Rhein-Lahn-Kreis

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Rhein-Lahn-Kreises Deutschlandkarte, Position des Rhein-Lahn-Kreises hervorgehobenKoordinaten: 50° 20′ N, 7° 42′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Verwaltungssitz: Bad Ems
Fläche: 782,34 km²
Einwohner: 121.487 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 155 Einwohner je km²
Kfz-Kennzeichen: EMS, DIZ, GOH
Kreisschlüssel: 07 1 41
Kreisgliederung: 137 Gemeinden
Adresse der
Kreisverwaltung:
Insel Silberau 1
56130 Bad Ems
Webpräsenz: www.rhein-lahn-kreis.de
Landrat: Frank Puchtler (SPD)
Lage des Rhein-Lahn-Kreises in Rheinland-Pfalz
Niederlande Belgien Frankreich Luxemburg Baden-Württemberg Hessen Nordrhein-Westfalen Saarland Frankenthal (Pfalz) Kaiserslautern Koblenz Landau in der Pfalz Landau in der Pfalz Ludwigshafen am Rhein Mainz Pirmasens Speyer Trier Worms Zweibrücken Landkreis Ahrweiler Landkreis Altenkirchen (Westerwald) Landkreis Alzey-Worms Landkreis Bad Dürkheim Landkreis Bad Kreuznach Landkreis Bernkastel-Wittlich Landkreis Birkenfeld Landkreis Cochem-Zell Donnersbergkreis Eifelkreis Bitburg-Prüm Landkreis Germersheim Landkreis Kaiserslautern Landkreis Kusel Landkreis Mainz-Bingen Landkreis Mayen-Koblenz Neustadt an der Weinstraße Landkreis Neuwied Rhein-Hunsrück-Kreis Rhein-Lahn-Kreis Rhein-Pfalz-Kreis Landkreis Südliche Weinstraße Landkreis Südwestpfalz Landkreis Trier-Saarburg Landkreis Vulkaneifel WesterwaldkreisKarte
Über dieses Bild

Der Rhein-Lahn-Kreis ist eine Gebietskörperschaft im nördlichen Rheinland-Pfalz und liegt zwischen Koblenz und der Landeshauptstadt Mainz. Sitz der Kreisverwaltung ist Bad Ems, die bevölkerungsreichste Stadt ist Lahnstein. Der Landkreis entstand im Jahr 1969 im Rahmen der rheinland-pfälzischen Gebiets- und Verwaltungsreform aus den gleichzeitig aufgelösten Landkreisen Loreleykreis (mit Sitz in Sankt Goarshausen) und Unterlahnkreis (mit Sitz in Diez).

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Fläche des Rhein-Lahn-Kreises beträgt 782,34 Quadratkilometer.[2]

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Landkreis umfasst einerseits die Landschaft rechts des Mittelrheins zwischen den Städten Kaub und Lahnstein (etwa Strom-km 544–587) und andererseits die Ausläufer des südlichen Westerwalds, des nordwestlichen Taunus und des westlichen Hintertaunus, wo er mit etwa 530 m ü. NN seine größte Höhe (beim Römerkastell Holzhausen an der Haide am Grauen Kopf) erreicht. Größter Fluss ist neben dem Rhein die Lahn, die von Limburg an der Lahn kommend im Nordosten das Kreisgebiet betritt, dann in Richtung Westen den Kreis durchfließt und bei Lahnstein in den Rhein mündet. Für die deutsche Territorialgeschichte bedeutende Siedlungen im Kreisgebiet sind die Städte Nassau und Katzenelnbogen.

Nachbarkreise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Rhein-Lahn-Kreis grenzt im Uhrzeigersinn im Nordosten beginnend an die Landkreise Limburg-Weilburg und Rheingau-Taunus-Kreis (beide in Hessen) sowie an die Landkreise Mainz-Bingen, Rhein-Hunsrück-Kreis und Mayen-Koblenz, an die kreisfreie Stadt Koblenz und an den Westerwaldkreis.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gebiet des heutigen Rhein-Lahn-Kreises gehörte im Mittelalter zu großen Teilen zum Herrschaftsbereich der Abtei Prüm und war vor 1800 in viele Herrschaftsgebiete zersplittert.

