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Bubikon

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Bubikon
Wappen von Bubikon
Staat: Schweiz Schweiz
Kanton: Kanton Zürich Zürich (ZH)
Bezirk: Hinwilw
BFS-Nr.: 0112i1f3f4
Postleitzahl: 8608 Bubikon
8633 Wolfhausen
Koordinaten: 704550 / 236344Koordinaten: 47° 16′ 11″ N, 8° 49′ 13″ O; CH1903: 704550 / 236344
Höhe: 509 m ü. M.
Höhenbereich: 475–568 m ü. M.[1]
Fläche: 11,61 km²[2]
Einwohner: 7690 (31. Dezember 2025)[3]
Einwohnerdichte: 662 Einw. pro km²
Ausländeranteil:
(Einwohner ohne
Schweizer Bürgerrecht)
12,9 %
(31. Dezember 2025)[4]
Gemeindepräsident: Hans-Christian Angele, FDP
Website: www.bubikon.ch
Ansicht vom Batzberg auf Bubikon (im Hintergrund)
Ansicht vom Batzberg auf Bubikon (im Hintergrund)
Lage der Gemeinde
Karte von BubikonPfäffikerseeGreifenseeUfenauLützelauZürichseeKanton SchwyzKanton St. GallenKanton ThurgauBezirk HorgenBezirk MeilenBezirk PfäffikonBezirk UsterBezirk WinterthurBäretswilBubikonDürntenFischenthalGossau ZHGrüningen ZHHinwilRüti ZHSeegräbenWald ZHWetzikon
Karte von Bubikon
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Bubikon (veraltet Bubigheim[5]; im Ortsdialekt Buebike [ˈbuə̯bikχə]) ist eine politische Gemeinde im Bezirk Hinwil des Kantons Zürich in der Schweiz.

Historisches Luftbild von 1922, aufgenommen aus 500 Metern Höhe von Walter Mittelholzer

Zur Gemeinde Bubikon (seit 1884) gehören die Dörfer Bubikon und Wolfhausen sowie die Weiler Barenberg (östlich von Wolfhausen), Berlikon (südlich von Wolfhausen), Bürg (nördlich von Wolfhausen), Lanzacher (nordwestlich von Bubikon), Wändhüslen (nördlich von Bubikon) und Widenswil (zwischen Bubikon und Wolfhausen).[6]

Das Gemeindegebiet liegt als Teil des Zürcher Oberlands an der Wasserscheide zwischen Glatt und Zürichsee. Der höchste Punkt im Gemeindegebiet ist der Hombergchropf (zwischen Bubikon und Bürg) mit 568 m; der tiefste Punkt ist die Schwarz, die das Gemeindegebiet nach Osten (Rüti ZH) verlässt, mit 480 m.

Blasonierung

Geviert: 1 in Rot ein durchgehendes silbernes Kreuz, 2 und 3 in Gold ein schwarzes lateinisches B, 4 in Schwarz ein silbernes Gabelkreuz
Wappen von Bubikon in der Grüninger Amtsscheibe von 1587. Im äusseren Ring, drittes Wappen von Oben rechts
Wappenscheibe von Bubikon in der reformierten Kirche von Bubikon

Das heute verwendete Gemeindewappen entspricht dem Wappen, das bis 1527 von der Komturei Bubikon verwendet wurde. Als Wappen des Amtes Bubikon ist im 16. Jahrhundert ein einfacher schwarzer Buchstabe B in Gold überliefert. Dieses Wappen erscheint in der Chronik des Johannes Stumpf (1548), der Pfarrer und Prior im Ritterhaus zu Bubikon war, in der Grüninger Ämterscheibe von 1587, und wieder in einer Grüninger Bannerträgerscheibe von 1627. David Herrliberger führt in seiner Helvetischen Topographie (1765) wieder das Komtureiwappen auf. Im Zuge der Bereinigung der Zürcher Gemeindewappen schlug die heraldische Kommission die Übernahme des einfacheren Wappens des Amtes Bubikon vor, der Gemeinderat lehnte aber ab, und das "traditionsreichere" Wappen mit dem Johanniterkreuz wurde am 14. Januar 1926 als offizielles Gemeindewappen eingeführt.[7]


