Bubikon

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Bubikon
Wappen von Bubikon
Staat: Schweiz
Kanton: Zürich (ZH)
Bezirk: Hinwilw
BFS-Nr.: 0112i1f3f4
Postleitzahl: 8608
Koordinaten: 704550 / 236344Koordinaten: 47° 16′ 11″ N, 8° 49′ 13″ O; CH1903: 704550 / 236344
Höhe: 509 m ü. M.
Fläche: 11,58 km²
Einwohner: 7115 (31. Dezember 2016)[1]
Einwohnerdichte: 614 Einw. pro km²
Ausländeranteil:
(Einwohner ohne
Bürgerrecht)
11 % (31. Dezember 2016)[2]
Website: www.bubikon.ch
Ansicht vom Batzberg auf Bubikon (im Hintergrund)

Ansicht vom Batzberg auf Bubikon (im Hintergrund)

Karte
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Über dieses Bild
w

Bubikon (veraltet Bubigheim) ist eine politische Gemeinde im Bezirk Hinwil des Kantons Zürich in der Schweiz.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung

Geviert: 1 in Rot ein durchgehendes silbernes Kreuz, 2 und 3 in Gold ein schwarzes lateinisches B, 4 in Schwarz ein silbernes Gabelkreuz

Das Wappen der Gemeinde Bubikon wird schon in der Chronik des Johannes Stumpf, der Pfarrer und Prior im Ritterhaus zu Bubikon war, dargestellt und wurde als offizielles Gemeindewappen übernommen.

Ein weisses Balkenkreuz auf rotem Grund steht für die Johanniterritter. Auf den Kreuzzügen wurde dieses Zeichen auf dem Waffenrock getragen. Das weisse Schwalbenschwanzkreuz auf schwarzem Grund bedeutet den Kampf der Ritter gegen die Krankheit. Es symbolisiert die Barmherzigkeit. Im Übrigen wurde das Wappen bereits in der „Chronik der Eydgnoschaft“ von Johannes Stumpf (erschienen Mitte 16. Jh.) weitgehend in der heutigen Form aufgeführt.

Die ersten Siedler, die Sippe des Alemannen Bubo, die Buobinge, werden durch die beiden schwarzen B auf goldenem Grund dargestellt.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur

Historisches Luftbild von 1922, aufgenommen aus 500 Metern Höhe von Walter Mittelholzer

Gemeinde Bubikon gehört der Ortsteil Wolfhausen sowie die Weiler Barenberg, Berlikon, Bürg und Wändhüslen.

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung
Jahr Einwohner
1634 262
1850 1'591
1870 1'489
1900 1'555
1920 1'809
1950 2'265
1970 3'244
2000 5'424
2005 5'759
2010[3] 6'573
2011[4] 6'771

Religion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 31. Dezember 2011 gehörten 45 Prozent der Bevölkerung der evangelisch-reformierten Kirche und 26,2 Prozent der römisch-katholischen Kirche an.[5] In Bubikon gibt es auch eine Freie Evangelische Gemeinde[6] und die Martus-Gemeinde.[7]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindepräsidentin ist Christine Bernet FBV (Stand 2014). Bruno Franceschini war von 2002 bis 2014 Gemeindepräsident und gehörte der FBV (Freie Bürger-Vereinigung Bubikon) an. [8]

Mitglieder des Gemeinderats von Bubikon (2014–2018)
Name Amtsantritt Funktion Partei
Christine Bernet 2012 / 2014 Gemeindepräsidentin / Präsidiales FBV (Freie Bürger-Vereinigung Bubikon)
Daniel List 2008 Vizepräsident / Finanzen und Liegenschaften FDP
Hansjörg Meile 2006 Gesundheit / Umwelt und Landschaft FDP
Serge Berger 2014 Gesellschaft und Sicherheit FDP
Peter Nägeli 2010 Tiefbau SVP
Othmar Hiestand 1998 Vizepräsident / Hochbau CVP
Claudia Winter 2014 Soziales / Familie / Prävention und Alter FBV (Freie Bürger-Vereinigung Bubikon)

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde besitzt neben wichtigen Durchgangsstrassen einen Anschluss an die Oberlandautobahn (A53) Richtung Zürich und Rapperswil SG.

Auch der Anschluss an die öffentlichen Verkehrsmittel ist hervorragend. So besitzt die Gemeinde einen Bahnhof an der S-Bahn Zürich mit viertelstündigen Verbindungen der Linien S 5 und S 15  :

Es existieren folgende Buslinien, die durch die Verkehrsbetriebe Zürichsee und Oberland (VZO) bedient werden:

Früher war Bubikon ein Eisenbahnknotenpunkt, hier kreuzten sich die Linien der Vereinigten Schweizerbahnen mit der Uerikon-Bauma-Bahn und gewährten in alle vier Himmelsrichtungen Anschluss, so nach HinwilBauma, Rüti ZHRapperswil SG, Wolfhausen–Uerikon und WetzikonZürich.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf einem Nagelfluhsporn im Südosten der Gemeinde steht das Ritterhaus Bubikon. Es wurde 1192 von Diethelm V. von Toggenburg dem Johanniterorden geschenkt und wurde anschliessend zur Kommende ausgebaut. 1570 wurde das Haus letztmals erweitert und ist heute die besterhaltene Johanniterkomturei Europas. Das Haus ist im Besitz der 1936 gegründeten Ritterhausgesellschaft Bubikon, die es unterhält und ein Museum über die Geschichte der Kreuzzüge und der Ritterorden betreibt.

Galerie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Max Bührer, Kurt Schmid, Jakob Zollinger: Bubikon-Wolfhausen im Wandel der Zeit. Druckerei Wetzikon AG, 1981–83. ISBN 3-85981-118-5.
  • Hermann Fietz: Die Kunstdenkmäler des Kantons Zürich, Band II: Die Bezirke Bülach, Dielsdorf, Hinwil, Horgen und Meilen. (= Kunstdenkmäler der Schweiz. Band 15). Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 1943. DNB 365803049.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Bubikon – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach institutionellen Gliederungen, Geschlecht, Staatsangehörigkeit und Alter (Ständige Wohnbevölkerung). In: bfs.admin.ch. Bundesamt für Statistik (BFS), 29. August 2017; abgerufen am 20. September 2017.
  2. Daten zur Wohnbevölkerung nach Heimat, Geschlecht und Alter (Gemeindeporträt). Statistisches Amt des Kantons Zürich; abgerufen am 20. September 2017.
  3. http://www.bubikon.ch/documents/Einwohnerzahlen_Werte.pdf (abgerufen am 27. Februar 2012).
  4. http://www.bubikon.ch/documents/Einwohnerzahlen_Werte.pdf (abgerufen am 27. Februar 2012).
  5. http://www.statistik.zh.ch/internet/justiz_inneres/statistik/de/aktuell/mitteilungen/2012/bev_2011.html (abgerufen am 27. Februar 2012).
  6. http://www.feg.ch/bubikon/ (abgerufen am 27. Februar 2012).
  7. http://www.martus.ch (abgerufen am 27. Februar 2012).
  8. http://www.zol.ch/bezirk-hinwil/bubikon/Franceschini-geht-nach-zwoelf--Jahren-ist-Schluss---/story/22383689