Intrinsische Motivation

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Die intrinsische Motivation (lateinisch intrinsecus „hineinwärts“ oder „inwendig“) ist eine der Quellen der Motivation. Sie beschreibt im Gegensatz zu der extrinsischen Motivation die Motivation, eine bestimmte Lernhandlung auszuführen, die der individuelle Mensch selbst in irgendeiner Weise als interessant oder ermutigend betrachtet.

Bildungswesen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Motivation hat einen großen Einfluss auf das Lernpotenzial und auf die Lernbereitschaft. Abgesehen von der aktuellen Motivation ist die überdauernde Motivation wichtig für den Unterricht. Die intrinsische Motivation hat folgende Vorteile gegenüber der extrinsischen Motivation.

Vorteile der intrinsischen Motivation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Forschungsbefunde zeigen, dass diese intrinsisch motivierten Schüler:

  • stärkere Leistungen erbringen
  • besser mit Misserfolgen umgehen
  • eine positivere Selbstkompetenz besitzen
  • eher Tiefenstrategien verwenden,
  • mit Schule positive Emotionen verbinden und daher
  • einen lernförderlichen Unterricht erwarten und voraussetzen

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • E. L. Deci & R. M. Ryan: Die Selbstbestimmungstheorie der Motivation und ihre Bedeutung für die Pädagogik. 1993.
  • M. Kunter & U. Trautwein: Psychologie des Unterrichts. Paderborn: Schoeningh. 2013.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Motivation – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wiktionary: Motivation – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Wiktionary: intrinsisch – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen