Bryce Dallas Howard

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Bryce Dallas Howard in Cannes 2019

Bryce Dallas Howard (* 2. März 1981 in Los Angeles) ist eine US-amerikanische Schauspielerin und Filmregisseurin.

Leben und Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bryce Dallas Howard ist die Tochter des Regisseurs Ron Howard. Ihr erster Vorname leitet sich vom Bryce Canyon ab, der für sein rotes Gestein bekannt ist; ihr zweiter Vorname leitet sich von der texanischen Stadt Dallas ab, in der sie gezeugt wurde.[1] Sie studierte an der Tisch School of the Arts der New York University sowie am Stella Adler Conservatory und sammelte erste Erfahrungen als Theaterschauspielerin am Broadway.

Bekannt wurde sie vorwiegend mit M. Night Shyamalans The Village – Das Dorf (2004) und Das Mädchen aus dem Wasser (2006). 2007 spielte sie die Rolle der Gwen Stacy in Spider-Man 3. 2009 war sie im vierten Teil der Terminator-Filmreihe, Terminator: Die Erlösung, in der Rolle der Kate Connor zu sehen. 2009 übernahm Howard die Rolle der Victoria im dritten Teil der Twilight-Saga Eclipse – Biss zum Abendrot (2010). Damit ersetzte sie Rachelle Lefèvre, die vorher die Victoria in Twilight – Bis(s) zum Morgengrauen und New Moon – Bis(s) zur Mittagsstunde gespielt hatte.[2]

Unter der Regie von Clint Eastwood war sie 2010 in Hereafter – Das Leben danach neben Matt Damon zu sehen. In dem Drama The Help spielte sie 2011 die Rolle der Hilly Holbrook. Dabei kam sie an der Seite von Emma Stone und Viola Davis zum Einsatz. Der Film beruht auf dem gleichnamigen Buch von Kathryn Stockett, das die Arbeit von afroamerikanischen Hausangestellten in den Haushalten weißer Familien zu Beginn der 1960er Jahre in den US-Südstaaten thematisiert.

Howard bei der Premiere von Jurassic World: Das gefallene Königreich in Tokio (2018)

Für Jurassic World, die dritte Fortsetzung von Jurassic Park, stand sie ab April 2014 in der Hauptrolle der Claire Dearing vor der Kamera, die sie auch 2018 in der Fortsetzung Jurassic World: Das gefallene Königreich verkörperte. Im Herbst 2015 drehte sie mit Matthew McConaughey das Filmdrama Gold – Gier hat eine neue Farbe.[3]

Howard ist auch als Regisseurin aktiv. Nach den Kurzfilmen Orchids (2006) und When You Find Me (2011) war sie an dem Film Nennt mich verrückt! (2013) beteiligt. Mit Dads (2019) inszenierte sie einen Dokumentarfilm. Außerdem ist sie an der Serie The Mandalorian als Regisseurin beteiligt.

Im Jahr 2017 wurde sie in die Academy of Motion Picture Arts and Sciences (AMPAS) aufgenommen, die jährlich die Oscars vergibt.[4]

Nach fünfjähriger Beziehung ist Howard seit dem 17. Juni 2006 mit dem Schauspieler Seth Gabel verheiratet. Ein gemeinsamer Sohn wurde im Februar 2007 geboren. Im Januar 2012 gebar Howard eine Tochter.

Filmografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Darstellerin

Als Regisseurin

Auszeichnungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Howard (2011)
Golden Globe
Critics’ Choice Movie Award
  • 2016: Nominierung in der Kategorie Beste Hauptdarstellerin – Actionfilm für Jurassic World
Empire Award
  • 2005: Nominierung in der Kategorie Beste Darstellerin für The Village – Das Dorf
  • 2005: Nominierung in der Kategorie Beste Neuentdeckung für The Village – Das Dorf
National Board of Review Award
People’s Choice Award
  • 2018: Nominierung in der Kategorie Beste Darstellerin für Jurassic World: Das gefallene Königreich
Robert
Satellite Award
Saturn Award
Screen Actors Guild Award
Weitere

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Bryce Dallas Howard – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Vgl. Aussage von Bryce Dallas Howard bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes 2005 auf der skandinavischen Pressekonferenz zum Film Manderlay.
  2. Geschasste Schauspielerin zeigt sich „zutiefst verletzt“. In: Spiegel Online, 30. Juli 2009.
  3. She’s a Gold-en girl! Bryce Dallas Howard swaps robe for bust-boosting metallic dress as she films Matthew McConaughey movie in New York auf dailymail.com, abgerufen am 6. Oktober 2015.
  4. Class of 2017 auf oscars.org, abgerufen am 30. Juni 2017.