Nationalparlament Osttimors

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Nationalparlament von Osttimor in Dili

Das Nationalparlament Osttimors (tetum Parlamentu Nasionál, portugiesisch Parlamento Nacional de Timor-Leste) ist das gesetzgebende Organ in der Verfassung von Osttimor. Es wurde 2001 eingerichtet, als das Land noch unter der Aufsicht der Vereinten Nationen stand.

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Logo des Parlaments

Die Partei, die am ehesten eine regierungsfähige Mehrheit aufweisen kann, wird vom Staatspräsident beauftragt die Regierung zu bilden. Die Abgeordneten des Parlaments wählen den Premierminister. Die Sitzungen finden im Parlamentsgebäude in der Landeshauptstadt Dili statt. In Bezug auf die Gesetzgebung hat der Staatspräsident, als direkt gewähltes Staatsoberhaupt, in manchen Bereichen ein Vetorecht, hat aber sonst eher eine zeremonielle Bedeutung. Aufgrund der Entscheidung, die nächsten Wahlen erst Anfang 2007 abzuhalten, hatte das Parlament in der ersten Legislaturperiode 88 Mitglieder, davon 13 direkt gewählte Distriktsabgeordnete. Für spätere Legislaturperioden wurde eine Abgeordnetenzahl zwischen 52 und 65 festgelegt, die alle fünf Jahre gewählt werden.

Die Wahl erfolgt mit geschlossen Listen. Seit 2007 dürfen nur registrierte Parteien und Wahlbündnisse Kandidatenlisten aufstellen, jedoch müssen Personen auf der Liste nicht der Partei angehören, wodurch auch unabhängige Kandidaten ins Parlament einziehen konnten. Mindestens ein Viertel aller Personen auf jeder Liste müssen Frauen sein. Insgesamt müssen 90 Personen auf einer Parteiliste stehen, die 25 letzten Kandidaten sind Ersatzleute für eventuell ausscheidende Abgeordnete. Ebenfalls neu iwar eine Dreiprozenthürde, so dass Parteien mit einem geringeren Anteil bei den Stimmen nicht ins Parlament einziehen können.[1][2] 2017 wurde die Hürde auf 4 % erhöht.[3]

Wird ein gewählter Abgeordneter in das Kabinett Osttimors berufen, wird sein Mandat von Gesetz wegen für die Dauer seiner Amtszeit suspendiert. Ein Nachrücker aus der Wahlliste seiner Partei ersetzt ihn. Scheidet das Regierungsmitglied aber innerhalb der Legislaturperiode aus dem Kabinett wieder aus, kann es in das Parlament zurückkehren und der Nachrücker verliert seinen Sitz.

Die Sitze werden nach dem D’Hondt-Verfahren den Listen zugeteilt, wobei der letzte Sitz, im Fall mehrerer gleicher Höchstzahlen, der Partei mit den wenigsten Stimmen zugesprochen wird.[1][2]

Gebäude[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gebäude des Parlaments mit den Nationalflaggen der CPLP-Mitglieder

Das einstöckige, heptagonale Gebäude des Nationalparlaments wurde in den 1990ern während der indonesischen Besatzung gebaut. Es befindet sich auf der Rückseite des Regierungspalastes an der Rua da Cidade de Lisboa. Früher befand sich hier ein Garten, in dem während der portugiesischen Kolonialzeit der Nationalfeiertag Portugals am 10. Juni mit einem Fest gefeiert wurde. Nach dem Einmarsch Indonesiens wurde aus dem Garten zunächst ein Volley- und Basketballplatz. Das heutige Gebäude diente zunächst als Konferenzraum des indonesischen Gouverneurs mit den Verantwortlichen der Autonomieverwaltung, den Ratsadministratoren und den Vertretern der Zentralregierung in Jakarta. Die Bögen der Fassade erinnerten die zumeist katholischen Einwohnern Dilis an die Architektur einer Moschee, weswegen das Gebäude bei der Bevölkerung nicht gut ankam. 2001 finanzierte die australische Regierung die Sanierung und Umbau zum Sitz der verfassunggebenden Versammlung, des späteren Parlaments Osttimors.[4]

Das Dach des Sitzungssaals ist erhöht und bildet ein unregelmäßiges Heptagon. An den Wänden des Sitzungssaals hängen Tais, die in ihrem Stil und Motiven jeweils die einzelnen Gemeinden Osttimors repräsentieren. Weitere traditionelle Gegenstände, wie Trommeln oder Suriks verzieren die Räumlichkeiten.[4]

Das Gebäude ist der Öffentlichkeit zugänglich und auch die Sitzungen des Parlaments können von jedem beobachtet werden.

