Rhein-Lahn-Kreis

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Rhein-Lahn-Kreises Deutschlandkarte, Position des Rhein-Lahn-Kreises hervorgehobenKoordinaten: 50° 20′ N, 7° 42′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Verwaltungssitz: Bad Ems
Fläche: 782,29 km2
Einwohner: 123.543 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 158 Einwohner je km2
Kfz-Kennzeichen: EMS, DIZ, GOH
Kreisschlüssel: 07 1 41
Kreisgliederung: 137 Gemeinden
Adresse der
Kreisverwaltung:
Insel Silberau 1
56130 Bad Ems
Webpräsenz: www.rhein-lahn-kreis.de
Landrat: Frank Puchtler (SPD)
Lage des Rhein-Lahn-Kreises in Rheinland-Pfalz
NiederlandeBelgienFrankreichLuxemburgBaden-WürttembergHessenNordrhein-WestfalenSaarlandFrankenthal (Pfalz)KaiserslauternKoblenzLandau in der PfalzLandau in der PfalzLudwigshafen am RheinMainzPirmasensSpeyerTrierWormsZweibrückenLandkreis AhrweilerLandkreis Altenkirchen (Westerwald)Landkreis Alzey-WormsLandkreis Bad DürkheimLandkreis Bad KreuznachLandkreis Bernkastel-WittlichLandkreis BirkenfeldLandkreis Cochem-ZellDonnersbergkreisEifelkreis Bitburg-PrümLandkreis GermersheimLandkreis KaiserslauternLandkreis KuselLandkreis Mainz-BingenLandkreis Mayen-KoblenzNeustadt an der WeinstraßeLandkreis NeuwiedRhein-Hunsrück-KreisRhein-Lahn-KreisRhein-Pfalz-KreisLandkreis Südliche WeinstraßeLandkreis SüdwestpfalzLandkreis Trier-SaarburgLandkreis VulkaneifelWesterwaldkreisKarte
Über dieses Bild

Der Rhein-Lahn-Kreis ist eine Gebietskörperschaft im nördlichen Rheinland-Pfalz und liegt zwischen Koblenz und der Landeshauptstadt Mainz. Sitz der Kreisverwaltung ist Bad Ems, die bevölkerungsreichste Stadt ist Lahnstein. Der Landkreis entstand im Jahr 1969 im Rahmen der rheinland-pfälzischen Gebiets- und Verwaltungsreform aus den gleichzeitig aufgelösten Landkreisen Loreleykreis (mit Sitz in Sankt Goarshausen) und Unterlahnkreis (mit Sitz in Diez).

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Fläche des Rhein-Lahn-Kreises beträgt 782,34 Quadratkilometer.[2]

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Landkreis umfasst einerseits die Landschaft rechts des Mittelrheins zwischen den Städten Kaub und Lahnstein (etwa Strom-km 544–587) und andererseits die Ausläufer des südlichen Westerwalds, des nordwestlichen Taunus und des westlichen Hintertaunus, wo er mit etwa 530 m ü. NN seine größte Höhe (beim Römerkastell Holzhausen an der Haide am Grauen Kopf) erreicht. Größter Fluss ist neben dem Rhein die Lahn, die von Limburg an der Lahn kommend im Nordosten das Kreisgebiet betritt, dann in Richtung Westen den Kreis durchfließt und bei Lahnstein in den Rhein mündet. Für die deutsche Territorialgeschichte bedeutende Siedlungen im Kreisgebiet sind die Städte Nassau und Katzenelnbogen.

Nachbarkreise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Rhein-Lahn-Kreis grenzt im Uhrzeigersinn im Nordosten beginnend an die Landkreise Limburg-Weilburg und Rheingau-Taunus-Kreis (beide in Hessen) sowie an die Landkreise Mainz-Bingen, Rhein-Hunsrück-Kreis und Mayen-Koblenz, an die kreisfreie Stadt Koblenz und an den Westerwaldkreis.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gebiet des heutigen Rhein-Lahn-Kreises gehörte im Mittelalter zu großen Teilen zum Herrschaftsbereich der Abtei Prüm und war vor 1800 in viele Herrschaftsgebiete zersplittert.