Die meisten Gebiete wurden 1806 Bestandteil des Herzogtums Nassau. Ausgenommen war zunächst das französisch verwaltete Pays réservé, das im Wesentlichen identisch war mit dem Gebiet der Niedergrafschaft Katzenelnbogen. Dieses Gebiet wurde erst nach dem Wiener Kongress nassauisch.

Nassau wurde 1866 von Preußen annektiert und als Regierungsbezirk Wiesbaden Teil der preußischen Provinz Hessen-Nassau. Preußen schuf im Rhein-Lahn-Gebiet mit Wirkung ab 1. April 1886 den Kreis Sankt Goarshausen und den Unterlahnkreis mit Sitz in Diez.

Nach dem Zweiten Weltkrieg lagen beide Kreise in der Französischen Besatzungszone und wurden so von den Hessen-Nassauischen Verwaltungsstrukturen getrennt. Sie wurden als Teil des neu gebildeten Regierungsbezirks Montabaur dem Land Rheinland-Pfalz zugeschlagen. 1968 wurden sie dem Regierungsbezirk Koblenz zugeordnet. Der Landkreis Sankt Goarshausen wurde 1962 in Loreleykreis umbenannt und bei der Kreisreform, die am 7. Juni 1969 in Kraft trat, zusammen mit dem Unterlahnkreis zum neuen Rhein-Lahn-Kreis vereinigt; Kreisstadt wurde Bad Ems; erster Landrat war Rudolf Rumetsch. Am 16. März 1974 wurde dem Landkreis die Gemeinde Arzbach aus dem ehemaligen Unterwesterwaldkreis angegliedert, die jedoch bereits zwei Jahre zuvor der Verbandsgemeinde Bad Ems zugeordnet worden war.[3]

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Per 31. Dezember 2014 zählte der Rhein-Lahn-Kreis 121.487 Einwohner.[1] Die Bevölkerungsdichte bezifferte sich am Stichtag auf 155 0km² Einwohner pro Quadratkilometer. Ende 2013 gab es im Landkreis mehr Frauen (50,8 Prozent) als Männer (49,2 Prozent).[2] Der Altersquotient übertrifft mit 37,2 Prozent den Jugendquotienten (29,7 Prozent).

Der Ausländeranteil (gemeldete Einwohner ohne deutsche Staatsangehörigkeit) belief sich am 31. Dezember 2013 auf 5,3 Prozent (6.479 Personen).[2] Zu den am stärksten vertretenen Nationalitäten zählen vornehmlich Einwohner aus der Türkei, Polen, Italien, Rumänien, Serbien, Russland, dem Kosovo, Kroatien, Bulgarien und Österreich.

Im März 2015 verzeichnete der Landkreis eine Arbeitslosenquote von 4,6 Prozent (2.998 Personen).[4]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kreistagswahl im Rhein-Lahn-Kreis 2014[5]
 %
40
30
20
10
0
38,6
33,7
6,3
2,6
3,4
4,9
10,3
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2009z
 %p
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
+0,9
+1,2
-0,3
-4,9
+0,2
+4,9
-2,4
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen
Anmerkungen:
z gewichtetes Ergebnis aufgrund personalisierter Verhältniswahl
Expression-Fehler: Unerwartete schließende eckige Klammer
Sitzverteilung im Kreistag
1
3
17
4
1
14
2
17 14 
Von 42 Sitzen entfallen auf:

Kreistag[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kreistagswahl am 25. Mai 2014 führte zu folgendem Ergebnis:[5]

