Rhein-Lahn-Kreis

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Rhein-Lahn-Kreises Deutschlandkarte, Position des Rhein-Lahn-Kreises hervorgehobenKoordinaten: 50° 20′ N, 7° 42′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Verwaltungssitz: Bad Ems
Fläche: 782,29 km2
Einwohner: 122.381 (31. Dez. 2017)[1]
Bevölkerungsdichte: 156 Einwohner je km2
Kfz-Kennzeichen: EMS, DIZ, GOH
Kreisschlüssel: 07 1 41
Kreisgliederung: 137 Gemeinden
Adresse der
Kreisverwaltung:
Insel Silberau 1
56130 Bad Ems
Webpräsenz: www.rhein-lahn-kreis.de
Landrat: Frank Puchtler (SPD)
Lage des Rhein-Lahn-Kreises in Rheinland-Pfalz
NiederlandeBelgienFrankreichLuxemburgBaden-WürttembergHessenNordrhein-WestfalenSaarlandFrankenthal (Pfalz)KaiserslauternKoblenzLandau in der PfalzLandau in der PfalzLudwigshafen am RheinMainzPirmasensSpeyerTrierWormsZweibrückenLandkreis AhrweilerLandkreis Altenkirchen (Westerwald)Landkreis Alzey-WormsLandkreis Bad DürkheimLandkreis Bad KreuznachLandkreis Bernkastel-WittlichLandkreis BirkenfeldLandkreis Cochem-ZellDonnersbergkreisEifelkreis Bitburg-PrümLandkreis GermersheimLandkreis KaiserslauternLandkreis KuselLandkreis Mainz-BingenLandkreis Mayen-KoblenzNeustadt an der WeinstraßeLandkreis NeuwiedRhein-Hunsrück-KreisRhein-Lahn-KreisRhein-Pfalz-KreisLandkreis Südliche WeinstraßeLandkreis SüdwestpfalzLandkreis Trier-SaarburgLandkreis VulkaneifelWesterwaldkreisKarte
Über dieses Bild

Der Rhein-Lahn-Kreis ist eine Gebietskörperschaft im nördlichen Rheinland-Pfalz und liegt zwischen Koblenz und der Landeshauptstadt Mainz. Sitz der Kreisverwaltung ist Bad Ems, die bevölkerungsreichste Stadt ist Lahnstein. Der Landkreis entstand im Jahr 1969 im Rahmen der rheinland-pfälzischen Gebiets- und Verwaltungsreform aus den gleichzeitig aufgelösten Landkreisen Loreleykreis (mit Sitz in Sankt Goarshausen) und Unterlahnkreis (mit Sitz in Diez).

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Fläche des Rhein-Lahn-Kreises beträgt 782,34 Quadratkilometer.[2]

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Landkreis umfasst einerseits die Landschaft rechts des Mittelrheins zwischen den Städten Kaub und Lahnstein (etwa Strom-km 544–587) und andererseits die Ausläufer des südlichen Westerwalds, des nordwestlichen Taunus und des westlichen Hintertaunus, wo er mit etwa 530 m ü. NN seine größte Höhe (beim Römerkastell Holzhausen an der Haide am Grauen Kopf) erreicht. Größter Fluss ist neben dem Rhein die Lahn, die von Limburg an der Lahn kommend den Kreis von Nordosten in westliche Richtung durchfließt und bei Lahnstein in den Rhein mündet. Für die deutsche Territorialgeschichte bedeutende Siedlungen im Kreisgebiet sind die Städte Nassau und Katzenelnbogen.

Nachbarkreise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Rhein-Lahn-Kreis grenzt im Uhrzeigersinn im Nordosten beginnend an die Landkreise Limburg-Weilburg und Rheingau-Taunus-Kreis (beide in Hessen) sowie an die Landkreise Mainz-Bingen, Rhein-Hunsrück-Kreis und Mayen-Koblenz, an die kreisfreie Stadt Koblenz und an den Westerwaldkreis.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gebiet des heutigen Rhein-Lahn-Kreises gehörte ungefähr seit dem 9. Jahrhundert[3] zu großen Teilen zum Herrschaftsbereich der Abtei Prüm. Im 13. Jahrhundert ging die Herrschaft durch Lehensvergabe an die Grafen von Katzenelnbogen über. Nach dem Aussterben des Grafengeschlechts 1479 im Mannesstamme ging die Herrschaft über die Niedergrafschaft Katzenelnbogen, die ungefähr dem heutigen Gebiet des Kreises entspricht, an die Landgrafen von Hessen. Nach der Teilung der Landgrafschaft im Jahr 1567 ging das Gebiet an Hessen-Rheinfels, nach dem Aussterben dieser Linie wechselte das Gebiet mehrmals zwischen Hessen-Darmstadt und Hessen-Kassel aufgrund von Erbstreitigkeiten (Hessenkrieg), ab 1648 (Westfälischer Friede) verblieb es bei Hessen-Kassel.

Infolge der napoleonischen Herrschaft wurden die meisten Gebiete 1806 Bestandteil des Herzogtums Nassau. Ausgenommen war zunächst das französisch verwaltete Pays réservé, das im Wesentlichen identisch war mit dem Gebiet der Niedergrafschaft Katzenelnbogen. Dieses Gebiet wurde erst nach dem Wiener Kongress nassauisch.

Nassau wurde 1866 von Preußen annektiert und als Regierungsbezirk Wiesbaden Teil der preußischen Provinz Hessen-Nassau. Preußen schuf im Rhein-Lahn-Gebiet mit Wirkung ab 1. April 1886 den Kreis Sankt Goarshausen und den Unterlahnkreis mit Sitz in Diez.

Nach dem Zweiten Weltkrieg lagen beide Kreise in der Französischen Besatzungszone und wurden so von den Hessen-Nassauischen Verwaltungsstrukturen getrennt. Sie wurden als Teil des neu gebildeten Regierungsbezirks Montabaur dem Land Rheinland-Pfalz zugeschlagen. 1968 wurden sie dem Regierungsbezirk Koblenz zugeordnet. Der Landkreis Sankt Goarshausen wurde 1962 in Loreleykreis umbenannt und bei der Kreisreform, die am 7. Juni 1969 in Kraft trat, zusammen mit dem Unterlahnkreis zum neuen Rhein-Lahn-Kreis vereinigt; Kreisstadt wurde Bad Ems; erster Landrat war Rudolf Rumetsch. Am 16. März 1974 wurde dem Landkreis die Gemeinde Arzbach aus dem ehemaligen Unterwesterwaldkreis angegliedert, die jedoch bereits zwei Jahre zuvor der Verbandsgemeinde Bad Ems zugeordnet worden war.[4]

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Einwohner Quelle
1970 118.200 [5]
1980 118.000 [6]
1990 121.000 [7]
2000 129.100 [8]
2010 123.601
2016 122.553

Per 31. Dezember 2017 zählte der Rhein-Lahn-Kreis 122.381 Einwohner.[1] Die Bevölkerungsdichte bezifferte sich am Stichtag auf 156 Einwohner pro Quadratkilometer. Ende 2013 gab es im Landkreis mehr Frauen (50,8 Prozent) als Männer (49,2 Prozent).[2] Der Altersquotient übertrifft mit 37,2 Prozent den Jugendquotienten (29,7 Prozent).

Der Ausländeranteil (gemeldete Einwohner ohne deutsche Staatsangehörigkeit) belief sich am 31. Dezember 2013 auf 5,3 Prozent (6.479 Personen).[2] Zu den am stärksten vertretenen Nationalitäten zählen vornehmlich Einwohner aus der Türkei, Polen, Italien, Rumänien, Serbien, Russland, dem Kosovo, Kroatien, Bulgarien und Österreich.

