Ainaro (Gemeinde)

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Munisípiu Ainaru (tetum)
Município de Ainaro (port.)
IndonesienOecusse (Gemeinde)Cova LimaBobonaro (Gemeinde)Ermera (Gemeinde)Liquicá (Gemeinde)Dili (Gemeinde)Aileu (Gemeinde)Ainaro (Gemeinde)ManufahiManatuto (Gemeinde)Baucau (Gemeinde)Lautém (Gemeinde)Viqueque (Gemeinde)Lage der Gemeinde Ainaro
Über dieses Bild
Timor-Ponys bei Maisfeldern im Tal von Hatu-Builico
Daten
Hauptstadt Ainaro
Fläche 802,59 km² (9.)[1]
Einwohnerzahl (2015) 63.136 (10.)[1]
Bevölkerungsdichte 78,67 Einw./km² (6.)[1]
Zahl der Haushalte (2015) 10.601 (9.)[1]
ISO 3166-2: TL-AN
Verwaltungsämter Einwohner[1] Fläche[1]
Ainaro 16.121 237,65 km²
Hato-Udo 10.299 246,99 km²
Hatu-Builico 12.966 129,34 km²
Maubisse 23.750 191,60 km²
Karte
Übersichtskarte der Gemeinde Ainaro

Ainaro (tetum Ainaru) ist eine Gemeinde in Osttimor. Sie liegt südlich der Landeshauptstadt Dili und reicht vom zentralen Bergrücken der Insel Timor mit fast 3000 m bis zu den Schwemmebenen der Südküste an der Timorsee. Die Mambai sind in Ainaro die dominierende Ethnie. Daneben leben dort Bunak, Kemak und Tetum.

Der Name der Gemeinde leitet sich von Ainaru ab, dem Mambai-Wort für „hoher Baum“.[2]

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortschaften und Flüsse in Ainaro (Grenzen von vor 2015)

Übersicht[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wie die anderen Gemeinden Osttimors wurde auch Ainaro bis 2014 noch als „Distrikt“ bezeichnet. Ihm untergeordnet sind die „Verwaltungsämter“, die bis dato „Subdistrikte“ genannt wurden. Die Gemeinde Ainaro teilt sich in die Verwaltungsämter Ainaro, Hato-Udo, Hatu-Builico und Maubisse. Während der indonesischen Besatzungszeit wurde um 1977 der damalige Subdistrikt Turiscai abgetrennt und dem Distrikt Manufahi angeschlossen, wofür Hato-Udo von Manufahi zu Ainaro wechselte. 2003 wurde der Subdistrikt Mape-Zumalai von Ainaro abgetrennt und dem Distrikt Cova Lima zugeschlagen.[3]

Hauptstadt der Gemeinde ist das gleichnamige Ainaro. Die Sucos Ainaro und Maubisse sind als „urban“ definiert. In beiden Städten zusammen leben 13.066 Einwohner (2010).[4]

Ainaro hat seit der Gebietsreform 2015 eine Fläche von 802,59 km²[1] (davor 869,79 km²)[5] und liegt an der Südküste Osttimors, an der Timorsee. Im Norden grenzt es an die Gemeinde Aileu, im Osten an Manufahi, im Südwesten an Cova Lima, im Westen an Bobonaro und im Nordwesten an Ermera. Im Norden und im Zentrum Ainaros herrscht Bergland mit mehreren hohen Erhebungen vor, wie dem Suro-lau (1388 m), dem Mamalau (Manlau, 1400 m) und dem Cablac (2180 m). In Richtung Süden fällt das Land zum Meer hin ab und wird zu Flachlandsavannen. 45 % der Fläche der Gemeinde liegen über 1000 m, weitere 36 % über 100 m.[6] Vom Verwaltungsamt Hatu-Builico führt eine Aufstiegsroute auf den Tatamailau (2963 m), Timors höchsten Berg, dessen Gipfel jenseits der Grenze im benachbarten Ermera liegt. Das Gebiet um den Tatamailau ist wird wegen seiner Bedeutung für die Vogelwelt als Important Bird Area eingestuft. Seit 2000 sind der Gipfel des Saboria (über 2000 m) und die umliegenden Wälder ein Wildschutzgebiet.[7] Östlich der Hauptstadt Ainaro befindet sich der Nationalpark Kay Rala Xanana Gusmão, der bis in die Nachbargemeinde Manufahi reicht.[8][9]