Die meisten Gebiete wurden 1806 Bestandteil des Herzogtums Nassau. Ausgenommen war zunächst das französisch verwaltete Pays réservé, das im Wesentlichen identisch war mit dem Gebiet der Niedergrafschaft Katzenelnbogen. Dieses Gebiet wurde erst nach dem Wiener Kongress nassauisch.

Nassau wurde 1866 von Preußen annektiert und als Regierungsbezirk Wiesbaden Teil der preußischen Provinz Hessen-Nassau. Preußen schuf im Rhein-Lahn-Gebiet mit Wirkung ab 1. April 1886 den Kreis Sankt Goarshausen und den Unterlahnkreis mit Sitz in Diez.

Nach dem Zweiten Weltkrieg lagen beide Kreise in der Französischen Besatzungszone und wurden so von den Hessen-Nassauischen Verwaltungsstrukturen getrennt. Sie wurden als Teil des neu gebildeten Regierungsbezirks Montabaur dem Land Rheinland-Pfalz zugeschlagen. 1968 wurden sie dem Regierungsbezirk Koblenz zugeordnet. Der Landkreis Sankt Goarshausen wurde 1962 in Loreleykreis umbenannt und bei der Kreisreform, die am 7. Juni 1969 in Kraft trat, zusammen mit dem Unterlahnkreis zum neuen Rhein-Lahn-Kreis vereinigt; Kreisstadt wurde Bad Ems; erster Landrat war Rudolf Rumetsch. Am 16. März 1974 wurde dem Landkreis die Gemeinde Arzbach aus dem ehemaligen Unterwesterwaldkreis angegliedert, die jedoch bereits zwei Jahre zuvor der Verbandsgemeinde Bad Ems zugeordnet worden war.[3]

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Per 31. Dezember 2015 zählte der Rhein-Lahn-Kreis 123.543 Einwohner.[1] Die Bevölkerungsdichte bezifferte sich am Stichtag auf 158 Einwohner pro Quadratkilometer. Ende 2013 gab es im Landkreis mehr Frauen (50,8 Prozent) als Männer (49,2 Prozent).[2] Der Altersquotient übertrifft mit 37,2 Prozent den Jugendquotienten (29,7 Prozent).

Der Ausländeranteil (gemeldete Einwohner ohne deutsche Staatsangehörigkeit) belief sich am 31. Dezember 2013 auf 5,3 Prozent (6.479 Personen).[2] Zu den am stärksten vertretenen Nationalitäten zählen vornehmlich Einwohner aus der Türkei, Polen, Italien, Rumänien, Serbien, Russland, dem Kosovo, Kroatien, Bulgarien und Österreich.

Im März 2015 verzeichnete der Landkreis eine Arbeitslosenquote von 4,6 Prozent (2.998 Personen).[4]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kreistagswahl im Rhein-Lahn-Kreis 2014[5]
 %
40
30
20
10
0
38,6
33,7
6,3
2,6
3,4
4,9
10,3
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2009z
 %p
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
+0,9
+1,2
-0,3
-4,9
+0,2
+4,9
-2,4
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen
Anmerkungen:
z gewichtetes Ergebnis aufgrund personalisierter Verhältniswahl
Sitzverteilung im Kreistag
1
3
17
4
1
14
2
17 14 
Insgesamt 42 Sitze

Kreistag[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kreistagswahl am 25. Mai 2014 führte zu folgendem Ergebnis:[5]

