Festspiel der Deutschen Sprache

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Das Festspiel der Deutschen Sprache wurde 2006 von der Kammersängerin Edda Moser ins Leben gerufen. Sie ist bis heute die künstlerische Leiterin des Festspiels. Die Ursula Lübbe Stiftung und die Verlagsgruppe Bastei Lübbe sind Mitbegründer und Mitorganisator des Festspiels, das einmal jährlich stattfindet und durch Sponsoren finanziert wird.

Kammersängerin Edda Moser ist es ein besonderes Anliegen, die Muttersprache in ihrer Vielfalt und Schönheit zu zeigen und zu erhalten. Sie fand Zustimmung in der Politik, bei Kulturschaffenden und Vertretern der Wirtschaft. Inzwischen nimmt das Festspiel der deutschen Sprache einen wichtigen Platz innerhalb einer seit Jahren anhaltenden Debatte über die Veränderungen der deutschen Sprache ein.

Die Auftaktveranstaltung fand am 6. Oktober 2006 auf der Heidecksburg statt; seit 2007 ist das Goethe-Theater Bad Lauchstädt Austragungsort. Lübbe Audio dokumentiert die Veranstaltungen auf Hörbuch. In der Festspiel-Edition sind bisher 6 Hörbücher erscheinen. Bastei-Lübbe stellt die gesamten Nettoerlöse dem Festspiel der deutschen Sprache bzw. dem Goethe-Theater Bad Lauchstädt zur Erhaltung des historischen Theatergebäudes zur Verfügung. Das ist möglich, weil alle Mitwirkenden und die Rechte gebenden Verlage auf ein gesondertes Honorar für die Hörbucheinspielung verzichten. Schirmherr ist der Ministerpräsidenten von Sachsen-Anhalt. Der MDR zeichnet die Veranstaltungen auf.

Einzelveranstaltungen[Bearbeiten]

9. Oktober 2006: Im Gründungsjahr stand das Festspiel unter der thematischen Überschrift Schönheit und Kraft der deutschen Sprache und Weimar als Wiege der deutschen Klassik.

19. Oktober 2007: Lesung mit Corinna Harfouch , den Schauspielern Otto Schenk und Axel Milberg sowie Peer Roggendorf. Es wurden Texte von Johann Wolfgang von Goethe, Hans Magnus Enzensberger, Rainer Maria Rilke, Erich Kästner, Heiner Müller, Gottfried Benn, PeterLicht und Alfred Polgar gelesen.

17. Oktober 2008: Lesung mit Katharina Thalbach, Axel Milberg, Udo Samel, Otto Schenk und Maximilian Schell. Es wurden Gedichte und Texte von Erich Kästner, Friedrich Schiller, Theodor Fontane, Hermann Hesse, Reiner Kunze u.v.a. rezitiert.

11. September 2009: Lesungen durch Renan Demirkan, Gudrun Landgrebe Sebastian Koch, Axel Milberg und Otto Schenk.

12. September 2010: Szenische Lesung Kabale und Liebe mit Pauline Knof, Gudrun Landgrebe, Sebastian Koch, Ernst Jacobi, Axel Milberg und Hans Stetter.[1]

9. September 2011: Die Rezitierung von Goethes "Faust. Eine Tragödie." übernahmen Burghart Klaußner, Ulrich Matthes, Markus Meyer und Pauline Knof, Katharina Thalbach, Ernst Jacobi und Hans Stetter.[2][3]

14. September 2012: Szenische Lesung "Nathan der Weise" mit Norbert Beilharz, Elisabeth Trissenaar, Christian Grashof, Anna Thalbach, Katharina Thalbach, Benjamin Krüger, Hermann Beyer und Hans Stetter.[4]

6.-8. September 2013: Uraufführung des eigens für das Festspiel geschriebenen Stückes "Neun Nonnen fliehen" von Rolf Hochhuth mit Dominique Horwitz, Uwe Bohm, Caroline Beil, Benjamin Krüger, Anna Thalbach, Bernhard Schütz, Rainer Sellien, Sören Canenbley, Hans Stetter u.a.[5][6]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Festspiel der deutschen Sprache. In: programm.ard.de. ARD, 12. September 2010, abgerufen am 11. September 2013.
  2. "Festspiel der deutschen Sprache" im MDR FERNSEHEN. In: mdr.de. Mitteldeutscher Rundfunk, 8. September 2011, abgerufen am 11. September 2013.
  3. Festspiel der deutschen Sprache. In: programm.ard.de. ARD, 11. September 2011, abgerufen am 11. September 2013.
  4. Bad Lauchstädt: Festspiel der deutschen Sprache im Goethe-Theater. In: mz-web.de. Mitteldeutsche Zeitung, 12. September 2012, abgerufen am 11. September 2013.
  5. Festspiel der deutschen Sprache im Goethe-Theater Bad Lauchstädt. In: goethe-theater.com. Historische Kuranlagen & Goethe-Theater Bad Lauchstädt GmbH, abgerufen am 11. September 2013.
  6. „Neun Nonnen fliehen“ in Bad Lauchstädt: Der Reformator ist ausgebrannt. In: mz-web.de. Mitteldeutsche Zeitung, 7. September 2013, abgerufen am 11. September 2013.