Parteien und Wählergemeinschaften  %
2014
Sitze
2014
 %
2009
Sitze
2009
 %
2004
Sitze
2004
 %
1999
Sitze
1999
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 38,6 17 37,7 17 35,4 16 42,9 20
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 33,7 14 32,5 15 41,5 19 39,5 18
Grüne Bündnis 90/Die Grünen 6,6 3 6,3 3 5,8 3 3,8 2
FDP Freie Demokratische Partei 2,6 1 7,5 3 5,1 2 3,5 1
Linke Die Linke 3,4 1 3,2 2
AfD Alternative für Deutschland 4,9 2
FWG Freie Wählergruppe Rhein-Lahn 10,3 4 12,7 6 12,2 6 10,3 5
Gesamt 100,0 42 100,0 46 100,0 46 100,0 46
Wahlbeteiligung in Prozent 58,4 56,6 59,0 64,3

Landrat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seitdem der bisherige Landrat Günter Kern (SPD) zum 1. Februar 2014 als Staatssekretär in das Ministerium des Innern, für Sport und Infrastruktur Rheinland-Pfalz wechselte, ist die Position des Landrates vakant. Die Amtsgeschäfte führt derzeit die Erste Beigeordnete Gisela Bertram.[6] Im Rahmen der Kommunalwahlen am 25. Mai 2014 wurde Frank Puchtler (SPD) mit 55,5 Prozent zum neuen Landrat gewählt.[7]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen von Rhein-Lahn-Kreis
Wappenbeschreibung:

„Von Blau und Rot schräggeteilt, belegt mit einem goldenen Löwen.“

Wappenbegründung:

Die Farben Blau und Gold sind die Farben von Nassau, Rot ist die Farbe der Kurfürstentümer Kurmainz und Kurtrier, welche früher Anteile am heutigen Kreisgebiet hatten. Der Löwe steht für die zahlreichen Wappenlöwen in diesem Gebiet, u. a. von Nassau, Katzenelnbogen, Diez und Kurpfalz. Das Wappen wurde per 26. Januar 1970 genehmigt.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Straßenverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kfz-Kennzeichen ist EMS. Seit dem 8. Juli 2013 werden zudem wieder DIZ (ehemals Unterlahnkreis mit Sitz in Diez) sowie GOH (ehemals Loreleykreis mit Sitz in Sankt Goarshausen) vergeben.

Das Kreisgebiet wird von mehreren Bundesstraßen, Landesstraßen und Kreisstraßen erschlossen, darunter die rechtsrheinische B 42, die B 54 im Aartal von Diez nach Wiesbaden, ferner die B 260 von Lahnstein bis nach Wiesbaden, die B 274 von Holzhausen a. d. Haide bis Sankt Goarshausen und die B 417 von Nassau nach Diez.

Zwischen Eppenrod und Nentershausen (Westerwald), knapp westlich der Anschlussstelle Diez der Bundesautobahn 3, führt diese auf dem Weg von Frankfurt nach Köln durch einen Nordostzipfel des Kreisgebietes, wenn auch nur für wenige Hundert Meter, und dient so dem Anschluss des Rhein-Lahn-Kreises an das Autobahnnetz.

Eisenbahnverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Nassauische Rhein- und Lahn-Eisenbahn-Gesellschaft, ab 1861 Nassauische Staatsbahn, erbaute die erste Bahnlinie in diesem Gebiet von Oberlahnstein im Lahntal aufwärts unter erheblichen Schwierigkeiten 1858 bis Bad Ems, 1860 weiter bis Nassau und 1862 schließlich bis Limburg. Im selben Jahr erreichte auch die von Wiesbaden rheinabwärts führende Strecke die Station Oberlahnstein und 1864 Niederlahnstein.

Hier fand sie 1869 den Anschluss an die Rheinische Eisenbahn-Gesellschaft weiter nach Neuwied–Köln. Den Übergang über den Rhein von Niederlahnstein nach Koblenz und die Umgehung von Oberlahnstein fügte erst 1879 die Preußische Staatsbahn hinzu.

