Tourismus in Italien

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Touristen am Trevi-Brunnen in Rom
Tourismusplakat (1899)

Der Tourismus gehört seit Jahrzehnten zu den bedeutenden Einnahmequellen Italiens. Italien gehört zu den klassischen Reisezielen der Welt. Beliebte Ziele sind die Alpen, die Küstengebiete am Ligurischen und Adriatischen Meer, zahlreiche historische Städte, Museen, archäologische Ausgrabungsstätten und traditionelle Bräuche wie der Karneval in Venedig.

Italien hat insgesamt schätzungsweise 100.000 Denkmäler jeglicher Art (Museen, Schlösser, Statuen, Kirchen, Galerien, Villen, Brunnen, historische Häuser und archäologische Funde).[1] Es ist das Land mit den meisten Welterbestätten der UNESCO (51). Die in Italien befindlichen Welterbestätten reichen von einzelnen Gebäuden über ganze Kernstädte bis zu thematisch übergreifenden Gruppen wie den Felsbildern des Valcamonica, prähistorischen Pfahlbauten, den mit der Herrschaft der Langobarden verbundenen Orten oder einer Gruppe spätbarocker Städte.

1999 kamen 36 Millionen ausländische Gäste nach Italien. 2014 waren es 48,6 Millionen.[2]

Urlaubsregionen Italiens[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Apulien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Apulien ist eine Region in Süditalien, die sich bis in den Stiefelabsatz erstreckt und lange Zeit vom Tourismus fast übergangen wurde und nur von Italienkennern gelobt und geliebt wurde. Ein Blick auf die Geschichte lehrt uns jedoch, dass diese Region sehr beliebt war: Griechen, Römer, Byzantiner, Normannen, Sarazenen, Franzosen und deutsche Kaiser haben den Wert dieses Gebietes erkannt. Apulien ist reich an Traditionen, Kulturen, Bauwerken und Sprachen (im Salent spricht man noch heute einen Dialekt, der vom antiken Griechisch abstammt). Zwischen modernen Gebäuden stößt man plötzlich auf ein römisches Amphitheater oder man überquert die Straße und befindet sich in verwinkelten Gassen zwischen weiß getünchten Häusern. Apulien hat eine reichhaltige Küche und regionale Spitzenweine. Apulien, der Weinkeller Italiens, ist eine der größten weinproduzierenden Regionen Italiens. Schon im 7. und 8. Jahrhundert v. Chr., zur Zeit der Magna Graecia war diese Region dafür bekannt. Unter den Römern wurden apulische Weine in die zivilisierte Welt exportiert; Lorenzo de Medici fand sie äußerst angenehm und nach der Besetzung Italiens durch die Franzosen wurden riesige Mengen nach Frankreich verschifft.

Reiseziele (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Kolosseum in Rom; erbaut 80 n. Chr.
Piazza San Marco in Venedig

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Tourismus in Italien – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Italien – Reiseführer

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Eyewitness Travel (2005), S. 19.
  2. UNWTO, 2015