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Der Brudermord (türkisch kardeş katli; auch şehzâde katli ‚Prinzenmord‘ oder evlât katli ‚Deszendentenmord‘) war eine im Osmanischen Reich übliche, oft präventive Maßnahme zur Lösung von Erbstreitigkeiten innerhalb des Herrscherhauses. Neben der Vermeidung von Sukzessionskriegen sollte dadurch insbesondere die Unteilbarkeit des Erbes gesichert, mithin Landesteilungen verhindert werden. Im osmanischen Zusammenhang umfasst der Begriff des Brudermordes daher entgegen der Bezeichnung nicht nur die Tötung des (Halb-)Bruders, sondern auch die eines beliebigen erbberechtigten Blutsverwandten. Wurde ein Prinz hingerichtet, so teilten in der Regel auch dessen Söhne das gleiche Schicksal.

Bereits der Dynastiebegründer Osman I. soll im Zwist um die unangefochtene Stammesführerschaft seinen greisen Onkel eigenhändig umgebracht haben. Die ersten belegten Brudermorde fallen in die Herrschaftszeit Murads I., der 1360 zwei aufständische Brüder und 1385 einen rebellierenden Sohn hinrichten ließ. Beim Herrschaftsantritt Bayezids I. 1389 erfolgte erstmals die präventive Tötung eines nicht aufrührerischen Prinzen.

In den letzten Jahren der Regentschaft Mehmeds II., vermutlich zwischen 1477 und 1481, wurde die Tötung der Brüder „um der Ordnung der Welt willen“ (niẓām-ı ʿālem içün) ausdrücklich für angemessen und damit das Opfern bestimmter Einzelner zugunsten des Gemeinwohls für zulässig erklärt. Ihren Höhepunkt erreichte die Praxis unter Mehmed III., der 1595 bei seiner Thronbesteigung 19 Brüder und 1603 seinen ältesten Sohn hinrichten ließ. Mit der Thronbesteigung Mustafas I. im Jahr 1617 wurde zum ersten Mal die Erbfolge vom Vater auf den Sohn durchbrochen und nach dem Prinzip des Seniorats vorgenommen. Eine sowohl von Abdülmecid als auch Abdülaziz angestrebte Einführung der Primogenitur blieb letztlich aus, sodass in der neuen Verfassung von 1876 das Seniorat gesetzlich festgelegt wurde.

Thronfolgerecht[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Osmanischen Reich fehlte es bis in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts an einer ausdrücklichen und umfassenden Regelung zur Thronfolge.[1] Das Fehlen (hausgesetzlich) feststehender Erbschaftsregeln war der Vorstellung einer von Gott gegebenen Herrschaft (ḳuṭ oder ḳut ‚vom Himmel gewährtes Glück, Charisma‘) geschuldet, aufgrund derer die Schaffung eines Thronfolgegesetzes durch Menschenhand als Auflehnung gegen den göttlichen Willen betrachtet wurde.[2] Erbberechtigt waren indes ausschließlich männliche Mitglieder des osmanischen Herrscherhauses in patrilinearer Abstammung, wobei jeder dieser Abkömmlinge einen gleichwertigen Erbanspruch hatte. Aus diesem Grund erwies sich die Diskreditierung oder Verfemung von unerwartet auftretenden Thronprätendenten als „unecht“ oder „falsch“ (düzme/düzmece), das heißt als nicht der Dynastie angehörig, als ein wirksames Mittel im Kampf um den Thron.[3] Maßgeblich für die Thronfolge sollte die (Durch­set­zungs-)Fähigkeit oder Geeignetheit (liyāḳat ‚Idoneität‘) sein, sodass von einem „Überleben des Passendsten“[4] gesprochen werden kann. Unter diesen Gesichtspunkten wurde der Ausgang kriegerischer Thronfolgestreitigkeiten als Gottesurteil sowie hinsichtlich des Siegers ipso facto als Ausdruck seiner militärischen Begabung und damit auch seiner Herrschaftskompetenz aufgefasst.[5] Letztlich entscheidend bei der Thronfolge war der Rückhalt bei den hohen Würdenträgern, ʿUlama' und/oder Janitscharen, die denjenigen unterstützten, der ihnen am geeignetsten oder aus opportunistischem Kalkül am vorteilhaftesten erschien.[6]

Manisa, Verwaltungszentrum des „Prinzensandschaks“ Saruhan. Der hier von Hasan Pascha „detailgetreu“[7] gemalte Palast, in dem die prinzlichen Statthalter residierten, existiert heute nicht mehr.[8]
Osmanische Miniaturmalerei im Şemāʾil-nāme-i āl-i ʿOs̠mān des Talikizâde, um 1593. Istanbul, Bibliothek des Topkapi-Serail-Museums (TSMK), III. Ahmed, Inv.-Nr. 3592, fol. 10b–11a

Ungefähr ab dem Ende des 14. Jahrhunderts wurde einem osmanischen Prinzen (şeh-zāde[9]) in einem Alter von etwa fünfzehn Jahren ein anatolisches Sandschak zur Verwaltung übergeben, sodass er als Prinz-Statthalter (çelebi sulṭān) unter Anleitung und Aufsicht eines Erziehers (lālā) Erfahrung in Verwaltungsangelegenheiten sammeln und die Regierungskunst erlernen konnte.[10] Starb der Großherr, so galt es für einen Prinzen schnellstens in die Reichshauptstadt oder gegebenenfalls ins Heerlager zu eilen und dort den Thron für sich zu beanspruchen. Der Souverän konnte versuchen, Einfluss auf die Nachfolge zu nehmen, indem er seinen favorisierten Sohn als Statthalter eines nicht allzu weit von der Hauptstadt entfernten Sandschaks entsandte. Besondere Bedeutung kam vor diesem Hintergrund den Sandschakzentren Amasya und ab dem 16. Jahrhundert Manisa zu.[11]

Um Unruhen zu vermeiden, wurde der Tod des Sultans bis zur Thronbesteigung (cülūs) des Nachfolgers möglichst geheim gehalten und die Bestattungszeremonie erst nach der Inthronisation abgehalten.[12] Falls nötig, fand nach der Entnahme innerer Organe und der Einbalsamierung des Leichnams eine provisorische Erdbestattung in einem gewöhnlich aus Walnussholz hergestellten Sarg statt.[13] Die Geheimhaltung geschah vor allem aus Furcht vor einem Aufstand der großherrlichen Pfortentruppen, die das bei einem Herrscherwechsel entstehende Autoritätsvakuum – sämtliche Mitglieder des Reichsrats galten als zurückgetreten – nutzen und während einer Thronvakanz ungestraft die Stadt plündern konnten.[14]

Mit Murad III. (von 1562 bis 1574) und Mehmed III. (von 1583 bis 1595) wurden nur noch die ältesten Sultanssöhne als präsumtive Nachfolger tatsächlich und nicht nur nominell als Statthalter (in Manisa) eingesetzt, während die anderen, für eine Statthalterschaft zu jungen Prinzen im Inneren des Topkapı-Palastes eingesperrt blieben.[15] Dadurch war auch sichergestellt, dass der designierte Herrscher unbestritten den Thron besteigen und seine im Palast befindlichen (Halb-)Brüder ohne Schwierigkeiten hinrichten lassen konnte.[16] Nach der Thronbesteigung Mehmeds III. im Jahr 1595 wurden schließlich gar keine Prinzen mehr weggeschickt, sondern im ursprünglich şimşīrlik oder çimşīrlik (etwa ‚Buchsbaumgarten‘) und später ḳafes ‚Käfig‘ genannten Teil des Sultanspalastes gehalten.[17] Söhnen des regierenden Sultans gestand man vergleichsweise zwar größere Freiheiten zu, doch war es sämtlichen eingesperrten Prinzen untersagt, Kinder zu zeugen. Die in begrenzter Anzahl erlaubten Konkubinen erhielten diverse unfruchtbar machende Mittel.[18] Kam es dennoch zu einer Schwangerschaft, so wurden insbesondere männliche Neugeborene unmittelbar nach der Niederkunft beseitigt.[19]

Im Dezember 1603 bestieg der dreizehnjährige Ahmed I. den osmanischen Thron. Angesichts der Kinderlosigkeit des Sultans wurde im Hinblick auf dynastische Konti­nu­i­tät dessen geisteskranker, ein bis zwei Jahre jüngerer Bruder Mustafa am Leben gelassen. Als Ahmed I. am 22. November 1617 im Alter von 27 Jahren starb, hinterließ er neben diesem Bruder auch sieben Söhne und es stellte sich nun das Problem, wer ihm auf dem Thron folgen sollte. Der älteste Sohn Ahmeds war der 1604 von der Konkubine Mahfirûz geborene Osman.[20]

Mit dem Herrschaftsantritt Mustafas I. wurde erstmals das Prinzip der Erbfolge vom Vater auf den Sohn (ʿamūd-ı nesebī) durchbrochen.[21]

Eine sowohl von Abdülmecid als auch Abdülaziz angestrebte Einführung der Primogenitur blieb letztlich aus.[22]

Schließlich wurde 1876 das Seniorat gesetzlich festgelegt. Artikel 3 der Verfassung (in der Fassung vom 23. Dezember 1876) lautet:

سلطنت سنیهٔ عثمانیه خلافت کبرای اسلامیه یی حائز اوله رق سلالهٔ آل عثماندن اصول قدیمه سی وجهله اکبر اولاده عائددر.

Salṭanat-ı senīye-i ʿOs̠mānīye ḫilāfet-i kübrā-yı islāmīyeyi ḥāʾiz olaraḳ sülāle-i āl-i ʿOs̠māndan uṣūl-ı ḳadīmesi vechile ekber evlāda ʿāʾiddir.

„Die Herrscherwürde im osmanischen Reiche, welche auch das hohe islamische Kalifat in sich vereinigt, geht nach einem seit alter Zeit geltenden Grundsatze auf den ältesten Prinzen der Dynastie Osman über.“[23]

Brudermordgesetz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„[D]as türckisch Reich hat solches auf ihm als ein göttlich Recht und heiligs Gesetz, daß ein jeder türckischer Kaiser, so er an das Reich kompt, muß lassen seine Brüder erwürgen; dann ihr Gesetz laut also, daß sie einen einigen Gott im Himmel und ein einigen Herrn auf Erden erkennen.“

Salomon Schweigger: Ein newe Reißbeschreibung auß Teutschland nach Constantinopel vnd Jerusalem.[24]

Abschriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Porträt (şebīh) Sultan Mehmeds II. von Sinan Bey oder dessen Schüler Şiblîzâde Ahmed Çelebi, aus dem „Fatih-Album“, zweite Hälfte des 15. Jahrhunderts. Istanbul, Bibliothek des Topkapi-Serail-Museums (TSMK), Hazine, Inv.-Nr. 2153, fol. 10a

Das – im Original unbetitelte – sogenannte Brudermordgesetz findet sich in einer Mehmed II. zugeschriebenen Gesetzessammlung (ḳānūn-nāme), die das Hofzeremoniell und die Staatsorganisation behandelt. Dieses in seiner Art einzige Ḳānūn-nāme ist nicht urschriftlich auf uns gekommen; es liegen nur noch Abschriften aus dem 17. Jahrhundert vor. Zwei den gleichen Text bietende Manuskripte befinden sich in der Österreichischen Nationalbibliothek zu Wien (Cod. H. O. 143 und Cod. A. F. 547).[25] Die vom 15. Rebīʿü l-evvel 1060 / 18. März 1650 datierende jüngere Handschrift wurde um 1815 seitens Joseph von Hammer als Das Kanunname Sultan Mohammeds des II. frei und mit Auslassungen ins Deutsche übertragen.[26] Etwa ein Jahrhundert später gab Mehmed Ârif Bey den Text der älteren Handschrift vom 1. Ẕī l-ḥicce 1029 / 28. Oktober 1620, ohne Kenntnis des Vorhandenseins der späteren Abschrift, unter dem Titel Ḳānūnnāme-i āl-i ʿOs̠mān ‚Gesetzbuch des osmanischen Herrscherhauses‘ in zwei Beilagen der Zeitschrift der Gesellschaft für osmanische Geschichtsforschung heraus.[27] Weitere Kopien waren bis zur Auffindung des zweiten Bandes der lange nicht abgeschlossen geglaubten Chronik Bedāʾiʿü l-veḳāʾiʿ ‚Die originellen Zeitbegebenheiten‘ des Koca Hüseyin unbekannt.[28] Die darin enthaltene Abschrift der Gesetzessammlung nahm der Chronist eigenen Angaben nach im Jahr 1022 / 1613 während seiner Tätigkeit als Hauptsekretär im Reichsrat von der im großherrlichen Archiv verwahrten Urschrift.[29] Das aufgefundene Exemplar der Chronik (518 Blatt, im Nestaʿlīḳ-Duktus, Blattmaße 18 x 28,5 cm, 25 Zeilen pro Seite) ist laut Archivdokumenten 1862 vom Asiatischen Museum in Sankt Petersburg aus einer privaten Sammlung erworben worden und kam von dort in die Leningrader Abteilung des Instituts für Orientalistik der Akademie der Wissenschaften der UdSSR, wo es im Handschriftenfundus des Instituts aufbewahrt wird (N. C. 564).[30] Die erstmalige Publikation des lange unbeachtet gebliebenen Manuskripts erfolgte 1961 als Faksimile-Ausgabe.[31]

(Eine weitere, stark verkürzte und unvollständige Abschrift, bei der auch das Brudermordgesetz fehlt, findet sich in dem Werk Telḫīṣü l-beyān fī ḳavānīn-i āl-i ʿOs̠mān ‚Zusammenfassung der Erläuterungen zu den Gesetzen des Hauses Osman‘ des Hezarfen Hüseyin Efendi (gest. 1691).[32])

Laut ihrer Vorrede ist die Gesetzessammlung auf Weisung Mehmeds II. von einem gewissen Leyszâde Mehmed b. Mustafa, dem Vorsteher der Staatskanzlei (tevḳīʿī), in drei Abschnitten oder Kapiteln zusammengestellt worden.[33] Die Datierung ist nicht gesichert, jedoch wird die Entstehungszeit weithin unter dem Großwesirat Karamânî Mehmed Paschas zwischen den Jahren 1477 und 1481 angesetzt.[34]

Einer der ersten osmanischen Chronisten, der das Ḳānūn-nāme auswertete und aus selbigem (ausgiebig) zitierte, war Mustafa Ali (gest. 1600).[35]İdrîs-i Bitlisî[36][37]

Stellung und Wortlaut des Brudermordgesetzes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Brudermordgesetz ist im zweiten Kapitel (bāb-ı s̱ānī) der Gesetzessammlung enthalten. Die im zweiten Band der Chronik des Koca Hüseyin und in der Österreichischen Nationalbibliothek erhaltenen Abschriften weisen hinsichtlich des Brudermordes nur unerhebliche, lediglich orthographische und stilistische Abweichungen voneinander auf. Im Folgenden die von Mehmed Ârif Bey 1912 edierte Fassung:[38]

و هر کمسنه یه(a) اولادمدن سلطنت میسر اوله(b) قرنداشلرین نظام عالم ایچون قتل ایتمك مناسبدر(c) اکثر علما دخی(d) تجویز ایتمشدر انکله(e) عامل اوله لر(f)

Ve her kimesneye evlādımdan salṭanat müyesser ola ḳarındaşların niẓām-ı ʿālem içün ḳatl ėtmek münāsibdir eks̠er-i ʿulemā daḫi tecvīz ėtmişdir anuñla ʿāmil olalar

„Und jedem meiner Abkömmlinge ist es, wenn er das Sultanat erlangt, im Hinblick auf die Ordnung der Welt gestattet, seine Brüder zu töten. Die meisten ʿUlemâ haben ihre Billigung (dazu) gegeben. So sollen sie handeln.“[39]

Abweichungen in der Chronik des Koca Hüseyin:[40]

(a) کمسنیه که / kimesneye ki statt کمسنه یه / kimesneye
(b) اولا
(c) مناسب کوریلوب / münāsib görilüb statt مناسبدر / münāsibdir
(e) دخي
(e) آنوکله
(f) اولالر

Hinrichtungsmethoden und Beisetzung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die 1553 erfolgte Hinrichtung des Mustafa b. Süleyman I. in osmanischer (links) und abendländischer (rechts) Darstellung
Hunername H.1524, f.176b Kara Ahmed Pasa.jpg
Bestimmung unsicher
Miniaturausschnitt aus dem zweiten Band des Hüner-nāme, um 1588. Istanbul, Bibliothek des Topkapi-Serail-Museums (TSMK), Hazine, Inv.-Nr. 1524, fol. 181a
Mort de Mustapha.jpg
Mort de Mustapha
Kupferstich aus dem 18. Jahrhundert von Cl. Duflos [sculp.] nach N. Hallé [inv.], herausgegeben von Jean-Antoine Guer, 1747


Nach turko-mongolischer Tradition durfte kein dynastisches Blut vergossen werden, sodass die Hinrichtung von Angehörigen des Herrscherhauses in aller Regel durch Erdrosseln mit einer seidenen Bogensehne (kiriş oder çile) oder einem eingefetteten, mit einer Schlinge versehenen Riemen (kemend) vollzogen wurde.[41] In Ausnahme hierzu ließ Murad II. 1422 seinen „falschen“ Onkel Mustafa, der tatsächlich ein Sohn Bayezids I. war, öffentlich erhängen.[42] 1808 wurde Selim III. erdolcht.[43][44]

Im „Prinzengefängnis“ geborene Prinzenkinder, insbesondere Söhne, wurden unmittelbar nach der Niederkunft durch das Nichtabbinden der durchtrennten Nabelschnur getötet.[18] Die Geburt des Prinzen Yûsuf Izzeddin Efendi 1857 und die des Prinzen Selâhaddin Efendi 1866 wurde verheimlicht.

  • Haldun Eroğlu: Şehzade. Osmanlılar’da. In: Türkiye Diyanet Vakfı İslâm Ansiklopedisi. Bd. 38, Istanbul 2010, S. 480–483 (PDF-Datei; 3,8 MB).
  • Ali Akyıldız: Yûsuf İzzeddin Efendi. In: Türkiye Diyanet Vakfı İslâm Ansiklopedisi. Bd. 44, Istanbul 2013, S. 13–16 (PDF-Datei; 1,2 MB).