Diese Gesellschaft nahm auch 1870 die Aartalbahn Diez–Zollhaus in Betrieb, die 1894 in Richtung Bad Schwalbach verlängert wurde. Im Jahre 1888 entstand der Bahnhof Diez Ost durch eine Verlegung der Trasse zwischen Limburg und Staffel, auf der die Züge in den Westerwald nach Westerburg und Montabaur fuhren.

In den Jahren 1900 bis 1903 wurde der Landstrich zwischen Rhein und Lahn von der Nassauischen Kleinbahn AG durch drei Schmalspurbahnen erschlossen. Das Netz von 77 km Länge hatte seinen Mittelpunkt in Nastätten, von wo aus die Staatsbahnlinien in Braubach, Sankt Goarshausen und Zollhaus zu erreichen waren.

Wenige Jahre lang verkehrten die Kleinbahnzüge sogar von Braubach bis Oberlahnstein. Diese – damals selbstständige – Stadt war von 1933 bis 1956 durch eine Linie der Coblenzer Straßenbahn AG mit Koblenz über Niederlahnstein verbunden, das schon 1902 an das Straßenbahnnetz angeschlossen worden war.

Das Gesamtnetz der normalspurigen Eisenbahnen mit Personenverkehr im heutigen Kreisgebiet erreichte im Jahre 1894 mit 110 km seine größte Ausdehnung; dazu kam bis 1903 noch das gesamte Schmalspurnetz der Nassauischen Kleinbahn AG im Umfang von 77 km. Hier kam es schon am Ende des Ersten Weltkrieges (1917–1920) zu ersten Betriebseinstellungen. Bis 1952/53 wurde noch ein recht bescheidener schmalspuriger Personenverkehr angeboten.

Hingegen blieb das Bundesbahnnetz, bis auf 13 km der „Aartalbahn“ und die 3 km lange Verbindungsbahn bei Oberlahnstein, voll in Betrieb. Neben der Deutschen Bahn AG bedient seit Dezember 2004 auch die Vectus Verkehrsgesellschaft – vor allem im Lahntal (Lahntalbahn) – den Personenverkehr.

Der Rhein-Lahn-Kreis ist Mitglied im Verkehrsverbund Rhein-Mosel (VRM), dessen ÖPNV-Tarifgebiet einen großen Teil des nördlichen Rheinland-Pfalz umfasst.

Städte, Verbands- und Ortsgemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Rhein-Lahn-Kreis umfasst eine verbandsfreie Gemeinde und 137 Ortsgemeinden, von denen letztere sieben Verbandsgemeinden zugehörig sind. Die größte Stadt ist Lahnstein mit 17.771 Einwohnern, die kleinste Ortsgemeinde ist Ehr mit 61 Einwohnern. Im Folgenden sind die verbandsfreie Gemeinde und die Verbandsgemeinden mit ihren verbandsangehörigen Ortsgemeinden mitsamt Einwohnerzahlen per 31. Dezember 2014 aufgelistet.[8] (Die Verwaltungssitze der Verbandsgemeinden sind mit einem Stern markiert.)