Wichtigster Fluss ist der Belulik (Bé-lulic), der von Nord nach Süd den Großteil der Gemeinde durchfließt und dessen zahlreiche Quellflüsse im Bergland von Ainaro entspringen. Im Südosten bildet der Caraulun (Carau-úlun) mit seinen zahlreichen Flussinseln die Grenze zu Manufahi. Teilweise entspringen seine Quellflüsse im Verwaltungsamt Maubisse, im Norden Ainaros. Im Westen fließt der Mola entlang der Grenze nach Cova Lima, bevor er dorthin schwenkt.[10]

Klima[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Regenzeit fällt zwischen Oktober und Juni. Etwa zur selben Zeit steigen auch die Temperaturen an. Der kälteste Monat ist der August. In der Hauptstadt Ainaro können die Temperaturen dann auf knapp 15 °C fallen, im gebirgigen Maubisse sogar noch tiefer.[11]

Fauna[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einige auffällige Vertreter der Reptilien Timors, wie der Timor-Flugdrache, der Elbert-Smaragdskink oder der Tokeh, fehlen in Ainaro. Dafür fand man in Maubisse bisher unbekannte Arten von Glatten Nachtskinke (Eremiascincus) und Regenbogen-Skinke (Carlia) und nicht näher bestimmte Waldskinke (Sphenomorphus). Passend zum Namen wurde wohl in Pflanzenkübeln die Blumentopfschlange (Indotyphlops braminus) in die Bergwelt Maubisses aingeschleppt.[12]

Bei den Amphibien Timors fehlen in Ainaro die sonst allgemein verbreiteten Reisfrösche (Fejervarya). Auch die in den letzten Jahren in Timor eingewanderte Schwarznarbenkröte (Bufo melanostictus) hat Ainaro noch nicht erreicht. Dafür konnte der Weißbart-Ruderfrosch (Polypedates leucomystax) nachgewiesen werden.[12]

Einwohner[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mambai aus dem Verwaltungsamt Maubisse
Marktfrau im Ort Maubisse
Entwicklung der Einwohnerzahl in Ainaro

Im Verwaltungsamt Ainaro leben 63.136 (2015,[1] 2011: 62.171 Einwohner[13]) wobei die nördlichen Verwaltungsämter deutlich dichter bevölkert sind, als das südliche Flachland. Die Gesamtbevölkerungsdichte beträgt 78,67 Einwohner pro Quadratkilometer. Der Altersdurchschnitt liegt bei 16,7 Jahren (Stand: 2010).[5] Zwischen 1990 und 2004 wuchs die Zahl der Einwohner jährlich um 1,36 %. Hatte 2004 in Hato-Udo jede Frau durchschnittlich 6,03 Kinder, stieg die Anzahl nach Norden über 8,09 Kinder in Ainaro und 8,38 Kinder in Hatu-Builico, bis auf 9,35 Kinder pro Frau in Maubisse an (Landesdurchschnitt 6,99). Die Kindersterblichkeit lag 2002 in Hatu-Builico bei 186 Todesfällen pro 1000 Lebendgeburten (1996: 193), in Maubisse bei 122 (188), in Hato-Udo bei 98 (115) und in Ainaro bei 79 (141). Der Landesdurchschnitt betrug 98. Das Verwaltungsamt Ainaro kann auf einen der stärksten Rückgänge bei der Kindersterblichkeit landesweit verweisen.[14]

62,4 % (Volkszählung 2015) der Bevölkerung spricht die Nationalsprache Mambai als Muttersprache. 29,1 % Bewohner Ainaros sprechen Tetum und 7,5 % Bunak, vor allem in den Sucos Cassa, Mau-Nuno und Foho-Ai-Lico. Etwa 400 Einwohner (0,7 %) nennen Kemak als ihre Muttersprache. Sie leben vor allem in den Sucos Mau-Ulo und Leolima.[1][11] Berücksichtigt man auch die Zweitsprachen, so sprachen 2015 92,9 % Tetum, 30,6 % Bahasa Indonesia, 30,1 % Portugiesisch und 13,3 % Englisch.[1]