Hingerichtete Prinzen wurden oftmals zusammen mit dem Vater beigesetzt, doch fanden auch einige Prinzen ihre letzte Ruhestätte in einem eigenen Mausoleum (türbe). Während sich sämtliche Sultane nach der Eroberung von Konstantinopel im Jahr 1453 ebendort bestatten ließen, wurden hingerichtete Prinzen bis Ende 1574 für gewöhnlich weiterhin in Bursa beigesetzt. Eine Ausnahme hierzu sind Bayezid b. Süleyman I. und vier seiner Söhne, die 1562 erdrosselt und in Sivas außerhalb der Stadtmauern bestattet wurden.

Thronbesteigungen und Nachfolgestreitigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Osman I.[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste Tötung eines Blutsverwandten wird bereits dem Dynastiebegründer und Namensgeber des späteren Reiches nachgesagt. Wie etwa Neşrî in seiner Cihān-nümā ‚Weltschau, Weltspiegel‘ betitelten Universalgeschichte, von der nur der sechste und letzte Teil erhalten ist, zu berichten wusste, soll Osman I. 1298 oder 1302 seinen Onkel Dündar Bey mit einem Pfeil getötet haben.[45][46][47][48] Ob diese Schilderung der Wahrheit entspricht, ist jedoch unklar. Das Grab des Dündar Bey soll zwischen den Dörfern Çakırpınar (Bilecik) und Köprühisar (Yenişehir) liegen.

Murad I.[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von den sechs Söhnen Orhans I. überlebten nur drei Söhne – namentlich Murad, İbrahim und Halil – den Vater. Murad I.

Söhne Bayezid, Yakub, Savcı und Ibrahim.[49]

Savcı Bey[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ṣandūḳa (leerer Holzsarkophag) des Prinzen Savcı (links) in der Türbe Osmans I.
  • Nilgün Elam: Babalar ve Oğullar: IV. Andronikos Palaiologos ve Savcı Çelebi’nin İsyanı (1373). In: Ankara Üniversitesi Dil ve Tarih-Coğrafya Fakültesi Tarih Bölümü Tarih Araştırmaları Dergisi. Bd. 30, Nr. 49, 2011, ISSN 1015-1826, S. 29–73, hier: S. (PDF-Datei; 604 KB).
  • Franz Dölger: Zum Aufstand des Andronikos IV. gegen seinen Vater Johannes V. im Mai 1373. In: Revue des études byzantines. Bd. 19, 1961, S. 328–332 (PDF-Datei; 473 KB).
  • Johann Wilhelm Zinkeisen: Geschichte des osmanischen Reiches in Europa. Bd. 1, Perthes, Hamburg 1840, S. 237 ff.
  • F. Babinger, C. E. Bosworth: Sawdji̊, Sawdjī. In: The Encyclopaedia of Islam. New Edition. Bd. 9, Brill, Leiden 1997, S. 93.

Savcı wurde in Bursa im Mausoleum Osmans I. beigesetzt (Karte).[50]

Uzuncarsili, Saray Teskilati, 131; OT, I, 160

Bayezid I.[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Thronbesteigungszeremonie Bayezids I. (1389)
Miniatur im Hüner-nāme, Bd. 1, um 1584. Istanbul, Bibliothek des Topkapi-Serail-Museums (TSMK), Hazine, Inv.-Nr. 1523, fol. 96b

Die erste vorbeugende Tötung eines nicht aufrührerischen Prinzen erfolgte beim Herrschaftsantritt Bayezids I.,[51] genannt yıldırım ‚Wetterstrahl, Blitz‘, der seinem im Juni oder August 1389 gestorbenen Vater folgte. Über die Todesumstände Murads I. gehen osmanische und abendländische Berichte im Einzelnen auseinander. Laut einem in der umstrittenen Mecmūʿa-ʾı Münşeʾātü s-selāṭīn (‚Sammlung von Schriftsätzen der Sultane‘) des Staatssekretärs Feridun Ahmed Bey (gest. 1583) enthaltenen Schreiben, das als Abschrift eines Erlasses von Bayezid dem Wetterstrahl ausgewiesen ist, soll Murad I. nach der siegreichen Schlacht auf dem Amselfeld von einem unter dem Namen Miloş Ḳopilik (میلوش قوپیلك) bekannten Attentäter hinterlistiger Weise mit einem im Ärmel verborgenen, giftbestrichenen Dolch ermordet worden sein.[52]

Ṣandūḳa des Prinzen Yakub (im Vordergrund) in der Türbe Murads I.

Kurz nach dem Tod Murads I. wurde dessen jüngerer Sohn Yakub hingerichtet. Die Frage, ob der Entschluss zur Ermordung Yakubs aus eigenem und freiem Willen Bayezids I. oder unter dem Druck hoher Würdenträger gefasst wurde, ist nicht eindeutig zu beantworten.[53] Während etwa die späteren, hochosmanischen Chronisten Hoca Sâdeddin Efendi (gest. 1599) und Solakzâde Mehmed Hemdemî (gest. 1658) berichten, die Wesire und Ulama hätten die Tötung in Anbetracht der Koranstelle «الفتنة اشد من القتل» / al-fitnatu ʾašaddu mina l-qatl(i) / ‚die Fitna ist schlimmer als das Töten‘ (Sure 2, Vers 191) zumindest gebilligt,[54] sucht man entsprechende Erwähnungen in früheren Quellen vergebens.[55] Bemerkenswert erscheint in diesem Zusammenhang, dass fitna hier zwar im Sinne von „Aufruhr, Unordnung“ zu verstehen ist,[56] Yakub jedoch getötet wurde, noch ehe er vom Tod des Vaters erfahren hatte.

Der Leichnam Yakubs wurde gemeinsam mit dem des Vaters (vgl. Meşhed-i Hüdavendigar) nach Bursa überführt und ist dort innerhalb des von Murad I. gestifteten Hudâvendigâr-Komplexes im Stadtteil Çekirge beigesetzt (Karte).

Mehmed I.[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bayezid I. hatte sieben Söhne: Süleyman (Saruhan und Karesi), Ertuğrul (Aydın ili), İsa (Teke), Mehmed (Amasya), Mustafa (Hamid ili), Musa (Kütahya) und Kasım (noch zu jung)

Ende Juli 1402 gerieten Bayezid I. und sein Sohn Musa bei der aus osmanischer Sicht verheerenden Schlacht bei Ankara in timuridische Gefangenschaft. Die Prinzen Süleyman, Isa und Mehmed konnten fliehen, Prinz Mustafa blieb verschollen.

Bayezid starb am am 8. März 1403. Prinz Musa wurde aus der Gefangenschaft entlassen und durfte den Leichnam des Vaters zur Bestattung nach Bursa überführen. Timur selbst verließ Anatolien und kehrte nach Samarqand zurück.

  • Elizabeth A. Zachariadou: Süleyman çelebi in Rumili and the Ottoman chronicles. In: Der Islam. Bd. 60, Heft 2, 1983, ISSN 0021-1818, S. 268–296.
  • Ş. Nezihi Aykut: Fetret Devri-IV: İsa Çelebi. In: İstanbul Üniversitesi Edebiyat Fakültesi Tarih Dergisi. Nr. 44, 2006, ISSN 1015-1818, S. 25–36 (PDF-Datei; 778 KB).
  • Fahamettin Başar: Fetret devri. In: Türkiye Diyanet Vakfı İslâm Ansiklopedisi. Bd. 12, Istanbul 1995, S. 480–482 (PDF-Datei; 2,7 MB).
Ṣandūḳa des Prinzen Süleyman (rechts) in der Türbe Murads I.

Süleyman begab sich auf die Flucht gen Konstantinopel, wurde jedoch unterwegs in einem Dorf (Düğüncübaşı?) aufgegriffen und am 17. Februar 1411 getötet. Die näheren Todesumstände sind unklar.[57] Sein Leichnam wurde nach Bursa überführt und im Mausoleum Murads I. bestattet (Karte).[58]

Ein lyrischer Einschub in der Chronik des Āşıkpaşazāde lautet:

اتا وانایی غُصَّلو قومق
عادت اولدیکه خانلر بوکا اویمق
اِشیدُك بو توره اهلیدر احمق
جهانده آدِنی قَنْلویه دَقْمق[59]

قدیمدن توره در قرداشه قِیمق
قابل کم هابله قِیدی ازلدن
عیسى یا موسى وامیر سلیمان
فنا اولر جهانیچون نه زحمت

ḳadīmden töredür ḳardaşa ḳıymaḳ
Ḳābil kim Hābile ḳıydı ezelden
ʿİsā yā Mūsā ve Emīr Süleymān
fenā olur cihān-içün ne zaḥmet

ata ve anayı ġuṣṣalu ḳomaḳ
ʿādet oldıki ḫānlar buña uymaḳ
işidüñ bu töre ehlidür aḥmaḳ
cihānda adını ḳanluya daḳmaḳ

„Es ist seit alters her Brauch, Brüder zu töten, Vater und Mutter in Trauer zu stürzen.
Denn Kain hat vor Urzeiten den Abel getötet, (so) wurde es unter den Herrschern zum Brauch, es ihm gleichzutun.
'Isā, Musā und Emīr Süleymān, hört! Die Leute, die diesem Brauch folgen sind dumm!
Es ist schlecht und eine Plage für die Welt, auf der Welt, auf der Welt [sic] als "der Blutbefleckte" bekannt zu sein.“[60]

Murad II.[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ferhan Kırlıdökme Mollaoğlu: “Düzmece” Olarak Anılan Mustafa Çelebi ve Bizans (1415–1416/17). In: Ankara Üniversitesi Dil ve Tarih-Coğrafya Fakültesi Dergisi. Bd. 49, Nr. 2, 2009, ISSN 0378-2905, S. 173–185 (PDF-Datei; 431 KB).
  • Fahamettin Başar: Mustafa Çelebi, Düzme. In: Türkiye Diyanet Vakfı İslâm Ansiklopedisi. Band 31, Istanbul 2006, S. 292 f. (PDF-Datei; 1,7 MB).

Die Hinrichtung des „falschen“ Mustafas schildert Âşıkpaşazâde wie folgt:

„[U]nd nahmen ihn fest. Sie brachten ihn wieder nach Edrene, und dort hängte man ihn am Turm der Burg auf. Und das ganze Volk kam hin, um ihn anzusehen.“[61]

Durch die öffentliche Hinrichtung und bewusste Abweichung von der üblichen Hinrichtungsart machte man deutlich, dass der „falsche“ Mustafa als nicht dem Hause Osmans angehörig betrachtet wurde.

Mehmed II.[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Thronbesteigungszeremonie Mehmeds II. (1451)
Miniatur im Hüner-nāme, Bd. 1, um 1584. Istanbul, Bibliothek des Topkapi-Serail-Museums (TSMK), Hazine, Inv.-Nr. 1523, fol. 153b

Murad II. starb am 3. Februar 1451 in der Hauptresidenz Edirne.[62] Großwesir Çandarlı Halil Pascha sandte sogleich einen Eilboten mit der Trauerbotschaft nach Manisa, wo Prinz Mehmed erneut seit 1446 als Statthalter des Sandschaks Saruhan weilte. Etwa zwei Wochen nach dem Tod seines Vaters traf Mehmed in Edirne ein und bestieg dort am 18. Februar 1451 zum wiederholten Male den osmanischen Thron. Ob die Herrschaftsübernahme Mehmeds II. völlig reibungslos verlief, lässt sich nicht genauer feststellen: Während Chalkokondyles über einen letztlich vom Großwesir verhinderten Aufstand der Janitscharen [?] berichtet,[63][64] findet sich in osmanischen Chroniken kein Hinweis auf derartige Unruhen.[65]

Zu Thronstreitigkeiten kam es nicht, da der Tod Murads II. auch im Hinblick auf den Prinzen Orhan, einen mutmaßlichen Enkel Emir Süleymans, der seit seiner Kindheit als Geisel in Konstantinopel lebte,[66] verheimlicht worden war und Küçük Ahmed, der einzige lebende (Halb-)Bruder Mehmeds, noch im Säuglingsalter (küçücük[67], ṭıfl-ı nā-resīde[68]) stand. Dass Yusuf Adil Shah, der Begründer der Adil Shahi-Dynastie und erste Sultan von Bijapur, ein Sohn Murads II. gewesen und dem Brudermord durch Mehmed II. nur auf Initiative seiner Mutter entgangen sein soll, ist wohl eher auf ein Legitimationsbedürfnis zurückzuführen und darf in Ermangelung jeglicher Quellengrundlage mehr als in Zweifel gezogen werden.[69] Der um 1450 von der Fürstentochter (İsfendiyar) Hadice Halime Hatun[70] geborene Küçük Ahmed wurde auf Befehl des neuen Sultans wahrscheinlich von Evrenosoğlu Ali Bey im Bad erstickt und mit dem Leichnam Murads II. zur Bestattung nach Bursa geschickt.[71] Ali Bey selbst wurde nicht, wie etwa Dukas berichtet, kurz nach dem Prinzenmord hingerichtet,[72] sondern nahm als Akıncı-Führer am Feldzug in die Walachei teil und starb demgemäß nach 1462.[73] Prinz Orhan starb im Verlauf der Belagerung und anschließenden Eroberung Konstantinopels (im Folgenden Istanbul), wobei die genauen Umstände seines Todes widersprüchlich sind. Unklar ist, ob er sich aus Verzweiflung und Resignation von den Stadtmauern in den Tod stürzte oder ihn Soldaten auf der Flucht ergriffen und hinrichteten.[74] Sein abgetrenntes Haupt wurde jedenfalls dem Sultan überbracht.[75]

Bayezid II.[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Thronbesteigungszeremonie Bayezids II. (1481)
Miniatur im Hüner-nāme, Bd. 1, um 1584. Istanbul, Bibliothek des Topkapi-Serail-Museums (TSMK), Hazine, Inv.-Nr. 1523, fol. 178a

Mehmed II. starb am 3. Mai 1481 zu Beginn eines Kriegszuges.

  • M. C. Şehabeddin Tekindağ: Fâtih’in Ölümü Meselesi. In: İstanbul Üniversitesi Edebiyat Fakültesi Tarih Dergisi. Bd. 16, Nr. 21, 1966, ISSN 1015-1818, S. 95–108, hier: S.  (PDF-Datei; 2,4 MB).
  • İ. Hakkı Uzunçarşılı: Fâtih Sultan Mehmed’in Vefatı Üzerine Vezir İshak Paşa’nın İkinci Bayezid’i Saltanata Dâveti Arizası. In: Belleten. Bd. 25, Nr. 97, 1961, ISSN 0041-4255, S. 75–77.
  • İ. H. Uzunçarşılı: Fatih Sultan Mehmed’in Ölümü. In: Belleten. Bd. 34, Nr. 134, 1970, ISSN 0041-4255, S. 231–234.

Sein Tod wurde geheim gehalten und der Leichnam heimlich vom Feldlager bei Gebze nach Istanbul überführt. Mutmaßungen über den Vergiftungstod des Herrschers beruhen auf einem lyrischen Einschub in der Chronik des Âşıkpaşazâde,[76] lassen sich jedoch nicht durch weitere Quellen bekräftigen.[77]

Mustafa, Statthalter von Karaman, war 1474 gestorben.[78] An seine Stelle als Statthalter wurde Cem, der jüngste Sohn Mehmeds, geschickt.[79]

um 1477: „Opiumaffäre“; Müeyyedzâde[80]

Großwesir Karamânî Mehmed Pascha schickte Eilboten nach Amasya (Bayezid) und Konya (Cem). Die beiden an Cem gesandten Boten wurden allerdings auf Anordnung des anatolischen Beğlerbeğs Arnavud Sinan Pascha, eines Schwiegersohns Bayezids, abgefangen und festgesetzt.[81] Trotz aller Anstrengungen Karamânî Mehmed Paschas den Tod Mehmeds II. zu verbergen, erfuhren die Janitscharen – wohl auf Veranlassung Ishak Paschas – vom Ableben des Sultans. Erzürnt kehrten sie nach Istanbul zurück und plünderten die Stadt. Dabei drangen sie auch in das Haus des Großwesirs ein und töteten diesen in seinem Empfangsraum. Das aufgespießte Haupt des Großwesirs wurde tagelang durch Istanbul getragen.[82] Um die Lage bis zur Ankunft Bayezids zu beruhigen, setzte Ishak Pascha am 4. Mai 1481 dessen Sohn Korkud als Reichsverweser auf den Thron.[83] Korkud, seine Brüder Alemşah und Mahmud sowie Cems Sohn Oğuzhan hielten sich seit ihren Beschneidungen im Jahr 1480 als Geiseln und Bürgen für das Wohlverhalten der Väter in Istanbul auf.

Am 22. Mai 1481 bestieg Bayezid II. den Thron und ließ die Bestattungszeremonie für seinen Vater abhalten.

Cem sammelte eine Armee und schickte einen Teil dieser nach Bursa. Bayezid entsandte Ayas Pascha mit 2000 Janitscharen, die am 28. Mai 1481 von Cems Armee geschlagen wurde. Wenige Tage später traf Cem selbst in Bursa ein, wo er als Ausdruck seiner Souveränität seinen Namen im Kanzelgebet (ḫuṭba) erwähnen und Münzen prägen ließ.