Lahnstein Lahnstein Arzbach Bad Ems Becheln Dausenau Fachbach Frücht Kemmenau Miellen Nievern Braubach Dachsenhausen Filsen Kamp-Bornhofen Osterspai Burgschwalbach Flacht Hahnstätten Kaltenholzhausen Lohrheim Mudershausen Netzbach Niederneisen Oberneisen Oberneisen Schiesheim Auel Bornich Dahlheim Dörscheid Dörscheid Kaub Kestert Lierschied Lykershausen Nochern Patersberg Prath Reichenberg (Rheinland-Pfalz) Reitzenhain (Taunus) Sankt Goarshausen Sauerthal Weisel (Rhein-Lahn-Kreis) Weyer (Rhein-Lahn-Kreis) Altendiez Aull Balduinstein Birlenbach Charlottenberg Cramberg Diez Dörnberg (Lahn) Eppenrod Geilnau Gückingen Hambach (bei Diez) Heistenbach Hirschberg (Rhein-Lahn-Kreis) Holzappel Holzheim (Aar) Horhausen (Nassau) Isselbach Langenscheid Laurenburg Scheidt (Rhein-Lahn-Kreis) Steinsberg (Rheinland-Pfalz) Wasenbach Allendorf (Rhein-Lahn-Kreis) Berghausen (Einrich) Berndroth Biebrich (bei Katzenelnbogen) Bremberg (Rhein-Lahn-Kreis) Dörsdorf Ebertshausen Eisighofen Ergeshausen Gutenacker Herold (Rheinland-Pfalz) Katzenelnbogen Klingelbach Kördorf Mittelfischbach Niedertiefenbach Oberfischbach Reckenroth Rettert Roth (Rhein-Lahn-Kreis) Schönborn (Rhein-Lahn-Kreis) Attenhausen Dessighofen Dienethal Dornholzhausen (Rhein-Lahn-Kreis) Geisig Hömberg Lollschied Misselberg Nassau (Lahn) Obernhof Oberwies Pohl (Nassau) Pohl (Nassau) Schweighausen Seelbach (Nassau) Singhofen Sulzbach (Rhein-Lahn-Kreis) Weinähr Winden (Nassau) Zimmerschied Zimmerschied Berg (Taunus) Bettendorf (Taunus) Bogel Buch (Taunus) Diethardt Ehr Endlichhofen Eschbach (bei Nastätten) Gemmerich Hainau Himmighofen Holzhausen an der Haide Hunzel Kasdorf Kehlbach (Rheinland-Pfalz) Lautert Lipporn Marienfels Miehlen Nastätten Nastätten Niederbachheim Niederwallmenach Oberbachheim Obertiefenbach (Taunus) Oberwallmenach Oelsberg Rettershain Ruppertshofen (Rhein-Lahn-Kreis) Strüth Strüth Weidenbach (Taunus) Welterod Winterwerb Hessen Landkreis Mainz-Bingen Rhein-Hunsrück-Kreis Landkreis Mayen-Koblenz Westerwaldkreis Koblenz Landkreis Mayen-KoblenzVerbandsgemeinden in EMS.svg
Über dieses Bild
Ortsgemeinde Einwohner
Verbandsfreie Gemeinden/Städte
Lahnstein, Große kreisangehörige Stadt 17.771
Verbandsgemeinde Bad Ems
Arzbach 1.664
Bad Ems, Stadt * 9.010
Becheln 648
Dausenau 1.251
Fachbach 1.279
Frücht 580
Kemmenau 456
Miellen 376
Nievern 987
Verbandsgemeinde Diez
Altendiez 2.209
Aull 426
Balduinstein 573
Birlenbach 1.522
Charlottenberg 149
Cramberg 495
Diez, Stadt * 10.703
Dörnberg 461
Eppenrod 709
Geilnau 360
Gückingen 1.066
Hambach 437
Heistenbach 1.071
Hirschberg 355
Holzappel 1.038
Holzheim 884
Horhausen 290
Isselbach 371
Langenscheid 505
Laurenburg 328
Scheidt 304
Steinsberg 226
Wasenbach 332
Verbandsgemeinde Hahnstätten
Burgschwalbach 1.055
Flacht 1.049
Hahnstätten * 2.926
Kaltenholzhausen 594
Lohrheim 559
Mudershausen 421
Netzbach 388
Niederneisen 1.433
Oberneisen 758
Schiesheim 266
Verbandsgemeinde Katzenelnbogen
Allendorf 655
Berghausen 309
Berndroth 399
Biebrich 333
Bremberg 282
Dörsdorf 424
Ebertshausen 128
Eisighofen 276
Ergeshausen 145
Gutenacker 360
Herold 423
Katzenelnbogen, Stadt * 2.191
Klingelbach 692
Kördorf 523
Mittelfischbach 125
Niedertiefenbach 200
Oberfischbach 170
Reckenroth 208
Rettert 419
Roth 197
Schönborn 726
Ortsgemeinde Einwohner
Verbandsgemeinde Loreley
Auel 197
Bornich 981
Braubach, Stadt 3.037
Dachsenhausen 1.006
Dahlheim 851
Dörscheid 404
Filsen 657
Kamp-Bornhofen 1.561
Kaub, Stadt 823
Kestert 577
Lierschied 470
Lykershausen 229
Nochern 510
Osterspai 1.224
Patersberg 390
Prath 302
Reichenberg 182
Reitzenhain 320
Sankt Goarshausen, Loreleystadt * 1.307
Sauerthal 163
Weisel 1.066
Weyer 476
Verbandsgemeinde Nassau
Attenhausen 416
Dessighofen 190
Dienethal 219
Dornholzhausen 204
Geisig 352
Hömberg 347
Lollschied 194
Misselberg 97
Nassau, Stadt * 4.570
Obernhof 375
Oberwies 138
Pohl 354
Schweighausen 212
Seelbach 414
Singhofen 1.804
Sulzbach 191
Weinähr 434
Winden 683
Zimmerschied 96
Verbandsgemeinde Nastätten
Berg 240
Bettendorf 328
Bogel 753
Buch 572
Diethardt 228
Ehr 61
Endlichhofen 146
Eschbach 160
Gemmerich 531
Hainau 168
Himmighofen 310
Holzhausen an der Haide 1.186
Hunzel 255
Kasdorf 236
Kehlbach 172
Lautert 269
Lipporn 270
Marienfels 293
Miehlen 1.952
Nastätten, Stadt * 4.177
Niederbachheim 261
Niederwallmenach 400
Oberbachheim 206
Obertiefenbach 394
Oberwallmenach 180
Oelsberg 523
Rettershain 322
Ruppertshofen 348
Strüth 308
Weidenbach 119
Welterod 450
Winterwerb 176