Im März 2015 verzeichnete der Landkreis eine Arbeitslosenquote von 4,6 Prozent (2.998 Personen).[9]

Im Jahr 2011 gaben 19,4 % der Bevölkerung des Rhein-Lahn-Kreises an, römisch-katholischen Glaubensbekenntnisses zu sein, sowie 49,2 % dem evangelischen und 21,4 % keinem Glaubensbekenntnis anzugehören.[10]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kreistagswahl im Rhein-Lahn-Kreis 2014[11]
 %
40
30
20
10
0
38,6
33,7
6,3
2,6
3,4
4,9
10,3
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2009z
 %p
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
+0,9
+1,2
-0,3
-4,9
+0,2
+4,9
-2,4
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen
Anmerkungen:
z gewichtetes Ergebnis aufgrund personalisierter Verhältniswahl

Kreistag[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kreistagswahl am 25. Mai 2014 führte zu folgendem Ergebnis:[11]

Parteien und Wählergemeinschaften %
2014
Sitze
2014
%
2009
Sitze
2009
%
2004
Sitze
2004
%
1999
Sitze
1999
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 38,6 17 37,7 17 35,4 16 42,9 20
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 33,7 14 32,5 15 41,5 19 39,5 18
Grüne Bündnis 90/Die Grünen 6,6 3 6,3 3 5,8 3 3,8 2
FDP Freie Demokratische Partei 2,6 1 7,5 3 5,1 2 3,5 1
Linke Die Linke 3,4 1 3,2 2
AfD Alternative für Deutschland 4,9 2
FWG Freie Wählergruppe Rhein-Lahn 10,3 4 12,7 6 12,2 6 10,3 5
Gesamt 100,0 42 100,0 46 100,0 46 100,0 46
Wahlbeteiligung in Prozent 58,4 56,6 59,0 64,3

Landrat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachdem der bisherige Landrat Günter Kern (SPD) zum 1. Februar 2014 als Staatssekretär in das Ministerium des Innern, für Sport und Infrastruktur Rheinland-Pfalz wechselte, war die Position des Landrates vakant. Die Amtsgeschäfte führte bis 2014 die Erste Beigeordnete Gisela Bertram.[12] Im Rahmen der Kommunalwahlen am 25. Mai 2014 wurde Frank Puchtler (SPD) mit 55,5 Prozent zum neuen Landrat gewählt.[13]

Wappen und Flagge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Rhein-Lahn-Kreis führt ein Wappen sowie eine Hiss- und Bannerflagge.

Wappen von Rhein-Lahn-Kreis
Blasonierung: „Von Blau und Rot schräggeteilt, belegt mit einem goldenen Löwen.“
Wappenbegründung: Die Farben Blau und Gold sind die Farben von Nassau, Rot ist die Farbe der Kurfürstentümer Kurmainz und Kurtrier, welche früher Anteile am heutigen Kreisgebiet hatten. Der Löwe steht für die zahlreichen Wappenlöwen in diesem Gebiet, u. a. von Nassau, Katzenelnbogen, Diez und Kurpfalz.

Das Wappen wurde per 26. Januar 1970 genehmigt.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Straßenverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Kreisgebiet wird von mehreren Bundesstraßen, Landesstraßen und Kreisstraßen erschlossen, darunter die rechtsrheinische B 42, die B 54 im Aartal von Diez nach Wiesbaden, ferner die B 260 von Lahnstein bis nach Wiesbaden, die B 274 von Holzhausen a. d. Haide bis Sankt Goarshausen und die B 417 von Nassau nach Diez.

Zwischen Eppenrod und Nentershausen (Westerwald), knapp westlich der Anschlussstelle Diez der Bundesautobahn 3, führt diese auf dem Weg von Frankfurt nach Köln durch einen Nordostzipfel des Kreisgebietes, wenn auch nur für wenige Hundert Meter, und dient so dem Anschluss des Rhein-Lahn-Kreises an das Autobahnnetz.

Eisenbahnverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Nassauische Rhein- und Lahn-Eisenbahn-Gesellschaft, ab 1861 Nassauische Staatsbahn, erbaute die erste Bahnlinie in diesem Gebiet von Oberlahnstein im Lahntal aufwärts unter erheblichen Schwierigkeiten 1858 bis Bad Ems, 1860 weiter bis Nassau und 1862 schließlich bis Limburg. Im selben Jahr erreichte auch die von Wiesbaden rheinabwärts führende Strecke die Station Oberlahnstein und 1864 Niederlahnstein. Heute verkehren auf der Lahntalbahn die Züge der Linie RB 23 Lahn-Eifel-Bahn (Limburg - Diez - Bad Ems - Niederlahnstein - Koblenz Hbf - Koblenz Stadtmitte - Andernach - Mendig - Mayen-Ost).