Im Süden von Ainaro leben die Bunak vor allem mit den Mambai zusammen. Am Dialekt der Bunak erkennt man ihre Herkunft aus dem Nordosten ihres Sprachgebiets. Durch den engen Kontakt mit den Mambai sind die meisten Bunak hier zweisprachig mit dieser malayo-polynesischen Sprache und auch ihre Muttersprache zeigt Einflüsse des Mambai.[15]

In Mau-Nuno leben in einem Dorf, das erst während der indonesischen Besatzungszeit aus drei Dörfern zusammengefasst wurde, 60 % Tetum mit 30 % Bunak und 10 % Mambai.[16][17] Im Suco Cassa bilden die Bunak mit einem Bevölkerungsanteil von 55 % die Mehrheit, neben Tetum und einer kleinen Minderheit Mambai.[18][19] Auch in Foho-Ai-Lico stellen die Bunak die Mehrheit. Nach mündlichen Überlieferungen stammen sie ursprünglich aus dem westlichen Ainaro, den sie aufgrund von Konflikten mit anderen Bunak in der portugiesischen Kolonialzeit verließen. Die sprachlichen Besonderheiten der drei Bunakgruppen in Ainaro lassen eine gemeinsame Herkunft vermuten.[18]

Diese Herkunft ist umstritten. Während Teile der Bunak angeben, sie seien erst später in die Region eingewandert, beanspruchen andere, sie seien die ursprünglichen Bewohner. Allerdings haben alle Bunaksiedlungen austronesische Ortsnamen, was auf eine ursprünglich malayo-polynesische Besiedlung hinweisen würde. So sind Ortsnamen, die mit Mau beginnen (Mau-Nuno, Mau-Ulo, Maubisse) typisch für die Siedlungsgebiete der Mambai, Kemak und Tokodede. Im Kernland der Bunak weiter westlich kommt ein solcher nicht vor. Andere Ortsnamen sind eindeutig Mambai-Herkunft, wie zum Beispiel Beikala. Bei bedeutet „Großeltern“, kala „Vorfahren“.[18]

Neben den drei Hauptgruppen der Bunak in Ainaro, gibt es noch zwei weitere, kleinere Gruppen, die erst in der indonesischen Besatzungszeit aus der Region um Zumalai (Gemeinde Cova Lima) hierher umgesiedelt wurden. Die erste Gruppe lebt in den Dörfern Civil (Sivil) und Lailima (beide im Suco Cassa). Im Suco Leolima leben in Hutseo und Hutseo 2 Bunak umgeben von Mambai-Siedlungen. Die Bewohner der vier Dörfer sprechen den Nordostdialekt, mit den für Zumalai typischen Variationen.[18]

2004 waren 98,3 % der Einwohner Katholiken, 0,9 % Anhänger der traditionellen, animistischen Religion Timors, 0,6 % Protestanten und 0,1 % Muslime.[20] 2015 zählte man 99,1 % Katholiken, 0,9 % Protestanten, 0,03 % Muslime und nur noch 19 Animisten.[1] Der Einfluss des alten Glaubens zeigt sich mehr in Bräuchen und traditionellen Festen als im eigentlichen Glaubensbekenntnis. Die Protestanten haben ihr Zentrum in Faulata und der Stadt Ainaro (Verwaltungsamt Ainaro), in Tolemau (Verwaltungsamt Hatu Builico) und in Foho-Ai-Lico (Verwaltungsamt Hato-Udo). Das Verhältnis der verschiedenen Gruppen ist nachbarschaftlich.[21]

Von den Einwohnern, die drei Jahre oder älter sind, besuchten 2015 40,3 % eine Schule. 23,2 % hatten die Schule verlassen. Nie eine Schule besucht haben 35,1 %, was etwa 6 % über den Landesdurchschnitt liegt. 5,4 % der Einwohner Ainaros haben nur die Vorschule besucht, knapp ein Drittel nur die Grundschule. Weiterführende Schulen haben knapp ein Viertel der Einwohner abgeschlossen. Ein Diplom oder abgeschlossenes Studium können nur 2,7 % vorweisen; auch hier sind die Zahlen schlechter als im Landesdurchschnitts.[1] Die Analphabetenrate betrug 2015 24,8 % (Frauen: 24,7 %; Männer: 24,9 %).[1] 2004 lag sie noch bei 63,0 %.[14]

