Dipperz

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Dipperz
Dipperz
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Dipperz hervorgehoben
Koordinaten: 50° 33′ N, 9° 48′ O
Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Kassel
Landkreis: Fulda
Höhe: 355 m ü. NHN
Fläche: 30,05 km²
Einwohner: 3370 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 112 Einwohner je km²
Postleitzahl: 36160
Vorwahl: 06657
Kfz-Kennzeichen: FD
Gemeindeschlüssel: 06 6 31 003
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Am Dorfbrunnen 2
36160 Dipperz
Webpräsenz: www.dipperz.de
Bürgermeister: Klaus-Dieter Vogler (parteilos)
Lage der Gemeinde Dipperz im Landkreis Fulda
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Über dieses Bild

Dipperz ist eine Gemeinde im Landkreis Fulda in Osthessen, Deutschland.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dipperz liegt etwa zehn Kilometer östlich der Kreisstadt Fulda in der Rhön.

Auf Grund seiner günstigen Lage zur Stadt Fulda und der Nähe zu den Schönheiten der Rhön entwickelte sich Dipperz zu einer beliebten Wohngemeinde.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dipperz grenzt im Norden und Osten an die Gemeinde Hofbieber, im Südosten an die Gemeinde Poppenhausen, im Südwesten an die Gemeinde Künzell sowie im Nordwesten an die Gemeinde Petersberg (alle im Landkreis Fulda).

Gliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Dipperz besteht aus den Ortsteilen Armenhof, Dipperz, Dörmbach, Finkenhain, Friesenhausen, Kohlgrund, Wisselsrod und Wolferts.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dipperz wurde im Jahre 1261 erstmals urkundlich erwähnt. Der Ortsteil Friesenhausen ist jedoch wesentlich älter, die erste urkundliche Erwähnung geht auf das Jahr 824 zurück.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Zuge der Gebietsreform in Hessen wurde am 1. August 1972 aus den acht bis dahin selbständigen Gemeinden Armenhof, Dipperz, Dörmbach (Fulda), Finkenhain, Friesenhausen, Kohlgrund, Wisselsrod und Wolferts die neue Gemeinde Dipperz gebildet.[2] Damals betrug die Zahl der Einwohner 2300.

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die römisch-katholische Kirche St. Antonius ist ein 1896 bis 1898 errichteter Backsteinbau in neoromanischem Stil. Für die Kirche schuf der Bildhauer Johannes Kirsch aus Petersberg zwei Plastiken über den Seitenportalen. Der Taufstein ist spätgotisch.[3]

Gemeindevertretung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kommunalwahl am 6. März 2016 lieferte folgendes Ergebnis,[4] in Vergleich gesetzt zu früheren Kommunalwahlen:[5][6]

Sitzverteilung in der Gemeindevertretung 2016
  
Von 15 Sitzen entfallen auf:
  • CDU: 8
  • BLGD : 7
Parteien und Wählergemeinschaften %
2016
Sitze
2016
%
2011
Sitze
2011
%
2006
Sitze
2006
%
2001
Sitze
2001
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 51,5 8 52,6 8 55,6 11 57,1 13
BLGD Bürgerliste Gemeinde Dipperz 48,5 7 47,4 7 44,4 8 42,9 10
Gesamt 100,0 15 100,0 15 100,0 19 100,0 23
Wahlbeteiligung in % 61,7 58,3 59,0 64,5

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Michael Mott: Der älteste Taufstein unserer Heimat?/Entdeckung im Dipperzer Pfarrgarten: Das romanische Taufbecken aus der katholischen Schloßkirche ist eine einmalige Kostbarkeit. in: Fuldaer Zeitung, 8. Nov. 1990, S. 10 (Serie: DENK-mal!).
  • Michael Mott: Der Tod eines alten Bauernhauses/Dem Verfall unwiderruflich preisgegeben/Einst des Bauern ganzer Stolz, heute eine Bauruine (Dipperz-Dörmbach). in: Fuldaer Zeitung, 23. April 1992, S. 13 (Serie: DENK-mal!).
  • Michael Mott: Gotische Fischblasen als Zeitzeugen/"Stiefkinder" der Kunstgeschichte: Steine, die viel erzählen könnten/Ein Überbleibsel der alten Dipperzer Kapelle in der Friedhofsmauer. in: Fuldaer Zeitung, 21. Dez. 1995, S. 13 (Serie: DENK-mal!).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Dipperz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerung der hessischen Gemeinden (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Gesetz zur Neugliederung der Landkreise Fulda und Hünfeld und der Stadt Fulda vom 11. Juli 1972 (GVBl. I S. 220) siehe § 3 des Gesetzes
  3. Rhönlexikon: Katholische Pfarrkirche St. Antonius in Dipperz
  4. Hessisches Statistisches Landesamt: Ergebnis der Gemeindewahl am 6. März 2016
  5. Hessisches Statistisches Landesamt: Ergebnis der Gemeindewahl am 27. März 2011
  6. Hessisches Statistisches Landesamt: Ergebnis der Gemeindewahl am 26. März 2006