung es vorziehen sich vor der lokalen Mehrheitsbevölkerung anzugehören und identifizieren sich häufig entsprechend. In Burgas stellen die Bulgaren die überwiegende Mehrheit, ich würde sagen um die 95+ Prozent.
- Dementsprechend gilt der gleiche Ansatz für die Religion. Burgas ist die einzige Großstadt Bulgariens in der es keine Moschee gibt (s. Islam in Bulgarien), jedoch wurden 2010 sechs neue bulg.-orthodoxe Kirchen gebaut und eingeweiht. Dazu befindet sich ein großer Kirchenkomplex im Stadtteil Meden Rudnik im Bau.
- Fotos, ich habe mir vorgenommen für das nächste Mal, wenn ich in Burgas bin, mir die Zeit nehmen um schönere Bilder zu schießen. --Vammpi 10:34, 20. Jan. 2012 (CET)
- Bevölkerungsstruktur
Erledigt --Vammpi 14:32, 27. Jan. 2012 (CET)
-
Schöne Zusammenstellung, umfassend belegt und bebildert. Den Geschichtsabschnitt finde ich im Verhältnis zur Gesamtlänge nicht übertrieben. Aber wenn eine Auslagerung ohnehin geplant ist, kann man dann, aber erst dann, schon kürzen. --Otberg 10:39, 20. Jan. 2012 (CET) Nach weiteren Verbesserungen, vor allem was die Qualität der Belege betrifft, ändere ich das Votum auf
Lesenswert
Exzellent. Kleinere stilistische Verbesserungen könnte man allerdings noch versuchen. --Otberg 09:42, 28. Jan. 2012 (CET)
Exzellent Der Artikel gefällt mir insgesamt sehr gut. Alle Themenbereiche zur Stadt Burgas werden umfassend beschrieben und sind ausreichend belegt. Die Bebilderung finde ich für einen exzellenten Artikel sehr angemessen. Vielleicht könnte noch etwas Literatur aufgelistet werden (z.B. einige Reiseführer).--Sinuhe20 13:17, 20. Jan. 2012 (CET)
Lesenswert Der Artikel ist auf jeden fall sehr informativ und gut belegt. Bei vielen Argumenten kann ich mich meinen Vorrednern nur anschließen. Jedoch hab ich noch ein paar Kleinigkeiten gefunden:
Nachbargemeinden: • Die Rosette bei den Nachbargemeinden ist schon seit längerer Zeit bei neu ausgezeichneten Artikeln eher untypisch. Sie sollte lieber entfernt werden und durch Fließtext ersetzt werden.
Stadtgliederung: • Das Stadtgebiet von Burgas besteht aus der Kernstadt und den Stadtteilen (bzw. Ortsteilen). Aus wie vielen Stadtteilen?
Ökologie/Umwelt: • Auch die Schwarzmeerküste wurde durch Auslaufen von kleineren Mengen Rohöl aus den Öltankern mehrmals in Mitleidenschaft gezogen. Was waren das für Öltanker?
Gewässer: • Zum Burgassee werden zu viele Informationen genannt. Warum? Es gibt doch dafür einen Extraartikel.
Gesundheitswesen: • Was versteht man unter das Erste und das Zweite städtische Krankenhaus? Haben diese keine Namen wie die anderen?
Theater, Opern-, und Kulturhäuser und Kunstgalerien : • Burgas verfügt als einer der wenigen Städte Bulgarien über ein Opern- und Balletttheaterhaus, das sich in unmittelbarer Nähe zur Fußgängerzone befindet. Zwei Fragen: a) Warum verfügt Burgas als eine der wenigen Städte Bulgariens über ein Opern- und Balletttheaterhaus? Vielleicht könnte man darauf kurz eingehen. b) Wie heißt die Fußgängerzone? Ist sie bekannt?
Das wär’s erstmal so weit. Ich hab schon vorher selbst ein paar Kleinigkeiten am Artikel geändert. Gruß,--Geograf 95 15:59, 20. Jan. 2012 (CET)
- Hallo Geograf 95 vielen Dank für dein Votum. Ein Teil der Antworten deiner Fragen stehen jedoch im Text.
- Ich finde das mit dem Rosette eine persönliche Ansichtssache. Einigen gefällt es, anderen nicht. Ich habe es auch erst gestern nach einen Hinweis eingebaut..
- vielen Stadtteilen? - Antwort steht in den darauf folgenden Absatz: ...Diese umfassen neun Stadtviertel ..., sieben Stadtteile .., zwei Siedlungen (Fischersiedlung und Villensiedlung Alatepe), das Stadtzentrum und die Insel Sweta Anastasia.
- russische, oder bulgarische Öltanker. Deren Namen zu finden, in dem ein kommunistischer Staat nicht mal die Verschmutzung zugab ist mehr als eine Detektivarbeit.
- Krankenhäuser. Diese heißen sot Erstes städtisches Krankenhaus, bzw. Zweites städtisches Krankenhaus (Eigennamen)
- a.) als eine der wenigen Städte Bulgariens über ein Opern- und Balletttheaterhaus? - Wein in den anderen keins gebaut wurde
-
- b.) Fußgängerzone - besteht aus zwei Hauptstraßen, jedoch ist eine Fußgängerzone. Habe es geändert.
Erledigt --Vammpi 16:24, 20. Jan. 2012 (CET)
- b.) Fußgängerzone - besteht aus zwei Hauptstraßen, jedoch ist eine Fußgängerzone. Habe es geändert.
Exzellent Ich pflichte Sinuhe20 bei. Der Artikel ist ausführlich und mit Quellen reichlich belegt. Bogorm 14:02, 24. Jan. 2012 (CET)
Lesenswert Sehr schöner Artikel. --Sebbe xy 00:29, 29. Jan. 2012 (CET)
[Bearbeiten] 20. Januar
Diese Kandidaturen laufen bis zum 30. Januar/9. Februar.
[Bearbeiten] Geologie des Pfälzerwaldes
Die Geologie des Pfälzerwaldes ist in erster Linie durch die Gesteinseinheit des Buntsandsteins geprägt, die in drei Schichten, den Unteren, Mittleren und Oberen Buntsandstein, unterteilt wird. Ihre komplexe Binnengliederung zeichnet sich durch spezifische Gesteinsfolgen aus, welche für dieses Mittelgebirge typisch sind und vor allem in seinem Südteil zu einem charakteristischen Relief geführt haben.
Die zu Anfang der Trias vor etwa 251 bis 243 Millionen Jahren abgelagerten Gesteinsformationen erfuhren während der Bildung des Oberrheingrabens – beginnend vor etwa 48 Millionen Jahren im Paläogen – tektonisch bedingte Umlagerungen, welche zur Freilegung und Schrägstellung des Buntsandsteins führten; außerdem wurden seine Gesteinsschichten ungleichmäßig herausgehoben und zerbrachen in einzelne Teilschollen. Im weiteren Verlauf entwickelte sich auf dieser Grundlage durch Verwitterung und Abtragung der unterschiedlich harten Gesteine das komplexe Relief des heutigen Pfälzerwaldes als stark zertalte Schichtstufenlandschaft.
Dieser von H. Schreiber verfasste und seit Juni 2011 lesenswerte Artikel wurde in der folgezeit kontinuierlich weiterentwickelt und hat in den letzten Tagen noch einige Feinschliffe erhalten. Ich habe eben einige sprachliche Sachen geglättet, sodass der artikel in meinen Augen das Prädikat
Exzellent verdient hat AF666 17:32, 20. Jan. 2012 (CET)
- Bitte erst mal die ganzen Umschreibungen mit "können" entfernen. Relevant ist nicht, ob etwas "passieren konnte", sondern ob es passiert ist oder nicht. Bitte auch die Formulierung "zu nennen ist ..." entnehmen, das ist WP:POV. Grüße, Wikiroe 17:40, 20. Jan. 2012 (CET)
- Ich habe den Text nach den von Dir bemängelten Formulierungen durchforstet und entsprechende Stellen umformuliert.
-
- Grüße Herbert -- H. Schreiber 20:45, 20. Jan. 2012 (CET)
- Ohne pingelig sein zu wollen: Vor Deinen Änderungen fand ich per Browser-Suche zehn mal Formen von "können" im Text, jetzt sind es neun. --Wikiroe 20:53, 20. Jan. 2012 (CET)
- Ich habe die Formen von "können" erheblich reduziert und nur an den Stellen keine Änderung vorgenommen, wo mir diese Formulierung im Sinne der sprachlichen Logik notwendig erschien.
Erledigt
- Ich habe die Formen von "können" erheblich reduziert und nur an den Stellen keine Änderung vorgenommen, wo mir diese Formulierung im Sinne der sprachlichen Logik notwendig erschien.
- Ohne pingelig sein zu wollen: Vor Deinen Änderungen fand ich per Browser-Suche zehn mal Formen von "können" im Text, jetzt sind es neun. --Wikiroe 20:53, 20. Jan. 2012 (CET)
- Grüße Herbert -- H. Schreiber 20:45, 20. Jan. 2012 (CET)
- Der Link im Einzelnachweis 16 funktioniert überhaupt nicht. Der Link im Einzelnachweis 5 scheint auf das gleiche Ziel deuten zu sollen, zeigt aber nur eine leere Karte. Im Abschnitt Literatur sind sämtliche ISBNs unformatiert. Hätte die Literatur dem Autor vorgelegen, würde er auch die korrekte Formatierung der ISBNs kennen. --ein unbekannter Autor 21:02, 20. Jan. 2012 (CET)
- Ich bin vielleicht technisch nicht so versiert und habe anscheinend bei der korrekten Formatierung der ISBNs einen Fehler gemacht. Diese Formalien müssen natürlich korrigiert werden. Dann kommt von Dir aber folgender Satz: Hätte die Literatur dem Autor vorgelegen, würde er auch die korrekte Formatierung der ISBNs kennen. Damit unterstellst Du mir, in das Literaturverzeichnis Quellen eingetragen zu haben, die mir persönlich nicht vorgelegen hätten. Ich habe mir in Wikipedia ja mittlerweile eine dickes Fell zugelegt, aber diese Formulierung hat mich nun wirklich geärgert. Du könntest jederzeit zu einem Kontrollbesuch bei mir vorbeikommen, bei dem ich Dir in 5 Minuten sämtliche, im Literaturverzeichnis aufgeführte Literatur vorlegen könnte (schon wieder "könnte"). Außerdem bin ich seit Jahren regelmäßiger Benutzer unserer Uni-Bibliothek, auf deren Spezialliteratur ich bei Bedarf jederzeit zurückgreifen kann. -- H. Schreiber 00:41, 21. Jan. 2012 (CET)
- Die Formatierung der Einzelnachweise 5 und 16 wurde korrigiert. -- H. Schreiber 11:08, 21. Jan. 2012 (CET)
Erledigt
Hallo, immer wieder fange ich an, diesen Artikel zu lesen, und immer wieder bleibe ich schon in der Einheit hängen, die mir vor allem sprachlich einfach nicht rund erscheint:
- "Gesteinseinheit des Buntsandsteins" – Hat der Buntsandstein eine Gesteinseinheit (dann wäre der Genitiv gerechtfertigt, aber dann frage ich mich: welche?) oder ist er eine?
- Dass der Buntsandsteins "in drei Schichten, den Unteren, Mittleren und Oberen Buntsandstein, unterteilt wird" ist allgemein gültig. Es hat mit dem Lemma nichts zu tun. Warum stehen gleich im ersten Satz Allgemeinplätze?
- "Ihre komplexe Binnengliederung ..." – Was ist eine Binnengliederung? Wenn das ein Fachwort ist, bitte erklären oder zumindest verlinken. Wenn damit nicht mehr als "Unterteilung" gemeint ist, was soll dann das "Binnen-" vorneweg? Kurz: Bitte so schreiben, dass es auch meine OMA versteht.
- Bitte so schreiben, dass es auch meine Oma versteht: Mit dieser Formulierung suggerierst Du, dass "Omas", nur weil sie Oma sind und vielleicht ein bestimmtes Alter erreicht haben, sozusagen automatisch kognitive Defizite aufweisen. Dieses sog. Defizitmodell der kognitiven Entwickung im Alter ist mittlerweile seit Ursula Lehr von vielen Gerontologen widerlegt worden.-- H. Schreiber 00:43, 21. Jan. 2012 (CET)
- Ich unterstelle nichts dergleichen, zum Begriff siehe z.B. WD:Laientest#Oma-Test?. Und nun wäre es schön, wenn wir zurück zum Thema kommen könnten. --Wikiroe 14:13, 22. Jan. 2012 (CET)
- Bitte so schreiben, dass es auch meine Oma versteht: Mit dieser Formulierung suggerierst Du, dass "Omas", nur weil sie Oma sind und vielleicht ein bestimmtes Alter erreicht haben, sozusagen automatisch kognitive Defizite aufweisen. Dieses sog. Defizitmodell der kognitiven Entwickung im Alter ist mittlerweile seit Ursula Lehr von vielen Gerontologen widerlegt worden.-- H. Schreiber 00:43, 21. Jan. 2012 (CET)
- "... zeichnet sich durch spezifische Gesteinsfolgen aus, welche für dieses Mittelgebirge typisch sind" – Damit wäre drei (!) mal gesagt, dass die Gesteinsfolgen eine Eigenart des PW sind: "zeichnet sich durch ... aus", "spezifisch", "typisch". Zu allem Überfluss geht es gleich damit weiter, dass sie ein Relief bilden, das – Überraschung! – "charakteristisch" für den PW ist.
- "Gesteinsfolgen" – wieso Plural?
- Nach den ersten beiden Sätzen kommt ein Dreifach-Beleg. Wieso ein Fakt gleich dreifach belegt werden muss, zumal ausschließlich mit Quellen, die im Literaturteil zu finden sind, leuchtet mir nicht ein. Noch weniger ist das verständlich, wenn man sich die Funktion einer Einleitung ins Gedächtnis ruft: Es geht darum, den Artikelinhalt zusammenzufassen. Was hier steht, sollte also auch sonstwo im Text zu finden sein. Ergo: Eine Einleitung braucht im Regelfall gar keine Einzelnachweise.
- Als störend empfinde ich die Personifizierung des Buntsandsteins, das etwas "erfährt". (Tipp: Verwende lebendige Verben!)
- "Im weiteren Verlauf entwickelte sich auf dieser Grundlage ..." – Im Verlauf von was? Auf welcher Grundlage?
- Die Einleitung wurde neu überarbeitet.
Erledigt
- Die Einleitung wurde neu überarbeitet.
So sollte meines Erachtens kein ausgezeichneter Artikel anfangen, geschweige denn einer, der exzellent sein will. Beim Überfliegen des Rests ist mir vor allem eine Reihe ungewöhnlicher Formatierungen aufgefallen, beispielsweise Listen, die ab der zweiten Zeile stark eingerückt sind (vgl. aber WP:TYP, WP:WSIGA#Zurückhaltung bei Listen).
- Da ich schon immer in einem Skript oder Aufsatz Listen nur äußerst sparsam vewendet habe, wurde dies von mir auch in diesem Artikel so gehandhabt und auch hier keine Liste erstellt. Ich verstehe deshalb nicht, wie Du auf folgende Formulierung kommst: ... beispielsweise Listen, die ab der zweite Stelle stark eingerückt sind. Also ich weiß nicht, wie Du den Begriff "Liste" definierst, aber ich sehe an der besagten Stelle (Abschnitt "Buntsandstein") einen von mir ausformulierten, etwas eingerückten Fließtext aber keine Liste! -- H. Schreiber 23:42, 21. Jan. 2012 (CET)
- Ich schrieb nicht "ab der zweiten Stelle", sondern "ab der zweiten Zeile", bezogen auf die mit Aufzählungszeichen markierten Abschnitte. Allem Anschein nach hast Du das allerdings verstanden, denn schließlich Du hast diese Formatierung geändert. --Wikiroe 14:13, 22. Jan. 2012 (CET)
- Die Formatierung im Abschnitt "Buntsandstein" wurde geändert.
Erledigt
Außerdem werden öfters mal Binde- statt Gedankenstrichen verwendet. Grüße, Wikiroe 22:09, 20. Jan. 2012 (CET)
- Die Binde- und Gedankenstriche im Text wurden überprüft und gegebenenfalls korrigiert. -- H. Schreiber 12:46, 23. Jan. 2012 (CET)
Erledigt - Auf weitere Deiner Kritikpunkte gehe ich vielleicht morgen ein. Übrigens, gibt es vielleicht auch irgendwo etwas Positives, was man über diesen Artikel schreiben könnte? Jedenfalls motivieren mich Deine Ausführungen nicht unbedingt hier weiterzumachen
- Gruß Herbert -- H. Schreiber 00:41, 21. Jan. 2012 (CET)
- Hallo Herbert, etwas Durchhaltevermögen brauchst Du da wahrscheinlich schon. Ich habe es, wie gesagt, ja nicht einmal über die Einleitung hinaus geschafft. Zum Loben kommen wir, wenn es etwas zu loben gibt. Da war bislang leider noch nichts, aber es liegt ja auch noch viel vor mir. Also: Geduld! Grüße, Wikiroe 10:43, 21. Jan. 2012 (CET)
Exzellent Ich finde den Artikel super!--Frank Winkelmann 12:13, 21. Jan. 2012 (CET)
So, ich habe die Einleitung nun erst einmal beiseite gelassen und den Anfang des Artikels gelesen. Folgende Anmerkungen:
- Die Verwendung der Gebirgsgruppen-Infobox sehe ich kritisch, vor allem wenn da der "höchste Gipfel" einer Geologie genannt wird. Auch aus technischen Gründen ist ein solcher Infoboxen-Missbrauch nicht zu befürworten: Bisweilen vergeben Infoboxen automatisch Kategorien. Das ist bei dieser meines Wissens zwar derzeit nicht der Fall, kann sich aber theoretisch jederzeit ändern.
- Leider habe ich analog zum Holpertal keine genau passende Info-Box gefunden. Aus didaktisch-methodischen Gründen möchte ich jedoch wenn irgendmöglich nicht auf eine Info-Box verzichten! Ich habe deshalb die Gebirgsgruppen-Infobox verwendet und die den einzelnen Parametern zugeordneten Inhalte der Themenstellung angepasst. Ich habe den "höchsten Gipfel" drin gelassen, da dies in diesem Zusammenhang als Aspekt der Geomorphologie verstanden werden kann, d. h. die Kalmit erst durch geologische Vorgänge zum höchsten Gipfel geworden ist. Falls eine besser geeignete Info-Box existiert, werde ich diese sofort in den vorliegenden Artikel übernehmen. Bis zu diesem Zeitpunkt möchte ich wie gesagt zu Gunsten des Lesers diesen "Infoboxen-Missbrauch" beibehalten. Vielleicht lässt sich der ein oder andere Inhalte etwas modifizieren; ich werde dazu mal drüberschauen. -- H. Schreiber 19:04, 23. Jan. 2012 (CET)
- Ich bin zwar kein großer Freund dieser Lösung, weil Infoboxen eigentlich immer gleichartige Daten aus gleichartigen Artikeln auf einen Blick erreichbar machen sollen; daher werden sie "immer für eine bestimmte Reihe von Artikeln (z. B. alle Berge, Bands ...) angelegt und sind Bestandteil von Formatvorlagen" (zit. aus Hilfe:Infoboxen). Aber wenn es unbedingt sein muss, fände ich ein Rückgriff auf die Vorlage:Infobox das kleinere Übel. --Wikiroe 20:13, 23. Jan. 2012 (CET)
- Leider habe ich analog zum Holpertal keine genau passende Info-Box gefunden. Aus didaktisch-methodischen Gründen möchte ich jedoch wenn irgendmöglich nicht auf eine Info-Box verzichten! Ich habe deshalb die Gebirgsgruppen-Infobox verwendet und die den einzelnen Parametern zugeordneten Inhalte der Themenstellung angepasst. Ich habe den "höchsten Gipfel" drin gelassen, da dies in diesem Zusammenhang als Aspekt der Geomorphologie verstanden werden kann, d. h. die Kalmit erst durch geologische Vorgänge zum höchsten Gipfel geworden ist. Falls eine besser geeignete Info-Box existiert, werde ich diese sofort in den vorliegenden Artikel übernehmen. Bis zu diesem Zeitpunkt möchte ich wie gesagt zu Gunsten des Lesers diesen "Infoboxen-Missbrauch" beibehalten. Vielleicht lässt sich der ein oder andere Inhalte etwas modifizieren; ich werde dazu mal drüberschauen. -- H. Schreiber 19:04, 23. Jan. 2012 (CET)
- Beim Blick ins Inhaltsverzeichnis erscheint mir (als Laie) die Gliederung sinnvoll. Allerdings frage ich mich, ob die Klammerzusätze in den Überschriften sein müssen. Ein Fragezeichen bleibt wegen des Abschnitts Frühere vulkanische Aktivitäten am Pechsteinkopf, weil ich aus keiner der Unterüberschriften erkennen kann, wann es zur Sache kommt. Vielleicht klärt sich das ja noch beim Lesen. Ungeschickt finde ich die Überschrift "Allgemeine Einführung", denn die Wikipedia ist kein Lehrbuch; "Hintergrund" oder ähnliches fände ich daher besser.
- Die Klammerzusätze der Überschriften wurden entfernt und im Abschnitt "Pechsteinkopf" die Überschriften geändert- -- H. Schreiber 19:04, 23. Jan. 2012 (CET)
Erledigt
- Die Klammerzusätze der Überschriften wurden entfernt und im Abschnitt "Pechsteinkopf" die Überschriften geändert- -- H. Schreiber 19:04, 23. Jan. 2012 (CET)
- Der erste Absatz hat eine fragwürde Überschrift: Was sind die "Grenzen" einer Geologie? Auch der Inhalt lässt mich etwas fragend zurück: Werden hier die Grenzen des Pfälzer Waldes beschrieben oder die des Buntsandsteins? Warum spielt hier und in der Einleitung Rotliegend (in der Einleitung außerdem: Zechstein) keine Rolle?
- Die etwas missverständliche Überschrift habe ich geändert. Den Text selbst werde ich morgen überarbeiten und präzisieren. Vorweg: Die Gesteinseinheit "Rotliegend" ist nur an einigen Stellen am Nordrand und im südöstlichen Teil des Pfälzerwald aufgeschlossen, d. h. bildet dort die Oberfläche. Gesteine des Buntsandsteins und etwas weniger des Zechsteins spielen beim Aufbau des Pfälzerwaldes dagegen die Hauptrolle. Nicht umsonst hat man in älteren geologischen und geographischen Veröffentlichungen für das linksrheinische Gebirge auch den Begriff "Buntsandsteinvogesen" verwendet. Außerdem wollte ich zu Beginn den Leser nicht mit zu vielen Details zu überfordern. -- H. Schreiber 19:04, 23. Jan. 2012 (CET)
- Okay, dann wäre es vielleicht hilfreich, in der Infobox, wenn diese denn bleibt – was ich nicht hoffe, s.o. –, wenigstens von häufigen zu seltenen Einheiten hin aufzuzählen. Das "hauptsächlich" geht da in der Mitte etwas unter. --Wikiroe 20:13, 23. Jan. 2012 (CET)
- Die Reihenfolge der betreffenden Inhalte wurde geändert.
Erledigt - Der Abschnitt "Naturräumliche Abgrenzung" wurde überarbeitet; ich denke, dass nun die inhaltlichen Unklarheiten beseitigt sind
Erledigt -- H. Schreiber 11:27, 25. Jan. 2012 (CET)
- Die Reihenfolge der betreffenden Inhalte wurde geändert.
- Okay, dann wäre es vielleicht hilfreich, in der Infobox, wenn diese denn bleibt – was ich nicht hoffe, s.o. –, wenigstens von häufigen zu seltenen Einheiten hin aufzuzählen. Das "hauptsächlich" geht da in der Mitte etwas unter. --Wikiroe 20:13, 23. Jan. 2012 (CET)
- Die etwas missverständliche Überschrift habe ich geändert. Den Text selbst werde ich morgen überarbeiten und präzisieren. Vorweg: Die Gesteinseinheit "Rotliegend" ist nur an einigen Stellen am Nordrand und im südöstlichen Teil des Pfälzerwald aufgeschlossen, d. h. bildet dort die Oberfläche. Gesteine des Buntsandsteins und etwas weniger des Zechsteins spielen beim Aufbau des Pfälzerwaldes dagegen die Hauptrolle. Nicht umsonst hat man in älteren geologischen und geographischen Veröffentlichungen für das linksrheinische Gebirge auch den Begriff "Buntsandsteinvogesen" verwendet. Außerdem wollte ich zu Beginn den Leser nicht mit zu vielen Details zu überfordern. -- H. Schreiber 19:04, 23. Jan. 2012 (CET)
- "... den Sockel beziehungsweise das Fundament des heutigen Pfälzerwaldes" – Das ist ein klassischer Fehlgebrauch von "beziehungsweise" (siehe z.B. hier zur Erklärung). Im Bemühen um korrekten Sprachgebrauch in einer Enzyklopädie bitte ich, den Fehler, der im Artikel mehrfach – sogar in Überschriften! – auftaucht zu beheben.
- Das "beziehungsweise" wurde im Text entfernt. Nichtsdestotrotz sehe den Sachverhalt nicht so eng.
Erledigt
- Das "beziehungsweise" wurde im Text entfernt. Nichtsdestotrotz sehe den Sachverhalt nicht so eng.
- Klammerwerk wie "Karbon (358–296 Millionen Jahre)" unzutreffend, gemeint ist wahrscheinlich "Karbon (vor 358–296 Millionen Jahren)". Außerdem wird in solchen Klammern "bis" mal ausgeschrieben, mal durch einen Strich ersetzt. Die Zeitangaben sind mal mit "etwa" grob gehalten, mal nicht. Bitte korrigieren und vereinheitlichen!