Parteien und Wählergemeinschaften  %
2014
Sitze
2014
 %
2009
Sitze
2009
 %
2004
Sitze
2004
 %
1999
Sitze
1999
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 38,6 17 37,7 17 35,4 16 42,9 20
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 33,7 14 32,5 15 41,5 19 39,5 18
Grüne Bündnis 90/Die Grünen 6,6 3 6,3 3 5,8 3 3,8 2
FDP Freie Demokratische Partei 2,6 1 7,5 3 5,1 2 3,5 1
Linke Die Linke 3,4 1 3,2 2
AfD Alternative für Deutschland 4,9 2
FWG Freie Wählergruppe Rhein-Lahn 10,3 4 12,7 6 12,2 6 10,3 5
Gesamt 100,0 42 100,0 46 100,0 46 100,0 46
Wahlbeteiligung in Prozent 58,4 56,6 59,0 64,3

Landrat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachdem der bisherige Landrat Günter Kern (SPD) zum 1. Februar 2014 als Staatssekretär in das Ministerium des Innern, für Sport und Infrastruktur Rheinland-Pfalz wechselte, war die Position des Landrates vakant. Die Amtsgeschäfte führte bis 2014 die Erste Beigeordnete Gisela Bertram.[6] Im Rahmen der Kommunalwahlen am 25. Mai 2014 wurde Frank Puchtler (SPD) mit 55,5 Prozent zum neuen Landrat gewählt.[7]

Wappen und Flagge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Rhein-Lahn-Kreis führt ein Wappen sowie eine Hiss- und Bannerflagge.

Wappen von Rhein-Lahn-Kreis
Blasonierung: „Von Blau und Rot schräggeteilt, belegt mit einem goldenen Löwen.“
Wappenbegründung: Die Farben Blau und Gold sind die Farben von Nassau, Rot ist die Farbe der Kurfürstentümer Kurmainz und Kurtrier, welche früher Anteile am heutigen Kreisgebiet hatten. Der Löwe steht für die zahlreichen Wappenlöwen in diesem Gebiet, u. a. von Nassau, Katzenelnbogen, Diez und Kurpfalz.

Das Wappen wurde per 26. Januar 1970 genehmigt.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Straßenverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kfz-Kennzeichen ist EMS. Seit dem 8. Juli 2013 werden zudem wieder DIZ (ehemals Unterlahnkreis mit Sitz in Diez) sowie GOH (ehemals Loreleykreis mit Sitz in Sankt Goarshausen) vergeben.

Das Kreisgebiet wird von mehreren Bundesstraßen, Landesstraßen und Kreisstraßen erschlossen, darunter die rechtsrheinische B 42, die B 54 im Aartal von Diez nach Wiesbaden, ferner die B 260 von Lahnstein bis nach Wiesbaden, die B 274 von Holzhausen a. d. Haide bis Sankt Goarshausen und die B 417 von Nassau nach Diez.

Zwischen Eppenrod und Nentershausen (Westerwald), knapp westlich der Anschlussstelle Diez der Bundesautobahn 3, führt diese auf dem Weg von Frankfurt nach Köln durch einen Nordostzipfel des Kreisgebietes, wenn auch nur für wenige Hundert Meter, und dient so dem Anschluss des Rhein-Lahn-Kreises an das Autobahnnetz.

Eisenbahnverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Nassauische Rhein- und Lahn-Eisenbahn-Gesellschaft, ab 1861 Nassauische Staatsbahn, erbaute die erste Bahnlinie in diesem Gebiet von Oberlahnstein im Lahntal aufwärts unter erheblichen Schwierigkeiten 1858 bis Bad Ems, 1860 weiter bis Nassau und 1862 schließlich bis Limburg. Im selben Jahr erreichte auch die von Wiesbaden rheinabwärts führende Strecke die Station Oberlahnstein und 1864 Niederlahnstein. Heute verkehren auf der Lahntalbahn die Züge der Linie RB 23 Lahn-Eifel-Bahn (Limburg - Diez - Bad Ems - Niederlahnstein - Koblenz Hbf - Koblenz Stadtmitte - Andernach - Mendig - Mayen-Ost).