Am 22. August 2016 brannte die Kantine des Parlaments aus. Die Feuerwehr konnte den Brand nach einer halben Stunde löschen. Personen wurden nicht verletzt, aber diverse technische Geräte wurden zerstört.[5]

Vorgänger unter UN-Verwaltung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im September 1999 landeten internationale Truppen der INTERFET unter australischer Führung im bis dahin von Indonesien besetzten Osttimor und übernahmen die Kontrolle. Mit der Resolution des Weltsicherheitsrates 1272 wurde die UN-Übergangsverwaltung (UNTAET)[6] am 25. Oktober bemächtigt, ab den 14. Februar 2000 den Wiederaufbau des Landes zu organisieren und die Militärmission INTERFET abzulösen.[7] Am 17. November 1999 übernahm Sérgio Vieira de Mello als neuer UN-Sondergesandter in Dili seine Aufgabe als Übergangsverwalter Osttimors.

Im Dezember 1999 wurde der 15-köpfige National Consultative Council (NCC) geschaffen, der die Bevölkerung Osttimors in der Verwaltung vertreten sollte. Am 21. Juni 2000 vereinbarten UNTAET und der Conselho Nacional de Resistência Timorense (CNRT) die Neuordnung des NCC. Der National Council (NC) hatte nun 33 Mitglieder, die alle Osttimoresen waren. Die Mitglieder des NCC und des NC wurden von Administrator Mello ernannt.[8]

Am 12. Juli 2000 stellte der NCC ein Übergangskabinett auf.[9] Auch wenn die Auswahl der osttimoresischen Mitglieder de jure Mello zustand, überließ er diese Xanana Gusmão, dem CNRT-Präsident.[8] Gusmão fungierte als Sprecher von NCC und NC.

2001 bis 2007[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sitzverteilung im Nationalparlament Osttimors 2001

Am 30. August 2001 fand noch unter Aufsicht der UNTAET die Wahl zur Konstituierenden Versammlung Osttimors statt. 16 Parteien traten dabei an. Diese Versammlung wurde mit Wiederherstellung der Unabhängigkeit am 20. Mai 2002 zum Nationalparlament umgewandelt. Eindeutiger Gewinner der Wahl war die FRETILIN, die 55 Sitze besetzte, aber in verschiedene Gruppen zersplittert war. Mit Marí Alkatiri stellte die FRETILIN den Premierminister, ebenso den Parlamentspräsident Francisco Lu-Olo Guterres und seinen Stellvertreter Jacob Fernandes. Von den 13 Distriktabgeordneten, gehörten zwölf der FRETILIN an, nur in Oecussi-Ambeno gewann der unabhängige Kandidat António da Costa Lelan. 22 der 88 Abgeordneten waren weiblich.

2006 wurde Alkatiri aufgrund der Unruhen in Osttimor von Staatspräsident Xanana Gusmão zum Rücktritt gezwungen. Sein Nachfolger wurde der bisherige parteilose Außenminister José Ramos-Horta. Nachdem dieser 2007 zum neuen Staatspräsidenten gewählt worden war, übernahm Estanislau da Silva von der FRETILIN das Amt bis zu den kommenden Wahlen.

2007 bis 2012[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sitzverteilung und Bündnisse im Nationalparlament Osttimors
(Stand: Mai 2008)

Am 30. Juni 2007 wurde das zweite Parlament Osttimors gewählt. Die FRETILIN musste zwar starke Verluste hinnehmen, wurde aber mit 21 Sitzen wieder die größte Fraktion in dem nun 65-Sitze-starken Parlament. Zweitstärkste Partei wurde mit 18 Sitzen der neu gegründete CNRT, der mit PD und ASDT/PSD die Regierungskoalition, die Aliança da Maioria Parlamentar AMP (Allianz der Parlamentarischen Mehrheit) bildete, die insgesamt 37 Sitze innehatte. Weitere drei Parteien/Wahlbündnisse schafften den Sprung über die neue Drei-Prozent-Hürde und damit den Einzug ins Parlament. 18 Abgeordnete sind Frauen. Zum Parlamentspräsident wurde Fernando de Araújo (PD) gewählt. Vizepräsidenten waren Vicente da Silva Guterres (CNRT) und Maria da Paixão da Costa (PSD). Sekretärin des Parlamentspräsidiums war die Abgeordnete Maria Terezinha Viegas (CNRT), ihre Stellvertreterinnen waren Maria da Costa Exposto (PSD) und Teresa Maria de Carvalho (PD).[10]