- bemängelte Formalien habe ich korrigiert
Erledigt
- bemängelte Formalien habe ich korrigiert
- Doppeltes Klamerwerk wie "Unterperm (unteres Rotliegend) (315 bis 270 Millionen Jahre)" bitte vermeiden. Zum einen sieht die Kombintation ") (" einfach schlecht aus, zum anderen fragt man sich, wozu zwei Klammerangaben nötig sein sollen.
- habe ich
Erledigt
- habe ich
- Schon im zweiten Abschnitt fallen mir mehrere Doppel-Verlinkungen auf: Tektonik und Zechstein habe ich entfernt, aber bei dieser Dichte dürfte es sich lohnen, den Artikel auf weitere zu prüfen.
- Sämtliche Querverweise wurden auf Doppelverlinkung überprüft und Verdoppelungen entfernt.
Erledigt
- Sämtliche Querverweise wurden auf Doppelverlinkung überprüft und Verdoppelungen entfernt.
- "... ermöglichten es dem Zechstein-Meer, zeitweilig von Norden in das Gebiet der heutigen Pfalz vorzudringen." – Das "Können"-Problem (s.o.) wiederholt sich: Es ist nicht von Bedeutung, ob diese Möglichkeit bestand, sondern ob diese Bewegung stattfand oder nicht.
- Ich habe den besagten Satz umformuliert, was ich allerdings in diesem inhaltlichen Kontext nicht für notwendig erachte. Der betreffende Satz wurde von mir mehreren Personen, unter anderem einem mir befreundeten Germanistik Professor vorgelegt. Alle "Testpersonen" sind der Meinung, dass dieser Satz keine Möglichkeit beschreibt sondern im Kontext als Faktum zu verstehen ist.
Erledigt -- H. Schreiber 23:29, 25. Jan. 2012 (CET)
- Ich habe den besagten Satz umformuliert, was ich allerdings in diesem inhaltlichen Kontext nicht für notwendig erachte. Der betreffende Satz wurde von mir mehreren Personen, unter anderem einem mir befreundeten Germanistik Professor vorgelegt. Alle "Testpersonen" sind der Meinung, dass dieser Satz keine Möglichkeit beschreibt sondern im Kontext als Faktum zu verstehen ist.
- "nach neueren geologischen Untersuchungen" ist eine Formulierung, die auch für eine Online-Enzyklopädie zu schnell veraltet. Bitte die Untersuchungen datieren.
- Habe ich ergänzt.
Erledigt -- H. Schreiber 06:32, 24. Jan. 2012 (CET)
- Den missverständlichen Zusatz neuere geologische Forschungen habe ich ganz herausgenommen und stattdessen eine erläuternde Fußnote erstellt.
- Habe ich ergänzt.
- "... da sich dort die Sedimente dieses Zeitalters ablagern konnten." – Siehe oben.
- Begriffe wie "führte zu" oder "es kam zu" tauchen unverhältnismäßig oft auf. Diese Wiederholung ermüdet, der resultierende Nominalstil wirkt hölzern. (Dieses Stil-Problem ist leicht zu beheben, vgl. obigen Tipp: Verwende lebendige Verben!)
- "[...] war Mitteleuropa von einer Wüstenlandschaft bedeckt, [...] Diese Prozesse führten zu Sandablagerungen ..." – Sandablagerungen in einer Wüstenlandschaft?
- Gerade in einer Wüstenlandschaft wird es zu Sandablagerungen kommen, wenn zum Beispiel durch Wind oder Wasser Sandmassen und/oder Geröll von Erhebungen in tiefere Regionen zum Beispiel Mulden oder Becken transportiert werden. Die gleichen Vorgänge sind ja auch heute noch in Trockenwüsten wie der Sahara zu beobachten, wobei ich beispielsweise an das Atlasgebirge denke. Gelegentliche Regengüsse schütten in Tälern ("Wadis") und Mulden Sandbänke auf und verbringen Geröll nach unten (--> Konglomerate). Wind verfrachtet Sand ebenfalls in Mulden und Becken, so dass Geröll- oder Kiespflaster ("Serir") und Dünen ("Erg") entstehen. Ich denke, dass ich mit dieser Kurzbeschreibung deutlich machen konnte, wie man sich die damalige Sedimentation des Buntsandsteins vorstellen kann.
-
- Grüße und noch einen schönen Feierabend
- Herbert -- H. Schreiber 18:41, 25. Jan. 2012 (CET)
- Der Text enthält häufig falsche waagrechte Striche, z.B. Gedanken- statt Bindestriche und umgekehrt. Siehe WP:TYP#Arten waagerechter Striche
- Habe ich schon überprüft (vgl. oben); vielleicht habe ich ja einige übersehen. -- H. Schreiber 20:43, 23. Jan. 2012 (CET)
Erledigt
- Habe ich schon überprüft (vgl. oben); vielleicht habe ich ja einige übersehen. -- H. Schreiber 20:43, 23. Jan. 2012 (CET)
- Was ist die "Mächtigkeit" einer Gesteinsschicht? Ihre vertikale Ausdehnung?
- Hierbei handelt es sich um einen Begriff, der in der Geologie zur – wie Du richtig interpretierst − Kennzeichnung der vertikalen Ausdehnung ("Dicke") einer Gesteinsschicht häufig verwendet wird. Ich denke aber, dass es für den Leser nicht schwierig sein dürfte, aus dem inhaltlichen Kontext heraus die Bedeutung von "Mächtigkeit" zu erschließen. Darüber hinaus werde ich bei erstmaliger Verwendung des Begriffs einen erläuternden Zusatz anfügen. -- H. Schreiber 20:43, 23. Jan. 2012 (CET). Für den Begriff "Mächtigkeit" gibt es in WP einen Definitionsartikel. Ich habe deshalb bei erstmaligem Auftreten des Begriffes im vorliegenden Text einen Querverweis auf diesen Artikel hin angelegt.
Erledigt -- H. Schreiber 06:15, 24. Jan. 2012 (CET)
- Hierbei handelt es sich um einen Begriff, der in der Geologie zur – wie Du richtig interpretierst − Kennzeichnung der vertikalen Ausdehnung ("Dicke") einer Gesteinsschicht häufig verwendet wird. Ich denke aber, dass es für den Leser nicht schwierig sein dürfte, aus dem inhaltlichen Kontext heraus die Bedeutung von "Mächtigkeit" zu erschließen. Darüber hinaus werde ich bei erstmaliger Verwendung des Begriffs einen erläuternden Zusatz anfügen. -- H. Schreiber 20:43, 23. Jan. 2012 (CET). Für den Begriff "Mächtigkeit" gibt es in WP einen Definitionsartikel. Ich habe deshalb bei erstmaligem Auftreten des Begriffes im vorliegenden Text einen Querverweis auf diesen Artikel hin angelegt.
- "Dabei kam es unter anderem durch Beimengung von Eisenoxid zu verschiedenartigen Färbungen des Gesteinspakets ..." – Wieso "unter anderem", wodurch noch?
- Ich habe das etwas missverständliche "unter anderem" entfernt
Erledigt
- Ich habe das etwas missverständliche "unter anderem" entfernt
- Auf "verschiedenartigen Färbungen des Gesteinspakets" folgt der Klammerzusatz "Buntsandstein". Abgesehen, dass unklar ist, was damit gemeint ist, wenn der Leser nur einzelne, lose Stichworte präsentiert bekommt, klingt das, als sei die uneinheitliche Farbe für den Begriff verantwortlich. Solche Hinweise haben keinen direkten Bezug zum Lemma mehr, daher bitte den Hauptartikeln überlassen!
- Ich habe den Klammerzusatz "Buntsandstein" entfernt.
Erledigt
- Ich habe den Klammerzusatz "Buntsandstein" entfernt.
- Am Ende des Abschnitts Lagerung des Buntsandsteins wandelt sich der Fließtext in eine Liste. Das ist vertretbar, auch wenn weiterer Fließtext (beispielsweise gegliedert in Abschnitte, die mit "Erstens" usw. beginnen) vorzugswürdig wäre. Nicht vertretbar finde ich, dass nach den einzelnen Aufzählungspunkten abschnittsweise nur noch Stichworte anstelle vollständiger Sätze folgen.
- Im Abschnitt "Lagerung des Buntsandsteins" wurde die Liste umgearbeitet und ein entsprechender Text ohne Stichworte erstellt.
Erledigt -- H. Schreiber 20:07, 26. Jan. 2012 (CET)
- Im Abschnitt "Lagerung des Buntsandsteins" wurde die Liste umgearbeitet und ein entsprechender Text ohne Stichworte erstellt.
- "... standen wieder Erosionsprozesse im Vordergrund" – Wieso "wieder", wann war das schon einmal so?
- Erosionsprozesse finden natürlich fortwährend statt, aber der Zusatz "im Vordergrund" ist missverständlich. Ich habe ihn deshalb entfernt.
Erledigt -- H. Schreiber 10:11, 24. Jan. 2012 (CET)
- Erosionsprozesse finden natürlich fortwährend statt, aber der Zusatz "im Vordergrund" ist missverständlich. Ich habe ihn deshalb entfernt.
- Der letzte Satz in Entwicklungsgeschichte ist eine Analyse des gegenwärtigen Zustandes und passt daher nicht in den Abscnitt.
- Der betreffende Satz wurde umformuliert.
Erledigt -- H. Schreiber 10:11, 24. Jan. 2012 (CET)
- Der betreffende Satz wurde umformuliert.
- "bizarre Felsformationen" klingt ein wenig nach fremden Planeten. Davon abgesehen würde weniger der Eindruck einer subjektiven Wertung vermittelt, wenn Beispiele (vielleicht der Teufelstisch?) die Phrase untermauern würden.
- Ich gebe Dir Recht, dass in "bizarr" eine leichte Wertung steckt. Es ist mir aber kein anderes Adjektiv eingefallen, das den Sachverhalt gleich gut oder besser kennzeichnet. Es handelt sich hier wirklich um bizarre Felsgebilde. Ich habe deshalb Deinen Vorschlag aufgegriffen und "bizarr" durch zwei Beispiele konkretisiert.
Erledigt
- Ich gebe Dir Recht, dass in "bizarr" eine leichte Wertung steckt. Es ist mir aber kein anderes Adjektiv eingefallen, das den Sachverhalt gleich gut oder besser kennzeichnet. Es handelt sich hier wirklich um bizarre Felsgebilde. Ich habe deshalb Deinen Vorschlag aufgegriffen und "bizarr" durch zwei Beispiele konkretisiert.
Zwischenfazit: Der Text holt recht weit aus, findet aber immer wieder den Weg zurück zum Thema. Diese Taktik gefällt mir grundsätzlich sehr gut, denn so verstehe ich auch als Laie die Zusammenhänge fühle ich mich hinterher umfassend informiert. Allerdings frage ich mich, ob der Ausholgriff an der einen oder anderen Stelle nicht auch etwas kürzer ausfallen könnte, denn ich lerne "im Vorbeigehen" doch recht viel, was keinen direkten Bezug mehr zum Lemma hat.
Inhaltlich scheint mir der Artikel fundiert. Die Fußnotendichte könnte für meinen Geschmack ein wenig erhöht werden, denn verschiedene Abschnitte kommen ganz ohne Einzelnachweise aus. Da das bisher Gelesene vor allem eine allgemeine Darstellung war, erscheint mir das aber angemessen.
Der Lesefluss wird immer wieder durch Klammereinschübe unterbrochen, das stört auf Dauer doch erheblich. Darunter sind relativ viele Verweise auf spätere Abschnitte, was den Aufbau des Artikels in Frage stellt. Klar, Verweise nach unten lassen sich nicht immer vollständig vermeiden, aber hier sind es doch recht viele.
- Die Klammereinschübe wurden reduziert, so dass der Lesefluss verbessert ist.
Erledigt
Der Text ist zwar ansonsten recht flüssig geschrieben, sprachlich finde ich ihn allerdings eher trocken. Ursachen dafür auszumachen ist meist schwierig, einiges fiel mir dennoch auf: Häufig wird unnötig substantiviert, das habe ich schon angesprochen. Außerdem wird das Pronomen "es" oft ohne Bezugswort gesetzt ("Es geschah dies und das" statt "Dies und das geschah"). Die Sätze sind teilweise recht lang, aufgebläht durch die schon erwähnten Klammereinschübe und Zusatzinformationen (z.B. in Relativsätzen) ohne Lemmabezug, die dank der in aller Regel gesetzten, erklärenden Links auch gut weggelassen werden könnten. Auch einzelne Worte werden des Öfteren aufgebläht, etwa durch unnötige Anhängsel wie "-prozesse" ("Aufwölbung", "Ablagerung", "Verwitterung", "Hebung", "Abtragung" usw. sind allesamt schon Prozesse, da muss man nicht "Prozess-Prozesse" daraus machen, zumal im Plural). Manchmal wäre es für den Lesefluss sicherlich besser, aus einem Satz zwei zu machen, damit Hauptsachen in Hauptsätzen stehen und nicht z.B. mit "wobei" angehängt werden. – Vielleicht helfen diese Tipps ja auf dem Weg zu einem flüssigeren Schreibstil.
Die Bebilderung finde ich bisher angemessen in Maß und Auswahl, die Bildunterschriften stellen einen Bezug zum Haupttext her. Allerdings frage ich mich, ob die "Wabenverwitterung" eine Besonderheit ist und, wenn ja, warum sie als solche nicht erklärt wird. Im Text war von "Waben" jedenfalls bislang nicht die Rede.
So weit so gut. Grüße, Wikiroe 12:56, 23. Jan. 2012 (CET)
- Ich habe Deine umfangreiche Detailkritik zur Kenntnis genommen und werde im Laufe der Woche schrittweise darauf eingehen und entsprechende Korrekturen vornehmen. Grüße Herbert -- H. Schreiber 13:22, 23. Jan. 2012 (CET)
Eigentlich schon jetzt
Exzellent, ganz bestimmt aber, wenn die (kleinen) Beanstandungen erledigt sind! --C47 19:15, 23. Jan. 2012 (CET)
Lesenswert, aber sicher nicht exzellent im jetzigen Zustand. Die Infobox Gebirge wurde oben schon angemeckert, ich finde auch, dass sowas nicht in einen Geologieartikel gehört. Nach meinem Dafürhalten ist der Artikel auch sprachlich noch von exzellent weit entfernt, das Nachsetzen bestimmter Begriffe in Klammern wirkt sehr störend. Darüber hinaus enthält er auch fachliche Macken:
- Im Karbon (vor 358 – 296 Millionen Jahren) kam es durch Kollision der beiden Urkontinente Gondwana und Laurussia zu Auffaltungen der Erdkruste, die weltweit, unter anderem im heutigen West- und Mitteleuropa zur Entstehung des Variszischen Gebirges führten. Der Begriff Urkontinent ist in dem Zusammenhang unpassend, inzwischen kennt man wesentlich ältere Kontinente. Außerdem entstand das Variszische Gebirge an der Kollisionsnaht von Gondwana und Laurussia und reicht dadurch vom östlichen Nordamerika bis nach Zentralasien aber es gibt auch heutige Kontinente, auf denen Bruchstücke des orogens nicht bekannt sind, daher ist das weltweit übertrieben.
- Die angemahnten inhaltlichen Mängel wurden korrigiert.
Erledigt
- Die angemahnten inhaltlichen Mängel wurden korrigiert.
- Diese Ausstülpung des Erdmantels führte zur Einengung der darüber liegenden Erdkruste, hier ist wahrscheinlich eine durch Zugkräfte verursachte Ausdünnung der Kruste gemeint?
- Ich habe den präziseren Begriff "Ausdünnung" übernommen.
Erledigt
- Ich habe den präziseren Begriff "Ausdünnung" übernommen.
- Bildunterschrift des ersten Fotos: Schrägstellung des Buntsandsteins am Fuße des Teufelstisches, das ist Falsch, hier ist nur eine Schrägschichtung, aber keine tektonisch bedingte Schrägstellung=Diskordanz zu sehen
- Die Bildunterschrift wurde korrigiert.
Erledigt Auf Deine weiteren Kritikpunkte kann ich aus Zeitgründen erst heute Abend eingehen. Gruß Herbert -- H. Schreiber 12:12, 24. Jan. 2012 (CET)
- Die Bildunterschrift wurde korrigiert.
- Bildunterschrift: Komplexe Reliefstruktur im Unteren Buntsandstein: Blick vom Luitpoldturm auf dem Weißenberg über den Mittleren Pfälzerwald nach Osten Ich kann in diesem flauen Bild einer bewaldeten Hügellandschaft nichts von einer komplexen Reliefstruktur erkennen.
- Hallo Diorit,
- In Deiner Kritik schreibst Du von diesem flauen Bild einer bewaldeten Hügellandschaft, auf dem Du nichts von einer komplexen Reliefstruktur erkennen kannst. Ich denke, dass man bei der Bewertung des Bildes sicherlich geteilter Meinung sein. Jedenfalls wurde dieses und ähnliche Bilder (siehe WP Artikel Weißenberg) von verschiedenen Kollegen als sehr geeignet eingeschätzt, um einen Eindruck über die Oberflächenstruktur des Mittleren Pfälzerwaldes zu gewinnen. Wie sieht es nun aber mit dem Pfälzerwald als bewaldeter Hügellandschaft aus? Hat er überhaupt diese komplexe Reliefstruktur, wie in der Bildunterschrift behauptet? Zur Beantwortung dieser Frage möchte ich kurz einige Spezialisten aus der pfälzischen Landeskunde zu Wort kommen lassen. So spricht zum Beispiel Geiger (1987, S. 36 f.) vom komplizierten Schichtstufenrelief des Pfälzerwaldes, dessen Oberfläche einerseits durch die unterschiedliche Gesteinsbeschaffenheit und Bruchtektonik (Schrägstellung, Sattel-Mulden-Struktur, Bruchlinien) und andererseits durch exogene Formenbildung gebildet wurde. Von Bedeutung war und ist in diesem Zusammenhang vor allem auch die Zerschneidung des Buntsandsteinpakets durch div. Fließgewässer, so dass sich ein engmaschiges und tiefeingeschnittenes Talsystem entwickeln konnte. Auch Beeger et al (1989, S. 333) ist dieser Meinung, wenn er den Pfälzerwald sogar als die vielgestaltigste Buntsandsteinlandschaft Deutschlands bezeichnet. Wie vielgestaltig das Relief ist zeigen auch genaue geometrische Messungen von Lang (2009), bei denen er vom Gipfel des Weißenbergs (vgl. das besagte Bild) mehr als 350 Berggipfel identifiziert hat. Ich denke deshalb, dass der Pfälzerwald nicht nur eine bewaldete Hügellandschaft ist sondern dass man ihm schon eine komplexen Reliefstruktur zusprechen kann. Ich glaube ferner, dass dieser Sachverhalt auf dem Bild auch gut zu erkennen ist.
- Lit.:
- Helmut Beeger u. a.: Die Landschaften von Rheinhessen-Pfalz − Benennung und räumliche Abgrenzung. In : Berichte zur deutschen Landeskunde, Band 63, Heft 2, Trier 1989, S. 327–359
- Michael Geiger: Der Pfälzerwald im geographischen Überblick. In: Michael Geiger/Günter Preuß/Karl-Heinz Rothenberger (Hrsg): Der Pfälzerwald Porträt einer Landschaft. Pfälzische Verlagsanstalt, Landau i. d. Pfalz 1987, S. 36 f.
- Winfried Lang: Herausragend im Pfälzerwald: Der Luitpoldturm und sein Panorama. Plöger, Annweiler 2009,
- Herzliche Grüße
- Herbert -- H. Schreiber 23:38, 24. Jan. 2012 (CET)
- Die neuere geologische Forschung unterscheidet daher für den Bereich Pfalz folgende drei Teilschichten: diese Unterscheidung in Trifels-, Rehberg- und Schlossberg-Schichten habe ich schon vor 25 Jahren gelernt, was soll daran neuere Forschung sein?
- Du hast Recht, die Formulierung ist in diesem inhaltlichen Zusammenhang missverständlich; die Gliederung des pfälzischen Buntsandsteins ist, wie Du richtig angemerkt hast, natürlich nicht erst vor kurzem erfolgt, sondern schon zu bayerischer Zeit von den in der Pfalz tätigen Geologen Thürach (1888 – 1892) und Reis vorgenommen worden. Spuhler (1957) fasste dann diese Erkenntnisse in seinem Standardwerk zur "Geologie der Pfalz" in dem bekannten Gesteinsprofil zusammen. Stattdessen bezog sich meine unklare Formulierung auf eine grundlegende Neuordnung der Zechstein- und Buntsandstein-Stratigraphie der Pfalz während der letzten Dekade, die auf verschiedenen geologischen Untersuchungen beruhte und vom Landesamt für Geologie und Bergbau in Mainz vorgenommen wurde. Ich habe daher die missverständliche Formulierung entfernt und stattdessen eine erläuternde Fußnote erstellt.
Erledigt -- H. Schreiber 16:14, 25. Jan. 2012 (CET)
- Du hast Recht, die Formulierung ist in diesem inhaltlichen Zusammenhang missverständlich; die Gliederung des pfälzischen Buntsandsteins ist, wie Du richtig angemerkt hast, natürlich nicht erst vor kurzem erfolgt, sondern schon zu bayerischer Zeit von den in der Pfalz tätigen Geologen Thürach (1888 – 1892) und Reis vorgenommen worden. Spuhler (1957) fasste dann diese Erkenntnisse in seinem Standardwerk zur "Geologie der Pfalz" in dem bekannten Gesteinsprofil zusammen. Stattdessen bezog sich meine unklare Formulierung auf eine grundlegende Neuordnung der Zechstein- und Buntsandstein-Stratigraphie der Pfalz während der letzten Dekade, die auf verschiedenen geologischen Untersuchungen beruhte und vom Landesamt für Geologie und Bergbau in Mainz vorgenommen wurde. Ich habe daher die missverständliche Formulierung entfernt und stattdessen eine erläuternde Fußnote erstellt.
- Bild zum Pechsteinkopf: hier ein Symbolbild aus Bayern zu zeigen, ist für einen exzellenten Artikel ein no-go.