 Bevölkerungsentwicklung Bubikon 
EinwohnerJahr010002000300040005000600070008000160017001800190020002100Bubikon
Bundesamt für Statistik[8][9]

Am 31. Dezember 2011 gehörten 45 Prozent der Bevölkerung der evangelisch-reformierten Kirche und 26,2 Prozent der römisch-katholischen Kirche an.[10] In Bubikon gibt es auch eine Freie Evangelische Gemeinde[11] und die Martus-Gemeinde.[12]

Gemeindepräsident ist Hans-Christian Angele, FDP (Stand 2026).[13]

Bei den Nationalratswahlen 2023 betrugen die Wähleranteile in Bubikon (in Klammern Veränderung in % gegenüber 2019): SVP 32,92 % (+1,36), SP 13,72 % (+2,17), glp 12,49 % (−1,39), Mitte 9,76 % (+2,46), FDP 9,51 % (−2,00), Grüne 8,59 % (−3,86), EDU 5,30 % (−0,61), EVP 3,31 % (−1,07).[14]

Öffentlicher Verkehr

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Der Anschluss an die öffentlichen Verkehrsmittel ist hervorragend. So besitzt die Gemeinde einen Bahnhof an der S-Bahn Zürich mit viertelstündigen Verbindungen der Linien S 5 und S 15 :

Es existieren folgende Buslinien, die durch die Verkehrsbetriebe Zürichsee und Oberland (VZO) bedient werden:

Früher war Bubikon ein Eisenbahnknotenpunkt, hier kreuzte sich die Linie der Vereinigten Schweizerbahnen mit der Uerikon-Bauma-Bahn und gewährte in alle vier Himmelsrichtungen Anschluss, so nach Hinwil–Bauma, Rüti ZH–Rapperswil SG, Wolfhausen–Uerikon und Wetzikon–Zürich.

Bubikon ist gut in das Zürcher Oberländer Strassennetz eingebunden. Von Osten mit Verbindungen von Dürnten und Rüti ZH nach Westen mit Hombrechtikon, wobei die Hauptstrasse 336 vom Kreisel Kämmoos nach Hombrechtikon die Hauptader darstellt. Von (Nord)westen mit Grüningen, Gossau ZH und Wetzikon nach Süden bis an die Seestrasse von Feldbach ZH, Kempraten SG und Rapperswil SG sind verschiedene Verbindungen gegeben. Anschluss an die Oberlandautobahn (A53) Richtung Zürich/Hinwil bzw. Rapperswil SG bieten die Anschlüsse 10 Dürnten nahe dem Bahnhof Bubikon und 11 Rüti ZH im Kämmoos an der Hauptstrasse 336.

Sehenswürdigkeiten

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Auf einem Nagelfluhsporn im Südosten der Gemeinde steht das Ritterhaus Bubikon. Es wurde 1192 von Diethelm V. von Toggenburg dem Johanniterorden geschenkt und wurde anschliessend zur Kommende ausgebaut. Als Zürich 1525 die Klöster und Orden aufhob, waren die Johanniterkommenden Wädenswil und Bubikon nicht betroffen; jedoch übernahm Zürich von 1528 bis 1532 in Bubikon die Verwaltung.[15] 1570 wurde das Haus letztmals erweitert und ist heute die besterhaltene Johanniterkomturei Europas. Das Haus ist im Besitz der 1936 gegründeten Ritterhausgesellschaft Bubikon, die es unterhält und ein Museum über die Geschichte der Kreuzzüge und der Ritterorden betreibt.

Persönlichkeiten

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Bubikon als Drehort

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2018 war Bubikon, neben Zürich, Stein am Rhein und Neuhausen ob Eck, einer der Drehorte für den Kinofilm über das Wirken des Reformators Zwingli.