Anfang Mai unterzeichnete die ASDT eine Bündniserklärung mit der FRETILIN. Allerdings verließ sie nicht die Regierungskoalition, sondern plant mit der FRETILIN bei den nächsten Wahlen zusammenzuarbeiten. Beide Parteien forderten daher für das Frühjahr 2009 Neuwahlen. Auslöser der Spannungen in der Regierungskoalition war die Weigerung Premierminister Xanana Gusmãos zwei der Korruption beschuldigte ASDT-Angehörige des Kabinetts zu entlassen, wie es ihre Partei gefordert hatte. Die PSD, enger Partner der ASDT, sprach sich, trotz Unzufriedenheiten in den eigenen Reihen, für einen Verbleib aus in der Koalition mit dem CNRT, der Partei von Premierminister Gusmão. Wenige Tage später schloss sich die UNDERTIM der AMP-Koalition an.

Im März 2011 wurde erstmals die zweite offizielle Amtssprache Portugiesisch als Arbeitssprache in einer Plenarsitzung verwendet. Dies soll in Zukunft einmal im Monat der Fall sein. Davor verwendeten die Abgeordneten nur Tetum in den Sitzungen.[11]

Von der PUN trat gegen Ende der Legislaturperiode ein Abgeordneter aus und saß nun als unabhängiger Abgeordneter im Parlament.

Das Parlament verfügte über folgende Ausschüsse (Kommissionen):[12]

  • Kommission A: Kommission für konstitutionelle Angelegenheiten, Justiz, Öffentliche Verwaltung, lokale Rechtsprechung und Gesetzgebung der Regierung
  • Kommission B: Kommission für Außenangelegenheiten, Verteidigung und Nationale Sicherheit
  • Kommission C: Kommission für Wirtschaft, Finanzen und Korruptionsbekämpfung
  • Kommission D: Kommission für Landwirtschaft, Fischerei, Forstwirtschaft, Natürliche Ressourcen und Umwelt
  • Kommission E: Kommission für Beseitigung der Armut, ländliche und regionale Entwicklung und Gleichstellung der Geschlechter
  • Kommission F: Kommission für Gesundheit, Bildung und Kultur
  • Kommission G: Kommission für Infrastruktur und Soziale Einrichtungen
  • Kommission H: Kommission für Jugend, Sport, Arbeit und Ausbildung
  • Kommission I: Kommission für Interne Kontrolle, Ethik und Pflichten der Abgeordneten

2012–2017[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sitzverteilung seit der Wahl 2012

Bei den Parlamentswahlen am 7. Juli 2012 konnte der CNRT sich als größte Partei etablieren, während die FRETILIN ihren Stimmenanteil halten konnte. Die PD verlor ein Prozent. Schwere Verluste mussten die diesmal getrennt antretenden ASDT und PSD hinnehmen, die dadurch aus dem Parlament flogen. Ebenso scheiterten PUN, UNDERTIM und Aliança Democrática an der Drei-Prozent-Hürde. Dafür gelang der Frenti-Mudança, einer Abspaltung der FRETILIN, der Einzug in das Parlament. Das neue Parlament trat erstmals am 30. Juli 2012 zusammen.[13] Es wählte Vicente da Silva Guterres (CNRT) zum neuen Parlamentspräsidenten.[14] Vizepräsidenten wurden Adérito Hugo da Costa (CNRT) und Adriano do Nascimento (PD). Zu Sekretärinnen des Präsidiums (Secretaria de Mesa) wurden Ângela Corvelo (CNRT), Maria Fernanda Lay (CNRT) und Angelina Machado de Jesus (PD) gewählt.[15]

Das Parlament verfügt über folgende Ausschüsse (Kommissionen):[16]

  • Kommission A: Kommission für konstitutionelle Angelegenheiten, Justiz, Öffentliche Verwaltung, lokale Rechtsprechung und Korruptionsbekämpfung
  • Kommission B: Kommission für Außenangelegenheiten, Verteidigung und Nationale Sicherheit
  • Kommission C: Kommission für Öffentliche Finanzen
  • Kommission D: Kommission für Wirtschaft und Entwicklung
  • Kommission E: Kommission für Infrastruktur, Transport und Kommunikation
  • Kommission F: Kommission für Gesundheit, Bildung, Kultur, Veteranen und Gleichstellung der Geschlechter
  • Kommission G: Kommission für Ethik

Die Regierungskoalition bestand zunächst aus CNRT, PD und FM.[17] Mit Rücktritt von Premierminister Gusmão und Amtsantritt seines Nachfolgers Rui Maria de Araújo am 16. Februar 2015 wurde ein neues Kabinett vereidigt, dem nun auch Mitglieder der FRETILIN angehören. Auch Araújo ist FRETILIN-Mitglied.

