Wikipedia:Kandidaturen von Artikeln, Listen und Portalen

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Autorenportal > Bewertungen > Kandidaturen von Artikeln, Listen und Portalen

Auf dieser Seite werden Artikel nominiert und diskutiert, die möglicherweise exzellent oder lesenswert sind, sowie Listen oder Portale, die möglicherweise informativ sind. Während einer Kandidatur wird entschieden, ob sie eine entsprechende Auszeichnung verdienen.

Die Auszeichnungen sollen qualitativ hochwertiges Schreiben kennzeichnen und belohnen. Durch Nominierung und Abstimmung sollen Seiten gesammelt werden, die Leser leicht als überdurchschnittlich oder hervorragend identifizieren und Autoren sich zum Vorbild nehmen können. Sie sollen Mitarbeiter motivieren, auch noch den letzten Schritt zur Verbesserung eines Artikels, einer Liste oder eines Portals zu gehen, und ihnen dafür eine kleine Anerkennung der Community zukommen lassen. Bitte beachte beim Ausarbeiten von Kritik den Kritik-Knigge. Beachte ihn auch, wenn du auf Kritik antworten willst.

Artikel, die gezielt für lesenswert kandidieren, können auch unter Wikipedia:Kandidaten für lesenswerte Artikel eingetragen werden. Das Verfahren ist dort beschrieben.

Kandidaturen für exzellente Bilder finden sich unter Wikipedia:Kandidaten für exzellente Bilder.

Vorgehen

Jeder kann einen Kandidaten zur Wahl stellen und sich an der Bewertung beteiligen. Wie du dafür vorgehst, erfährst du hier im Detail. Ein Review vor der Kandidatur ist empfehlenswert.

Bereits ausgezeichnete Artikel, Listen und Portale können zur Überprüfung des Auszeichnungsstatus erneut zur Wahl bzw. zur Abwahl gestellt werden. In letzterem Fall versuche bitte zuvor, die Seite selbst zu verbessern, Änderungen auf der Diskussionsseite oder in einem Review anzuregen und die Hauptautoren sowie das zuständige Portal auf Mängel hinzuweisen und eine angemessene Zeit auf eine Reaktion der selbigen zu warten. Wenn du eine bereits ausgezeichnete Seite nicht gut genug für ihre Auszeichnung findest, sollten auf der entsprechenden Diskussionsseite seit mehreren Wochen die Mängel genannt sein, die gegen eine bestehende Auszeichnung sprechen, bevor du hier die Aberkennung einer Auszeichnung vorschlägst.

Alle Benutzer, auch unangemeldete (IP-Benutzer), sind stimmberechtigt. Jeder hat ein Votum. Man stimmt ab, indem man seinen Diskussionsbeitrag auf dieser Seite mit einer der Bewertungen „keine Auszeichnung“, „lesenswert“ oder „exzellent“ (für Artikel) oder „informativ“ (für Listen und Portale) kennzeichnet. Die Kennzeichnungen „abwartend“ und „neutral“ sind auch möglich. Die Begründung seines Votums hinsichtlich der Qualitäten der bewerteten Seite wird empfohlen, damit der Auswerter die Entscheidungen nachvollziehen und der Autor die Kritikpunkte aufgreifen kann. Es existieren folgende unverbindliche Vorlagen zur Stimmabgabe:

 Informativ  Lesenswert  Exzellent  keine Auszeichnung  Neutral  Abwartend
{{BE|i}} {{BE|l}} {{BE|e}} {{BE|k}} {{BE|n}} {{BE|a}}
Kriterien

Alle Kandidaten müssen fachlich korrekt sein und dürfen keine gravierenden Fehler enthalten. Artikel mit Lücken in Kernbereichen sind auch dann nicht auszeichnungswürdig, wenn die Lücken auf nicht existierende Literatur zurückzuführen sind. Alle vorgeschlagenen Seiten halten sich an Wikipedia-Richtlinien und -Standards für gute Artikel, Listen oder Portale. Eine detaillierte Darstellung der unterschiedlichen Bewertungsstufen findet sich in der Kriteriendarstellung, folgende Tabelle gibt einen Überblick über die wichtigsten Punkte.

Informative Listen und Portale
  • decken ihren Informationsbereich gut strukturiert und im Wesentlichen vollständig ab
  • sind optisch und sprachlich ansprechend sowie übersichtlich und nicht überladen
  • Listen haben zudem eine Einleitung
  • Portale haben ein passendes Layout, regen zur Mitarbeit an und werden aktiv betreut
Lesenswerte Artikel
  • sind Artikel überdurchschnittlicher Qualität
  • besitzen eine verständliche Einleitung, können jedoch aufgrund tolerierter Fachsprache im Detail für Laien unverständlich sein,
  • können inhaltliche Lücken außerhalb der Kernbereiche aufweisen
Exzellente Artikel
  • sind besonders herausragende Artikel
  • sind hervorragend geschrieben und angemessen illustriert
  • behandeln ihr Thema vollständig ohne gravierende Auslassungen
  • wirken weder einschläfernd noch anbiedernd
Auswertung

Die Kandidatur wird frühestens am 10. Tag (für exzellent am 20. Tag) nach dem Einstellungsdatum ab 0:00 Uhr ausgewertet (d. h. bei einer Nominierung am 7. kann am 17. ab 0:00 Uhr ausgewertet werden, für exzellent am 27. ab 0:00 Uhr). Abgegebene Stimmen zählen bis zum Zeitpunkt der Auswertung.

Die Auswertung erfolgt primär durch eine Gewichtung und Wertung der für oder gegen die Auszeichnung vorgebrachten Argumente. Sollten keine gravierenden Mängel festgestellt worden sein, gilt folgendes Auswertungsschema: Ein Artikel ist mit einer „Lesenswert“-Auszeichnung auszuwerten, wenn die Summe aus „Exzellent“- und „Lesenswert“-Stimmen mindestens drei Stimmen mehr ergibt als die Zahl der Stimmen „keine Auszeichnung“.

Machen am 10. Tag die Exzellent-Stimmen sogar mehr als die Hälfte aller Stimmen aus, so wird die Kandidatur zur Überprüfung des Exzellent-Status um 10 auf insgesamt 20 Tage verlängert. Hat der Artikel am 20. Tag insgesamt mindestens fünf „Exzellent“-Stimmen und mindestens doppelt so viele „Exzellent“-Stimmen wie „Lesenswert“-Stimmen und „Keine Auszeichnung“-Stimmen zusammengenommen, dann gilt er als „exzellent“.

Als vorzeitig exzellent können Kandidaturen ausgewertet werden, die nach 10 Tagen mindestens zehn Exzellent-Stimmen und keine einzige „Keine Auszeichnung“-Stimme erhalten (wenn es zugleich mindestens doppelt so viele „Exzellent“-Stimmen wie „Lesenswert“-Stimmen gibt).

Eine Liste oder ein Portal ist nach 10 Tagen als „informativ“ auszuwerten, wenn bis dahin mindestens drei „Informativ“-Stimmen mehr als „Keine Auszeichnung“-Stimmen abgegeben wurden.