In Niederlahnstein fand sie 1869 den Anschluss an die Rheinische Eisenbahn-Gesellschaft weiter nach Neuwied–Köln. Den Übergang über den Rhein von Niederlahnstein nach Koblenz und die Umgehung von Oberlahnstein fügte erst 1879 die Preußische Staatsbahn hinzu.

Diese Gesellschaft nahm auch 1870 die Aartalbahn Diez–Zollhaus in Betrieb, die 1894 in Richtung Bad Schwalbach verlängert wurde. Im Jahre 1888 entstand der Bahnhof Diez Ost durch eine Verlegung der Trasse zwischen Limburg und Staffel, auf der die Züge in den Westerwald nach Westerburg und Montabaur fuhren.

In den Jahren 1900 bis 1903 wurde der Landstrich zwischen Rhein und Lahn von der Nassauischen Kleinbahn AG durch drei Schmalspurbahnen erschlossen. Das Netz von 77 km Länge hatte seinen Mittelpunkt in Nastätten, von wo aus die Staatsbahnlinien in Braubach, Sankt Goarshausen und Zollhaus zu erreichen waren.

Wenige Jahre lang verkehrten die Kleinbahnzüge sogar von Braubach bis Oberlahnstein. Diese – damals selbstständige – Stadt war von 1933 bis 1956 durch eine Linie der Coblenzer Straßenbahn AG mit Koblenz über Niederlahnstein verbunden, das schon 1902 an das Straßenbahnnetz angeschlossen worden war.

Das Gesamtnetz der normalspurigen Eisenbahnen mit Personenverkehr im heutigen Kreisgebiet erreichte im Jahre 1894 mit 110 km seine größte Ausdehnung; dazu kam bis 1903 noch das gesamte Schmalspurnetz der Nassauischen Kleinbahn AG im Umfang von 77 km. Hier kam es schon am Ende des Ersten Weltkrieges (1917–1920) zu ersten Betriebseinstellungen. Bis 1952/53 wurde noch ein recht bescheidener schmalspuriger Personenverkehr angeboten.

Hingegen blieb das Bundesbahnnetz, bis auf 13 km der „Aartalbahn“ und die 3 km lange Verbindungsbahn bei Oberlahnstein, voll in Betrieb.

Der Rhein-Lahn-Kreis ist Mitglied im Verkehrsverbund Rhein-Mosel (VRM), dessen ÖPNV-Tarifgebiet einen großen Teil des nördlichen Rheinland-Pfalz umfasst.

Städte, Verbands- und Ortsgemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Rhein-Lahn-Kreis umfasst eine verbandsfreie Gemeinde und 137 Ortsgemeinden, von denen letztere sieben Verbandsgemeinden zugehörig sind. Die größte Stadt ist Lahnstein mit 17.973 Einwohnern, die kleinste Ortsgemeinde ist Ehr mit 78 Einwohnern. Im Folgenden sind die verbandsfreie Gemeinde und die Verbandsgemeinden mit ihren verbandsangehörigen Ortsgemeinden mitsamt Einwohnerzahlen per 31. Dezember 2015 aufgelistet.[8] (Die Verwaltungssitze der Verbandsgemeinden sind mit einem Stern markiert.)