  • auf Angebot zur Reichsteilung soll Bayezid geantwortet haben, dass es unter Königen keine (uterine) Verwandtschaft gäbe.[84]
  • 20. Juni: Niederlage Yenişehir; Flucht über Eskişehir, Konya und Aleppo
  • 25. August: Ankunft in Kairo
  • 9. Dezember 1481 bis 11. März 1482 unternahm Cem die Pilgerfahrt nach Mekka
  • 6. Mai 1482: Rückkehr nach Aleppo
  • 19. Mai: Aufbruch nach Adana, wo Übereinkunft mit (Karamanoğlu) Kasım Bey; weiter nach Konya (erfolglose Belagerung: 6. Juni)
  • 15. Juli: Cem besteigt Schiff in Korykos
  • 26. Juli: Ankunft auf Rhodos; Ordensgroßmeister der Johanniter Pierre d’Aubusson; 7. Dezember 1482 geheimes Übereinkommen zur Entrichtung von jährlich 40.000 oder 45.000 Golddukaten[85]
  • 1. September 1482 Aufbruch nach Frankreich; 1. September: Aufbruch nach Frankreich (über Kos, Syrakus, Messina
  • 17. Oktober 1482 Ankunft Nizza
  • 6. Februar 1483 Aufbruch von Nizza, 20. Februar Ankunft in Les Échelles bei Chambéry --> Aufenthalte an verschiedenen Orten in Frankreich
  • 13. März 1489 Ankunft in Rom
  • Am 30. November 1490 traf der Kämmerer (ḳapucıbaşı) und spätere Großwesir Koca Mustafa Pascha[86] mit 120.000 Golddukaten und weiteren Geschenken in Rom ein.[87] Abschluss eines Abkommens über Cem mit dem Papst
  • Am 25. Juli 1492 starb Innozenz VIII. Sein Nachfolger auf dem Petrusstuhl, Papst Alexander VI., entsandte Ende 1492 zur Erneuerung des Vertrags über die Unterhaltskosten von jährlich 40.000 Golddukaten Giorgio Bocciardo an den Osmanenhof. Kehrte im Januar 1493 mit leeren Händen zurück.
  • Erst am 11. Juni 1493 empfing der Papst einen Gesandten, wohl Kasım Tschausch, mit dem Jahresgeld für Cem.
  • im November 1494 landete Bocciardo gemeinsam mit Kasim Bey, der 80.000 Dukaten und ein Schreiben des Sultans bei sich führte, in Ancona.
  • Am 20. November 1494 Auf dem Weg nach Rom wurden sie von Männern Giovanni della Roveres überfallen und ausgeraubt. Hierbei soll auch ein Schreiben Bayezids II. an Alexander VI. erbeutet worden sein, dessen Original nicht bekannt ist, aber lateinische Übersetzung vom 15. November 1495
  • 25. Dezember 1494 erreicht Karl VIII. die Tore Roms, 31. Dezember Einzug in die Stadt
  • 21. Januar 1495 traf Karl VIII. Cem
  • 27. Januar 1495 Cem wird an die Franzosen ausgeliefert; 20.000 Dukaten für ein halbes Jahr
  • 28. Januar 1495 Rom wird Richtung Neapel verlassen; Am 22. Februar 1495 nahmen die Franzosen Neapel ein. Nur wenige Tage später – am 29. Cemāẕī l-evvel 900 / 25. Februar 1495 – starb dort im Castel Capuano Prinz Cem.
  • 24. Februar 1495 Cem stirbt
  • Ende Februar trifft ein Botschafter des Sultans bei Karl VIII. ein
  • Ende Mai 1495 verlässt Karl VIII. Neapel, der Leichnam wird nach Gaeta gebracht; 29. November 1496 Leichnam nach Neapel
  • Mai 1499 Frederic d'Aragon liefert Leichnam an Bayezid aus
Hinrichtungsbefehl Bayezids II. für Cems Sohn (Oğuzhan; nicht namentlich genannt).[89] Istanbul, Archiv des Topkapi-Serail-Museums (TSMA), Evrak, Inv.-Nr. 11983/1

Am 18. November 1482 ließ er den früheren Großwesir (1474–1477) Gedik Ahmed Pascha, an dessen Loyalität er schon lange zweifelte, hinrichten.[90] Wenig später, in der letzten Dekade des Monats Şevvāl im Jahre 887 / 2. bis 11. Dezember 1482, erteilte der Sultan den an einen gewissen Iskender[91] adressierten Befehl (ḥükm), Cems Sohn heimlich erdrosseln zu lassen.[92] Auf den Tod seines Sohnes Oğuzhan verfasste Cem eine Elegie (mers̠īye).[93]

Cem Sultans Elegie auf den Tod seines Sohnes Oğuzhan.[94]

Brief: Abschrift in Ferīdūn Aḥmed Beğ: Mecmūʿa-ʾı münşeʾātü s-selāṭīn. 2. Auflage. Band 1, Taḳvīmḫāne-ʾi ʿāmire, Istanbul 1274 (1858), S. 292 f.

Bayezid II. bat den Papst darum, dem Erzbischof von Arles, Niccolò Cibo, die Kardinalswürde zu verleihen.[95]

1494 marschierte Karl VIII. in Italien ein und erreichte am 31. Dezember Rom.[96]

Innenansicht des für den Prinzen Mustafa (gest. 1474) errichteten, jedoch als Türbe Cems bekannten Mausoleums. Neben diesen beiden Söhnen Mehmeds II. sind hier auch zwei Söhne Bayezids II. (Abdullah und Âlemşah) bestattet.[97]

Prinz Cem starb am 29. Cemāẕī l-evvel 900 / 25. Februar 1495 im Castel Capuano zu Neapel. Ob sein Tod Folge einer Vergiftung (Cantarella?) oder einer Krankheit (Lungenentzündung oder Malaria?) war, ist umstritten.

möglicherweise infolge einer Vergiftung (Cantarella?) auf Befehl Papst Alexanders VI.,[98]

mittels eines giftbestrichenen Rasiermessers

wie Idrīs Bidlīsī in seinem persischsprachigen Geschichtswerk Hašt behešt (‚acht Paradiese‘)[99]

[100]

und spätere Chronisten[101][102]

In der mutmaßlich von Haydar Bey, einem Gefolgsmann des Prinzen, niedergeschriebenen Biographie Vāḳıʿāt-ı Sulṭān Cem ‚Begebenheiten des Sultan Cem‘ findet sich kein Hinweis auf eine Vergiftung.

Der Leichnam wurde nach Waschung, Totengebet und Entnahme innerer Organe einbalsamiert, in ein Wachstuch gewickelt und in einen Bleisarg (ḳurşun tābūt) gelegt.[103]

Als die Nachricht vom Ableben des Prinzen am 20. April desselben Jahres dem Sultan bekannt wurde, ordnete dieser die Verrichtung des Totengebets in Abwesenheit sowie eine dreitägige Trauer an. Karl VIII. hatte dem Sultan angeboten, den Leichnam Cems gegen eine Zahlung von 5.000 Dukaten auszuliefern.[104] Etwa drei Monate nach des Prinzen Tod wurden die sterblichen Überreste auf dem Seeweg nach Gaeta gebracht.[105] Ende 1496 kehrte der Leichnam nach Neapel zurück und wurde dort im Castel dell’Ovo aufbewahrt. Erst 1499, nach langwierigen diplomatischen Verhandlungen, gestattete Friedrich I. die Überführung in die Heimat und der Leichnam wurde zu Schiff über Lecce nach Mudanya und von dort nach Bursa geschickt, wo ihn schließlich Bayezid II. in dem 1479 für ihren Bruder Mustafa (gest. 1474) errichteten Mausoleum (Karte) im Murâdiye-Komplex bestatten ließ.

Cem[106]

[107]

Selim I.[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Bayezid II.
(regierte 1481–1512)
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Abdullah
(um 1485 gestorben)
 
Şehinşah
(1511 gestorben)
 
Ahmed
(1513 hingerichtet)
 
Korkud
(1513 hingerichtet)
 
Selim I.
(regierte 1512–1520)
 
Mehmed
(um 1504 gestorben)
 
Alemşah
(um 1503 gestorben)
 
Mahmud
(um 1507 gestorben)
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Mehmed
(1512 hingerichtet)
 
4 Söhne
 
 
 
 
 
Süleyman I.
(regierte 1520–1566)
 
 
 
 
 
Osman
(1512 hingerichtet)
 
3 Söhne
(1512 hingerichtet)


Herrschaftsantritt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bayezid II. hatte insgesamt acht Söhne, derer fünf vor dem Vater starben.[108]

Der vermutlich 1465 geborene Prinz Ahmed war seit 1485 Statthalter von Rum mit Amtssitz in Amasya und galt in den Augen einer Mehrzahl der Würdenträger, darunter der Großwesir Hadım Ali Pascha, der ʿUlemāʾ sowie des Sultans selbst als präsumtiver Thronfolger.

Korkud (* 1467)

Selim (* 1470)

Selim, der jüngste der drei Brüder, hatte als Statthalter in Trabzon den weitesten Anmarschweg nach Istanbul.

hatte sich durch seine militärischen Unternehmungen gegen die Safawiden die Gunst der Janitscharen erworben.

  • 6. August 1509 Selims Sohn Süleyman nach Kefe und Ahmeds Sohn Murad nach Bolu[109]
  • Selim lehnte die ihm angebotene Versetzung in das anatolische Sandschak Menteşe (Muğla) ab und verlangte nunmehr die Statthalterschaft von Silistre.[112]
  • Im März 1511 reiste Prinz Korkud unerwartet von Antalya nach Manisa, was dazu führte, dass man den Sultan für tot hielt.

Die Kizilbasch, Anhänger Schah Ismails I., nahmen dies zum Anlass, ihre bereits länger geplante Revolte zu beginnen; die sogenannte „Schah-Kulu-Baba-Revolte“ unter Führung eines gewissen Schah Kulu („Sklave des Schahs“) brach in Antalya aus. Schah Kulu zog von Antalya nach Kütahya, wo ihm am 22. April 1511 der Sieg über Karagöz Ahmed Pascha gelang. Der Großgouverneur soll gepfählt und „geröstet“ worden sein.[113] Durch diesen Triumph beschwingt, marschierten die Kizilbasch über Manisa, wo sie bei Alaşehir Korkuds Armee unter Führung Subaşı Hasan Aghas besiegten, Richtung Bursa. Korkud selbst zog sich in die Burg von Manisa zurück.

Am 10. Mai 1511 verließ Selim Kefe und erreichte über Akkirman und Kili am 1. Juni 1511 den Fluss Kamçı. Mit einer Streitmacht von etwa 3000 Mann marschierte er weiter nach Edirne.[114]

Selim erhielt den Sandschak Semendire, die Erlaubnis, in Ungarn einzufallen und das schriftliche Versprechen (ʿahid-nāme ‚Vertragsschrift‘), dass Bayezid nicht zu Gunsten eines Sohnes abdanken würde.[115] Hammer, II, 354

Schlacht zwischen Bayezid II. (rechts) und Selim (links) bei Çorlu
Miniatur im Selīm-nāme des Şükri-i Bidlisi, um 1525. Istanbul, Bibliothek des Topkapi-Serail-Museums (TSMK), Hazine, Inv.-Nr. 1597–8, fol. 44a

Anschließend zog Ahmed nach Konya, wo sein Neffe Mehmed b. Şehinşah als Statthalter von Karaman residierte.

zum Missfallen der Janitscharen

Im Januar 1512 belagerte Ahmed Konya, wo sein Neffe Mehmed b. Şehinşah als Statthalter von Karaman residierte. Die gewaltsame Einnahme Konyas durch Ahmed war einer offenen Rebellion gleichzusetzen, die Bayezid II. nicht hinnehmen konnte und eine militärische Reaktion unausweichlich machte. Am 27. März 1512 rief der inzwischen über sechzigjährige Sultan den Prinzen Selim in die Hauptstadt, auf dass dieser als Oberbefehlshaber an der Spitze der Zentralarmee gegen den abtrünnigen Ahmed marschieren sollte.[116] Selim traf am 19. April 1512 in Istanbul ein. Unter dem Druck der Janitscharen sah sich Bayezid II. zur „freiwilligen“ Abdankung zugunsten seines jüngsten Sohnes Selim gezwungen und überließ ihm widerwillig am 24. April 1512 den Thron.

Trauerzug Sultan Bayezids II.
Miniatur aus dem Selīm-nāme des Şükrî-i Bitlisî, um 1525. Istanbul, Bibliothek des Topkapi-Serail-Museums (TSMK), Hazine, Nr. 1597-8, fol. 62a

Bayezid verließ am 5. Mai 1512 die Hauptstadt.[117] In seinem Gefolge war auch der mit einer Enkelin Bayezids verheiratete Beğlerbeğ von Rumelien Yunus Pascha. Wie aus zwei Schreiben Yunus Paschas hervorgeht, starb Bayezid II. auf dem Weg nach Dimetoka am 25. Rebīʿü l-evvel 918 / 10. Juni 1512 im Dorf Abalar bei Havsa.[118]

Sein Leichnam wurde von Yunus Pascha über Burgaz, Eskü und Arablu zurück nach Istanbul überführt und dort entgegen seinem in der entsprechenden Stiftungsurkunde geäußerten Wunsch innerhalb des Komplexes der 1505/1506 fertiggestellten Bayezid-Moschee beigesetzt.[119]

Hinrichtung der Brüder und Neffen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 5. Januar 1513 wurden die in Bursa gehaltenen Neffen des Sultans, namentlich Mehmed b. Şehinşah, Osman b. Alemşah sowie Mahmuds Söhne Musa, Orhan und Emirhan (auch Süleyman), erdrosselt und anschließend beigesetzt.[120][121]

Das um 1507 erbaute Mausoleum des Prinzen Mahmud, seiner Mutter Bülbül Hatun und seiner drei Söhne befindet sich in Bursa innerhalb des Murâdiye-Komplexes (Karte).

Ṣandūḳa des Prinzen Korkud (im Vordergrund) in der Türbe Orhans I.

Korkud wurde im Mausoleum Orhans I. beigesetzt (Karte).

Schlacht zwischen Selim I. (rechts) und seinem älteren Halbbruder Ahmed (links) auf der Ebene von Yenişehir
Miniatur im Selīm-nāme des Şükri-i Bidlisi, um 1525. Istanbul, Bibliothek des Topkapi-Serail-Museums (TSMK), Hazine, Inv.-Nr. 1597–8, fol. 83b

Am 15. April 1513 trafen die Armeen Selims I. und des Prinzen auf der der Ebene von Yenişehir aufeinander.

Als Ahmed erkannte, dass die Schlacht für ihn verloren war, begab er sich auf die Flucht gen Norden. Er wurde gefasst und befehlsgemäß vom Kämmerer Sinan Agha erdrosselt. Er wurde neben seinem Bruder Şehinşah in Bursa beigesetzt.

Am 14. Mai 1513 wurden in Amasya die Prinzen Osman b. Ahmed und Mustafa b. Murad (b. Ahmed) erdrosselt.

Umstritten ist, ob Mehmed b. Murad und der Sohn Korkuds hingerichtet wurden. (Eroglu, Kasım, 230)

  • Çağatay Uluçay: Yavuz Sultan Selim Nasıl Padişah Oldu? (Teil 1) In: İstanbul Üniversitesi Edebiyat Fakültesi Tarih Dergisi. Bd. 6, Nr. 9, 1954, ISSN 1015-1818, S. 53–90 (PDF-Datei; 6,6 MB).
  • Çağatay Uluçay: Yavuz Sultan Selim Nasıl Padişah Oldu? (Teil 2) In: İstanbul Üniversitesi Edebiyat Fakültesi Tarih Dergisi. Bd. 7, Nr. 10, 1954, ISSN 1015-1818, S. 117–142 (PDF-Datei; 4,8 MB).
  • Çağatay Uluçay: Yavuz Sultan Selim Nasıl Padişah Oldu? (Teil 3) In: İstanbul Üniversitesi Edebiyat Fakültesi Tarih Dergisi. Bd. 8, Nr. 11–12, 1956, ISSN 1015-1818, S. 185–200 (PDF-Datei; 2,9 MB).

Während osmanische Geschichtsschreiber über das weitere Schicksal des Prinzen Kasım schwiegen, findet sich Näheres in der arabischsprachigen Chronik Badāʾiʿ az-zuhūr fī waqāʾiʿ ad-duhūr des Zeitgenossen und Augenzeugen Ibn Iyas.[122]

  • Haldun Eroğlu: Osmanlıya Karşı Savaşan Osmanlı Şehzâdesi: Şehzâde Ahmet’in Oğlu Şehzâde Kasım (907/1501–924/1518). In: Ankara Üniversitesi Osmanlı Tarihi Araştırma ve Uygulama Merkezi Dergisi. Nr. 13, 2002, ISSN 1019-469X, S. 227–236 (PDF-Datei; 521 KB).

Süleyman I.[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1520 übernahm Süleyman I. die Herrschaft verhältnismäßig reibungslos, da es keine Prinzen gab, die ihm den Thron hätten streitig machen können.[124] Sein Ziehbruder (vgl. Milchverwandtschaft) Beşiktaşlı Yahyâ Efendi[125] war nicht erbberechtigt.

Söhne[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bereits vor seinem Herrschaftsantritt hatte Süleyman I. die von mindestens zwei verschiedenen Konkubinen geborenen Söhne Murad, Mahmud und Mustafa. Während des Rückmarsches von der erfolgreichen Belagerung Belgrads erhielt der Sultan die Nachricht vom Tode Murads (19. Oktober 1521) und kurz nach seiner Ankunft in Istanbul starb am 29. Oktober 1521 Prinz Mahmud an den Pocken.[126] Im selben Jahr gebar ihm Hürrem (Roxelane), seine spätere Ehefrau, den Prinzen Mehmed. Zwischen 1523 und 1530 gingen aus der Verbindung mit Hürrem weitere vier Söhne – Abdullah (gest. 1526 im Kleinkindalter), Selim, Bayezid und Cihangir – hervor.

 
 
 
 
Konkubinen
 
 
 
Süleyman I.
(regierte 1520–1566)
 
 
 
 
 
 
 
Hürrem Sultan
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Murad
(1521 gestorben)
 
Mahmud
(1521 gestorben)
 
Mustafa
(1553 hingerichtet)
 
Mehmed
(1543 gestorben)
 
Abdullah
(1526 gestorben)
 
Selim II.
(regierte 1566–1574)
 
Bayezid
(1561 hingerichtet)
 
Cihangir
(1553 gestorben)
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Mehmed
(1554 hingerichtet)
 
 
 
 
 
 
 
 
 
6 Söhne
(darunter Murad III.)
 
5 Söhne
(1561 hingerichtet)


Während Mustafa als ältester Prinz die besondere Fürsorge seiner Großmutter Hafsa und des Großwesirs Ibrahim Pascha genoss, avancierte Mehmed bald zum Lieblingssohn Süleymans I.