Im März 2016 kündigte die CNRT die Koalition mit der PD auf, nachdem es im Streit um die Besetzung des militärischen Oberbefehlshabers zum Konflikt zwischen Parlament und Regierung einerseits und Staatspräsident Taur Matan Ruak andererseits kam.[18] Im Parlament wurden Forderungen laut entsprechend der neuen Machtverhältnisse auch die PD-Mitglieder im Parlamentspräsidium zu entlassen. Auch Parlamentspräsident Vicente da Silva Guterres wurde zum Rücktritt aufgefordert, als er sich der Umbesetzung entgegenstellte. Am 5. Mai kam Guterres einer Abwahl zuvor und trat als Parlamentspräsident zurück. Zu seinem Nachfolger wurde am selben Tag Adérito Hugo da Costa gewählt.[19] Die Vizepräsident Adriano do Nascimento und Angelina Machado de Jesus von der PD wurden vom Parlament abgewählt. Zu den neuen Vizepräsidenten wurden Eduardo de Jesus Barreto und Duarte Nunes (beide vom CNRT). Maria Fernanda Lay blieb Sekretärin des Präsidiums, Ângela Corvelo ihre Stellvertreterin. Neue Stellvertreterin wurde Domingas Álves da Silva (CNRT). Damit sind alle Präsidiumsmitglieder Mitglieder des CNRT.[20]

2017–2022[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sitzverteilung seit der Wahl 2017

Bei den Parlamentswahlen am 22. Juli 2017 scheiterte die FM an der neuen Vier-Prozent-Hürde. Neu in das Parlament zog die Partidu Libertasaun Popular (PLP) mit acht Sitzen und die KHUNTO mit fünf Sitzen ein. Die PD erhielt sieben Sitze und der CNRT 22 Sitze. Stärkste Kraft ist knapp die FRETILIN mit 23 Sitzen.[21]

Der CNRT erklärte in die Opposition gehen zu wollen. Es kam daher zu einem Bündnis aus FRETILIN und KHUNTO. Die PD kündigte an, die Regierungsbildung nicht blockieren zu wollen.

Die Abgeordneten des neugewählten Parlaments sollten am 21. August vereidigt werden, doch verschob man dann die erste Sitzung. Man wollte auf die Rückkehr von Xanana Gusmão warten, der sich im Ausland für Verhandlungen zu den Grenzstreitigkeiten zwischen Australien und Osttimor aufhielt.[22] Solange agierten altes Parlament und Regierung als Übergang. Die Nichtregierungsorganisation Fundasaun Mahein kritisierte, dass dies nicht der Verfassung entspräche, da innerhalb von 15 Tagen nach Bestätigung des Ergebnisses durch das Oberste Gericht, das neue Parlament hätte zusammentreten müssen.[23]

Nach Gusmãos Rückkehr trat das Parlament erstmals am 5. September 2017 zusammen.[24] Zum Parlamentspräsidenten wurde Aniceto Guterres Lopes (FRETILIN) mit 33 von 65 Stimmen gewählt. Damit fehlten ihm zwei Stimmen aus dem Bündnis von FRETILIN, KHUNTO und PD. Sein Gegenkandidat, der bisherige Parlamentspräsident Adérito Hugo da Costa (CNRT) erhielt 32 Stimmen.[25] Zu Vizepräsidenten wurden am 6. September 2017 Júlio Sarmento da Costa (PD) und António Verdial de Sousa (KHUNTO) mit 47 Ja-Stimmen, 10 Nein-Stimmen und zehn Enthaltungen gewählt. Sekretärin des Präsidiums wurde Angélica da Costa (FRETILIN) und ihre Stellvertreterinnen Lídia Norberta dos Santos Martins (FRETILIN) und Elvina Sousa Carvalho (PD).[26]

Am 15. September wurde Marí Alkatiri zum Premierminister einer Minderheitsregierung aus FRETILIN und PD vereidigt.[27]

