Cirò Marina

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Cirò Marina
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Cirò Marina (Italien)
Staat Italien
Region Kalabrien
Provinz Crotone (KR)
Koordinaten 39° 22′ N, 17° 8′ OKoordinaten: 39° 22′ 10″ N, 17° 7′ 47″ O
Höhe m s.l.m.
Fläche 41 km²
Einwohner 14.547 (31. Dez. 2019)[1]
Postleitzahl 88811
Vorwahl 0962
ISTAT-Nummer 101008
Volksbezeichnung Ciromarinesi
Schutzpatron San Cataldo
Website Cirò Marina
Die Gemeinde in den 1990´er
Der Ort vom Meer aus gesehen

Cirò Marina ist eine italienische Gemeinde in der Provinz Crotone in der Region Kalabrien mit 14.547 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2019). Sie liegt 37 km nördlich von Crotone und 122 km östlich von Cosenza.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort erstreckt sich entlang der Küste des Ionischen Meeres zwischen dem Fluss Lupuda und dem Kap Punta Alice. Dieser markante Punkt wurde in der Antike von den Griechen ausgewählt, um einen Apollon-Tempel zu errichten, von dem nur noch die Fundamente erhalten sind.

Die Nachbarorte sind Cirò und Melissa.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort wird von der Strada Statale 106 Jonica, die von Reggio Calabria nach Tarent führt, durchquert.

Cirò Marina liegt an der Bahnstrecke Reggio Calabria – Tarent.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Cirò Marina wurde erst 1952 selbständig, nachdem es aus Cirò ausgemeindet wurde.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1861 1881 1901 1921 1936 1951 1971 1991 2001
Einwohner 1.495 1.639 2.720 3.856 5.150 7.294 10.369 14.113 13.987

Quelle: ISTAT

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nicodemo Parrilla (Bürgerliste) wurde im Mai 2006 zum Bürgermeister gewählt.

Partnerstädte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Cirò Marina wird wirtschaftlich durch den Tourismus und die Meersalzgewinnung geprägt.

Kulinarische Spezialitäten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Cirò Marina hat Anteil am DOC-Weinanbaugebiet Cirò.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Giuseppe Gangale (* 7. Màrz 1898 in Cirò Marina; † 13. Mai 1978 in Muralto), Lektor für Italienisch und Rätoromanisch an den Universitäten Aarhus und Kopenhagen[2]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ilona Witten: Kalabrien (= DuMont-Reisetaschenbuch). DuMont, Köln 2001, ISBN 3-7701-5288-3, S. 136.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2019.
  2. Clà Riatsch: Giuseppe Gangale. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 20. November 2006, abgerufen am 17. März 2020.