Listen zu dem Begriff „Gebietsveränderungen“ siehe Gebietsreformen in Rheinland-Pfalz

Kfz-Kennzeichen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der Bildung des neuen Landkreises wurde am 7. Juni 1969 das Unterscheidungszeichen EMS zugeteilt. Es wird bis heute ausgegeben. Seit dem 8. Juli 2013 sind im Rahmen der Kennzeichenliberalisierung auch die früheren, vom 1. Juli 1956 bis 6. Juni 1969 ausgegebenen Unterscheidungszeichen DIZ (Diez) und GOH (Sankt Goarshausen) wieder erhältlich.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weiterführende Informationen in den
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Multimedia-Inhalte

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2014 (Hilfe dazu).
  2. a b c Mein Kreis, meine kreisfreie Stadt – Rhein-Lahn-Kreis. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz, abgerufen am 21. April 2015.
  3. Amtliches Gemeindeverzeichnis 2006, Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz, Seite 165 (PDF)
  4. Berichtsmonat März 2015 – Rhein-Lahn-Kreis. Zentraler Statistik-Service der Bundesagentur für Arbeit, abgerufen am 27. April 2015.
  5. a b Kreistagswahlen und Stadtratswahlen der kreisfreien Städte Rhein-Lahn-Kreis – Endgültiges Ergebnis. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz, abgerufen am 27. April 2015.
  6. Frank Puchtler ist seit 1. Juli 2014 Landrat des Rhein-Lahn-Kreises. Kreisverwaltung Rhein-Lahn, abgerufen am 27. April 2015.
  7. Direktwahlen der Landräte und hauptamtlichen Bürgermeister. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz, abgerufen am 27. April 2015.
  8. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2014 (Hilfe dazu).