Weiterhin fielen mir viele kleinere Rechtschreibfehler, doppelte Punktsetzungen, fehlende Angabe zu den jeweiligen Seitenzahlen und der verwendeten Auflage bei der Literatur auf, die vor einer besseren Bewertung korrigiert und ergänzt werden sollten.--Diorit 07:30, 24. Jan. 2012 (CET)
Exzellent - sehr schöner, umfangreicher und sehr informativer Artikel.--Steffen 962 21:24, 24. Jan. 2012 (CET)
Exzellent Der Artikel gefällt mir sehr gut. Ich ziehe den Hut vor der profunden Aufbereitung des komplexen und meines Erachtens nicht einfach in Artikelform zu gießenden Themas. Besonders schön ist die gelungene Gratwanderung zwischen Detail und Überblick. (Wenn man mal dieses Bild der Gratwanderung in einem Geologie-Artikel, insbesondere im Schichtstufenland gebrauchen darf.) Ich empfinde aber auch die vielen Klammereinwürfe als anstrengend, was den positiven Gesamteindruck kaum eintrübt.--Krächz 23:50, 24. Jan. 2012 (CET)
Exzellent, ein herausragender Artikel! Was mich bei den Kritikern stört, sind ihre Beanstandungen kleiner Tippfehler, die man nach guter WP-Manier selbst beseitigen könnte, anstatt sie als Begründung für ein Gegenvotum heranzuziehen. -- Mundartpoet <Dialog auf Hochdeutsch> 10:26, 26. Jan. 2012 (CET)
Lesenswert Nachdem ich den Artikel nun zu Ende gelesen habe, tue ich mich schwer, ihn als "exzellent" zu bezeichnen. Das ist sicherlich ein sehr guter Artikel, deutlich besser als der "durchschnittliche Lesenswerte" und nicht weit vom Merkmal "Exzellenz" entfernt. Aber neben den vielen, vielen Kleinigkeiten (unter denen entgegen der dreisten Behauptung von Mundartpoet nicht ein Tippfehler war) stört mich vor allem der trockene Stil, in dem der Artikel verfasst ist. Oben hatte ich ja bereits im Detail beschrieben, weshalb der Text doch sehr langatmig wird. Immer wieder diese Einschübe, das stört das Vorankommen doch sehr! Was in den Klammern zu lesen ist, sind mehr und mehr unerklärte Stichworte. Die stehen mal kursiv, mal nicht, mal in Anführungszeichen, mal nicht. Was soll ich etwa mit "Donnersberg Formation" anfangen? Ist das ein Name? Was bedeutet er? (Wenn es ein Wort sein soll, gehört es im Übrigen durchkoppelt!) Warum wird das nicht erklärt, wenn es wichtig ist, oder weggelassen, wenn es unwichtig ist? Dazu kommt noch eine Reihe von Querverweisen auf andere Kapitel des Artikels, deren Sinn sich mir – vor allem in der mantrahaften Wiederholung – teilweise nicht erschließt. Weshalb muss innerhalb fünf Sätzen zwei Mal auf denselben Abschnitt verwiesen werden? Auch die Verteilung der Einzelnachweise ist alles andere als ausgeglichen. Während der erste Satz im Abschnitt Gliederung ist mit drei Einzelnachweisen überreferenziert ist, kommen andere Abschnitte ganz ohne aus. An anderen Stellen geht der Bezug zum Lemma verloren, etwa wenn beschrieben wird, wie "bei einer Führung [...] die extremen Abbaubedingungen unter Tage direkt erlebt" werden können. Das ist weit ab vom Thema und, böse formuliert, leise Schleichwerbung für ein Museum. In der Summe ist mir das zu viel, um hier für exzellent zu stimmen. Dennoch, eine schöne Arbeit! Grüße, Wikiroe 13:53, 26. Jan. 2012 (CET)
- Hallo Wikiroe,
- Wie Du sicherlich gesehen hast (vgl. oben) habe ich in den letzten Tagen in stundenlanger, intensiver Arbeit versucht, Deine kritischen Hinweise aufzugreifen und entsprechende Korrekturen und Verbesserungen des Artikels vorzunehmen. Du hast vielleicht auch bemerkt, dass ich diese Korrekturen noch nicht abgeschlossen habe. Nach Deiner Einschätzung ist er nicht weit von exzellent entfernt, außerdem läuft seine Kandidatur noch mindestens bis zum 30. Januar, vielleicht sogar bis 09. Februar. Ich hätte mir deshalb gewünscht, wenn Du noch etwas gewartet und Deine Bewertung erst nach Abschluss meiner Bemühungen abgegeben hättest. Du verweist zum Beispiel auf verschiedene Stichworte, die nach Deiner Ansicht unerklärt geblieben sind. Diesen kleinen Mangel hätte ich in den nächsten Tagen locker beseitigt und werde ihn auch beseitigen! Die nach Deiner Ansicht zu häufigen Querverweise sollen dem Leser helfen, den sachlogischen Aufbau des Textes besser zu verstehen. Den Vorwurf der Schleichwerbung, der mich ärgert, weise ich weit von mir, ich bin absolut kein Vertreter der Tourismusindustrie! Warum soll in einem Geologie Artikel über den Pfälzerwald, in dem es u. a. um Ablagerungen von Eisenerz in diesem Mittelgebirge geht, nicht auf ein Besucherbergwerk hingewiesen werden, in dem diese geologischen Sachverhalte direkt vor Ort besichtigt werden können? Bei Deiner Einschätzung solltest Du ferner bedenken, dass es sehr unterschiedliche, individuelle Sprachstile gibt, die alle ihren Wert an sich haben! Jedenfalls ist der schon oben erwähnte Germanistikprofessor, dem ich die Arbeit vorgelegt habe, auch hinsichtlich der sprachlichen Gestaltung des Artikels zu einer ganz anderen, erheblich positiveren Bewertung gekommen. So ist unsere Zusammenarbeit für mich doch ziemlich frustrierend und demotivierend gelaufen! Schade! Gruß Herbert -- H. Schreiber 16:35, 26. Jan. 2012 (CET)
-
- Hallo Herbert, wie viel Lob muss ich denn noch in eine Wertung einflechten, damit Du die Flinte nicht ins Korn wirfst? Wie viele konstruktive Ratschläge muss ich noch bringen, damit Du den Willen (an-)erkennst, zur Verbesserung des Artikels beizutragen? Ich halte, aus vielfach genannten Gründen, den Artikel derzeit nicht für exzellent. Mit so viel Kritik solltest Du umgehen können, wenn Du einen Artikel hier vorstellst. Ich spreche ihm aber keineswegs ab, dass er das noch werden kann, im Gegenteil. Also bitte tu mir den Gefallen und geh nicht gleich zum Gegenangriff über. Damit ist niemandem geholfen. Grüße, Wikiroe 23:07, 26. Jan. 2012 (CET)
- Hallo, Wikiroe, der "dreiste Mundartpoet" bleibt dabei: Versehentlich zweimal hintereinander gesetzte Punkte ("..", kannst Du mit der Suchfunktion Deines Browsers identifizieren) sind Tippfehler. Und wenn Du nicht sachlich mit mir diskutieren willst - ich nenn Dich ja auch nicht "oberlehrerhaft" -, lass es einfach bleiben. -- Mundartpoet <Dialog auf Hochdeutsch> 18:01, 26. Jan. 2012 (CET)
- Hallo Mundartpoet, was Du mit den zwei Punkten meinst, verstehe ich leider nicht. Habe ich derartiges bemängelt? Und wo bitte waren meine Beiträge unsachlich? --Wikiroe 22:54, 26. Jan. 2012 (CET)
-
Exzellent. Ich vermisse zwar immer noch die Übersichtskarte, aber seit dem Review und meiner Abstimmung im letzten Jahr hat sich der Artikel nochmals deutlich weiter entwickelt. --Joe-Tomato 17:38, 30. Jan. 2012 (CET)
- Ich gebe Dir Recht, es wäre eine sehr gute Ergänzung, wenn wir diese Übersichtskarte hätten. Sie müsste ja nicht so differenziert wie die Geologie-Karte des Landeamtes für Geologie und Bergbau Rhl.-Pf. sein. Allerdings ist mir keine frei verfügbare Karte bekannt, die man hier online verwenden könnte. Vielleicht hat jemand der "Kollegen" eine Idee. Eine Möglichkeit wäre, die neue Naturraumkarte des Pfälzerwaldes und seiner angrenzenden Gebiete zu verwenden, die "elop" in letzter Zeit mit großem Arbeitsaufwand erstellt hat. Die von ihn eingetragenen Naturräume orientieren sich ja an geologischen Aspekten nämlich den Haupteinheiten des "Buntsandsteins", Muschelkalks" usw.; man hätte damit imnmerhin eine Groborientierung. Ich lasse mir das Problem in nächster Zeit mal durch den Kopf gehen.
- Herzliche Grüße und noch einen schönen Abend
- Herbert -- H. Schreiber 18:49, 30. Jan. 2012 (CET)
[Bearbeiten] Friedeburg
Friedeburg ist ein staatlich anerkannter Erholungsort im Landkreis Wittmund in Ostfriesland im Bundesland Niedersachsen. Die Gemeinde liegt am Ostrand des ostfriesisch-oldenburgischen Geestrückens, von dem Ausläufer in die nordöstlich gelegene Marsch vorstoßen. Mit rund 164 Quadratkilometern ist die Gemeinde die nach Fläche drittgrößte Kommune Ostfrieslands. Dort leben etwa 10.500 Menschen. Mit 64 Einwohnern pro Quadratkilometer ist die Gemeinde sehr dünn besiedelt. Friedeburg hat Anteil an allen drei prägenden Landschaftsformen des ostfriesischen Festlands, nämlich Marsch, Geest und Moor.
Der Name der Gemeinde leitet sich von der gleichnamigen Burg ab, die 1359 errichtet, aber im 18. Jahrhundert geschleift wurde. Sie war bis zu ihrer Zerstörung die größte Festungsanlage Ostfrieslands. Bedeutung erlangte die heutige Gemeinde im Mittelalter zudem durch Klöster und die Lage am Friesischen Heerweg zwischen Oldenburg und der Küste. Das Stift Reepsholt gilt als das älteste Ostfrieslands und wurde 983 erstmals urkundlich erwähnt. Von den Klöstern sind ebenso wie von der Burg keine aufgehenden Mauern erhalten. In den Ortsteilen Reepsholt und Marx verfügt die Gemeinde über zwei bedeutende Kirchenbauten.
Die Gemeinde hat insofern eine nationale Bedeutung, als in den Kavernen unter dem Ortsteil Etzel ein wesentlicher Teil der deutschen Bundesrohölreserve lagert. (...)
--
Moin in die Runde! Mit der Vorstellung des folgenden Kandidaten wird der „Stau“ von Artikeln aus dem Themenbereich Ostfriesland im Review Erdwissenschaften, der in den vergangenen Monaten durch deutlichen Ausbau mehrerer Artikel entstanden war, ein wenig aufgelöst. Der Beitrag hatte bis Anfang August vergangenen Jahres noch einen sehr groben Überblick über die Gemeinde geboten und ist seither deutlich ausgebaut worden. Ein Review seit Ende August erbrachte leider nur wenige Hinweise, dafür allerdings ist der Beitrag in den vergangenen Tagen durch die bewährten Schubbay'schen Hände gegangen und hat dadurch sprachlich noch klar gewonnen. Auf hoffentlich zahlreiche Urteile (und selbstredend Verbesserungsvorschläge) freuen wir uns. Im Namen der Mitstreiter des WikiProjekts Ostfriesland grüßt Frisia Orientalis 16:33, 20. Jan. 2012 (CET)
Exzellente Arbeit, umfassend, informativ, angenehm zu lesen - Bewertung für mich klar! Servus, --Reimmichl → in memoriam Geos 15:54, 23. Jan. 2012 (CET)
Abwartend bis
Lesenswert wobei ich finde, dass er teilweise noch ausgebaut werden sollte, z.B. ist Religion wirklich sehr kurz (zu kurz für lesenswert und für exzellent sowieso). Auch der Abschnitt Bildung/Sport könnte, sofern es dazu noch mehr gibt, ein wenig ausgebaut werden. Einzelnachweislage ist sehr gut. Gibt es keine Literatur zur Gemeinde? Es geht aber im Gesamten in die richtige Richtung! Wenn du die angesprochenen Punkte verbesserst, bekommst du auch von mir eine positivere Auszeichnung ;-) --Sebbe xy 00:18, 29. Jan. 2012 (CET)
-
-
- Moin, Sebbe xy, und danke für die Einschätzung. Zum Abschnitt Bildung ließ sich kaum mehr schreiben. Es ist halt eine ländliche Gemeinde, die weiterführenden Bildungsangebote sind in den benachbarten Städten zu finden. Ergänzt habe ich lediglich noch die nächstgelegene FH/Uni. Im Abschnitt Sport sind jetzt die einzelnen Vereine hinzugekommen, allerdings nur in Form von Aufzählungen. Alles weitere gehört mMn ins Vereins-Wiki. ;-) Einen Abschnitt Literatur habe ich ebenfalls ergänzt. Keine Ahnung, wieso ich an eine Aufzählung der Literatur bislang noch nicht gedacht hatte. Was den Abschnitt Religion betrift, muss ich um Geduld bitten: Ich habe den Ausbauwunsch mal an geeigneter Stelle im WikiProjekt Ostfriesland vorgebracht. Gruß, Frisia Orientalis 10:05, 29. Jan. 2012 (CET)
-
[Bearbeiten] 22. Januar
Diese Kandidaturen laufen bis zum 1. Februar/11. Februar.
[Bearbeiten] Jagdreiten
Jagdreiten ist das Reiten in geführten Gruppen („Jagdfeldern“) auf einer vorgegebenen Geländestrecke mit natürlichen und angelegten Hindernissen. Anders als die Parforcejagd ist Jagdreiten reiner Pferdesport, beziehungsweise Hundesport, es wird also kein Wild gejagt.
Nachdem ich nun den Abschnitt Geschichte ausgebaut habe, denke ich, dass der Artikel nun reif ist.
Neutral Gruss Minoo 22:25, 22. Jan. 2012 (CET)
So...
- Manche Inhalte und Formulierungen wirken auf mich recht trivial und umgangssprachlich (ein paar Beispiele: "Es braucht viele Helfer um die Hindernisse anzulegen und die Gäste zu bewirten", "Es gibt eine Pause mit einer kleinen Stärkung für Reiter und Zuschauer.", "Insbesondere für Schleppjagden ist es vorteilhaft, wenn die Hunde ihre Arbeit ungestört verrichten können.", "Die Hunde bekommen zu trinken und dürfen eine kleine Verschnaufpause machen", "Man versucht möglichst vielen Mitreitern die Hand zu schütteln"). Kriegen die Pferde auch mal ein Stück Zucker oder wie? Etwas mehr auf das enzyklopädisch Wesentliche konzentrieren würde ich vorschlagen.
Erledigt Ansonsten ist das sprachlich aber schon ordentlich, und bei den vielen Verlinkungen auf sehr ordentliche Detailartikel lernt man richtig was, das finde ich klasse. Ein paar Kommas kann man noch querfeldein verteilen. - Bei der Gliederung geht so einiges durcheinander - zB ein recht willkürlich im Oberkapitel Schleppjagd eingepflanzter Geschichtsteil, der sich auf zwei Länder beschränkt, dann hier und da wieder eine Geschichtsexkursion, dann drei unzusammenhängende, hinten drangebappte Zusatzkapitel - und die Trennung der Begrifflichkeiten Schlepp- und Fuchsjagd wird mir als Laie beim Lesen erst nach und nach klar, was daran liegt, dass sowohl bei der Schlepp- als auch bei der Fuchsjagd ständig von einem Fuchs die Rede ist, obwohl gar keine Füchse mitmachen :D ich halte die Trennung von Schlepp- und Fuchsjagd in zwei Oberkapitel für unnötig, vor allem für unnötig verwirrend. Vorschlag: Ein großtes Kapitel zu den Grundlagen, dann die Varianten (allgemeine und landesspezifische), dann für alles einen gemeinsamen Geschichtsabschnitt.
Erledigt - Teilweise unangenehm zu lesen ist der hintere Teil des Artikels, der Jagdreiten in anderen Ländern und die verschiedenen Bräuche bei der "Hubertusjagd" beschreibt, weil es da zu erheblichen, anstrengenden Redundanzen kommt (zum Beispiel erfährt man zwischendurch immer mal wieder, dass es bei einer Schleppjagd "natürliche und angelegte Hindernisse" gibt), hier würde ich es für ratsam halten, sich auf die wirklich bedeutsamen Unterschiede zu beschränken.
Erledigt - Nachdem ich nun einiges über diesen Spaß gelernt habe, erscheint mir die in der Einleitung aufgestellte Behauptung, es sei ein Sport ohne Wettkampf, nur bedingt zutreffend. Zumindest das Fuchsschwanzgreifen scheint mir doch einen erheblichen Wettbewerbscharakter zu haben. Wer das Ding fängt, hat ja quasi den Vogel abgeschossen, wenn ich das mal so sagen darf. Und auch das "Jagdgericht" ist ja auch ein wenig so ausgelegt, dass da schon jeder darauf achtet, alles richtig zu machen und vor allem darauf, was die anderen falsch machen.
Erledigt
Ich würde mich freuen, wenn das ein- oder andere aufgegriffen würde in diesem "Powerreview" (der richtige Review war ja wie ich sehe etwas flau), weshalb ich mich derzeit noch auf ein
Abwartend herausreite, aber ich glaube, am Ende stimme ich mit
Lesenswert. --bennsenson - reloaded 00:20, 23. Jan. 2012 (CET)
Hallo Bennsenson, danke für den Input - ich schau mal wie ich das umsetze. Gruss 188.62.9.30 19:39, 23. Jan. 2012 (CET)
- Die meisten trivialen Formulierungen sind gestrichen, das Wasser für die Hunde beim Stop habe ich drin gelassen - die Hunde müssen Wasser trinken, sie bekommen sonst Krämpfe und können nicht mehr laufen. Der Hinweis auf die ungestörte Arbeit der Hunde muss drin bleiben, das ist eine Sicherheitsfrage. Die Meuten trainiern intensiv die Fremdhundesicherheit. Wie eines Tages ein Jagdherr das Pubikum bat ihre Hunde im Auto zu lassen, empörte sich der Master mit stolzgeschwellter Brust, das sei bei SEINER Meute nicht nötig, die sei fremdhundesicher. Es soll aber auch Spaziergänger geben, die es nicht lustig finden, wenn plötzlich 20-30 grosse Jagdhunde (Francais Tricolores haben eine Schulterhöhe von 70 cm) im vollen Lauf auf sie zustürzen, selbst wenn die Tiere absolut zuverlässig und gut sozialisiert sind. Freut mich, dass dir die Detailartikel aufgefallen sind - da habe ich einiges an Arbeit investiert - den Parforcejagd habe ich ziemlich erweitern, die Reithose sogar neu schreiben müssen. Ich bin kein Experte in Bezug auf Kommas: du kannst Dich da gerne einbringen.
- Die Gliederung scheint mir so glasklar und logisch, dass ich erst mal verstehen muss, was daran so verwirrt, um es besser machen zu können.
- Hubertusjagd ist zusammengefasst.
- Bei der Schlepppjagd ist Ankommen und faires Reiten das Ziel. Das Jagdgericht ist eine eher feuchtfröhliche Angelegenheit. Bei den Fuchsjagden ist das sehr verschieden - bei manchen steht der gemeinsame Ritt im Vordergrund (Fuschsschwanz am Busch, Fuchsschwanzsuche zu Fuss), bei dem polnischen Foto sieht es mehr nach Wettkampf aus, beim Fuchsschwanz an einer Leine werden meist sogar mehrere Fuchsschwänze vergeben. Ich habe das nun etwas differenzierter dargestellt.
Gruss Minoo 21:33, 23. Jan. 2012 (CET)
- Wäre es in deinem Sinne das Übermass an Geschichte ganz rauszustreichen? Es ist gleich unübersichtlich, ob ich im Geschichtsabschnitt Polen und England erwähne (ich muss dann auch gleich die jeweiligen Bräuche erklären, wenn ich die Herkunft derselben beleuchten will), oder ob ich die länderspezifische Geschichte bei den Ländern erwähne. Minoo 22:43, 23. Jan. 2012 (CET)
keine Auszeichnung Hmpf... also mir kommt der Artikel (zugespitzt formuliert) wie das Abfeiern einer gestrigen Folklore vor,
Erledigt die nun mit der Lebenswirklichkeit des jungen Jahres 2012 in etwa so viel zu tun hat, wie es ein Artikel zur "Brautwerbung im städtischen Bürgerstum des 16. Jahrhunderts" hätte, geschrieben aus Sicht einer damaligen Kupplerin. Mir ist schon klar, dass so eine Veranstaltung bzw. so ein Sport auf mich aus Unkenntnis einen befremdlichen Eindruck machen muss, das tat es auch, als mir im Dezember im Frankenwald beim Joggen eine solche Gesellschaft mehrfach den Weg kreuzte. Deshalb habe ich den Artikel auch gelesen, das Befremden bleibt. Weniger Binnensicht, weniger Folklore (inkl. dem Sprachduktus), mehr Außenwahrnehmung und eine Bearbeitung des Phänomens aus heutiger Sicht und in heutiger Gesellschaft. Wer betreibt diesen Sport? Gibt es Kritiker? Zielt mögliche Kritik spezifisch auf diese Spielart des Reitsports und wenn ja, warum? Ich vergebe ja selten ein K, vielleicht liege ich auch falsch, dann mögen mich die werten Mitleser und Mitvotanten bitte überstimmen. Gruß --Krächz 23:07, 23. Jan. 2012 (CET)
- Also zumindest Deine Mutmaßung, es handele sich hier um Schilderungen "gestriger Folklore", die mit der Lebenswirklichkeit 2012" nicht zu tun habe, halte ich für unzutreffend. Ich war zwar noch nie dabei (obwohl ich reiten kann), aber Gerade das Bewahren von traditionellen Abläufen scheint für viele gerade den Reiz solcher Veranstaltungen auszumachen. --bennsenson - reloaded 17:39, 24. Jan. 2012 (CET)
-
- @Krächz: Vielen Dank für die interessante Sicht auf die Reitjagd. Vielleicht kannst du einen Abschnitt zur Kritik schreiben.
- Das Übermass an Folklore (Reitanzug) ist gestrichen. Horrido, Halali, Curee und Bruch behalten, das ist typisch. Zeitgemäss? In der heutigen Zeit, der asphaltierten Feldwege und Reitverbote, ist die Jagdreiterei eine seltene Gelegenheit sich mit dem Pferd im Gelände auszutoben. Jagd heisst 20 km Querfeldein-Geländestrecke in fremdem Gelände, Stoppelfelder, gemähte Wiesen, Geländehindernisse und am Abend gibt's dann noch Party. Ein paar Zahlen zur Bedeutung der Jagreiterei beigefügt.
- Wer reitet? Ist der Einleitung jetzt noch ausführlicher beschrieben: verschiedene Generationen und Leistungsstufen, Sportreiter, die mal ins Gelände wollen, Freizeitreiter, die keine Lust auf Turniernoten haben, ein Querschnitt der Pferdeszene. Barockpferde, Isländer ... Jagdreiten ist eine integrative Angelegenheit, da die Saison so kurz ist (Mitte September bis Mitte November), gibt es wenige Jagd-Spezialisten (meist in den Meutenvereinen). Viele haben schon mal eine Jagd geritten, den einen gefällt es besser, den anderen nicht. Wenn sich der dicke Freizeitfriese im Nichtspringerfeld mächtig anstrengen muss, regt sich der nervöse Eventer dafür unnötig auf. Schlussendlich sind beide nass geschwitzt.
- Gruss Minoo 19:13, 24. Jan. 2012 (CET)
- Hallo Bennsenson, hallo Minoo. Ich möchte hier keinesfalls den Eindruck erwecken, ich würde nach dem Motto "Was'n das für ein olles Treiben? Sagt mir nichts, find ich scheiße." Voten vergeben. Mein oben formulierter Leseindruck war absichtlich zugespitzt, in der Hoffnung, es werde deutlich, was mich stört. Offenbar wurde es das nicht so richtig. Ich möchte es noch mal an ein paar Punkten explizieren, gebe aber zu, dass es mir nicht leicht fällt, meine Kritik ganz exakt irgendwo festzumachen.
- Es ist die ganze Zeit von Hundemeuten die Rede, als sei es eine Selbstverständlichkeit, dass diese selten sind, dass diese einen quasi legendären Namen haben und dass bei deren Nennung sofort alle raunen: "Ach ja, natürlich, die soundso Meute. Damals schon... ich hatte auch schon die Ehre, hinter einer solchen zu jagen." Da verbleibt der gesamte Sprachduktus in der Binnensicht des Sports, für mich als Laien wirkt das völlig skuril.
- Hallo Krächz, ich erlaube mir hier in Einschüben zu antworten: die Nennung von SHC und Sauerlandmeute war eher im Sinne eines Belegs gedacht, ist gestrichen. Gruss Minoo
Erledigt
- Der Ablauf einer Jagd wird sehr detailliert beschrieben, auch das in einem Duktus der Etikette und des How-To's. Ich habe den Eindruck, dass eigentlich nur noch ein Strafenkatalog fehlt, der angibt, mit welchen Sanktionen ein Reiter zu rechnen hat, wenn ein Knopf seines Livrees eine falsche Farbe hat. (Nochmal betont: Mein Leseeindruck!)
- Jagdreiten ist nicht ganz ungefährlich, wenn da alle keurz und quer reiten, kurz vorm Hindernis überholen ... daher gibt es Regeln und das Jagdgericht. Stroh im Schweif ist dagegen natürlich nicht ernst (ist gestrichen).
Erledigt
- Der organisatorische Aufwand ist sicher groß. Das wird angedeutet, würde aber in einem komplette Artikel noch etwas ausführlicher behandelt, gerne auf Kosten der Details des Ablaufs.
- Der organisatorische Aufwand ist immens. Da müssen zwei bis drei Vereine (Reitverein, Bläserverein, evt. Meutenverein) koordiniert werden, die Erlaubnis für die Jagdstrecke bei unzähligen Landbesitzern eingeholt werden und ausserdem der ganz normale Aufwand wie für ein normales Springturnier betrieben werden (Parkplatz für Pferdehänger, Sprünge im Gelände richten, 20 km Jagdstrecke abreiten, Sanitäter) und eine zweite Berwirtung am Pausenplatz irgendwo auf einer Wiese einrichten, der Fahrdienst für die Zuschauer.
Kann mir aber nicht vorstellen, dass das jemanden interessiert.
Erledigt
- Verbreitung, Stellung innerhalb und außerhalb des Reitsports, Wahrnehmung außerhalb. kulturelles Phänomen? bloßer Spaß oder strenges Society-Getue? (sorry, will ich nicht unterstellen, der Artikel belehrt mich aber keines besseren.)
- Verbreitung - dazu habe ich ein paar Zahlen eingefügt (60 000 TN anno 1979). Die meisten Reitvereine veranstalten jedes Jahr eine Fuchsjagd, Meutenjagden sind eher selten, es gibt ja nur 24 Meuten in D (steht auch schon im Artikel), und jede Meute geht vielleicht ein dutzend Jagden pro Saison. Society-Getue fällt flach: zum Jagdball geht man in Reitstiefeln. Ich habe den Satz "Direkt im Anschluss an die Jagd" eingefügt, da ist gross keine Zeit zum Umziehen.
Erledigt
- Gibt es Kritik? Leider kann ich keinen Abschnitt dazu beisteuern, möchte ich auch nicht. Wir haben es hier mit einem a) aufwändigen Outdoorsport und b) mit Reit- und Hundesport zu tun. Beides ist sicher nicht frei von Kritik. Dass man auf mögliche Flurschäden zu verzichten versucht, ist löblich, aber ist das tatsächlich der einzige Punkt, an dem jemals gegen das Jagdreiten genörgelt wurde?
- Mir ist keine Kritik bekannt, die über die allgemeine Kritik an Reit- und Hundesport hinausgeht und bei den entsprechenden Artikel bereits diskutiert wird. Natürlich gibt es auch hier Reiter, die sich oder ihr Pferd überschätzen, allerdings zahlen sie das entweder mit Stürzen oder mit Schnapsrunden beim Jagdgericht. Kritik an den Hundemeuten gibt es wahrscheinlich auch. Die Hunde werden beispielsweise in Zwingern gehalten, diese Haltungsform wird von manchen Tierschützern grundsätzlich abgelehnt. Hinweis eingefügt.
Erledigt
- Ich möchte mich wie gesagt nicht zu einem Urteil ÜBER den Sport aufschwingen, da bleibt meine Verblüffung, mit der ich gut zurechtkomme. Ich möchte durch einen Artikel aber so informiert werden, dass ich den Eindruck habe, ein leidenschaftsloser Nerd wäre für dessen Erstellung engagiert worden. Diese Distanz und den Blick aufs Gesamtphänomen vermisse ich. Viele Grüße --Krächz 11:42, 25. Jan. 2012 (CET) P.S. Habe in meiner Erinnerung gekramt: Mein Initiationserlebnis im Frankenwald war wohl doch nicht im Dezember, sondern irgendwan im Herbst. Ich hatte meine Joggingtour so gelegt, dass ich am Ende durch ein Pilzrevier kam, wo ich ordentlich einsammelte. Insbesondere der ziemlich große Begleittross an geländegängigen Autos fuhr dort kreuz und quer durch die Landschaft. Ein Punkt zur umfangreichen Organisation einer Jagd, der im Artikel gar nicht angerissen wird.