Enthält eine Seite auch nur einen nachgewiesenen gravierenden inhaltlichen Fehler, so ist sie unabhängig vom Abstimmungsergebnis nicht oder nur mit einem begründeten niedrigeren Status auszuzeichnen.

Wahlen mit geringer Beteiligung oder uneindeutigem Votum werden als „ergebnislos“ gewertet, so dass der Status vor der Kandidatur bestehen bleibt.

Offensichtliche Unsinnskandidaten können sofort entfernt werden.

Weist eine Kandidatur ab 24 Stunden nach Beginn fünf Voten „ohne Auszeichnung“ mehr als Auszeichnungsstimmen auf, ist die Kandidatur sofort gescheitert.

Weitere Details siehe unter Wahlmodus und Auswertung. Technische Hinweise für den Auswertenden gibt es hier.

Review des Tages

Kandidaturen sind erfolgreicher, wenn die Artikel vorher ein Review durchlaufen. Dieses bedarf aber der Mitarbeit von Wikipedianern, die sich Zeit dafür nehmen. Beteilige dich zum Beispiel am Review des Tages:


Die Liste der Sendungen von Willkommen bei Carmen Nebel enthält alle Sendungen von Willkommen bei Carmen Nebel. Die Sendung wird seit 2004 von Carmen Nebel moderiert, wird vom ZDF und ORF ausgestrahlt und wird von der TeeVee Produktions GmbH produziert. Die Sendungen wurden bisher in Deutschland, Österreich, Italien, Spanien und in den Niederlanden veranstaltet: Berlin, Fulda, Offenburg, Bremen, Dresden, Magdeburg, Erfurt, Essen, Graz, Klagenfurt, Braunschweig, Leipzig, Karlsruhe, Freiburg, Krefeld, Kitzbühel, Dortmund, Salzburg, Duisburg, Halle (Saale), Maastricht, Mallorca, Wiener Neustadt, Riesa, Dornbirn, Hof, Lugano, Schwarzwald, Kempten im Allgäu, Südtirol.

12. Oktober[Bearbeiten]

Diese Kandidaturen laufen mindestens bis zum 22. Oktober/1. November.

Siebter Brief (Platon)[Bearbeiten]

Der siebte Brief ist ein altgriechisches literarisches Werk, das um die Mitte des 4. Jahrhunderts v. Chr. entstanden ist und den Philosophen Platon als seinen Autor nennt, aber möglicherweise nicht von ihm stammt. Dem Text zufolge ist das Schreiben an eine Gruppe von sizilischen Griechen gerichtet, denen der Verfasser politischen Rat erteilt, doch ist nicht auszuschließen, dass es sich um eine literarische Fiktion handelt. Ausführlich erläutert und rechtfertigt der Brief Platons umstrittene Aktivitäten in Syrakus. Außerdem behandelt er die Frage, wie philosophische Erkenntnisse zu erlangen und zu vermitteln sind. Diese Ausführungen sind offenbar für ein breiteres Lesepublikum bestimmt.

Den Artikel habe ich diesen Monat komplett neu geschrieben. Damit sind jetzt sämtliche 41 Artikel über die platonischen und pseudoplatonischen Werke in einer aktualisierten Neufassung vorhanden, das Projekt ist somit abgeschlossen. Das Thema des hier kandidierenden Artikels dürfte sowohl für Historiker als auch für Philologen interessant sein. Da es in der Forschung sehr umstritten ist, stellt es an die Neutralität besondere Anforderungen. Nwabueze 17:24, 12. Okt. 2014 (CEST)

Damit sind jetzt sämtliche 41 Artikel über die platonischen und pseudoplatonischen Werke in einer aktualisierten Neufassung vorhanden, das Projekt ist somit abgeschlossen. Und was machst du nun? Dann bist du Wikipediamäßig jetzt arbeitslos. --Armin (Diskussion) 17:27, 12. Okt. 2014 (CEST)

