Alexander Schwolow

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Alexander Schwolow
Alexander Schwolow.jpg
Personalia
Geburtstag 2. Juni 1992
Geburtsort WiesbadenDeutschland
Größe 189 cm
Position Torwart
Junioren
Jahre Station
SV Allendorf/Berghausen
0000–2008 SV Wehen Wiesbaden
2008–2011 SC Freiburg
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
2010–2014 SC Freiburg II 57 (0)
2012–2020 SC Freiburg 177 (0)
2014–2015 → Arminia Bielefeld (Leihe) 37 (0)
2020– Hertha BSC 0 (0)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
2009–2010 Deutschland U18 3 (0)
2010–2011 Deutschland U19 2 (0)
2011–2013 Deutschland U20 7 (0)
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.
Stand: 4. August 2020

Alexander Schwolow (* 2. Juni 1992 in Wiesbaden) ist ein deutscher Fußball-Torwart, der bei Hertha BSC unter Vertrag steht.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In seiner Jugend spielte Schwolow beim SV Allendorf/Berghausen im südlichen Rhein-Lahn-Kreis und dem SV Wehen Wiesbaden. Im Sommer 2008 fiel er dem SC Freiburg bei einem Sichtungsturnier auf, woraufhin er mit seinem Vereinskollegen Tim Albutat in die Freiburger Fußballschule des SC Freiburg wechselte.[1] Mit der A-Jugend des SC Freiburg gewann er in der Saison 2010/11 den DFB-Junioren-Vereinspokal. Im Halbfinale gegen den Nachwuchs des VfL Wolfsburg[2] und im Finale gegen den Nachwuchs von Hansa Rostock parierte er jeweils den entscheidenden Elfmeter.[3]

Seit der Saison 2010/11 stand Schwolow im Regionalligakader der zweiten Mannschaft im Tor. Im Januar 2012 erhielt er einen Profivertrag bei der ersten Mannschaft.[4] Seitdem trainierte er mit der ersten Mannschaft und erhielt Spielpraxis weiterhin in der zweiten Mannschaft. In der Bundesligamannschaft war er hinter Oliver Baumann Ersatztorhüter. Im Juli 2013 verlängerte Schwolow seine Vertragslaufzeit langfristig.[5] Am 34. Spieltag der Saison 2013/14 gab er im Spiel gegen Hannover 96 sein Bundesligadebüt.

Zur Saison 2014/15 wechselte Schwolow für zwei Jahre in die 3. Liga zum Zweitligaabsteiger Arminia Bielefeld. In der zweiten Runde des DFB-Pokals 2014/15 hielt er zwei Elfmeter beim Elfmeterschießen gegen Hertha BSC. Im Viertelfinale gegen Borussia Mönchengladbach parierte er den entscheidenden Elfmeter von Ibrahima Traoré und sicherte damit der Arminia den Einzug ins Halbfinale. Am Ende der Saison wurde Schwolow mit der Arminia Drittligameister und stieg in die 2. Bundesliga auf. Dabei hatte er in 37 von 38 Spielen im Tor gestanden.

Nachdem der SC Freiburg in die 2. Bundesliga abgestiegen war, kehrte Schwolow zur Saison 2015/16 per Vertragsoption ein Jahr vor Ablauf der Leihfrist in den Breisgau zurück und war seitdem Stammtorhüter der Breisgauer.[6] Im Frühjahr 2016 holte er mit Freiburg den Zweitligameistertitel und konnte mit dem Klub in die Bundesliga zurückkehren. Im Frühjahr 2017 spielte der Torhüter das erste Mal im Europapokal, als er mit der Mannschaft gegen den NK Domžale in der Qualifikation zur Europa League scheiterte. In seiner letzten Saison, 2019/20, fiel Schwolow aufgrund eines Muskelfaserrisses für zwei Monate aus und wurde durch Mark Flekken vertreten; als Achter schloss er mit dem Sportclub eine dessen Erstligasaisons ab und belegte mit einer Zu-Null-Quote von 16,7 % Rang 15 in der Rangliste der weißen Weste. Bereits kurz zuvor hatte er seinen Vertrag beim SC vorzeitig verlängert.[7]

Zur Saison 2020/21 wechselte Schwolow innerhalb der Bundesliga zu Hertha BSC.[8]

Nationalmannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im März und April 2010 lief Schwolow in drei Partien für die deutsche U-18-Nationalmannschaft auf. Für die U-19-Nationalmannschaft absolvierte er zwei Spiele. Im September 2011 gab er sein Debüt in der U-20-Nationalmannschaft und absolvierte für diese bis zum Jahr 2013 sieben Spiele.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Privates[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schwolow wuchs in Hof Hasenberg in der Nähe von Berndroth auf.[9]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Im Breisgau erfüllen sich (fast) alle Träume (Memento vom 21. Januar 2012 im Internet Archive) , Wiesbadener Kurier vom 18. Januar 2012
  2. U19 des SC Freiburg steht im deutschen Pokalfinale, Badische Zeitung vom 21. April 2011
  3. Drei mit einem Streich, Badische Zeitung vom 23. Mai 2011
  4. Profiverträge für Ginter, Sorg, Höhn und Schwolow, Badische Zeitung vom 23. Januar 2012
  5. Schwolow verlängert langfristig, scfreiburg.com vom 13. Juli 2013
  6. Freiburg holt Schwolow zurück, kicker online vom 1. Juni 2015
  7. Alexander Schwolow verlängert Vertrag, SC Freiburg, abgerufen am 30. August 2019
  8. Hertha BSC verpflichtet Alexander Schwolow, herthabsc.de, 4. August 2020, abgerufen am 4. August 2020.
  9. Sport im Dritten mit Alexander Schwolow vom SC Freiburg. Abgerufen am 8. Juni 2019.