- UNd noch ein P.S. Wenn denn, wie Bennsenson darlegt, es zu einem ordentlichen Tortenstück auch um Traditionspflege geht, dann sollte das selbstverständlich auch - wenigstens auf einer Abstraktionsstufe über der reinen Darstellung - in irgendeiner Form reflektiert werden. --Krächz 13:55, 25. Jan. 2012 (CET)
- Begleitfahrzeug jetzt explizit erwähnt. Wenn die da tatsächlich zum Spass kreuz und quer durch den Wald gefahren sind, dann wäre das natürlich ein grosser Kritikpunkt. In der Regel wird der Begleittross geführt und die Route ist mit dem Förster abgesprochen. Es kann aber z.B. vorkommen, dass ein Pferd bei einem Sturz seinen Reiter verliert und dann in Panik Richtung Strasse rennt. In dem Fall werden ein paar geländegängige Fahrzeuge versuchen das Tier abzufangen und die abgesprochene Route verlassen. Die Traditionspflege habe ich in den Abschnitt Geschichte eingefügt. Es wird sich kaum ein leidenschaftsloser Nerd mit hinreichend Wissen finden, der den Artikel verbessern kann ;-), daher muss ich dich bitten deine Kritik konkret zu äussern, damit ich die nötigen Änderungen einpflegen kann. Vielen Dank für die Zusammenarbeit. Gruss Minoo 15:39, 25. Jan. 2012 (CET)
Erledigt
- Begleitfahrzeug jetzt explizit erwähnt. Wenn die da tatsächlich zum Spass kreuz und quer durch den Wald gefahren sind, dann wäre das natürlich ein grosser Kritikpunkt. In der Regel wird der Begleittross geführt und die Route ist mit dem Förster abgesprochen. Es kann aber z.B. vorkommen, dass ein Pferd bei einem Sturz seinen Reiter verliert und dann in Panik Richtung Strasse rennt. In dem Fall werden ein paar geländegängige Fahrzeuge versuchen das Tier abzufangen und die abgesprochene Route verlassen. Die Traditionspflege habe ich in den Abschnitt Geschichte eingefügt. Es wird sich kaum ein leidenschaftsloser Nerd mit hinreichend Wissen finden, der den Artikel verbessern kann ;-), daher muss ich dich bitten deine Kritik konkret zu äussern, damit ich die nötigen Änderungen einpflegen kann. Vielen Dank für die Zusammenarbeit. Gruss Minoo 15:39, 25. Jan. 2012 (CET)
- Hallo Bennsenson, hallo Minoo. Ich möchte hier keinesfalls den Eindruck erwecken, ich würde nach dem Motto "Was'n das für ein olles Treiben? Sagt mir nichts, find ich scheiße." Voten vergeben. Mein oben formulierter Leseindruck war absichtlich zugespitzt, in der Hoffnung, es werde deutlich, was mich stört. Offenbar wurde es das nicht so richtig. Ich möchte es noch mal an ein paar Punkten explizieren, gebe aber zu, dass es mir nicht leicht fällt, meine Kritik ganz exakt irgendwo festzumachen.
- @Krächz: Vielen Dank für die interessante Sicht auf die Reitjagd. Vielleicht kannst du einen Abschnitt zur Kritik schreiben.
@Bennsenson: Ich habe die Geschichte umgestellt. Ist das jetzt übersichtlicher? Gruss Minoo 19:16, 24. Jan. 2012 (CET)
Abwartend Könnte ein interessanter Artikel werden, wenn da nicht so vieles offen wäre. Hier ein paar Anregungen:
- Eine Besonderheit ist es, im Pulk querfeldein lange Strecken galoppieren und dabei springen zu können, was sonst nicht immer möglich ist, um Flurschäden zu vermeiden.
- Da fehlt ein „zu“ vor galoppieren. Ich habe mir das jetzt dreimal durchgelesen und weiß immer noch nicht was sonst unterlassen wird um Flurschäden zu vermeiden, oder was bei solchen Veranstaltungen vermieden wird. Du meinst sicherlich, dass es ausserhalb dieser organisierten Veranstaltungen nicht möglich ist, da der Flurschaden sonst nicht zu kontrollieren ist.
Erledigt
- Der Jagdherr begrüsst die Jagdreiter und die Reiter bedanken sich für die Einladung.
- Es würde mich viel mehr interessieren, wer die Jagdtherren sind. Wer organisiert Jagdreiten und wer finanziert sie? Was kostet sowas überhaupt?
Erledigt Mal ehrlich, das sind ein paar Reiche unter sich, oder?
Erledigt
- Weiter würde mich interessieren in welchen Bundesländern Jagdreiten stattfinden. Hier in Baden-Württemberg habe ich davon noch nichts gehört, aber ich bin ja nicht allwissend. Weiter hätte ich gerne eine kleinen Absatz über
Erledigt - Risiken und Nebenwirkungen. Den von dir kurz angesprochenen Flurschaden, und/oder eventuell eine Unfallstatistik. Ich habe nämlich Angst vor Pferden und auch, nennen wir es „großen Respekt“ vor Hunden.
Erledigt
Ansonsten bin ich nicht abgeneigt den Artikel positiv zu bewerten, würde dafür aber ähnliche Kriterien ansetzten wie für den Artikel Formel 1, der auch noch keine Auszeichnung hat. Grüßle----Saginet55 21:06, 24. Jan. 2012 (CET)
Hallo Saginet, es freut mich, dass du nicht abgeneigt bist, den Artikel positiv zu bewerten, wenn er den Kriterien entspricht. Flurschäden sind umformuliert. Jagdherr erklärt. Jagdreiten ohne Hunde findet in allen Bundesländern statt. Es gibt aber nicht in allen Bundesländern Meuten. In BW jagen die SHC (Süddeutscher Hunting Club), die Hardt-Meute und die Badische Dragoner-Meute. Manchmal sind auch andere Meuten zu Gast. Es ist mir nicht bekannt, dass eine Unfallstatistik speziell für das Jagdreiten geführt wird. Wenn du eine findest kannst du sie gerne einpflegen. Zum Sport für Reiche: eine Fuchsjagd ist vor allem viel Arbeit (Hindernisse & Jagdstrecke) aber teuer ist es nicht. Die meisten Reitvereine veranstalten eine jährliche Fuchsjagd. Meist koststet die Teilnahme um die 20 Euro, da ist aber meist schon das Essen & Trinken in der Pause dabei, manchmal sogar noch ein Abendessen. Eine Jagd mit Meute ist teurer, weil ein Beitrag an die Meute geht, kostet vielleicht 40 Euro Cap fee (mit Verpflegung). Aber eine Meutenjagd ist natürlich schon ein Höhepunkt im Jahresablauf, da gibt es meistens sowieso nur eine pro Jahr im näheren Umkreis. Gruss Minoo 17:36, 25. Jan. 2012 (CET)
-
- Hallo Minoo,
- Beim Stelldichein begrüsst der Jagdherr die Jagdreiter und die Reiter bedanken sich für die Einladung. Der Jagdherr ist bei einer Vereinsjagd meistens das Mitglied des Reitvereins, das die Organistation der Jagd in die Hand genommen hat.
-
- Das ist bis jetzt die einzige Stelle im gesamten Artikel an der angedeutet wird, wer die Veranstaltungen organisiert und eventuell auch an der Finanzierung beteiligt ist. Leider mE noch zu wenig. Das Startgeld (so nennt man es bei Frankfurt-Marathon), wird die Kosten wohl kaum decken. Entweder finanziert das der Verein durch seinen Jahresbeiträg, oder private Spenden oder sogar Firmenwerbung? Gibt es eigentlich Zuschauer? Werden Filmaufnahmen gemacht, die eventuell vermarktet werden?
Erledigt
- Das ist bis jetzt die einzige Stelle im gesamten Artikel an der angedeutet wird, wer die Veranstaltungen organisiert und eventuell auch an der Finanzierung beteiligt ist. Leider mE noch zu wenig. Das Startgeld (so nennt man es bei Frankfurt-Marathon), wird die Kosten wohl kaum decken. Entweder finanziert das der Verein durch seinen Jahresbeiträg, oder private Spenden oder sogar Firmenwerbung? Gibt es eigentlich Zuschauer? Werden Filmaufnahmen gemacht, die eventuell vermarktet werden?
-
- Mit Kosten meinte ich übrigens die Gesamtveranstaltung und nicht, was es für mich kosten würde daran teilzunehmen, hätte ich denn ein Pferd, einen Hund oder ähnliches. Gibt es keinerlei Aufstellungen darüber?
Erledigt
- Mit Kosten meinte ich übrigens die Gesamtveranstaltung und nicht, was es für mich kosten würde daran teilzunehmen, hätte ich denn ein Pferd, einen Hund oder ähnliches. Gibt es keinerlei Aufstellungen darüber?
-
- Unfallstatistik war etwas überzogen, aber vielleicht könntest du ein paar Sätze einfügen, wie gefährlich diese Veranstaltungen für Mensch und Tier sind. Welche Sicherheitsmaßnahmen gibt es? Achja, und auch hier die Frage. Sind Zuschauer dabei? Ist alles gesperrt für den Autoverkehr? Ich glaube ich würde einen Herzschlag bekommen wenn plötzlich so eine Hundemeute vor mir stünde.
Erledigt Grüßle----Saginet55 20:19, 25. Jan. 2012 (CET)
- Unfallstatistik war etwas überzogen, aber vielleicht könntest du ein paar Sätze einfügen, wie gefährlich diese Veranstaltungen für Mensch und Tier sind. Welche Sicherheitsmaßnahmen gibt es? Achja, und auch hier die Frage. Sind Zuschauer dabei? Ist alles gesperrt für den Autoverkehr? Ich glaube ich würde einen Herzschlag bekommen wenn plötzlich so eine Hundemeute vor mir stünde.
-
-
- Hallo Saginet55, an drei Stellen wird auf die veranstaltenden Reitvereine verwiesen. Grosse Sponsoren gibt es kaum: vielleicht druckt die örtliche Sparkasse eine Seite Werbung ins Programm (habe aber noch nie gesehen, dass es bei einer Jagd ein Programm gab). Sanitäter & Schlusspikör eingepflegt. Für die Hunde ist die grösste Gefahr zurückzubleiben und zwischen die Pferdebeine zu geraten. Ist ausführlich beschrieben. Von einer schlecht sozialisierten Meute geht Gefahr für fremde Hunde aus. Zur Fremdhundesicherheit siehe oben. Auch wenn der Weg vom Stelldichein zur Jagdstrecke durchs Dorf führt, muss man wegen 40 Pferden im Schritt nicht gleich die Strasse sperren. Die Hunde werden zum Beginn der Jagdstrecke gefahren. Im Artikel ist ausführlich beschrieben wie schwer es ist gute Jagdstrecken zu finden, fernab von Autoverkehr und Sonntagsspazierwegen. Gruss Minoo 21:29, 25. Jan. 2012 (CET)
- Hast du eine Ahnung, wo ich Sonntags spazieren gehe? Weich doch nicht aus. Ich wünschte mir konkrete Angaben zu genau angegeben Punkten, die mE in den Artikel gehören. Grüßle----Saginet55 22:07, 25. Jan. 2012 (CET)
- Verstehe ich nicht - was soll ich genau schreiben? Bei den meisten Dörfern gibt es die klassischen Sonntagsspazierwege, da kann man unter der Woche ungestört reiten, aber am Wochenende ist viel Betrieb. Da führt man klugerweise keine Jagdstrecke lang, schon gar nicht mit Hunden. Ausser im Wald laufen Jagdstrecken eben meist nicht über Wege, sondern Querfeldein über gemähte Wiesen und Stoppelfelder, das ist ja der Witz an der Sache. Grosse Jagden werden in der Lokalzeitung üblicherweise angekündigt. Der Begleittross ist auch unterwegs und kann Passanten vorwarnen. Voraus reiten Schleppenleger bzw. Fuchsreiter mit Führer. Dessen Aufgabe ist es Passanten vorzuwarnen. Die Hunde bellen laut, wenn sie einer Spur folgen - man ist also immer gewarnt. Naürlich kann man nicht alle Begegnungen mit Passanten ausschliessen, die sind aber auch nicht weiter tragisch - die Hunde rennen mit Nase am Boden voller Jagdeifer einer Spur nach und sind für alles andere blind. Sie sind schnell vorbei, dann kommen die Piköre, die sich hastig im Vorbeireiten entschuldigen und vor dem Jagdfeld warnen. Dann kommt der Master, auch er wird darum bitten, dass Passanten zur Seite treten und kann im Notfall das Feld anhalten. Dann erst kommt das Jagdfeld. Auf Waldwegen kommt ein Reiter nach dem anderen. Im Umkreis von Grossstädten, wird je nach örtlichen Gegebenheiten einen Vorausreiter geschickt, oder an kritischen Kreuzungen sogar ein Helfer postiert (habe ich schon mal gesehen). Wenn ich so darüber Nachdenke, fällt mir auf, dass sich Meutenhunde, also Arbeitshunde mit einer Aufgabe, völlig anders verhalten als die üblichen unausgefüllten Schosshunde, die schwanzwedelnd auf fremde Leute zulaufen, sie beschnuppern, ankläffen oder sogar anspringen. Die Meute ist in sich geschlossen, sie interessiert sich nicht für Vorgänge ausserhalb der Meute. Ich habe noch nie gesehen, dass ein Meutehund einen Zuschauer beschnuppert oder gar anspringt. Ihr Job ist es eine Spur zu verfolgen, zusammen zu bleiben und den Pikören zu gehorchen, dafür gibt es am Ende das Curee. Ich habe übrigens auch noch nicht gesehen, dass ein Meutenhund nicht schleunigst kommt, wenn er herbeizitiert wird. Gruss Minoo 23:30, 25. Jan. 2012 (CET)
- „Der will nur arbeiten“, als Entschuldigung von einem Hundehalter, das hat schon was. :-) Was verstehst du nicht? Wo war denn das letzte Jagdreiten in Deutschland? Wie war die Streckenführung? Wer hat es organisiert. Gib doch mal ein Beispiel. Grüßle----Saginet55 12:56, 26. Jan. 2012 (CET)
- Verstehe ich nicht - was soll ich genau schreiben? Bei den meisten Dörfern gibt es die klassischen Sonntagsspazierwege, da kann man unter der Woche ungestört reiten, aber am Wochenende ist viel Betrieb. Da führt man klugerweise keine Jagdstrecke lang, schon gar nicht mit Hunden. Ausser im Wald laufen Jagdstrecken eben meist nicht über Wege, sondern Querfeldein über gemähte Wiesen und Stoppelfelder, das ist ja der Witz an der Sache. Grosse Jagden werden in der Lokalzeitung üblicherweise angekündigt. Der Begleittross ist auch unterwegs und kann Passanten vorwarnen. Voraus reiten Schleppenleger bzw. Fuchsreiter mit Führer. Dessen Aufgabe ist es Passanten vorzuwarnen. Die Hunde bellen laut, wenn sie einer Spur folgen - man ist also immer gewarnt. Naürlich kann man nicht alle Begegnungen mit Passanten ausschliessen, die sind aber auch nicht weiter tragisch - die Hunde rennen mit Nase am Boden voller Jagdeifer einer Spur nach und sind für alles andere blind. Sie sind schnell vorbei, dann kommen die Piköre, die sich hastig im Vorbeireiten entschuldigen und vor dem Jagdfeld warnen. Dann kommt der Master, auch er wird darum bitten, dass Passanten zur Seite treten und kann im Notfall das Feld anhalten. Dann erst kommt das Jagdfeld. Auf Waldwegen kommt ein Reiter nach dem anderen. Im Umkreis von Grossstädten, wird je nach örtlichen Gegebenheiten einen Vorausreiter geschickt, oder an kritischen Kreuzungen sogar ein Helfer postiert (habe ich schon mal gesehen). Wenn ich so darüber Nachdenke, fällt mir auf, dass sich Meutenhunde, also Arbeitshunde mit einer Aufgabe, völlig anders verhalten als die üblichen unausgefüllten Schosshunde, die schwanzwedelnd auf fremde Leute zulaufen, sie beschnuppern, ankläffen oder sogar anspringen. Die Meute ist in sich geschlossen, sie interessiert sich nicht für Vorgänge ausserhalb der Meute. Ich habe noch nie gesehen, dass ein Meutehund einen Zuschauer beschnuppert oder gar anspringt. Ihr Job ist es eine Spur zu verfolgen, zusammen zu bleiben und den Pikören zu gehorchen, dafür gibt es am Ende das Curee. Ich habe übrigens auch noch nicht gesehen, dass ein Meutenhund nicht schleunigst kommt, wenn er herbeizitiert wird. Gruss Minoo 23:30, 25. Jan. 2012 (CET)
- Hast du eine Ahnung, wo ich Sonntags spazieren gehe? Weich doch nicht aus. Ich wünschte mir konkrete Angaben zu genau angegeben Punkten, die mE in den Artikel gehören. Grüßle----Saginet55 22:07, 25. Jan. 2012 (CET)
- Hallo Saginet55, an drei Stellen wird auf die veranstaltenden Reitvereine verwiesen. Grosse Sponsoren gibt es kaum: vielleicht druckt die örtliche Sparkasse eine Seite Werbung ins Programm (habe aber noch nie gesehen, dass es bei einer Jagd ein Programm gab). Sanitäter & Schlusspikör eingepflegt. Für die Hunde ist die grösste Gefahr zurückzubleiben und zwischen die Pferdebeine zu geraten. Ist ausführlich beschrieben. Von einer schlecht sozialisierten Meute geht Gefahr für fremde Hunde aus. Zur Fremdhundesicherheit siehe oben. Auch wenn der Weg vom Stelldichein zur Jagdstrecke durchs Dorf führt, muss man wegen 40 Pferden im Schritt nicht gleich die Strasse sperren. Die Hunde werden zum Beginn der Jagdstrecke gefahren. Im Artikel ist ausführlich beschrieben wie schwer es ist gute Jagdstrecken zu finden, fernab von Autoverkehr und Sonntagsspazierwegen. Gruss Minoo 21:29, 25. Jan. 2012 (CET)
- Wenn du eine Veranstaltung suchst, empfehle ich dir Google oder eine der zahlreichen verlinkten Quellen. Gruss Minoo 19:23, 26. Jan. 2012 (CET)
- Habe ich schon und nichts gefunden. Ich habe das übrigens als Anregung für den Artikel gemeint, aber du scheinst es nicht umsetzen zu wollen. Grüßle----Saginet55 19:51, 26. Jan. 2012 (CET)
- Ich muss offen sagen, ich halte die Nennung eines eizelnen Beispiels als willkürlich und daher hier nicht besonders passend. Wenn man das wohl bekannteste Beispiel nennen will, wäre es wohl Till Demtrøders "Rügen Cross Country" ([1], [2]). Dies fällt allerdings aus dem üblichen Schema, da es sich hierbei um eine nichtöffentliche Promi-Veranstaltung handelt. Grüße --Nordlicht8 ?
20:18, 26. Jan. 2012 (CET) - P.S.: Kleine Suchhilfe für Saginet55: Suchbegriff "Schleppjagd Reitverein" --Nordlicht8 ?
20:18, 26. Jan. 2012 (CET)
- Einzelne Beispiele sollen ja nicht genannt werden, aber vielleicht könnte man ein paar Sätze darüber schreiben wo heutzutage Jagdreiten stattfinden und wer sie veranstaltet. Dazu könnte man als Einzelnachweise auf Weblinks verlinken und somit zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Es braucht niemand zu googlen und eventuell bekommt er seine Fragen im Artikel beantwortet.
Erledigt B.t.w. dass sich bei diesen Veranstaltungen keine Harz-IV-Empfänger treffen, versteht sich von selbst. Grüßle----Saginet55 20:55, 26. Jan. 2012 (CET) - PS: Für eine Streckenführung, würde ich mich aber schon auf ein Beispiel beschränken. ;-)----Saginet55 21:04, 26. Jan. 2012 (CET)
- Einzelne Beispiele sollen ja nicht genannt werden, aber vielleicht könnte man ein paar Sätze darüber schreiben wo heutzutage Jagdreiten stattfinden und wer sie veranstaltet. Dazu könnte man als Einzelnachweise auf Weblinks verlinken und somit zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Es braucht niemand zu googlen und eventuell bekommt er seine Fragen im Artikel beantwortet.
- Ich muss offen sagen, ich halte die Nennung eines eizelnen Beispiels als willkürlich und daher hier nicht besonders passend. Wenn man das wohl bekannteste Beispiel nennen will, wäre es wohl Till Demtrøders "Rügen Cross Country" ([1], [2]). Dies fällt allerdings aus dem üblichen Schema, da es sich hierbei um eine nichtöffentliche Promi-Veranstaltung handelt. Grüße --Nordlicht8 ?
- Habe ich schon und nichts gefunden. Ich habe das übrigens als Anregung für den Artikel gemeint, aber du scheinst es nicht umsetzen zu wollen. Grüßle----Saginet55 19:51, 26. Jan. 2012 (CET)
-
- Weiterer Kritikpunkt: „An Jagden können sowohl Reiter und Reiterinnen aller Altersgruppen gemeinsam teilnehmen.“ Was heißt das? Natürlich reiten alle gemeinsam, aber der Satz suggestiert, dass man diesen Sport in jedem Alter ausüben kann (8-80) und auch jeder automatisch zugelassen wird an den Jagdreiten teilzunehmen. Klingt für mich nach Grimms Märchen. Grüßle----Saginet55 21:14, 26. Jan. 2012 (CET)
Erledigt
- Stellst du dir im Bezug auf Streckenführungen etwas in diese Richtung vor, oder willst du einen Streckenplan?
- Ich will gar nichts, es sind nur Anregungen, die ihr aufnehmen könnt oder nicht. Schönen Gruß----Saginet55 22:41, 26. Jan. 2012 (CET)
- Zum Alter: 8-80 ist wohl zu viel, aber 16 - 60 ist locker realistisch, solange der Körper mitspielt.
- Dann schreibt das doch so!----Saginet55 22:36, 26. Jan. 2012 (CET)
- Zu "dass sich bei diesen Veranstaltungen keine Harz-IV-Empfänger treffen": Ich glaube das Problem ist, dass sich in deinem Kopf zu sehr der Alle-Reiter-sind-reich-Gedanke festgesetzt hat, ein gerne genutztes Argument u.a. bei der Pferdesteuer-Diskussion ist. Das ist aber absolut nicht der Fall, auch eine Reitbeteiligung kann bei Eigentümer-Zustimmung teilnehmen. --Nordlicht8 ?
22:16, 26. Jan. 2012 (CET)
- Liebes Nordlicht, ich habe versucht Anregungen zu geben und zu helfen, da der Artikel mE im jetzigen Zustand nicht auszeichungswürdig ist. Macht daraus was ihr wollt, ich mag mich deshalb nicht rechtfertigen. Ich habe keinen „Alle-Reiter-sind-reich-Gedanken“, aber ich merke schon, wenn man versucht mir Märchen zu erzählen. Darum geht es aber nicht, sonder darum einen ordentlichen Artikel zu schreiben, den ich hier bewerten soll/will. Lange habe ich aber keine Lust mehr dazu. Meine Stimme scheint ihr nicht zu brauchen. Grüßle----Saginet55 22:36, 26. Jan. 2012 (CET)
- Nun sein doch nicht gleich beleidigt. Zu den Diskussionen zwischen Minoo und dir kann ich nichts sagen. Ich jedenfalls habe versucht zu verstehen, was du konkret möchtest und habe dort nachgefragt, wo mir deine Argument nicht klar waren. Wenn du schreibst, du hättest "nichts gefunden", so gebe ich dir eine Suchhilfe. Ich kann da kein Fehlverhalten erkennen. Und bei deiner Satz mit dem Argument "keine Hartz-IV-Empfänger" im Zusammenhang mit deinen vorhergehenden Argumenten hatte ich nun mal den Eindruck, dies wäre dein Gedankengang. Wenn ich mich irre, tut mir das Leid (aber Irren ist nun mal etwas ganz normales).
- Ansoansten: das ist auch nicht "mein Artikel" und auch nicht "meine Diskussion", auch ich versuche Verbesserungen möglich zu machen. --Nordlicht8 ?
22:46, 26. Jan. 2012 (CET)
- Liebes Nordlicht, ich habe versucht Anregungen zu geben und zu helfen, da der Artikel mE im jetzigen Zustand nicht auszeichungswürdig ist. Macht daraus was ihr wollt, ich mag mich deshalb nicht rechtfertigen. Ich habe keinen „Alle-Reiter-sind-reich-Gedanken“, aber ich merke schon, wenn man versucht mir Märchen zu erzählen. Darum geht es aber nicht, sonder darum einen ordentlichen Artikel zu schreiben, den ich hier bewerten soll/will. Lange habe ich aber keine Lust mehr dazu. Meine Stimme scheint ihr nicht zu brauchen. Grüßle----Saginet55 22:36, 26. Jan. 2012 (CET)
[Bearbeiten] 23. Januar
Diese Kandidaturen laufen bis zum 2. Februar/12. Februar.
[Bearbeiten] Victorious
Victorious [vɪkˈtɔrˈiˈəs] (englisch victorious – „siegreich“) ist eine US-amerikanische Teen-Sitcom, die vom Alltag und den Abenteuern von sieben Schülern der privaten Schauspielschule Hollywood Arts in Los Angeles erzählt. Die Serie wurde von Dan Schneider entwickelt, der schon an der Produktion von iCarly, Zoey 101 und Drake & Josh beteiligt war.