Schulbildung[1] Schulabschluss[1]
in der Schule Schule beendet nie in einer Schule Vorschule Grundschule Prä-
Sekundär
Sekundär Diplom/ Fach-
hochschule
Universität Kein Abschluss
Frauen 39,2 % 21,5 % 38,0 % 5,0 % 26,3 % 12,4 % 11,6 % 0,5 % 1,8 % 1,5 %
Männer 41,4 % 24,9 % 32,3 % 5,8 % 30,4 % 12,5 % 11,9 % 0,6 % 2,5 % 1,2 %
gesamt 40,3 % 23,2 % 35,1 % 5,4 % 28,4 % 12,4 % 11,8 % 0,5 % 2,2 % 1,4 %

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Portugiesische Kolonialzeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Heilige Häuser und Totempfahl in Hohulo

Mit der Einführung der kolonialen Administration wurde das Gebiet von Ainaro der Militärkommandantur Alas zugeordnet, die Gebiete vom heutigen Cova Lima bis Manufahi mit einschloß. 1883 trennte man die Gebiete westlich ab und legte sie mit dem heutigen Bobonaro zusammen.[22][23]

1902 scheiterte in Ainaro ein Aufstand gegen die portugiesischen Kolonialherren.[24] Fünf Jahre später rebellierte Nai-Cau, Liurai von Soro gegen den übergeordneten Herrscher von Atsabe. Im September erreichte er die Unabhängigkeit seines Herrschaftsgebiet innerhalb des timoresischen Herrschaftssystems. Soros Territorium reichte von Atsabe im Nordwesten bis Manufahi in Osten und Süden.[25][26] Als 1911 die Rebellion von Manufahi ausbrach, stand Nai-Cau auf Seiten der Kolonialherren und Soro wurde eine der Basen der Portugiesen im Kampf gegen Manufahi. Maubisse unterstützte wiederum Dom Boaventura, den aufständischen Liurai von Manufahi. 1912 griff Boaventura den portugiesischen Militärposten in Ainaro an, wurde aber mit Unterstützung von Nai-Cau abgewehrt. Am 27. Mai kam es am Cablac zu einer großen Schlacht zwischen den Kolonialtruppen und dem Boaventura. Die timoresischen Rebellen hatten sich hier unter Ausnutzung der zerklüfteten Landschaft verschanzt, wurden aber durch die Übermacht der Portugiesen und ihrer Verbündeten geschlagen und zur Flucht gezwungen. Der Cablac wird seitdem als heiliger Berg Manufahis verklärt.[27]

Während des Zweiten Weltkriegs wurde Portugiesisch-Timor ab 1942 von den Japanern besetzt und wurde Schauplatz der Schlacht um Timor, in der australische Kommandos und ein Teil der Bevölkerung in Guerillataktik gegen die Besatzer kämpften. Die nicht-christliche Bevölkerung von Maubisse stellte sich auf die Gegenseite und nutzte die japanische Besetzung zum Angriff auf die Portugiesen und christianisierten, pro-portugiesischen Timoresen von Ainaro und Same. Zum Ziel der Rebellion von Maubisse gehörte auch Dom Aleixo Corte-Real, der Neffe und Nachfolger von Nai-Cau als Liurai von Soro. Da Corte-Real nicht von Portugal abschwören wollte, wurden er und seine Familie 1943 von den Japanern erschossen. Noch in der portugiesischen Kolonialzeit wurde er zum Volkshelden hochstilisiert. Ein Denkmal erinnert an ihn in der Gemeindehauptstadt Ainaro.[28]

Nach dem Krieg war das Gebiet von Ainaro Teil des Kreises (portugiesisch Conselho) von Suro, bis 1967 der Kreis Ainaro als eigene Verwaltungseinheit geschaffen und von Manufahi im Osten abgetrennt wurde.[26]

Indonesische Besatzungszeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der damalige Distrikt Ainaro vor der Gebietsreform 2003 und der Gebietsreform 2015 Der damalige Distrikt Ainaro vor der Gebietsreform 2003 und der Gebietsreform 2015
Der damalige Distrikt Ainaro vor der Gebietsreform 2003 und der Gebietsreform 2015
Regierungspräsident (Bupati)  Flag of Indonesia.svg[29]
Moisés da Silva Barros (APODETI) Mai 1976–1984
Oberstleutnant H. Hutagalung (Militär) 1984–1994
José A. B. dos Reis Araújo (APODETI) 1994–1999
Norberto de Araújo (APODETI) 1999
Evaristo D. Sarmento (UDT) 1999
Administrador Flag of East Timor.svg
João de Corte Real Araújo um 2008
Manuel Pereira um 2011
Manuel Ramos Pinto aktuell (mind. seit 2014)