Das Parlament verfügt wieder über sieben Ausschüsse (Kommissionen). Die Präsidien wurden am 21. September gewählt. Die FRETILIN ist bei den leitenden Ämtern deutlich unterrepräsentiert, die PD ist gar nicht vertreten.[28]

Am 12. Oktober unterzeichneten CNRT, PLP und KHUNTO eine Vereinbarung zur Bildung einer neuen Aliança da Maioria Parlamentar AMP zur Überwachung der Minderheitsregierung.[29]

Ausschüsse (Kommissionen)[30]
Kommission Präsident Vizepräsident Sekretär
Kommission A: Kommission für konstitutionelle Angelegenheiten, Justiz, Öffentliche Verwaltung, lokale Rechtsprechung und Korruptionsbekämpfung Carmelita Caetano Moniz (CNRT) Signi Chandrawati Verdial (PLP) Virgínia Ana Belo (CNRT)
Kommission B: Kommission für Außenangelegenheiten, Verteidigung und nationale Sicherheit Fidelis Leite Magalhães (PLP) Luís Roberto da Silva (KHUNTO) Lídia Norberta dos Santos Martins (FRETILIN)
Kommission C: Kommission für Öffentliche Finanzen Maria Angélica Rangel da Cruz dos Reis (FRETILIN) Maria Fernanda Lay (CNRT) Nurima Ribeiro Alkatiri (FRETILIN)
Kommission D: Kommission für Wirtschaft und Entwicklung Demétrio do Amaral de Carvalho (PLP) Jacinto Rigoberto (CNRT) Rosalina Ximenes (PLP)
Kommission E: Kommission für Infrastruktur, Transport und Kommunikation Abel Pires da Silva (PLP) Armanda Berta dos Santos (KHUNTO) Albina Marçal Freitas (CNRT)
Kommission F: Kommission für Gesundheit, Bildung, Kultur, Veteranen und Gleichstellung der Geschlechter José Agustinho da Silva (KHUNTO) Abrão José Freitas (PLP) Patrocino Fernandes dos Reis (CNRT)
Kommission G: Kommission für Ethik Veneranda Lemos (CNRT) Maria Angelina Lopes Sarmento (PLP) Leandro Lobato (CNRT)

Sitzverteilung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Partei politische Richtung Sitze 2001–2007 Sitze 2007–2012 Sitze 2012–2017 Sitze seit 2017
Frente Revolucionária do Timor-Leste Independente FRETILIN links 55 21 25 23
Congresso Nacional da Reconstrução Timorense CNRT konservativ --- 18 30 22
Partidu Libertasaun Popular PLP Mitte-rechts --- --- --- 8
Partido Democrático PD Mitte-rechts 7 8 8 7
Kmanek Haburas Unidade Nasional Timor Oan KHUNTO --- --- --- --- 5
Frenti-Mudança FM Mitte-links --- --- 2 ---
Coligação Associaçao Social-Democrata de TimorPartido Social Democrata C-ASDT-PSD Mitte-rechts 6+6 11 --- ---
Partido Unidade Nacional PUN Mitte, christdemokratisch --- 2 --- ---
Aliança Democrática Klibur Oan Timor AsuwainPartido do Povo de Timor AD-KOTA-PPT rechts konservativ 2+2 2 --- ---
União Nacional Democrática de Resistência Timorense UNDERTIM --- 2 --- ---
União Democrática Timorense UDT rechts konservativ 2 0 --- ---
Partido Nasionalista Timorense PNT nationalistisch, indonesienfreundlich 2 0 --- ---
Partido Democrata Cristão PDC christlich 2 0 --- ---
Partido Socialista de Timor PST marxistisch- leninistisch 1 0 --- ---
Partidu Republikanu PR Mitte-links --- 0 --- ---
Partido Democrática Republica de Timor PDRT --- 0 --- ---
Partido Milénio Democrático PMD --- 0 --- ---
Partai Liberal PL rechtsliberal 1 --- --- ---
Partido Democrata-Cristão de Timor UDC/PDC konservativ 1 --- --- ---
Unabhängige 1 1 --- ---
Associação Popular Democrática Timorense APODETI populistisch 0 --- --- ---
Partido Trabalhista PT demokratisch, sozialistisch 0 --- --- ---
Partai Demokratik Maubere PDM rechts 0 --- --- ---
Gesamt --- 88 65 65 65