Allein die Überwachung und laufende Aktualisierung der Artikel, die ich bisher geschrieben habe, wäre bei gründlicher Durchführung ein Vollzeitjob. Nwabueze 20:24, 12. Okt. 2014 (CEST)
Na, ich hoffe, dass du trotzdem noch den einen oder anderen Artikel komplett überarbeiten und zu exzellent führen kannst. --Armin (Diskussion) 22:50, 12. Okt. 2014 (CEST)
Paracelsus wartet noch ;o) Viele Grüße, Knurrikowski (Diskussion) 22:00, 13. Okt. 2014 (CEST)
Im Abschnitt Inhalt werden mal Indikativ (meist), mal Konjunktiv („Der Anlass der letzten Sizilienreise”) benutzt, ich fände letzteres generell angebrachter in Sätzen, die den Inhalt wiedergeben, bei allen benutzten Tempora. --Thoken (Diskussion) 19:43, 12. Okt. 2014 (CEST)
Das ist ein allgemeines Problem in Artikeln über literarische und wissenschaftliche Werke, die längere Inhaltszusammenfassungen enthalten. Den ganzen Inhaltsabschnitt durchgängig in den Konjunktiv zu setzen wäre eine formal saubere und konsequente, aber stilistisch grauenhafte Lösung. Durchgängig Indikativ wäre theoretisch machbar - es kann ja wohl nicht sein, dass jemand nicht begreift, dass nur die Ansichten und Behauptungen im behandelten Werk wiedergegeben werden, also der Konjunktiv zur Kennzeichnung der Subjektivität eigentlich überflüssig ist. Aber es gibt auch Stellen, wo der Autor des Werks Meinungen anderer darlegt, dort geht es wohl kaum ohne Konjunktiv. Ich habe variiert, um den Leser in bestimmten Passagen daran zu erinnern, dass es nur Behauptungen und Meinungen sind. An manchen Stellen scheint mir der Konjunktiv hilfreich, andererseits will ich die Leser nicht mit maßloser Konjunktivhäufung anöden (was bei langen Texten wie diesem eine sehr reale Gefahr ist). Rundum in jeder Hinsicht befriedigend ist die aktuelle Lösung nicht, aber alle Alternativen, die mir eingefallen sind, wären schlechter bzw. sind kaum oder nur zu einem hohen Preis konsequent durchführbar. Nwabueze 20:24, 12. Okt. 2014 (CEST)
Eindeutig  Exzellent. Ein paar Kleinigkeiten hab ich trotzdem:
  • Der siebte Brief ist ein altgriechisches literarisches Werk... Da mir das Werk bisher nicht bekannt war, hab ich mich hier gefragt ob es tatsächlich ein Brief ist, oder ob es sich um eine andere Textgattung handelt mit dem Titel "Siebter Brief".
Interessant, darauf wäre ich nicht gekommen. Wenn es eine andere Textgattung wäre, etwa ein Roman mit dem Titel "Der siebte Brief", hätte ich das durch entsprechende Darstellung mit Fettschrift - Der siebte Brief ist ein altgriechischer ... - gekennzeichnet und die Textgattung genannt. Wäre es hier hilfreich, wenn ich Anführungszeichen setze (Der „siebte Brief“ ist ein ...)? Ein authentischer Titel ist es ja ohnehin nicht. Nwabueze 15:13, 14. Okt. 2014 (CEST)
Ich persönlich würde ganz direkt und deutlich schreiben "ist ein Brief". Dir missfällt vermutlich die Wortwiederhohlung? Ich hab mal bei den Evangelien nachgesehen: Da heißt es z.B. meist "Das E. nach X ist ein E." "Die Dreigroschenoper ist ein Theaterstück" (keine Oper), die biblischen Briefe werden meist als "Bücher" bezeichnet, obwohl es auch Briefe sind. Der 2. Brief des Johannes wird aber als Brief bezeichnet. Wie wäre es mit "Der siebte Brief ist einer von insgesamt 13 altgriechischen Briefen die Platon als ihren Verfasser angeben"? (Falls das inhaltlich stimmt)
Was ich mich noch gerade Frage: Warum gilt eigentlich gerade dieser als der 7. Brief? Einfach nach der Reihenfolge wie sie bei Stephanus abgedruckt sind? Wenn ja, wie wurde er dann früher bezeichnet?
Der Brief steht schon in der antiken Sammlung, nicht erst bei Stephanus, an siebter Stelle und trägt daher seinen Namen. Ich habe verschiedene Möglichkeiten der Umformulierung erwogen, auch deinen letzten Vorschlag; sie alle haben Vor- und Nachteile, keine finde ich wirklich überzeugend. Vielleicht lässt sich dein Anstoß beseitigen, wenn ich schreibe: Als siebten Brief bezeichnet man ein altgriechisches literarisches Werk, das ... Wenn du das als deutliche Verbesserung wahrnimmst, setze ich es in den Text, anderenfalls lasse ich den Satz wie er ist. Nwabueze 23:49, 15. Okt. 2014 (CEST)
  • In der Einleitung kommt der Inhalt ziemlich kurz. Der Abschnitt "Inhalt" ist dagegen ziemlich ausführlich. Ein paar Sätze mehr zum Inhalt in der Einleitung fände ich schön.
Erledigt. Noch länger soll die Einleitung aber nicht werden. Nwabueze 15:13, 14. Okt. 2014 (CEST)
  • Die "Autorenfrage" wird bereits in der Einleitung angerissen und zieht sich durch weite Teile des Artikels. Im Abschnitt Inhalt gibt es aber nie distanzierte Formulierungen (z.B. der Autor des Briefes schreibt...). Das ließt sich so als ob er sicher von Platon wäre.
Die Inhaltsangabe eines literarischen Werks geht von sämtlichen Fiktionen des Autors aus, da dessen Perspektive eingenommen wird. Wenn beispielsweise der angebliche Verfasser und Absender eines literarischen Briefs eine erfundene Gestalt ist, erscheint diese Gestalt in der Inhaltsangabe als Akteur (so wie z.B. der Held eines Romans oder Theaterstücks in dessen Inhaltsangabe). Nwabueze 15:13, 14. Okt. 2014 (CEST)
  • Beim Abschnitt Der „philosophische Exkurs“ ist mir nicht ganz klar, was davon nun von Platons siebten Brief stammt und was (deine?) Zusammenfassungen/Erläuterungen sind, in die eventuell Wissen von anderen Werken Platons oder auch Wissen der modernen Forschung eingeflossen ist. (Deinem obigen Kommentar zufolge ist alles sehr nah am Brief, aber gerade hier könnte man vielleicht etwas häufiger den Konjunktiv verwenden um das im Artikel deutlich zu machen.)
Der Unterabschnitt ist ein Teil des Inhaltsabschnitts und gibt als solcher nur den Inhalt des Exkurses wieder. Im Inhaltsabschnitt habe ich nicht interpretiert, sondern nur die nötigsten Begriffserklärungen gegeben. Nwabueze 15:13, 14. Okt. 2014 (CEST)
    • Die verbreitete Bezeichnung „Erkenntnisstufen“ wird in der Forschung als problematisch kritisiert. Warum? Inwiefern?
"Stufen" suggeriert, dass zwangsläufig eine auf die andere folgt und die vorhergehende voraussetzt. Bei den ersten drei Stufen ist eine solche Reihenfolge aber nicht zwingend. Nwabueze 15:13, 14. Okt. 2014 (CEST)
  • Siebter Brief 326b–327b. Was für eine Angabe genau ist das? (Seite? Satz?) Daraus werd ich irgendwie nicht schlau. (Vielleicht weil ich kein Geisteswissenschaftler bin) Mir sind diese Angaben durchaus in den angegebenen Übersetzungen aufgefallen, aber von wem sind die, und warum gerade an diesen Stellen? --Der-Wir-Ing (Diskussion) 21:27, 12. Okt. 2014 (CEST)
siehe Stephanus-Paginierung Lutz Hartmann (Diskussion) 14:04, 14. Okt. 2014 (CEST)
Ich habe das jetzt bei der Erstangabe verlinkt. Wer die Stellen aufsuchen will, findet in jeder brauchbaren Übersetzung diese Zahlen und kann sie bequem zur Auffindung der Stelle nutzen, auch wenn er nicht weiß, wie sie zustande gekommen sind. Nwabueze 15:13, 14. Okt. 2014 (CEST)

Mir sind nur Kleinigkeiten aufgefallen.

  • Bei Jürgen Sprute: Dions syrakusanische Politik und die politischen Ideale Platons. In: Hermes 100, 1972, S. 294–313. würde ich eine konkrete Seitenzahl noch haben (ähnlich wie es in Anm. 4 zu Sprute auch gehandhabt worden ist). Die Studie ist recht knapp, das Thema aber anspruchsvoll.
In Anm. 123 und 127 habe ich keine speziellen Seitenzahlen angegeben, weil eigentlich Sprutes ganzer Aufsatz von der betreffenden Thematik handelt. Nwabueze 15:13, 14. Okt. 2014 (CEST)
  • Dornseiff sowie Niklas Holzberg und Hartmut Längin verwenden für die Sammlung sogar die Bezeichnung „Briefroman Das Wort "sogar" evt. als Wertung streichen.
Es war keineswegs als Wertung gemeint, aber da es anscheinend missverständlich ist, habe ich es entfernt. Nwabueze 15:13, 14. Okt. 2014 (CEST)
  • Hier wurde Quellenkritik zu einer Behauptung aus einer Quelle geübt: Diese Behauptung trifft aber nicht zu, denn Proklos zitierte den siebten Brief in seinen Kommentaren zu den Dialogen Parmenides und Timaios, wobei er dessen Echtheit voraussetzte. Sollte man also mit Literatur belegen.
Erledigt. Nwabueze 15:13, 14. Okt. 2014 (CEST)
  • Allen Lesern empfehle ich mal einen Blick auf den Abschnitt Siebter_Brief_(Platon)#Moderne zu werfen. Du hast etwa aus 30 Studien die einzelen Deutungen per konkreter Seitenzahl raus gesucht. Wie lang hast du alleine dafür gebraucht? Es dürften dutzende Stunden sein. Ich muss zugeben, dass ich so einen Abschnitt in dieser Form noch nicht in wikipedia gesehen habe.
  • Der Artikel ist "perfekt". Gehört zu den Abstand besten Artikeln in wikipedia überhaupt.  Exzellent. --Armin (Diskussion) 21:35, 12. Okt. 2014 (CEST)

