Lindau ZH

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ZH ist das Kürzel für den Kanton Zürich in der Schweiz und wird verwendet, um Verwechslungen mit anderen Einträgen des Namens Lindauf zu vermeiden.
Lindau
Wappen von Lindau
Staat: Schweiz
Kanton: Zürich (ZH)
Bezirk: Pfäffikonw
BFS-Nr.: 0176i1f3f4
Postleitzahl: 8315
UN/LOCODE: CH LIU (Lindau)

CH KEH (Kemptthal)
CH TWG (Tagelswangen)

Koordinaten: 693044 / 255458Koordinaten: 47° 26′ 36″ N, 8° 40′ 20″ O; CH1903: 693044 / 255458
Höhe: 519 m ü. M.
Fläche: 11,96 km²
Einwohner: 5379 (31. Dezember 2015)[1]
Einwohnerdichte: 400 Einw. pro km²
Ausländeranteil:
(Einwohner ohne Bürgerrecht)
21,0 % (31. Dezember 2015)[2]
Website: www.lindau.ch
Lindau ZH

Lindau ZH

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Lindau ist eine politische Gemeinde im Bezirk Pfäffikon des Kantons Zürich in der Schweiz. Zu Lindau gehören die Dörfer Tagelswangen, Winterberg, Grafstal, Kemptthal sowie die Weiler Eschikon und Kleinikon.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: In Silber eine ausgerissene grüne Linde mit Blattwerk

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lindau liegt zwischen den Städten Winterthur und Zürich, auf der Wasserscheide zwischen Kemptthal und Glatttal. Ein Drittel des Gemeindegebietes ist bewaldet.

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung
Jahr Einwohner
1467 ca. 125
1634 281
1792 900
1850 1051
1900 1627
1950 1833
2000 4072
2010 5000

Die Bevölkerung verteilt sich auf die verschiedenen Dörfer: Lindau hat 798 Einwohner, Grafstal / Kemptthal 1'421 Einwohner, Tagelswangen 1'957 Einwohner und Winterberg 910 Einwohner (Stand 2012).[3]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die SVP hat 39,1 %, die SP 22,2 %, die FDP 14,9 %, die Grüne 7,3 %, die CVP 3,8 %, und die EVP 3,1 % der Wählerstimmen.

Gemeindepräsident ist Bernard Hosang (Stand 2016).[4]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 1464 kam das Gebiet unter die Zürcher Herrschaft. Erst 1711 wurden die Dörfer zur Kirchgemeinde Lindau vereinigt, aus der später die politische Gemeinde hervorging. 1861 erstand Michael Maggi die Hammermühle im Kemptthal, sein Sohn Julius Maggi begründete hier 1869 die Maggi Werke.

Kirchen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Lindau gibt es zwei Kirchen:

  • Die reformierte Kirche steht prägt das Ortsbild von Lindau.
  • Die katholische Kirche St. Josef steht im Ortsteil Grafstal und stammt aus dem Jahr 1928. Vor dem Bau der Kirche St. Martin (Illnau-Effretikon) war sie die Pfarrkirche; heute gehört die Kirche St. Josef zur Pfarrei St. Martin Illnau-Effretikon.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Verein LindauLebt, Gemeinderat Lindau (Hrsg.): Die Gemeinde Lindau. Die neuere Geschichte: Gemeinde, Kirche, Schule (Bd. 2). Druckerei Wetzikon, Wetzikon 2013.
  • Hans Martin Gubler, Die Kunstdenkmäler des Kanton Zürich Band 3: Die Bezirke Pfäffikon und Uster. Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 1978 (Kunstdenkmäler der Schweiz Band 66). ISBN 3-7643-0991-1. S. 108–140.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Lindau ZH – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Daten zur Wohnbevölkerung nach Heimat, Geschlecht und Alter (Gemeindeporträt). Statistisches Amt des Kantons Zürich, abgerufen am 13. April 2016.
  2. Daten zur Wohnbevölkerung nach Heimat, Geschlecht und Alter (Gemeindeporträt). Statistisches Amt des Kantons Zürich, abgerufen am 13. April 2016.
  3. lindau.ch: Lindau Online: Lindau in Zahlen, Zugriff am 21. Oktober 2012.
  4. Gemeindepräsident Lindau In: Zürcher Oberländer. 30. März 2014. Abgerufen am 30. März 2014.