Nach der Unabhängigkeitserklärung Osttimors 1975 begann Indonesien mit einer großangelegten Invasion in das Nachbarland. Bis Oktober 1976 waren auch die Orte Ainaro, Maubisse, Hato-Udo und Zumalai, sowie die wichtigsten Überlandstraßen unter indonesischer Kontrolle. Im Bergland blieb die Bevölkerung zunächst noch von den Invasoren verschont, während aus den großen Ortschaften die Bevölkerung in bases de apoio flohen, wie Catrailete, nah dem Tatamailau in Ermera, in Mape-Zumalai oder den Nachbarregionen. Im Ort Ainaro wurde eine große indonesische Militärbasis errichtet, von wo aus man gegen die in den Bergen Ainaros operierende FALINTIL vorging. Ab September 1977 begann die indonesische Armee mit der flächenmäßigen Besetzung der Region, was im Februar 1978 abgeschlossen war. Die Widerstandsbasen wurden zerstört, die Bewohner auseinandergetrieben oder gefangengenommen.[30]

Trotzdem kämpfte die FALINTIL unter Xanana Gusmão, dem späteren Präsidenten des unabhängigen Osttimors, in den Bergen Ainaros weiter gegen die Besatzer. Am 20. August 1982 griffen FALINTIL-Kämpfer die Koramil in Dare, Koramil und Polizei in Hatu-Builico und die Hansip (Zivilverteidigung) in Aituto an. Dies war Teil des Cabalaki-Aufstands bei dem mehrere indonesische Stützpunkte in der Region gleichzeitig attackiert wurden. Die Indonesier schickten sofort weitere Truppen in die Region. In Dare wurden Häuser niedergebrannt, Schulen geschlossen und Frauen und Kinder dazu gezwungen Wache in Militärposten zu halten. Außerdem kam es zu Zwangsumsiedlungen, Brandschatzung, Plünderungen und Vergewaltigungen. Militärposten wurden in jeder Aldeia der Region errichtet, dazu kamen acht Gemeindeposten um Dare herum. FALINTIL-Kämpfer und ein Großteil der Bevölkerung flohen aus dem Gebiet.[31][32][33]

Bei Zwangsumsiedlungen wurden die Einwohner Maubisses zeitweise nach Aileu deportiert, was zu Konflikten mit der dort ansässigen und traditionell mit ihnen verfeindete Bevölkerung führte. Zur besseren Kontrolle des besetzten Gebiets wurden in Ainaro, wie in anderen Teilen Osttimors, pro-indonesische Milizen (Wanra) zur Unterstützung des Militärs aufgestellt, wie zum Beispiel die Mahidi, die in Cassa ihre Basis hatte. Diese Milizionäre und die in Ainaro stationierten, indonesischen Soldaten verübten während der Unruhen von 1999 im Umfeld des Unabhängigkeitsreferendums am 30. August eine Vielzahl von Straftaten und zerstörten schließlich mehr als 95 % der Gebäude in der Stadt Ainaro.[34] Nicht besser ging es der Bevölkerung in den damaligen Subdistrikten Hato-Udo und Hatu-Builico. Nur in Maubisse waren die Zerstörungen nicht ganz so umfassend. Viele Einwohner wurden vertrieben und flohen in westtimoresische Flüchtlingscamps oder in die Wildnis. So 1.200 Bewohner von Mau-Nuno, die am 11. August aus Angst um ihr Leben in die Wälder flohen. Andere bildeten kleine Gruppen um sich gegen die Milizen zu verteidigen. Erst die internationale Eingreiftruppe INTERFET sorgte wieder für Ruhe und Ordnung, bis Osttimor 2002 wieder in die Unabhängigkeit entlassen wurde.[30]

Ainaro im unabhängigen Osttimor[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Maubisse kam es am 11. Juni 2006 zu Ausschreitungen. Der Ort galt als eine Hochburg der rebellischen Soldaten unter Alfredo Alves Reinado, die Ende April die schlimmsten Unruhen in Osttimor seit der Unabhängigkeit auslösten.[35] Auch am 22. November kam es in Maubisse zu Straßenkämpfen.[36][37][38]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stärkste Partei in den einzelnen Gemeinden bei den Parlamentswahlen 2018