 Exzellent Ich kann mich Armin nur anschließen. Dabei möchte ich noch einmal die Gelegenheit nutzen und auf das Gesamtwerk Nwabuezes zu Platon hinzuweisen. Siehe die Bücher zu Platon mit knapp 300 Seiten, sowie zu Platons Werken mit sogar 450 Druckseiten. Dabei sind die Artikel zu den Pseudoschriften und rund um den Platonismus noch gar nicht erfasst. Die Wikipedia bietet mittlerweile hier mehr als viele Fachbücher und das in außerordentlicher Qualität und Aktualität hinsichtlich der Forschung. Lutz Hartmann (Diskussion) 15:17, 14. Okt. 2014 (CEST)

 Exzellent. Mir ist noch eine Formulierung aufgefallen: "Mit Interpolation eines längeren Textstücks ... rechnet Malcolm Schofield.[53]". Das klingt nach Spekulation auf ein künftiges Ereignis. Es geht doch um die historische Autorschaft. Ansonsten ist dem Autor wieder einmal ein Artikel hervorragend gelungen. --Den man tau (Diskussion) 16:07, 15. Okt. 2014 (CEST)

 Exzellent Ich möchte Nwabueze für seinen wissenschaftlichen Hochleistungseinsatz, der seinesgleichen in der Wikipedia sucht und kaum findet, nochmals besonders danken. Zugunsten der unbezahlten und namenlosen Breitenwirkung verzichtet Nwabueze auf wissenschaftliche Lorbeeren, die er mit Veröffentlichungen unter seinem Klarnamen mit Leichtigkeit hätte erwerben können.--Muesse (Diskussion) 19:28, 15. Okt. 2014 (CEST)

Frage (unabhängig von der Kandidatur): Ist das Klammerlemma nicht unnötig? Es gibt keinen anderen Artikel mit diesem Titel. Siebter Brief ist eine Weiterleitung auf diesen Artikel. Soweit ich weiß, soll ein Klammerlemma nur dann verwendet werden, wenn es auch notwendig ist. Kann hier also die Klammer weg? --Bujo (Diskussion) 19:00, 18. Okt. 2014 (CEST)

Ich weiß nicht, was der, der die Klammer einführte, sich dabei gedacht hat, daher habe ich da nichts unternommen. Vielleicht hatte er irgendeinen guten Grund, den ich momentan nicht sehe. Von dieser Möglichkeit abgesehen gebe ich dir völlig recht und hätte gegen Verschiebung nichts einzuwenden, im Gegenteil. Nwabueze 02:27, 19. Okt. 2014 (CEST)
Naja, es wird ja wohl kaum Platon als einziger Mensch jemals sieben oder mehr Briefe geschrieben haben. Wer Siebter Brief sucht, wird sich vielleicht wundern, wieso er bei Platons landen wird. Gegen das Klammerlemma kann man trotzdem argumentieren: Wieso nicht Platons siebter Brief o.Ä.? Grüße, —DerHexer (Disk.Bew.) 15:49, 20. Okt. 2014 (CEST)

Einige Kommentare eines Laien:

  • Was ich nicht finden konnte ist wie lang der Brief eigentlich ist
Für eine Angabe der Länge fehlt eine brauchbare, für fachfremde Leser verständliche Maßeinheit. Nwabueze 02:20, 20. Okt. 2014 (CEST)
Wie wäre es schlicht mit Zahl der Wörter oder Buchstaben? Das ist nachvollziehbar und eindeutig. Und da ist es fast egal, ob es das Original oder eine Übersetzung ist, denn mehr als 1/4 werden die ja vermutlich nicht voneinander abweichen, so dass die Größenordnung zumindest stimmt. Und wenn doch wäre das ja auch wieder eine interessante Tatsache. Dazu von mir aus wie viele A4 Seiten das in etwa füllt, wenn es anschaulicher werden soll. d65sag's mir 14:52, 20. Okt. 2014 (CEST)
  • und wie er überliefert wurde. Und vielleicht auch warum - offensichtlich wurde er ja schon in der Antike als wichtig angesehen, aber was war der Grund dafür? (Recht weit unten steht dann ein bisschen was über das 'wie' ab dem Mittelalter im Kapitel Rezeption - vielleicht sollte das besser 'Rezeption und Überlieferung' heißen).
Die Überlieferung kann als Teil der Rezeption betrachtet werden. Der Grund dafür, dass der Brief in der Antike als wichtig angesehen wurde, war sicherlich vor allem die Prominenz seines (angeblichen) Verfassers, was allerdings trivial ist. Näheres ist über den Grund des Interesses nicht überliefert; man kann wohl annehmen, dass der historische und philosophische Inhalt interessierte. Nwabueze 02:20, 20. Okt. 2014 (CEST)
  • Weiter unten steht, der Brief habe sich möglicherweise (auch) an die athenische Öffentlichkeit gerichtet. Wurden solche Briefe denn damals generell gleich vielfach kopiert und bekannt gegeben? Ohne ein-zwei Sätze Hintergrundinformation bleibt das unklar.
Es gab - ebenso wie auch heute - zahllose Briefe, die nur für die Empfänger bestimmt waren, aber auch manche, die den Charakter von offenen Briefen hatten. Letzteres ist daraus zu ersehen, dass sie literarisch gestaltet sind und eine gewisse Resonanz bei den Zeitgenossen und/oder der Nachwelt fanden. Der siebte Brief zeigt, wie im Artikel dargelegt, Merkmale der zweiten Gruppe. Nwabueze 02:20, 20. Okt. 2014 (CEST)
Was aber unklar bleibt ist, wie damals die Öffentlichkeit erreicht wurde. Öffentlicher Aushang? Verteilung an bestimmte Multiplikatoren? Idealerweise würde ich mir vorstellen, dass das in ein-zwei Sätzen angerissen wird, die dann weiterführende Links enthält. Gegebenenfalls auch in der Form: 'Ob der Brief auf dem damals üblichen Weg der ... bekannt gemacht wurde ist nicht überliefert.', damit das nicht so im luftleeren Raum schwebt. Es war jedenfalls eine Frage, die sich mir beim Lesen aufgedrängt hat. d65sag's mir 14:52, 20. Okt. 2014 (CEST)
  • Gibt es Unterschiede zwischen den erhaltenen Abschriften? Gibt es Grund zur Annahme, das Teile fehlen könnten, etc.
Aus den erhaltenen Abschriften geht diesbezüglich nichts hervor. Es gibt keinen Anhaltspunkt für eine Vermutung, dass der Brief unvollständig überliefert ist.
  • Einleitung: Falls er unecht ist,.. Unecht finde ich in dem Zusammenhang unpassend. Der Brief an sich ist ja in jedem Fall 'echt', nur wer ihn verfasst hat ist die Frage. Wenn das in der Fachsprache so verwendet werden sollte, sollte man das evtl. kurz erklären.
Echtheit hat immer nur den im Artikel gemeinten Sinn; der Brief ist nicht in jedem Fall echt, sondern nur falls er tatsächlich von Platon stammt. Da der Begriff Echtheit aber offenbar nicht allen Lesern klar ist, habe ich ihn jetzt verlinkt. Auch im allgemeinen, fachfremden Sprachgebrauch wird "Echtheit" nur in diesem Sinn verwendet, vgl. den Artikel Hitler-Tagebücher, wo der Begriff auch (schon in der Einleitung, und ohne Erklärung) so verwendet und als bekannt vorausgesetzt wird. Nwabueze 02:20, 20. Okt. 2014 (CEST)
oops, habe nicht dran gedacht, dass der Verfasser sich ja selbst als Platon bezeichnet, Du hast natürlich Recht. Ich war wohl geistig eher bei Gedichten oder so, bei denen der Verfasser unklar ist, die aber ja in jedem Fall 'echt' sind, nur eben mit unklarer Autorenschaft. Mein Fehler. Danke jedenfalls für ein interessantes Leseerlebnis. d65sag's mir 14:52, 20. Okt. 2014 (CEST)
  • Wenn Platon tatsächlich der Verfasser ist, ... dem Satz würde Konjuktiv gut tun.
Ist umformuliert. Nwabueze 02:20, 20. Okt. 2014 (CEST)