  • Max Bührer (Hrsg.): Bubikon—Wolfhausen Zwei Dörfer – eine Gemeinde Band 1, Gemeinde Bubikon (1981) (online, PDF).
  • Max Bührer, Kurt Schmid, Jakob Zollinger: Bubikon-Wolfhausen im Wandel der Zeit. Druckerei Wetzikon AG, 1981–83. ISBN 3-85981-118-5.
  • Hermann Fietz: Die Kunstdenkmäler des Kantons Zürich, Band II: Die Bezirke Bülach, Dielsdorf, Hinwil, Horgen und Meilen. (= Kunstdenkmäler der Schweiz. Band 15). Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 1943. DNB 365803049.
  • Kurt Schmid: Bubikon (Gemeinde). In: Historisches Lexikon der Schweiz. 2003.
Commons: Bubikon – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. ↑ Geographische Kennzahlen – Suche. Gemeindestand 06.04.2025. In: Applikation der Schweizer Gemeinden (admin.ch). Bundesamt für Statistik (BFS), abgerufen am 29. August 2025 (bei späteren Gemeindefusionen wurden die Höhenbereiche zum Stand 1. Januar 2025 zusammengefasst).
  2. ↑ Geographische Kennzahlen – Suche. Gemeindestand 06.04.2025. In: Applikation der Schweizer Gemeinden (admin.ch). Bundesamt für Statistik (BFS), abgerufen am 29. August 2025 (bei späteren Gemeindefusionen wurden die Flächen zum Stand 1. Januar 2025 zusammengefasst).
  3. ↑ Bilanz der ständigen Wohnbevölkerung nach Bezirken und Gemeinden, 1991-2025. In: bfs.admin.ch. Bundesamt für Statistik, abgerufen am 22. August 2026 (bei späteren Gemeindefusionen Einwohnerzahlen aufgrund Stand 2025 zusammengefasst).
  4. ↑ Ständige Wohnbevölkerung nach Staatsangehörigkeit 2010-2025. Bei späteren Gemeindefusionen Einwohnerzahlen aufgrund Stand 2025 zusammengefasst. Abruf am 22. August 2026
  5. ↑ Im 18. Jh. gelegentlich im Zusammenhang der Johanniter-Kommende. Der Ortsname ist erstmals 811 belegt, als Puapinchova (Schmid 2003).
  6. ↑ Jakob Zollinger, "Dörfer, Weiler und Höfe" in Bührer (Hrsg.) Bubikon—Wolfhausen (1981), S. 111–154.
  7. ↑ Die Bereinigung der zürcher Gemeindewappen (= Mitteilungen der Antiquarischen Gesellschaft in Zürich 49), 1977, S. 37.
  8. ↑ Martin Schuler: Kanton Zürich – Die Bevölkerungszahlen auf lokaler Ebene vor 1850. (CSV; 25 KB) Bundesamt für Statistik, Neuchâtel, 16. Juni 2023, abgerufen am 24. August 2026.
  9. ↑ Daten der Eidgenössischen Volkszählungen ab 1850 nach Gemeinden. (XLSX; 10 MB) Bundesamt für Statistik, Neuchâtel, 12. Juli 2024, abgerufen am 24. August 2026 (Öffnung in Excel nur über "Anhang/Excel-Datensatz" möglich).
  10. ↑ http://www.statistik.zh.ch/internet/justiz_inneres/statistik/de/aktuell/mitteilungen/2012/bev_2011.html (abgerufen am 27. Februar 2012).
  11. ↑ Archivlink (Memento vom 2. Januar 2016 im Internet Archive) (abgerufen am 27. Februar 2012).
  12. ↑ https://www.martus.ch/ (abgerufen am 27. Februar 2012).
  13. ↑ Behörden. Abgerufen am 24. August 2026 (Schweizer Hochdeutsch).
  14. ↑ Eidgenössische Wahlen 2023, NR – Ergebnisse Parteien (csv). In: opendata.swiss. Bundesamt für Statistik, abgerufen am 17. Februar 2024.
  15. ↑ Boris Bauer: Die Rückgabe der Kommende Bubikon an den Johanniterorden; in: Querblicke, Zürcher Reformationsgeschichten, hrsg. von Peter Niederhäuser und Regula Schmid; Chronos Verlag, Zürich 2019; 203 S., ill. (Mitteilungen der Antiquarischen Gesellschaft in Zürich, Band 86); ISBN 978-3-0340-1498-4, S. 138–143.