Hünername II, 103b.jpg
Hünername II, 104a.jpg


Feierlicher Aufzug anlässlich der Beschneidung der Prinzen Mustafa, Mehmed und Selim auf dem Hippodrom. Während die Prinzen Mehmed und Selim bereits den Eingang des Ibrahim-Pascha-Palastes erreicht haben (rechte Miniatur), sind der Sultan (linke Miniatur) und Prinz Mustafa (rechte Miniatur, in goldenem Kaftan) noch auf dem Weg dorthin.[127]
Miniaturen aus dem Hüner-nāme, Bd. 2, um 1588. Istanbul, Bibliothek des Topkapi-Serail-Museums (TSMK), Hazine, Inv.-Nr. 1524, fol. 103b und 104a

Am 27. Juni 1530 begannen auf dem Hippodrom die Festlichkeiten anlässlich der Beschneidung der Prinzen Mustafa, Mehmed und Selim. Die Beschneidung fand am 18. Tag der insgesamt drei Wochen dauernden Festlichkeiten im Empfangssaal des At-meydānı sarāyı (Ibrahim-Pascha-Palast) statt.[128]

Am 3. Mai 1533 erhielt Mustafa die Statthalterschaft von Saruhan.[129]

Nach dem Tod der Sultansmutter im Jahr 1534 und der Hinrichtung des Großwesirs Ibrahim Pascha 1536

1536 verlor Mustafa seinen einflussreichsten Befürworter, den Großwesir Makbul Ibrahim Pascha.

Vor Aufbruch Süleymans im Frühjahr 1541 gegen Ungarn wurde die Versetzung Mustafas nach Amasya beschlossen. Mustafa verließ Manisa am 16. Juni 1541.

Die freigewordene Statthalterschaft von Saruhan erhielt Mehmed, was den Schluss zulassen könnte, dass Mustafa in der Wertschätzung Süleymans gesunken, Mehmed hingegen gestiegen war (!!! Peirce, Harem, 80). Hürrem begleitete ihren Erstgeborenen entgegen der Gepflogenheit nicht nach Manisa, sondern blieb in Istanbul.[130]

Mehmed starb am 7. November 1543 vermutlich an den Pocken. Sein Leichnam wurde nicht wie üblich nach Bursa,[131] sondern nach Istanbul gebracht und dort am 16. Oktober 1543 im Komplex des vom Architekten Sinan entworfenen und (später) als Şeh-zāde cāmiʿ ‚Prinzen-Moschee‘ bekannten Monumentalbaus beigesetzt. !!!Daten

  • Murad und Cem (Nicola ???)

[132]

Prinz Mustafa[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Hukukçu/Baustelle 7 (Türkei)
Üsküdar
Üsküdar
Yenişehir
Yenişehir
Kütahya
Kütahya
Edirne
Edirne
Bolvadin
Bolvadin
Manisa
Manisa
Ereğli
Ereğli
Aleppo
Aleppo
(Positionskarte der Türkei)
Begegnung Süleymans I. mit seinem Sohn Bayezid in Yenişehir, September 1553.[133]
Detail einer Miniatur im Süleymān-nāme des Ârifî Fethullah Çelebi, um 1558. Istanbul, Bibliothek des Topkapi-Serail-Museums (TSMK), Hazine, Inv.-Nr. 1517, fol. 570a

Ende August 1553 setzte sich Süleyman I. mit seinen Truppen und in Begleitung seines jüngsten Sohnes von Üsküdar aus in Bewegung. In der zweiten Septemberwoche 1553 erreichte die Streitmacht Yenişehir, wohin sich auch Prinz Bayezid aus der Residenzstadt Kütahya begeben hatte. Nach Begehung des Festes des Fastenbrechens zog Bayezid als Stellvertreter nach Edirne und das Hauptheer weiter gen Südosten, dem sich in Bolvadin Prinz Selim mit seinen Einheiten anschloss. Am 5. Oktober 1553 wurde in Aktepe (auch Akhöyük, Aköyük oder Akyüz) bei Ereğli ein Feldlager errichtet.

Die Prinzen Mustafa und Mehmed[134]
Hunername 168b Mustafa.jpg
Hunername 171a Mehmed.jpg


Linke Miniatur: Im Feldlager bei Ereğli treten vier Henker nach getaner Arbeit vor Süleyman I. (sitzend, in weißem Kaftan). Außerhalb der textilen Umfriedung (zuḳāḳ) werden die Leichname des erdrosselten Sultanssohnes Mustafa und seiner beiden enthaupteten Getreuen zur Schau gestellt.
Rechte Miniatur: Der mit einem Stück einer Kaaba-Decke umhüllte und mit Turban, Kaftan, Gürtel und Handschar geschmückte Sarg des in Bursa erdrosselten Prinzensohnes Mehmed. Um wen es sich bei der weinend dargestellten Person handelt, ist nicht zweifelsfrei geklärt.
Miniaturen aus dem Hüner-nāme, Bd. 2, um 1588. Istanbul, Bibliothek des Topkapi-Serail-Museums (TSMK), Hazine, Inv.-Nr. 1524, fol. 168b (links) und 171a (rechts)

Bevor Mustafa das Großherrliche Zelt betreten durfte, musste er sich seiner Waffen entledigen. Im Inneren traf er des Vaters statt mehrere auf ihn wartende Henker, die sich augenblicklich auf ihn stürzten. Zwar konnte sich der Prinz im Überlebenskampf zunächst als Stärkerer behaupten, doch wurde er letztlich vom hinzugekommenen Mahmud Agha, der später den Beinamen Zāl erhalten, zum Pascha befördert und ein Schwiegersohn Selims II. werden sollte, niedergerungen und von den Dilsiz erdrosselt. Der Stallmeister und der Fahnenträger des Prinzen wurden enthauptet. Als Zeichen des Verrats soll der Leichnam Mustafas (abendländischen Quelle zufolge) auf einem persischen Teppich zur Schau gestellt worden sein.

Hans Dernschwam, der im Gefolge einer Gesandtschaft König Ferdinands I. Ende August 1553 in Istanbul eingetroffen war, schilderte die Umstände, die zur Hinrichtung des Prinzen Mustafa führten, entsprechend der damals vorherrschenden öffentlichen Meinung folgendermaßen:

„Die vrsach, worumb er in hab lassen vmprengen vnd wurgen, sol sein, das all das volkh vnd auch die ianczarn den Mustafa gunstig gewesen vnd einen sultan (das ist ein khonig) genent haben. Dan khain ander sultan ist alls allein der khaiser. Auch, das der Mustaffa [!] allein gewart, bis sein vatter, der khaiser, mit todt abgangen were ader in dem zuge vmkhomen wer. So het er die andern seine styffbruder, Selinus, Baiasetes vnd Hangier vertriben vnd wer khaiser worden. Das hot die kayserin, die ein rewsische sklafin ist, vnd der Rustan bascha, welcher ir tochter hot vnd des kaysers ayden ist, vnd der obriste bascha noch den kayser, […] nit wol leyden mugen. Vnd vngezweyfelt dem khaiser in oren gelegen vnd den Mustafa verdachtig gemacht vnd ins khaisers vngunst pracht haben.“

Eingang zum Mausoleum des Prinzen Mustafa

Mustafa wurde in Bursa bestattet. Sein Mausoleum, das zwischen 1571 und 1573 unter der Herrschaft seines Halbbruders Selim II. errichtet (oder umgebaut) wurde und in dem auch seine 1581 gestorbene Mutter ihre letzte Ruhestätte fand, befindet sich innerhalb des Murâdiye-Komplexes (Karte).[136] --> Aber: Doğan Yavaş: Murâdiye Külliyesi. In: Türkiye Diyanet Vakfı İslâm Ansiklopedisi. Bd. 31, Istanbul 2006, S. 196–198, hier: S. 197 (PDF-Datei; 2,7 MB).

Das Todesjahr Mustafas 960 / 1553 wird oftmals mit dem Chronogramm (vgl. abdschad) «مکر رستم» / mekr-i Rüstem / ‚Arglist des Rüstem‘ umschrieben.[137][138]

Am 8. November 1553 erreichte Süleyman mit seinem Heer Aleppo, um daselbst zu überwintern. Dort starb am 27. November 1553 der jüngste Sultanssohn,[139] wobei die Todesumstände unklar sind. Vielerseits wird angenommen, dass der ohnehin kränkliche Cihangir aus Kummer über die Hinrichtung seines Halbbruders starb.[140] Demgegenüber werden als Todesursache auch eine Brustfellentzündung oder gar ein durch Furcht oder Gram motivierter Suizid genannt.[141] Sein Leichnam wurde nach Istanbul gebracht und in der Türbe seines Bruders Mehmed beigesetzt.[142]

Im Mai 1554 wurde Mehmed, der 1546 geborene Sohn Mustafas, in Bursa hingerichtet.[143]

[144]

Auf den Tod Mustafas wurden zahlreiche, Rüstem Pascha, Hürrem und den Sultan selbst tadelnde und anklagende Elegien verfasst.[145][146] Die berühmteste unter den 15 bekannten Traueroden ist die des Soldaten und Dīwāndichters Taşlıcalı Yahyâ (gest. 1582), die wie folgt beginnt:[147]

مدد مدد بو جهانك یقلدی بر یانی
اجل جلالیلری آلدی مصطفی خانی[148]

meded meded bu cihānuñ yıḳıldı bir yanı
ecel celālīleri aldı Muṣṭafā Ḫānı

„Gott rette uns! Die Welt fällt uns über die Ohren.
Die Aufrührer des Todes haben Mustafa Han ergriffen.“[149]

entgegnete Taşlıcalı Yahyâ dem Großwesir nach Gelibolulu Mustafa Âlî (gest. 1600) in etwa:

„Wenn wir ihn mit seinen Henkern töteten, beklagten wir ihn mit seinen Trauernden“[150]

  • Ahmet Atilla Şentürk: En Hazin Mersiyenin Şairi: Taşlıcalı Yahya Bey. In: Dil ve Edebiyat Dergisi. Nr. 31, 2011, S. 26–36.
Prinz Bayezid[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Hukukçu/Baustelle 7 (Türkei)
Akşehir
Akşehir
Amasya
Amasya
Çorum
Çorum
Istanbul
Istanbul
Konya
Konya
Kütahya
Kütahya
Manisa
Manisa
Istanbul und die den Prinzen zugewiesenen anatolischen Sandschakzentren (Positionskarte der Türkei)

Bayezid residierte seit 1546 als Statthalter von Karaman in Konya.


  • erhielt Bayezid die Statthalterschaft von Germiyan (Kütahya)

Um die Prinzen voneinander fernzuhalten, verfügte der Sultan im September 1558, einhergehend mit einer Erhöhung der jeweiligen Einkommen durch Zulagen (teraḳḳī) von 300.000 Akçe, die Versetzung Selims nach Konya und Bayezids nach Amasya. Zugleich wurden Selims Sohn Murad nach Akşehir und Bayezids Sohn Orhan nach Çorum geschickt.[151]

Ankara mit etwa 30.000 Mann; 29. Mai 1559 bei Konya; Schlacht begann am Folgetag und dauerte zwei Tage, endete mit der Niederlage Bayezids

Flucht nach nach Amasya. Von dort bat er den Sultan unter dem Dichternamen شاهی / şāhī / ‚der Königliche‘ in sieben Strophen zu je vier Versen um Begnadigung (Auszug):

کیم سکا عرض ایلیه حالم ایا شاه کریم
آنادن قرداشلرمدن آیریلوب قالدم یتیم
یوق بنم بر ذره عصیانم سکا حقدر علیم
بی کناهم حق بیلور دولتلو سلطانم بابا[152]

kim saña ʿarż eyleye ḥālim eyā şāh-ı kerīm
anadan ḳardaşlarumdan ayrılub ḳaldum yetīm
yoḳ benüm bir ẕerre ʿiṣyānum saña ḥaḳdur ʿalīm
bī-günāhum ḥaḳḳ bilür devletlü sulṭānum baba

„O edler Herrscher, wer ist da, dir meine Bitte vorzutragen?
Ich bin ein Waise, getrennt von meiner Mutter und von meinen Brüdern.
Es ist kein Funke Ungehorsam in mir, wie Gott weiß.
Vater, mein berühmter Sultan, ich bin schuldlos, Gott weiß.“[153]

Das Gnadengesuch blieb jedoch ohne Erfolg; Sultan Süleyman antwortete unter seinem Dichternamen محبی / muḥibbī / ‚der Liebende‘ in korrespondierenden Versen mit dem Refrain:

بی کناهم دیمه باری توبه قیل جانم اوغول[154]

bī-günāhum dėme bārī tövbe ḳıl cānum oğul

„Beteure nicht deine Unschuld, sondern bereue, mein lieber Sohn.“[155]

Am 7. Juli 1559 verließ Bayezid gemeinsam mit seinen Söhnen Orhan, Osman, Mahmud und Abdullah Amasya und erreichte am 23. Oktober 1559 Qazvin, wo die osmanischen Prinzen von Tahmasb empfangen wurden.

die Prinzen wurden am 16. April 1560 unter Arrest gestellt

  • trafen am 16. Juli 1562 in Qazvin ein
  • Am 23. Juli 1562 Übergabe an Ali Agha

Unmittelbar nach der Auslieferung erfolgte die Hinrichtung der Prinzen, deren Leichname anschließend nach Sivas überführt und dort außerhalb der Stadtmauern bestattet wurden (Karte). Der jüngste und letzte Sohn Bayezids, der inzwischen dreijährige Prinz Murad, wurde in Bursa erdrosselt und vermutlich in der Türbe seines Onkels Mustafa beigesetzt.[156]

[157]

Tod und Nachfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Süleyman I. starb am 7. September 1566 vor Szigetvár. Auf dem Thron folgte ihm sein einzig übriggebliebener Sohn Selim II.

Murad III.[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mausoleum Selims II.
Tomb of Sultan Selim II - 02.JPG
Tomb of Sultan Selim II - 06.JPG


Als Selim II. 1574 im Alter von 50 Jahren starb, hinterließ er sechs Söhne. Der älteste unter diesen war der von der Favoritin Nurbânû im Juli 1546 geborene Murad, der im März 1562 noch von seinem Großvater Süleyman I. die Statthalterschaft Saruhans erhalten hatte und seitdem in Manisa residierte. Die anderen Söhne Selims II. waren nach 1566 geboren und hielten sich bei dessen Tod noch im Topkapı-Palast auf. (Imber, 108)

Vom Großwesir Sokollu Mehmed Pascha über den Tod des Vaters benachrichtigt, erreichte Murad in der Nacht vom 21. auf den 22. Dezember 1574 die Hauptstadt, bestieg als Murad III. den Thron und ließ seine fünf Brüder – Mustafa, Osman, Süleyman, Cihangir und Abdullah – erdrosseln.[158]

Die Prinzen wurden zusammen mit dem Vater auf der Südwestseite der Hagia Sophia beigesetzt. Das bereits während der Herrschaft Selims II. beim Architekten Sinan in Auftrag gegebene Mausoleum (Karte) wurde 1576/1577 fertiggestellt.[159]

Mehmed III.[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mausoleum Murads III.
Tomb of Sultan Murad III - 02.JPG
Tomb of Sultan Murad III - 08.JPG


Murad III. starb im Januar 1595. Von seinen über 100 Abkömlingen überlebten ihn 20 Söhne (und 27 Töchter).[160] Der älteste Sohn Mehmed war Ende 1583 zum Statthalter von Saruhan bestellt worden. Am 27. Januar 1595 – einem Freitag – traf Mehmed in Istanbul ein und bestieg den Thron. In der Freitagspredigt wurde nun der Name des neuen Souveräns genannt. Am Folgetag ließ Mehmed III. seine 19 Brüder erdrosseln.[161] Die Totengebete wurden unter Teilnahme der Großen des Reiches vom Scheichülislam Bostanzâde Mehmed Efendi geleitet. Die Prinzen wurden gemeinsam mit dem Vater beigesetzt. In dem vom Hofbaumeister Dâvud Agha (gest. um 1598) begonnenen und 1599 von Dalgıç Ahmed Agha (gest. 1607) fertiggestellten Mausoleum Murads III. (Karte) sollen insgesamt 54 Personen begraben liegen, wobei im Bauwerk heute insgesamt 50 Ṣandūḳa (leere Holzsarkophage) vorhanden sind.[162]

1603 ließ Mehmed III. seinen Sohn Mahmud erdrosseln.

Ende desselben Jahres starb Mehmed III. im Alter von 37 Jahren.[163]

17. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Mahmud
(1603 hingerichtet)
 
Ahmed I.
(regierte 1603–1617)
 
Mustafa I.
(regierte 1617/1618
und 1622/1623)
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Osman II.
(regierte 1618–1622)
 
Mehmed
(1621 hingerichtet)
 
Murad IV.
(regierte 1623–1640)
 
Bayezid
(1635 hingerichtet)
 
Süleyman
(1635 hingerichtet)
 
Kasım
(1638 hingerichtet)
 
Ibrahim
(regierte 1640–1648)


Der am 3. November 1604 geborene Osman II. war der älteste von sieben Söhnen Ahmeds I. Als Ahmed I. starb, folgte ihm entgegen der traditionellen Erbfolge vom Vater auf den Sohn sein Bruder Mustafa. Als Mustafa I. konnte sich aufgrund seiner Geistesschwäche 96 Tage auf dem Thron halten, bis Osman den Thron bestieg.

  • Mehmed geb. 8. März 1605

In Vorbereitung auf den Polenfeldzug beschloss der Sultan, seinen nur um wenige Monate jüngeren Bruder Mehmed (geb. 8. März 1605), den er mittlerweile als Bedrohung seines Thrones empfand, hinrichten zu lassen. Nachdem der Scheichülislam Hocazâde Esad Efendi die Anfertigung einer entsprechenden Fatwa verweigert hatte, wandte sich Osman II. erfolgreich an den Kazasker von Rumelien Taşköprizâde Kemâleddin Efendi; Mehmed wurde am 12. Januar 1621 hingerichtet.[164]

Am 19. Mai 1622 wurde Osman II. abgesetzt und sein Onkel Mustafa I. bestieg erneut den Thron. Großwesir wurde Kara Dâvud Pascha[165]

Osman II. fand seine letzte Ruhestätte in der Türbe seines Vaters Ahmed I. (Karte).


Am 9. September 1623 bestieg Murad IV. den Thron.

Kösem[167]

ließ im August 1635 seine Halbbrüder Bayezid und Süleyman und im Februar 1638 seinen vollbürtigen Bruder Kasım erdrosseln.