Auch ohne Fachkenntnis bilde ich mir ein zu erkennen, dass der Artikel  Exzellent ist. Gruß d65sag's mir 19:31, 18. Okt. 2014 (CEST)

15. Oktober[Bearbeiten]

Diese Kandidaturen laufen mindestens bis zum 25. Oktober/4. November.

Lustenau[Bearbeiten]

Lustenau ist mit 21.655 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2014) die einwohnerreichste Marktgemeinde Österreichs und liegt im Westen des Bundeslandes Vorarlberg.

Nachdem ich über mehrere Jahre verteilt immer wieder an dem Artikel gearbeitet habe und zuletzt im Review recht positives Feedback bekommen konnte, habe ich – wie im Review vorgeschlagen – noch den Abschnitt "Geschichte" in einen separaten Artikel ausgelagert und hier gekürzt. An dieser Stelle nochmal vielen Dank an alle, die sich im Review gemeldet haben.

Ich halte den Artikel inzwischen für durchaus vollständig und gelungen und möchte ihn hiermit zur Beurteilung stellen. Ich bedanke mich jetzt schon für eure Rückmeldungen. --Reinhard Müller (Diskussion) 01:33, 15. Okt. 2014 (CEST)

Der Abschnitt Bevölkerungsentwicklung könnte noch etwas mehr Erklärungen vertragen. Wodurch kam das Bevölkerungswachstum im Wesentlichen zustande (Geburten, Zuzug, Eingemeindungen)? Warum war es höher als im Durchschnitt Vorarlbergs? In welchen Zeiträumen gab es das größte Wachstum? Die Quellenangabe "Statistik Austria" finde ich zu ungenau.--Stegosaurus Rex (Diskussion) 07:48, 15. Okt. 2014 (CEST)

Danke für die Anregung. Ich habe den Abschnitt jetzt etwas ausgebaut und mit genauen Quellen belegt. --Reinhard Müller (Diskussion) 11:09, 15. Okt. 2014 (CEST)

 Exzellent Aus dieser schönen österreichischen Stadt ist ein wunderschöner Artikel geworden. AAABBC (Diskussion) 10:10, 18. Okt. 2014 (CEST)

 Exzellent In liebevoller Klein- und Großarbeit wurde der Artikel in den letzten Jahren kontinuierlich von Reinhard Müller ausgebaut, mit Quellen versehen und bebildert. Nachdem auch mein "Wunsch" aus dem Review, den Geschichtsteil in einen eigenen Artikel auszulagern, erfüllt wurde, finde ich wirklich nichts mehr, das noch verbesserungswürdig wäre. Vielen Dank für den gelungenen Artikel! Plani (Diskussion) 17:55, 18. Okt. 2014 (CEST)

 Exzellent Ein sehr gelungener Artikel, ausführlich und angenehm zu lesen. FFH01 16:34, 19. Okt. 2014 (CEST)

 Exzellent Viele Detailinformationen mit aktuellen Einzelnachweisen, auf die ich viel Wert lege. Sehr ansprechend geschrieben und übersichtlich dargestellt. Hier dürfte wirklich für jede Interessensgruppe etwas dabei sein, danke! --Mu2700 (Diskussion) 21:14, 19. Okt. 2014 (CEST)

 Exzellent ist im Grunde sehr gelungen. 2 Sachen sind mir dennoch aufgefallen: Zum Einen hab ich nichts gefunden, wieso Lustenau "immer noch" Marktgemeinde und nicht Stadt ist. Die Lustenauer hätten, wenn ich mich richtig erinnere, durchaus die Möglichkeit gehabt, so wie Hohenems das Stadtrecht zu bekommen. Ist zwar nur ein Detail, aber L ist immerhin schon lange die größte Marktgemeinde Österreichs und daher schon erwähnenswert. Zum 2. wäre es interessant zu wissen, wieso Lustenau politisch so anders ist wie das restliche Vorarlberg (FPÖ statt ÖVP dominiert). Gibt es da irgendeine Erklärung? Hab auch in Geschichte Lustenaus nichts dazu gefunden. Auch hier nur ein Detail, aber doch interessant, wie Lustenau, obwohl mitten im Rheintal, doch so anders ist wie Dornbirn oder Höchst gleich daneben. Grüße --Josef Papi (Diskussion) 12:12, 20. Okt. 2014 (CEST)

Danke für das Aufwerfen dieser zwei wirklich interessanten Fragen! Über beides lässt sich natürlich vortrefflich spekulieren, aber wirklich seriöse Quellen konnte ich zu beidem nicht finden. Ich habe daher lieber gar nichts dazu geschrieben, als mich in wilden Vermutungen zu ergießen. Natürlich hindert mich nichts daran, die Augen auch in Bezug auf diese Fragen weiter offen zu halten :-) --Reinhard Müller (Diskussion) 14:09, 20. Okt. 2014 (CEST)

 Exzellent Ein ausgezeichneter Artikel, sehr informativ und verständlich geschrieben. Die grafische Gestaltung lockert die Textblöcke gut auf und die statistische Darstellung ermöglicht es dem Leser, Zahlen auf einem Blick zu interpretieren und so das Interesse am Artikel nicht zu verlieren. 2 kleine Randbemerkungen:

Der Satz "Auch nach dem Zweiten Weltkrieg zeichnete die Stickerei für einen starken wirtschaftlichen Aufschwung in Lustenau verantwortlich.[24]" liest sich etwas holprig. Entweder fehlt hier ein Satzteil oder der Satz sollte umgeschrieben werden: z.B. Durch die Stickerei erführ Lustenau auch nach dem zweiten Weltkrieg einen wirtschaftlichen Aufschwung.

Danke für den Vorschlag, habe ich so geändert.