LahnsteinLahnsteinArzbachBad EmsBechelnDausenauFachbachFrüchtKemmenauMiellenNievernBraubachDachsenhausenFilsenKamp-BornhofenOsterspaiBurgschwalbachFlachtHahnstättenKaltenholzhausenLohrheimMudershausenNetzbachNiederneisenOberneisenOberneisenSchiesheimAuelBornichDahlheimDörscheidDörscheidKaubKestertLierschiedLykershausenNochernPatersbergPrathReichenberg (Rheinland-Pfalz)Reitzenhain (Taunus)Sankt GoarshausenSauerthalWeisel (Rhein-Lahn-Kreis)Weyer (Rhein-Lahn-Kreis)AltendiezAullBalduinsteinBirlenbachCharlottenbergCrambergDiezDörnberg (Lahn)EppenrodGeilnauGückingenHambach (bei Diez)HeistenbachHirschberg (Rhein-Lahn-Kreis)HolzappelHolzheim (Aar)Horhausen (Nassau)IsselbachLangenscheidLaurenburgScheidt (Rhein-Lahn-Kreis)Steinsberg (Rheinland-Pfalz)WasenbachAllendorf (Rhein-Lahn-Kreis)Berghausen (Einrich)BerndrothBiebrich (bei Katzenelnbogen)Bremberg (Rhein-Lahn-Kreis)DörsdorfEbertshausenEisighofenErgeshausenGutenackerHerold (Rheinland-Pfalz)KatzenelnbogenKlingelbachKördorfMittelfischbachNiedertiefenbachOberfischbachReckenrothRettertRoth (Rhein-Lahn-Kreis)Schönborn (Rhein-Lahn-Kreis)AttenhausenDessighofenDienethalDornholzhausen (Rhein-Lahn-Kreis)GeisigHömbergLollschiedMisselbergNassau (Lahn)ObernhofOberwiesPohl (Nassau)Pohl (Nassau)SchweighausenSeelbach (Nassau)SinghofenSulzbach (Rhein-Lahn-Kreis)WeinährWinden (Nassau)ZimmerschiedZimmerschiedBerg (Taunus)Bettendorf (Taunus)BogelBuch (Taunus)DiethardtEhrEndlichhofenEschbach (bei Nastätten)GemmerichHainauHimmighofenHolzhausen an der HaideHunzelKasdorfKehlbach (Rheinland-Pfalz)LautertLippornMarienfelsMiehlenNastättenNastättenNiederbachheimNiederwallmenachOberbachheimObertiefenbach (Taunus)OberwallmenachOelsbergRettershainRuppertshofen (Rhein-Lahn-Kreis)StrüthStrüthWeidenbach (Taunus)WelterodWinterwerbHessenLandkreis Mainz-BingenRhein-Hunsrück-KreisLandkreis Mayen-KoblenzWesterwaldkreisKoblenzLandkreis Mayen-KoblenzVerbandsgemeinden in EMS.svg
Über dieses Bild
Ortsgemeinde Einwohner
Verbandsfreie Gemeinden/Städte
Lahnstein, Große kreisangehörige Stadt 17.973
Verbandsgemeinde Bad Ems
Arzbach 1.692
Bad Ems, Stadt * 9.229
Becheln 656
Dausenau 1.247
Fachbach 1.281
Frücht 573
Kemmenau 462
Miellen 367
Nievern 977
Verbandsgemeinde Diez
Altendiez 2.219
Aull 438
Balduinstein 593
Birlenbach 1.538
Charlottenberg 158
Cramberg 495
Diez, Stadt * 12.073
Dörnberg 472
Eppenrod 714
Geilnau 359
Gückingen 1.045
Hambach 459
Heistenbach 1.090
Hirschberg 340
Holzappel 1.046
Holzheim 892
Horhausen 293
Isselbach 358
Langenscheid 494
Laurenburg 320
Scheidt 308
Steinsberg 226
Wasenbach 330
Verbandsgemeinde Hahnstätten
Burgschwalbach 1.059
Flacht 1.053
Hahnstätten * 2.955
Kaltenholzhausen 572
Lohrheim 579
Mudershausen 431
Netzbach 381
Niederneisen 1.422
Oberneisen 764
Schiesheim 272
Verbandsgemeinde Katzenelnbogen
Allendorf 654
Berghausen 308
Berndroth 390
Biebrich 320
Bremberg 293
Dörsdorf 432
Ebertshausen 131
Eisighofen 280
Ergeshausen 142
Gutenacker 355
Herold 422
Katzenelnbogen, Stadt * 2.231
Klingelbach 710
Kördorf 533
Mittelfischbach 127
Niedertiefenbach 197
Oberfischbach 173
Reckenroth 208
Rettert 412
Roth 209
Schönborn 722
Ortsgemeinde Einwohner
Verbandsgemeinde Loreley
Auel 204
Bornich 971
Braubach, Stadt 3.044
Dachsenhausen 995
Dahlheim 849
Dörscheid 404
Filsen 647
Kamp-Bornhofen 1.601
Kaub, Stadt 865
Kestert 583
Lierschied 477
Lykershausen 221
Nochern 517
Osterspai 1.234
Patersberg 396
Prath 296
Reichenberg 180
Reitzenhain 321
Sankt Goarshausen, Loreleystadt * 1.317
Sauerthal 160
Weisel 1.057
Weyer 471
Verbandsgemeinde Nassau
Attenhausen 405
Dessighofen 188
Dienethal 216
Dornholzhausen 205
Geisig 343
Hömberg 344
Lollschied 183
Misselberg 100
Nassau, Stadt * 4.594
Obernhof 378
Oberwies 140
Pohl 345
Schweighausen 221
Seelbach 412
Singhofen 1.750
Sulzbach 198
Weinähr 438
Winden 687
Zimmerschied 95
Verbandsgemeinde Nastätten
Berg 247
Bettendorf 331
Bogel 756
Buch 595
Diethardt 238
Ehr 78
Endlichhofen 148
Eschbach 156
Gemmerich 528
Hainau 167
Himmighofen 321
Holzhausen an der Haide 1.148
Hunzel 264
Kasdorf 233
Kehlbach 176
Lautert 269
Lipporn 272
Marienfels 302
Miehlen 1.925
Nastätten, Stadt * 4.198
Niederbachheim 254
Niederwallmenach 416
Oberbachheim 206
Obertiefenbach 396
Oberwallmenach 183
Oelsberg 507
Rettershain 331
Ruppertshofen 342
Strüth 303
Weidenbach 122
Welterod 449
Winterwerb 176