18. und 19. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Osman III.[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Dezember 1756 ließ Sultan Osman III. seinen Neffen Mehmed (Sohn Ahmeds III.) vergiften.[168]

Mustafa IV.[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Selim III. am 28. Juli 1808 blutig ermordet[169]
  • Kemal Beydilli: Kabakçı İsyanı. In: Türkiye Diyanet Vakfı İslâm Ansiklopedisi. Bd. 24, Istanbul 2001, S. 8 f. (PDF-Datei; 1,8 MB).
  • Aysel Danacı-Yıldız: III. Selim’in Katilleri. In: Osmanlı Araştırmaları/The Journal of Ottoman Studies. Nr. 31, 2008, ISSN 0255-0636, S. 55–92 (PDF-Datei; 1,7 MB)

wurde bei seinem Vater Mustafa III. beigesetzt. Das Mausoleum befindet sich im Komplex der Laleli-Moschee (Karte)

Mahmud II.[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mustafa IV. wurde am 17. November 1808 erdrosselt. Sein Leichnam wurde in der Türbe seines Vaters, Abdülhamids I., südöstlich der Yeni Cami beigesetzt (Karte).[170]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Mehmet Akman: Osmanlı Devletinde Kardeş Katli. Eren Yayıncılık, Istanbul 1997, ISBN 975-7622-65-6 (zugleich Dissertation unter dem Titel: Osmanlı Hukukunda Kardeş Katli Meselesi, Marmara-Universität Istanbul 1995).
  • İbrahim Artuk: Osmanlılarda Veraset-i Saltanat ve Bununla İlgili Sikkeler. In: İstanbul Üniversitesi Edebiyat Fakültesi Tarih Dergisi. Nr. 32, 1979, ISSN 1015-1818, S. 255–280 (PDF-Datei; 4,5 MB).
  • Haldun Eroğlu: Osmanlı Devletinde Şehzadelik Kurumu. Akçağ Yayınevi, Ankara 2004, ISBN 975-338-517-X (zugleich Dissertation unter dem Titel: Osmanlı İmparatorluğu’nda şehzadelik kurumu (Klasik Dönem), Universität Ankara 2002), S. 193–217.
  • Colin Imber: The Ottoman Empire, 1300–1650. The Structure of Power. Palgrave Macmillan, Basingstoke, u.a. 2002, ISBN 0-333-61386-4, S. 96–115.
  • Ahmet Mumcu: Osmanlı Devleti’nde Siyaseten Katl. 3., überarbeitete Auflage. Phoenix Yayınevi, Ankara 2007, ISBN 9944-931-14-4 (zugleich Dissertation, Universität Ankara 1962), S. 165–182.
  • Abdülkadir Özcan: Atam Dedem Kanunu. Kanunnâme-i Âl-i Osman. Erweiterte Neuauflage. Yitik Hazine Yayınları, Istanbul 2013, ISBN 978-9944-766-56-2.