Ergänzend wäre es noch interssant zu erfahren, ob die Religionszugehörigkeit innerhalb Lustenaus ident der Staatsangehörigkeit der Bevölkerung ist bzw. wie sich die Religionszugehörigekeiten innerhalb der Bevölkerung in Lustenau verteilen. Liebe Grüße --Kaffeetschal (Diskussion) 15:01, 20. Okt. 2014 (CEST)

Ja, das wäre sicher interessant, allerdings wird die Religionszugehörigkeit in Österreich bei den Volkszählungen nicht (mehr) erhoben. Ich wüsste nicht, wie ich zuverlässige Daten darüber bekommen könnte, bin aber natürlich für jegliche sachdienliche Hinweise dankbar! --Reinhard Müller (Diskussion) 16:15, 20. Okt. 2014 (CEST)

 Exzellent Aber, wie im Portal:Vorarlberg angesprochen, eigenständige Kirchenartikel als Wunsch von meiner Seite. --Anton-kurt (Diskussion) 22:54, 20. Okt. 2014 (CEST)

Versprochen!! --Reinhard Müller (Diskussion) 22:55, 20. Okt. 2014 (CEST)

 Exzellent Der Artikel ist wirklich gut gelungen! Danke dir! :-) Und auf die Kirchenartikel freue ich mich schon! --Austriantraveler (Diskussion)Wünsch dir was! 23:08, 20. Okt. 2014 (CEST)

16. Oktober[Bearbeiten]

Diese Kandidaturen laufen mindestens bis zum 26. Oktober/5. November.

Sophistes[Bearbeiten]

Der Sophistes (altgriechisch Σοφιστής Sophistḗs, latinisiert Sophista, deutsch auch Der Sophist) ist ein in Dialogform verfasstes Spätwerk des griechischen Philosophen Platon. Darin wird ein fiktives, literarisch gestaltetes Gespräch wörtlich wiedergegeben. Die Hauptgesprächspartner sind ein nicht namentlich genannter „Fremder“ aus Elea und der junge Mathematiker Theaitetos. Nebenrollen spielen Platons Lehrer Sokrates und der Mathematiker Theodoros von Kyrene.

Den Artikel habe ich im August komplett neu geschrieben. Unter den 41 Artikeln über die platonischen und pseudoplatonischen Werke, die ich geschrieben habe, war dieser eindeutig der schwierigste. Daher bitte ich um Nachsicht, falls mir didaktische oder inhaltliche Fehler unterlaufen sein sollten. Ich hoffe, dass er dennoch für auszeichnungswürdig befunden wird. Nwabueze 00:24, 16. Okt. 2014 (CEST)

 Exzellent Gut geschrieben, angenehm lesbar AAABBC (Diskussion) 11:26, 19. Okt. 2014 (CEST)

  •  Exzellent Wirklich herausragend, wie dieser Artikel den mächtigen Stoff verarbeitet, und zwar gerade weil die inhaltliche Darlegung so gut gelungen ist. Dass man als Leser dennoch einigen Aufwand mit dem Artikel hat, liegt am Stoff und nicht am Autoren. Aus meiner Sicht kann man Nwabuezes in der Artikelvorstellung geäußerten Selbstzweifel in Bezug auf die Klarheit nur widersprechen. Das liest sich viel leichter und eingängiger – auch aufgrund der guten Sprache – als der Stoff es aus sich heraus ist. Dabei wird die klare Gedankenführung sehr gut ergänzt durch die verschiedenen Überlegungen aus der Sekundärliteratur. Deren Auswertung ist erneut umfassend und sehr hilfreich. Was mich immer wieder etwas stört, ist, dass die kleinen Passagen zur Entstehung und Überlieferung des Werkes erst nach der Inhaltsangabe stehen. Diese formalen Informationen suche ich eigentlich, bevor ich genauer in den Sachverhalt einsteige. Aber das ist reine Geschmackssache. Lutz Hartmann (Diskussion) 09:26, 20. Okt. 2014 (CEST)

18. Oktober[Bearbeiten]

Diese Kandidaturen laufen mindestens bis zum 28. Oktober/7. November.

Pepi II.[Bearbeiten]

Pepi II. (griechisch Phiops II.) war der fünfte König (Pharao) der altägyptischen 6. Dynastie im (Alten Reich). Er regierte etwa innerhalb des Zeitraums von 2245 bis 2180 v. Chr.[1] Mit wahrscheinlich mehr als 60 Regierungsjahren war seine Herrschaft eine der längten in der Geschichte des alten Ägypten. Durch Grabinschriften und archäologische Funde sind intensive Handelskontakte nach Byblos sowie nach Nubien und Punt überliefert. Die Kontakte nach Süden wurden allerdings durch Feindseligkeiten mit Beduinenstämmen und erstarkten nubischen Fürstentümern zunehmend erschwert. Wichtigstes Bauprojekt Pepis II. stellt seine Pyramidenanlage im Süden von Sakkara dar. In der Landesverwaltung ist eine Fortsetzung der bereits länger anhaltenden Dezentraliserung sowie ein Wachstum der Beamtenschaft festzustellen. In einem komplexen Zusammenspiel mit ungünstigen klimatischen Veränderungen scheint dieses Anwachsen der Beamtenschaft während der fortgeschrittenen Regierung Pepis zu einer Ressourcenverknappung beigetragen zu haben, die schließlich unter seinen Nachfolgern zu einem Zusammenbruch des Alten Reiches führte.

Ein weiterer Pharaonen-Artikel, der von mir in den letzten Wochen umfangreich erweitert wurde und der mir nun reif für eine Kandidatur erscheint. Als Hauptautor  Neutral --Einsamer Schütze (Diskussion) 02:31, 18. Okt. 2014 (CEST)

 keine Auszeichnung OK ich mach mich damit nicht beliebt und begründe dies:

Der Artikel ist sehr gut, ist aber nicht leicht zu lesen: Ein Beispiel: Zuerst werden viele Persoonen aufgezählt, dann steht: "Abgesehen von Neferkare Nebi ist das familiäre Verhältnis zu den zahlreichen nur sehr kurz regierenden Königen der 8. Dynastie völlig unklar." sollte vielleicht klarer formuliert werden: "Abgesehen von Neferkare Nebi ist sein familiäres Verhältnis zu den zahlreichen nur sehr kurz regierenden Königen der 8. Dynastie unbekannt". Weil wer weiß schon ob es unklar ist, vielmehr ist es nicht bekannt, wie es ist; oder gibt es aus der Zeit eine Schrift die besagt, dass es völlig unklar ist?

Dann steht: "Halbbrüder waren sein Amtsvorgänger Merenre, Tetianch und Hornetjerichet." wobei das formal richtig ist, aber bei weitem nicht flüssig und einfach zu lesen formuliert ist, eine ausgezeichnete Formulierung - ich kann das auch nicht - würde einen nicht nachdenken lassen ob das jetzt sein oder seine heißt.

