Hollnseth

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Hollnseth
Hollnseth
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Hollnseth hervorgehoben
Koordinaten: 53° 35′ N, 9° 6′ O
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Cuxhaven
Samtgemeinde: Börde Lamstedt
Höhe: 3 m ü. NHN
Fläche: 20,82 km2
Einwohner: 898 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 43 Einwohner je km2
Postleitzahl: 21769
Vorwahlen: 04769, 04773
Kfz-Kennzeichen: CUX
Gemeindeschlüssel: 03 3 52 024
Gemeindegliederung: 3 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Schützenstraße 20
21769 Lamstedt
Webpräsenz: www.boerde-lamstedt.de
Bürgermeisterin: Melanie Steffens (WG Hollen)
Lage der Gemeinde Hollnseth im Landkreis Cuxhaven
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Über dieses Bild

Die Gemeinde Hollnseth ist Mitglied des Gemeindeverbandes Samtgemeinde Börde Lamstedt im Landkreis Cuxhaven in Niedersachsen. Sie besteht aus den Orten Abbenseth, Hollen und Langeln. Die Mehe durchfließt den Osten der Gemeinde.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Hollnseth entstand am 1. Juli 1972 durch den Zusammenschluss von Abbenseth und Hollen.[2] Hollen wurde erstmals 1004 erwähnt. 1510 wurde dann Abbenseth erstmals urkundlich erwähnt.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Rat der Gemeinde Hollnseth besteht aus neun Ratsfrauen und Ratsherren. Dies ist die festgelegte Anzahl für die Mitgliedsgemeinde einer Samtgemeinde mit einer Einwohnerzahl zwischen 501 und 1.000 Einwohnern.[3] Die neun Ratsmitglieder werden durch eine Kommunalwahl für jeweils fünf Jahre gewählt. Die aktuelle Amtszeit begann am 1. November 2016 und endet am 31. Oktober 2021.

Die letzte Kommunalwahl vom 11. September 2016 ergab das folgende Ergebnis:[4]

Partei Anteilige Stimmen Anzahl Sitze
Wählergemeinschaft Hollen 55,85 % 5
Wählergemeinschaft Abbenseth 44,14 % 4

Die Wahlbeteiligung bei der Kommunalwahl 2016 lag mit 76,35 %[4] deutlich über dem niedersächsischen Durchschnitt von 55,5 %.[5]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat wählte das Gemeinderatsmitglied Melanie Steffens (Wählergemeinschaft Hollen) zum ehrenamtlichen Bürgermeisterin für die aktuelle Wahlperiode.[6]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wappen von Hollnseth zeigt auf blauem Grund oben ein Wassermühlenrad, das an die Hollener Mühle erinnert, sowie unten getrennt durch einen Wellenbalken vier Kesselhaken, die die vier ersten Höfe von Abbenseth symbolisieren.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Zuge der 1000-Jahr-Feier im Jahre 2004 wurde eine Scheune in eine Ausstellung über die Geschichte des Ortes Hollen umgewandelt, die als Hollener Dokumentenmuseum besichtigt werden kann.

Baudenkmale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Michael Schwieger: Hollener Chronik, Books on Demand, 2004, ISBN 3-8334-1022-1 (im Internet teilweise aufrufbar).
  • Michael Schwieger (Hrsg.): Abbensether Chronik. Books on Demand, 2007, ISBN 978-3-8334-7843-7 (im Internet vollständig aufrufbar).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Hollnseth – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen, 100 Bevölkerungsfortschreibung – Basis Zensus 2011, Stand 31. Dezember 2015 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 243.
  3. Niedersächsisches Kommunalverfassungsgesetz (NKomVG) in der Fassung vom 17. Dezember 2010; § 46 – Zahl der Abgeordneten, abgerufen am 11. Februar 2017.
  4. a b Gemeinde Hollnseth – Gesamtergebnis Gemeinderatswahl 2016, abgerufen am 11. Februar 2017.
  5. Die CDU holt landesweit die meisten Stimmen. 12. September 2016, abgerufen am 4. November 2016.
  6. Rat der Gemeinde Hollnseth, abgerufen am 11. Februar 2017