In Niederlahnstein fand sie 1869 den Anschluss an die Rheinische Eisenbahn-Gesellschaft weiter nach Neuwied–Köln. Den Übergang über den Rhein von Niederlahnstein nach Koblenz und die Umgehung von Oberlahnstein fügte erst 1879 die Preußische Staatsbahn hinzu.

Diese Gesellschaft nahm auch 1870 die Aartalbahn Diez–Zollhaus in Betrieb, die 1894 in Richtung Bad Schwalbach verlängert wurde. Im Jahre 1888 entstand der Bahnhof Diez Ost durch eine Verlegung der Trasse zwischen Limburg und Staffel, auf der die Züge in den Westerwald nach Westerburg und Montabaur fuhren.

In den Jahren 1900 bis 1903 wurde der Landstrich zwischen Rhein und Lahn von der Nassauischen Kleinbahn AG durch drei Schmalspurbahnen erschlossen. Das Netz von 77 km Länge hatte seinen Mittelpunkt in Nastätten, von wo aus die Staatsbahnlinien in Braubach, Sankt Goarshausen und Zollhaus zu erreichen waren.

Wenige Jahre lang verkehrten die Kleinbahnzüge sogar von Braubach bis Oberlahnstein. Diese – damals selbstständige – Stadt war von 1933 bis 1956 durch eine Linie der Coblenzer Straßenbahn AG mit Koblenz über Niederlahnstein verbunden, das schon 1902 an das Straßenbahnnetz angeschlossen worden war.

Das Gesamtnetz der normalspurigen Eisenbahnen mit Personenverkehr im heutigen Kreisgebiet erreichte im Jahre 1894 mit 110 km seine größte Ausdehnung; dazu kam bis 1903 noch das gesamte Schmalspurnetz der Nassauischen Kleinbahn AG im Umfang von 77 km. Hier kam es schon am Ende des Ersten Weltkrieges (1917–1920) zu ersten Betriebseinstellungen. Bis 1952/53 wurde noch ein recht bescheidener schmalspuriger Personenverkehr angeboten.

Hingegen blieb das Bundesbahnnetz, bis auf 13 km der „Aartalbahn“ und die 3 km lange Verbindungsbahn bei Oberlahnstein, voll in Betrieb.

Der Rhein-Lahn-Kreis ist Mitglied im Verkehrsverbund Rhein-Mosel (VRM), dessen ÖPNV-Tarifgebiet einen großen Teil des nördlichen Rheinland-Pfalz umfasst.

Verbands- und Ortsgemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Rhein-Lahn-Kreis umfasst eine verbandsfreie Gemeinde und 137 Ortsgemeinden, von denen letztere sieben Verbandsgemeinden zugehörig sind. Die größte Stadt ist Lahnstein mit 17.939 Einwohnern, die kleinste Ortsgemeinde ist Ehr mit 71 Einwohnern. Im Folgenden sind die verbandsfreie Gemeinde und die Verbandsgemeinden mit ihren verbandsangehörigen Ortsgemeinden mitsamt Einwohnerzahlen am 31. Dezember 2017 aufgelistet.[14] (Die Verwaltungssitze der Verbandsgemeinden sind mit einem Stern markiert.)