Einzelnachweise und Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Zur osmanischen Thronfolge eingehend Halil İnalcık: The Ottoman Succession and its Relation to the Turkish Concept of Sovereignty. Aus dem Türkischen von Douglas Howard. In: Halil İnalcık: The Middle East and the Balkans under the Ottoman Empire. Essays on Economy and Society (= Indiana University Turkish Studies and Turkish Ministry of Culture Joint Series. Bd. 9). Indiana University Press, Bloomington (Indiana) 1993, S. 37–69 (PDF-Datei; 3,0 MB); türkischsprachige Erstveröffentlichung: Halil İnalcık: Osmanlılar’da Saltanat Verâseti Usûlü ve Türk Hakimiyet Telâkkisiyle İlgisi. In: Ankara Üniversitesi Siyasal Bilgiler Fakültesi Dergisi. Bd. 14, Nr. 1, 1959, ISSN 0378-2921, S. 69–94 (PDF-Datei; 13,3 MB).
  2. Halil İnalcık: The Ottoman Empire. The Classical Age 1300–1600. Weidenfeld & Nicolson, London 1973, ISBN 0-297-99490-5, S. 59.
  3. Halil İnalcık: The Ottoman Succession and its Relation to the Turkish Concept of Sovereignty. Aus dem Türkischen von Douglas Howard. In: Halil İnalcık: The Middle East and the Balkans under the Ottoman Empire. Essays on Economy and Society (= Indiana University Turkish Studies and Turkish Ministry of Culture Joint Series. Bd. 9). Indiana University Press, Bloomington (Indiana) 1993, S. 37–69, hier: S. 60 (PDF-Datei; 3,0 MB).
  4. Donald Quataert: The Ottoman Empire, 1700–1922. (= New Approaches to European History. Bd. 34). 2. Auflage. Cambridge University Press, Cambridge u. a. 2005, ISBN 978-0-521-83910-5, S. 90. Original: „survival of the fittest“.
  5. Colin Imber: Die Thronbesteigungen der osmanischen Sultane. Die Entwicklung einer Zeremonie. In: Marion Steinicke, Stefan Weinfurter (Hrsg.): Investitur- und Krönungsrituale. Herrschaftseinsetzungen im kulturellen Vergleich. Böhlau Verlag, Köln 2005, ISBN 3-412-09604-0, S. 291–304, hier: S. 295; Halil İnalcık: The Ottoman Succession and its Relation to the Turkish Concept of Sovereignty. Aus dem Türkischen von Douglas Howard. In: Halil İnalcık: The Middle East and the Balkans under the Ottoman Empire. Essays on Economy and Society (= Indiana University Turkish Studies and Turkish Ministry of Culture Joint Series. Bd. 9). Indiana University Press, Bloomington (Indiana) 1993, S. 37–69, hier: S. 60 (PDF-Datei; 3,0 MB).
  6. Friedrich Giese: Das Seniorat im osmanischen Herrscherhause. In: Friedrich Kraelitz-Greifenhorst, Paul Wittek (Hrsg.): Mitteilungen zur osmanischen Geschichte. Neudruck der Ausgabe von 1923–1926. Bd. 2, Biblio, Osnabrück 1972, ISBN 3-7648-0510-2, S. 248–256, hier: S. 253; Ahmet Mumcu: Osmanlı Devleti’nde Siyaseten Katl. 3., überarbeitete Auflage. Phoenix Yayınevi, Ankara 2007, ISBN 9944-931-14-4, S. 174.
  7. Nuran Tezcan: Manisa nach Evliyā Çelebi. Aus dem neunten Band des Seyāḥat-nāme (= Evliya Çelebi’s book of travels. Bd. 4). Brill, Leiden/Boston/Köln 1999, ISBN 90-04-11485-8 (zugleich Dissertation, Universität Bamberg 1996), S. 232 Anmerkung 300.
  8. Enis Karakaya: Manisa. Mimari. In: Türkiye Diyanet Vakfı İslâm Ansiklopedisi. Bd. 27, Ankara 2003, S. 583–588, hier: S. 587 (PDF-Datei; 4,8 MB).
  9. ‚Königssohn, Prinz‘. Es wird angenommen, dass der Prinzentitel in der Herrschaftszeit Mehmeds I. (1413–1421) eingeführt wurde; siehe ferner Christine Woodhead: Shehzāde. In: The Encyclopaedia of Islam. New Edition. Bd. 9, Brill, Leiden 1997, S. 414.
  10. Josef Matuz: Das Osmanische Reich. Grundlinien seiner Geschichte. 6. Auflage. Primus Verlag, Darmstadt 2010, ISBN 978-3-89678-703-3, S. 87; Haldun Eroğlu: Osmanlı Devletinde Şehzadelik Kurumu. Akçağ Yayınevi, Ankara 2004, ISBN 975-338-517-X, S. 106, 112; İsmail Hakkı Uzunçarşılı: Osmanlı Tarihi. 10. Auflage. Bd. 1, Türk Tarih Kurumu Basımevi, Ankara 2011, ISBN 978-975-16-0011-0, S. 499.
  11. Dazu eingehend Haldun Eroğlu: Osmanlı Devletinde Şehzadelik Kurumu. Akçağ Yayınevi, Ankara 2004, ISBN 975-338-517-X, S. 108 ff.; vgl. ferner Nuran Tezcan: Manisa nach Evliyā Çelebi. Aus dem neunten Band des Seyāḥat-nāme (= Evliya Çelebi’s book of travels. Bd. 4). Brill, Leiden/Boston/Köln 1999, ISBN 90-04-11485-8 (zugleich Dissertation, Universität Bamberg 1996), S. 25 ff.
  12. Vgl. İsmail Hakkı Uzunçarşılı: Osmanlı Devletinin Saray Teşkilâtı. 3. Auflage. Türk Tarih Kurumu Basımevi, Ankara 1988, ISBN 975-16-0041-3, S. 52.
  13. Zeynep Tarım Ertuğ: XVI. Yüzyıl Osmanlı Devleti’nde Cülûs ve Cenaze Törenleri (= Osmanlı Eserleri Dizisi. Bd. 16). Türkiye Cumhuriyeti Kültür Bakanlığı Yayınları, Ankara 1999, ISBN 975-17-2151-2 (zugleich Dissertation, Universität Istanbul 1995), S. 150.
  14. Vgl. Colin Imber: Die Thronbesteigungen der osmanischen Sultane. Die Entwicklung einer Zeremonie. In: Marion Steinicke, Stefan Weinfurter (Hrsg.): Investitur- und Krönungsrituale. Herrschaftseinsetzungen im kulturellen Vergleich. Böhlau Verlag, Köln 2005, ISBN 3-412-09604-0, S. 291–304, hier: S. 291 f.
  15. İsmail Hakkı Uzunçarşılı: Osmanlı Devletinin Saray Teşkilâtı. 3. Auflage. Türk Tarih Kurumu Basımevi, Ankara 1988, ISBN 975-16-0041-3, S. 46, 120.
  16. Halil İnalcık: The Ottoman Empire. The Classical Age 1300–1600. Weidenfeld & Nicolson, London 1973, ISBN 0-297-99490-5, S. 60; vgl. ferner İsmail Hakkı Uzunçarşılı: Osmanlı Devletinin Saray Teşkilâtı. 3. Auflage. Türk Tarih Kurumu Basımevi, Ankara 1988, ISBN 975-16-0041-3, S. 140.
  17. Zum Prinzengefängnis siehe G. Veinstein: Ḳafes. In: The Encyclopaedia of Islam. New Edition. Bd. 12, Brill, Leiden 2004, S. 503–505.
  18. a b M. d’Ohsson: Tableau Général de l’Empire Othoman. Bd. 1, Imprimerie de Monsieur, Paris 1788, S. 285 f.; kritisch bezüglich der unfruchtbar machenden Mittel und der Tötungsmethode Friedrich Giese: Das Seniorat im osmanischen Herrscherhause. In: Friedrich Kraelitz-Greifenhorst, Paul Wittek (Hrsg.): Mitteilungen zur osmanischen Geschichte. Neudruck der Ausgabe von 1923–1926. Bd. 2, Biblio, Osnabrück 1972, ISBN 3-7648-0510-2, S. 248–256, hier: S. 254.
  19. İsmail Hakkı Uzunçarşılı: Osmanlı Devletinin Saray Teşkilâtı. 3. Auflage. Türk Tarih Kurumu Basımevi, Ankara 1988, ISBN 975-16-0041-3, S. 115.
  20. Feridun Emecen: Osman II. In: Türkiye Diyanet Vakfı İslâm Ansiklopedisi. Bd. 33, Istanbul 2007, S. 453–456 (PDF-Datei; 3,6 MB).
  21. Vgl. İsmail Hakkı Uzunçarşılı: Osmanlı Devletinin Saray Teşkilâtı. 3. Auflage. Türk Tarih Kurumu Basımevi, Ankara 1988, ISBN 975-16-0041-3, S. 46 f.
  22. Friedrich Giese: Das Seniorat im osmanischen Herrscherhause. In: Friedrich Kraelitz-Greifenhorst, Paul Wittek (Hrsg.): Mitteilungen zur osmanischen Geschichte. Neudruck der Ausgabe von 1923–1926. Bd. 2, Biblio, Osnabrück 1972, ISBN 3-7648-0510-2, S. 248–256, hier: S. 255 f.; İsmail Hakkı Uzunçarşılı: Osmanlı Devletinin Saray Teşkilâtı. 3. Auflage. Türk Tarih Kurumu Basımevi, Ankara 1988, ISBN 975-16-0041-3, S. 49; zu den Bestrebungen für die Einführung Primogenitur im 19. Jahrhundert eingehend Hakan T. Karateke: Who is the Next Ottoman Sultan? Attempts to Change the Rule of Succession during the Nineteenth Century. In: Itzchak Weismann, Fruma Zachs (Hrsg.): Ottoman Reform and Muslim Regeneration. Studies in Honour of Butrus Abu-Manneh (= Library of Ottoman Studies. Bd. 8). I.B. Tauris, London/New York 2005, ISBN 978-1-85043-757-4, S. 37–53 (PDF-Datei; 1,6 MB).
  23. Übersetzung Friedrich von Kraelitz-Greifenhorst: Die Verfassungsgesetze des Osmanischen Reiches. Verlag des Forschungsinstitutes für Osten und Orient, Wien 1919, S. 31.
  24. Zitiert nach Salomon Schweigger: Zum Hofe des türkischen Sultans. Bearbeitet und herausgegeben von Heidi Stein. VEB F. A. Brockhaus Verlag, Leipzig 1986, S. 142.
  25. Cod. H. O. 143 und Cod. A. F. 547; siehe auch Gustav Flügel: Die arabischen, persischen und türkischen Handschriften der Kaiserlich-Königlichen Hofbibliothek zu Wien. Bd. 3, K.k. Hof- und Staatsdruckerei, Wien 1867, S. 248 (Nr. 1813, 3; online) und S. 254 (Nr. 1820, 3; online).
  26. Joseph von Hammer: Des osmanischen Reichs Staatsverfassung und Staatsverwaltung. Bd. 1 (Staatsverfassung), Camesina, Wien 1815, S. 87–101; das Brudermordgesetz findet sich hier unter dem Titel Kanun der Sicherung der Thronherrschaft auf S. 98; siehe im Übrigen Konrad Dilger: Untersuchungen zur Geschichte des osmanischen Hofzeremoniells im 15. und 16. Jahrhundert (= Beiträge zur Kenntnis Südosteuropas und des Nahen Orients. Bd. 4). Trofenik, München 1967 (zugleich Dissertation, Ludwig-Maximilians-Universität München 1967), S. 9; Friedrich Kraelitz-Greifenhorst: Ḳānūnnāme Sultan Meḥmeds des Eroberers. Die ältesten osmanischen Straf- und Finanzgesetze. In: Friedrich Kraelitz-Greifenhorst, Paul Wittek (Hrsg.): Mitteilungen zur osmanischen Geschichte. Neudruck der Ausgabe von 1921–1922. Bd. 1, Biblio, Osnabrück 1972, ISBN 3-7648-0510-2, S. 13–48, hier: S. 15 Fußnote 7.
  27. Meḥmed ʿĀrif (Hrsg.): Ḳānūn-nāme-i āl-i ʿOs̠mān. Ṣūret-i ḫaṭṭ-ı hümāyūn-ı sulṭān Meḥemmed ḫān anāra ’llāhu burhānahu. In: Taʾrīḫ-i ʿos̠mānī encümeni mecmūʿası. Annexe zu Bd. 3, Nr. 13 und Bd. 3, Nr. 14, Istanbul 1330 (1912); siehe im Übrigen Konrad Dilger: Untersuchungen zur Geschichte des osmanischen Hofzeremoniells im 15. und 16. Jahrhundert (= Beiträge zur Kenntnis Südosteuropas und des Nahen Orients. Bd. 4). Trofenik, München 1967 (zugleich Dissertation, Ludwig-Maximilians-Universität München 1967), S. 8 f.
  28. Abdülkadir Özcan: Atam Dedem Kanunu. Kanunnâme-i Âl-i Osman. Erweiterte Neuauflage. Yitik Hazine Yayınları, Istanbul 2013, ISBN 978-9944-766-56-2, S. XV; das Manuskript des ersten Bandes der Chronik befindet sich in der Österreichischen Nationalbibliothek (Cod. A. F. 63) und war bereits länger bekannt; siehe Gustav Flügel: Die arabischen, persischen und türkischen Handschriften der Kaiserlich-Königlichen Hofbibliothek zu Wien. Bd. 2, K.k. Hof- und Staatsdruckerei, Wien 1865, S. 94–96 (Nr. 864; online); vgl. ferner Joseph von Hammer: Geschichte des Osmanischen Reiches. Bd. 4, Hartleben, Pest 1829, S. 601; Franz Babinger: Die Geschichtsschreiber der Osmanen und ihre Werke. Otto Harrassowitz, Leipzig 1927, S. 186.
  29. Hans Georg Majer (Rezension): Dilger, Konrad: Untersuchungen zur Geschichte des osmanischen Hofzeremoniells im 15. und 16. Jahrhundert. In: Südost-Forschungen. Bd. 28, 1969, S. 464–467, hier: S. 465; die im zweiten Band der Chronik Koca Hüseyins enthaltene Abschrift des Ḳānūn-nāme ist als Faksimile abgedruckt in Abdülkadir Özcan: Atam Dedem Kanunu. Kanunnâme-i Âl-i Osman. Erweiterte Neuauflage. Yitik Hazine Yayınları, Istanbul 2013, ISBN 978-9944-766-56-2, S. 47 ff., hier relevant: fol. 277b, insbesondere Zeilen 8 ff.
  30. Anna Stepanovna Tveritinova: The Turkish Manuscript of Qoǧa Ḥusejn’s Chronicle Bedāʾiʿ ül-weqāʾiʿ (Volume II) from the Collection of the Institute of Oriental Studies (Leningrad Branch), USSR Academy of Sciences. In: Herbert Franke (Hrsg.): Akten des vierundzwanzigsten internationalen Orientalisten-Kongresses. München, 28. August bis 4. September 1957. Steiner, Wiesbaden 1959, S. 398–402, hier: S. 399.
  31. Anna Stepanovna Tveritinova, Jurij Ašotovič Petrosjan (Hrsg.): Beda'i' ul-Veka'i' (Udivitel'nye sobytija) (= Pamjatniki literatury narodov Vostoka. Teksty. Bol'šaja serija. Bd. 14). 2 Bände, Izdat. Vostočnoj Literatury, Moskau 1961; siehe ferner Abdülkadir Özcan: Koca Hüseyin. In: Türkiye Diyanet Vakfı İslâm Ansiklopedisi. Bd. 26, Ankara 2002, S. 130 f., hier: S. 131 (PDF-Datei; 1,7 MB).
  32. Abdülkadir Özcan: Atam Dedem Kanunu. Kanunnâme-i Âl-i Osman. Erweiterte Neuauflage. Yitik Hazine Yayınları, Istanbul 2013, ISBN 978-9944-766-56-2, S XX.
  33. Die besagte Vorrede ist in der im zweiten Band der Chronik Koca Hüseyins enthaltenen Abschrift des Ḳānūn-nāme nicht enthalten, der Inhalt selbiger wird jedoch verkürzt wiedergegeben. Die mit der Zusammenstellung beauftragte Person heißt bei Koca Hüseyin «لیثي زاده محمد افندي» / Leys̠ī-zāde Meḥemmed Efendi; siehe Abdülkadir Özcan: Atam Dedem Kanunu. Kanunnâme-i Âl-i Osman. Erweiterte Neuauflage. Yitik Hazine Yayınları, Istanbul 2013, ISBN 978-9944-766-56-2, fol. 277b Zeile 5.
  34. So Halil İnalcık: Osmanlı Hukukuna Giriş. Örfî-Sultanî Hukuk ve Fatih’in Kanunları. In: Ankara Üniversitesi Siyasal Bilgiler Fakültesi Dergisi. Bd. 13, Nr. 2, 1958, ISSN 0378-2921, S. 102–126, hier: S. 113 (PDF-Datei; 10,9 MB); Gülru Necipoğlu: Architecture, Ceremonial, and Power. The Topkapi Palace in the Fifteenth and Sixteenth Centuries. MIT Press, Cambridge, MA/London/New York 1991, S. 16; siehe gegenteilig Konrad Dilger: Untersuchungen zur Geschichte des osmanischen Hofzeremoniells im 15. und 16. Jahrhundert (= Beiträge zur Kenntnis Südosteuropas und des Nahen Orients. Bd. 4). Trofenik, München 1967 (zugleich Dissertation, Ludwig-Maximilians-Universität München 1967), S. 14 ff.
  35. Cornell H. Fleischer: Bureaucrat and Intellectual in the Ottoman Empire. The Historian Mustafa Âli (1541–1600). Princeton University Press, Princeton (New Jersey) 1986, ISBN 0-691-05464-9, S. 174.
  36. Abdülkadir Özcan: Atam Dedem Kanunu. Kanunnâme-i Âl-i Osman. Erweiterte Neuauflage. Yitik Hazine Yayınları, Istanbul 2013, ISBN 978-9944-766-56-2, S. XII.
  37. Turgut Akpınar: Fatihin Teşkilat Kanunnamesinin Mevsukiyetinden Şüpheler ve Bunlar Üzerinde Bazı Düşünceler. In: Beşinci Milletler Arası Türkoloji Kongresi. İstanbul, 23–28 Eylül 1985. Tebliğler. III. Türk Tarihi. Bd. 1, İstanbul Üniversitesi Edebiyat Fakültesi Basımevi, Istanbul 1986, S. 17–24, hier: S. 17.
  38. Meḥmed ʿĀrif (Hrsg.): Ḳānūn-nāme-i āl-i ʿOs̠mān. In: Taʾrīḫ-i ʿos̠mānī encümeni mecmūʿası. Annex zu Bd. 3, Nr. 14, Istanbul 1330 (1912), S. 27.
  39. Übersetzung Konrad Dilger: Untersuchungen zur Geschichte des osmanischen Hofzeremoniells im 15. und 16. Jahrhundert (= Beiträge zur Kenntnis Südosteuropas und des Nahen Orients. Bd. 4). Trofenik, München 1967 (zugleich Dissertation, Ludwig-Maximilians-Universität München 1967), S. 30.
  40. Die im zweiten Band der Chronik Koca Hüseyins enthaltene Abschrift des Ḳānūn-nāme ist als Faksimile abgedruckt in Abdülkadir Özcan: Atam Dedem Kanunu. Kanunnâme-i Âl-i Osman. Erweiterte Neuauflage. Yitik Hazine Yayınları, Istanbul 2013, ISBN 978-9944-766-56-2, S. 47 ff., hier relevant: fol. 281b Zeilen 10–12.
  41. Haldun Eroğlu: Osmanlı Devletinde Şehzadelik Kurumu. Akçağ Yayınevi, Ankara 2004, ISBN 975-338-517-X, S. 197 f.; zu Bogensehne (çile/kiriş) und Lasso (kemend) siehe eingehend Joachim Hein: Bogenhandwerk und Bogensport bei den Osmanen. I. Fortsetzung. In: Der Islam. Bd. 15, Heft 1, 1926, ISSN 0021-1818, S. 1–78, hier: S. 1–9 und 55–57.
  42. Fahamettin Başar: Mustafa Çelebi, Düzme. In: Türkiye Diyanet Vakfı İslâm Ansiklopedisi. Bd. 31, Istanbul 2006, S. 292 f. (PDF-Datei; 1,7 MB).
  43. Mehmet Akman: Osmanlı Devletinde Kardeş Katli. Eren Yayıncılık, Istanbul 1997, ISBN 975-7622-65-6, S. 162 f.
  44. Ahmet Mumcu: Osmanlı Devleti’nde Siyaseten Katl. 3., überarbeitete Auflage. Phoenix Yayınevi, Ankara 2007, ISBN 9944-931-14-4, S. 181 f.
  45. Mevlānā Meḥemmed Neşrī: Kitāb-ı Cihān-nümā. Edition Franz Taeschner (Hrsg.): Ǧihānnümā. Die altosmanische Chronik des Mevlānā Meḥemmed Neschrī. Bd. 1 (Cod. Menzel), Otto Harrassowitz, Leipzig 1951, S. 25, 29; Bd. 2 (Cod. Manisa 1373), Otto Harrassowitz, Leipzig 1955, S. 37.
  46. Mehmet Akman: Osmanlı Devletinde Kardeş Katli. Eren Yayıncılık, Istanbul 1997, ISBN 975-7622-65-6, S. 43 ff.
  47. M. Tayyib Gökbilgin: Osman I. In: İslâm Ansiklopedisi. Bd. 9, Millî Eğitim Basımevi, Istanbul 1964, S. 431–443, hier: S. 437.
  48. Haldun Eroğlu: Osmanlı Devletinde Şehzadelik Kurumu. Akçağ Yayınevi, Ankara 2004, ISBN 975-338-517-X, S. 200.
  49. Halil İnalcık: Murad I. In: Türkiye Diyanet Vakfı İslâm Ansiklopedisi. Bd. 31, Istanbul 2006, S. 156–164, hier: S. 162 (PDF-Datei; 8,0 MB).
  50. Nilgün Elam: Babalar ve Oğullar: IV. Andronikos Palaiologos ve Savcı Çelebi’nin İsyanı (1373). In: Ankara Üniversitesi Dil ve Tarih-Coğrafya Fakültesi Tarih Bölümü Tarih Araştırmaları Dergisi. Bd. 30, Nr. 49, 2011, ISSN 1015-1826, S. 29–73, hier: S. 46 (PDF-Datei; 604 KB).