Insich unlogisch ist die Beschreibung: "Unklar ist bislang, ob die Zählung unter Pepi II. regelmäßig alle zwei Jahre oder unregelmäßig stattfand. Da nur drei oder vier Angaben von „Jahren nach der Zählung“ überliefert sind ergibt sich für ihn eine minimale Regierungsdauer von 34 Jahren und eine maximal belegte von 62 bis 66 Jahren." Also wenn man das liest meint man 4 mal 2 ergibt 8 Jahre. Bin mir bewusst dass das der Experte anders liest, aber so stehts nun mal da. AAABBC (Diskussion) 10:55, 18. Okt. 2014 (CEST)

Ich kann den hartes Urteil ehrlich gesagt nicht ganz nachvollziehen. Zu deinem 1. Kritikpunkt: Ist das nicht genau das gleiche in anderen Worten? Zu Punkt 2: Was genau stört dich an dem Satz? Pepi hatte drei Halbbrüder und einer davon war vor ihm König. Zu Punkt 3: Was ist daran unlogisch? Es sind 31 Jahre der Zählung sicher nachgewiesen, dazu kommt eine unsicher zu lesende Angabe eines 33. Jahres der Zählung. Drei Jahre nach der Zählung sind sicher nachgewiesen, auch hier kommt noch eine zusätzliche unsichere Lesung hinzu. Es ergibt sich also eine minimale Regierungszeit von 31+3=34 Jahren und eine maximale von 31/33*2=62/66 Jahre. Ist doch völlig korrekt und steht genauso im Text. Wo genau liegt denn nun dein Verständnisproblem? --Einsamer Schütze (Diskussion) 12:48, 18. Okt. 2014 (CEST)
Das scheint bei ihm eine Art Handwerksberuf zu sein: letzter Abschnitt. LG;--Nephiliskos (Diskussion) 13:03, 18. Okt. 2014 (CEST)
Hallo, ich kann die Probleme von AAABBC teilweise nachvollziehen. Der Satz mit den Halbbrüdern ist wirklich etwas verwirrend, vielleicht könnte man noch dazu schreiben, welche Funktionen Tetianch und Hornetjerichet ausübten. Das mit dem „Jahr der Zählung“ und „Jahr nach der Zählung“ habe ich auch nicht ganz kapiert. Ok, es existieren 3 oder 4 Angaben mit „Jahren nach der Zählung“, aber wie kommt man dadurch jetzt auf minimale und maximale Regierungsdauer?--Sinuhe20 (Diskussion) 23:59, 19. Okt. 2014 (CEST)
Gut, zu den Halbbrüdern kann ich gern noch was ergänzen. Das Problem mit den Jahreszählungen verwirrt mich jetzt doch etwas. Bei den bisherigen Kandidaturen meiner Pharaonenartikel wurde das in der Form noch nie beanstandet, da kam höchstens die Anmerkung, dass die Ausführungen ZU ausführlich wären. Wie auch immer, ich dachte eigentlich, dass die Thematik gar nicht so kompliziert wäre. Die minimale Regierungszeit ergibt sich aus der Annahme, dass die überlieferten Jahre nach der Zählung tatsächlich die einzigen waren, die auch tatsächlich stattgefunden haben, d.h. 31 Jahre der Zählung + 3 Jahre nach der Zählung = 34 Jahre. Die maximale Regierungszeit ergibt sich aus der Annahme einer strikten, regelmäßigen Zählung alle zwei Jahre, also 31 (bzw. 33) Jahre * 2 = 62 (bzw. 66) Jahre. Wenn jemand einen Vorschlag hat, wie ich das im Artikel verständlicher ausdrücken kann, ich bin für Vorschläge offen. --Einsamer Schütze (Diskussion) 00:23, 20. Okt. 2014 (CEST)
Das mit den Halbbrüdern erfordert in der deutschen Sprache jedenfalls die Mehrzahl: also "Seine", ... dann geht aber der Satz überhaut nicht, da Amtsvorgänger keine EZ hat, die sich von der MZ unterscheidet. Danke an Nephiliskos noch für Ihre Kritik, scheint so, als dürfte man nichts beitragen, aber wozu dann eine Abstimmung; im Artikel sind aber noch viele andere Pkte undeutlich formuliert, wobei ich formulieren auch nicht viel besser kann. Aber wenn man dann solche Antworten bekommt hat es anscheinend keinen Sinn da was beizutragen, sonst hätte ich noch sieben bis zwölf verbesserungswürdige Details aufgezählt. AAABBC (Diskussion) 08:07, 20. Okt. 2014 (CEST)
Schön, wie schnell Du eingeschnappt sein kannst. War einfach ein Dankeschön für Dein rücksichtsloses "Keine Auszeichnung"-Reinrotzen. Ein "Abwartend" hätte es zwar auch getan, aber warum unnötig zurückhaltend sein, ich weiß... "Noch sieben bis zwölf verbesserungswürdige Details"... Warum schreibst Du nicht einfach gleich: "Bitte komplett umschreiben, bis es zu meinem Ego passt und ich glücklich bin". --Nephiliskos (Diskussion) 08:56, 20. Okt. 2014 (CEST)
@Einsamer Schütze Ok, ich verstehe langsam, aber nur dank deiner zusätzlichen Erklärung. Die Zählproblematik ist sehr interessant, mich würde auch mal interessieren wieviel Belege man insgesamt für „Jahr der Zählung“ und „Jahr nach der Zählung“ hat. Wenn es für „Jahr der Zählung“ auch nur 3 oder 4 Angaben gibt, müsste sich daraus statistisch gesehen schließen lassen, dass eine Zwei-Jahres-Zählung für den gesamten Zeitraum sehr wahrscheinlich ist. Hat man andererseits sehr wenig Belege, besteht die Aussicht, dass Manetho und der Papyrus Turin vielleicht doch nicht so falsch lagen, und Pepi II. tatsächlich ein äußerst hohes Menschenalter erreichte (auch wenn es nicht so realistisch erscheint). Die Frage hat auf jeden Fall keine geringen Auswirkungen auf die Chronologie, denn es geht immerhin um 30 Lebensjahre. Statistik scheint in der Ägyptologie, vor allem in der Chronologie, noch eine sehr untergeordnete Rolle zu spielen, vor allem bei sehr wenig Belegen zu einem Herrscher sollte man sich nicht zu sehr auf das höchste belegte Datum verlassen. So wie es in diesem und anderen Artikeln derzeit dargestellt ist, gefällt es mir aber trotzdem ganz gut. Überrascht hat mich, dass Beckerath in seiner Chronologie die Jahreszählungen überhaupt nicht erwähnt (obwohl er sonst ja immer alle möglichen Belege berücksichtigt), weshalb Pepi II. bei ihm auch nur 60 Jahre angerechnet bekommt.--Sinuhe20 (Diskussion) 14:13, 20. Okt. 2014 (CEST)

Probier es doch mit dem Satz so: "Seine Halbbrüder waren: sein Amtsvorgänger Merenre, Tetianch und Hornetjerichet" oder "Drei Halbbrüder von ihm sind bekannt: sein Amtsvorgänger Merenre, Tetianch und Hornetjerichet"