Die erste Folge wurde am 27. März 2010 von dem US-amerikanischen Fernsehsender Nickelodeon ausgestrahlt. In Deutschland fand die Erstausstrahlung am 29. August 2010 auf dem deutschen Fernsehsender Nickelodeon statt. Bisher wurden drei Staffeln produziert.
Die Serie erhielt unter anderem eine Nominierung für einen Emmy-Award. Kritiker lobten vor allem die Leistung der Hauptdarstellerin Victoria Justice.
Hallo, der Artikel war im letzten Jahr schon mal hier und verfehlte damals die Auszeichnung zum lesenswerten Artikel knapp. Seitdem wurde der Artikel in einem zweiten Review weiter verbessert und ausgebaut. Falls Kritiken oder Anregungen auftreten, bin ich bemüht diese so schnell wie möglich umzusetzen. Als Hauptautor bin ich selbstverständlich Neutral. --Simon.hess (Disk, Bewerte mich!) 16:31, 23. Jan. 2012 (CET)
- Der Artikel ist auf jeden Fall schon mal sehr gut. Beim Abschnitt Musik hab ich übrigens mal einen Kommafehler verbessert. Da sollte man zudem auch erwähnen, dass es ein ganzes Album zur Serie gibt, auch wenn die einen eigenen Abschnitt haben. Falls man die Serie nicht kennt, ist man sich dessen vielleicht ja nicht bewusst. Ansonsten von mir ein
Lesenswert mit Tendenz zu
Exzellent. --Music fanhere 17:26, 23. Jan. 2012 (CET)
- Danke, ist erledigt. --Simon.hess (Disk, Bewerte mich!) 23:34, 23. Jan. 2012 (CET)
Abwartend. Im Einzelnen:
- In der Einleitung wird für meinen Geschmack zu sehr das Positive ins Rampenlicht gestellt (Emmy-Nominierung, Lob der Hauptdarstellerin), während die negativen Kritiken erst zwei Bildschirmmeter später eine Erwähnung finden.
- Zumindest mir ist das Inhaltsverzeichnis zu aufgebläht. Da die Charaktere einen eigenen Artikel haben, würd ich hier die Zwischenüberschriften wegrationalisieren und die Figuren weniger isoliert und mehr zusammenhängend beschreiben, damit sich manches weniger wiederholt (Jade West ist die Freundin von Beck … Beck Oliver ist der gutaussehende Freund von Jade; Sie ist sehr gut mit André Harris, Cat Valentine, Beck Oliver und Robbie Shapiro befreundet … Robbie Shapiro ist einer von Toris Freunden der Hollywood Arts).
- Die Figurenbeschreibungen erinnern mit stellenweise sehr an billige Trivialliteratur, auch wenn daran vermutlich die Serie selbst die Hauptschuld trägt. Aber auch der Schreibstil mit kurzen, prägnanten, eindeutigen Sätzen (Sie ist die Diva der Schule und sehr hinterlistig) passt da gut dazu. Dieser Stil verunmöglicht es dem Leser fast, unvoreingenommen weiterzulesen. Außerdem: Wessen Sichtweise spiegelt sich in diesen Darstellungen wider, die offizielle Nickelodeon-Denkvorschrift, die Meinung des Artikel-Autoren, die von einem Filmkritiker? Mir würd's schon gefallen, wenn der Artikel in diesem Abschnitt besser wäre als die Serie :-)
- Birnen-Smartphones und -Notebooks sind in meinen Augen keine Vermeidung von Produktplatzierungen sondern verdeckte Produktplatzierungen bzw. eine geschummelte Vermeidung. Ich glaube, die Zielgruppe nimmt ein Pear Phone sehr wohl so wahr, dass es nachher iPhones als besonders cool und "willhaben" empfindet. Für den Absatz (für diese Sichtweise) hätt ich gern eine Einzelreferenz.
- Im Abschnitt Internationale Erstausstrahlung ist mir zu viel Parallelismus im Erzählstil.
- Was mir nicht klar wird, ist, was die Serie besonders macht. Genau das wär in meinen AUgen das enzyklopädisch interessante. Nach zweifacher Lektüre des Artikels blieb bei mir aber hängen, dass Nickelodeon auf einen fahrenden Zug (Hannah Montana etc) aufspringen wollte, dass es sehr viel Gemeinsamkeiten mit ähnlichen Produktionen gibt und Crossovers, dass die Charaktere und die Handlung eher flach zu sein scheinen und dass wenig überraschend viele Tweens
trotzdemdarauf stehen. Die Serie ist noch jung und deshalb kann man nicht schreiben, welche Bedeutung man ihr in zwanzig Jahren geben wird, welche Pionierrolle man ihr eines Tages zuschreiben wird, aber irgendwie geht mir doch eine Darstellung dessen ab, was vielleicht doch innovativ, revolutionär, noch nie gewesen ist. Hat sich da wirklich noch kein Film/Serienwissenschaftler dazu geäußert? - Ein optischer Bonus wäre eine
{{Infobox Chartplatzierungen}}für den Musik-Teil. - Stellenweise würd ich mir noch mehr Einzelnachweise wünschen: zB beim der Produktplatzierung, Internationale Erstausstrahlung, teilweise bei Figurendarstellungen. Die Charaktere entwickeln sich im Laufe der Serie jedoch weiter würd ich entweder ebenfalls durch eine Referenz oder durch Beispiele im Figuren-Abschnitt belegen.
- So weit, so gut. Viel gute Arbeit wurde schon geleistet, ein Lesenswert halte ich für absolut greifbar ;-) … «« Man77 »» 15:19, 24. Jan. 2012 (CET)
- PS: Ich hab mir den Quellenapparat noch mal angeschaut: Literatur im strengeren Sinne wurde offenbar nicht verwendet, vielleicht weil es sie (noch) nicht gibt. Grundsätzlich bin ich aber schon der Meinung, dass gedruckte Quellen (Print-Zeitungen, Fachliteratur) mehr wert sind als Internetquellen, letzteres "kann" nämlich "jeder", außerdem gibt's bei Onlinezeitungen weniger Platzproblem als bei Printzeitungen.
- serienjunkies.de
(eine Seite, die Zugriff zu höchstwahrscheinlich schwarz gerippten Videodateien verschafft), Twitter, Walmart- und Amazon-Seiten und insbesondere Kundenrezensionen sind als Quellen für mich irgendwo zwischen Schönheitsfehler und GAU, die anderen Quellen scheinen mir auch nicht die beste Grundlage für enzyklopädische Arbeit zu sein, aber das Lemma ist ja noch grün hinter den Ohren, da kann man wohl nur jammern. … «« Man77 »» 15:41, 24. Jan. 2012 (CET)-
- Kleiner Hinweis: du verwechselst da was. serienjunkies.de ist eines der bekanntesten (wenn nicht das bekannteste) deutsche Onlineportal zu US-amerikanischen Serien, das mit dem illegalen serienjunkies.org nichts zu tun hat. (Und bei Twitter wurden zumindest Tweets verifizierter Accounts verwendet.)--CENNOXX 16:38, 24. Jan. 2012 (CET)
- Danke erstmals für deine Kritik. Zur Vermeidung von Produktplatzierungen: der Artikel Product-Placement besagt, dass zum Teil absichtlich Fantasieprodukte hergestellt werden, die sich stark dem Originalproduktes ähneln. Den Rest werde ich versuchen so gut wie möglich umzusetzen. --Simon.hess (Disk, Bewerte mich!) 17:21, 24. Jan. 2012 (CET)
- Kleiner Hinweis: du verwechselst da was. serienjunkies.de ist eines der bekanntesten (wenn nicht das bekannteste) deutsche Onlineportal zu US-amerikanischen Serien, das mit dem illegalen serienjunkies.org nichts zu tun hat. (Und bei Twitter wurden zumindest Tweets verifizierter Accounts verwendet.)--CENNOXX 16:38, 24. Jan. 2012 (CET)
-
Lesenswert IMO war der Artikel bereits bei der Kandidatur im Oktober/November lesenswert, und er ist seitdem noch einmal deutlich besser geworden. Um exzellent zu werden, müsste er IMO aber noch einen Tick ausführlicher sein. Vielleicht könnte man noch etwas mehr über den Produktionsprozess schreiben, oder die CDs (auch wenn der Soundtrack einen eigenen Artikel hat.)? Von daher erstmal „nur“ ein Lesenswert mit Tendenz zur Exzellenz von mir. ;-) --Aufschlag 21:23, 25. Jan. 2012 (CET)
Lesenswert Lesenswert finde ich den Artikel allemal, aber exzellent ist er noch nicht. --Sebbe xy 00:09, 29. Jan. 2012 (CET)
[Bearbeiten] 24. Januar
Diese Kandidaturen laufen bis zum 3. Februar/13. Februar.
[Bearbeiten] Burg Stahleck (Bacharach)
Die Burg Stahleck ist eine Burganlage im Mittelrheintal auf dem Gebiet der Stadt Bacharach im rheinland-pfälzischen Landkreis Mainz-Bingen. Die Höhenburg steht auf einem Bergsporn an der linken Rheinseite knapp 50 Kilometer südlich von Koblenz und gehört damit zum Typus der Spornburgen. Auf einer Höhe von etwa 160 Metern über NN steht sie am Eingang des Steeger Tals. Ihr wassergefüllter Halsgraben ist eine Seltenheit in Deutschland.
Als einstiger Kandidat im Schreibwettbewerb 2008 wurde der Artikel im Juli 2009 als "lesenswert" ausgezeichnet. Seitdem habe ich den Text Stück für Stück noch weiter ausgebaut. Ein dreimonatiges Review im vergangenen Jahr brachte noch einmal ein paar wertvolle Hinweise und Tipps, die ich versucht habe umzusetzen. Das Ergebnis stelle ich hier nun zur Exzellenz-Bewertung.
Der Artikel ist mit Sicherheit nicht der längste der hier jemals kandidiert hat, was vor allem daran liegt, dass es über das Innere der Burg wegen ihrer Nutzung als Jugendherberge kaum etwas Nennenswertes zu berichten gibt. Zudem habe ich aber auch versucht, ein Gleichgewicht zwischen Detailliertheit und (enzyklopädischer) Textkürze zu finden, und hoffe, dass das Ergebnis dieser Bemühungen auf Gegenliebe stößt. Für weitere Verbesserungsvorschläge, Tipps und Hinweise bin ich natürlich dankbar. -- Gruß
Sir Gawain Disk. 10:44, 24. Jan. 2012 (CET)
Exzellent So beginne ich mal die Abstimmung. Ein sehr schöner Artikel, die Geschichte der Burg ist detailliert wiedergegeben.--Steffen 962 21:32, 24. Jan. 2012 (CET)
Exzellent Klasse Artikel über eine Burg. Besonders gut gefällt mir die ausführliche Einleitung, die das Wesentliche für den "raschen" Wissensdurstigen gekonnt zusammenfasst --Machahn 21:40, 24. Jan. 2012 (CET)
Exzellent Kompakte Information, aber dennoch gut lesbar. Sinnvolle Bebilderung ohne Charakter einer Bildgalerie. Einziges Manko: Einige Abschnitte sollten etwas besser belegt sein, insbesondere das Ende von Wittelsbacher Herrschaft, der erste Teil von Französisches und preußisches Eigentum und der zweite Teil von Wiederaufbau als Jugendburg. Könntest du das noch mit einem ENW garnieren? Gruß, --Wikiwal 23:44, 24. Jan. 2012 (CET)
- Ich werde mir die Passagen noch einmal anschauen und gucken, aus welcher Literatur die entsprechenden Informationen stammen. -- Gruß
Sir Gawain Disk. 00:11, 25. Jan. 2012 (CET)
- Done. Ich habe für die entsprechenden Passagen diverse Belege hinzugefügt. -- Gruß
Sir Gawain Disk. 21:12, 26. Jan. 2012 (CET)
- Seen, thanx, --Wikiwal 01:15, 27. Jan. 2012 (CET)
- Done. Ich habe für die entsprechenden Passagen diverse Belege hinzugefügt. -- Gruß
- Ich werde mir die Passagen noch einmal anschauen und gucken, aus welcher Literatur die entsprechenden Informationen stammen. -- Gruß
Exzellent Für kompakt etwas zu lang(atmig), aber in Maßen. Einleitung überzeugend, in Details dann doch etwas vage und Belegen plausiblen Wissens - fundierte Forschung läßt auf sich warten, aber liegt außerhalb der Artikelbearbeitung. --SonniWP✍ 23:48, 25. Jan. 2012 (CET)
- Vorerst
Abwartend Leider taucht im Abschnitt Baubestand zuviel auf, von dem ich schon weiter oben unter Geschichte erfahren hätte. Das kannn man leicht verbessern. --Tommes (Roter Frosch) 15:57, 26. Jan. 2012 (CET)
- Ich habe den Geschichtsteil noch einmal durchforstet und architektonische Redundanzen, die mir aufgefallen sind, entfernt. Falls ich etwas übersehen haben sollte, bitte noch einmal kurz melden. -- Gruß
Sir Gawain Disk. 18:08, 26. Jan. 2012 (CET)
- Ich habe den Geschichtsteil noch einmal durchforstet und architektonische Redundanzen, die mir aufgefallen sind, entfernt. Falls ich etwas übersehen haben sollte, bitte noch einmal kurz melden. -- Gruß
- Vorerst
Exzellent Nach der Bearbeitung (Einleitung + Jugendburg raus) für mich jetzt exellent! --Krib 17:31, 26. Jan. 2012 (CET)
Exzellent --Superikonoskop 19:05, 26. Jan. 2012 (CET)
Exzellent Gibt nichts was ich kritisieren könnte. --Sebbe xy 00:08, 29. Jan. 2012 (CET)
Exzellent Ein ausgewogener Artikel aus einem Guss, der sprachlich zu überzeugen weiß. Die Illustration ist ebenfalls vorbildlich gelungen. Als kleine Anregung vielleicht noch: im Abschnitt Architektur etwas mehr zur Lage des Bauwerks erklären und es dafür in der Einleitung kürzen. Da die Burg sehr exponiert ist, könnte man z.B. auch erwähnen welche weiteren Ortschaften oder andere Landmarken von hier aus sichtbar sind. Auch der Zugang zur Burg könnte in so einem Abschnitt beschrieben werden. Aber der Exzellenz des Artikels tut das keinen Abbruch. --Alabasterstein 16:15, 29. Jan. 2012 (CET)
- Ich werde schauen, was sich da machen lässt. Für eine Beschreibung der "Aussicht" muss ich entsprechende Reiseführer wälzen. Aus der Erinnerung heraus weiß ich, dass man von der Stahleck aus auf jeden Fall die Burg Fürstenberg sehen kann. --
Sir Gawain Disk. 08:16, 30. Jan. 2012 (CET)
- Ich werde schauen, was sich da machen lässt. Für eine Beschreibung der "Aussicht" muss ich entsprechende Reiseführer wälzen. Aus der Erinnerung heraus weiß ich, dass man von der Stahleck aus auf jeden Fall die Burg Fürstenberg sehen kann. --
[Bearbeiten] Liste der Direktoren der Antikensammlung Berlin
Liste der Leiter der heutigen Berliner Antikensammlung und der verschiedenen Vorgängersammlungen, nach diesen auch sortierbar, womit man die Leiter der einzelnen Sammlungen zusammen gruppieren kann. Wichtig ist mir, daß es keine simple Auflistung ist, sondern Informationen zu den einzelnen Personen zusammen stellt. Das Sortierungskonzept habe ich zu einer früheren Form heute noch einmal strukturell neu umgearbeitet. Damit fallen auch Dopplungen raus, durch die Sortierungsmöglichkeiten kann man das ohne Dopplungen gruppieren. Damit wurden Anmerkungen aus dem Review aufgenommen. Kurz: die 22 Leiter einer der bedeutendsten Antikensammlungen der Welt, der bedeutendsten Sammlung Antiker Architektur in einem Museum, werden vorgestellt und mit den meiner Meinung nach wichtigsten Daten präsentiert. Marcus Cyron Reden 18:33, 24. Jan. 2012 (CET)
Informativ Sehr schöne detailiert erarbeitete Liste, die eine glänzende Übersicht über den Werdegang der Berliner Sammlung bietet! (Lange verschachtelte Sätze wirken etwas antik ;) - aber passt ja und das ist durchaus kein Fehler.) Ausgesprochen informativ und reichhaltig.--Pacogo7 19:30, 24. Jan. 2012 (CET)
- Ich werde gleich rot ;). Marcus Cyron Reden 19:38, 24. Jan. 2012 (CET)
-
- Die Trennung in die zwei Spalten von bis ist genauso überflüssig wie die Angabe der Lebensdaten in der erste Spalte. Der Inhalt der Spalte Bemerkungen ist mehr oder weniger redundant zu den Personenartikeln, bring also keinen tatsächlichen Mehrwert. Gut ist natürlich der Kurze historischer Abriss. --Succu 19:56, 24. Jan. 2012 (CET)
- Sehe ich (wohl naturgegeben) anders. Die Trennung der Beginn- und Enddaten-Spalten ist schon deshalb nicht unwichtig, weil zum Teil Sammlungen nebeneinander bestanden. Die Lebensdaten sind ebenfalls zur Einordnung der Person nicht unwichtig - man kann sie allerdings auch in die Beschreibungen verlagern. Daß die Inhalte sich überschneiden ist natürlich klar, ich kann hier kein neues Wissen generieren. Fast alle Artikel sind aber weitaus umfangreicher, die es nicht sind werden es hoffentlich bald. Ist aber auch alles eine Frage der Literaturlage. Und der historische Abriss ist natürlich auch nur eine verkürzte Wiedergabe aus dem Hauptartikel ;). Marcus Cyron Reden 20:14, 24. Jan. 2012 (CET)
- 1830 wäre ein klasischer Fall für die Spalte Bemerkungen - der Rest gewiss nicht. --Succu 20:59, 24. Jan. 2012 (CET)
- Sehe ich (wohl naturgegeben) anders. Die Trennung der Beginn- und Enddaten-Spalten ist schon deshalb nicht unwichtig, weil zum Teil Sammlungen nebeneinander bestanden. Die Lebensdaten sind ebenfalls zur Einordnung der Person nicht unwichtig - man kann sie allerdings auch in die Beschreibungen verlagern. Daß die Inhalte sich überschneiden ist natürlich klar, ich kann hier kein neues Wissen generieren. Fast alle Artikel sind aber weitaus umfangreicher, die es nicht sind werden es hoffentlich bald. Ist aber auch alles eine Frage der Literaturlage. Und der historische Abriss ist natürlich auch nur eine verkürzte Wiedergabe aus dem Hauptartikel ;). Marcus Cyron Reden 20:14, 24. Jan. 2012 (CET)
- Die Trennung in die zwei Spalten von bis ist genauso überflüssig wie die Angabe der Lebensdaten in der erste Spalte. Der Inhalt der Spalte Bemerkungen ist mehr oder weniger redundant zu den Personenartikeln, bring also keinen tatsächlichen Mehrwert. Gut ist natürlich der Kurze historischer Abriss. --Succu 19:56, 24. Jan. 2012 (CET)
- ohne Wertung von meiner Seite bisher, aber ganz sicher nicht schlecht. Die Einleitung beginnt mit der Jahreszahl 1686, die Liste dagegen mit 1653. Wie ist das zu erklären? (wahrscheinlich Geburtsjahr, aber sollte erklärt werden) Kann man für den ersten Satz mit Bezug auf das Lemma nicht eine andere Formulierung finden bei der Die Antikensammlung in Berlin im Vordergrund steht? So wie es jetzt dort steht klingt das sehr ungewöhnlich. Grüßle----Saginet55 23:10, 24. Jan. 2012 (CET)
-
- Hast du einen Tip? Und die Daten unter dem Namen sind die Lebensdaten, richtig. Die beiden anderen Daten geben Beginn und Ende der Direktionszeit an. Ich ergänze mal die Beschreibung. Marcus Cyron Reden 23:32, 24. Jan. 2012 (CET)
- Tipps habe ich immer. Soll ich selbst ausprobieren, oder wie meinst du das? :-) B.t.w. ein „Abriss“ ist immer „kurz“ und dass Punkt 2 des Inhaltsverzeichnisses das Lemma wiederholt ist auch nicht sehr einfallsreich. Wieso brauchst du überhaupt so viele Überschriften? Grüßle----Saginet55 21:44, 25. Jan. 2012 (CET)
- Eigentlich bin ich Jemand, der möglichst wenige Überschriften verwendet. Hier habe ich sie eingezogen, weil sonst das Inhaltsverzeichnis sehr tief sitzen würde. Und das kann man (und sollte es bei der Länge auch nicht) schwerlich verhindern. Anders wäre mir auch lieber. Über der ersten Überschrift ist aktuell schlicht die Lemma-Definition. Marcus Cyron Reden 22:45, 25. Jan. 2012 (CET)
- Schon klar, ich hab mal geändert, vielleicht fühlst du ja was ich meine.;-) Kannst Du natürlich gerne auch zurücksetzen und ist nicht als Angriff gemeint. Grüßle und gut's Nächtle für heute.----Saginet55 23:16, 25. Jan. 2012 (CET)
- Eigentlich bin ich Jemand, der möglichst wenige Überschriften verwendet. Hier habe ich sie eingezogen, weil sonst das Inhaltsverzeichnis sehr tief sitzen würde. Und das kann man (und sollte es bei der Länge auch nicht) schwerlich verhindern. Anders wäre mir auch lieber. Über der ersten Überschrift ist aktuell schlicht die Lemma-Definition. Marcus Cyron Reden 22:45, 25. Jan. 2012 (CET)
- Ich verstehe diesen Satz nicht: „Zuvor waren die antiken Stücke zusammen mit den anderen der Hofsammlung untergebracht und von einem gemeinsamen Leiter verwaltet worden.“----Saginet55 23:03, 27. Jan. 2012 (CET)
- Kann nur vermuten, was du nicht verstehst, also im Grundsatz: nachdem FW I die Sammlung geerbt hatte, war sie nicht mehr eigenständig, sondern wurde mit den restlichen Kostbarkeiten zusammen geworfen und in Teilen aufgelöst. Nachdem es später wieder Könige mit Interesse an Kunst und Antiken gab, wurde alles gemeinsam verwaltet. Eine Trennung einzelner Sammlungsbestände erfolgte erst wieder im Zuge der Einrichtungen der Museen um 1830. Natürlich gab es auch vor Tieck und Levezow Leiter der königlichen Sammlungen. Aber eben nicht der Antikensammlungen, sondern der ganzen Sammlungen (gibt ja auch heute noch die Generaldirektoren der Staatlichen Museen). Bei Levezow ist der Letzte dieser Gesamtsammlungsleiter, Jean Henry, auch erwähnt. Das waren aber keine Archäologen, sie gehören weder organisatorisch noch nach ihren Interessen in diese Liste. Marcus Cyron Reden 02:33, 28. Jan. 2012 (CET)
- Verstanden, danke für die Erläuterung. Damit komme ich nun zur Wertung:
- Tipps habe ich immer. Soll ich selbst ausprobieren, oder wie meinst du das? :-) B.t.w. ein „Abriss“ ist immer „kurz“ und dass Punkt 2 des Inhaltsverzeichnisses das Lemma wiederholt ist auch nicht sehr einfallsreich. Wieso brauchst du überhaupt so viele Überschriften? Grüßle----Saginet55 21:44, 25. Jan. 2012 (CET)
- Hast du einen Tip? Und die Daten unter dem Namen sind die Lebensdaten, richtig. Die beiden anderen Daten geben Beginn und Ende der Direktionszeit an. Ich ergänze mal die Beschreibung. Marcus Cyron Reden 23:32, 24. Jan. 2012 (CET)
- Mir gefällt die Liste sehr gut, meines Erachtens ist die Wertung
Informativ angemessen. Grüßle----Saginet55 21:46, 28. Jan. 2012 (CET)
-
- Danke - auch fürs Nachhaken und Mitdenken. Marcus Cyron Reden 02:06, 29. Jan. 2012 (CET)
Schöne Liste. Allerdings gehört der Abriß der Sammlungsgeschichte in den Artikel zur Sammlung selbst und die langen Lebensläufe der jeweiligen Direktoren sind auch nur Dubletten zu deren Personenartikeln. Also worin genau liegt her der "Mehrwert"? Und wofür sind in dieser Liste die "Belege" zum Leben der einzelnen Personen gut? Die gehören nicht hierher, sondern in die jeweiligen Personenartikel. Sie sind nicht dafür nötig, dass sie "Direktor der Berliner Antikensammlung" waren. Und 2002 noch von "wiedervereinigter" Antikensammlung zu sprechen ist einfach ein Anachronismus. Gruß --Korrekturen 14:34, 25. Jan. 2012 (CET)
- Versuche mal einen Artikel hier antreten zu lassen, ohne daß auch hier alles einzeln belegt ist. Ich verstehe im übrigen die Frage nicht "wozu". Meine Frage als Antwort wäre dann - "warum denn nicht"? Der Mehrwert ist, daß es eine Zusammenstellung an einem Ort ist. Und wie ich es oben schon einmal geschrieben habe, es sind Kurzbiografien, die einen Überblick liefern sollen (dazu gibt es Listen), sie sollen Artikel nicht ersetzen, die eh bis auf den von Rohde alle umfangreicher sind und mehr bieten (sollen sie ja auch). Die Einführung ist auch keine Doublette zum Sammlungs-Artikel, da es hier wirklich nur um die Rolle der Direktoren geht, nicht um die Sammlung (auch wenn es natürlich Überschneidungen gibt). Es ist eine Liste für Leser, die sich für dieses Thema interessieren, die eben nicht mehrere Artikel aufrufen wollen und die sich auch nicht durch den relativ langen Sammlungsartikel arbeiten wollen. Marcus Cyron Reden 16:56, 25. Jan. 2012 (CET)
Informativ die Liste ist klar gegliedert, optisch unprätentiös aber zweckmässig gelayoutet, mit wichtigen Basisinformationen unterfüttert, ergänzt von einer sehr guten Einleitung. Das sind alle Punkte, die eine informative Liste erfüllen muss. --Alabasterstein 23:21, 25. Jan. 2012 (CET)
keine Auszeichnung Wie hunderte andere Listen auch. Die Tabellenform scheint mir nicht mal geeignet, obwohl sie die Sache sortierbar macht. So eine Such-Tabelle könnte man auch auslagern. Das Verhältnis von Bemerkungen zu den anderen Tabelleninhalten ist arg ungleich. Ein Großteil ist leer, die Bem. sind dagegen randvoll. Deren Inhalt zudem redundant. Etwa die Hälfte der Personen hat kein Bild. Kann ich suchen nach dem Zeitraum, den einer das Amt inne hat? Oder nach dessen Länge? Die Farben sind naja unschön. Der Artikel enthält Tippfehler (sortiertbar). Über die Funktion an sich (Vorsteher, Direktor, auswärtiger Direktor) erfährt man nichts. Im Literaturverzeichnis ist ein Redlink. Die Lebensdaten im Text sind überflüssig, weil sie in der Tabelle erneut auftauchen. Im historischen Abriß wird von 1993 zurück auf 1880 gesprungen. Der Link zur Abgusssammlung führt auch gar nicht direkt dorthin. Insgesamt finde ich die Idee an sich nicht schlecht, aber das kann weit eleganter dargestellt werden. Daher beim Iststand leider keine Auszeichnung --Tommes (Roter Frosch) 15:51, 26. Jan. 2012 (CET)
- Ich bin und werde es weiter bleiben Legastheniker. Was ich nicht durch technische Hilfsmittel und Gegenlesen an Fehlern ausmerzen kann, kann ich nicht beseitigen. Und Beides habe ich augeschöpft. Das mit den Redundanzen sehe ich anders, ich halte die Politik, die hier von einigen Mitarbeitern betrieben wird für Projektschädlich und praktische Behinderung der Arbeit [Nachtrag: kein Bezug zu einer hier mitdiskutierenden Person, sondern ein allgemeines Statement]. Was schwebt dir denn an Farben vor? Und das mit den Bildern ist doch wohl kein ernst gemeinter Vorwurf. Woher sollen gemeinfreie Bilder kommen, wenn es keine gibt? Zumal ich schon einige darüber hinaus frei bekommen habe. Daß man über die Funktionen nicht erfährt stimmt so nicht, das steht im historischen Abriß. Was genau soll man denn noch darüber hinaus schreiben? Ich will es nicht mit sinnfreien Infos aufblähen (für die ich dann wieder eins über die Mütze bekommen würde). Marcus Cyron Reden 00:03, 27. Jan. 2012 (CET)
Informativ Schließe mich den Vorrednern an, ich wüsste nicht, was man noch an der Liste verbessern könnte.--Sinuhe20 17:32, 26. Jan. 2012 (CET)
Informativ (Laienvotum). Eine kleine Anmerkung: Bei Carl Blümel steht was von "wissenschaftlicher Hilfsarbeiter" -- klingt in meinen Laienohren etw. seltsam (bei "Hilfsarbeiter" denk ich an "Handlanger aufm Bau" oder ähnliches). Gruß --Juesch 15:08, 27. Jan. 2012 (CET)
- Es freut mich immer, wenn so genau gelesen wird :). Wie beim Sekretar ist das eine zeitgenössige Bezeichnung. Die rangmäßige Einteilung des wissenschaftlichen Personals war bis in die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts grob gesagt dreigeteilt, mit zum Teil schwankenden Bezeichnungen. Der Hilfsarbeiter war die unterste der drei Stufen. Darüber (immer grob und nicht die ganze Zeit betreffend) kamen die Kuratoren, dann die Leiter. Heute wäre er so etwas wie ein "Wissenschaftlicher Mitarbeiter". Es klingt also heutzutage wirklich weitaus geringer in unseren Ohren, als es wirklich war. Blümel hatte wirklich ganz unten angefangen und es bis ganz oben geschafft. Seine Büste steht nicht zu unrecht heute im Alten Museum kurz vor dem Ausgang. Ich komme schon wieder ins Schwatzen, merke ich gerade. Marcus Cyron Reden 15:20, 27. Jan. 2012 (CET)
- Ah, danke für die Aufklärung. Ein Artikel Wissenschaftlicher Hilfsarbeiter wäre vielleicht nicht schlecht, dieser seltsame (und m.E. erklärungsbedürftige) Begriff kommt in zig Artikeln vor. Gruß --Juesch 15:36, 27. Jan. 2012 (CET) P.S. Zum Sektret(a/ä)r: Falls die beiden Begriffe halbwegs bedeutungsgleich sein sollten, würde ich den 'Sekretar' durch 'Sekretär' ersetzen, das würde den Lesefluss verbessern (ich bin sicher nicht der einzige, der bei "Sekretar" stutzt und erst mal einen Tippfehler vermutet).