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Nationalparlament Osttimors – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b IFES Election guide Timor-Leste, abgerufen am 7. Juli 2012
  2. a b Wahlgesetz 06/2006 (PDF; 812 kB) und Änderungen in 06/2007 (Portugiesisch; PDF; 173 kB), abgerufen am 7. Juli 2012
  3. Timor Agora: PN APROVA BAREIRA ELEISAUN PARLAMENTAR 4%, 13. Februar 2017, abgerufen am 23. März 2017.
  4. a b Webseite des Parlaments (portugiesisch), abgerufen am 22. März 2014.
  5. ANTIL: Ahi Han Kantina Parlamentu Nasionál, 22. August 2016, abgerufen am 22. August 2016.
  6. Resolution 1272 des UN-Sicherheitsrates (englisch)
  7. South China Morning Post: UN takes over East Timor command 15. Februar 2000
  8. a b Lydia M. Beuman: Political Institutions in East Timor: Semi-Presidentialism and Democratisation (2016).
  9. Offizielle Biographie auf der Webseite des Präsidenten. (Nicht mehr online verfügbar.) Ehemals im Original; abgerufen am 26. April 2014.@1@2Vorlage:Toter Link/www.presidencia.tl (Seite nicht mehr abrufbar; Suche in Webarchiven)
  10. List of High State Officials& Senior Civil Servants of Timor-Leste, August 2011
  11. Portugal News online, 26. März 2011, East Timor Parliament uses Portuguese for first time
  12. Webseite des Parlaments: Actividade Parlamentar da II Leg (Memento vom 29. Oktober 2008 im Internet Archive)
  13. Radio Timor-Leste: Sixty five new MPs inducted, 31. Juli 2012
  14. CJTL: Vicente Guterres eleitu ba Prezidente PN Periodu 2012 – 2017, 31. Juli 2012, abgerufen am 31. Juli 2012
  15. Liste der Abgeordneten des Parlaments, abgerufen am 1. März 2013
  16. Webseite des Parlaments: Deliberação do Parlamento Nacional N.° 2/2012: Constituição das Commissões Especializadas Permanentes, abgerufen am 2. Februar 2014
  17. Sydney Morning Herald: Gusmao to form East Timor coalition, 15. Juli 2012, abgerufen am 14. Februar 2016.
  18. SAPO Notícias: Maior partido timorense afasta Partido Democrático da coligação do Governo, 13. März 2016, abgerufen am 22. März 2016.
  19. Sapo: Prezidente foun hosi parlamentu Timór promete atu halo esforsu hodi aselera ho prosesu lejislativa, 5. Mai 2016, abgerufen am 5. Mai 2016.
  20. Sapo: Parlamento de Timor-Leste com nova mesa depois de quase dois meses de debate, 5. Mai 2016, abgerufen am 6. Mai 2016.
  21. La'o Hamutuk: Who will be in Timor-Leste’s next Parliament? / Se sei tuir iha Parlamentu Nasionál?, 23. Juli 2017, abgerufen am 24. Juli 2017.
  22. UCAnews: Timor-Leste postpones re-opening of parliament, 21. August 2017, abgerufen am 22. August 2017.
  23. Fundasaun Mahein: The Post-Election Situation: “Between Constitutionality and Arbitrary Rule”, 25. August 2017, abgerufen am 28. August 2017.
  24. Tatoli: Ohin, Deputadu IV Lejizlatura Plenária Dahuluk, 5. September 2017, abgerufen am 5. September 2017.
  25. Diário de Notícias: Chefe da bancada da Fretilin eleito para a presidência do Parlamento timorense, 5. September 2017, abgerufen am 5. September 2017.
  26. Tatoli: PD-KHUNTO Okupa Kargu Vise Prezidente PN, 6. September 2017, abgerufen am 7. September 2017.
  27. SAPO: VII Governo constitucional de Timor-Leste toma hoje posse incompleto, 15. September 2017, abgerufen am 15. September 2017.
  28. Diário de Notícias: Partido timorense mais votado quase ausente da liderança de comissões parlamentares, 21. September 2017, abgerufen am 22. September 2017.
  29. Tafara.tl: Partidu Tolu Asina Plataforma Aliansa Maioria Parlamentar, 12. Oktober 2017, abgerufen am 12. Oktober 2017.
  30. Nationalparlament Osttimors: Comissões Especializadas Permanentes, Competencia e Composição 2017–2022, abgerufen am 4. Oktober 2017.

Koordinaten: 8° 33′ 17″ S, 125° 34′ 43″ O