  51. Zeynep Tarım Ertuğ: XVI. Yüzyıl Osmanlı Devleti’nde Cülûs ve Cenaze Törenleri (= Osmanlı Eserleri Dizisi. Bd. 16). Türkiye Cumhuriyeti Kültür Bakanlığı Yayınları, Ankara 1999, ISBN 975-17-2151-2 (zugleich Dissertation, Universität Istanbul 1995), S. 4.
  52. An den Qādī von Bursa gerichteter, aus der mittleren Dekade des Şaʿbān 791 / 5. bis 14. August 1389 datierter Geheimerlass Bayezids I. über den Tod Murads I.; Abschrift in Ferīdūn Aḥmed Beğ: Mecmūʿa-ʾı münşeʾātü s-selāṭīn. 2. Auflage. Bd. 1, Taḳvīmḫāne-i ʿāmire, Istanbul 1274 (1858), S. 115 f.
  53. Haldun Eroğlu: Osmanlı Devletinde Şehzadelik Kurumu. Akçağ Yayınevi, Ankara 2004, ISBN 975-338-517-X, S. 201.
  54. Ḫoca Saʿdeddīn: Tācü t-tevārīḫ. Bd. 1, Ṭabʿḫāne-i ʿāmire, Istanbul 1279 (1862), S. 124; Ṣolaḳ-zāde Meḥmed Hemdemī: Ṣolaḳ-zāde tārīḫi (Tārīḫ-i Ṣolaḳ-zāde). Maḥmūd Beğ maṭbaʿası, Istanbul 1297 (1879/80), S. 50.
  55. Vgl. Konrad Dilger: Untersuchungen zur Geschichte des osmanischen Hofzeremoniells im 15. und 16. Jahrhundert (= Beiträge zur Kenntnis Südosteuropas und des Nahen Orients. Bd. 4). Trofenik, München 1967 (zugleich Dissertation, Ludwig-Maximilians-Universität München 1967), S. 33.
  56. Vgl. Mehmet Akman: Osmanlı Devletinde Kardeş Katli. Eren Yayıncılık, Istanbul 1997, ISBN 975-7622-65-6, S. 151.
  57. Zum Tod Süleymans siehe Dimitris J. Kastritsis: The Sons of Bayezid. Empire Building and Representation in the Ottoman Civil War of 1402–1413 (= The Ottoman Empire and its Heritage. Bd. 38). Brill, Leiden/Boston 2007, ISBN 978-90-04-15836-8, S. 153–158.
  58. Levent Kayapınar: Süleyman Çelebi, Emîr. In: Türkiye Diyanet Vakfı İslâm Ansiklopedisi. Bd. 38, Istanbul 2010, S. 82–85, hier: S. 84 (PDF-Datei; 3,7 MB).
  59. ʿĀşıḳ-Paşa-zāde: Tevārīḫ-i Āl-i ʿOs̲mān. Edition Friedrich Giese (Hrsg.): Die altosmanische Chronik des ʿĀšiḳpašazāde. Auf Grund mehrerer neuentdeckter Handschriften von Neuem herausgegeben. Neudruck der Ausgabe 1929. Otto Zeller Verlag, Osnabrück 1972, S. 75.
  60. Übersetzung Gisela Procházka-Eisl: Die lyrischen Einschuebe in der altosmanischen Chronik des Āşıkpaşazāde. In: Osmanlı Araştırmaları/The Journal of Ottoman Studies. Nr. 15, 1995, ISSN 0255-0636, S. 93–122, hier: S. 119 (PDF-Datei; 3,4 MB).
  61. Übersetzung ʿĀşıḳ-paşa-zāde: Vom Hirtenzelt zur Hohen Pforte. Frühzeit und Aufstieg des Osmanenreiches nach der Chronik „Denkwürdigkeiten und Zeitläufte des Hauses Osman“ vom Derwisch Ahmed, genannt ʿAşik-Paşa-Sohn (= Osmanische Geschichtsschreiber. Bd. 3). 2. Auflage. Übersetzt, eingeleitet und erklärt von Richard F. Kreutel. Verlag Styria, Graz/Wien/Köln 1959, S. 141; für das Zitat im Original siehe ʿĀşıḳ-paşa-zāde: Tevārīḫ-i āl-i ʿOs̠mān. Edition ʿAlī Beğ: ʿĀşıḳ-paşa-zāde tārīḫi. Maṭbaʿa-i ʿāmire, Istanbul 1332 (1914), S. 100; Edition Friedrich Giese (Hrsg.): Die altosmanische Chronik des ʿĀšiḳpašazāde. Auf Grund mehrerer neuentdeckter Handschriften von Neuem herausgegeben. Neudruck der Ausgabe 1929. Otto Zeller Verlag, Osnabrück 1972, S. 89.
  62. J. H. Kramers: Murād II. In: The Encyclopaedia of Islam. New Edition. Bd. 7, Brill, Leiden/New York 1993, S. 594 f., hier: S. 595; Halil İnalcık: Murad II. In: Türkiye Diyanet Vakfı İslâm Ansiklopedisi. Bd. 31, Istanbul 2006, S. 164–172, hier: S. 170 (PDF-Datei; 8,2 MB).
  63. So unter Bezugnahme auf Chalkokondyles auch Halil İnalcık: Mehmed II. In: İslâm Ansiklopedisi. Bd. 7, Millî Eğitim Basımevi, Istanbul 1957, S. 506–535, hier: S. 509.
  64. Kritisch Johann Wilhelm Zinkeisen: Geschichte des osmanischen Reiches in Europa. Bd. 1, Perthes, Hamburg 1840, S. 794.
  65. Vgl. Franz Babinger: Mehmed der Eroberer und seine Zeit. Weltenstürmer einer Zeitenwende. F. Bruckmann, München 1953, S. 67.
  66. Steven Runciman: Die Eroberung von Konstantinopel 1453. Aus dem Englischen von Peter de Mendelssohn. C.H. Beck, München 1966, S. 60, 89.
  67. ʿĀşıḳ-paşa-zāde: Tevārīḫ-i āl-i ʿOs̠mān (ʿĀşıḳ-paşa-zāde tārīḫi). Edition ʿAlī Beğ. Maṭbaʿa-i ʿāmire, Istanbul 1332 (1914), S. 140.
  68. Ṣolaḳ-zāde Meḥmed Hemdemī: Ṣolaḳ-zāde tārīḫi (Tārīḫ-i Ṣolaḳ-zāde). Maḥmūd Beğ maṭbaʿası, Istanbul 1297 (1879/80), S. 187.
  69. P. Hardy: ʿĀdil-Shāhs. In: The Encyclopaedia of Islam. New Edition. Bd. 1, Brill, Leiden 1986, S. 199; Erdoğan Merçil: Âdilşâhîler. In: Türkiye Diyanet Vakfı İslâm Ansiklopedisi. Bd. 1, Istanbul 1988, S. 384–386, hier: S. 384 (PDF-Datei; 2,5 MB).
  70. Zur Person siehe M. Çağatay Uluçay: Padişahların Kadınları ve Kızları. 5. Auflage. Ötüken, Istanbul 2011, ISBN 978-975-437-840-5, S. 31 f.
  71. Statt vieler Franz Babinger: Mehmed der Eroberer und seine Zeit. Weltenstürmer einer Zeitenwende. F. Bruckmann, München 1953, S. 68 f.
  72. Auf Dukas beruhend auch Joseph von Hammer: Geschichte des Osmanischen Reiches. Bd. 1, Hartleben, Pest 1827, S. 501.
  73. İsmail Hakkı Uzunçarşılı: Evrenos. In: İslâm Ansiklopedisi. Bd. 4, Millî Eğitim Basımevi, Istanbul 1977, S. 414–418, hier: S. 417.
  74. Selbstmord nach İsmail Hakkı Uzunçarşılı: Osmanlı Tarihi. 10. Auflage. Bd. 1, Türk Tarih Kurumu Basımevi, Ankara 2011, ISBN 978-975-16-0011-0, S. 489; Gefangennahme und Hinrichtung nach Franz Babinger: Mehmed der Eroberer und seine Zeit. Weltenstürmer einer Zeitenwende. F. Bruckmann, München 1953, S. 73 f.; Steven Runciman: Die Eroberung von Konstantinopel 1453. Aus dem Englischen von Peter de Mendelssohn. C.H. Beck, München 1966, S. 156.
  75. Mehmet Akman: Osmanlı Devletinde Kardeş Katli. Eren Yayıncılık, Istanbul 1997, ISBN 975-7622-65-6, S. 67 ff.
  76. Siehe ʿĀşıḳ-paşa-zāde: Tevārīḫ-i āl-i ʿOs̠mān. Edition Friedrich Giese (Hrsg.): Die altosmanische Chronik des ʿĀšiḳpašazāde. Auf Grund mehrerer neuentdeckter Handschriften von Neuem herausgegeben. Neudruck der Ausgabe 1929. Otto Zeller Verlag, Osnabrück 1972, S. 204.
  77. Halil İnalcık: Mehmed II. In: Türkiye Diyanet Vakfı İslâm Ansiklopedisi. Bd. 28, Ankara 2003, S. 395–407, hier: S. 405 (PDF-Datei; 11,6 MB).
  78. Dazu İ. Hakkı Uzunçarşılı: Fatih Sultan Mehmed’in Veziri Âzamlarından Mahmud Paşa ile Şehzade Mustafa’nın Araları Neden Açılmıştı? In: Belleten. Bd. 28, Nr. 112, 1964, ISSN 0041-4255, S. 719–728.
  79. Osman G. Özgüdenli: Jem Solṭān. In: Encyclopædia Iranica. Bd. 14, Faszikel 6, 2008, S. 623 f. (online verfügbar unter http://www.iranicaonline.org/articles/jem-soltan-, abgerufen am 3. Dezember 2015).
  80. M. Tayyib Gökbilgin: Müeyyed-zâde. In: İslâm Ansiklopedisi. Bd. 8, Millî Eğitim Basımevi, Istanbul 1979, S. 786–790, hier: S. 787; Hasan Aksoy: Müeyyedzâde Abdurrahman Efendi. In: Türkiye Diyanet Vakfı İslâm Ansiklopedisi. Bd. 31, Istanbul 2006, S. 485 f. (PDF-Datei; 1,7 MB).
  81. Zu Arnavud Sinan Pascha siehe Hedda Reindl: Männer um Bāyezīd. Eine prosopographische Studie über die Epoche Sultan Bāyezīds II. (1481–1512) (= Islamkundliche Untersuchungen. Bd. 75). Klaus Schwarz Verlag, Berlin 1983, ISBN 3-922968-22-8 (zugleich Dissertation, Ludwig-Maximilians-Universität München 1982), S. 319 ff.
  82. M. C. Şehabeddin Tekindağ: Bayezid II.’in Tahta Çıkışı Sırasında İstanbul’da Vukua Gelen Hâdiseler Üzerine Notlar. In: İstanbul Üniversitesi Edebiyat Fakültesi Tarih Dergisi. Bd. 10, Nr. 14, 1959, ISSN 1015-1818, S. 85–96, hier: S. 89 (PDF-Datei; 1,2 MB); Yusuf Küçükdağ: Karamânî Mehmed Paşa. In: Türkiye Diyanet Vakfı İslâm Ansiklopedisi. Bd. 24, Istanbul 2001, S. 449–451, hier: S. 450 (PDF-Datei; 2,6 MB).
  83. M. C. Şehabeddin Tekindağ: Bayezid II.’in Tahta Çıkışı Sırasında İstanbul’da Vukua Gelen Hâdiseler Üzerine Notlar. In: İstanbul Üniversitesi Edebiyat Fakültesi Tarih Dergisi. Bd. 10, Nr. 14, 1959, ISSN 1015-1818, S. 85–96, hier: S. 89 f. (PDF-Datei; 1,2 MB); İsmail Hakkı Uzunçarşılı: II. Bayezid’in Oğullarından Sultan Korkut. In: Belleten. Bd. 30, Nr. 120, 1966, ISSN 0041-4255, S. 539–601, hier: S. 542.
  84. «‏لا ارحام بين الملوك»; siehe Ḫoca Saʿdeddīn: Tācü t-tevārīḫ. Band 2, Ṭabʿḫāne-i ʿāmire, Istanbul 1280 (1863), S. 10.
  85. Franz Babinger: Spätmittelalterliche fränkische Briefschaften aus dem großherrlichen Seraj zu Stambul (= Südosteuropäische Arbeiten. Bd. 61). R. Oldenbourg, München 1963, S. 104.
  86. Feridun Emecen: Koca Mustafa Paşa. In: Türkiye Diyanet Vakfı İslâm Ansiklopedisi. Bd. 26, Ankara 2002, S. 131–133 (PDF-Datei; 2,5 MB).
  87. Franz Babinger: Spätmittelalterliche fränkische Briefschaften aus dem großherrlichen Seraj zu Stambul (= Südosteuropäische Arbeiten. Bd. 61). R. Oldenbourg, München 1963, S. 114.
  88. Hans Joachim Kissling: Sultan Bâjezîd’s II. Beziehungen zu Markgraf Francesco II. von Gonzaga (= Münchener Universitäts-Schriften, Reihe der Philosophischen Fakultät. Bd. 1). Hueber, München 1965, S. 23.
  89. Deutsche Übersetzungen des Hinrichtungsbefehls bei Hans Joachim Kissling: Zur Personalpolitik Sultan Bājezīd’s II. in den westlichen Grenzgebieten des Osmanischen Reiches. In: Hans-Georg Beck, Alois Schmaus (Hrsg.): Beiträge zur Südosteuropa-Forschung. Anläßlich des II. Internationalen Balkanologenkongresses in Athen 7.V.–13.V.1970 (= Beiträge zur Kenntnis Südosteuropas und des Nahen Orients. Bd. 10). Trofenik, München 1970, S. 107–116, hier: S. 109 Fußnote 3; Richard F. Kreutel: Der fromme Sultan Bayezid. Die Geschichte seiner Herrschaft (1481–1512) nach den altosmanischen Chroniken des Oruç und des Anonymus Hanivaldanus (= Osmanische Geschichtsschreiber. Bd. 9). Verlag Styria, Graz/Wien/Köln 1978, ISBN 3-222-10469-7, S. 280 f. Anmerkung 11.
  90. Zur Hinrichtung Gedik Ahmed Paschas eingehend İ. H. Uzunçarşılı: Değerli Vezir Gedik Ahmed Paşa II. Bayezid Tarafından Niçin Katledildi? In: Belleten. Bd. 29, Nr. 115, 1965, ISSN 0041-4255, S. 491–497.
  91. Zur Person siehe Hedda Reindl: Männer um Bāyezīd. Eine prosopographische Studie über die Epoche Sultan Bāyezīds II. (1481–1512) (= Islamkundliche Untersuchungen. Bd. 75). Klaus Schwarz Verlag, Berlin 1983, ISBN 3-922968-22-8 (zugleich Dissertation, Ludwig-Maximilians-Universität München 1982), S. 244 a. E. ff., insbesondere S. 246 Fußnote 26.
  92. Siehe ferner Hedda Reindl: Männer um Bāyezīd. Eine prosopographische Studie über die Epoche Sultan Bāyezīds II. (1481–1512) (= Islamkundliche Untersuchungen. Bd. 75). Klaus Schwarz Verlag, Berlin 1983, ISBN 3-922968-22-8 (zugleich Dissertation, Ludwig-Maximilians-Universität München 1982), S. 124 f.
  93. Zur Elegie siehe Cemâl Kurnaz: Cem Sultan’ın Oğuz Han Mersiyesi: Bir Kaside mi, Üç Gazel mi? In: Türk Dili. Dil ve Edebiyat Dergisi. Bd. 1996/I, Nr. 530, Februar 1996, ISSN 1300-2155, S. 315–320 (PDF-Datei; 123 KB).
  94. Cemâl Kurnaz: Cem Sultan’ın Oğuz Han Mersiyesi: Bir Kaside mi, Üç Gazel mi? In: Türk Dili Dil ve Edebiyat Dergisi. Band 1996/I, Nr. 530, Februar 1996, S. 315–320.
  95. Halil İnalcık: A Case Study in Renaissance Diplomacy: The Agreement between Innocent VIII and Bayezid II regarding Djem Sultan. In: Halil İnalcık: The Middle East and the Balkans under the Ottoman Empire. Essays on Economy and Society (= Indiana University Turkish Studies and Turkish Ministry of Culture Joint Series. Bd. 9). Indiana University Press, Bloomington (Indiana) 1993, S. 342–368, hier: S. 351 (PDF-Datei; 2,6 MB).
  96. Franz Babinger: Spätmittelalterliche fränkische Briefschaften aus dem großherrlichen Seraj zu Stambul (= Südosteuropäische Arbeiten. Bd. 61). R. Oldenbourg, München 1963, S. 117.
  97. Semavi Eyice: Cem Sultan Türbesi. In: Türkiye Diyanet Vakfı İslâm Ansiklopedisi. Bd. 7, Istanbul 1993, S. 286 f., hier: S. 286 (PDF-Datei; 1,5 MB); Stéphane Yerasimos: Konstantinopel. Istanbuls historisches Erbe. Aus dem Französischen von Ursula Arnsperger u. a. Ullmann, Potsdam 2009, ISBN 978-3-8331-5585-7, S. 179.
  98. İsmail Hakkı Uzunçarşılı: Osmanlı Tarihi. 10. Auflage. Bd. 2, Türk Tarih Kurumu Basımevi, Ankara 2011, ISBN 978-975-16-0012-7, S. 174.
  99. Eine zusammenfassende englische Übersetzung der einschlägigen Stelle findet sich bei Halil İnalcık: A Case Study in Renaissance Diplomacy: The Agreement between Innocent VIII and Bayezid II regarding Djem Sultan. In: The Middle East and the Balkans under the Ottoman Empire. Essays on Economy and Society (= Indiana University Turkish Studies and Turkish Ministry of Culture Joint Series. Band 9). Indiana University Press, Bloomington (Indiana) 1993, S. 342–368 (344).
  100. Joseph von Hammer: Geschichte des Osmanischen Reiches. 2. verbesserte Auflage, Neue Ausgabe. Band 1, Hartleben, Pesth 1840, S. 620.
  101. ʿĀşıḳ-paşa-zāde: Tevārīḫ-i āl-i ʿOs̠mān (ʿĀşıḳ-paşa-zāde tārīḫi). Textausgabe ʿAlī Beğ. Maṭbaʿa-ʾi ʿāmire, Istanbul 1332 (1914), S. 251 f.
  102. Ḫoca Saʿdeddīn: Tācü t-tevārīḫ. Band 2, Ṭabʿḫāne-i ʿāmire, Istanbul 1280 (1863), S. 38.
  103. Anonymus: Vāḳıʿāt-ı Sulṭān Cem. Edition Meḥmed ʿĀrif: Vāḳıʿāt-ı Sulṭān Cem. In: Taʾrīḫ-i ʿos̠mānī encümeni mecmūʿası. Annexe zu Bd. 4, Nr. 22, 23 und Bd. 5, Nr. 25, Istanbul 1913/1914, S. 31 f.; Edition Nicolas Vatin: Sultan Djem. Un prince ottoman dans l’Europe du XVe siècle d’après deux sources contemporaines: Vâḳıʿât-ı Sulṭân Cem, Œuvres de Guillaume Caoursin. Imprimerie de la Société Turque d'Histoire, Ankara 1997, ISBN 975-16-0832-5, S. 238 f., fol. 31r.
  104. Hans Joachim Kissling: Sultan Bâjezîd’s II. Beziehungen zu Markgraf Francesco II. von Gonzaga (= Münchener Universitäts-Schriften, Reihe der Philosophischen Fakultät. Bd. 1). Hueber, München 1965, S. 52.
  105. Anonymus: Vāḳıʿāt-ı Sulṭān Cem. Edition Meḥmed ʿĀrif: Vāḳıʿāt-ı Sulṭān Cem. In: Taʾrīḫ-i ʿos̠mānī encümeni mecmūʿası. Annexe zu Bd. 4, Nr. 22, 23 und Bd. 5, Nr. 25, Istanbul 1913/1914, S. 32.
  106. Halil İnalcık: Djem. In: The Encyclopaedia of Islam. New Edition. Bd. 2, Brill, Leiden 1991, S. 529–531, hier: S. 530; M. Cavid Baysun: Cem. In: İslâm Ansiklopedisi. Bd. 3, Millî Eğitim Basımevi, Istanbul 1977, S. 69–81, hier: S. 78 f.; Mahmut H. Şakiroğlu: Cem Sultan. In: Türkiye Diyanet Vakfı İslâm Ansiklopedisi. Bd. 7, Istanbul 1993, S. 283 f. (PDF-Datei; 1,6 MB); Osman G. Özgüdenli: Jem Solṭān. In: Encyclopædia Iranica. Bd. 14, Faszikel 6, 2008, S. 623 f. (online verfügbar unter http://www.iranicaonline.org/articles/jem-soltan-, abgerufen am 3. Dezember 2015).
  107. Franz Babinger: Spätmittelalterliche fränkische Briefschaften aus dem großherrlichen Seraj zu Stambul (= Südosteuropäische Arbeiten. Band 61). Verlag R. Oldenbourg, München 1963, S. 117.
  108. Zu den Söhnen Bayezids II. siehe Çağatay Uluçay: Bayazid II. in Âilesi. In: İstanbul Üniversitesi Edebiyat Fakültesi Tarih Dergisi. Bd. 10, Nr. 14, 1959, ISSN 1015-1818, S. 105–124, hier: S. 109 ff. (PDF-Datei; 2,0 MB); zu Prinz Korkud siehe İsmail Hakkı Uzunçarşılı: II. Bayezid’in Oğullarından Sultan Korkut. In: Belleten. Bd. 30, Nr. 120, 1966, ISSN 0041-4255, S. 539–601; zu Prinz Mahmud siehe Cevdet Yakupoğlu: II. Bayezid’in Oğlu Şehzade Mahmud’un Hayatı ve Faaliyetleri. In: Zonguldak Karaelmas Üniversitesi Sosyal Bilimler Dergisi. Bd. 6, Nr. 12, 2010, ISSN 2147-9194, S. 319–339 (PDF-Datei; 530 KB).
  109. Feridun M. Emecen: Yavuz Sultan Selim. Yitik Hazine Yayınları, Istanbul 2010, ISBN 978-9944-766-24-1, S. 48.
  110. Feridun M. Emecen: Yavuz Sultan Selim. Yitik Hazine Yayınları, Istanbul 2010, ISBN 978-9944-766-24-1, S. 48.
  111. Feridun M. Emecen: Yavuz Sultan Selim. Yitik Hazine Yayınları, Istanbul 2010, ISBN 978-9944-766-24-1, S. 50.
  112. Feridun M. Emecen: Yavuz Sultan Selim. Yitik Hazine Yayınları, Istanbul 2010, ISBN 978-9944-766-24-1, S. 52.
  113. Colin Imber: The Ottoman Empire, 1300–1650. The Structure of Power. Palgrave Macmillan, Basingstoke, u.a. 2002, ISBN 0-333-61386-4, S. 43; İsmail Hakkı Uzunçarşılı: II. Bayezid’in Oğullarından Sultan Korkut. In: Belleten. Bd. 30, Nr. 120, 1966, ISSN 0041-4255, S. 539–601, hier: S. 567.
  114. Feridun M. Emecen: Yavuz Sultan Selim. Yitik Hazine Yayınları, Istanbul 2010, ISBN 978-9944-766-24-1, S. 54; vgl. auch Çağatay Uluçay: Yavuz Sultan Selim Nasıl Padişah Oldu? (Teil 1) In: İstanbul Üniversitesi Edebiyat Fakültesi Tarih Dergisi. Bd. 6, Nr. 9, 1954, ISSN 1015-1818, S. 53–90, hier: S. 83 (PDF-Datei; 6,6 MB).