Der Administrator von Ainaro wird von der Landesregierung in Dili ernannt. 2008 war dies João de Corte Real Araújo,[39] 2011 Manuel Pereira.[40] Derzeitiger Administrator ist Manuel Ramos Pinto (Januar 2016).[41][42]

Bei den Wahlen zur verfassunggebenden Versammlung, aus der später das Nationalparlament hervorging, gewann die FRETILIN in Ainaro mit 27,56 %[43] die meisten Stimmen, sodass sie das damalige Direktmandat erhielt. Bei den Parlamentswahlen 2007 gelang es der Coligação ASDT/PSD, mit 29,13 % der Stimmen die stärkste Kraft in Ainaro zu werden.[44] Bei den Parlamentswahlen 2012 konnte der CNRT mit 37,2 % die meisten Stimmen auf sich vereinen, ebenso 2017 mit 30,3 %.[45] Bei den vorgezogenen Neuwahlen 2018 erhielt die Aliança para Mudança e Progresso (AMP), der der CNRT nun angehörte, 57,2 % der Stimmen.[46]

Bei der ersten Runde der Präsidentschaftswahlen 2007 konnte Francisco Xavier do Amaral von der Associação Social-Democrata de Timor (ASDT) in Ainaro die meisten Stimmen auf sich vereinen, schied aber als landesweit Drittplatzierter aus. In der zweiten Runde siegte in Ainaro mit 76,2 % der parteilose José Ramos-Horta. Alle Oppositionsparteien hatten sich gegen den FRETILIN-Kandidaten hinter Ramos-Horta vereinigt. 2012 gewann Fernando de Araújo in Ainaro mit 39 % der Stimmen, musste sich aber erneut als landesweit Viertplatzierter geschlagen geben. Die zweite Runde ging in Ainaro an den Wahlsieger Taur Matan Ruak mit 67,2 %. Bei den Präsidentschaftswahlen 2017 holte António da Conceição von der PD in Liquiçá die meisten Stimmen, wurde landesweit aber nur zweiter.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anteil Haushalte mit …
Ackerbau
Feldfrüchte Anteil 2010[47] Produktion 2008[48]
Mais 74 % 1.221 t
Reis 11 % 2.934 t
Maniok 58 % 2.604 t
Kokosnüsse 27 % keine Angaben
Gemüse 53 % 1.732 t (mit Obst)
Kaffee 58 % keine Angaben
Viehzucht
Nutzvieh Anteil 2010[47] Anzahl der Tiere 2010[47]
Hühner 72 % 32.142
Schweine 73 % 16.466
Rinder 17 % 6.435
Wasserbüffel 16 % 4.958
Pferde 38 % 6.382
Ziegen 24 % 6.317
Schafe 3 % 1.095
Ausstattung
Ausstattung Anteil 2010[47] Anzahl der Haushalte[47]
Radio 40 % 3.847
Fernsehen 11 % 1.070
Telefon (Mobil/Festnetz) 45 % 4.350
Kühlschrank 2 % 199
Fahrrad 5 % 437
Motorrad 14 % 658
Auto 2 % 196
Boot 1 % 84
Timor-Ponys in Maubisse
Feuerholzsammeln im Schatten des Tatamailau

Laut der Volkszählung von 2010 arbeiten 48 % aller Einwohner, die zehn Jahre oder älter sind (Landesdurchschnitt: 42 %). 5 % sind arbeitslos (5 %).[47] 80,0 % der Haushalte betreiben Ackerbau, 86,8 % Viehzucht (Stand: 2010).[5] Das Bergland ist wasserreich und gehört zu den fruchtbarsten Regionen des Landes. Wichtigstes Grundnahrungsmittel ist Mais, der von drei Viertel der Haushalte angebaut wird. Mehr als die Hälfte baut Maniok an. Weitere landwirtschaftliche Produkte sind Gemüse, Obst, Bohnen, Vanille und Oliven. Im Südteil Ainaros wird auch Reis angebaut. Für den Weiterverkauf wird im Hochland Kaffee angebaut. Fast jeder dritte Haushalt verfügt über Kokosnusspalmen.[47][48]

Als Tiere werden hauptsächlich Hühner und Schweine gehalten (jeder dritte Haushalt). Mehr als einem Drittel der Haushalte dienen Pferde im Hochland als Transportmittel. Daneben gibt es noch Büffel, Rinder, Ziegen und Schafe.[47] An der Südküste wird Fischerei betrieben. Die frühere kommerzielle Holzwirtschaft ist seit dem Ende der indonesischen Besatzung verboten.

