Annika

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Annika oder Annica ist ein weiblicher Vorname.

Herkunft und Bedeutung des Namens[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Name Annika ist eine skandinavische Verniedlichungsform des Namens Anna (hebräisch für „die Begnadete“).

Ein anderer Ursprung des Namens kommt aus dem Griechischen, wo er von der Siegesgöttin „Nike“ abgeleitet wird.

Namenstag[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Namenstag ist für die im Ursprung hebräische Form der 26. Juli.
  • In Schweden: 21. April (1986–1992: 7. August)

Verbreitung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Name Annika gewann Anfang der 1970er Jahre schnell an Popularität in Deutschland, nachdem er vorher praktisch unbekannt war. Grund hierfür könnten die Pippi-Langstrumpf-Filme sein, die zu dieser Zeit erschienen sind und in denen eine Hauptfigur Annika heißt. Vom Anfang der 1980er Jahre bis zur Jahrtausendwende war der Name unter den zwanzig meist vergebenen weiblichen Vornamen, in den 1990ern oft unter den „Top Ten“. Seitdem hat seine Beliebtheit etwas nachgelassen.[1] Der Name Annika wird von Hengameh Yaghoobifarah als Ethnophaulismus für heterosexuelle deutsche Frauen ohne erkennbaren Migrationshintergrund verwendet, etwa in der taz-Kolumne Habibitus und im Roman Ministerium der Träume (2021).[2][3][4][5]

Bekannte Namensträgerinnen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vorname[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kunstfiguren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Annika Hansen, menschlicher Name der Borg-Drohne Seven of Nine in der Science-Fiction-Serie Star Trek: Raumschiff Voyager
  • Annika Settergren, beste Freundin der Kinderbuchfigur Pippi Langstrumpf
  • Annika und der Pegasus, Trickfilmfigur aus der Barbieproduktion und Filmgesellschaft

Varianten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anica, Annicka, Anik, Anika, Anike, Annica, Annik, Annike, Anniken, Annikka (finnisch), Annikki (finnisch)

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistik "Beliebte Vornamen"
  2. Hengameh Yaghoobifarah: Kolumne Habibitus: Können Heten nicht mal campen? In: Die Tageszeitung: taz. 9. Mai 2019, ISSN 0931-9085 (taz.de [abgerufen am 28. Februar 2021]).
  3. Interview mit Hengameh Yaghoobifarah und Fatma Aydemir: „Eure Heimat ist eine absolute Frechheit“. Abgerufen am 28. Februar 2021.
  4. Xaver von Cranach, DER SPIEGEL: Hengameh Yaghoobifarah: Eine Welt von »Kartoffeln« und »Annikas«. Abgerufen am 28. Februar 2021.
  5. Hype um Hengameh Yaghoobifarahs erstes Buch. Abgerufen am 28. Februar 2021.