- In wie weit Sekretar und Sekretär deckungsgleich ist, habe ich noch nicht heraus bekommen können, darum verwende ich den Begriff immer, wenn er in der Literatur genau so vorkommt. Das mit dem fehlenden Artikel stimmt - nur leider kenne ich keine Literatur, wo das genauer erklärt wird. Mal schauen, ob sich das sinnvoll aus Randbemerkungen machen läßt. In Vom Zweistromland zum Kupfergraben könnte sich eventuell etwas sinnvolles finden, da dort selbst auf Dinge wie Vergütung einzelner Mitarbeiter eingegangen wird. Marcus Cyron Reden 02:26, 28. Jan. 2012 (CET)
- reinquetsch: Fürs 20. Jh. gewiss nicht mehr passend. Sekretar könnte (kurze Recherche via Google books) eine kurzfristigere (deutsche) Modebezeichnung zu Beginn des 19. Jh.s gewesen sein (nach secretarius, secretari für den "Sekretär", der nicht mehr im alten Sinne herrscherlich-"geheim" war. Was spricht denn dagegen, dass Herr Blümel 1927 "als Mitarbeiter eingestellt" wurde? Was genau er da machte, scheint nicht bekannt? --Felistoria 03:00, 28. Jan. 2012 (CET)
- Die Job-Bezeichnung war schlicht "Hilfsarbeiter". Die Begrifflichkeit hat sich mittlerweile geändert - aber so wie wir die mitarbeiter heute nicht als Hilfsarbeiter bezeichnen, kann man es auch nicht andersrum ändern ;). Was er getan hat ist durchaus bekannt. Er gehörte zum wissenschaftlichen Personal, er war defacto wissenschaftlicher Mitarbeiter/Assistent. Nur daß es eben nicht so hieß. Marcus Cyron Reden 03:48, 28. Jan. 2012 (CET)
- reinquetsch: Fürs 20. Jh. gewiss nicht mehr passend. Sekretar könnte (kurze Recherche via Google books) eine kurzfristigere (deutsche) Modebezeichnung zu Beginn des 19. Jh.s gewesen sein (nach secretarius, secretari für den "Sekretär", der nicht mehr im alten Sinne herrscherlich-"geheim" war. Was spricht denn dagegen, dass Herr Blümel 1927 "als Mitarbeiter eingestellt" wurde? Was genau er da machte, scheint nicht bekannt? --Felistoria 03:00, 28. Jan. 2012 (CET)
- In wie weit Sekretar und Sekretär deckungsgleich ist, habe ich noch nicht heraus bekommen können, darum verwende ich den Begriff immer, wenn er in der Literatur genau so vorkommt. Das mit dem fehlenden Artikel stimmt - nur leider kenne ich keine Literatur, wo das genauer erklärt wird. Mal schauen, ob sich das sinnvoll aus Randbemerkungen machen läßt. In Vom Zweistromland zum Kupfergraben könnte sich eventuell etwas sinnvolles finden, da dort selbst auf Dinge wie Vergütung einzelner Mitarbeiter eingegangen wird. Marcus Cyron Reden 02:26, 28. Jan. 2012 (CET)
- Ah, danke für die Aufklärung. Ein Artikel Wissenschaftlicher Hilfsarbeiter wäre vielleicht nicht schlecht, dieser seltsame (und m.E. erklärungsbedürftige) Begriff kommt in zig Artikeln vor. Gruß --Juesch 15:36, 27. Jan. 2012 (CET) P.S. Zum Sektret(a/ä)r: Falls die beiden Begriffe halbwegs bedeutungsgleich sein sollten, würde ich den 'Sekretar' durch 'Sekretär' ersetzen, das würde den Lesefluss verbessern (ich bin sicher nicht der einzige, der bei "Sekretar" stutzt und erst mal einen Tippfehler vermutet).
Informativ. Schöne Liste, die auch auf kleine Bildschirme Rücksicht nimmt. Im Gegensatz zu einigen Vorrednern halte ich die Angabe der Lebensdaten und die Spalte Bemerkungen für sehr hilfreich und keineswegs für redundant. --Gudrun Meyer (Disk.) 16:45, 27. Jan. 2012 (CET)
- Generell finde ich Listen wie diese, die die Leiter einer altehrwürdigen Einrichtung zusammenstellen, sehr nützlich (nicht immer existieren derlei Übersichten in den institutseigenen Archiven und werden dann z.B. bei Jubiläen o. a. Gedenktagen vermisst...). Die Form mit Sortierfunktion ist gewiss nicht für alle Listen hilfreich, hier aber mMn
Informativ: die Zeitsortierung (nützlich:wer war eigentlich im 18. Jh., vor 100 Jahren etc. Chef?) verschafft zudem tatsächlich Historie, die nach meinem Dafürhalten a) durch die Bilder, aber auch b) insbesondere durch die Kurzbeschreibungen deutlich wird; letztere verschaffen mir zumindest mittelbar auch einen Eindruck von den Ideen und Zielen dieser Sammlung dermaleinst, und das in einem Verbund und mit Gesicht. Kurz: gewiss nicht für alle Listungen geeignet, aber für eben diesen Inhalt - Leiter alter Institutionen - eine gute Idee! (Gibt's denn schon dergleichen? Chefs der Charité? Chefs der British Library?...) --Felistoria 20:58, 27. Jan. 2012 (CET)
Informativ. Eine schöne Liste, mit genau den Informationen, die man bisher gar nicht vermisst hatte, weil man nicht wusste, dass es sie gab. Ich finde das Verhältnis Text/Bild/Vorab-Einführung sehr gelungen. Zum Schluss fand ich die Anordnung von West und Ost etwas verwirrend (bei Rohde wird auf den "Vorgänger" Blümel verwiesen, aber zwischen Blümel und Rohde ist Greifenhagen einsortiert), wüsste auf Anhieb aber auch keine bessere Form der Darstellung, weshalb ich hier auch keinen echten Mangel erkennen kann. --muns 15:24, 28. Jan. 2012 (CET)
-
- Da hilft die Sortierung nach Position ;). Eine Alternative habe ich oben in der Einleitung gezeigt, die ich allerdings für die schlechtere Variante halte. Grüße Marcus Cyron Reden 15:51, 28. Jan. 2012 (CET)
Informativ, selbstverständlich! Die Redundanz-Kritik kann ich nicht wirklich nachvollziehen, dann dürften unsere Listen alle nur noch aus Links bestehen? Grüße --Kpisimon 13:57, 30. Jan. 2012 (CET)
[Bearbeiten] 25. Januar
Diese Kandidaturen laufen bis zum 4. Februar/14. Februar.
[Bearbeiten] Fritz Kortner
Fritz Kortner (* 12. Mai 1892 in Wien; † 22. Juli 1970 in München; eigentlich Fritz Nathan Kohn) war ein österreichischer Schauspieler, Film- und Theaterregisseur. Seinen Durchbruch als Schauspieler erlebte er in Karlheinz Martins Inszenierung von Ernst Tollers Schauspiel Die Wandlung 1919 in Berlin. Kortner galt als Exponent des expressionistischen Theaters und als „Typ des Zeitschauspielers“ in der Weimarer Republik und in Österreich.
Nach einem Review, das wenige, aber wertvolle Hinweise zur Verbesserung ergab, möchte ich den Artikel nun zur Wahl stellen. Zu Fritz Kortner existiert weniger Literatur, als angesichts seiner Bedeutung für das deutsche und österreichische Theater zu vermuten wäre. Mit den verfügbaren Veröffentlichungen über seine populäre Autobiografie Aller Tage Abend hinaus habe ich mich ausgiebig befasst und freue mich auf Hinweise, Urteile und weitere Verbesserungsvorschläge. --KWa 10:14, 25. Jan. 2012 (CET)
Den Artikel habe ich noch nicht gelesen, aber der Belegapparat ist vorbildlich. So soll und muss es sein. --Armin 15:45, 25. Jan. 2012 (CET)
- Vielen Dank! --KWa 09:58, 26. Jan. 2012 (CET)
Exzellent Kortner war mir bisher nur als Regisseur der Sendung der Lysistrata bekannt. Sprachlich hervorragend, stets interessant und beim Wesentlichen beibend. Die Durchsicht war so kurz, dass ich sie verpasst habe; viel gibt es nicht:
- Einleitung: „arbeitete Kortner für die US-Filmbranche.“ – hier schon gerne konkreter „als Drehbuchautor und Schauspieler“
- Max Reinhardt wird die Äußerung zugeschrieben: „‚Ach Kortner – der hat immer recht!‘ Der Satz war leicht wegwerfend gemeint. Er war positiv zu verstehen, wenn man Kortner die Möglichkeit ließ, diese Fähigkeit zu bewähren.“ – Wer spricht denn da? Reinhardt? Der Autor Völker? Ist noch verwirrend.
- „Herodes und Mariamne“ – Tippfehler?
— Filoump 23:01, 25. Jan. 2012 (CET)
- Die Einleitung habe ich ergänzt, wie von dir vorgeschlagen. Das Reinhardt-Zitat habe ich von der folgenden Kommentierung durch Klaus Völker abgesetzt, um den Urheber besser kenntlich zu machen. Hebbels Ehedrama aus der Revolutionszeit von 1848 heißt tatsächlich Herodes und Mariamne – vermutlich wird es künftig auch einen Werkartikel dazu geben. Auch dir vielen Dank für deine Einschätzung und Vorschläge! --KWa 09:58, 26. Jan. 2012 (CET)
Exzellent Sehr informativer Artikel. Glückwunsch an den Autor. Nur der einzige Rotlink, das NS-Theater, ruft nach blauer Farbe. -- Alinea 16:16, 29. Jan. 2012 (CET)
[Bearbeiten] Sumpfgrashüpfer
Der Sumpfgrashüpfer (Chorthippus montanus) ist eine Kurzfühlerschrecke aus der Familie der Feldheuschrecken (Acrididae). Er ist dem Gemeinen Grashüpfer (Chorthippus parallelus) sehr ähnlich, weswegen beide Arten früher als Chorthippus longicornis zusammengefasst wurden. Eine morphologische Unterscheidung ist mitunter sehr schwierig, weswegen die Unterscheidung der Arten vor allem durch ihren Gesang erfolgt.
ein weiterer hüpfer der für mich das zeug zum lesenswerten hat. wer was brauchbares zur taxonomie findet, darfs mir mailen. lg, --kulacFragen? 20:25, 25. Jan. 2012 (CET)
Abwartend Das was geschrieben wurde, finde ich schon ganz gelungen, aber ich finde es im Gesamten noch etwas zu kurz für lesenswert. Wenn du noch ein wenig an der Länge arbeitest und die Qualität erhalten bleibt, dann kann ich beruhigt auf
Lesenswert gehen, bisher aber bleibe ich bei
Abwartend --Sebbe xy 23:51, 28. Jan. 2012 (CET)
- Mit diesem Edit hat ein neu angemeldeter Benutzer die bis dahin korrekte Form der Einzelnachweise mit Zusammenfassungen völlig über den Haufen geworfen. Ich habe das erst nach einigen gut gemeinten Korrekturmaßnamen bemerkt, alles wieder bis zu diesem Edit zurückgesetzt und anschließend formal überarbeitet. Nunmehr ist alles in Übereinstimmung mit WP:LIT und es tauchen auch keine Fehlermeldungen mehr auf. -- Muck 18:03, 27. Jan. 2012 (CET)
[Bearbeiten] Theretra alecto
Theretra alecto ist ein Schmetterling (Nachtfalter) aus der Familie der Schwärmer (Sphingidae). Das Artepitheton leitet sich von Alekto (Ἀληκτώ), eine der drei Rachegöttinnen der Griechischen Mythologie, ab. Die Art ist in weiten Teilen des südlichen Asiens und Südostasien verbreitet, kommt aber im Westen seines Verbreitungsgebietes auch im Südosten Europas vor. Die Raupen ernähren sich hauptsächlich von Weinreben (Vitis) und Jungfernreben (Parthenocissus) und können bei stellenweise zu beobachtenden Massenauftreten in der Landwirtschaft Schäden anrichten. Bei der Art wird von Danner/Eitschberger/Surholt (1998) neben der Nominatunterart auch noch die Unterart Theretra alecto cretica (Boisduval, 1827) unterschieden, wobei jedoch davon auszugehen ist, dass der Unterartstatus nicht gerechtfertigt ist, sondern diese Tiere deswegen blasser gefärbt sind, da sie trockenen Lebensräume besiedeln.
und noch ein schwärmer. lg, --kulacFragen? 21:31, 25. Jan. 2012 (CET)
Abwartend Schöner Artikel, tolle Bilder, aber ein wenig Einzelnachweise und Literatur, zudem teilweise ein wenig kurz. Geht aber schon in der richtigen Richtung! --Sebbe xy 23:53, 28. Jan. 2012 (CET)
Ernähren sich die Schmetterlinge nach ihrer Metamorphose nicht mehr? Marcus Cyron Reden 02:45, 28. Jan. 2012 (CET)
- siehe unter lebensweise. da sie sich durch blüten anlocken lassen, saugen sie auch nektar. es ist aber offenbar nicht bekannt, ob es da irgendwelche bevorzugungen gibt. lg, --kulacFragen? 20:00, 28. Jan. 2012 (CET)
[Bearbeiten] 26. Januar
Diese Kandidaturen laufen bis zum 5. Februar/15. Februar.
[Bearbeiten] Musiktheater Linz
Das Musiktheater Linz gehört zum Landestheater Linz. Das Gebäude befindet sich seit 2008 in Bau und soll als neues Theater- und Opernhaus der Stadt Linz dienen. Die Eröffnung ist für den 12. April 2013 mit einer Philip-Glass-Oper geplant. Aufgrund von politischen Streitigkeiten über die Durchführung des Baus, zwei Architekturwettbewerben und einer Volksbefragung hat sich der Bau um viele Jahre verzögert.
Nachdem ich meinen Artikel nun schon einige Zeit im Review hatte und keine weiteren Anmerkungen gekommen sind, will ich nun versuchen eine Auszeichnung für meinen Artikel zu erreichen. Ich freu mich schon auf eure Rückmeldungen! Liebe Grüße--Mape1987 14:01, 26. Jan. 2012 (CET)
- Meines Erachtens ist die Kandidatur zu früh, da das Haus erst 2013 eröffnet werden soll. Erst nach diesem Zeitpunkt gibt es sichere Erkenntnisse über die Akzeptanz, die tatsächliche Akustik bei einem voll ausgenutzten Haus und ein Presseecho. Momentan geht der Artikel nur auf die Baugeschichte ein, die sich jedoch bis April 2013 noch sehr ändern kann. Die Uraufführung einer Oper von Philip Glass, immerhin einer der bekanntesten zeitgenössischen Komponisten, mit dem das Haus eröffnet werden soll, wurde nur beiläufig erwähnt, was ich jetzt mit Einzelnachweis in der Einleitung ergänzt habe. Ich schlage vor, die Kandidatur zurückzuziehen, bis das Haus eröffnet ist und der genaue Spielplan feststeht. Grüße von --Gudrun Meyer (Disk.) 00:29, 29. Jan. 2012 (CET)
Lesenswert Artikel zu sich verändernden Themen haben es nicht leicht. Ähnlich kann man auch bei einem lebenden Schriftsteller, Politiker oder einem stattfindenden Naturereignis argumentieren. Wenn man wartet, dann werden sich neue Aspekte ergeben und diese können in dem Artikel eingebaut werden. Ich würde den Artikel aus diesem Grund hier nicht zurückziehen. Er gut geschrieben und das Thema ist interessant. --Tim1900 14:18, 29. Jan. 2012 (CET)
- Danke für deine Bewertung! Wills auf jeden Fall mit der Kandidatur versuchen und hoffe, dass noch mehr deiner Meinung sind :) Liebe Grüße, --Mape1987 19:57, 29. Jan. 2012 (CET)
[Bearbeiten] Aldwych (London Underground)
Aldwych ist eine geschlossene Station der London Underground. Sie liegt im Londoner Stadtbezirk City of Westminster und war die Endstation einer kurzen Stichstrecke der Piccadilly Line, die an der Station Holborn in Richtung Süden abzweigte. Diese Strecke war ein Überbleibsel aus der Zusammenlegung zweier verschiedener U-Bahn-Projekte. Das nicht mehr genutzte Stationsgebäude befindet sich nahe der Kreuzung von Strand und Surrey Street.
In der deutschsprachigen Wikipedia fallen Artikel über U-Bahnhöfe leider vor allem durch Löschanträge und Löschprüfungen auf. Dass es auch anders geht, möchte ich hier ausprobieren und lasse diesen Artikel, den ich aus dem Englischen übersetzt habe, kandidieren. Die Station Aldwych ist zwar seit mehr als 17 Jahren geschlossen, hat aber eine bewegte Vergangenheit hinter sich und ist heutzutage eine beliebte Filmkulisse. --Voyager 16:44, 26. Jan. 2012 (CET)
Lesenswert Sicher lesenswert. Ein schöner, kompakter Artikel, der sich gut lesen lässt. Ohne dass ich Experte in diesem Bereich wäre: mir sind keine sachlichen Mängel aufgefallen.--Matthias v.d. Elbe 23:14, 28. Jan. 2012 (CET)
Lesenswert Kenne mich jetzt auch nicht aus, aber ich finde den Artikel ganz gut. --Sebbe xy 00:00, 29. Jan. 2012 (CET)
Lesenswert Bereits durchaus lesenswert, zwei Anregungen noch:
- Der bereits in der Einleitung genannte Begriff "Shuttlezug" sollte erläutert werden.
- Hilfreich wäre eine Karte, die auch jemandem ohne London-Kenntnisse eine ungefähre Ahnung von der Lage der Station (im Stadtgebiet, im U-Bahn-Netz) vermittelt. Die Baugeschichte würde damit eventuell noch besser verständlich, ebenso die nicht realisierten Ausbauplanungen.
- Soweit meine Hinweise. --Wahldresdner 14:42, 29. Jan. 2012 (CET)
- Pendelzug trifft es wohl besser als Shuttlezug. Was die Karte betrifft: Ich bin kein Kartenzeichner. Aber rechts oben kann man sich anhand Geokoordinaten grob orientieren. --Voyager 13:44, 30. Jan. 2012 (CET)
Lesenswert Schon mal. Aber die derzeitige Hauptfunktion: "Filmstudio" gehört ins Anfangslemma! --RBinSE 13:34, 30. Jan. 2012 (CET)
- Zwischen einem Filmstudio und einer Kulisse besteht ein beträchtlicher Unterschied. --Voyager 13:44, 30. Jan. 2012 (CET)
- Wenn wir präzis werden haben wir nun beide Unrecht. Ein Filmstudio ist es natürlich nicht da hast du recht - Aber eine Kulisse auch nicht - Drehort wäre dann vielleicht adequat? Ich bleibe dabei das das weil es die aktuelle Nutzung ist und nicht nur einmal sondern immer wieder relevant wäre fürs Eingangslemma - Mein Lesenswert hast du schon - just an opinion.--RBinSE 13:52, 30. Jan. 2012 (CET)
- Dass die U-Bahn-Station als Drehort Verwendung findet, wird doch in der Einleitung erwähnt. Prominenter muss man auf diesen Nebenaspekt nach meiner Ansicht nicht eingehen. --Alabasterstein 13:56, 30. Jan. 2012 (CET)
- Peinlich (für mich) habe das überlesen - I stand corrected - ich bitte um Verzeihung - Mein Lesenswert bleibt natürlich - nun mit + wenns das gäbe --RBinSE 15:55, 30. Jan. 2012 (CET)
- Dass die U-Bahn-Station als Drehort Verwendung findet, wird doch in der Einleitung erwähnt. Prominenter muss man auf diesen Nebenaspekt nach meiner Ansicht nicht eingehen. --Alabasterstein 13:56, 30. Jan. 2012 (CET)
- Wenn wir präzis werden haben wir nun beide Unrecht. Ein Filmstudio ist es natürlich nicht da hast du recht - Aber eine Kulisse auch nicht - Drehort wäre dann vielleicht adequat? Ich bleibe dabei das das weil es die aktuelle Nutzung ist und nicht nur einmal sondern immer wieder relevant wäre fürs Eingangslemma - Mein Lesenswert hast du schon - just an opinion.--RBinSE 13:52, 30. Jan. 2012 (CET)
[Bearbeiten] John Wayne/Filmografie
John Waynes Filmografie nennt die Filme, in denen der Filmschauspieler John Wayne mitgewirkt hat. In seiner 50-jährigen Filmkarriere war er in mehr als 160 Filmen zu sehen. Bis auf wenige Ausnahmen, überwiegend zu Beginn seiner Karriere, hatte er die Hauptrolle. Im Guinness-Buch der Rekorde wird er als Schauspieler mit den meisten Hauptrollen (142) geführt. Überwiegend vor 1930 wirkte er in einer nicht genau bestimmbaren Zahl von Filmen als Komparse mit, in Rollen, in denen er teilweise im Film nicht erkennbar ist. In den Credits wird er bei 144 Filmen namentlich genannt.