Die spektakuläre Bergwelt hat touristisches Potential. Bisher hält sich dieser aber aufgrund der der schlechten Infrastruktur in Grenzen. Touristische Unterkünfte gibt es in Maubisse, Hatu-Builico und Manutaci.

97 % der Haushalte Ainaros leben in ihrem eigenen Haus. Nur etwa ein Sechstel aller Wohnhäuser besteht aus Ziegeln oder Beton. Der Großteil der Gebäude wird noch immer aus Naturmaterialien, wie Bambus oder Palmwedeln, hergestellt. Die Hälfte der Dächer besteht aus Zink- und Eisenblechen, die Hilfsorganisationen nach der Krise in Osttimor 1999 zum schnellen Wiederaufbau verteilt hatten. Allerdings sind über 40 % der Wohnhäuser noch mit Palmwedeln oder Stroh gedeckt. Bei fast vier Fünftel der Wohnhäuser besteht der Boden aus gestampftem Lehm, nur bei einem Sechstel aus Beton oder Fliesen. Insgesamt sind die Naturmaterialien in Ainaro weit stärker verbreitet als im Landesvergleich.[47] Etwa 50 % der Haushalte haben Zugang zu sauberen Trinkwasserquellen (weniger als im Landesdurchschnitt),[5] wobei nur 15 % das Wasser am oder im Haus haben. Die Bewohner der anderen Haushalte müssen das Trinkwasser aus öffentlichen Leitungen, Brunnen, Quellen oder Gewässern holen. Fast alle Haushalte benutzen Holz zum Kochen. Im Landesdurchschnitt sind weniger. Mehr als zwei Drittel verwenden Petroleum um Licht zu erzeugen, nur ein Sechstel Strom. Im Landesdurchschnitt benutzt die Hälfte Petroleum und über ein Drittel Elektrizität.[47]

Öffentlicher Transport im Norden Ainaros

Drei Überlandstraßen verbinden die Hauptorte Ainaros miteinander und mit den Zentren außerhalb der Gemeinde. Die A02 kommt aus Dili im Norden, passiert Maubisse und Ainaro und schwenkt bei Cassa nach Westen in die Gemeinde Cova Lima. Die A05 spaltet sich bei Lientuto von der A02 ab und geht Richtung Südosten nach Same (Gemeinde Manufahi). Die A13 führt von Cassa aus als Teil der südlichen Küstenstraße nach Osten Richtung Dai-Sua und Betano (Gemeinde Manufahi). Ein weiterer Hauptverkehrsweg verbindet Hatu-Builico mit der A02 im Osten und ein anderer Maubisse mit Turiscai in Manufahi. Es gibt noch weitere kleinere Straßen und Pisten, doch sind sie in sehr unterschiedlichen Zustand. In der Regenzeit sind Straßensperrungen wegen Überflutungen, Abbrüchen und Erdrutschen normal. Die unbefestigten Wege sind dann oft gar nicht mehr befahrbar, weswegen Timor-Ponys noch immer eine große Bedeutung als Transportmittel haben. Den öffentlichen Personenverkehr zwischen den Orten übernehmen Lastwagen und Kleinbusse (Mikroléts). Flugfelder gibt es in Ainaro nicht, bei Bedarf wird der Lufttransport von Hubschraubern durchgeführt. Ankerplätze an der Küste fehlen, so auch in Bonuc, dem einzigen Küstenort.[10][49][50]

In der Gemeinde Ainaro gibt es zwei kommunale Radiosender. Vom Ort Ainaro aus sendet Lian Tatamailau (FM 98,1 MHz) und aus Maubisse Radio Maubisse Mauloko (FM 89,7 MHz).[51] Der FRETILIN-Sender Radio Maubere ist auf FM 97,9 MHz zu empfangen. 40 % der Haushalte besitzen ein Radio, 11 % einen Fernseher.[47]