... und die Zählung würde ich inhaltlich genau so erklären, oder aber einen eigenen Zählartikel schreiben, bzw wenn es schon so einen gibt drauf verlinken.AAABBC (Diskussion) 07:09, 21. Okt. 2014 (CEST)

Frauenkirchhof (Dresden)[Bearbeiten]

Der Frauenkirchhof war der älteste bekannte Friedhof in Dresden. Er existierte seit dem ersten Bau der Frauenkirche, der auf das 10. oder 11. Jahrhundert datiert wird. Bis ins 16. Jahrhundert war der Frauenkirchhof der Hauptbestattungsplatz für die Einwohner Dresdens, die aufgrund großer Familiengrüfte ihre Toten oft über mehrere Generationen auf dem Friedhof beisetzten. Kunstgeschichtlichen Wert hatten vor allem reich ausgeschmückte und bemalte Schwibbogengräber. Durch die Umbauung der Frauenkirche wurde der Friedhof zunächst mehrfach verkleinert und schließlich trotz Protesten in der Bevölkerung im Zuge des Baus der Bährschen Frauenkirche bis 1727 säkularisiert. Vom Friedhof haben sich Epitaphien und Grabsteine erhalten. Bei archäologischen Grabungen seit den 1980er-Jahren konnten zudem Grabbeigaben, darunter mehrere Totenkronen, geborgen werden.

Der Artikel entstand zunächst 2010 als Ergänzung zum zugehörigen Kirchenartikel Frauenkirche (Dresden, gotischer Vorgängerbau) und wurde letztes und dieses Jahr von mir noch einmal ausgebaut. Michaelis’ Standardwerk zum Friedhof erschien von 300 Jahren 1714. Ein guter Anlass, den Artikel jetzt zur Wahl zu stellen. --Paulae 19:19, 18. Okt. 2014 (CEST)

 Exzellent Gefällt mir AAABBC (Diskussion) 21:06, 18. Okt. 2014 (CEST)

 Exzellent Die heutige Veranderthalbfachung der Textlänge bedeutet nicht nur zusätzliche Zeilen, sondern ganz klar eine Menge zusätzliche Qualität in einem schon vorher auszeichnungswürdigen Artikel. Danke dafür! --Y. Namoto (Diskussion) 23:16, 18. Okt. 2014 (CEST)

 Exzellent Gefällt mir auch, wobei ich anfrage, ob sich vielleicht ein modernes Bild vom aktuellen Friedhof ergänzen läßt? -- Artikelsammler (Diskussion) 13:03, 19. Okt. 2014 (CEST)

Aber natürlich → Dresden2-2.jpg, das Schwarze, unten. ;-) Nein, ehrlich: Ich denke nicht, dass das in den Artikel gehört, ist eben ein Teil der Pflasterfläche um die heutige Frauenkirche. Den Friedhof gibt es nicht mehr und einen Nachfolger des Friedhofs ebenfalls nicht. Ich hoffe, das wird aus dem Artikel deutlich. ;-) --Paulae 17:22, 19. Okt. 2014 (CEST)
Das habe ich schon mitbekommen, aber ich dachte, es gebe, außer den Pflasterbelag, noch irgendwelche deutlicheren Hinweise. Solche Friedhofsartikel sähen mit einer kurzen Infobox (Konfession, Zeitdauer, Ort, zugehörige Kirche) auch nicht schlecht aus. -- Artikelsammler (Diskussion) 17:31, 19. Okt. 2014 (CEST)
In der Frauenkirche eben den Raum der Grabsteine, ansonsten wissen geschätzt 95% der Touristen und Dresdner nichts mehr von diesem Friedhof. Zu Infoboxen habe ich eine dezidiert-ablehnende Haltung und ich bitte um Verständnis, dass ich darüber auch nicht im Rahmen einer KALP diskutieren will. --Paulae 17:54, 19. Okt. 2014 (CEST)

Hallo P., das ist wieder eine sehr schöne Arbeit zu den Kirchen/Friedhöfen der Region. schade, dass du so gern Filme kuckst, die Kaditzer Kirche wartet noch. herzliche grüße und auch von mir ein  Exzellent. --Jbergner (Diskussion) 15:03, 19. Okt. 2014 (CEST)

20. Oktober[Bearbeiten]

Diese Kandidaturen laufen mindestens bis zum 30. Oktober/9. November.

Michelangelo Merisi da Caravaggio[Bearbeiten]

Michelangelo Merisi, nach dem Herkunftsort seiner Eltern kurz Caravaggio genannt, war ein italienischer Maler des Frühbarocks, der sich durch seine neuartige und realistische Bildgestaltung auszeichnete. Vornehmlich in der Behandlung christlicher Themen ging er durch Verknüpfung des Sakralen mit dem Profanen neue Wege. Er gilt zusammen mit Annibale Carracci als Überwinder des Manierismus und Begründer der römischen Barockmalerei. Schon früh nach seinem Tod bildeten sich Legenden, die ihn zum „Archetypen des verruchten Künstlers“ werden ließen. Bis heute ist der „Mythos Caravaggio“ ungebrochen. Nachhaltigen Einfluss übte er auf viele italienische, niederländische, französische, deutsche und spanische Maler seiner Zeit aus, die teilweise auch als Caravaggisten bezeichnet werden.

Nachdem der Artikel einige Monate auf der Review-Seite ohne große Resonanz stand, hoffe ich nun auf zustimmende Voten zu einer Auszeichnung. --FelMol (Diskussion) 15:30, 20. Okt. 2014 (CEST)

Überzeugt mich nicht nur von der Belegstruktur nicht so ganz. Die ersten beiden Fußnoten verweisen gleich auf keine aktuelle Fachliteratur.

AW 2 obskure Quellen (stammen nicht von mir) entfernt FelMol

Dazu findet man den Nachweise Suche nach Caravaggios Gebeinen zwischen 200 Verstorbenen. Italienische Forscher wollen Todesursache aufklären. Auf: derstandard.at vom 5. Dezember 2009, zuletzt abgerufen am 1. Mai 2014. Journalistische Informationsquellen dürfen nur verwendet werden, wenn es nicht ausreichend wiss. Literatur gibt, etwa bei aktuellen Themen. Übrigens verweist der Standard wiederum auf wikipedia. Als Todesursache wird von einigen Biographen Malaria vermutet. Kein Beleg, keine Namen.

Bei den Literaturnachweisen sollte man noch Erscheinungsjahr und Ort ergänzen. Hier wäre auch Einheitlichkeit wünschenswert. Bei einigen Titeln werden sogar ISBN und Verlage genannt. erledigt Erledigt

Für exzellent sollte man auf jeden Fall viel intensiver die Fachliteratur auswerten, die ja nach Literaturabschnitt nicht spärlich ausfällt. --Armin (Diskussion) 23:23, 20. Okt. 2014 (CEST)

keine Auszeichnung. Im Grunde besteht meine Kritik aus der 2010er-Kandidatur immer noch fort. --Julius1990 Disk. Werbung 01:09, 21. Okt. 2014 (CEST)

21. Oktober[Bearbeiten]

Diese Kandidaturen laufen mindestens bis zum 31. Oktober/10. November.