Göpfritz an der Wild

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Marktgemeinde
Göpfritz an der Wild
Wappen Österreichkarte
Wappen von Göpfritz an der Wild
Göpfritz an der Wild (Österreich)
Göpfritz an der Wild
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Niederösterreich
Politischer Bezirk: Zwettl
Kfz-Kennzeichen: ZT
Fläche: 60,65 km²
Koordinaten: 48° 43′ N, 15° 24′ OKoordinaten: 48° 43′ 0″ N, 15° 24′ 0″ O
Höhe: 580 m ü. A.
Einwohner: 1.818 (1. Jän. 2020)
Bevölkerungsdichte: 30 Einw. pro km²
Postleitzahlen: 3800, 3811
Vorwahl: 02825
Gemeindekennziffer: 3 25 05
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstraße 72
3800 Göpfritz an der Wild
Website: www.goepfritz-wild.gv.at
Politik
Bürgermeister: Silvia Riedl-Weixlbraun (ÖVP)
Gemeinderat: (Wahljahr: 2020)
(19 Mitglieder)
15
3
1
15 
Insgesamt 19 Sitze
Lage von Göpfritz an der Wild im Bezirk Zwettl
AllentsteigAltmelonArbesbachBad TraunsteinBärnkopfEchsenbachGöpfritz an der WildGrafenschlagGroß GerungsGroßgöttfritzGutenbrunnKirchschlagKottes-PurkLangschlagMartinsbergOttenschlag (Niederösterreich)PöllaRappottensteinSallingbergSchönbach (Niederösterreich)SchwarzenauSchweiggersWaldhausenZwettl-NiederösterreichLage der Gemeinde Göpfritz an der Wild im Bezirk Zwettl (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

BW

Göpfritz an der Wild ist eine Marktgemeinde mit 1818 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2020) im Bezirk Zwettl in Niederösterreich.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Göpfritz an der Wild liegt im Herzen des Waldviertels in Niederösterreich etwa 20 Kilometer nordöstlich der Bezirkshauptstadt Zwettl. Die Fläche der Marktgemeinde umfasst 60,58 Quadratkilometer. 36,93 Prozent der Fläche sind bewaldet. Die Wild ist ein Waldgebiet nördlich des Truppenübungsplatzes Allentsteig.

Göpfritz liegt an der Waldviertler Straße B 2, an der Franz-Josefs-Bahn und am insgesamt 111 km langen Radweg Thayarunde.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gemeindegebiet umfasst folgende neun Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 1. Jänner 2020[1]):

Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Almosen, Äpfelgschwendt, Breitenfeld, Göpfritz an der Wild, Kirchberg an der Wild, Merkenbrechts, Scheideldorf, Schönfeld und Weinpolz.

Die Marktgemeinde Göpfritz an der Wild ist Mitglied der Kleinregion ASTEG.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte 1308 als Goetfrids pei dem Neitzen. Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde Göpfritz an der Wild ein Arzt, zwei Bäcker, ein Baustoffhändler, eine Baumschule, eine Bandfabrik, ein Binder, ein Eisenwarenhändler, ein Elektrotechniker, ein Fleischer, zwei Friseure, fünf Gastwirte, ein Gärtner, vier Gemischtwarenhändler, eine Hebamme, ein Kohlenhändler, drei Landesproduktehändler, ein Maurermeister, ein Mechaniker, ein Schlosser, zwei Schmiede, zwei Schneider und zwei Schneiderinnen, ein Schuster, eine Strickerei, zwei Tischler, ein Viehhändler, vier Viktualienhändler, ein Wagner, ein Zahntechniker und zahlreiche Landwirte ansässig. Außerhalb des Ortes gab es eine Ziegelei.[2]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Ergebnis der Volkszählung 2001 gab es 1.809 Einwohner. 1991 hatte die Marktgemeinde 1.881 Einwohner, 1981 1.986 und im Jahr 1971 2.233 Einwohner.

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten gab es im Jahr 2001 55, land- und forstwirtschaftliche Betriebe nach der Erhebung 1999 158. Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort betrug nach der Volkszählung 2001 756. Die Erwerbsquote lag 2001 bei 42,28 Prozent.

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Göpfritz befindet sich ein Kindergarten[3] und eine Volksschule.[4]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Göpfritz an der Wild

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Marktgemeinderat gibt es nach der Gemeinderatswahl vom 26. Jänner 2020 bei insgesamt 19 Sitzen folgende Mandatsverteilung: ÖVP 15, SPÖ 3 und FPÖ 1.[5]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeisterin der Marktgemeinde ist Silvia Riedl-Weixlbraun.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

AUT Göpfritz an der Wild COA.png

Die Wappenbeschreibung der Marktgemeinde lautet: In einem blauen Schild erscheint schwebend der goldene Buchstabe G in gotischer Schrift. Im Schilderfuße ist eine von Nadelwäldern umgebene hügelige Wiese, auf der sich drei Baumstrünke befinden. Im Vordergrund erhebt sich eine aus dem Jungholz emporragende hohe Tanne. Den Schild umgibt eine ornamentierte bronzefarbene Randeinfassung.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bedeutende hier geborene oder hier wirkende Persönlichkeiten:

  • Matthäus Much (1832–1909), österreichischer Denkmalpfleger und Archäologe, wurde in Göpfritz an der Wild geboren.
  • Rudolf Weinwurm (1835–1911), österreichischer Musikwissenschaftler, Chorleiter und Komponist, wurde im Ortsteil Scheideldorf geboren.
  • Rudolf Henz (1897–1987), österreichischer Schriftsteller und Programmdirektor des Österreichischen Rundfunks, wurde in Göpfritz an der Wild geboren.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Göpfritz an der Wild – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2020 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2020), (CSV)
  2. Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 256
  3. Kindergärten in NÖ. NÖ Landesregierung, abgerufen am 3. Oktober 2020.
  4. Schulensuche. In: Schulen online. Abgerufen am 3. Oktober 2020.
  5. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2020 in Göpfritz an der Wild. Amt der NÖ Landesregierung, 26. Januar 2020, abgerufen am 31. Januar 2020.