Hallo, die Liste befand sich vor kurzem erst in der Kandidatur. Dort blieb sie jedoch erfolglos, aufgrund der geringen Beteiligung. Drei Pros standen ein Contra gegenüber. Die Contragründe wurden noch während der Kandidatur so gut wie möglich beseitigt, beziehungsweise, wo unklar, nachgefragt. Der Votente hat sich jedoch nicht mehr dazu geäußert. Bei Kritiken oder Anregungen bin ich wie immer bemüht, dies so gut wie möglich umzusetzen.
Neutral, als Hauptautor. -- Rainer Lippert 18:47, 26. Jan. 2012 (CET)
Informativ, ich kann mein Votum nur wiederholen. Die manchmal niedrige Beteiligung an Kandidaturen ist schon ein Jammer. — Filoump 20:18, 26. Jan. 2012 (CET)
Informativ, bleibe bei meinem Votum. Marcus Cyron Reden 00:05, 27. Jan. 2012 (CET)
Informativ, nur eine Bitte: Könntest du John Wayne (John Drury) als Cowboy, der ein intelligentes und geschicktes Pferd, das einen Mann beinahe getötet haben soll, vor dem Tod rettet und das ihm hilft, einen Mörder zu entlarven, der die ganze Gegend terrorisiert, wobei er selbst unter Mordverdacht gerät. ein wenig entschachteln? :) Gruß,--SEM 00:35, 27. Jan. 2012 (CET)
- Hallo SEM, ich habe jetzt mal versucht daraus zwei Sätze zu machen, und hoffe, dass es so besser ist. Danke und Grüße -- Rainer Lippert 18:03, 27. Jan. 2012 (CET)
Informativ --Vammpi 02:07, 27. Jan. 2012 (CET)
Informativ, aber könnte man evtl. den Satz der Einleitung. Im Guinness-Buch der Rekorde wird er mit 142 als Schauspieler mit den meisten Hauptrollen geführt. in: Im Guinness-Buch der Rekorde wird er als Schauspieler mit den meisten Hauptrollen (142) geführt. umformulieren? Mein Gehirn war verwirrt (könnte auch an der frühen Stunde gelegen haben), denn man könnte daraus lesen das er mit 142 Jahren ins GBdR kam?! MfG--Krib 07:09, 27. Jan. 2012 (CET)
- Hallo krib, danke für dein Votum und den Textvorschlag. Habe ich gleich so geändert. Grüße -- Rainer Lippert 18:00, 27. Jan. 2012 (CET)
keine Auszeichnung Sorry, aber wie bei der vorletzten Kandidatur von mir ein Contra. Bei den Rollenbeschreibungen hat sich zwar ein klein wenig getan, aber das ist mir immernoch zu trivial, zu ermüdend, sprachlich oft holprig, inhaltlich teilweise schief bis hin zu falsch wiedergegeben, basierend auf dem privaten Verständnis des Autors (da ohne Quellen). Eine Zumutung ist die hundertfache Aneinanderreihung der Phrase "John Wayne als/in [...]". Dass es um John Wayne geht, dürfte bekannt sein.--bennsenson - reloaded 13:33, 27. Jan. 2012 (CET)
- Hallo bennsenson, als Quelle diente die genannte Literatur. Soll das noch irgendwo extra in einen Einzelnachweis aufgeführt werden? Zu den Beschreibungen. Die stammt wie gesagt nicht nur von mir. Ich selbst besitze nur 133 Filme mit John Wayne, kenne also nicht alle. Als Beispiel möchte ich jetzt mal die Beschreibung zu einem Film aus der Literatur aufführen. Und zwar zu Der letzte Scharfschütze, weil das bei der ersten Kandidatur angemerkt worden ist. Im Buch John Wayne: Seine Filme – sein Leben steht auf Seite 301: „John Wayne als krebskranker alter Gunfighter, der seine letzten Tage in Carson City beschließen will und zuletzt das Duell mit einigen Revolverhelden sucht, die sich durch seine Ermordung auszeichnen wollen.“ Weil ich das so halbwegs übernommen habe, mit dem alten Mann, gab es damals von dir ein Contra. Aber wie du siehst, steht es so in der Literatur. So in der Art sind die Filmbeschreibungen in der Literatur, wo sie auch alle mit John Wayne als anfangen. Wie also Handhaben, wenn man nur ein bis zwei Sätze zu einem Film schreiben möchte? Zur holprigen Sprache. Wie immer bei einem Artikel von mir, hat das alles Schubbay überarbeitet, dessen Fähigkeiten wohl außer Frage stehen. Ich kann aber gerne Schubbay nochmal darum bitten, die Beschreibungen sprachlich durchzugehen. Grüße -- Rainer Lippert 18:30, 27. Jan. 2012 (CET)
-
- Rainer, lass dir nichts einreden. Sachinformationen müssen, im Gegensatz zu Zitaten, nicht mit Einzelnachweisen belegt werden. Die Nennung der Quelle im Literatur- bzw. Weblinkverzeichnis reicht. Sollte man dir aber Fehlinformationen vorwerfen, ohne, dass diese korrigiert werden, so solltest du so klug sein, dann bei jenen Fehlinformationen einen Einzelnachweis anlegen. Solange nichts besseres belegt werden kann und sich dein Ankläger weigert dies auszubessern, bist du auf der sicheren Seite :) -- Critican.kane 18:50, 27. Jan. 2012 (CET)
- Lieber Rainer, genau die von Dir zitierte Kurzzusammenfassung steht aber eben genau nicht so in der Liste. Ich habe das in der von mir zitierten, vorangegangenen Kandidatur beispielhaft für diesen Film ausgeführt und will mich eigentlich nicht wiederholen.--bennsenson - reloaded 20:14, 27. Jan. 2012 (CET)
- Hallo bennsenson, hier hast du gesagt, dass er kein alter Mann ist. Und hier ist die damalige Version der Liste, die sich an die oben zitierte Literatur anlegt. Stimmt denn das obige Zitat aus der Literatur in deinen Augen zum Film? Wenn du nicht konkreter wirst, welche Beschreibung jetzt noch in deinen Augen nicht richtig das Filmgeschehen wiedergibt, werde ich daran auch schwerlich etwas ändern können. So bleibt mir nur, dass ich dein Contra akzeptiere muss. Grüße -- Rainer Lippert 21:34, 27. Jan. 2012 (CET)
- Ich habe es einfach mal selbst geändert, das scheint mir leichter, um es nochmal ausführlich zu erklären. Es gäbe noch diverse weitere Beispiele, auch noch deutlicherer Art.--bennsenson - reloaded 23:15, 27. Jan. 2012 (CET)
- Hallo bennsenson, danke für die Überarbeitung. Es wäre schön, wenn du an anderer Stelle, wo du meinst, dass es sachlich nicht so passt, ebenfalls überarbeitest. Grüße -- Rainer Lippert 16:18, 28. Jan. 2012 (CET)
- Ich habe es einfach mal selbst geändert, das scheint mir leichter, um es nochmal ausführlich zu erklären. Es gäbe noch diverse weitere Beispiele, auch noch deutlicherer Art.--bennsenson - reloaded 23:15, 27. Jan. 2012 (CET)
- Hallo bennsenson, hier hast du gesagt, dass er kein alter Mann ist. Und hier ist die damalige Version der Liste, die sich an die oben zitierte Literatur anlegt. Stimmt denn das obige Zitat aus der Literatur in deinen Augen zum Film? Wenn du nicht konkreter wirst, welche Beschreibung jetzt noch in deinen Augen nicht richtig das Filmgeschehen wiedergibt, werde ich daran auch schwerlich etwas ändern können. So bleibt mir nur, dass ich dein Contra akzeptiere muss. Grüße -- Rainer Lippert 21:34, 27. Jan. 2012 (CET)
- Lieber Rainer, genau die von Dir zitierte Kurzzusammenfassung steht aber eben genau nicht so in der Liste. Ich habe das in der von mir zitierten, vorangegangenen Kandidatur beispielhaft für diesen Film ausgeführt und will mich eigentlich nicht wiederholen.--bennsenson - reloaded 20:14, 27. Jan. 2012 (CET)
- Rainer, lass dir nichts einreden. Sachinformationen müssen, im Gegensatz zu Zitaten, nicht mit Einzelnachweisen belegt werden. Die Nennung der Quelle im Literatur- bzw. Weblinkverzeichnis reicht. Sollte man dir aber Fehlinformationen vorwerfen, ohne, dass diese korrigiert werden, so solltest du so klug sein, dann bei jenen Fehlinformationen einen Einzelnachweis anlegen. Solange nichts besseres belegt werden kann und sich dein Ankläger weigert dies auszubessern, bist du auf der sicheren Seite :) -- Critican.kane 18:50, 27. Jan. 2012 (CET)
keine Auszeichnung wegen des falschen Lemmas. Gemäß Wikipedia:Namenskonventionen#Teilgebiete ist die Benutzung von "/" für Unterseiten zu vermeiden. Ein richtiges Lemma wäre (wie ja auch in Fettschrift im Artikel selbst stehend): John Waynes Filmografie. Bitte diesen Blödsinn im Bereich Unterhaltung beenden! --Widerborst 14:05, 27. Jan. 2012 (CET)
-
- ist zu vermeiden heißt aber nicht verboten. Marcus Cyron Reden 14:12, 27. Jan. 2012 (CET)
- Und wie sollen dann die Preiskategorien aussehen?? Oscar/Beste Kamera →Oscars Beste Kamera, Der Oscar für die Beste Kamera, Oscar in der Kategorie Beste Kamera??? -- Critican.kane 14:16, 27. Jan. 2012 (CET)
- Hallo Widerborst, zum Lemma gab es eine kurze Diskussion, siehe hier. Und hier ist eine längere Diskussion, wo die Schreibweise der Liste sogar schon Nachahmung gefunden hat. Grüße -- Rainer Lippert 21:49, 27. Jan. 2012 (CET)
- Und wie sollen dann die Preiskategorien aussehen?? Oscar/Beste Kamera →Oscars Beste Kamera, Der Oscar für die Beste Kamera, Oscar in der Kategorie Beste Kamera??? -- Critican.kane 14:16, 27. Jan. 2012 (CET)
- ist zu vermeiden heißt aber nicht verboten. Marcus Cyron Reden 14:12, 27. Jan. 2012 (CET)
Informativ, Ich wiederhole mein Votum ebenfalls, da du alle Aspekte einer informativen Liste erfüllt hast. -- Critican.kane 14:16, 27. Jan. 2012 (CET)
Abwartend: Bei derart langen Listen ist Übersichtlichkeit meiner Meinung nach wichtiger als die Sortierbarkeit der einzelnen Spalten, die chronologische Sortierung reicht hier vollkommen aus. Die englische Variante scheint mir gelungener zu sein (z.B. en:John Wayne filmography (1926–1940)). Dort sind die Filme nach Filmjahren und dann nochmal nach Schaffensperioden gegliedert. Auch Zusatzinfos wie Rolle, Filmstudio und weibliche Hauptrolle finde ich hier sehr interessant. Filmlänge und Credit könnte man dafür eher weglassen.--Sinuhe20 14:59, 27. Jan. 2012 (CET)
- Hallo Sinuhe20, man kann es leider nicht allen Recht machen. Die Ursprungsliste war nach Jahrzehnten getrennt und nicht sortierbar. Deswegen gab es einige Contras, und eben die bitte, die Liste so umzustellen, dass sie sortierbar ist. Das habe ich gemacht. Du sagst, en.wp hätte das besser gelöst. Und zwar nach Schaffensperiode. Dort kann ich leider kein System erkennen. In den 1930er Jahren hat er viele Western gedreht, wo er Hauptdarsteller war. Das waren aber alles B-Western, bis auf einen. Erst mit Ringo im Jahre 1939 gelang ihm der Durchbruch als Schauspieler. Es gab also eine Zeit vor Ringo und eine nach Ringo. In en.WP wurde aber zwischen den Jahren 1940 und 1941 getrennt, wessen Sinn sich mir überhaupt nicht erschließt. Ein weiterer Höhepunkt von Wayne war sein einziger Oscar als Hauptdarsteller, den er 1969 gewonnen hat. In en.WP wurde aber zwischen 1960 und 1961 getrennt. Wo siehts du da jetzt Schaffensperioden? Grüße -- Rainer Lippert 18:39, 27. Jan. 2012 (CET)
-
-
- Gibt es nicht eine Möglichkeit, in der man nach Jahrzehnten und freier Sortierbarkeit ordnen kann? Geht das vielleicht mit Ankern wie hier? Marcus Cyron Reden 02:43, 28. Jan. 2012 (CET)
- Hallo Marcus, das Programmieren von so etwas ist nicht mein Gebiet. Ich bin eigentlich schon immer froh, wenn ich so eine Liste funktionierend hinbekomme. Ich habe jetzt verschiedene Methoden ausprobiert. Aber jeweils klappte es dann mit der Sortierung nicht. Eine Möglichkeit ist mir aber jetzt doch gelungen. Das Inhaltsverzeichnis habe ich oben in eine weitere Tabelle gesteckt. Ist alles nicht professionell, aber es funktioniert. So habt ihr euch das ja gedacht? Grüße -- Rainer Lippert 09:13, 28. Jan. 2012 (CET)
- 1941 erfolgte mit The Shepherd of the Hills glaube ich sein erster Farbfilm, in den 1960ern stieg er dann wohl endgültig zur Western-Ikone auf. Leider erfährt man über solche Details in der Liste nur wenig. Welche Bedeutung hatten die Filme, welche wurden für Oscars nominiert (z.B. bei Alama)? Bei dem knappen Platz, den eine Liste bietet, sollte genau abgewogen werden, welche Informationen dargestellt werden. Die deutsche Liste hat es etwas schwerer, da auch der deutsche Titel mit angezeigt werden soll. (Könnte man den englischen und deutschen Titel nicht untereinander in einer Spalte darstellen?) Filmlänge und Credit halte ich eher für überflüssig. --Sinuhe20 10:19, 28. Jan. 2012 (CET)
- Hallo Marcus, das Programmieren von so etwas ist nicht mein Gebiet. Ich bin eigentlich schon immer froh, wenn ich so eine Liste funktionierend hinbekomme. Ich habe jetzt verschiedene Methoden ausprobiert. Aber jeweils klappte es dann mit der Sortierung nicht. Eine Möglichkeit ist mir aber jetzt doch gelungen. Das Inhaltsverzeichnis habe ich oben in eine weitere Tabelle gesteckt. Ist alles nicht professionell, aber es funktioniert. So habt ihr euch das ja gedacht? Grüße -- Rainer Lippert 09:13, 28. Jan. 2012 (CET)
- Gibt es nicht eine Möglichkeit, in der man nach Jahrzehnten und freier Sortierbarkeit ordnen kann? Geht das vielleicht mit Ankern wie hier? Marcus Cyron Reden 02:43, 28. Jan. 2012 (CET)
-
-
-
-
-
-
- (BK) Hallo Sinuhe20, das mit dem ersten Farbfilm stimmt. Den absoluten Durchbruch zum Westerndarsteller gelang ihn jedoch 1948 mit dem Western Red River und 1949 mit Der Teufelshauptmann. Die Liste soll auch nicht das Leben von John Wayne erörtern, dazu ist der Hauptartikel da, sondern eine Auflistung seiner Filme mit den wichtigsten Daten wiedergeben. Grüße -- Rainer Lippert 10:41, 28. Jan. 2012 (CET)
Nachtrag: Bitte nicht die Textbeiträge Nachträglich ändern, ohne den Zeitstempel anzupassen. Das macht das diskutieren schwierig und die Zusammenhänge passen nicht. Zu deinen später erfolgten Ergänzungen: Bei der ersten Kandidatur standen der Originaltitel und der Deutsche Titel in einer Spalte untereinander. Das war mit ein Grund, warum die Liste damals gescheitert ist. Wie oben schon gesagt, die Geschmäcker sind verschieden. Die Spalte Credits empfinde ich schon als wichtig, da er gerade zum Anfang seiner Karriere viele Filme gemacht hat, wo er nicht genannt wird. Dann könnte man sonst meinen, er hätte eine wichtige Rolle im Film, obwohl er nur für ein paar Sekunden im Hintergrund zu sehen ist. So auch zur Filmlänge. Beinahe die Hälfte seiner Filme sind B-Filme, mit Längen von meistens unter 60 Minuten. Nach seinem Durchbruch 1939 mit Ringo beträgt die Filmlänge meistens über 100 Minuten, teilweise bis 200 Minuten. Das sind meine ich schon gravierende Unterschiede, die genannt werden sollten. Gegen weitere Informationen bin ich aber nicht abgeneigt. Wie aber vom Platz her in die Liste einbringen? Die Spalte Beschreibung zweigeteilt machen? Oben die Filmbeschreibung, darunter dann weitergehende Informationen zum Film? Grüße -- Rainer Lippert 10:51, 28. Jan. 2012 (CET)
- (BK) Hallo Sinuhe20, das mit dem ersten Farbfilm stimmt. Den absoluten Durchbruch zum Westerndarsteller gelang ihn jedoch 1948 mit dem Western Red River und 1949 mit Der Teufelshauptmann. Die Liste soll auch nicht das Leben von John Wayne erörtern, dazu ist der Hauptartikel da, sondern eine Auflistung seiner Filme mit den wichtigsten Daten wiedergeben. Grüße -- Rainer Lippert 10:41, 28. Jan. 2012 (CET)
-
-
-
-
- Ich finde die Liste in der derzeitigen Form gut, also informativ. Ob sie korrekt und vollständig ist müssen andere bewerten -- Achim Raschka 19:22, 27. Jan. 2012 (CET)
- Die Liste ist mir bereits vor einigen Wochen positiv aufgefallen. Nun ist die Übersichtlichkeit noch verbessert worden. Eine schöne Arbeit und klar
Informativ. --Lipstar 02:01, 29. Jan. 2012 (CET)
Informativ - Wobei ich es nach wie vor in einer solchen Liste wichtig fände, auf Auszeichnungen und Oscar-Nominierungen hinzuweisen. Auch wenn das nicht so viele sind...--Frank Winkelmann 18:03, 29. Jan. 2012 (CET)
- Hinweis: Hallo, auf meiner Spielwiese habe ich jetzt mal in der letzten Spalte zu einigen Filmen bis zum Jahr 1950 noch ein paar Anmerkungen gemacht. Geht das so in die richtige Richtung? Grüße -- Rainer Lippert 18:26, 30. Jan. 2012 (CET)
[Bearbeiten] Hidcote Manor Garden
Der Hidcote Manor Garden ist ein bedeutender und einflussreicher Garten in England. Er befindet sich im Nordosten von Chipping Campden in der Grafschaft Gloucestershire, wurde ab 1907 von dem amerikanischen Gartenplaner Lawrence Johnston angelegt und steht seit 1948 im Eigentum des National Trust. Charakteristisch für den mehr als vierzigtausend Quadratmeter umfassenden Garten sind vor allem die Unterteilung in verschiedene Gartenräume, englisch Outdoor Rooms, die Sichtachsen, englisch Vistas, die kunstvoll geschnittenen Pflanzen, Topiari, englisch Topiary, sowie die roten Staudenbeete, englisch Red Borders. Der Hidcote Manor Garden hat auch andere berühmte Gärten beeinflusst, beispielsweise enthalten der Entwurf und die Bepflanzung des Gartens von Sissinghurst Castle Gartenelemente des Hidcote Manor Garden.
Der Artikel über den Hidcote Manor Garden war nun schon seit einiger Zeit im Review, ich glaube, der Artikel ist informativ sowie gut bebildert und belegt, deshalb wird er hier für eine Auszeichnung nominiert! Schöne Grüße -- WikiOOE 19:33, 26. Jan. 2012 (CET)
Ja, viele Informationen, gut bebildert und ausreichend belegt (Puristen werden sich daran stoeren, dass die Belege Abschnittsweise eingefuegt sind; mich kuemmert das nicht). Ich haette jetzt Lust, ihn zu besuchen. Bauchgrummeln bereitet mir das Praesens fuer Dinge, die weit in der Vergangenheit liegen. Stoert mich. Sogar ganz massiv. Woerter wie "eindrucksvoll" (die Red Boarders) sollten rausfliegen, es sei denn, Du kannst sagen wer sie eindrucksvoll fand. Den Garten Serre de la Madone wuerde ich einen eigenen Artikel spendieren, denn abgesehen, dass er ebenfalls von Johnston stammt, wuesste ich nicht, was er mit dem Lemma zu tun hat. Die Beschreibung der Gartenraeume scheint mir eher knapp gehalten (bitte korrigiere mich, falls die Literatur da nicht mehr hergibt - ich denke aber an unsere Nationalparks-Artikel, die da viel leisten) und schraenkt meine Wertung auf
Lesenswert ein, das ich gerne vergebe, sobald das Praesens und POV-Woerter wie "eindrucksvoll" rausgeflogen sind. In der Hoffnung auf viele gute Gartenartikel Mme Mim 04:49, 28. Jan. 2012 (CET)
- Du hast recht, die Verwendung des Präsens war nicht so passend, ich habe das jetzt umgeändert. Die Beschreibungen des Long Walk und der Red Borders habe ich jetzt neutraler formuliert. Der Garten von Serre de la Madone wird oft im Zusammenhang mit dem Garten von Hidcote genannt, weil das die einzigen von Johnston geplanten Gärten sind. Es wäre sicher möglich, über Serre de la Madone einen eigenen Artikel zu schreiben, aber ganz weglassen würde ich Serre de la Madone im Artikel über Hidcote nicht. Danke für Deinen guten Kommentar! -- WikiOOE 17:47, 29. Jan. 2012 (CET)
Lesenswert lesenwerter und sehr schöner Artikel --Sebbe xy 00:01, 29. Jan. 2012 (CET)
In der Einleitung stören mich zwei Dinge: Ein Garten kann nicht "einflussreich sein" und er kann auch nicht "beeinflussen" (abgesehen vielleicht vom direkten Umfeld, wo Pflanzensamen landen können :-) )--Frank Winkelmann 18:11, 29. Jan. 2012 (CET)
- Hallo Frank! Es ist beispielsweise so, dass Harold Nicolson und Vita Sackville-West beim Entwurf bzw. bei der Bepflanzung des Gartens von Sissinghurst u.a. vom Hidcote Manor Garden beeinflusst wurden, was u.a. auf der Webseite des Europäischen Gartennetzwerkes dokumentiert ist. Man kann daher sagen, dass der Hidcote Manor Garden ein einflussreicher Garten ist bzw. dass andere Gärten von diesem Garten beeinflusst wurden. Genau genommen müsste man natürlich schreiben, dass der Entwurf des Gartens von Hidcote die Entwürfe von anderen Gärten beeinflusste bzw. dass die Bepflanzung des Gartens von Hidcote die Bepflanzung von anderen Gärten beeinflusste oder dass Johnston ein einflussreicher Gartenplaner war. Bitte teile es mir mit, falls ich noch diesbezügliche Änderungen vornehmen soll. Schöne Grüße, -- WikiOOE 22:08, 29. Jan. 2012 (CET)
[Bearbeiten] 27. Januar
Diese Kandidaturen laufen bis zum 6. Februar/16. Februar.
[Bearbeiten] Grammy Award for Best Pop Vocal Album
Der Grammy Award for Best Pop Vocal Album (dt. Grammy-Award für das beste Pop-Gesangsalbum) ist ein Musikpreis, der seit 1995 regelmäßig bei den jährlich stattfindenden Grammy Awards verliehen wird. Mit diesem Preis werden Interpreten ausgezeichnet, die im Vorjahr der Verleihung ein Album im Bereich der Popmusik mit besonders hoher Qualität herausgebracht haben.
Nach der Nominierung des Grammy Award for Record of the Year kandidiert jetzt eine weitere Grammy-Liste von mir. Dieses Mal geht es allerdings um das beste Pop-Gesangsalbum. Die Liste wurde wieder nach dem bekannten Vorbild erstellt. Kritik und Verbesserungsvorschläge nehme ich gerne entgegen und werde versuchen sie umzusetzen. Als Hauptautor bleibe ich neutral. --Dr.Haus Disk. Bew. 17:57, 27. Jan. 2012 (CET)
- Ich finde es gelungen bis gut. Ich weiß nicht wirklich was ich kritisieren soll, daher würde ich auf
Abwartend/
Informativ gehen. Gibt es noch mehr Informationen dazu, ich denke wenn man es noch ein wenig ausbauen würde, dann würde ich auch das
Abwartend wegmachen können? --Sebbe xy 23:58, 28. Jan. 2012 (CET)
- Ist bei der Kategorie etwas schwierig, da es sie noch nicht so lange gibt und die Statistik relativ schnell erzählt ist, da jeder Gewinner den Preis bisher nur ein Mal für sich entscheiden konnte. Wenn dir noch etwas konkretes einfällt, dann werde ich versuchen es hinzuzufügen. --Dr.Haus Disk. Bew. 14:53, 29. Jan. 2012 (CET)
Abwartend Ich hätte gerne noch im Zusammenhang mit dem Beatles-Grammy erklärt bekommen, ob das damals tatsächlich die gleiche Auszeichnung (unter anderem Namen) gewesen war oder das nur in dieser Liste mit verhandelt wird, da irgendwie passend. Warum wurde diese Kategorie nach der einmaligen Vergabe fü solange Zeit wieder eingestellt? Gibt es Kriterien, nach denen entschieden wird, wann ein Album in dieser Kategorie startet? Ist ja bei den vielen Kategorien des Grammys über die Jahre nicht immer selbsterklärend gewesen. Die Liste selbst finde ich schon gewohnt gut und informativ. --Krächz 13:39, 30. Jan. 2012 (CET)
[Bearbeiten] 28. Januar
Diese Kandidaturen laufen bis zum 7. Februar/17. Februar.