Anteil Haushalte mit …[47]
… Hauswänden aus …
Ziegel/ Beton Holz Bambus Lehm Eisen-/ Zinkblech Palmwedel Natursteine Sonstiges
15 % 5 % 43 % 5 % 3 % 26 % 1 % 2 %
… Dächern aus … … Böden aus …
Palmwedel/ Stroh/ Bambus Eisen-/ Zinkblech Dachziegel Sonstiges Beton Fliesen Boden/ Lehm Bambus/ Holz Sonstiges
44 % 54 % 1 % 1 % 11 % 4 % 78 % 4 % 3 %
Trinkwasserversorgung durch …
Leitung oder Pumpe im Haus Leitung oder Pumpe außerhalb Öffentliche Leitung, Brunnen, Bohrloch geschützte Quelle nicht geschützte Quelle Oberflächengewässer Sonstiges
3 % 12 % 18 % 16 % 32 % 16 % 3 %
Energiequelle zum Kochen Lichtquelle
Elektrizität Petroleum Holz Sonstiges Elektrizität Petroleum Holz Lichtnuss/
Candle berry
Sonstiges
1 % 4 % 95 % 1 % 15 % 76 % 3 % 3 % 3 %

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Ainaro (Gemeinde) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Belege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d e f g h i j k l m n o Direcção-Geral de Estatística: Ergebnisse der Volkszählung von 2015, abgerufen am 23. November 2016.
  2. Geoffrey Hull: The placenames of East Timor, in: Placenames Australia (ANPS): Newsletter of the Australian National Placenames Survey, Juni 2006, S. 6 & 7, abgerufen am 28. September 2014.
  3. Plano Estratégico de Ainaro, S. 19.
  4. Highlights of the 2010 Census Main Results in Timor-Leste English (Memento vom 12. August 2011 im Internet Archive) (PDF; 4,5 MB)
  5. a b c d Direcção Nacional de Estatística: 2010 Census Wall Chart (English) (Memento vom 12. August 2011 im Internet Archive) (PDF; 2,7 MB)
  6. Plano Estratégico de Ainaro, S. 70.
  7. UNTAET Regulation No. 2000/19 - On protected places (Memento vom 18. Oktober 2000 im Internet Archive) (PDF-Datei; 39 kB)
  8. UNTAET Regulation No. 2000/19 - On protected places (Memento vom 18. Oktober 2000 im Internet Archive) (PDF-Datei; 39 kB)
  9. Government of Timor-Leste: Timor-Leste builds National Park Kay Rala Xanana Gusmão, 26. Oktober 2015, abgerufen am 11. November 2015.
  10. a b Timor-Leste GIS-Portal (Memento vom 30. Juni 2007 im Internet Archive)
  11. a b Plano Estratégico de Ainaro, S. 25.
  12. a b Mark O’Shea u. a.: Herpetological Diversity of Timor-Leste Updates and a Review of species distributions. In: Asian Herpetological Research. 2015, 6(2): S. 73–131., abgerufen am 17. Juli 2015.
  13. Direcção Nacional de Estatística: Timor-Leste in figures 2011. Archiviert vom Original am 19. Februar 2014; abgerufen am 5. Mai 2013 (PDF; 3,8 MB).
  14. a b Census of Population and Housing Atlas 2004 (Memento vom 4. Februar 2011 im Internet Archive) (PDF; 14 MB)
  15. Antoinette Schapper: Finding Bunaq. S. 177–178.
  16. Antoinette Schapper: Finding Bunaq. S. 178–179.
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  30. a b „Chapter 7.3 Forced Displacement and Famine“ (Memento des Originals vom 28. November 2015 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.cavr-timorleste.org (PDF; 1,3 MB) aus dem „Chega!“-Report der CAVR (englisch)
  31. „Chapter 7.4 Arbitrary detention, torture and ill-treatment“ (Memento des Originals vom 4. Februar 2016 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.cavr-timorleste.org (PDF; 2 MB) aus dem „Chega!“-Report der CAVR (englisch)
  32. 6.4 Mauchiga case study: a quantitative analysis of violations experienced during counter-Resistance operations (Memento des Originals vom 4. Februar 2016 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.cavr-timorleste.org (PDF; 456 kB) aus dem Abschlussbericht der Empfangs-, Wahrheits- und Versöhnungskommission von Osttimor (englisch)
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  51. ARKTL – Asosiasaun Radio Komunidade Timor-Leste (englisch)

Koordinaten: 8° 59′ S, 125° 30′ O