LahnsteinLahnsteinArzbachBad EmsBechelnDausenauFachbachFrüchtKemmenauMiellenNievernBraubachDachsenhausenFilsenKamp-BornhofenOsterspaiBurgschwalbachFlachtHahnstättenKaltenholzhausenLohrheimMudershausenNetzbachNiederneisenOberneisenOberneisenSchiesheimAuelBornichDahlheimDörscheidDörscheidKaubKestertLierschiedLykershausenNochernPatersbergPrathReichenberg (Rheinland-Pfalz)Reitzenhain (Taunus)Sankt GoarshausenSauerthalWeisel (Rhein-Lahn-Kreis)Weyer (Rhein-Lahn-Kreis)AltendiezAullBalduinsteinBirlenbachCharlottenbergCrambergDiezDörnberg (Lahn)EppenrodGeilnauGückingenHambach (bei Diez)HeistenbachHirschberg (Rhein-Lahn-Kreis)HolzappelHolzheim (Aar)Horhausen (Nassau)IsselbachLangenscheidLaurenburgScheidt (Rhein-Lahn-Kreis)Steinsberg (Rheinland-Pfalz)WasenbachAllendorf (Rhein-Lahn-Kreis)Berghausen (Einrich)BerndrothBiebrich (bei Katzenelnbogen)Bremberg (Rhein-Lahn-Kreis)DörsdorfEbertshausenEisighofenErgeshausenGutenackerHerold (Rheinland-Pfalz)KatzenelnbogenKlingelbachKördorfMittelfischbachNiedertiefenbachOberfischbachReckenrothRettertRoth (Rhein-Lahn-Kreis)Schönborn (Rhein-Lahn-Kreis)AttenhausenDessighofenDienethalDornholzhausen (Rhein-Lahn-Kreis)GeisigHömbergLollschiedMisselbergNassau (Lahn)ObernhofOberwiesPohl (Nassau)Pohl (Nassau)SchweighausenSeelbach (Nassau)SinghofenSulzbach (Rhein-Lahn-Kreis)WeinährWinden (Nassau)ZimmerschiedZimmerschiedBerg (Taunus)Bettendorf (Taunus)BogelBuch (Taunus)DiethardtEhrEndlichhofenEschbach (bei Nastätten)GemmerichHainauHimmighofenHolzhausen an der HaideHunzelKasdorfKehlbach (Rheinland-Pfalz)LautertLippornMarienfelsMiehlenNastättenNastättenNiederbachheimNiederwallmenachOberbachheimObertiefenbach (Taunus)OberwallmenachOelsbergRettershainRuppertshofen (Rhein-Lahn-Kreis)StrüthStrüthWeidenbach (Taunus)WelterodWinterwerbHessenLandkreis Mainz-BingenRhein-Hunsrück-KreisLandkreis Mayen-KoblenzWesterwaldkreisKoblenzLandkreis Mayen-KoblenzVerbandsgemeinden in EMS.svg
Über dieses Bild
Ortsgemeinde Einwohner
Verbandsfreie Stadt
Lahnstein, Große kreisangehörige Stadt 17.939
Verbandsgemeinde Bad Ems
Arzbach 1.666
Bad Ems, Stadt * 9.568
Becheln 668
Dausenau 1.262
Fachbach 1.257
Frücht 556
Kemmenau 481
Miellen 365
Nievern 967
Verbandsgemeinde Diez
Altendiez 2.176
Aull 403
Balduinstein 607
Birlenbach 1.564
Charlottenberg 153
Cramberg 496
Diez, Stadt * 11.016
Dörnberg 458
Eppenrod 715
Geilnau 353
Gückingen 1.080
Hambach 461
Heistenbach 1.047
Hirschberg 362
Holzappel 1.024
Holzheim 888
Horhausen 297
Isselbach 358
Langenscheid 506
Laurenburg 323
Scheidt 293
Steinsberg 216
Wasenbach 326
Verbandsgemeinde Hahnstätten
Burgschwalbach 1.057
Flacht 1.047
Hahnstätten * 2.933
Kaltenholzhausen 576
Lohrheim 595
Mudershausen 424
Netzbach 379
Niederneisen 1.426
Oberneisen 765
Schiesheim 252
Verbandsgemeinde Katzenelnbogen
Allendorf 622
Berghausen 290
Berndroth 389
Biebrich 313
Bremberg 282
Dörsdorf 425
Ebertshausen 122
Eisighofen 264
Ergeshausen 143
Gutenacker 359
Herold 420
Katzenelnbogen, Stadt * 2.228
Klingelbach 725
Kördorf 532
Mittelfischbach 129
Niedertiefenbach 197
Oberfischbach 173
Reckenroth 202
Rettert 431
Roth 205
Schönborn 725
Ortsgemeinde Einwohner
Verbandsgemeinde Loreley
Auel 186
Bornich 935
Braubach, Stadt 3.093
Dachsenhausen 1.010
Dahlheim 824
Dörscheid 388
Filsen 643
Kamp-Bornhofen 1.593
Kaub, Stadt 856
Kestert 581
Lierschied 472
Lykershausen 219
Nochern 507
Osterspai 1.249
Patersberg 380
Prath 289
Reichenberg 172
Reitzenhain 329
Sankt Goarshausen, Loreleystadt * 1.302
Sauerthal 154
Weisel 1.053
Weyer 467
Verbandsgemeinde Nassau
Attenhausen 410
Dessighofen 179
Dienethal 228
Dornholzhausen 198
Geisig 348
Hömberg 343
Lollschied 187
Misselberg 94
Nassau, Stadt * 4.521
Obernhof 375
Oberwies 137
Pohl 338
Schweighausen 216
Seelbach 397
Singhofen 1.764
Sulzbach 197
Weinähr 434
Winden 711
Zimmerschied 90
Verbandsgemeinde Nastätten
Berg 247
Bettendorf 333
Bogel 769
Buch 621
Diethardt 232
Ehr 71
Endlichhofen 164
Eschbach 153
Gemmerich 528
Hainau 177
Himmighofen 317
Holzhausen an der Haide 1.174
Hunzel 256
Kasdorf 239
Kehlbach 163
Lautert 270
Lipporn 273
Marienfels 301
Miehlen 1.935
Nastätten, Stadt * 4.130
Niederbachheim 259
Niederwallmenach 412
Oberbachheim 208
Obertiefenbach 396
Oberwallmenach 188
Oelsberg 505
Rettershain 339
Ruppertshofen 332
Strüth 294
Weidenbach 114
Welterod 458
Winterwerb 173

