Get a Grip

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Get a Grip
Studioalbum von Aerosmith

Veröffent-
lichung(en)

April 1993

Aufnahme

Januar – Februar und September – November 1992

Label(s) Geffen Records

Format(e)

CD, LP, MC

Genre(s)

Hard Rock, Blues Rock

Titel (Anzahl)

14 15 mit Bonus-Titel

Laufzeit

64:12

Besetzung
  • Gitarre, Hintergrundgesang, Leadgesang bei Walk on Down: Joe Perry

Produktion

Bruce Fairbairn

Studio(s)

A&M Studios, Los Angeles, Kalifornien, Little Mountain Sound Studios, Vancouver, Kanada

Chronologie
Pump
(1989)
Get a Grip Nine Lives
(1997)

Get a Grip (engl. Redewendung: „Bekomms in den Griff“) ist das elfte Studioalbum der US-amerikanischen Hard-Rock-Band Aerosmith. Es erschien im April 1993 bei Geffen Records. Sieben Singles wurden zwischen 1993 und 1994 ausgekoppelt, unter anderem die Leadsingle Livin’ on the Edge und die Balladen Cryin’ und Crazy, die im Musikfernsehen auf Heavy Rotation liefen. Livin’ on the Edge und Crazy gewannen 1994 und 1995 auch den Grammy Award for Best Rock Performance by a Duo or Group with Vocal.

Entstehung und Stil[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei den Aufnahmen, die Anfang 1992 in Los Angeles und im Herbst 1992 in Vancouver in Kanada stattfanden, waren als Gastmusiker unter anderem Don Henley bei der weiteren Ballade Amazing und Lenny Kravitz bei Line Up beteiligt. Beim Songwriting wirkten zahlreiche externe Autoren mit, so Desmond Child, Jim Vallance, Mark Hudson, Richie Supa, Taylor Rhodes, Jack Blades und Tommy Shaw. Das Stück Livin’ on the Edge ist als soziales Statement zu verstehen, musikalisch bewegt sich das Album zwischen bluesigem und popbeeinflusstem Hard Rock.[1]

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Album gilt als das bestverkaufte von Aerosmith mit – den Auszeichnungen zufolge – mindestens 13,5 Millionen verkauften Kopien weltweit. Es erreichte Platz 1 der Billboard 200 sowie in der Schweiz, Platz drei in Deutschland. Das Album erhielt in Schweden den Preis Rockbjörnen für das „beste ausländische Album des Jahres“ 1993.

Stephen Thomas Erlewine von der Webseite Allmusic.com kritisierte, dass das Album gegenüber dem musikalisch vielfältigen Vorgänger verblasse. Es sei eine „einstudierte Performance“. Unter der Oberfläche, die meist gut klänge, sei nicht viel zu finden. Er vergab zweieinhalb von fünf Sternen.[1] Anders sah dies Achim Karstens im Magazin Rock Hard. Er schrieb, Aerosmith hätten mit Get a Grip „nichts von ihrer Intensität und Qualität eingebüßt“. Im Gegensatz zu den Vorgängern brauche man „nur ein wenig mehr Zeit, um sich an das längst nicht so zugängliche Songmaterial zu gewöhnen“. Die Band habe das Augenmerk „auf das komplette Album“ und nicht „auf MTV-taugliche Singles“ gelegt, wobei er aber die drei Balladen als dafür geeignet beschrieb. Er vergab 9,5 von zehn Punkten.[2]

Titelliste[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Intro (Perry, Vallance, Tyler) – 0:23
  2. Eat the Rich (Perry, Vallance, Tyler) – 4:09
  3. Get a Grip (Perry, Vallance, Tyler) – 3:58
  4. Fever (Perry, Tyler) – 4:15
  5. Livin’ on the Edge (Mark Hudson, Perry, Tyler) – 6:20
  6. Flesh (Desmond Child, Perry, Tyler) – 5:56
  7. Walk On Down (Perry) – 3:37
  8. Shut Up and Dance (Jack Blades, Perry, Tommy Shaw, Tyler) – 4:55
  9. Cryin’ (Perry, Taylor Rhodes, Tyler) – 5:08
  10. Gotta Love It (Hudson, Perry, Tyler) – 5:58
  11. Crazy (Child, Perry, Tyler) – 5:16
  12. Line Up (Lenny Kravitz, Perry, Tyler) – 4:02
  13. Amazing (Richard Supa, Tyler) – 5:56
  14. Boogie Man (Perry, Vallance, Tyler) – 2:16

Bonustrack der internationalen Version[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Can’t Stop Messin (Tyler, Perry, Blades, Shaw) – 4:57 Die weiteren Stücke rücken dadurch an Position 14 und 15.

Verkaufszahlen und Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Land/Region Auszeichnung Verkäufe
BrasilienBrasilien Brasilien (PMB) Gold record icon.svg Gold (BMG Brasil)
+ Gold record icon.svg Gold (Universal Music)
200.000
DeutschlandDeutschland Deutschland (BVMI) Platinum record icon.svg Platin 500.000
FinnlandFinnland Finnland (IFPI) Gold record icon.svg Gold 33.759
FrankreichFrankreich Frankreich (SNEP) Gold record icon.svg Gold 100.000
JapanJapan Japan (RIAJ) Platinum record icon.svg Platin 200.000
KanadaKanada Kanada (MC) Diamond record icon.svg Diamant 1.000.000
MexikoMexiko Mexiko (AMPROFON) Gold record icon.svg Gold 100.000
NiederlandeNiederlande Niederlande (NVPI) Platinum record icon.svg Platin 100.000
OsterreichÖsterreich Österreich (IFPI) Platinum record icon.svg Platin 50.000
PolenPolen Polen (ZPAV) Gold record icon.svg Gold 50.000
SchwedenSchweden Schweden (IFPI) Platinum record icon.svg Platin 100.000
SchweizSchweiz Schweiz (IFPI) Gold record icon.svg Gold 25.000
SpanienSpanien Spanien (Promusicae) Platinum record icon.svg Platin 100.000
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten (RIAA) Septuple platinum record icon.svg 7× Platin 7.000.000
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich (BPI) Platinum record icon.svg Platin 300.000
Insgesamt Gold record icon.svg 7× Gold
Platinum record icon.svg 14× Platin
Diamond record icon.svg 1× Diamant
9.858.759

Hauptartikel: Aerosmith/Auszeichnungen für Musikverkäufe

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b www.allmusic.com: Rezension Get a Grip von Stephen Thomas Erlewine
  2. www.rockhard.de: Rezension Get a Grip von Achim Karstens