[Bearbeiten] Ceratosaurus
Ceratosaurus („Horn-Echse“) ist eine Gattung theropoder Dinosaurier aus dem Oberjura von Nordamerika und Europa. Charakteristisch für diesen zweibeinigen Fleischfresser waren drei markante Hörner auf dem Schädel sowie eine Reihe kleiner Osteoderme (Hautknochenplatten), die über Hals, Rücken und Schwanz verliefen. Bisher sind fünf fragmentarische Skelette mit Schädel gefunden worden; daneben wird Ceratosaurus eine Reihe weiterer, einzeln vorgefundener Skelettteile zugeschrieben. Ceratosaurus zählt zu den in der Öffentlichkeit bekannten Dinosauriern und taucht regelmäßig in Kinderbüchern über Dinosaurier auf. Die einzige derzeit allgemein anerkannte Art ist Ceratosaurus nasicornis, obwohl zwei weitere Arten beschrieben wurden, Ceratosaurus dentisulcatus und Ceratosaurus magnicornis, deren Gültigkeit heute umstritten ist.
Ich freue mich auf Hinweise zur Verbesserung. Als Hauptautor neutral. Gruß, --Jens Lallensack 14:59, 28. Jan. 2012 (CET)
Lesenswert Ist jetzt schon lesenwert, jedoch kannst du ihn noch mit etwas Literatur (ich denke, da gibt es doch einiges dazu) und vielleicht noch dem ein oder andere Weblink aufbessern. Ich hab jetzt spontan einen Tippfehler gefunden, vielleicht kannst du da noch drübergehen, ob sich dort noch etwas machen lässt. Ich finde, dass dies aber kein Grund gegen den Artikel ist. --Sebbe xy 00:05, 29. Jan. 2012 (CET)
- Ein guter Weblink ist leider nicht aufzutreiben. Bei der Literatur hatte ich die drei mit Abstand wichtigsten wissenschaftlichen Veröffentlichungen zum Thema aufgeführt (die Erstbeschreibung und die beiden Revisionen der Gattung); natürlich gibt es noch mehr, aber das ist nicht annähernd so wichtig und vor allem viel spezieller. Aber das hat sich ja jetzt eh erledigt (s. u.). --Jens Lallensack 17:10, 29. Jan. 2012 (CET)
Die Belege sind ungenau z.B. b c d e f Donald F. Glut: Dinosaurs, the encyclopedia. McFarland & Company, Inc. Publishers, 1997, ISBN 978-0-375-82419-7. Soll sich der Leser fünfmal aus dem ganzen Buch die Seite raussuchen, wo das zu finden ist? Oder hier: a b c d e f g h i Gilmore, C. W. (1920). Osteology of the carnivorous Dinosauria in the United States National Museum, with special reference to the genera Antrodemus (Allosaurus) and Ceratosaurus. Bulletin of the United States National Museum 110: 1–154. Jedesmal 153 Seiten durchsuchen um die Textstelle aus dem Artikel zu finden, ist ein no-go. Zweck des Einzelnachweises ist die Gewährleistung der Nachvollziehbarkeit. Daher gehört zum Einzelnachweis die vollständige Literaturangabe sowie die genaue Seitenzahl der verwendeten Textstelle. Bitte hier nachbessern. Es trifft übrigens auf alle Fußnoten im Artikel zu. Nirgendwo ist eine konkrete Seitenangabe angegeben. Vorerst --Armin 00:36, 29. Jan. 2012 (CET)
Abwartend mit Tendenz zu
keine Auszeichnung
- Erledigt. Ich bin jetzt auf ein anderes, genaueres Zitiersystem umgestiegen. Bei den paar Einzelnachweisen, wo immer noch keine Seitenzahlen dran stehen, will ich entweder das Paper komplett zitieren, oder das Paper hat nur eine Seite. --Jens Lallensack 17:10, 29. Jan. 2012 (CET)
- Die Belege sind immer noch mehrfach ungenau. Beispiele: Wie sieht das mit Foster 2007, S. 162–242 aus? Die Aussage behandelt nur: John Foster (2007) errechnete deutlich niedrigere Werte und kommt auf ein Gewicht 452 Kilogramm für Ceratosaurus dentisulcatus und von 275 Kilogramm für ein anderes, als Ceratosaurus magnicornis beschriebenes Exemplar Muss ich dafür achtzig Seiten gelesen haben um diese Aussage zu finden? Oder Madsen und Welles 2000 S. 1-80, Gilmore 1920 verweist dann auf S. 1–154 sowie Rauhut, 2010, S. 155–195? Muss der Leser sich durch vierzig bzw. achtzig oder gar noch mehr Seiten zig mal durchblättern - lesen um die eine Fundstelle zu finden auf die sich der Artikel beruft? Bitte das korrigieren. Die genaue Seitenangabe ist unabdingbar. Das kann doch wohl hoffentlich nicht so schwer sein diese nachzureichen. --Armin 17:26, 29. Jan. 2012 (CET)
- Das Foster 2007 ist die einzige Quelle, die ich nicht mehr da habe, ich kann die genaue Seitenzahl dort also derzeit nicht nachliefern. Bei den anderen von dir aufgeführten Papern soll nicht eine bestimmte Seite, sondern das gesamte Paper zitiert werden, deswegen machen Seitenzahlen dort keinen Sinn. Wenn ich belegen möchte, dass Madsen und Welles (2000) die Arten Ceratosaurus dentisuclatus und Ceratosaurus magnicornis beschreiben, dann muss ich halt das ganze Paper zitieren, denn die Beschreibung umfasst eben fast das gesamte Paper, die Beschreibung ist sozusagen das Paper. Mit dem Rauhut (2010) belege ich die Tatsache, dass dieser Autor Proceratosaurus innerhalb der Tyrannosauroidea einordnet. Das ist eine der Grundaussagen des Papers, die wird schon im Titel des Papers impliziert, im Abstract zusammengefasst und im restlichen Paper genauer ausgeführt, mit allen nötigen Argumentationsketten. --Jens Lallensack 17:46, 29. Jan. 2012 (CET)
- Ok. Dann trag bitte Foster noch nach. Ich streiche dann oben meine Stimme. Zur inhaltlichen Einschätzung traue ich mir als Laie aber kein Urteil zu. --Armin 19:43, 29. Jan. 2012 (CET)
- Das Foster 2007 ist die einzige Quelle, die ich nicht mehr da habe, ich kann die genaue Seitenzahl dort also derzeit nicht nachliefern. Bei den anderen von dir aufgeführten Papern soll nicht eine bestimmte Seite, sondern das gesamte Paper zitiert werden, deswegen machen Seitenzahlen dort keinen Sinn. Wenn ich belegen möchte, dass Madsen und Welles (2000) die Arten Ceratosaurus dentisuclatus und Ceratosaurus magnicornis beschreiben, dann muss ich halt das ganze Paper zitieren, denn die Beschreibung umfasst eben fast das gesamte Paper, die Beschreibung ist sozusagen das Paper. Mit dem Rauhut (2010) belege ich die Tatsache, dass dieser Autor Proceratosaurus innerhalb der Tyrannosauroidea einordnet. Das ist eine der Grundaussagen des Papers, die wird schon im Titel des Papers impliziert, im Abstract zusammengefasst und im restlichen Paper genauer ausgeführt, mit allen nötigen Argumentationsketten. --Jens Lallensack 17:46, 29. Jan. 2012 (CET)
- Die Belege sind immer noch mehrfach ungenau. Beispiele: Wie sieht das mit Foster 2007, S. 162–242 aus? Die Aussage behandelt nur: John Foster (2007) errechnete deutlich niedrigere Werte und kommt auf ein Gewicht 452 Kilogramm für Ceratosaurus dentisulcatus und von 275 Kilogramm für ein anderes, als Ceratosaurus magnicornis beschriebenes Exemplar Muss ich dafür achtzig Seiten gelesen haben um diese Aussage zu finden? Oder Madsen und Welles 2000 S. 1-80, Gilmore 1920 verweist dann auf S. 1–154 sowie Rauhut, 2010, S. 155–195? Muss der Leser sich durch vierzig bzw. achtzig oder gar noch mehr Seiten zig mal durchblättern - lesen um die eine Fundstelle zu finden auf die sich der Artikel beruft? Bitte das korrigieren. Die genaue Seitenangabe ist unabdingbar. Das kann doch wohl hoffentlich nicht so schwer sein diese nachzureichen. --Armin 17:26, 29. Jan. 2012 (CET)
[Bearbeiten] 29. Januar
Diese Kandidaturen laufen bis zum 8. Februar/18. Februar.
[Bearbeiten] Salanoia durrelli
Salanoia durrelli ist eine Raubtierart aus der Familie der Madagassischen Raubtiere (Eupleridae). Gemeinsam mit dem Schlichtmungo (S. concolor) bildet sie die Gattung Salanoia. Die beiden Arten sind sich genetisch sehr ähnlich, unterscheiden sich jedoch morphologisch so stark, dass sie als eigene Arten beschrieben wurden. S. durrelli wurde 2004 entdeckt und 2010 als erste neue Raubtierart seit 24 Jahren wissenschaftlich beschrieben. Ihr Verbreitungsgebiet beschränkt sich auf das Gebiet am Lac Alaotra im nord-östlichen Madagaskar.
- Zugegeben, für ein Säugetier ein sehr kurzer Artikel - allerdings ist zu dieser erst 2010 erstbeschriebenen Art auch nicht wirklich mehr bekannt als aus dem Erstbeschreibungspaper hergeht. Der Artikel basiert auf einer Übersetzung des entsprechenden englischsprachigen Artikels mit einem Abgleich zur Originalbeschreibung und ein wenig Nachschliff/Ergänzung. In meinen Augen ist der Artikel entsprechend fertig, eines Votums enthalte ich mich natürlich. -- Achim Raschka 01:02, 29. Jan. 2012 (CET)
Lesenswert Interessanter Artikel. --WissensDürster 09:30, 29. Jan. 2012 (CET)
Abwartend: Die Quellenlage ist leider sehr dünn. Das kann man dem Autor nicht zum Vorwurf machen, aber für lesenswert würde ich mir doch noch ein paar Infos wünschen:
- Habitat: Dazu lässt sich doch sicher noch etwas mehr finden? Was herrscht da für ein Klima? Was ist die Leitart, von den Seggen mal abgesehen? Ist das Habitat anthropogen beeinflusst? Unter Gefährdung finden sich dazu vioele Ansätze, die ich mir eher im Habitat wünschen würde.
- Verbreitungskarte: Für den leser wäre es schön, die beiden Verbreitungsgebiete auf ein und dem selben Bild abgleichen zu können. Lässt sich das machen? Wäre dann auch bei der Gattung gut zu verwenden.
- Systematik: Da die Gattung sehr klein ist: Kannst du vielleicht einen größeren Stammbaum mit verwandten Gattungen aufführen? Zur Radiation von Salanoia selbst dürfte es ja ein paar Theorien geben, selbst wenn für S. durrelli keine existieren.
- Gefährundung: Auf welche Art und Weise gefährden denn die eingeschleppten Arten den Bestand? Das Tier ist ja sicher größer als eine Ratte und an Fischen wird es fressen, was es kriegen kann, oder?
- Ansonsten aber gut aufbereitet und nach (positiven oder notfalls negativen) Beantwortung meiner Fragen sicher auch lesenswert.--Toter Alter Mann 12:09, 29. Jan. 2012 (CET)
-
- Hallo TAM, danke für die Hinweise - damit ist ja die nächste Woche arbeitstechnisch wieder gut gefüllt ;O). Ich habe gerade die Karte ausgetauscht (eine wie von dir gewünschte Karte existierte bereits auf commons - passt das so?) und werde mal schauen, was ich noch zum Habitat ergänzen kann (ist gegenüber der englischsprachigen Version bereits angefüttert). Systematik auf Gattungsebene sollte machbar sein (da die madegassischen Raubtiere alle jeweils eigenen Gattungen zugeordnet werden, wird es mit der Radiation aber wohl eher nüscht), die Rückfrage zur Gefährdung wird komplizierter - da kann ich erneut nur auf das Paper und evtl. ein paar Pressenotizen zurückgreifen. Gruß -- Achim Raschka 12:26, 29. Jan. 2012 (CET)
- Systematik habe ich entsprechend Madegassische Raubtiere ergänzt und auf Salanoia fokussiert - stellt sich nur die Frage, ob das tatsächlich auch auf Artebene geschehen sollte? -- Achim Raschka 14:47, 29. Jan. 2012 (CET)
- So - mittlerweile habe ich auch ein paar Basisdaten zum See (tropisches Klima, anthropogener Einfluß) ergänzt und den Gefährdungsabschnitt überarbeitet bzw. klargestellt, dass es sich um Ökosystemgefährdung und weniger um konkrete Artgefährdung handelt. Besser? -- Achim Raschka 19:47, 29. Jan. 2012 (CET)
-
-
- Karte finde ich gut, Systematik hätte auf Ebene der Madagaskar-Mangusten m.E. gereicht. Wenn man nicht weiß, wodurch die Entstehung von Salanoia bedingt wurde, würde mir das als Feststellung auch reichen. Was bei der Gefährdung m.E. problematisch ist, ist die Analogie, die du zu einer Vogelart ziehst: Vögel sind in ganz anderer Art und Weise von Fischen oder Ratten gefährdet als Säuger.--Toter Alter Mann 17:34, 29. Jan. 2012 (CET)
-
Ohne Bewertung, nur soviel: In der Einleitung versteht der Laie Bahnhof. Salanoia? Sagt nichts. Raubtierartige – klar, aber zu allgemein. Verwandt mit dem Schlichtmungo – kennt auch nicht jeder. Das Tier ähnelt von Weitem einem Marder oder Wiesel, aber das sind offenbar Hundeartige, wie ich gerade gelernt habe. Kann man wenigstens erwähnen, dass es zu den Katzenartigen gehört?
Der Artikelumfang ist übrigens kein Hindernis für Lesenswert, der Kerntext umfasst 9.500 Zeichen. — Filoump 12:42, 29. Jan. 2012 (CET)
- Hallo Filoump, an deiner Grundkritik lässt sich wenig machen - die korrekte Einordnung im Tierreich sind nunmal die Gattung und die Madegassischen Raubtiere, Katzenartige wären imho zu grob und würden ein fasches Kopfkino induzieren (Katze, Schleichkatze). Welcher Laie - oder auch Experte - kennt schon alle Tiergruppen und warum würde man bei einem (nicht ganz typischen) Säugetier grundsätzlich mehr Laienverständnis und Vereinfachung (Unkonkretheit) erwarten als etwa bei dem Bandwurm, den ich letztens hier hatte .... -- Achim Raschka 13:07, 29. Jan. 2012 (CET)
Lesenswert Ist schon interessant, aber es fehlt irgentwie dennoch an Infos. --Prianteltix 16:08, 29. Jan. 2012 (CET)
- konkret? -- Achim Raschka 13:43, 30. Jan. 2012 (CET)
[Bearbeiten] Protokolle der Weisen von Zion
Die Protokolle der Weisen von Zion sind ein antisemitisches Pamphlet. Es wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts von unbekannten Redakteuren auf der Grundlage mehrerer fiktionaler Texte erstellt und gilt als einflussreiche Programmschrift antisemitischen Verschwörungsdenkens. Die Protokolle geben vor, geheime Dokumente eines Treffens von jüdischen Weltverschwörern zu sein.
Nach großflächigem Ausbau und Review stelle ich den Artikel jetzt zur Kandidatur. Als Hauptautor bin ich natürlich
Neutral. --Φ 10:36, 29. Jan. 2012 (CET)
Exzellent Der Artikel ist nicht nur in seiner inhaltlichen Darstellung, sprachlichen Gestaltung sowie Qualität und Dichte seiner Belege herausragend, sondern erhellt auch sein Thema, das bis heute für politische Zwecke instrumentalisiert wird, ebenso sachlich wie aufschlussreich. -- Miraki 16:47, 29. Jan. 2012 (CET)
Exzellent Ein sehr interessanter Artikel, der unbedingt eine Auszeichnung verdient hat, insbesondere, da hier auch die Entstehung, die literarischen Vorlagen und die Entlarvung der Fälschung sauber herausgearbeitet und im historischen Kontext dargestellt wurden. --Gudrun Meyer (Disk.) 11:42, 30. Jan. 2012 (CET)
Exzellent auch von mir, ich kann die oben genannten Ausführungen nur noch unterschreiben, --Reimmichl → in memoriam Geos 12:14, 30. Jan. 2012 (CET)
Muss das wirklich sein, jedesmal beim Auftauchen des Artikelthemas dieses kursiv zu setzen, nur weil es ein Werktitel ist? Würde in Bibel auch sehr stören. Unabhängig davon freilich bapperlwürdig usw. aber hallo! Obwohl das Thema so gewaltig ist, dass man zu manchen Ausgaben fast schon eigene Artikel schreiben könnte. --Widerborst 18:01, 30. Jan. 2012 (CET)
Da das einzige was ich anmerken, schon "weg" ist. Einfach nur ein Ja zur Exzellenz. Catrin 19:34, 30. Jan. 2012 (CET)
[Bearbeiten] Tigervogelspinne
Die Tigervogelspinne oder Indische Ornament-Vogelspinne (Poecilotheria regalis) ist eine Art der Webspinnen aus der Familie der Vogelspinnen (Theraphosidae). Sie zählt zu den baumbewohnenden Vogelspinnen.
Ich und Hauptautor Regiomontanus stellen diesen Artikel nach langer Bearbeitung und Ergänzung zur Kandidatur. Ich bleibe natürlich
Neutral.--Prianteltix 19:27, 29. Jan. 2012 (CET)
- Vogelspinnen fristeten bisher trotz ihrer Bekanntheit ein eher kümmerliches Dasein in der Wikipedia, was wohl darauf zurückzuführen ist, dass Tipps für die Terrarienhaltung die Fakten über Biologie und Ökologie dieser Spinnen überwiegen. Dieser Artikel soll die Physiologie und Ökologie einer Vogelspinne des indischen Subkontinents in den Vordergrund rücken. Ich hoffe, es ist uns gelungen, trotzdem allgemein verständlich zu bleiben. --Regiomontanus (Diskussion) 20:53, 29. Jan. 2012 (CET)
-
- Nach dem ersten Draufschauen ein paar Hinweise (alles imho):
- #Die Einleitung sollte ruhig noch deutlich gefüttert werden mit zentralen Informationen zur Art
- #Den Abschnitt bzw. die Reihung zur Lebensweise finde ich verwirrend - Fortpflanzung und Entwicklung sollten hintereinander stehen, zumal jetzt der Entwicklungsabschnitt mit der Paarung beginnt und der Paarungsabschnitt mit der Entwicklung beginnt. Im Entwicklungsteil sind zudem imho zu viele Infos zur sonstigen Lebensweise (Habitatpräferenzen, Nestbau), die eigentlich von der Entwicklung entkoppelt werden sollten.
- #Die Galerie gehört aufgelöst, die Bilder inhaltlich in den Artikel eingebunden.
- #Der Taxonomieabschnitt enthält derzeit keinerlei Informationen zur Taxonomie (Systematik, Phylogenetik), dafür wird beim Verbreitungsgebiet eine Synonymie und im Merkmalsabschnitt verwandte Arten erwähnt.
- #Zur Verbreitung: Besteht die Chance, eine Verbreitungskarte zu bekommen?
- # Im Haltungsabschnitt fehlen mir ein paar grundsätzliche Infos, bevor die Detauils der Terrarienausstattung kommen: Handelt es sich bei den Terrarientieren idR um Wildfänge oder Nachzuchttiere, stellt die Entnahme ein Problem dar, sind die Tiere robust oder eher anfällig und sollte daher eigentlich nur von Experten gehalten werden etc.? Ob man den Howto-Anteil wirklich braucht mögen andere entscheiden ...
- # beim Gift hätte ich gern was zum Gift selbst: Zusammensetzung, LD50, wirklich reines Neurotoxin?
- All in all ist mir das nach einem ersten Scrollen ohne in die Tiefe zu gehen, noch etwas arg unfertig, auch wenn cih optimistisch bin, dass das machbar ist ... -- Achim Raschka 22:45, 29. Jan. 2012 (CET)
[Bearbeiten] Waldkauz
Der Waldkauz (Strix aluco) ist eine mittelgroße Eulenart mit einer Verbreitung von Europa bis nach Westsibirien und Iran. Er kommt außerdem in Südostasien vor. In Mitteleuropa stellt der Waldkauz gemeinsam mit der Waldohreule die häufigste Eulenart dar. Waldkäuze benötigen als Brutareal reich strukturierte Landschaften, in denen sich Wälder und Baumgruppen mit offenen Flächen abwechseln. Er ist ein Höhlenbrüter, der neben Baumhöhlen auch in Mauerlöchern, Felshöhlen sowie Dachböden brütet. Er frisst bevorzugt Mäuse, kann aber seine Ernährung bei Mäusemangel auf Kleinvögel umstellen. Kennzeichnend für diese dämmerungs- und nachtaktive Eulenart ist eine gedrungene Gestalt mit rundem Kopf und einer rindenähnlichen Gefiederfärbung. Von September bis November sowie im frühen Frühjahr ist der Reviergesang des Männchens weithin zu hören.
Vollständiger und gut geschriebener Artikel, sollte
Exzellent werden. — Derschueler @ ± – 21:52, 29. Jan. 2012 (CET)
- Ich erlaube mir die Nachfrage: Sind die Hauptautoren informiert über die Kandidatur? Siehe: http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Kandidaturen_von_Artikeln,_Listen_und_Portalen/Benutzung --RBinSE 22:16, 29. Jan. 2012 (CET)
- Ich glaube das macht keinen Sinn, der Hauptautor, Dr Snuggles hat seit 2006 keinen Edit mehr getätigt. — Derschueler @ ± – 19:48, 30. Jan. 2012 (CET)
Exzellent--Saint-Simon 08:00, 30. Jan. 2012 (CET)
[Bearbeiten] 30. Januar
Diese Kandidaturen laufen bis zum 9. Februar/19. Februar.
[Bearbeiten] Carl Schmitt
Zu Beginn muss ich gestehen, dass ich an der der Entstehung des Artikels vollkommen unbeteiligt gewesen bin. Der Artikel ist bereits seit 2006 als "lesenswert" ausgezeichnet und hat seitdem viele Verbesserungen erfahren, die den Text themenbezogener, informativer und lesbarer gemacht haben. Die Gesamtstruktur ist sehr gut komponiert, auf die wesentlichen Elemente der Schmitt-Biographie und der Schmitt-Lehre wird mit außerordentlicher Genauigkeit Bezug genommen. Quellen und Belege sind zahlreich, darum
Exzellent. -- Attarberg 02:35, 30. Jan. 2012 (CET)
Nicht exzellent So lange ganze Textmassen in den Fußnoten angehäuft werden, sehe ich keine Chance auf eine exzellent Auszeichnung. Was hat das dort zu suchen, wenn es schon für den Artikel irrelevant ist? Bei weit über 200kb fehlt mir auch der Blick fürs Wesentliche. --Armin 12:11, 30. Jan. 2012 (CET)
[Bearbeiten] Rogers Centre
Das Rogers Centre (bis 2005 SkyDome genannt) ist eine multifunktionale Sportarena in der kanadischen Stadt Toronto. Im Stadion sind die Baseballmannschaft Toronto Blue Jays und das Canadian-Football-Team Toronto Argonauts beheimatet. Das Rogers Centre wird neben Sportveranstaltungen auch für Rock- und Popkonzerte sowie für Messen und weitere Veranstaltungen genutzt. Im Juli 2015 wird es bei den XVII. Panamerikanischen Spielen als Austragungsort der Baseballwettberbe genutzt sowie für die Eröffnungs- und Schlussfeier dienen.
- Übersichtlicher, ordentlich bebilderter und gut strukturierter Artikel über diese Multifunktionsarena in Toronto. --Alabasterstein 13:59, 30. Jan. 2012 (CET)
[Bearbeiten] Wanderbaumelster
Die Wanderbaumelster (Dendrocitta vagabunda) ist eine Vogelart aus der Familie der Rabenvögel (Corvidae). Sie ist ein großer Vertreter der Baumelstern (Dendrocitta) mit schwarz-weiß-braunem Gefieder und einem kurzen, kräftigen Schnabel. Das Verbreitungsgebiet der Wanderbaumelster umfasst mit dem Süden Pakistans, dem indischen Subkontinent und Hinterindien große Teile Südostasiens. Typische Habitate der Art sind Wälder und Parkland, sie dringt jedoch auch in urbane Lebensräume vor. Wanderbaumelstern ernähren sich vorwiegend von Früchten, Kleintieren und Aas. Sie bilden Familienverbände bis hin zu kleinen Schwärmen, die gemeinsam auf Nahrungssuche gehen. Je nach geographischer Breite brüten sie zwischen März und Mai zwei bis sechs Eier aus.
Mal wieder ein Rabenvogel. Diesmal ein Lebendiger, halbwegs gut erforscht und schmuck anzusehen. Im Review war nicht besonders viel los, aber das muss ja nichts Schlechtes heißen. Ich freu mich jedenfalls auf Kritik :) Toter Alter Mann 18:05, 30. Jan. 2012 (CET)