Listen zu dem Begriff „Gebietsveränderungen“ siehe Gebietsreformen in Rheinland-Pfalz

Kfz-Kennzeichen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der Bildung des neuen Landkreises wurde am 7. Juni 1969 das Unterscheidungszeichen EMS zugeteilt. Es wird bis heute ausgegeben. Seit dem 8. Juli 2013 sind im Rahmen der Kennzeichenliberalisierung auch die früheren, vom 1. Juli 1956 bis 6. Juni 1969 ausgegebenen Unterscheidungszeichen DIZ (Diez) und GOH (Sankt Goarshausen) wieder erhältlich.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2015 (Hilfe dazu).
  2. a b c Mein Kreis, meine kreisfreie Stadt – Rhein-Lahn-Kreis. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz; abgerufen am 21. April 2015.
  3. Amtliches Gemeindeverzeichnis 2006, Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz, Seite 165 (PDF)
  4. Berichtsmonat März 2015 – Rhein-Lahn-Kreis. Zentraler Statistik-Service der Bundesagentur für Arbeit; abgerufen am 27. April 2015.
  5. a b Kreistagswahlen und Stadtratswahlen der kreisfreien Städte Rhein-Lahn-Kreis – Endgültiges Ergebnis. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz; abgerufen am 27. April 2015.
  6. Frank Puchtler ist seit 1. Juli 2014 Landrat des Rhein-Lahn-Kreises. Kreisverwaltung Rhein-Lahn; abgerufen am 27. April 2015.
  7. Direktwahlen der Landräte und hauptamtlichen Bürgermeister. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz; abgerufen am 27. April 2015.
  8. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2015 (Hilfe dazu).