Ehemalige Gemeinden

Die folgenden Gemeinden verloren seit 1969 ihre Eigenständigkeit:

Listen zu dem Begriff „Gebietsveränderungen“ siehe Gebietsreformen in Rheinland-Pfalz

Kfz-Kennzeichen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der Bildung des neuen Landkreises wurde am 7. Juni 1969 das Unterscheidungszeichen EMS zugeteilt. Es wird bis heute ausgegeben. Seit dem 8. Juli 2013 sind im Rahmen der Kennzeichenliberalisierung auch die früheren ausgegebenen Unterscheidungszeichen DIZ (Diez) und GOH (Sankt Goarshausen) erhältlich.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerungsstand 2017, Gemeindeebene (Hilfe dazu).
  2. a b c Mein Kreis, meine kreisfreie Stadt – Rhein-Lahn-Kreis. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz, abgerufen am 21. April 2015.
  3. Kreisverwaltung des Rhein-Lahn-Kreises (Hrsg.): Der Rhein-Lahn-Kreis. S. 134 ff.
  4. Amtliches Gemeindeverzeichnis 2006 (Memento vom 22. Dezember 2017 im Internet Archive) (= Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz [Hrsg.]: Statistische Bände. Band 393). Bad Ems März 2006, S. 165 (PDF; 2,6 MB). i Info: Es liegt ein aktuelles Verzeichnis (2016) vor, das aber im Abschnitt „Gebietsänderungen – Territoriale Verwaltungsreform“ keine Einwohnerzahlen angibt.
  5. Statistisches Jahrbuch für die Bundesrepublik Deutschland 1972
  6. Statistisches Jahrbuch für die Bundesrepublik Deutschland 1981
  7. Statistisches Jahrbuch für die Bundesrepublik Deutschland 1992
  8. Statistisches Jahrbuch für die Bundesrepublik Deutschland 2002
  9. Berichtsmonat März 2015 – Rhein-Lahn-Kreis. Zentraler Statistik-Service der Bundesagentur für Arbeit, abgerufen am 27. April 2015.
  10. Ergebnis Zensus 2011 Rhein-Lahn-Kreis. Abgerufen am 2. Januar 2018 (PDF).
  11. a b Kreistagswahlen und Stadtratswahlen der kreisfreien Städte Rhein-Lahn-Kreis – Endgültiges Ergebnis. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz, abgerufen am 27. April 2015.
  12. Frank Puchtler ist seit 1. Juli 2014 Landrat des Rhein-Lahn-Kreises. Kreisverwaltung Rhein-Lahn, abgerufen am 27. April 2015.
  13. Direktwahlen der Landräte und hauptamtlichen Bürgermeister. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz, abgerufen am 27. April 2015.
  14. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerungsstand 2017, Gemeindeebene (Hilfe dazu).