  115. Çağatay Uluçay: Yavuz Sultan Selim Nasıl Padişah Oldu? (Teil 1) In: İstanbul Üniversitesi Edebiyat Fakültesi Tarih Dergisi. Bd. 6, Nr. 9, 1954, ISSN 1015-1818, S. 53–90, hier: S. 86 (PDF-Datei; 6,6 MB); Feridun M. Emecen: Yavuz Sultan Selim. Yitik Hazine Yayınları, Istanbul 2010, ISBN 978-9944-766-24-1, S. 56.
  116. Çağatay Uluçay: Yavuz Sultan Selim Nasıl Padişah Oldu? (Teil 2) In: İstanbul Üniversitesi Edebiyat Fakültesi Tarih Dergisi. Bd. 7, Nr. 10, 1954, ISSN 1015-1818, S. 117–142, hier: S. 125 (PDF-Datei; 4,8 MB); M. C. Şehabeddin Tekindağ: Bayezid’in Ölümü Meselesi. In: İstanbul Üniversitesi Edebiyat Fakültesi Tarih Dergisi. Nr. 24, 1970, ISSN 1015-1818, S. 1–16, hier: S. 8 (PDF-Datei; 3,6 MB).
  117. Feridun M. Emecen: Yavuz Sultan Selim. Yitik Hazine Yayınları, Istanbul 2010, ISBN 978-9944-766-24-1, S. 66.
  118. Selâhattin Tansel: Yeni Vesikalar Karşısında Sultan İkinci Bayezit Hakkında Bazı Mütalâalar. In: Belleten. Bd. 27, Nr. 106, 1963, ISSN 0041-4255, S. 185–236, hier: S. 230 ff.; M. C. Şehabeddin Tekindağ: Bayezid’in Ölümü Meselesi. In: İstanbul Üniversitesi Edebiyat Fakültesi Tarih Dergisi. Nr. 24, 1970, ISSN 1015-1818, S. 1–16, hier: S. 10 (PDF-Datei; 3,6 MB); Hedda Reindl: Männer um Bāyezīd. Eine prosopographische Studie über die Epoche Sultan Bāyezīds II. (1481–1512) (= Islamkundliche Untersuchungen. Bd. 75). Klaus Schwarz Verlag, Berlin 1983, ISBN 3-922968-22-8 (zugleich Dissertation, Ludwig-Maximilians-Universität München 1982), S. 77 f.; Zeynep Tarım Ertuğ: XVI. Yüzyıl Osmanlı Devleti’nde Cülûs ve Cenaze Törenleri (= Osmanlı Eserleri Dizisi. Bd. 16). Türkiye Cumhuriyeti Kültür Bakanlığı Yayınları, Ankara 1999, ISBN 975-17-2151-2 (zugleich Dissertation, Universität Istanbul 1995), S. 92; Feridun M. Emecen: Yavuz Sultan Selim. Yitik Hazine Yayınları, Istanbul 2010, ISBN 978-9944-766-24-1, S. 68; abweichendes Todesdatum: 5. Rebīʿü l-evvel 918 / 21. Mai 1512: Şerafettin Turan: Bayezid II. In: Türkiye Diyanet Vakfı İslâm Ansiklopedisi. Bd. 5, Istanbul 1992, S. 234–238, hier: S. 237 (PDF-Datei; 4,2 MB); 10. Rebīʿü l-evvel 918 / 26. Mai 1512: Ḫoca Saʿdeddīn: Tācü t-tevārīḫ. Bd. 2, Ṭabʿḫāne-i ʿāmire, Istanbul 1280 (1863), S. 207; Joseph von Hammer: Geschichte des Osmanischen Reiches. Bd. 2, Hartleben, Pest 1828, S. 365; Johann Wilhelm Zinkeisen: Geschichte des osmanischen Reiches in Europa. Bd. 2, Perthes, Gotha 1854, S. 565; Franz Babinger: Mehmed der Eroberer und seine Zeit. Weltenstürmer einer Zeitenwende. F. Bruckmann, München 1953, S. 445, 545; Franz Babinger: Sultanischer Reliquienschacher im Frankenland. In: Franz Babinger: Spätmittelalterliche fränkische Briefschaften aus dem großherrlichen Seraj zu Stambul (= Südosteuropäische Arbeiten. Bd. 61). Oldenbourg, München 1963, S. 96–119, hier: S. 119; Richard F. Kreutel: Der fromme Sultan Bayezid. Die Geschichte seiner Herrschaft (1481–1512) nach den altosmanischen Chroniken des Oruç und des Anonymus Hanivaldanus (= Osmanische Geschichtsschreiber. Bd. 9). Verlag Styria, Graz/Wien/Köln 1978, ISBN 3-222-10469-7, S. 16; İsmail Hakkı Uzunçarşılı: Bayezid II. In: İslâm Ansiklopedisi. Bd. 2, Millî Eğitim Basımevi, Istanbul 1979, S. 392–398, hier: S. 396; V. J. Parry: Bāyazīd II. In: The Encyclopaedia of Islam. New Edition. Bd. 1, Brill, Leiden 1997, S. 1119–1121, hier: S. 1121.
  119. Stéphane Yerasimos: Konstantinopel. Istanbuls historisches Erbe. Aus dem Französischen von Ursula Arnsperger u. a. Ullmann, Potsdam 2009, ISBN 978-3-8331-5585-7, S. 250.
  120. Feridun M. Emecen: Yavuz Sultan Selim. Yitik Hazine Yayınları, Istanbul 2010, ISBN 978-9944-766-24-1, S. 79.
  121. İsmail Hakkı Uzunçarşılı: II. Bayezid’in Oğullarından Sultan Korkut. In: Belleten. Bd. 30, Nr. 120, 1966, ISSN 0041-4255, S. 539–601, hier: S. 583 f.
  122. Haldun Eroğlu: Osmanlıya Karşı Savaşan Osmanlı Şehzâdesi: Şehzâde Ahmet’in Oğlu Şehzâde Kasım (907/1501–924/1518). In: Ankara Üniversitesi Osmanlı Tarihi Araştırma ve Uygulama Merkezi Dergisi. Nr. 13, 2002, ISSN 1019-469X, S. 227–236, hier: S. 231 (PDF-Datei; 521 KB).
  123. İsmail Hakkı Uzunçarşılı: Osmanlı Tarihi. 10. Auflage. Bd. 2, Türk Tarih Kurumu Basımevi, Ankara 2011, ISBN 978-975-16-0012-7, S. 297.
  124. Josef Matuz: Das Osmanische Reich. Grundlinien seiner Geschichte. 6. Auflage. Primus Verlag, Darmstadt 2010, ISBN 978-3-89678-703-3, S. 115 f.
  125. Zur Person siehe Heath W. Lowry: From Trabzon to Istanbul: The Relationship Between Süleyman the Lawgiver & His Foster Brother (Süt Karındaşı) Yahya Efendi. In: Osmanlı Araştırmaları/The Journal of Ottoman Studies. Nr. 10, 1990, ISSN 0255-0636, S. 39–48 (PDF-Datei; 1,4 MB); Haşim Şahin: Yahyâ Efendi, Beşiktaşlı. In: Türkiye Diyanet Vakfı İslâm Ansiklopedisi. Bd. 43, Istanbul 2013, S. 243 f. (PDF-Datei; 1,1 MB).
  126. Joseph von Hammer: Geschichte des Osmanischen Reiches. Bd. 3, Hartleben, Pest 1828, S. 15; İsmail Hakkı Uzunçarşılı: Osmanlı Tarihi. 10. Auflage. Bd. 2, Türk Tarih Kurumu Basımevi, Ankara 2011, ISBN 978-975-16-0012-7, S. 401 Fußnote 1.
  127. Zu den Miniaturen Nurhan Atasoy: İbrahim Paşa Sarayı. Überarbeitete und erweiterte Neuauflage. Kültür ve Turizm Bakanlığı Yayınları, Ankara 2012, ISBN 978-975-17-3622-2 (zugleich Dissertation, Universität Istanbul 1972), S. 53 ff.
  128. Joseph von Hammer: Geschichte des Osmanischen Reiches. Bd. 3, Hartleben, Pest 1828, S. 96 ff.; Nurhan Atasoy: İbrahim Paşa Sarayı. Überarbeitete und erweiterte Neuauflage. Kültür ve Turizm Bakanlığı Yayınları, Ankara 2012, ISBN 978-975-17-3622-2 (zugleich Dissertation, Universität Istanbul 1972), S. 53; vgl. jedoch zum Beginn und zur Dauer der Festlichkeiten Haldun Eroğlu: Osmanlı Devletinde Şehzadelik Kurumu. Akçağ Yayınevi, Ankara 2004, ISBN 975-338-517-X, S. 79 f.
  129. Nejat Göyünç: Taʾrīḫ Başlıklı Muhasebe Defterleri. In: Osmanlı Araştırmaları/The Journal of Ottoman Studies. Nr. 10, 1990, ISSN 0255-0636, S. 1–37, hier: S. 22 (PDF-Datei; 5,0 MB).
  130. Leslie P. Peirce: The Imperial Harem. Women and Sovereignty in the Ottoman Empire. Oxford University Press, New York u. a. 1993, ISBN 0-19-507673-7, S. 61.
  131. Leslie P. Peirce: The Imperial Harem. Women and Sovereignty in the Ottoman Empire. Oxford University Press, New York u. a. 1993, ISBN 0-19-507673-7, S. 81.
  132. Murat Bardakçı: Fatih ile Cem Sultan’ın ‘Papalık’ ve ‘Bizans Prensi’ olan Hristiyan torunları. In: Haberturk, 10. Februar 2013, S. 22. Abgerufen am 12. Februar 2013.
  133. Zur Miniatur Zeynep Tarım Ertuğ: XVI. Yüzyıl Osmanlı Devleti’nde Cülûs ve Cenaze Törenleri (= Osmanlı Eserleri Dizisi. Bd. 16). Türkiye Cumhuriyeti Kültür Bakanlığı Yayınları, Ankara 1999, ISBN 975-17-2151-2 (zugleich Dissertation, Universität Istanbul 1995), S. 18 f.
  134. Zu den Miniaturen Zeynep Tarım Ertuğ: XVI. Yüzyıl Osmanlı Devleti’nde Cülûs ve Cenaze Törenleri (= Osmanlı Eserleri Dizisi. Bd. 16). Türkiye Cumhuriyeti Kültür Bakanlığı Yayınları, Ankara 1999, ISBN 975-17-2151-2 (zugleich Dissertation, Universität Istanbul 1995), S. 19 ff.
  135. Franz Babinger (Hrsg.): Hans Dernschwam’s Tagebuch einer Reise nach Konstantinopel und Kleinasien (1553/55). Nach der Urschrift im Fugger-Archiv. 2. Auflage. Duncker und Humblot, Berlin/München 1986, S. 55 f.
  136. Çağatay Uluçay: Mustafa Sultan. In: İslâm Ansiklopedisi. Bd. 8, Millî Eğitim Basımevi, Istanbul 1979, S. 690–692, hier: S. 691; Şerafettin Turan: Mustafa Çelebi. In: Türkiye Diyanet Vakfı İslâm Ansiklopedisi. Bd. 31, Istanbul 2006, S. 290–292, hier: S. 291 (PDF-Datei; 2,7 MB); Ahmet Atilla Şentürk: Yahyâ Beğ’in Şehzade Mustafa Mersiyesi yahut Kanunî Hicviyesi. Timaş Yayınları, Istanbul 2009, ISBN 978-975-263-953-9, S. 73; Stéphane Yerasimos: Konstantinopel. Istanbuls historisches Erbe. Aus dem Französischen von Ursula Arnsperger u. a. Ullmann, Potsdam 2009, ISBN 978-3-8331-5585-7, S. 179.
  137. Statt vieler siehe İbrāhīm Peçevī: Tārīḫ-i Peçevī. Bd. 1, Maṭbaʿa-i ʿāmire, Istanbul 1866, S. 303 a.E.
  138. Zum Chronogramm siehe Ahmet Atilla Şentürk: Yahyâ Beğ’in Şehzade Mustafa Mersiyesi yahut Kanunî Hicviyesi. Timaş Yayınları, Istanbul 2009, ISBN 978-975-263-953-9, S. 181 ff.
  139. Feridun Emecen: Süleyman I. In: Türkiye Diyanet Vakfı İslâm Ansiklopedisi. Bd. 38, Istanbul 2010, S. 62–74, hier: S. 69 (PDF-Datei; 12,2 MB).
  140. Joseph von Hammer: Geschichte des Osmanischen Reiches. Bd. 3, Hartleben, Pest 1828, S. 319; John Freely: Inside the Seraglio. Private Lives of the Sultans in Istanbul. Viking, London 1999, ISBN 0-670-87839-1, S. 62; İsmail Hakkı Uzunçarşılı: Osmanlı Tarihi. 10. Auflage. Bd. 2, Türk Tarih Kurumu Basımevi, Ankara 2011, ISBN 978-975-16-0012-7, S. 404; Şerafettin Turan: Kanuni Sultan Süleyman Dönemi Taht Kavgaları. 3. Auflage. Kapı Yayınları, Istanbul 2011, ISBN 978-605-4322-71-8, S. 54; M. Tayyib Gökbilgin: Hurrem Sultan. In: İslâm Ansiklopedisi. Bd. 5, Teil 1, Millî Eğitim Basımevi, Istanbul 1987, S. 593–596, hier: S. 595; Cahit Baltacı: Hürrem Sultan. In: Türkiye Diyanet Vakfı İslâm Ansiklopedisi. Bd. 18, Istanbul 1998, S. 498–500, hier: S. 499 (PDF-Datei; 2,6 MB).
  141. Pleuritis nach S. A. Skilliter: Khurrem. In: The Encyclopaedia of Islam. New Edition. Bd. 5, Brill, Leiden 1986, S. 66 f., hier: S. 67; Selbstmord nach Museum für Islamische Kunst (Hrsg.): Schätze aus dem Topkapi Serail. Das Zeitalter Süleymans des Prächtigen. (Katalog zur gleichnamigen Ausstellung) Dietrich Reimer Verlag, Berlin 1988, ISBN 3-496-01050-9, S. 41 m.w.N.
  142. İsmail Hakkı Uzunçarşılı: Osmanlı Tarihi. 10. Auflage. Bd. 2, Türk Tarih Kurumu Basımevi, Ankara 2011, ISBN 978-975-16-0012-7, S. 404.
  143. Çağatay Uluçay: Mustafa Sultan. In: İslâm Ansiklopedisi. Bd. 8, Millî Eğitim Basımevi, Istanbul 1979, S. 690–692, hier: S. 691; Mehmet Akman: Osmanlı Devletinde Kardeş Katli. Eren Yayıncılık, Istanbul 1997, ISBN 975-7622-65-6, S. 87.
  144. Şerafettin Turan: Mustafa Çelebi. In: Türkiye Diyanet Vakfı İslâm Ansiklopedisi. Band 31, Istanbul 2006, S. 290–292 (PDF-Datei; 2,7 MB).
  145. Mehmed Çavuşoğlu: Şehzâde Mustafa Mersiyeleri. In: İstanbul Üniversitesi Edebiyat Fakültesi Tarih Enstitüsü Dergisi. Nr. 12, 1982, S. 641–686, hier: S. 654 ff.
  146. Mustafa İsen: Acıyı Bal Eylemek. Türk Edebiyatında Mersiye. 2. Auflage. Akçağ Yayınevi, Ankara 1994, ISBN 975-338-030-5, S. 283–323.
  147. Für eine ausführliche Analyse der Elegie siehe Ahmet Atilla Şentürk: Yahyâ Beğ’in Şehzade Mustafa Mersiyesi yahut Kanunî Hicviyesi. Timaş Yayınları, Istanbul 2009, ISBN 978-975-263-953-9, S. 103 ff.
  148. Vollständig abgedruckt in Meḥmed Zekī (Pakalın): Maḳtūl şehzādeler. Şems maṭbaʿası, Istanbul 1336 (1920), S. 229 ff.; Ahmet Atilla Şentürk: Yahyâ Beğ’in Şehzade Mustafa Mersiyesi yahut Kanunî Hicviyesi. Timaş Yayınları, Istanbul 2009, ISBN 978-975-263-953-9, S. 201 ff.
  149. Übersetzung Museum für Islamische Kunst (Hrsg.): Schätze aus dem Topkapi Serail. Das Zeitalter Süleymans des Prächtigen. (Katalog zur gleichnamigen Ausstellung) Dietrich Reimer Verlag, Berlin 1988, ISBN 3-496-01050-9, S. 42.
  150. Übersetzung Museum für Islamische Kunst (Hrsg.): Schätze aus dem Topkapi Serail. Das Zeitalter Süleymans des Prächtigen. (Katalog zur gleichnamigen Ausstellung) Dietrich Reimer Verlag, Berlin 1988, ISBN 3-496-01050-9, S. 42; für das Zitat im Original siehe Gelibolulı Muṣṭafā ʿAlī: Künhü l-aḫbār. Faksimile-Ausgabe des 4. Teils. Türk Tarih Kurumu Basımevi, Ankara 2009, ISBN 978-975-16-2227-3, S. 423.
  151. Şerafettin Turan: Kanuni Sultan Süleyman Dönemi Taht Kavgaları. 3. Auflage. Kapı Yayınları, Istanbul 2011, ISBN 978-605-4322-71-8, S. 77.
  152. Vollständig abgedruckt in Meḥmed Zekī (Pakalın): Maḳtūl şehzādeler. Şems maṭbaʿası, Istanbul 1336 (1920), S. 271 f.
  153. Übersetzung Museum für Islamische Kunst (Hrsg.): Schätze aus dem Topkapi Serail. Das Zeitalter Süleymans des Prächtigen. (Katalog zur gleichnamigen Ausstellung) Dietrich Reimer Verlag, Berlin 1988, ISBN 3-496-01050-9, S. 44.
  154. Vollständig abgedruckt in Meḥmed Zekī (Pakalın): Maḳtūl şehzādeler. Şems maṭbaʿası, Istanbul 1336 (1920), S. 272 f.
  155. Übersetzung Museum für Islamische Kunst (Hrsg.): Schätze aus dem Topkapi Serail. Das Zeitalter Süleymans des Prächtigen. (Katalog zur gleichnamigen Ausstellung) Dietrich Reimer Verlag, Berlin 1988, ISBN 3-496-01050-9, S. 107.
  156. Mehmet Akman: Osmanlı Devletinde Kardeş Katli. Eren Yayıncılık, Istanbul 1997, ISBN 975-7622-65-6, S. 98.
  157. Şerafettin Turan: Bayezid, Şehzade. In: Türkiye Diyanet Vakfı İslâm Ansiklopedisi. Band 5, Istanbul 1992, S. 230 f. (PDF-Datei; 1,8 MB).
  158. A. H. de Groot: Murād III. In: The Encyclopaedia of Islam. New Edition. Bd. 7, Brill, Leiden/New York 1993, S. 595–597, hier: S. 596; Bekir Kütükoğlu: Murad III. In: İslâm Ansiklopedisi. Bd. 8, Millî Eğitim Basımevi, Istanbul 1979, S. 615–625, hier: S. 615; Bekir Kütükoğlu: Murad III. In: Türkiye Diyanet Vakfı İslâm Ansiklopedisi. Bd. 31, Istanbul 2006, S. 172–176, hier: S. 172 (PDF-Datei; 4,5 MB); İsmail Hakkı Uzunçarşılı: Osmanlı Tarihi. 8. Auflage. Bd. 3, Teil 1, Türk Tarih Kurumu Basımevi, Ankara 2011, ISBN 978-975-16-0013-4, S. 42; Mehmet Akman: Osmanlı Devletinde Kardeş Katli. Eren Yayıncılık, Istanbul 1997, ISBN 975-7622-65-6, S. 98 f.
  159. Zeynep Hatice Kurtbil: Selim II Türbesi. In: Türkiye Diyanet Vakfı İslâm Ansiklopedisi. Bd. 36, Istanbul 2009, S. 418–420, hier: S. 419 (PDF-Datei; 2,7 MB).
  160. Joseph von Hammer: Geschichte des Osmanischen Reiches. Bd. 4, Hartleben, Pest 1829, S. 241; Friedrich Giese: Das Seniorat im osmanischen Herrscherhause. In: Friedrich Kraelitz-Greifenhorst, Paul Wittek (Hrsg.): Mitteilungen zur osmanischen Geschichte. Neudruck der Ausgabe von 1923–1926. Bd. 2, Biblio, Osnabrück 1972, ISBN 3-7648-0510-2, S. 248–256, hier: S. 253.
  161. S. A. Skilliter: Meḥemmed III. In: The Encyclopaedia of Islam. New Edition. Bd. 6, Brill, Leiden 1991, S. 981 f.; M. Tayyib Gökbilgin: Mehmed III. In: İslâm Ansiklopedisi. Bd. 7, Millî Eğitim Basımevi, Istanbul 1957 S. 535–547, hier: S. 536; Feridun Emecen: Mehmed III. In: Türkiye Diyanet Vakfı İslâm Ansiklopedisi. Bd. 28, Ankara 2003, S. 407–413 (PDF-Datei; 6,3 MB); für die Namen der erdrosselten Prinzen siehe Ṣolaḳ-zāde Meḥmed Hemdemī: Ṣolaḳ-zāde tārīḫi (Tārīḫ-i Ṣolaḳ-zāde). Maḥmūd Beğ maṭbaʿası, Istanbul 1297 (1879/80), S. 62.
  162. İsmail Orman: Murad III Türbesi. In: Türkiye Diyanet Vakfı İslâm Ansiklopedisi. Bd. 31, Istanbul 2006, S. 176 f. (PDF-Datei; 1,7 MB); zu der Zahl der in der Türbe Murads III. bestatteten Personen siehe Ḥüseyin Ayvānsarāyī: Ḥadīḳatü l-cevāmiʿ. Bearbeitet von ʿAlī Sāṭıʿ Efendi. Bd. 1, Maṭbaʿa-i ʿāmire, Istanbul 1281 (1864), S. 6.
  163. İsmail Hakkı Uzunçarşılı: Osmanlı Tarihi. 8. Auflage. Bd. 3, Teil 1, Türk Tarih Kurumu Basımevi, Ankara 2011, ISBN 978-975-16-0013-4, S. 115.
  164. Şinâsî Altundağ: Osman II. In: İslâm Ansiklopedisi. Bd. 9, Millî Eğitim Basımevi, Istanbul 1964, S. 443–448, hier: S. 445; İsmail Hakkı Uzunçarşılı: Osmanlı Tarihi. 8. Auflage. Bd. 3, Teil 1, Türk Tarih Kurumu Basımevi, Ankara 2011, ISBN 978-975-16-0013-4, S. 129 f.; Mehmet Akman: Osmanlı Devletinde Kardeş Katli. Eren Yayıncılık, Istanbul 1997, ISBN 975-7622-65-6, S. 105 f.; Feridun Emecen: Osman II. In: Türkiye Diyanet Vakfı İslâm Ansiklopedisi. Bd. 33, Istanbul 2007, S. 453–456, hier: S. 454 (PDF-Datei; 3,6 MB).
  165. Nezihi Aykut: Dâvud Paşa, Kara. In: Türkiye Diyanet Vakfı İslâm Ansiklopedisi. Bd. 9, Istanbul 1994, S. 36 f. (PDF-Datei; 1,8 MB).
  166. İsmail Hakkı Uzunçarşılı: Osmanlı Tarihi. 8. Auflage. Bd. 3, Teil 1, Türk Tarih Kurumu Basımevi, Ankara 2011, ISBN 978-975-16-0013-4, S. 139 ff.
  167. Mücteba İlgürel: Kösem Sultan. In: Türkiye Diyanet Vakfı İslâm Ansiklopedisi. Bd. 26, Ankara 2002, S. 273–275 (PDF-Datei; 2,7 MB).
  168. Mehmet Akman: Osmanlı Devletinde Kardeş Katli. Eren Yayıncılık, Istanbul 1997, ISBN 975-7622-65-6, S. 108 f.
  169. Kemal Beydilli: Selim III. In: Türkiye Diyanet Vakfı İslâm Ansiklopedisi. Bd. 36, Istanbul 2009, S. 420–425, hier: S. 424 (PDF-Datei; 5,5 MB).
  170. J. H. Kramers: Muṣṭafā IV. In: The Encyclopaedia of Islam. New Edition. Bd. 7, Brill, Leiden/New York 1993, S. 709 f., hier: S. 710; Kemal Beydilli: Mustafa IV. In: Türkiye Diyanet Vakfı İslâm Ansiklopedisi. Bd. 31, Istanbul 2006, S. 283–285 (PDF-Datei; 2,5 MB).